BLAULICHT: Einsätze
Text: Polizei Wolfsburg
Vorsätzliche Brandstiftung
Zeugen gesucht
Büddenstedt, Lk. Helmstedt, 23.10.2011
Unbekannte Personen haben versucht, einen grünen Daihatsu in Brand zu stecken.
Der 66 Jahre alte Eigentümer hatte seinen Wagen am Sonntagnachmittag gegen 17:00 h unter dem Carport zu seinem Haus in der Straße Am Tagebau abgestellt. Als er am Montagmorgen gegen 08:15 h sein Fahrzeug benutzen wollte, stellte er fest, dass unbekannte Täter mittels Papier und einer unbekannten Flüssigkeit versucht hatten, seinen Wagen in Brand zu setzen. Zum Glück erlosch das Feuer von allein.
Bereits in der Vergangenheit kam es zu verschiedenen Bränden im Bereich der Stadt und des Landkreises in Helmstedt. Ob der Versuch, den Pkw in Brand zu stecken mit anderen vorsätzlich gelegten Bränden in Verbindung steht, werden die Ermittlungen in den nächsten Tagen zeigen.
Die Polizei in Helmstedt interessiert, wer in der fraglichen Zeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge am Tatort oder in unmittelbarer Nähe gesehen hat und bittet um Hinweise an die Polizeistation in Büddenstedt oder die Rufnummer 05351/521-115.

Text: Polizei
Foto: Feuerwehr Steinfeld
Tödlicher Verkehrsunfall am Ondruper Berg
Steinfeld, Lk. Vechta, 23.10.2011
Bei einem Verkehrsunfall in der Nacht auf Sonntag wurde in Steinfeld eine Person tödlich verletzt.
Nach bisherigen polizeilichen Ermittlungen befuhr gegen 00:10 h ein 21-jähriger lettischer Pkw-Fahrer die L 846 von Steinfeld in Richtung Lohne. Dabei kam er in Höhe des Ondruper Berges nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw in zwei Teile gerissen, wobei Fahrzeugteile etwa 100 Meter weiter schleuderten. Anschließend fuhr eine 19-jährige Pkw-Fahrerin aus Dinklage über die Fahrzeugtrümmer. Ihr Fahrzeug wurde leicht beschädigt. Aus dem Pkw des 21-Jährigen wurde ein 47-jähriger lettischer Mitfahrer geschleudert. Der 47-Jährige erlitt so schwere Verletzungen, dass er an der Unfallstelle verstarb. Ein 29-jähriger lettischer Mitfahrer erlitt schwere Verletzungen, ein 24-jähriger Lette wurde leicht verletzt. Der mutmaßliche Fahrer, der 21-jährige Lette, flüchtete zu Fuß von der Unfallstelle. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen, bei dem auch ein Polizeihubschrauber und zwei Hundestaffeln des Malteser Hilfsdienstes und des THWs eingesetzt wurden, konnte der Fahrer bislang nicht gefunden werden. Er dürfte ebenfalls verletzt sein.
Die L 846 blieb bis 04:30 h gesperrt. Beamte der Polizei Vechta konnten am Sonntagvormittag einen 21-Jährigen aus Lettland in seiner Wohnung in Steinfeld festnehmen. Der 21-Jährige steht in dringendem Verdacht, an dem schweren Verkehrsunfall in der Nacht auf Sonntag beteiligt gewesen zu sein, bei dem ein Mensch starb und zwei weitere verletzt wurden. Der 21-Jährige stand unter Alkoholeinfluss. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet.

