BLAULICHT: Einsätze
Text: Feuerwehr Köln
Feuer mit starker Rauchausbreitung im Hochhaus
Köln Chorweiler , 16.10.2011
Am Sonntagmittag brannte Unrat im Hochkellerbereich eines 11-geschossigen Hochhauses in Köln Chorweiler.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang schwarzer Rauch aus den Fenstern des unmittelbar an den Brandraum angrenzenden Treppenraums. Ein weiterer Treppenraum des angrenzenden Gebäudes sowie Lagerräume des City Centers waren ebenfalls verraucht.
Aufgrund der hohen Anzahl von Bewohnern, die durch die verrauchten Treppenräume das Gebäude nicht mehr ohne Gefährdung eigenständig verlassen konnten, hat die Einsatzleitung eine Erhöhung der Alarmstufe auf FEU3 veranlasst.
Neben der Durchführung von Löschmaßnahmen wurden die Treppenräume und angrenzenden Flure durch Einsatzkräfte der Feuerwehr nach hilflosen Personen abgesucht und Wohnungen kontrolliert. Die Bewohner wurden in den Wohnungen belassen, um diese nicht den Brandgasen in den Treppenräumen auszusetzen. Trotzdem mussten 26 Personen durch den Rettungsdienst behandelt bzw. betreut werden, von denen zwei Personen mittels Rettungswagen ins Krankenhaus mussten.
Die Gesamteinsatzdauer betrug drei Stunden.
Im Einsatz waren drei Löschzüge der Berufsfeuerwehr von den Feuerwachen Chorweiler, Weidenpesch, Ehrenfeld, Innenstadt mit Sonderkomponenten, die Freiwillige Feuerwehr Löschgruppe Fühlingen, sowie Kräfte des Rettungsdienstes der Stadt Köln und der Einsatzführungsdienst mit insgesamt 76 Einsatzkräften.

Text: Polizeiinspektion Stade
Foto: Polizeiinspektion Stade
Großeinsatz für die Feuerwehren im Alten Land
Mittelnkirchen, Lk. Stade, 16.10.2011
Am Nachmittag gegen 15:30 h wurde der Polizei und Feuerwehr der Brand eines Reetdachhauses in der Straße Hohenfelde in Mittelnkirchen gemeldet.
Der 41-jährige Bewohner des renovierten Hauses auf dem dortigen Lühedeich hatte Qualm aus den Giebelbereich seines reetgedeckten Gebäudes kommen sehen und noch versucht, mit einem Gartenschlauch den Brand zu löschen.
Seine 50-jährige Lebensgefährtin hatte daraufhin den Notruf gewählt. Beide konnte zusammen mit der 8-jährigen Tochter das Haus unverletzt verlassen.
Als die ersten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, drang bereits Qualm aus dem gesamten Firstbereich des ca. 10 x 10 m großen Hauses. Trotz intensiven Löscheinsatzes der über 100 eingesetzten Feuerwehrleute aus den Ortsfeuerwehren Mittelnkirchen, Guderhandviertel, Neuenkirchen, Steinkirchen und Grünendeich, die teilweise unter schwerem Atemschutz die Brandbekämpfung vornahmen und die durch die Drehleiter der Feuerwehr Stade sowie den Atemschutzcontainer der Kreisfeuerwehr unterstützt wurden, konnte das Gebäude nicht gehalten werden, es brannte bis auf die Grundmauern nieder.
Der Feuerwehr gelang es, die direkt neben dem Brandort stehenden Gebäude, eines davon ebenfalls reetgedeckt, zu schützen, ein Übergreifen der Flammen sowie gefährlicher Funkenflug über die Lühe konnten dabei verhindert werden.
Die beiden Bewohnern schafften es zusammen mit Nachbarn und der Unterstützung durch die Feuerwehrleute noch einen Teil ihres Hab und Guts aus dem Haus zu bergen, bevor es den Flammen zum Opfer fiel.
Die beiden Hausbewohner erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung.

Text: Rainer Schütze
Foto: Rainer Schütze
Vater und Sohn verunglücken
Rehrhof, Lk. Lüneburg, 16.10.2011
In der Lindenallee bei Rehrhof kam es auf der B 209 zu einem schweren Verkehrsunfall. Vater und Sohn waren vermutlich auf der Heimfahrt aus dem Heidepark bei Soltau. In der Lindenallee kam das Fahrzeug aus unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen ein Baum. Bremsspuren gab es nicht.
Der Fahrer des Citroen C4 und sein Sohn wurden schwer verletzt. Die darauf ankommenden Ersthelfer haben die Personen aus dem Fahrzeugwrack befreit und sich um die Verletzten gekümmert. Die alarmierte Feuerwehr Amelinghausen rückte daraufhin mit 24 Einsatzkräften an.
Da noch kein Rettungsdienst an der Unfallstelle war, setzte die Feuerwehr ihre Sanitätsgruppe zur Versorgung der Verletzten ein, weiter wurde Verkehrsleitgerät und Ölbindemittel eingesetzt. Die Unfallstelle wurde von der Feuerwehr ausgeleuchtet.
Mit an der Einsatzstelle waren die Polizei und der ASB aus Lüneburg, ein Rettungswagen und ein Notarzt aus Soltau, sowie der Gemeindebrandmeister. Der Einsatz war nach 90 Minuten von der Feuerwehr abgearbeitet.
Text: Polizei Salzgitter
Brand einer Balkonüberdachung
Peine, Lk. Peine, 16.10.2011
Am Sonntag gegen 16:20 h kam es in Hohenhameln im Masurenweg zum Brand einer Balkonüberdachung aus Kunststoff, weil ein Jugendlicher beim Spielen eine brennende Wunderkerze auf die Überdachung am Nachbarhauses geworfen hatte.
Text: Polizei Wolfsburg
Brennende Mülltonnen
Wolfsburg-Vorsfelde, 16.10.2011
Am Sonntagabend gerieten gegen 21:45 h vor einem Getränkemarkt in Vorsfelde zwei Mülltonnen aus Kunststoff in Brand.
Ein Anwohner bemerkte die Rauchentwicklung und alarmierte die Feuerwehr. Bis die Flammen gelöscht werden konnten, waren mindestens zwei der Abfallbehältnisse nahezu vollständig heruntergebrannt. Durch die Flammen wurden auch zirka 20 Kisten im Leergutlager des Getränkemarkts in Mitleidenschaft gezogen.
Text: Polizei Salzgitter
Pkw brannte in der Nacht
Salzgitter, 16.10.2011
In der Nacht zum Sonntag geriet aus bislang ungeklärter Urache ein
auf einem Parkplatz hinter einem Mehrfamilienwohnhaus im Hans-Böckler-Ring abgestellter Pkw in Brand. Hierdurch wurde auch ein daneben geparkter Pkw leicht in Mitleidenschaft gezogen.
Hinweise auf einen technischen Defekt konnten nicht festgestellt werden. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Die Ermittlungen dauern an.
Text: Polizei Salzgitter
Altpapier-Container brannte
Salzgitter-Bruchmachtersen, 16.10.2011
Unbekannte Täter setzten am späten einen Altpapier-Container auf der Kleinen Straße in Bruchmachtersen in Brand. Der Container wurde komplett zerstört. Zwei weitere Container, die sich in unmittelbarer Nähe befanden, wurden leicht beschädigt.
Text: Holger Schmalfuß
Zwei Einsätze während Orientierungsfahrt
Nordhorn, Graf. Bentheim, 16.10.2011
Gleich zweimal ist die Nordhorner Feuerwehr während der traditionellen
Orientierungsfahrt am Samstag alarmiert worden.
Während die Einsatzfahrzeuge mit ihren Besatzungen durch das Stadtgebiet fuhren und die zahlreichen Aufgaben zu bewältigen versuchten, meldeten sich um ca. 17:15 h die Meldeempfänger. Der Leitstellendisponent teilte mit, dass in der Calvinstraße im Stadtteil Bookholt ein Pkw brennen sollte.
Umgehend unterbrach die Besatzung des LF 20/16-1 (Löschgruppenfahrzeug)
die Orientierungsfahrt und rückte zur Einsatzstelle aus. Ebenso fuhren
die Fahrzeuge HLF 20/16 (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) und HRB 32
(Hubrettungsbühne) in Richtung Calvinstraße. Beide Fahrzeuge waren im
Feuerwehrhaus verblieben. Der ersteingetroffene Brandmeister vom Dienst
(BvD) konnte aber schnell Entwarnung geben. Der vermeintliche Pkw-Brand
entpuppte sich lediglich als Rauchentwicklung im Motorraum. Nachdem die
Motorhaube geöffnet wurde, konnte diese Gefahr gebannt werden. Nach 30
Minuten verließen die Einsatzkräfte die Einsatzstelle in Richtung
Feuerwehrhaus.