Text: Chr. Bornhorst
Foto: Chr. Bornhorst
Rettungshubschrauber im Einsatz
Dinklage, Lk. Vechta, 23.10.2011
Auf der Holdorfer Straße in Höhe der Bauernschaft Langwege kam es am Sonntagmorgen gegen 08:30 h zu einem schweren Verkehrsunfall.
Ein mit fünf Personen besetzter Mercedes-Benz C-Klasse war von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Anschließend blieb er in einem Graben liegen. Die fünf verletzten Insassen waren zwischen 17 und 24 Jahren alt.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde eine Person im Fahrzeug eingeklemmt. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften kümmerte sich um die verletzten Insassen. Die Feuerwehr Dinklage befreite den jungen Mann aus dem Fahrzeug und sicherte die Unfallstelle ab. Dafür musste das Dach des Fahrzeugs abgenommen werden. Vor Ort waren fünf Rettungswagen und drei Notärzte. Der eingeklemmte Insasse konnte schnell aus dem Fahrzeug befreit werden und an den Rettungsdienst übergeben werden. Da er schwerste Verletzungen erlitt, wurde er mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 6“ aus Bremen in das Marienhospital Osnabrück geflogen. Die anderen Insassen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Die Holdorfer Straße war für ca. zwei Stunden voll gesperrt. Die Feuerwehr Dinklage war mit neun Fahrzeugen und 46 Einsatzkräften vor Ort.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Scheunenbrand
Wustrow, OT Klennow, Lk. Lüchow-Dannenberg, 23.10.2011
Am Sonntag gegen 08:00 h bemerkte eine Anwohnerin der Ortschaft Klennow, dass es in der Scheune ihrer Nachbarn brennt.
Die Besitzerin der Scheune stellte fest, dass ein Müllbehältnis in der Scheune brannte und löschte dieses. Erst rund eine halbe Stunde später ging der Ehemann in die Scheune und sah, dass der Brand bereits auf die Holzdecke in der Scheune übergegriffen und einen Schwelbrand verursacht hatte.
Die Feuerwehr Wustrow war mit vier Löschfahrzeugen und 25 Kameraden vor Ort und löschte den Brand.
Text: Polizei Salzgitter
Müllbehälter ausgebrannt
Vechelde, Lk. Peine, 23.10.2011
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet eine Restmülltonne am Hintereingang der Firma Takko in Brand. Außerdem brannte ein metallener Mülleimer vor dem REWE-Markt aus. Die Gesamtumstände sprechen für eine vorsätzliche Brandlegung. Es kam zu keinen größeren Schäden.
Text: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden
Brand im Stromverteilerkasten
Fischbeck, Lk. Hameln-Pyrmont, 23.10.2011
Am Sonntag gegen 07:10 h geriet im Sommerweg in einem Einfamilienhaus aus bislang unbekannter Ursache der im Keller aufgestellte Stromverteilerkasten in Brand.
Infolge starker Rauchentwicklung im gesamten Haus wurde die 63-jährige Bewohnerin auf den Brand aufmerksam und informierte die Feuerwehr.
Der Brand konnte schnell gelöscht werden, jedoch ist das Wohnhaus
auf Grund des Rauchgasniederschlages derzeit nicht bewohnbar.
Die Hauseigentümerin erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde zur Beobachtung in ein Klinikum gebracht.
Text: Polizeiinspektion Verden / Osterholz
Beim Verbrennen von Kornsäcken fingen Strohballen Feuer
Achim, Lk. Verden, 23.10.2011
Am Samstagmittag wurde die Achimer Polizei zu einem Brand in die Uesener Weserstraße gerufen. Auf einem Bauernhof verbrannten ein 15-jähriger Jugendlicher und ein 27-jähriger Mann zunächst alte Kornsäcke. Aufgrund des Windes wurden Funken der Kornsäcke auf ca. 40 Heu- und Strohballen geweht, die in ca. vier Meter Entfernung lagerten und umgehend in Brand gerieten. Die Rundballen lagerten an einer Scheunenwand. Dem hohen Fleiß der alarmierten Achimer Feuerwehr ist es zu verdanken, dass ein Übergreifen der Flammen auf die gesamte Scheune verhindert wurde. Neben den abgebrannten Rundballen entstand für den 57-jährigen Geschädigten auch ein Schaden an seiner Scheunenwand.
Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Text: Stefan Müller
Foto: Stefan Müller
Kleinbrand auf Spielplatz und Pkw-Brand
Garbsen, Region Hannover, 23.10.2011
Am Sonntagabend wurde die Ortsfeuerwehr Garbsen in kurzer Folge zu zwei Bränden im Stadtteil auf der Horst gerufen. Bei einem Pkw-Brand erlitt der Fahrer Verletzungen und musste von der Feuerwehr gerettet werden.
Gegen 19:50 h am Sonntagabend bemerkten Anwohner des Polluxhofes Flammenschein auf einem Spielplatz und riefen die Feuerwehr. Da es unterschiedliche Angaben zum Einsatzort gab, fuhren Polizei und Feuerwehr erst zu einem Spielplatz im Jupiterhof, wo jedoch kein Feuer entdeckt werden konnte. Ein Rückruf bei dem Meldenden bestätigte, dass sich der Einsatzort im Polluxhof befand. In einem Sandkasten brannte ein kleiner Holzstapel, vermutlich ein Möbelstück.
Mit Sand und 10 Litern Wasser konnte dieses Feuer schnell abgelöscht werden.
Als die Feuerwehr mit dem Tanklöschfahrzeug gegen 20:10 h wieder zum Feuerwehrhaus einrücken wollte, kam die nächste Brandmeldung. Im Plutohof wurde ein brennender Pkw gemeldet.
Die Feuerwehr fuhr daraufhin die nur wenige hundert Meter entfernte Einsatzstelle direkt an.
Beim Eintreffen im Plutohof brannte der Pkw im Bereich der Hinterräder, das Feuer und die Rauchentwicklung breitete sich weiter aus.
Die Feuerwehr ging mit einem Trupp unter Atemschutz und der Schnellangriffseinrichtung vor, um die Flammen niederzukämpfen.
Wenig später kam die Mutter des Fahrzeuglenkers auf die Einsatzkräfte zu und berichtete, dass ihr Sohn vermutlich noch in dem Fahrzeug sei. Die Feuerwehr öffnete daraufhin die Fahrertür und konnte den Fahrer aus dem Fahrzeug befreien. Vermutlich aufgrund einer Unterzuckerung konnte er nicht auf sich aufmerksam machen und hatte schon Brandrauch eingeatmet.
Die Feuerwehr übernahm die Erstversorgung des noch ansprechbaren Mannes und alarmierte einen Rettungswagen der JUH sowie einen Notarzt aus Hannover nach.
Da mittlerweile durch das Feuer auch die Kraftstoffanlage beschädigt war, fand das Feuer reichlich Nahrung und flammte immer wieder auf. Die Feuerwehr setzte daraufhin zusätzlich ein Schaumrohr ein und konnte dadurch das Feuer nach wenigen Minuten ersticken.
Zwei unmittelbar neben dem Brandfahrzeug stehende Fahrzeuge wurden vor dem Übergriff des Feuers bewahrt.
Der verletzte Fahrer wurde vom Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchvergiftung behandelt.
Des Weiteren kümmerten sich die Einsatzkräfte um die Mutter des Verletzten.
Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Eventuell stand das Fahrzeug längere Zeit mit laufendem Motor vor dem Haus, nachdem der Fahrer aufgrund der Unterzuckerung nicht aussteigen konnte und eine Überhitzung führte zu dem Brand.
Nachdem noch einige Brandnester im Innenraum abgelöscht waren, rückte die Feuerwehr um kurz nach 21:00 h wieder ein.
Text: Polizeiinspektion Cuxhaven / Wesermarsch
Containerbrand
Zeugenaufruf!
Nordenham, Lk. Wesermarsch, 23.10.2011
In der Nacht zum Sonntag setzten bisher unbekannte Täter einen Papiercontainer am Marktplatz in Nordenham in Brand.
Die freiwillige Feuerwehr Nordenham rückte mit einem Tanklöschfahrzeug und sechs Feuerwehrleuten zur Brandbekämpfung aus. Durch das Feuer wurden der Container, ein Baum, sowie ein dort geparkter Motorroller beschädigt.
Zeugen, die Hinweise auf den oder die Täter machen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Nordenham unter der Rufnummer 04731/99810 in Verbindung zu setzen.
Text: Polizeiinspektion Cloppenburg / Vechta
Verkehrsunfall, fünf junge Menschen verletzt
Dinklage, Lk. Vechta , 23.10.2011
Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagmorgen in der Nähe von Dinklage wurden fünf junge Menschen verletzt.
Gegen 08:30 h verlor ein 23-Jähriger aus Emstek (Landkreis Cloppenburg) mit seinem Pkw in Dinklage auf der Holdorfer Straße in einer scharfen S-Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Baum. Der 23-Jährige wurde in dem zertrümmerten Pkw eingeklemmt, während seine vier jungen Mitfahrerinnen sich befreien konnten. Eintreffende Rettungsdienste versorgten die Verletzten an der Unfallstelle. Der 23-Jährige musste durch die Feuerwehr Dinklage aus seinem Fahrzeug befreit werden. Ein Rettungshubschrauber brachte den jungen Mann in eine Osnabrücker Klinik. Die anderen Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nach Aussagen der Ärzte besteht für keine Person akute Lebensgefahr. Am Pkw des 23-Jährigen entstand Totalschaden. Die Holdorfer Straße blieb während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme gesperrt.
Text: Polizeiinspektion Cloppenburg / Vechta
Tödlicher Verkehrsunfall
Steinfeld, Lk. Vechta , 23.10.2011
Bei einem Verkehrsunfall in der Nacht auf Sonntag wurde in der Nähe von Steinfeld eine Person tödlich verletzt.
Nach bisherigen polizeilichen Ermittlungen befuhr gegen 00:10 h ein 21-jähriger lettischer Pkw-Fahrer die L 846 von Steinfeld in Richtung Lohne. Dabei kam er in Höhe des Ontruper Berges nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw in zwei Teile gerissen, wobei Fahrzeugteile etwa 100 Meter weiter schleuderten.
Anschließend fuhr eine 19-jährige Pkw-Fahrerin aus Dinklage über die Fahrzeugtrümmer. Ihr Fahrzeug wurde leicht beschädigt.
Aus dem Pkw des 21-Jährigen wurde ein 47-jähriger lettischer Mitfahrer geschleudert. Der 47-Jährige erlitt so schwere Verletzungen, dass er an der Unfallstelle verstarb. Ein 29-jähriger lettischer Mitfahrer erlitt schwere Verletzungen, ein 24-jähriger Lette wurde leicht verletzt.
Der mutmaßliche Fahrer, der 21-jährige Lette, flüchtete zu Fuß von der Unfallstelle.
Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen, bei dem auch ein Polizeihubschrauber und zwei Hundestaffeln des Malteser Hilfsdienstes und des THWs eingesetzt wurden, konnte der Fahrer bislang nicht gefunden werden. Er dürfte ebenfalls verletzt sein.
Die L 846 blieb bis 04:30 h gesperrt.
Beamte der Polizei Vechta konnten am Sonntagvormittag einen 21-Jährigen aus Lettland in seiner Wohnung in Steinfeld festnehmen. Der 21-Jährige steht in dringendem Verdacht, an dem schweren Verkehrsunfall in der Nacht auf Sonntag beteiligt gewesen zu sein.
Text: Polizeidirektion Hannover
Unbekannte zünden Container an
Zeugenaufruf!
Hannover, 23.10.2011
Unbekannte Täter haben gestern Morgen, zwischen 04:20 h und 04:45 h mehrere Container in Groß Buchholz in Brand gesetzt. Am Morgen hat ein Müllbehälter in der Nordstadt gebrannt. Die Polizei sucht Zeugen!
Nach bisherigen Erkenntnissen waren gestern in der Lenbachstraße,
Tischbeinstraße und der Straße Leistikowweg Müllcontainer und -tonnen
in Brand geraten.
Bei dem Feuer in der Tischbeinstraße wurden drei Container, vier Mülltonnen, ein Holzunterstand, die angrenzende Hausfassade und ein - in der Nähe geparkter - Pkw Skoda beschädigt.
Ein Übergreifen auf andere Gebäudeteile konnte allerdings durch die Löscharbeiten der Feuerwehr verhindert werden.
Bei einem weiteren Containerbrand an der Straße Leistikowweg verbrannten drei Müllcontainer. Darüber hinaus wurden weitere Container an zwei Stellen an der Lenbachstraße angezündet, die ein 28 Jahre alter Passant bemerkte und die Feuerwehr alarmierte.
Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung durch Feuer in vier Fällen. Die Polizei bittet Zeugen, die hierzu Hinweise geben können, sich mit dem Polizeikommissariat Lahe unter der Telefonnummer 0511 109-3317 in
Verbindung zu setzen.
Zu einem weiteren Containerbrand kam es am Morgen gegen 06:00 h an der Straße Welfengarten in der Nordstadt. Hier bemerkte ein 70-jähriger Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma die Flammen und alarmierte die Feuerwehr, die den Brand schnell löschte.
Zeugenhinweise zu diesem Brand teilen Sie bitte dem Polizeikommissariat Nordstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3117 mit.
Text: Pressestelle Polizei Bremen
Polizei fasst Jugendliche nach Containerbrand
Bremen, 22.10.2011
Samstagnacht fasste die Polizei in Bremen-Vegesack drei Jugendliche
im Alter von 15 bis 16 Jahren, die zuvor zwei Container im Bereich
des Aumunder Marktplatzes in Brand gesteckt hatten.
Die Jugendlichen hatten an einem Container an der Georg-Gleistein-Straße gezündelt. Zeugen, die mit einem Pkw auf dem Aumunder Marktplatz standen, hatten das Geschehen beobachtet. Als sie den Motor des Wagens starteten, flüchteten die drei Täter zu Fuß.
Während die Flüchtigen rennend die Georg-Gleistein-Straße überquerten, wurde eine Streifenwagenbesatzung auf sie aufmerksam und nahm die Verfolgung auf. Im Bereich der Straße Fährgrund wurden die Tatverdächtigen gestellt und anschließend an der Polizeiwache vorgeführt. Auf dem Aumunder Marktplatz hatten ein Glas- und ein Altkleidercontainer erheblich Feuer gefangen.
Die Feuerwehr erschien vor Ort und nahm die Löscharbeiten vor.
Im Laufe der Befragung durch die Polizei gaben die Jugendlichen zu,
kurz zuvor in der Weserstraße den Inhalt eines Mülleimers angezündet
zu haben. Auch in einer dortigen Baustellentoilette hatten sie Feuer
gelegt.
Text: Polizeiinspektion Wilhelmshaven / Friesland
Brand eines Pkw
Bockhorn, Lk. Friesland, 22.10.2011
Zu einem weiteren Fahrzeugbrand kam es am Samstagabend, 20:25 h, auf der Blauhander Straße. Hier geriet ein Pkw in Brand.
Der Fahrzeugführer befuhr zunächst die Autobahn und fuhr dann in Blauhand ab. Hier geriet sein Pkw vermutlich auf Grund eines technischen Defektes in Brand. Die Freiwillige Feuerwehr Bockhorn löschte das Feuer.
Text: Polizeiinspektion Wilhelmshaven / Friesland
Brand eines Traktors
Steinhausen, Lk. Friesland, 22.10.2011
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet am Samstag Nachmittag gegen 16:05 h ein Traktor auf einem Gehöft in Steinhausen in Brand.
Der Landwirt konnte den brennenden Traktor gerade noch von einem Anhänger abkuppeln, so dass der Traktor auf eine Weide rollte und dort ausbrannte. Die FreiwilligeFeuerwehr Bockhorn konnte das Feuer schnell löschen. An dem über 30 Jahre alten Traktor entstand Totalschaden. Er brannte komplett aus.
Text: Polizeidirektion Hannover
Laubenbrände in Krähenwinkel
Zeugenaufruf!
Langenhagen, Region Hannover, 22.10.2011
Am Morgen gegen 04:00 h sind an der Straße Ernst-Hugo-Weg (Krähenwinkel) vier Gartenlauben in Brand geraten.
Zwei der Lauben sind komplett niedergebrannt, die beiden anderen sind
in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Polizei sucht Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein 24-jähriger Passant das Feuer in der Gartenkolonie bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Als diese anrückte, standen die vier Lauben bereits in Brand. Ersten Ermittlungen zu Folge stand zuerst eines der Häuschen in Flammen, bevor das Feuer über Bäume und angrenzende Büsche auch auf die drei benachbarten Lauben übergriff. Zwei der Gartenhäuser brannten vollständig nieder, zwei andere sind stark beschädigt worden. Während der Löscharbeiten explodierte eine in den Lauben befindliche Gasflasche. Verletzt wurde niemand.
Hinweise zu dem Brand nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.
Text: Gerald Senft
BMA und Heimrauchmelder geben Alarm
Laatzen, Region Hannover, 22.10.2011
Auch am Sonnabend ließen die Einsätze für die Ortsfeuerwehr Laatzen nicht lange auf sich warten: Zweimal rückten die Einsatzkräfte am Vormittag aus. Einem Mann musste geholfen werden und in einem Hotel schlug die Brandmeldeanlage an.
Um 11:06 h rückte die Ortsfeuerwehr Laatzen zum Prodomo-Hotel in der Münchener Straße aus. Durch einen technischen Defekt hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Nach kurzer Sichtung der Anlage wurde die Einsatzstelle dem Hausmeister übergeben.
Um 13:17 h schrillten erneut die Funkmelder der Feuerwehrleute. Nun hieß die Einsatzadresse: Hildesheimer Straße in Alt Laatzen. In einem Mehrfamilienhaus war ein Mann gestürzt und langsam brannte sein Essen an. Dadurch wurden die Heimrauchmelder aktiviert und piepten los. Durch den schrillen Alarmton reagierten die Nachbarn und riefen die Feuerwehr. Nach mehrmaligem Klopfen öffnete der Mieter die Wohnungstür. Er wurde dem Rettungsdienst übergeben. Die Wohnung wurde anschließend ordentlich gelüftet.
Text: Polizeidirektion Hannover
Karton auf Dachboden gerät in Brand
Zeugenaufruf!
Langenhagen, Region Hannover, 22.10.2011
An der Dorfstraße (Schulenburg) ist es gestern gegen 17:00 h in einem Mehrfamilienhaus zu einem Feuer auf dem Dachboden gekommen. Verletzte hat es nicht gegeben. Die Polizei sucht Zeugen!
Ein 38-jähriger Hausbewohner hatte im Treppenhaus Brandgeruch festgestellt, die Ursache im Bereich des Dachbodens lokalisiert und die Feuerwehr alarmiert. Diese konnte den Brand schnell löschen. Ersten Ermittlungen zufolge geriet aus bisher noch nicht geklärter Ursache ein - auf dem Gemeinschaftsdachboden abgestellter Umzugskarton in Brand. Die Ermittler der Kriminalpolizei können eine vorsätzliche Brandlegung nicht ausschließen. Verletzt wurde niemand.
Es entstand geringer Schaden durch die Verrußung auf dem Dachboden.
Zeugen, die etwas Verdächtiges bemerkt haben, werden gebeten, sich
mit dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511
109-5555 in Verbindung zu setzen.
Text: Polizeiinspektion Goslar
Rauchentwicklung im Bereich Kaiserpfalz
Goslar, Lk. Goslar, 22.10.2011
Am Samstag gegen 08:54 h wurde der Polizeidienststelle starke Rauchentwicklung im Bereich der Kaiserpfalz mitgeteilt.
Die alarmierte Feuerwehr und die Polizei konnten vor Ort allerdings keinen Brand feststellen. Vermutlich lag es an der vorherrschenden Wetterlage, dass der Qualm aus einem Schornstein nicht richtig abziehen konnte und sich so über den Bereich der Kaiserpfalz legte.
Text: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden
Wohnhausbrand
Brünnighausen, Lk. Hameln-Pyrmont, 22.10.2011
Am Samstag gegen 11:10 h geriet der direkte Anbau eines Wohnhauses (Holzbauweise) in der Oberen Wieme in Brand.
Das Feuer ging auf das Wohnhaus der dreiköpfigen Familie über und breitete sich bis Eintreffen der Feuerwehr auf alle vier Gebäudeseiten und das Dach des Wohnhauses aus.
Mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpften rund 90 Minuten gegen das Feuer. Nachdem der Brand gelöscht war, hat die Polizei den Brandort beschlagnahmt.
Nach Abkühlen der Brandstelle werden die Ermittlungen zur Brandursache durch das Fachkommissariat für Branddelikte fortgeführt.
Das Wohnhaus ist unbewohnbar.