Nur wenige Stunden später rief erneut ein Einsatz die Feuerwehrleute aus
Nordhorn auf den Plan. Im Poolweg, im Frühjahr Schauplatz zahlreicher
Wald- und Flächenbrände, war es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ungewöhnlich, da diese Straße direkt in die Niederlande führt und nur von wenigen Autos befahren wird. Gemeinsam mit drei RTWs und dem Notarzt alarmierte der Leitstellendisponent die Feuerwehr mit einem H3-Alarm (Technische Hilfeleistung) in den ländlichen Stadtteil Frensdorf. Wie schon am Nachmittag fuhren HLF 20/16 und HRB 32 die Einsatzstelle vom Feuerwehrhaus an, ebenso das LF 20/16-2 (Löschgruppenfahrzeug). Direkt von der noch immer andauernden Orientierungsfahrt rückte das LF 10/6 (Löschgruppenfahrzeug) aus. Die Kräfte vom DRK-Rettungsdienst gaben schnell die Rückmeldung, dass keine Personen in dem verunglückten Auto eingeklemmt waren. Somit fuhren lediglich KdoW (Kommandowagen) und HLF 20/16 die Einsatzstelle direkt an. Die weiteren Fahrzeuge verblieben in Bereitstellung.
Hauptaufgabe der Feuerwehr war es die Einsatzstelle auszuleuchten und den Brandschutz zu gewährleisten. Nach ca. 15 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet, lediglich KdoW und HLF 20/16 blieben einige Zeit länger an der Einsatzstelle.
Im Einsatz war die Feuerwehr Nordhorn mit den Fahrzeugen KdoW, HLF 20/16, LF 20/16-2, LF 10/6 und HAB 32 und ca. 25 Feuerwehrleute und Kameraden. Der DRK-Kreisverband rückte mit drei Rettungswagen (RTW) und dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) aus. Von der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim waren zwei Streifenwagen anwesend.
Text: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden
Strohmiete brennt lichterloh
Daspe, Lk. Holzminden, 16.10.2011
In der Nacht zum Sonntag schlugen aus einer Strohmiete bei Dape plötzlich hohe Flammen. Obwohl die alarmierte Feuerwehr schnell vor Ort war, ließ sich nichts mehr retten. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus.
Ein Taxifahrer hatte das Feuer auf einem Acker bei Daspe, etwa 100
Meter hinter dem Ortsausgang in Richtung Heyen, bemerkt und sofort
per Notruf die Leitstelle in Hameln informiert. Als die Ortsfeuerwehren aus Bodenwerder, Hehlen und Halle mit 40 Mann vor Ort waren, brannten die Strohballen in der 40 mal acht Meter großen Strohmiete bereits in voller Ausdehnung. Da ein Ablöschen nicht mehr möglich war, ließ man die Strohballen kontrolliert abbrennen.
Aufgrund der großen Hitzeentwicklung musste die daneben verlaufende
Kreisstraße 8 nicht nur voll gesperrt, sondern auch mit Wasser gekühlt werden.
Text: Polizeidirektion Hannover
Drei Leichtverletzte bei Wohnungsbrand
Hannover, 16.10.2011
Gegen 22:55 h ist in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Straße Immengarten (List) ein Feuer ausgebrochen. Die 39-jährige Mieterin und ihre beiden zwölf Jahre alten Zwillingskinder erlitten leichte Rauchgasvergiftungen.
Die Polizei geht von einer fahrlässigen Verursachung als Brandursache
aus.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte die 39-Jährige am Abend kurz das Wohnzimmer verlassen. Als sie zurückkehrte, bemerkte sie dort Flammen. Die Frau holte daraufhin ihre beiden zwölf Jahre alten Söhne aus dem Kinderzimmer und wollte die Wohnung verlassen. Da sie die Eingangstür nicht aufbekam, öffnete sie ein Fenster und rief um Hilfe. Anwohner alarmierten die Rettungskräfte. Die Feuerwehr brachte die Familie mit Hilfe einer Drehleiter in Sicherheit und löschte den Brand. Ein Rettungswagen brachte Mutter und Kinder mit leichten Rauchgasvergiftungen zur ambulanten Versorgung in eine Klinik. Eine Katze kam bei dem Wohnungsbrand ums Leben.
Die Beamten der Polizei gehen davon aus, dass das Feuer fahrlässig durch eine brennende Kerze ausgelöst wurde.

Text: Mirko Kreikenbohm
Foto: Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse
Zwei Pkw zerlegt
Ingeln-Oesselse, Region Hannover, 16.10.2011
Um 20:13 h wurde die Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse sowie der Rüstzug der Stadtfeuerwehr Laatzen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der BAB7 alarmiert.
Zwischen dem Kreuz Hannover Süd und der Anschlussstelle Hotteln hatte sich ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Pkws ereignet.
Bereits auf der Anfahrt erreichte die Einsatzkräfte per Funk die Information, dass keine Personen mehr in den Fahrzeugen eingeklemmt seien.
An der Unfallstelle bot sich den Feuerwehrleuten auf ca. 150 bis 200 Metern ein Trümmerfeld über die gesamten drei Spuren der BAB 7 in Richtung Hildesheim. Sofort wurde die Autobahn 7, ab der Anschlussstelle Laatzen, durch die Polizei voll gesperrt.
Aus dem Porsche wurde ein Mann mit schweren Verletzungen, und aus der A-Klasse eine Frau, ebenfalls schwer verletzt, durch den Rettungsdienst gerettet.
Die zwei schwer verletzten Personen wurden bereits durch zwei Notärzte und zwei Rettungswagenbesatzungen versorgt und anschließend in Krankenhäuser nach Hildesheim und Hannover gebracht.
Die Feuerwehrleute aus Ingeln-Oesselse klemmten die Batterien der völlig zerstörten Fahrzuge ab, sicherten gegen eventuell mögliches Feuer mit einem Schaumrohr und einem Hochdrucklöscher und streuten, mit Ihren Kameraden der Rüstzuges Laatzen, die auslaufenden Betriebsstoffe ab. Anschließend konnten die Laatzener Feuerwehrkameraden wieder einrücken.
Die Unfallstelle wurde durch die Kameraden aus Ingeln-Oesselse noch ausgeleuchtet. Der Verkehrsunfalldienst (VUD) der Polizei nahm seine Ermittlungen zur Unfallursache auf.
Gegen 22:00 h begann die Polizei, die sich im Stau befindenden Autofahrer zurück zur Anschlussstelle Laatzen zu leiten.
Gegen 23:30 h, nach dem der VUD seine Arbeiten beendet hatte, bauten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ingeln-Oesselse die Beleuchtungsgeräte wieder ab. Um 23:50 h war die Ortswehr wieder in ihrem Gerätehaus eingerückt.
Die BAB 7 blieb noch für die Aufräumarbeiten in Richtung Hildesheim voll gesperrt.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse mit 17 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen, der Rüstzug der Stadtfeuerwehr Laatzen, zwei Rettungs-und zwei Notarztwagen sowie diverse Polizeikräfte und der VUD der Polizei.

Text: Rainer Schütze
Foto: Rainer Schütze
Landwirtschaftliches Gebäude brennt nieder
Tellmer, Lk. Lüneburg, 16.10.2011
Ein nicht genutztes landwirtschaftliches Wirtschaftgebäude in Tellmer ist in den Abendstunden bis auf die Grundmauern niedergebrannt.
Die Feuerwehren aus Tellmer, Betzendorf, Rehlingen und Amelinghausen rückten mit neun Fahrzeugen und insgesamt 80 Feuerwehrleute zur Brandstelle aus.
Das Wirtschaftgebäude brannte beim Eintreffen der Einsatzkräfte schon in voller Ausdehnung. Die Feuerwehen setzten einen Wasserwerfer, fünf C-Strahlrohre, drei B-Strahlrohre und umluftunabhängigen Atemschutz ein.
Der Einsatz dauerte für die Feuerwehrleute über 2,5 Stunden und die Feuerwehr Tellmer stellte noch in der Nacht Brandwachen am heruntergebrannten Wirtschaftgebäude auf.
Ein Feuerwehrangehöriger hat sich bei dem Einsatz leicht verletzt und wurde vom ASB betreut.

Text: Jens Führer
Foto: FF Bad Fallingbostel
Pkw unter Lkw
Bad Fallingbostel, Lk. Heidekreis, 16.10.2011
In der Nacht zum Sonntag wurden die ehrenamtlichen Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Bad Fallingbostel um 00:30 h zu einem schweren Verkehrsunfall auf der BAB7 alarmiert.
Zwischen den Anschlussstellen Bad Fallingbostel und Dorfmark war ein Pkw-Fahrer mit seinem Fahrzeug aus bisher unbekannter Ursache unter einen Sattelauflieger gefahren. Der schwer eingeklemmte und tödlich verletzte Fahrer konnte erst aus seinem total zerstörten Fahrzeug geborgen werden, nachdem die Einsatzkräfte den Mercedes unter dem Auflieger herausgezogen hatten. Zur Bergung mussten die Einsatzkräfte schweres Rettungsgerät einsetzen.
Ebenfalls im Einsatz waren ein Streifenwagen Autobahnpolizei, das DRK Walsrode mit drei Fahrzeugen, 20 Freiwillige Feuerwehrleute aus Bad Fallingbostel mit vier Fahrzeugen sowie die Autobahnmeisterei.