Text: Nils Beneke
Foto: Red.
Ein Verletzter nach Werkstattbrand
Hannover, 22.10.2011
Am Morgen kam es zu einer Verpuffung in einer Autowerkstatt in der Schulenburger Landstraße (Stadtteil Hainholz). Dabei wurde der Inhaber der Werkstatt verletzt.
Gegen 08:50 h wurde die Feuerwehr zu einer Verpuffung in eine Autowerkstatt in der Schulenburger Landstraße alarmiert. Als der erste Löschzug eintraf, quoll bereits schwarzer Qualm aus allen Fenstern des ca. 60 Meter langen Gebäudes. Aufgrund der ersten Lageeinschätzung erhöhte der Einsatzleiter auf die Alarmstufe 3 (von 5). Die Mitarbeiter der Werkstatt und der angrenzenden Betriebe konnten sich vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen. Der Inhaber der Werkstatt wurde durch die Verpuffung verletzt und von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.
Die Feuerwehr setzte sofort mehrere Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung ein. Durch eine Drehleiter wurden die Löschmaßnahmen von außen unterstützt. So konnte die Ausbreitung des Brandes auf die anderen Werkstätten und Räume verhindert werden. Vier PKW, die Autowerkstatt und die Außenfassade in diesem Bereich wurden durch den Brand komplett zerstört.