Am Sonntagmittag wurde die Ortsfeuerwehr Schwarmstedt zu einem Wohnungsbrand gerufen. Es handelte sich um angebranntes Essen, somit war kein Eingreifen erforderlich, ein Lüften des Gebäudes war ausreichend.
Text: Feuerwehr Braunschweig
Drei Verletzte nach Überschlag
Lk. Peine, BAB 2, 16.10.2011
Gegen 04:20 h kam es auf der A2 zwischen Braunschweig und Peine in Höhe der Raststätte Zweidorfer Holz in Fahrtrichtung Hannover zu einem Verkehrsunfall, an dem zwei Pkw und ein Kleintransporter mit Anhänger beteiligt werden.
Ein Pkw überschlug sich dabei und lag mitten auf der Fahrbahn. Die gesamte Unfallstelle erstreckte sich über ca. 100 m auf allen Fahrspuren.
Bei dem Unfall wurden drei Personen verletzt und in ein Braunschweiger Krankenhaus transportiert. Einer der Verletzten verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. Insgesamt waren 14 Fahrzeuginsassen beteiligt.
Die Autobahn wurde für die Rettungsarbeiten voll gesperrt. Der Verkehr konnte von der Polizei über die Raststätte umgeleitet werden.
Neben der Polizei waren die Feuerwehr und Rettungsdienst aus Braunschweig, ein Notfallseelsorger und der Rettungsdienst aus Peine im Einsatz.
Text: Polizei Wolfsburg
Containerbrand
Zeugen gesucht!
Wolfsburg, 15.10.2011
Am Samtagmorgen gegen 05.20 h geriet aus noch ungeklärter Ursache ein Altpapiercontainer vor der Pizzeria Smily in der Kantallee in Brand.
Das Feuer wurde durch die Berufsfeuerwehr Wolfsburg gelöscht.
Hinweise zu Brand nimmt die Polizei in Wolfsburg unter der Rufnummer 05361-4646-0 entgegen.
Text: Polizei Salzgitter
Weitere Containerbrände
Salzgitter, 15.10.2011
Unbekannte zündeten in der Nacht zum Samstag im Hasenwinkel einen Altpapiercontainer an. Der Container brannte vollständig nieder. Durch
die Hitzeentwicklung wurde auch eine daneben befindliche Straßenlaterne sowie ein Altkleidercontainer beschädigt.
Am Samstagabend entzündeten Unbekannte in der Kattowitzer Straße den Inhalt zweier Container. Durch den Brand wurde ebenfalls ein Holzzaun
beschädigt, der den Stellplatz der Container umgibt.
Text: Polizei Nienburg / Schaumburg
Misthaufen brannte
Ottensen , Lk. Schaumburg, 15.10.2011
Am Samstag gegen 19:00 h geriet in Ottensen in der Feldmark nördlich der Landesstraße 449 aus bislang unbekannter Ursache ein Misthaufen in Brand. Die Flammen konnten durch die herbeigerufene Feuerwehr aus Ottensen schnell gelöscht werden.

Text: Burkhard Giese
Foto: Burkhard Giese
Halle mit 1000 Strohballen brannte
Roydorf, Lk. Harburg, 15.10.2011
Am Samstagnachmittag gegen 14:30 h wurden die Feuerwehren Roydorf und Luhdorf von der Rettungsleitstelle zu einem Feuer in der Straße Ole Karkweg in Roydorf alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle stand die Halle von einer Größe von 20 m x 60 m bereits in Flammen. Gelagert waren in der Halle 1000 Strohballen und 300 Tonnen getreide. Daraufhin wurden die Feuerwehren Winsen, Scharmbeck und Pattensen nachalarmiert. Von den eingesetzen Feuerwehrkräften wurde ein umfangreicher Löschangriff vorgenommen. Um eine Versorgung mit Löschwasser sicher zustellen, wurde diesbezüglich die Feuerwehr Schwinde-Stove nachalarmiert. Ebenfalls wurde zur weiteren Unterstützung noch die Drehleiter der Feuerwehr Meckelfeld nach Roydorf beordert. Besonderes Augenmerk galt der auf dem Dach installierten Photovotaikanlage. Das Ablöschen der gut 1.000 in der Halle gelagerten Heu- und Strohballen gestaltete sich als schwierig, da diese dicht an dicht bis unter das Hallendach gestapelt waren. Erst nachdem die äußeren Blechwände, mittels schwerer Baumaschinen, entfernt waren, konnten die Ballen aus der Halle gezogen werden. Dazu wurden drei Schaufelbagger eingesetzt. Sie wurden auf den umliegenden Wiesen zum weiteren Ablöschen verteilt.
Für die umfangreichen Nachlöscharbeiten wurden alle Feuerwehren aus dem Stadtgebiet in Schichten von drei bis vier Stunden im Wechsel eingeteilt. In Spitzenzeiten wurden acht B-, vier C-Schläuche sowie drei Wenderohre und 20 Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Über die ganze Zeit wurden über 200 Kräfte von der Feuerwehr und dem DRK eingesetzt. Die umfangreichen Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den späten Sonntagnachmittag hin.

Text: Florian Persuhn
Foto: Florian Persuhn
Zwei Kinder vermisst
Celle, Lk. Celle, 15.10.2011
Um 08:59 h wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle – Hauptwache gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Brandeinsatz mit Menschengefährdung in die Braunhirschstraße alarmiert. Nach ersten Meldungen sollte ein Balkon in Flammen stehen.
Bereits auf der Anfahrt war die Rauchwolke deutlich sichtbar. Bei Eintreffen des ersten Fahrzeuges an der Einsatzstelle war die Ausdehnung des Brandes nicht genau zu erkennen. Rückseitig brannte ein Holzbalkon, ob sich die Flammen bereits in die Wohnung ausgebreitet hatten oder gar die Brandursache in der Wohnung lag, war nicht zu erkennen. Mehrere Bewohner hatten das Mehrfamilienhaus bereits verlassen. Den Einsatzkräften wurden jedoch zwei vermisste Kinder in der Brandwohnung gemeldet. Sofort gingen zwei Atemschutzgerätetrupps zur Menschrettung in das Gebäude vor. Ein Trupp drang über das Treppenhaus in die Brandwohnung ein. Ein weiterer Trupp ging über eine Steckleiter in die im 1. OG liegende Wohnung vor. Ein Atemschutzgerätetrupp unterstützte eine Person beim Verlassen des Gebäudes. Durch den Einsatzleiter wurde eine Alarmstufenerhöhung angeordnet, somit wurden weitere Einsatzkräfte der Celler Hauptwache nachalarmiert. Zeitgleich wurde eine erste Brandbekämpfung im Außenangriff vorgenommen. Nach Durchsuchung der Wohnung konnte Entwarnung gegeben werden. Es befanden sich keine Personen, insbesondere die Kinder, mehr in der Wohnung. Der Brand beschränkte sich auf den Balkon und hatte nicht auf die Wohnung übergegriffen. Dies konnte nur durch den schnellen Einsatz der Celler Feuerwehr verhindern.
Im Einsatz waren sechs Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Celle – Hauptwache, zwei Rettungswagen, sowie der Fachberater Sanitätsdienst des DRK und die Polizei.

Text: Polizeiinspektion Stade
Foto: Polizeiinspektion Stade
Autofahrer in brennendem Fahrzeug ums Leben gekommen
Harsefeld, Lk. Stade, 14.10.2011
Am Vormittag gegen kurz nach 09:00 h kam es auf der Landesstraße 124 zwischen Harsefeld und Stade zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein bisher noch unbekannter Autofahrer ums Leben kam.
Der Fahrer des Dacia Duster war mit seinem Auto auf der Landesstraße in Richtung Helmste unterwegs, als er in einer 70er-Zone vermutlich aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und in den dortigen Grünstreifen kam. Nach ca. 15 Metern prallte der Wagen mit hoher Geschwindigkeit frontal gegen einen Straßenbaum, Wrackteile wurden im Umkreis von 50 Meter um den Unfallort gefunden.
Vermutlich wurde der Fahrer durch die Kollision mit dem Baum sofort getötet, er war in dem völlig zerstörten Auto eingeklemmt. Der Fahrzeug fing sofort Feuer und brannte trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehren aus Ohrensen und Harsefeld, die mit ca. 25 Feuerwehrleuten anrückten, vollständig aus.
Der Fahrer und ein mitfahrenden Hund verbrannten in dem Wrack, der eingesetzte Stader Notarzt und die Besatzung dreier Rettungswagen konnten nichts mehr für den Fahrer tun.
Die Landesstraße 124 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie für die Unfallaufnahme bis ca. 12:30 h voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr örtlich umgeleitet, zu größeren Behinderungen kam es dabei jedoch nicht. Die Ermittlungen zur Unfallursache und der Identität des Fahrers dauern derzeit noch an.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Matthias Köhlbrandt
Pkw fährt Deich herunter
Over, Lk. Harburg, 14.10.2011
Glück bei einem Verkehrsunfall hatte am Freitagabend der Fahrer eines Pkw Audi auf dem Herrendeich zwischen Over und Hörsten.
Aus noch nicht geklärter Ursache kam der Mann mit seinem Fahrzeug gegen 18:10 h von der Fahrbahn ab, fuhr den Deich herunter und kam erst an einem Wassergraben zum Stehen. Durch den Unfall verletzte sich der Mann leicht, er kam zur Untersuchung und Behandlung in ein Krankenhaus. Da zuerst davon ausgegangen wurde, dass der Fahrer in dem Fahrzeug eingeklemmt wurde, alarmierte die Winsener Rettungsleitstelle neben einem Rettungswagen und dem Notarzt des DRK auch die Feuerwehren aus Bullenhausen, Meckelfeld und Over sowie den Rüstwagen der Feuerwehr Maschen. Schnell waren erste Einsatzkräfte aus Over und Bullenhausen am Unfallort und gaben Entwarnung, der Fahrer war nicht eingeklemmt und auch nicht schwer verletzt, die Feuerwehren Maschen und Meckelfeld sowie der Notarzt konnten den Einsatz abbrechen. Der Mann kam nach einer Untersuchung in ein Krankenhaus, der verunfallte Audi wurde mittels Traktor wieder auf die gut drei Meter höher verlaufende Straße gezogen und abgeschleppt.
Für die Feuerwehren war der Einsatz nach einer Stunde beendet.
Text: Polizei Braunschweig
Container brannten in der Weststadt
Braunschweig, 14.10.2011
Durch ein Feuer wurde ein Altpapiercontainer an der Weserstraße am
frühen Freitagmorgen komplett zerstört. Der Brand wurde kurz nach 04:00 h gemeldet.
Nur wenige Stunden später, gegen 07:20 h, entdeckte ein Anwohner in der Nähe einen weiteren Container, aus dessen Inneren Qualm drang. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr entstand hier kein weiterer Schaden.
Die Polizei geht in beiden Fällen von Brandstiftung aus.
Text: Feuerwehr Braunschweig
Unterstützung bei Massenkarambolage
Braunschweig / Lk. Helmastedt, 14.10.2011
Mit dem Stichwort „MANV 3“ wurden Einheiten der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes Braunschweig, bestehend aus Kräften des ASB, des JUH, des MHD und des DRK sowie der Feuerwehr, gegen 11:58 h zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn BAB 2 in Höhe der Anschlussstelle 59 „Königslutter“ alarmiert.
Vorausgegangen war eine Anforderung der Leitstelle des Landkreises Helmstedt, da aufgrund einer Vielzahl von Telefonanrufen, aus denen sich Hinweise zu einer langgestreckten Einsatzstelle mit mehreren Verkehrsunfällen und verletzten bzw. eingeklemmten Personen im Bereich der o.g. Anschlussstelle ergaben, nahezu parallel einliefen.
Mit der Aufgabe der Übernahme der Abschnittsleitung Rettungsdienst und der medizinischen Unterstützung mit Personal und Fahrzeugen wurden die Braunschweiger Kräfte zur Einsatzstelle entsandt.
Vor Ort wurde Kontakt mit dem leitenden Notarzt und dem zuständigen Einsatzleiter der Feuerwehr Königslutter aufgenommen und die bereits im vollem Umfang angelaufene Erstversorgung der Verletzten unterstützt. Insgesamt wurden zwei schwerverletzte und acht leichtverletzte Personen aus ihrer Zwangslage befreit und durch Notärzte und Rettungsdienstpersonal betreut.
Die Verletzten wurden mit Hilfe des Rettungshubschraubers „Christoph 30“ und mehreren Rettungswagen in Krankenhäuser in Braunschweig, Helmstedt und Wolfsburg zur weiteren medizinischen Behandlung transportiert.
Gegen 13:00 h war der Einsatz für die Kräfte aus Braunschweig beendet.
Text: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel
Apfelbaum in Brand gesteckt.
Schwarmstedt, Lk. Heidekreis, 14.10.2011
Vermutlich durch "Jugendfeuerwerk" setzten Unbekannte gegen 18:20 h einen Apfelbaum auf der Gemeindewiese zwischen Mönkeberg und Zum Kiessee in Brand. Der Baum musste durch die Feuerwehr Schwarmstedt, die mit zehn Kräften und zwei Fahrzeugen im Einsatz war, gefällt werden.

Text: Holger Raabe
Foto: Holger Raabe
Unfall erst nach zwei Stunden entdeckt
Gieboldehausen, Lk. Göttingen, 14.10.2011
Zu einem schweren Verkehrsunfall mussten die Feuerwehren aus Rhumspringe und Gieboldehausen ausrücken. Am Freitag kam eine 42-jährige Autofahrerin mit ihrem VW Polo am Ortseingang von Rhumspringe nach rechts von der Fahrbahn ab, rutschte eine Böschung hinab und prallte frontal gegen einen Baum.
Dabei zog sich die Frau schwere Verletzungen zu. Da der Pkw so ungünstig in der Böschung lag, wurde der Unfall erst nach zwei Stunden bemerkt. Nachdem der Pkw mit der Seilwinde des Rüstwagens gesichert war, konnte die Frau nach notärztlicher Versorgung mit der Schleifkorbtrage gerettet werden. Sie kam per Rettungswagen in die Uniklinik nach Göttingen.
Neben den Feuerwehren und dem Rettungswagen aus Gieboldehausen war auch der Rettungshubschrauber "Christoph 44" aus Göttingen im Einsatz.
Text: Feuerwehr Hamburg
Vor Geburt im Krankenhaus
Wachrevier: Berliner Tor, 13.10.2011
Um 21:20 h wurde die Feuerwehr Hamburg zu einer beginnenden Geburt gerufen. Noch während der Anfahrt der Rettungsdienstkräfte konnte der Disponent der Rettungsleitstelle die werdende Mutter und den Vater telefonisch mithilfe des Standartisierten Medizinischen Notruf Abfrageprotokolls (SMAP) bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte begleiten. Kurz nach Eintreffen des Rettungswagens konnte ein gesunder Junge zur Welt gebracht werden. Die 25-jährige Mutter und ihr Sohn wurden anschließend in ein Krankenhaus befördert.
Text: Hameln-Pyrmont/Holzminden
Silageanhänger kippt um
Hameln, Lk. Hameln-Pyrmont, 13.10.2011
Am Donnerstagmittag gegen 12:15 h kippte in der Fluthamelstraße ein hinter einem Fendt-Schlepper mitgeführter landwirtschaftlicher Anhänger um.
Nach den Angaben des Fahrers (18, aus Herford) hatte er die Geschwindigkeit vor der Doppelkurve über die Fluthamelbrücke gedrosselt.
Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Fahrer zuvor über einen Bordstein fuhr und sich der Anhänger mit Silagemais für eine Biogasanlage dann aufschaukelte.
Direkt vor der Brücke über die Fluthamel kippte der Anhänger nach rechts auf eine Schutzplanke und das Brückengeländer, wobei die Ladung auf eine Grünfläche fiel.
Personen wurden dadurch nicht verletzt..
Ein Radlader lud die Ladung auf einen Ersatzanhänger und richtete dann den umgekippten Anhänger wieder auf.
Text: Polizeidirektion Hannover
Zwei Schwerverletzte nach Unfall unter Alkoholeinfluss
Mellendorf, Region Hannover, 13.10.2011
Ein offenbar alkoholisierter 35-Jähriger ist gegen 13:15 h mit seinem Opel auf der Landesstraße (L) 380 zwischen den Ortschaften Negenborn und Resse in den Gegenverkehr geraten. Dabei ist er frontal mit dem Suzuki eines 47-Jährigen zusammengestoßen. Beide Fahrer haben schwere Verletzungen erlitten.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge war der 35-Jährige am Mittag mit seinem Opel Combo auf der L 380 - aus Richtung der Ortschaft Abbensen kommend in Richtung Resse - unterwegs gewesen. Zeugenangaben zufolge fuhr der Mann mehrfach "Schlangenlinien". Schließlich geriet der Fahrer mit seinem Opel in den Gegenverkehr. Ein entgegenkommender Autofahrer konnte noch auf den Grünstreifen ausweichen und entging einer Kollision. Ein nachfolgender 47 Jahre alter Suzuki Vitara-Fahrer stieß jedoch frontal mit dem Opel zusammen. Der 47-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Sowohl er als auch der Fahrer des Opel
erlitten schwere Verletzungen und wurden mit Rettungswagen zur
stationären Aufnahme in Kliniken gebracht.
Bei dem 35-Jährigen wurde deutlicher Atemalkoholgeruch festgestellt. Ihm wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Die Polizei sperrte die L 380 während der Unfallaufnahme für etwa eine Stunde - es kam zu
Verkehrsbehinderungen.
Text: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel
Bei Brand schwer verletzt
Delmsen, Lk. Heidekreis, 13.10.2011
Schwer verletzt wurde ein Neuenkirchener, als er am Nachmittag bei Arbeiten ein Feuer auslöste.
Gegen 15:10 h hatte der 55-Jährige unter einem Unterstand vor dem Gebäude eines Betriebes an der Brochdorfer Straße mit einer Flex an einem Blech gearbeitet. Vermutlich entzünden sich hierbei Kraftstoffrückstände und setzten die Kleidung des Mannes in Brand.