Text: Polizeiinspektion Stade
Foto: Polizeiinspektion Stade
Schwer verletzt bei Unfall auf B 73
Stade, Lk. Stade, 21.10.2011
In der vergangen Nacht kam es kurz nach Mitternacht zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 73 in Neukloster, bei dem ein 28-jähriger Autofahrer aus Stade schwer verletzt wurde.
Der junge Mann war mit seinem 3er-BMW in Richtung Hamburg unterwegs und kurz hinter der Ortschaft Neukloster aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, ins Schleudern geriet und quer zur Fahrbahn auf die Gegenspur rutschte. Ein ihn zu diesem Zeitpunkt entgegenkommender 36-jähriger Fahrer eines Lkw-Gespannes aus Winsen (Luhe) konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweichen und der BMW wurde von dem schweren Fahrzeug erfasst und gegen die Seitenschutzplanke geschleudert. Durch die Wucht der Kollision wurde der 28-Jährige in dem Wrack eingeklemmt und musste von den alarmierten Feuerwehren aus Neukloster und Buxtehude, die mit ca. 30 Feuerwehrleuten anrückten, mit hydraulischen Rettungsgerät befreit werden. Nach der Erstversorgung durch einen Hamburger Notarzt wurde er mit schweren Verletzungen der Besatzung des Horneburger Rettungswagens in eine Hamburger Spezialklinik eingeliefert. Der LKW-Fahrer blieb bis auf einen Schock unverletzt. Der BMW wurde bei dem Unfall total und die Mercedes-Zugmaschine schwer beschädigt. Die Bundesstraße 73 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für über eine Stunde voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr örtlich umgeleitet, es kam zu Behinderungen im Verkehr. Da bei dem Unfallverursacher Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt wurde, musste ihm eine Blutprobe entnommen werden und gegen den Stader wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Straßenverkehrsgefährdung und Verursachen eines Verkehrsunfalls ermittelt.