Die Flammen griffen schnell auf gelagertes Holz und andere in der Nähe gelagerte Gegenstände über. Mit schweren Brandverletzungen wurde der
Neuenkrichener nach notärztlicher Behandlung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Durch die sofortige
Hilfe von Mitarbeitern einer Nachbarfirma, die sich um den Verletzten
kümmerten, einen Pkw aus dem durch das Feuer gefährdeten Bereich
brachten und bis zum Eintreffen der Feuerwehren Delmsen und Neuenkirchen den Brand bekämpften, konnte der materielle Schaden in Grenzen gehalten werden.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: FF Jesteburg
Komplizierte Tierrettung
Harmstorf, Lk. Harburg, 13.10.2011
Eine komplizierte und nicht ganz ungefährliche Tierrettung mussten die Feuerwehren aus Harmstorf und Jesteburg am Donnerstag Abend in einem Reitstall in Harmstorf bewältigen.
Die Feuerwehren waren um 18:06 h zu einer Reithalle in der Straße „Am Eichhof“ alarmiert worden, dort war ein Pferd in Not geraten. Das Tier hatte vermutlich versucht, mittels eines Sprungs durch die Tür seines Gatters zu gelangen. Die Öffnung, durch die das Tier allerdings wollte, erwies sich schlichtweg als zu klein, so dass das Pferd auf halber Strecke in dieser Tür steckenblieb und mit dem Vorderteil aus der Tür heraus, mit dem Hinterteil aber noch in der Box steckte und nicht mehr vor und zurück kam. Nun war die schnelle und professionelle Hilfe der Feuerwehr gefragt. Mit Manpower und unter dem Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten gingen die Einsatzkräfte unter der Leitung von Harmstorfs Ortsbrandmeister Sascha Kirstein zur Tierrettung vor. Mit der hydraulischen Rettungsschere wurden die Metallstäbe des Gatters schonend entfernt, weiter wurde die Öffnung der Tür so weit vergrößert, dass das Tier langsam und schonend aus seiner misslichen Lage befreit werden konnte. Wichtig für alle Kräfte war dabei, dass mit Ruhe und Besonnenheit gearbeitet wurde, um das Tier nicht noch weiter in Panik zu versetzen und so schwere Verletzungen herauf zu beschwören. Dank des besonnenen Einsatzes aller Beteiligten war das Pferd nach etwas mehr als einer Stunde aus seiner mehr als misslichen Lage befreit und wurde dem Besitzer und dem ebenfalls anwesenden Tierarzt zur weiteren Versorgung übergeben. Bis auf eine offensichtliche Schürfwunde im Nüsternbereich hat das Tier diese Aktion unverletzt überstanden. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach eineinhalb Stunden beendet.
Text: Feuerwehr Bremerhaven
Carport mit Pkw brannte
Bremerhaven, 13.10.2011
Die Feuerwehr Bremerhaven rückte heute um 02:38 h zu einem Fahrzeugbrand in die Sorauer Straße aus.
Ein Anrufer meldete über den Feuerwehrnotruf 112 einen PKW-Brand. Weitere Anrufer sprachen von zwei Pkw und sogar von einem Wohnhausbrand. Beim Eintreffen der Feuerwehrmänner an der Einsatzstelle brannten ein Pkw, ein Kleintransporter und ein Carport. Der Pkw stand unter einem Carport und der Kleintransporter stand in ca. 20 Meter Abstand auf der Straße. Die Vollbrände wurden von drei Feuerwehrtrupps unter Atemschutz mit Wasser aus drei C-Strahlrohren gelöscht. Da Kraftstoff aus einem aufgeplatzten Tank auf die Straße lief, ist zusätzlich mit Schaum gelöscht worden.
Die 16 Feuerwehrbeamten brauchten gerade mal zehn Minuten, um die Brände unter Kontrolle zu bekommen und somit eine Brandausbreitung zu verhindern.
Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Vollsperrung der BAB 7 nach Unfall mit Schwerverletztem
Hildesheim, 13.10.2011
Der Unfall ereignete sich gegen 04:45 h auf der BAB 7, Richtungsfahrbahn Hannover, zwischen der Anschlussstelle Hildesheim-Drispenstedt und dem Autobahndreieck Hannover Süd.
Der 41-jährige Fahrer eines Klein-Lkw der Sprinterklasse fährt aus bisher unbekannten Gründen auf den vor ihm fahrenden Anhänger (beladen mit Getränken) eines Lkw-Gespannes (40 t) auf. Der Fahrer des Klein-Lkw aus Hildesheim wird in seinem Fahrzeug eingeklemmt und muss durch die alarmierte Berufsfeuerwehr der Stadt Hildesheim aus dem Führerhaus herausgeschnitten werden. Der Rettungsdienst verbringt die schwerverletzte Person in ein Krankenhaus in Hildesheim. Die BAB 7 wird aufgrund der auf der Fahrbahn liegenden Fahrzeugteile, der ausgelaufenen Betriebsstoffe und der Bergungsarbeiten in der Zeit von 04:45 h bis 06:30 h voll gesperrt, danach kann der Verkehr an der VU-Stelle vorbeigeleitet werden. Der Verkehr staute sich zurück bis zu einer Länge von drei Kilometern.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Brand in Baufirma
Katlenburg, Ortsteil Elvershausen, Lk. Northeim, 13.10.2011
Ein Feuer in einem Bauunternehmen hat am frühen Donnerstagmorgen einen Abstellraum der Tischlerei zerstört.
Personen kamen nicht zu Schaden.
Der Firmeninhaber hatte bei Arbeitsbeginn den brennenden Raum entdeckt und die Feuerwehr alarmiert, die ein Ausbreiten der Flammen auf die Tischlerei und weitere Gebäude verhindern konnte. Bei Eintreffen der Rettungskräfte hatten die Flammen über eine Holzverkleidung der Wand bereits auf den Dachstuhl übergegriffen.
Insgesamt waren 82 Feuerwehrleute aus Northeim, Elvershausen, Berka, Suterode und Katlenburg zu dem Brandort ausgerückt.
Text: Polizei Braunschweig
Ausstellungshaus brannte
Braunschweig, 13.10.2011
Vermutlich durch ein vorsätzlich gelegtes Feuer wurde am Mittwochabend ein Holzhaus auf dem Gelände eines Baumarktes an der Hildesheimer Straße beschädigt.
Ein Passant, der gegen 21:00 h Brandgeruch wahrgenommen hatte, rief die Feuerwehr, die größeren Schaden verhinderte.
Das Ausstellungsstück befindet sich unmittelbar am Fußweg der Hildesheimer Straße.
Ermittlungen der Polizei zufolge wurde wahrscheinlich eine am Gartenhaus angebrachte Informationstafel aus Kunststoff entzündet und dadurch eine Seitenwand beschädigt.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Matthias Köhlbrandt
Pkw brannte auf dem Gelände eines Autohandels
Vaensen, Lk. Harburg, 13.10.2011
Ein brennender Pkw, der direkt an einem zu einem Autohandel gehörenden Container auf dem Gelände des Autohandels in der Vaenser Dorfstraße im Buchholzer Ortsteil Vaensen abgestellt war, hat in der Nacht zu Donnerstag die Feuerwehr Buchholz auf den Plan gerufen.
Die Feuerwehr war um 03:51 h zu diesem Feuer alarmiert worden. Schon auf der Anfahrt war deutlicher Feuerschein wahrzunehmen. Bei Eintreffen der ersten Buchholzer Einsatzkräfte brannte der Pkw Citroen im hinteren Teil in voller Ausdehnung, die Hitze hatte bereits einen dahinter stehenden Pkw VW in Mitleidenschaft gezogen, und auch die Außenwand des als Büro dienenden Containers war bereits von den Flammen betroffen. Unverzüglich leiteten die Einsatzkräfte einen Löschangriff mit einem C-Strahlrohr ein und hatten das Feuer binnen kürzester Zeit unter Kontrolle. Zwei der eingesetzten Einsatzkräfte gingen unter umluftunabhängigen Atemschutz vor, um das Feuer zu löschen. Eine Kontrolle der Umgebung ergab glücklicherweise, dass kein weiteres Fahrzeug oder der Container bis auf sichtbare Brandspuren an der Außenhülle von dem Feuer betroffen waren. Dank des schnellen Entdeckens des Feuers und des raschen Eingreifens der Feuerwehr blieb so ein weitaus höherer Schaden erspart. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach gut 45 Minuten vollständig beendet, die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei übernommen. An dem vom Brand betroffenen Pkw entstand Totalschaden.
Text: Polizeiinspektion Goslar
Fernsehapparat brannte
Wolfshagen, Lk. Goslar, 12.10.2011
Am Mittwoch gegen 17:45 h geriet ein Fernsehapparat in einem Haus in Wolfshagen, Rübekamp, in Brand. Die eingesetzte Feuerwehr schaffte das Gerät ausser Haus und verhinderte somit Schlimmeres. Gebäudeschaden entstand durch den Brand nicht.
Text: Jens Topp
Zimmerbrand in der Nordstadt
Hannover , 12.10.2011
In den frühen Abendstunden kam es in der Straße Auf dem Loh zu einem Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus. Ein Mitbewohner bemerkte den Brand und konnte eine Person aus der betroffenen Wohnung ins Freie führen. Dabei erlitten beide Rauchgasvergiftungen.
Der Feuerwehr wurde gegen 18:15 h ein Zimmerbrand in der Straße Auf dem Loh gemeldet. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte war eine starke Rauchentwicklung aus einer Dachgeschosswohnung zu erkennen. Da bereits vor Ankunft der Feuerwehr alle Personen aus dem Gebäude im Freien waren, konnte sofort eine Brandbekämpfung eingeleitet werden. Unter Atemschutz wurde der Brand innerhalb weniger Minuten gelöscht und die Wohnung mit Drucklüftern vom Brandrauch befreit.
Die beiden Personen aus der Brandwohnung wurden zunächst vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt. Eine dieser Personen wurde zur genaueren Abklärung in ein Krankenhaus transportiert.
Im Einsatz waren zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Limmer sowie der Rettungsdienst mit insgesamt 41 Einsatzkräften.
Text: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden
Rollstuhlfahrer gerät in Weser
Hameln, Lk. Hameln-Pyrmont, 12.10.2011
Ein Senior (81) aus Hameln geriet am Mittwoch gegen 12:10 h an der Weser in Höhe der Jugendherberge mit seinem Rollstuhl zu nah an das dortige Ufer und rutschte ins Wasser.
Im Wasser liegend konnte der (gehbehinderte) Senior seinen Kopf mit Hilfe seines Armes oberhalb des Wassers halten, sich aber nicht selbst helfen.
Er rief laut um Hilfe.
Zwei in einer nahegelegenen Kleingartenkolonie anwesende Männer (61, 58) hörten diese Rufe und eilten zur Unglücksstelle.
Die couragierten Männer aus Hameln und Bad Pyrmont zogen den 81-Jährigen aus dem Wasser und ließen die gemeinsame Leitstelle von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst informieren.
Durchnässt und leicht unterkühlt, aber ansprechbar, wurde der
Senior vorsorglich in ein Klinikum gebracht.
In einem Seniorenheim wurde der 81-Jährige bereits vermisst, wie sich bei weiteren Ermittlungen der Polizei dann heraus stellte.
Die Polizei Hameln lobt ausdrücklich die Entschlossenheit zur Hilfe der beiden couragierten Helfer! Im Kriminalpräventionsrat der Stadt Hameln engagiert sich die Polizeiinspektion seit mehr als 10 Jahren und betreibt Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit im Themenbereich Zivilcourage. Auch dieser Fall wird (wie auch andere vorbildliche Helfer) für den Zivilcouragepreis der Stadt Hameln des Jahres 2011 vorschlagen.
Jeder Bürger ist dankbar, wenn er in einer Notsituation auf solch beherzte Helfer und aussagebereite Zeugen vertrauen kann.
Couragierten Nachahmern rät das Präventionsteam folgende 6 Regeln
im Ernstfall zu beherzigen:
1. Ich helfe, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen!
2. Ich mache lautstark auf die Situation aufmerksam!
3. Ich fordere andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf!
4. Ich organisiere Hilfe unter Notruf 110!
5. Ich kümmere mich um das Opfer!
6. Ich stelle mich als Zeuge zur Verfügung!
Text: Feuerwehr Hamburg
Bombenverdacht auf Raffinerie
Wachrevier: Wilhelmsburg, 11.10.2011
An der Einsatzstelle wurde bei Sondierungsarbeiten auf dem Gelände einer Raffinerie ein Kampfmittel-Verdachtskörper in ca. acht m Tiefe gefunden. Hierbei handelt es sich um eine 500 lbs Englische Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg in Hecklage. Die Bombe verfügte über zwei Aufschlagzünder, je einen Front- und einen Heckzünder.
Folgende Sperrbereiche sind durch den Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg festgelegt worden:
Die Sperrzone wurde auf 300 Meter und die Warnzone auf 500 Meter (wegen vorhandener Containerburg).
Die Diesel- und Benzin-Tanks befanden sich in sicherer Entfernung (500 Meter) und der Betrieb der petrochemischen Anlagen war nicht gefährdet.
Innerhalb der Sperrzone befand sich ein Methanol Tank, Entfernung ca. 150 m zum Objekt mit 1700 m³ und ein Methanol Tank, ca. 200 m zum Objekt mit 3300 m³ Inhalt, sowie eine interne Gleisanlage. Vier Züge wurden aus dem Bereich entfernt.
Der Zünder, Detonator und die Verstärkerladung wurde erfolgreich entfernt, der Detonator vor Ort gesprengt.
Text: Feuerwehr Hamburg
Kabelbrand im Galvanisierungsbetrieb
Wachrevier: Billstedt, 11.10.2011
In einem Galvanisierungsbetrieb kam es an einer Pumpe zu einem Kabelbrand.
Durch das Feuer trat eine Beschädigung an den Pumpenleitungen auf, die einen Austritt von Kaliumhydroxid und Natriumhydroxid zur Folge hatte.
Das Feuer wurde mit einem C-Rohr und einem Schaum-Rohr gelöscht.
Messungen mit dem GDA (Gefahrstoff-Detektoren-Array, Messgerät für unbekannte Gefahrstoffe) ergaben eine Konzentration von Gefahrstoffen oberhalb der Warnschwelle des GDA innerhalb der Halle. Durch das Öffnen einer Wellblechplatte im Dachbereich der Halle konnte die Halle belüftet werden.
Auf Empfehlung des Umwelt-Dienstes der Feuerwehr Hamburg wurde die Halle bis zur Überprüfung und Freimessung durch das Amt für Arbeitsschutz gesperrt.
Text: Stefan Ortmann
Foto: Feuerwehr Köln
Verkehrsunfall zwischen zwei Lkw auf der BAB 4
BAB 4 Richtung Aachen, 11.10.2011
Um 12:25 h auf der Autobahn A4 Fahrtrichtung Aachen kurz vor dem Autobahnkreuz West kam zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Lkw, in dessen Folge eine Person verletzt wurde und Dieselkraftstoff ins Erdreich eingedrungen ist bzw. ein weiteres Eindringen von Kraftstoff ins Erdreich durch die Feuerwehr verhindert werden konnte.
Ein zum Transport von Lebensmitteln bestimmter Lkw kollidierte beim Vorbeifahren mit einem auf dem Standstreifen haltenden Lkw, der mit Maschinenteilen beladen war. Der Fahrer brachte den unbeladenen Lkw nach der Kollision nicht mehr unter Kontrolle, so dass dieser erst auf dem angrenzenden Feld zum stehen kam. Er konnte sich selbstständig aus dem Fahrerhaus befreien. Die Rettungsdienstkräfte behandelten ihn und brachten ihn notarztbegleitet ins Krankenhaus.
Die Feuerwehr konzentrierte sich im Weiteren darauf, den Austritt von Dieselkraftstoff aus den beschädigten Kraftstofftanks (Inhalt 2 x 400 l) und den Eintritt ins Erdreich zu verhindern. Die Bergung des Lkw durch ein Fachunternehmen und die Beseitigung kontaminierten Erdreichs wird sich noch bis in die Abendstunden erstrecken und durch die Fachgruppe Licht der Freiwilligen Feuerwehr Porz Langel unterstützt werden.
Zum Einsatz kamen der zuständige Löschzug und Rüstzug aus Marienburg, die Gefahrguteinheit der Feuerwache Ostheim sowie der Rettungsdienst einschließlich Rettungshubschrauber Christoph 3 und Führungsdienst der Feuerwehr Köln mit insgesamt 30 Einsatzkräften.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Stroh- und Heuballen gehen in Flammen auf
Schnackenburg, Lk. Lüchow-Dannenberg, 11.10.2011
Zu einem Großeinsatz im Alter Postweg in Schnackenburg mussten in den Abendstunden insgesamt sieben Feuerwehren der Samtgemeinde Gartow ausrücken.
Gegen 19:45 h brannten gut 700 Quaderballen Stroh sowie 250 Quaderballen Heu, die sich unter einem offenen Unterstand befunden haben. Auch ein angrenzendes Getreidelager mit ca. 200 Tonnen Getreide wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehren aus Schnackenburg, Gartow, Gorleben, Meetschow, Nienwalde, Holtorf und Kapern waren mit gut 100 Einsatzkräften bis in die Mitternachtsstunden im Einsatz und löschten den Vollbrand.
Die Polizei hält derzeit eine Heuselbstentzündung als Ursache für nicht
unwahrscheinlich.

Text: Tim Herrmann
Foto: Tim Herrmann
Brand eines Pkw
Sehnde, Region Hannover, 11.10.2011
Am Dienstagabend brannte ein VW Golf auf der Bundesstraße 443, Lehrter Straße, in Sehnde.
Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet das Fahrzeug auf der Lehrter Straße in Höhe des ehemaligen Bahnüberganges in Brand.
Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde sofort mit einer Schnellangriffsleitung das Feuer abgelöscht. Zu diesem Zeitpunkt war bereits die Kraftstoffleitung so stark beschädigt, dass sich der Kraftstoff im Tank entzündete und die Einsatzkräfte zur weiteren Brandbekämpfung ein Schaumrohr einsetzen mussten. Durch die Hitzeentwicklung wurde das Fahrzeug erheblich zerstört.