Text: Ph. Issmer
Foto: Ph. Issmer
Pkw-Brand auf der Autobahn
Bakum, Lk. Vechta, 21.10.2011
Gegen 17:10 h wurde die Feuerwehr Bakum zu einem Pkw-Brand auf die Autobahn BAB 1 gerufen. Ein Pkw war auf der Richtungsfahrbahn Osnabrück in Brand geraten.
Der Fahrer hielt mit seinem Fahrzeug auf dem Pannenstreifen an und brachte sich in Sicherheit. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand der Motorraum bereits in Vollbrand. Ein Trupp unter PA löschte den Brand zügig ab. Am Pkw entstand Totalschaden. Für die Zeit der Löscharbeiten wurde die Fahrbahn in Richtung Osnabrück halbseitig gesperrt. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr Bakum war mit drei Fahrzeugen im Einsatz.

Text: Bernd Behrens
Foto: Bernd Behrens
Gas-Alarm
Gifhorn, Lk. Gifhorn, 21.10.2011
Am Freitagmorgen gegen 05:30 h wurde bereits der Stromausfall auf der westlichen Seite dicht an der Bodemannstraße im Steinweg festgestellt.
Die Besitzer stellten außerdem starken Gasgeruch im Gebäude fest. Die LSW (Energieversorger) wurde alarmiert, um die Ursache festzustellen. Die Gasleitung und Stromversorgung musste abgestellt werden. Polizei und Feuerwehr sperrten den Bereich ab. Vor dem Gebäude wurde das Pflaster aufgenommen und das Erdreich ausgehoben. Kontrollbohrungen rund um die Baustelle wurden gemacht und das Gasspürgerät eingesetzt. Die LSW und Bauarbeiter stellten dann fest, dass das Gas durch ein Rohr, in dem alle Hausanschlussleitung laufen, in das Gebäude kommt. Etwas tiefer fanden die Arbeiter die verbrannte Muffe des Stromkabels. Dicht daneben lag das Gasrohr. Bei näherer Überprüfung stellte man ein Loch in dem verschmorten Rohr fest, durch das Gas austrat, sie trennte das Rohrstück heraus und ersetzte es. Parallel dazu bereiteten die Elektriker eine neue Muffe und Kabel vor, um die Stromversorgung wieder herzustellen. Die Feuerwehr stellte auch Gas in einem gegenüberliegenden Kabelschacht fest. Die Feuerwehr belüftete das Gebäude gründlich. Gegen 10:30 h wurde die Sperrung des Steinwegs für Fußgänger wieder aufgehoben.
Die Feuerwehr war mit 11 Leuten im Einsatz.

Text: Polizeiinspektion Stade
Foto: Polizeiinspektion Stade
28-jähriger Autofahrer bei Unfall schwer verletzt
Neukloster, Lk. Stade, 21.10.2011
Ein 28-jähriger Autofahrer wurde bei Unfall auf Bundesstraße 73 schwer verletzt.
In der vergangen Nacht kam es kurz nach Mitternacht zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 73 in Neukloster, bei dem ein 28-jähriger Autofahrer aus Stade schwer verletzt wurde. Der junge Mann war mit seinem 3er-BMW in Richtung Hamburg unterwegs und kurz hinter der Ortschaft Neukloster aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, ins Schleudern geriet und quer zur Fahrbahn auf die Gegenspur rutschte. Ein ihn zu diesem Zeitpunkt entgegenkommender 36-jähriger Fahrer eines Lkw-Gespannes aus Winsen (Luhe) konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweichen und der BMW wurde von dem schweren Fahrzeug erfasst und gegen die Seitenschutzplanke geschleudert. Durch die Wucht der Kollision wurde der 28-Jährige in dem Wrack eingeklemmt und musste von den alarmierten Feuerwehren aus Neukloster und Buxtehude, die mit ca. 30 Feuerwehrleuten anrückten, mit schwerem Rettungsgerät befreit werden. Nach der Erstversorgung durch einen Hamburger Notarzt wurde er mit schweren Verletzungen der Besatzung des Horneburger Rettungswagens in eine Hamburger Spezialklinik eingeliefert. Der Lkw-Fahrer blieb bis auf einen Schock unverletzt. Der BMW wurde bei dem Unfall total und die Mercedes-Zugmaschine schwer beschädigt.
Die Bundesstraße 73 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für über eine Stunde voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr örtlich umgeleitet, es kam zu Behinderungen im Verkehr. Da bei dem Unfallverursacher Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt wurde, musste ihm eine Blutprobe entnommen werden und gegen den Stader wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Straßenverkehrsgefährdung und Verursachen eines Verkehrsunfalls ermittelt.

Text: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land
Foto: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land
Gefrierschrank gerät in Brand
Wardenburg, Ortsteil Westerholt, Lk. Oldenburg, 21.10.2011
Durch einen technischen Defekt geriet ein Gefrierschrank im Keller eines Wohnhauses in Brand.
Der 37-jährige Geschädigte wurde in der Nacht zu Freitag gegen 01:35 h aus dem Schlaf gerissen, als ein installierter Brandmelder Alarm schlug. Der 37-Jährige alarmierte umgehend die Feuerwehr, die mit rund 40 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen ausrückte.
Die Feuerwehren Achternmeer und Wardenburg weisen in diesem Zusammenhang nochmals daraufhin, wie sinnvoll die Installation von Brandmeldern in einer Wohnung ist. Ohne einen solchen hätte dieser Brand schlimmer enden können.
Das vorläufige Ergebnis der Brandermittlungen der Polizei ergab, dass der Brand des Gerätes durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde.
Text: Polizei Salzgitter
Kellerbrand
Salzgitter, 21.10.2011
Gegen 14:14 h kam es in SZ-Bad in der Straße "Vor den Fichten" zu einem Kellerbrand.
Ausgelöst wurde der Brand vermutlich durch einen Kunststoffbehälter, der sich im Keller des Einfamilienhauses auf einer Herdplatte befand. Durch den Brand wurde der Kellerraum stark verrußt. Sowohl die 68-jährige Hauseigentümerin als auch ihr 4-jähriger Enkel, die sich in dem Haus befanden, wurden vorsorglich wegen des Verdachtes einer Rauchvergiftung in das Krankenhaus verbracht.

Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft
Toaster löst BMA aus
Laatzen, Region Hannover, 21.10.2011
Mit 15 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen rücke die Ortsfeuerwehr Laatzen gegen 06:45 h zum Seniorenheim Victors-Residenz in die Mergenthaler Straße aus, da die Brandmeldeanlage ein Feuer signalisierte.
Vor Ort konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Ein Toaster hatte den Melder ausgelöst. Ein 89-jähriger Heimbewohner hatte sich zum Frühstück einen Toast gemacht und dabei wohl soviel "Toastqualm" erzeugt, dass der Melder anging. Die Ortsfeuerwehr kontrollierte die Wohnung und riet, den Toaster einmal ordentlich zu säubern. Wenige Minuten später waren die Retter auf dem Rückweg zum Feuerwehrhaus.
Bereits am Mittwoch (19.10.) war die Ortsfeuerwehr Laatzen gegen 09:55 h ebenfalls zur Seniorenresidenz ausgerückt: Auch hier hatte ein Toaster die Brandmeldeanlage aktiviert.
Um 09:54 h sorgte eine verletzte Katze auf der Hildesheimer Straße für
einen Einsatz. Leider konnte dem Tier nicht mehr geholfen werden, es
verstarb.
Das Bild zeigt Feuerwehrmann Sven Wenger mit dem Toaster, Foto: Senft
Text: Polizeidirektion Hannover
Feuer zerstört Pkw
Hannover, 21.10.2011
In der Nacht gegen 01:00 h ist auf einem Innenhof an der Straße Weidendamm (Nordstadt) ein Pkw in Brand geraten.
Die Flammen waren von einem brennenden Papierkorb auf den Fiat übergesprungen. Dieser brannte vollständig aus. Auch ein angrenzendes Gebäude wurde durch den Brand beschädigt. Die Kriminalpolizei geht entweder von vorsätzlicher oder fahrlässiger Brandstiftung aus.
Nach bisherigen Erkenntnissen war auf dem Innenhof des Grundstücks
eine Papiertonne in Brand geraten, die neben dem geparkten Pkw stand.
Die Flammen griffen zunächst auf den Pkw und anschließend auf das
angrenzende gewerblich genutzte Gebäude über. Das Auto brannte
vollständig aus, an dem Haus entstand Sachschaden.
Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Heute haben Ermittler den Innenhof untersucht. Ob der Brand vorsätzlich oder fahrlässig gelegt wurde, ist bislang unklar.
Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zur Tat oder dem Täter geben können. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.
Text: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel
Schwer verletzt
Bad Fallingbostel, Lk. Heidekreis, 21.10.2011
Schwer verletzt wurde der Fahrer eines Müllfahrzeuges bei einem Unfall gegen 06:05 h am Siebensteinhäuser Weg.
Kurz nach dem Verlassen des Betriebshofes fuhr der 46-Jährige auf den Anhänger eines am rechten Fahrbahnrand parkenden Sattelzuges auf. Der Fallingbosteler wurde in dem Fahrerhaus des Müllwagens eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr Bad Fallingbostel, die mit 21 Kräften und vier Fahrzeugen im Einsatz war, mit hydraulischen Rettungsgerät aus dem Lkw befreit werden. Mit einem Rettungswagen wurde der 46-Jährige in das Heidekreisklinikum Walsrode gebracht.

Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft
BMA bei der Avacon löst aus
Laatzen, Region Hannover, 21.10.2011
Zu zwei Einsätzen rückte heute die Feuerwehr in Laatzen aus. Insgesamt kamen die Retter in der Zeit von 06:30 h bis 12:40 h auf vier Alarmierungen.
Einsatz drei und vier folgten mittags: Um 12:16 h rückten die Ortsfeuerwehren Rethen und Laatzen zur Avacon aus. Dort hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Vor Ort war kein Feuer zu löschen, die Anlage hatte wegen eines technischen Defekts ausgelöst.
Um 12:38 h eilten die Laatzener Feuerwehrleute zu einem Mehrfamilienhaus in der Hildesheimer Straße in Alt Laatzen. Dort hatte eine 42-Jährige Brandrauch wahrgenommen. Mit der Wärmebildkamera wurde die Wohnung nach einem Brand abgesucht, außer einer heißen Pfanne (über 100 Grad heiß) fanden die Retter keine Brandstelle. Vermutliche hatte die heiße Pfanne für den Brandgeruch gesorgt. Während des Einsatzes war die Hildesheimer Straße Richtung Hannover gesperrt.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Altpapiercontainer angezündet
Lüneburg , Lk. Lüneburg, 21.10.2011
Unbekannte entzündeten in der Nacht zum 21.10.11 in der Nelly-Sachs-Straße den Inhalt eines dort aufgestellten Altpapiercontainers.
Hinweise werden von der Polizei Lüneburg Tel. 04131/29-2215 entgegen genommen.
Text: Feuerwehr Köln
Dachstuhlbrand auf ehemaligen Pferdehof
Flittard, 20.10.2011
Um 22:22 h gibt es eine weitere Feuer-Alarmierung. Auf dem Scheuerhof, einem leerstehenden ehemaligen Pferdehof in Flittard, brannte der Dachstuhl.
Auf einer Fläche von etwa 150 m² waren die Flammen bereits durchgeschlagen, als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwachen Mülheim und Deutz sowie der Freiwilligen Feuerwehr aus Dünnwald eintrafen. Mit bis zu drei handgeführten Strahlrohren sowie zwei weiteren Rohren über Drehleitern wurde die Brandbekämpfung aufgenommen. Allerdings gestaltete sich die Löschwasserversorgung zu dem abseits gelegenen Hof sehr schwierig, so dass mehrere Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr Wasser herbei fahren mussten. Die schnelle vorgetragene Brandbekämpfung war erfolgreich, das Feuer konnte auf den ursprünglich betroffenen Bereich begrenzt werden, benachbarte Gebäudeteile blieben verschont. Nach etwa eineinhalb Stunden wurde „Feuer in Gewalt“ gegeben. Aktuell (01:20 h) dauern die Nachlöscharbeiten noch an.
Im Einsatz waren Kräfte der Berufsfeuerwehrwachen Mülheim, Deutz, Ostheim, Weidenpesch, Ehrenfeld und Innenstadt sowie der Rettungswache Stammheim. Von der Freiwilligen Feuerwehr Köln unterstützten die Löschgruppen Flittard, Brück und Heumar.
Insgesamt wirkten 70 Einsatzkräfte auf 19 Fahrzeugen mit. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr.
.
Text: Stefan Lakenbrink, Feuerwehr Köln
Abfallcontainer brennt in Unterführung am Hauptbahnhof
Köln-Haupfbahnhof, 20.10.2011
Die Leitstelle der Feuerwehr Köln wurde heute um 20:15 h durch die automatische Brandmeldeanlage zu einem Feuer am Hauptbahnhof alarmiert. In der Gleisunterführung der Johannisstraße brannte ein mit Bauabfällen gefüllter offener Container. Aufgrund der erhöhten Alarmstufe für das Objekt Hauptbahnhof wurden zwei Löschzüge der Feuerwachen Innenstadt und Deutz samt Rettungsdienst und Atemschutzlogistik sowie der Führungsdienst alarmiert.
Der erste Trupp nahm die Brandbekämpfung unter Atemschutz mit einem Strahlrohr vor, später wurde ergänzend Schaummittel eingesetzt. Die zeitgleich ausgelöste Sprinkleranlage, deren Löschwasserkopf sich unmittelbar über dem Container befand, unterstützte die Löschmaßnahmen der Feuerwehr. Trotzdem war im Bereich der Tunnelunterführung eine erhebliche Rauchentwicklung festzustellen.
Weitere Feuerwehrleute kontrollierten den Bereich des Hauptbahnhofes mit Geschäftspassagen und Gleisbereichen, eine Verrauchung konnte hier nicht festgestellt werden. Es gab keine Verletzten. Nach etwa 20 Minuten war das Feuer gelöscht, der Inhalt des Containers musste ausgeräumt und nachgelöscht werden. Vor Ort waren 35 Einsatzkräfte mit 12 Fahrzeugen.