Die Lehrter Straße musste während des Einsatz voll gesperrt werden. Personen wurden bei diesem Einsatz nicht verletzt.
Im Einsatz war die Ortsfeuerwehr Sehnde, der Rettungsdienst und die Polizei.

Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft
Sturmeinsätze
Laatzen, Region Hannover, 11.10.2011
Zu insgesamt drei Einsätzen innerhalb eines Nachmittags rückten die Freiwilligen Ortsfeuerwehren innerhalb des Laatzener Stadtgebietes am heutigen Nachmittag aus. Der starke Wind sorgte für zwei Einsätze und eine Brandmeldeanlage schlug Alarm.
Gegen 14:50 h rückte die Ortsfeuerwehr Laatzen in die Hildesheimer Straße nach Grasdorf aus, dort drohten Teile eines Gerüstes umzustürzen. Plane auf dem Dach hatte sich gelockert und schlug nun mit unaufhörlicher Kraft gegen ein Baugerüst. Durch die Polizei wurden der Fußweg und die Hildesheimer Straße Richtung Süden gesperrt. Die Feuerwehr erkundete die Lage und der Hausbesitzer verständigte daraufhin seinen Dachdeckerbetrieb. Da die Windböen immer stärker an der Plane "rüttelten", wurde die Hildesheimer Straße in Höhe des Krankenhauses voll gesperrt, auch der Stadtbahnverkehr der Linie 2 Richtung Rethen fuhr einen Umweg über Einkaufszentrum in Laatzen-Mitte. Um 16:15 h hatten die Handwerker die Plane soweit gesichert, dass die Polizei die Vollsperrung wieder aufhob. Auch die Feuerwehr rückte wieder ein. Vor Ort waren insgesamt 12 Helfer mit drei Fahrzeugen.
Um 16:50 h heulten dann im Ortsteil Rethen die Sirenen: Lampe an Firmenwegweiser wurde durch Sturm beschädigt. Mit einer Steckleiter gelangten ein Feuerwehrmann an den Scheinwerfer in etwa vier Metern Höhe, der einen Firmenwegweiser beleuchtete. Dieser Scheinwerfer hing herunter und drohte auf den Fußweg zu stürzen. Mit wenigen Handgriffen war die Lampe demontiert und die Gefahr gebannt. Im Einsatz waren 12 Rethener Feuerwehrleute mit zwei Fahrzeugen.
Gegen 17:30 h rückten die Laatzener Feuerwehrleute dann auch noch zum Aqualaatzium aus, die Brandmeldeanlage hatte ausgelöst. Glücklicherweise nur ein technischer Defekt.
Nach wenigen Minuten waren die Helfer schon wieder auf dem Rückweg.
Text: Polizeiinspektion Harburg
Schwerer Verkehrsunfall mit drei Lkw und zwei Pkw
Toppenstedt, Lk. Harburg, 11.10.2011
Gegen 13:28 h kam es auf der BAB 7 in Fahrtrichtung Hamburg zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Sattelzüge total zerstört wurden und ein weiterer Lkw sowie zwei Pkw durch Trümmerteile leicht beschädigt wurden.
Zur oben genannten Zeit stand ein 49-jähriger Lkw Fahrer mit seinem
Sattelzug aufgrund einer Motorpanne auf dem Standstreifen der BAB 7 bei
Kilometer 30.
Ein 58-ähriger polnischer Lkw Fahrer, der mit seinem Sattelzug den rechten Fahrstreifen befuhr, kam mit der rechten Fahrzeugseite auf den Standstreifen und fuhr fast ungebremst auf den dort stehenden Sattelzug auf. Durch den Aufprall wurde das Führerhaus des polnischen Sattelzuges fast vollständig zerstört.
Drei nachfolgende Fahrzeuge wurden durch umherfliegende Trümmerteile leicht beschädigt. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Remon Hirschmeier, FF Maschen
Feuerwehr rettet verletzten Schornsteinfeger
Maschen, Lk. Harburg, 11.10.2011
Eine Personenrettung musste die Feuerwehr Maschen am Dienstagnachmittag in einem Wohngebäude in der Alten Straße in Maschen durchführen.
Die Feuerwehr war um 15:02 h zu einer Unterstützung für den Rettungsdienst alarmiert worden. Auf dem Dachboden des Wohngebäudes war ein Schornsteinfeger verunglückt und hatte sich dabei erheblich am Rücken verletzt. Er wurde noch auf dem Dachboden von den Kräften des im Vorwege alarmierten Rettungsdienstes versorgt. Für die Rettung des Mannes musste aber die Feuerwehr anrücken. Mit einem speziellen Rettungskorb wurde der Verletzte von dem Dachboden gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Der Mann kam nach weiteren medizinischen Versorgungen in ein Krankenhaus zur Behandlung seiner Verletzungen.
Für die Feuerwehr war der Einsatz nach 30 Minuten beendet.
Text: Eilbertus Stürenburg jun.
Türöffnung
Norderney, Lk. Aurich, 11.10.2011
Am Montagabend wurde um 19:30 h die Feuerwehr Norderney alarmiert.
Eine Tür musste für den Rettungsdienst geöffnet werden.
Schon kurz nach dem Alarm waren mehrere Einsatzkräfte an der Einsatzstelle vor Ort und öffneten die Tür. Schnell konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen.
Text: Polizeidirektion Hannover
19-Jährige bei Unfall schwer verletzt
Burgdorf, Region Hannover, 11.10.2011
Am Morgen gegen 08:10 h ist bei einem Unfall mit einem Lkw an der Kreuzung Schillerslager Straße (B 443) / Marktstraße (B 188) in Burgdorf die 19 Jahre alte Fahrerin eines Opel Corsa schwer verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der 37-jährige Fahrer des Lkw mit Anhänger am Morgen auf der Schillerslager Straße, aus Richtung
Lehrte kommend, in Richtung Norden unterwegs gewesen. In Höhe der
Kreuzung zur Marktstraße wollte er nach eigenen Angaben sein Gespann
bei Gelblicht anhalten und rutschte in den Kreuzungsbereich ein. Hier
kollidierte er mit dem von rechts kommenden, auf der Markstraße in
Richtung Bundesautobahn 37 fahrenden Opel Corsa der 19-Jährigen. Die
junge Frau erlitt bei dem Zusammenprall schwere Verletzungen und kam
zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der 37-Jährige erlitt
leichte Verletzungen und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt.
Während der Unfallaufnahme kam es zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen.
Hinweise zum Unfall, insbesondere auch zu den Ampelschaltungen, nimmt
der Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511
109-1888 entgegen.

Text: Polizei Nienburg / Schaumburg
Foto: Polizei Nienburg / Schaumburg
Serie von Zündeleien und Zerstörung
Nienburg, Lk. Nienburg, 11.10.2011
Eine Serie von Zündeleien und Sachbeschädigungen am frühen Morgen des Sonntasg beschäftigt die Nienburger Polizei. Im Wohngebiet des rückwärtigen Bahnhofs kam es zu sechs vorsätzlichen Inbrandsetzungen von Zypressen und Lebensbäumen in Vorgärten, abgestellten Mülltonnen sowie zu
Sachbeschädigungsdelikten.
Kurz vor 05:30 h ging die erste Brandmeldung bei der Feuerwehrleitstelle ein. Durch einen Anwohner in der Straßburger Straße wurde eine brennende, vier Meter hohe Zypresse im Vorgarten seines Nachbarn entdeckt. Nach und nach wurden weitere brennende Bäume in der Birkenstraße, der Plantanenstraße und Am Ahornbusch gemeldet. In allen Fällen wurden die in den Vorgärten stehenden Gewächse angesteckt und durch die Flammen völlig zerstört. Teilweise sind Holzzäune und in der Nähe abgestellte Gegenstände, wie ein Pkw-Anhänger und ein Fahrrad, durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen worden. Im Zeisigweg wurden Altpapier und Restmülltonnen Opfer der Flammen. In der Ernstingstraße wurde ein Außenlampe beschädigt und in der Dr.Franck-Straße ein Roller umgestoßen.
Text: Christoph Bahlmann, Feuerwehr Hannover
Lkw-Unfall auf BAB 2
Hannover, 11.10.2011
Der Feuerwehr Hannover wurde heute gegen 11:25 h ein Unfall auf der BAB 2 mit mehreren Lastkraftwagen gemeldet. Diese seien in Fahrtrichtung Dortmund zwischen dem Autobahnkreuz Hannover-Buchholz und der Anschlussstelle Lahe aufeinander gefahren.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich dann heraus, dass drei Lkw aus bisher unbekannter Ursache aufeinander gefahren waren. Dabei wurde ein Lkw-Fahrer leicht verletzt. Er war nicht eingeklemmt, wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt und zur weiteren Untersuchung in ein hannoversches Krankenhaus transportiert. Der Feuerwehreinsatz konnte bereits nach wenigen Minuten abgebrochen werden.