Text: Chr. Bornhorst
Foto: Chr. Bornhorst
Person in Förderband eingeklemmt
Dinklage, Lk. Vechta, 20.10.2011
Die Feuerwehr Dinklage wurde am Donnerstagmittag gegen 12:00 h zu einem Arbeitsunfall auf einem landwirtschaftlichen Hof an der Holdorfer Straße alarmiert.
Dort hatte sich aus bislang ungeklärter Ursache der rechte Arm einer 40-jährigen Frau in einem Förderband eingeklemmt. Das Förderband musste komplett zerlegt werden, um die schwerstverletzte Frau zu befreien. Da die Verletzungen nicht lebensgefährlich waren, kam der alarmierte Rettungshubschrauber „Christoph 6“ aus Bremen nicht mehr zum Einsatz. Die schwerverletzte Frau wurde mit dem Rettungswagen aus Dinklage in ein Osnabrücker Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr Dinklage war mit vier Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort. Ein Notarzt aus Lohne war ebenfalls im Einsatz.

Text: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg Land
Foto: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg Land
Blaulichtunfall eines RTW
Delmenhorst, 20.10.2011
Am Donnerstag kam es gegen 10:30 h auf der Stedinger Straße im Kreuzungsbereich der Weberstraße, Nordwollestraße, Friedrich-Ebert-Allee zu einem Verkehrsunfall mit einem Rettungswagen. Dabei wurde die 40-jährige Beifahrerin des Rettungswagens leicht verletzt.
Bereits eine Woche zuvor, am 13. Oktober 2011, kam es zu einem Unfall unter Beteiligung eines Rettungswagens. In diesem Fall blieb es bei einem Sachschaden.
Text: Polizeiinspektion Cloppenburg / Vechta
Brandanschlag auf Kirche
Neuenkirchen, Lk. Vechta, 20.10.2011
In Neuenkirchen wurde ein Brandanschlag auf Gemeindehaus verübt. Im Zeitraum von Mittwoch, 19.10.11, 21:30 h bis Donnerstag, 20.10.11, 06:45 h warfen bislang unbekannte Täter einen Brandsatz an die Fensterscheibe eines Büros der Gemeinde Neuenkirchen, Küsterstraße.
Der Brandsatz gelangte zum Glück nicht in das Gebäudeinnere, sondern beschädigte lediglich die Fensterscheibe und die Außenfassade des Gebäudes.
Wer Hinweise zur Tat geben kann oder tatrelevante Feststellungen gemacht hat, wird gebeten sich mit der Polizei Cloppenburg (Tel. 04471-1860-0) in Verbindung zu setzen.
Text: Polizeiinspektion Diepholz
Bei Auffahrunfall schwer verletzt
Weyhe, Lk. Diepholz, 20.10.2011
Auf der Syker Straße (B6) in Melchiorshausen ereignete sich am Donnerstag gegen 15:50 h ein Unfall.
Ein Skoda war in Richtung Syke unterwegs und wollte nach links abbiegen. Während der hinter dem Skoda fahrende LKW-Fahrer die Situation rechtzeitig erkannte und abbremsen konnte, fuhr ein nachfolgender Opel auf den Lkw auf. Die Opelfahrerin (18 Jahre) wurde durch den Unfall in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Sie musste von der Feuerwehr aus ihrem Wagen befreit werden, um anschließend ins Krankenhaus gebracht werden zu können. Am Opel entstand Totalschaden.
Text: Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim
Zwei Ingenieure bei Arbeitsunfall auf Teststrecke
Papenburg, Lk. Emsland, 20.10.2011
Bei einem Arbeitsunfall am Donnerstagvormittag auf der Teststrecke der ATP Automotive Testing Papenburg sind zwei Ingenieure schwer verletzt worden.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei befanden sich die beiden Männer gegen 10:20 h mit einem Testfahrzeug auf einer Erprobungsfahrt auf dem großen ovalen Rundkurs der Teststrecke. Der Wagen kam auf gerader Strecke ins Schleudern, durchbrach die Seitenschutzplanke und überschlug sich. Fahrer und Beifahrer wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Der Beifahrer kam mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Papenburg. Der Fahrer, der im Fahrzeug eingeklemmt war, wurde von der Werksfeuerwehr der ATP befreit und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik ins niederländische Groningen geflogen. Dort verstarb er am Freitag an seinen schweren Verletzungen.

Text: Burkhard Giese
Foto: Burkhard Giese
Kilometerlange Ölspur durchs Gewerbegebiet
Roydorf, Lk. Harburg, 20.10.2011
Noch während der Nachlöscharbeiten vom letzten Großbrand am letzten Samstag wurde die Feuerwehr Roydorf am späten Donnerstagnachmittag erneut gegen 16:15 h zur einer 2,4 kilometerlangen Ölspur quer durch das Gewerbegebiet Ost alarmiert.
Ein bisher unbekannter LKW hatte Dieselkraftstoff verloren und die Straßen im Gewerbegebiet verschmutzt. Zur Beseitigung der Umweltgefahr rückte die Feuerwehr Roydorf an. Zusätzlich brachte die Winsener Feuerwehr noch Ölbindemittel zur Einsatzstelle in die Max-Planck-Straße. Nach gut zwei Stunden war die Gefahr für die Umwelt und den Straßenverkehr durch die Feuerwehr beseitigt. Im Einsatz war auch der Bauhof der Stadt Winsen.
Durch die zeitweilige Sperrung der Straßen und Umleitung durch die Polizei kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen im Gewerbegebiet Ost.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Mülltonnenbrände
Gifhorn, Lk. Gifhorn, 20.10.2011
Insgesamt drei Vorfälle im Stadtgebiet und Ortsteil Kästorf:
- Braunschweiger Straße, Parkplatz Penny-Markt
- Kästorf, Hauptstraße, Gelände der Diakonie
- Herbert Trautmann-Platz
Zu insgesamt drei Bränden von Müllcontainern kam es in den
Abendstunden des 20. Oktober im Stadtgebiet Gifhorn, bzw. in dem
Gifhorner Ortsteil Kästorf.
In zwei Fällen war durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren kein Sachschaden entstanden. Die Polizei sucht mögliche Zeugen.
Gegen 19:45 h hatte eine Beschäftige des Penny-Marktes in der Braunschweiger Straße Qualm aus einer Mülltonne im Außenbereich
aufsteigen sehen. Sie informierte die Rettungskräfte. Durch das
rasche Eingreifen konnte die Gifhorner Feuerwehr verhindern, dass sich das
Feuer ausbreiten konnte. Es entstand kein Sachschaden.
Gegen 22:30 h war auf dem Gelände der Diakonie in Kästorf aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer in einem Müllgroßbehälter aus Stahl ausgebrochen. Auch hier konnte das Feuer schnell gelöscht werden, so dass auch in diesem Fall kein Sachschaden entstanden war.
Zu einem weiteren Vorfall kam es gegen 23:00 h auf dem Herbert-Trautmann-Platz. Dort war aus bislang ungeklärter Ursache ein grüner Abfallcontainer aus Kunststoff in Brand geraten. Der Container wurde dabei völlig zerstört. Außerdem wurde ein angrenzender Holzlattenzaun in Mitleidenschaft gezogen.
Die Polizei ermittelt in allen genannten Fällen und bittet mögliche Zeugen, die zu den besagten Zeiten in der Nähe der Tatorte Beobachtungen gemacht haben, die mit den Bränden in Zusammenhang stehen könnten, diese mitzuteilen.
Hinweise bitte an die Polizei in Gifhorn, Telefon: 05371-9800.
Text: Polizei Wolfsburg
Aufmerksamer Wolfsburger rettet Nachbarin
Wolfsburg, OT Rothenfelde, 20.10.2011
Wie wichtig eine gute Hausgemeinschaft sein kann, zeigte sich am
Donnerstagvormittag für eine 90 Jahre alte Wolfsburgerin.
Ein 75-jähriger Mitbewohner des Hauses in der Rothenfelder Straße wendete
sich besorgt an die Polizei, nachdem er seine betagte Nachbarin
einige Zeit nicht mehr gesehen hatte. Auf Klingeln und Klopfen an
der Wohnungstür wurde nicht geöffnet. Die Feuerwehr gelangte
schließlich durch ein Fenster in die Wohnung und fand dort die
geschwächte Bewohnerin vor. Sie wurde durch Sanitäter ins Klinikum
gebracht.
Text: Polizeiinspektion Rotenburg
55-Jähriger erliegt seinen schweren Brandverletzungen
Bothel, Lk. Rotenburg, 20.10.2011
Zu einem tragischen Brandunglück kam es am Donnerstagabend gegen 18:00 h auf dem Botheler Campingplatz.
Nachbarn hatten zunächst ein Feuer mit starker Rauchentwicklung in einem kleinen Holzhäuschen bemerkt. Sie versuchten, sofort zu löschen und in das Haus zu gelangen, was durch den starken Qualm unmöglich war. Als wenige Minuten später Einsatzkräfte der Botheler Feuerwehr zum Löscheinsatz mit umluftunabhängigen Atemschutzgerät in das Gebäude eindrangen, fanden sie dort den 55-jährigen Bewohner. Er wies schwerste Brandverletzungen auf, wurde noch vor Ort vom Notarzt behandelt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber in eine Hamburger Spezialklinik geflogen. Auch die dortige intensive ärztliche Hilfe konnte ihm nicht mehr helfen und er verstarb im Krankenhaus. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der Brand im Bereich eines Gas-Katalytheizofens ausgebrochen ist. Vermutlich entzündeten sich durch die große Hitze in der Nähe des Ofens stehende Einrichtungsgegenstände. Das Opfer wurde so durch das Feuer im Schlaf überrascht und konnte sich nicht mehr in Sicherheit bringen.
Text: Polizeiinspektion Goslar
Brand eines Geräteschuppens
Braunlage - Hohegeiß, Lk. Goslar, 20.10.2011
Gegen 14:05 h kam es in Hohegeiß zu einem Einsatz der freiwilligen Feuerwehr.
Im Schützenplatzweg brannte eine Geräteschuppen mit Anbau. Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr kam es nur zu einem geringen Gebäudeschaden. Personen wurden nicht verletzt. Nach ersten Ermittlungen ist ein Fremdverschulden auszuschließen.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Ackerschlepper gerät in Brand
Dannenberg, Lk. Lüchow-Dannenberg, 20.10.2011
In den Nachmittagsstunden geriet der hintere Teil eines auf der Kreisstraße bei Groß Heide fahrenden Ackerschleppers in Brand.
Vermutlich waren beim Häckseln der Maisernte zuvor einzelne Teile in die Technik gefallen und hatten sich erhitzt. Der 20-Jährige bemerkte das Feuer rechtzeitig und versuchte, es selbstständig ab zulöschen. Zusätzlich unterstützten die Feuerwehren aus Groß Heide und Dannenberg.

Text: Mirko Tügel
Foto: Mirko Tügel, Film: Mirko Türgel
75 Jahre alter Mann stirbt in seinem Transporter
mit Video-Link
Göhrde, Lk. Lüchow-Dannenberg, 20.10.2011
Aus völlig unklarer Ursache prallte ein 75 Jahre alter Fahrer in den Vormittagsstunden auf gerader Fahrbahn frontal gegen einen Baum.
Der Fahrer des Transporters vom Typ Ford Transit hatte keine Chance lebend aus dem Unfallwrack zu entkommen, denn der Wagen schien aus voller Fahrt heraus ungebremst gegen den Baum geprallt zu sein.
Ein Video kann auch unter http://www.nachricht-im-film.de angesehen werden:

Text: Red.
Foto: Red.
Kies-Lkw auf Abwege
Eldagsen, Region Hannover, 20.10.2011
In Höhe des Wisentgeheges in Springe war am frühen Morgen ein beladener Kies-Sattelzug von der Straße abgekommen.
Über den weichen Randstreifen und den daneben laufenden Radweg schrammte er an einem Brückengeländer vorbei, überrollte mehrere Bäume und kippte anschließend auf die Seite. Er drückte den Gehegezaun nieder und verlor einen Großteil seiner Ladung.
Der Fahrer wurde von einem nachfolgenden Lkw-Fahrer aus seinem Fahrerhaus über die Fahrzeugtür befreit. Bei der Zugmaschine war die Hinterachse abgerissen und der Dieseltank beschädigt. Ein Teil des Dieselkraftstoffes sickerte in den ausgekippten Kies und wurde dort zum Teil gebunden.
Die Feuerwehren Eldagsen und Springe wurden um 06:51 h zu diesem Unfall alarmiert. Die Feuerwehr rückte mit sieben Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften an.
Als erstes erfolgte die Erstversorgung des Fahrers und die Übergabe an den Rettungsdienst. Anschließend wurde die Zündanlage ausgeschaltet, da die Einsatzkräfte nicht an die Fahrzeugbatterie herankamen. Der Dieseltank wurde geerdet und der Dieselkraftstoff abgepumpt. Zudem wurde der Brandschutz sicher gestellt und die Unfallstelle ausgeleuchtet.
Die Einsatzkräfte konnten reduziert werden, da die