Alarmiert waren ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehren Misburg und Wülferode, der A-Dienst-Ost sowie ein Rettungswagen mit ca. 25 Einsatzkräften.

Text: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel
Foto: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel
Autobahn stundenlang gesperrt...
BAB 7 / Buchholz (Aller), 11.10.2011
Nach einem Verkehrsunfall musste die BAB7 in Richtung Hamburg am Morgen für mehrere Stunden gesperrt werden. Hierdurch kam es zu einem Rückstau von bis zu acht Kilometern Länge.
Ein 49-jähriger Trucker war mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen der dreistreifigen Autobahn in Richtung Hamburg unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr gegen 05:40 h der Fahrer eines folgenden Lkw mit Anhänger, ein 37-jähriger Hamburger, auf den Sattelauflieger auf. Der Zug des Hamburgers schleuderte über die Autobahn und kam quer auf allen drei Fahrstreifen zum Stillstand. Beim Versuch, dem quer stehenden Lkw mit Anhänger auszuweichen, prallte ein direkt dahinter fahrender 29-jähriger Mann aus Sibbesse mit seinem Polo gegen die rechte
Schutzplanke. Verletzt wurde bei diesem Unfall zum Glück niemand.
Während der Bergungs- und Aufräumarbeiten, die sich bis gegen 10:00 h hinzogen, wurde der Verkehr durch die Polizei über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigelotst. Erst gegen 10:30 h lief der Verkehr wieder
störungsfrei in Richtung Hamburg.
Text: Feuerwehr Hamburg
Chemische Reaktion fordert Feuerwehr
Wachrevier: Osdorf, 10.10.2011
Bei Arbeiten in einem Labor kam es infolge einer Versuchsanordnung zu einer chemischen Reaktion.
Hierbei wurde ein Behälter beschädigt. Bei den beteiligten Stoffen handelte es sich um Essigsäure, Flusssäure, Salpetersäure und Äthanol.
Der beschädigte Behälter sowie eine geringe Austrittsmenge wurden durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr im Chemikalien-Schutz-Anzug (CSA) und in einem säurebeständigen Überfass geborgen. Personen kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden.
Text: Polizeiinspektion Rotenburg
27-Jährige tödlich verunglückt
Hemslingen, Lk. Rotenburg, 10.10.2011
Am Montagnachmittag kam es auf der B 71 zwischen Tewel und Söhlingen zu einem schweren Verkehrsunfall.
Die Führerin eines VW-Polo verlor auf gerader Strecke die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte gegen einen Straßenbaum. Sie erlitt so schwere Verletzungen, das sie noch an der Unfallstelle verstarb. Bei den Bergungsarbeiten waren die Feuerwehren aus Hemslingen und Bothel im Einsatz. Die Bundesstraße wurde für eineinhalb Stunden voll gesperrt.
Text: Eilbertus Stürenburg jun.
BMA-Auslöser in Hautklinik
Norderney, Lk. Aurich, 10.10.2011
Die Feuerwehr Norderney rückte mit 15 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen aus.
Vor Ort stellte sich schnell heraus, das die Anlage durch Flexarbeiten im Keller, die Handwerker durchführten, ausgelöst wurde.
Die Einsatzkräfte rückten wieder von der Einsatzstelle ab.

Text: Feuerwehr Emlichheim
Foto: Feuerwehr Emlichheim
Kartoffeln auf der Straße
Emlichheim, Graf. Bentheim, 10.10.2011
Die Freiwillige Ortsfeuerwehr Emlichheim wurde um 16:30 h zu einem Hilfeleistungseinsatz gerufen.
Auf der Bahnhofstraße in Emlichheim musste eine ca. 300 Meter lange Kartoffelspur beseitigt werden. Ein Landwirt, der mit seiner Zugmaschine und mit Kartoffel beladenen Anhänger die Bahnhofstraße befuhr, hatte bedingt durch eine defekte Klappe seines Anhängers, einen Teil seiner Ladung verloren. Mit Schaufeln und mit einem kleinen Radlader wurde die Straße von den Kartoffeln befreit. Anschließend wurde die noch glatte Fahrbahn mit Wasser gereinigt.
Die Emlichheimer Feuerwehr rückte mit zwei Fahrzeugen und neun Mann zur Einsatzstelle aus. Um 18:15 h war der Einsatz beendet.
Text: Christoph Bahlmann, Feuerwehr Hannover
Gasleitung bei Bauarbeiten beschädigt
Hannover, 10.10.2011
Der Feuerwehr Hannover wurde heute gegen 13:15 h eine Gasausströmung auf einer Baustelle in der Vahrenwalder Straße 198 (Stadtteil Hannover-Vahrenwald) gemeldet.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich heraus, dass eine Gasleitung unmittelbar an der Grundstücksgrenze zur Vahrenwalder Straße bei Bauarbeiten beschädigt worden war und Gas ausströmte. Auf dem Gelände wird gerade eine neue Tankstelle errichtet.
Daraufhin wurde die Vahrenwalder Straße stadtauswärts vorübergehend voll gesperrt, die Baustelle geräumt und der Brandschutz durch die Feuerwehr sicher gestellt.
Mitarbeiter der Stadtwerke dichteten innerhalb weniger Minuten die Leckage provisorisch ab, um anschließend eine sogenannte Blase zu setzen. Durch den böigen Wind wurde das ausströmende Gas sogleich stark verteilt, die potentielle Explosionsgefahr dadurch erheblich reduziert.
Gegen 14:00 h konnte die Vahrenwalder Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden. Personen wurden nicht verletzt. Stadtauswärts kam es vorübergehend zu Verkehrsbeeinträchtigungen.
Im Einsatz waren zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, der Abrollbehälter Pulver, der Einsatzleitwagen 2, der A-Dienst ABC und ein Rettungswagen mit circa 30 Einsatzkräften.
Text: Polizeidirektion Hannover
Pkw gerät bei Unfall in Brand
Bad Eilsen, Lk. Schaumburg, 10.10.2011
Gegen 13:00 h ist ein 20-jähriger Fiat-Fahrer bei einem Unfall an der Bundesautobahn (BAB) 2, Abfahrt "Bad Eilsen", leicht verletzt worden. Sein Fahrzeug ist mit einem Lkw kollidiert und anschließend ausgebrannt.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der junge Mann mit seinem Fiat-Bravo auf dem rechten Fahrstreifen der BAB 2 in Richtung Dortmund unterwegs gewesen. An der Anschlussstelle "Bad Eilsen" fuhr er - offensichtlich mit überhöhter Geschwindigkeit - von der Autobahn ab, verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er mit der Zugmaschine eines entgegenkommenden Sattelzuges und kam anschließend an der Schutzplanke auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Unmittelbar nach dem Unfall zog ein vorbeikommender Pkw-Fahrer den 20-Jährigen aus seinem Fahrzeug, da er sich nicht selbst daraus befreien konnte. Er kam mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Der Fiat-Bravo hatte beim Aufprall Feuer gefangen und brannte vollständig aus.
Während der Unfallaufnahme kam es an der Abfahrt zu leichten Verkehrsbehinderungen.
Text: Polizeidirektion Hannover
Brand in Imbiss
Langenhagen, Region Hannover, 10.10.2011
Gegen 14:45 h hat es in einem Imbiss an der Hans-Böckler-Straße einen Brand gegeben. Nach ersten Ermittlungen ist das Feuer durch eine nicht ausgeschaltete Herdplatte verursacht worden.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte ein Passant Rauchentwicklung bemerkt und die Feuerwehr alarmiert, die den Brand nach kurzer Zeit löschen konnte. Das Feuer in dem Imbisscontainer - er war zum Zeitpunkt des Brandes geschlossen - war offensichtlich im Bereich des Herdes ausgebrochen. Durch die Hitzeentwicklung wurde die Dunstabzugshaube zerstört. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der 46 Jahre alte Inhaber beim Verlassen seines Geschäftes eine der Herdplatten nicht ausgeschaltet hatte.
Text: Polizeidirektion Hannover
Erneut schwerer Lkw-Unfall auf der BAB2
Lehrte, Region Hannover, 10.10.2011
Gegen 17:45 h ist es auf der BAB 2 in Richtung Dortmund, kurz hinter der Anschlussstelle "Hämelerwald" zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 54 Jahre alter Lkw-Fahrer lebensgefährliche Verletzungen erlitten hat.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der 54-Jährige mit seinem 7,5 Tonner auf dem rechten von drei Fahrstreifen in Richtung Dortmund unterwegs gewesen. Kurz hinter der Anschlussstelle "Hämelerwald" staute sich der Verkehr. Dies bemerkte der 54-Jährige offensichtlich zu spät und fuhr mit seinem Fahrzeug unter den Sattelauflieger eines vor ihm fahrenden Lkw. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser auf einen weiteren Lkw geschoben. Der 54-Jährige wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste von Rettungskräften befreit werden.
Ein Rettungswagen brachte ihn mit lebensgefährlichen Verletzungen in
eine Klinik. Die beiden anderen Lkw-Fahrer blieben unverletzt. Die
BAB 2 ist derzeit in Richtung Dortmund voll gesperrt.



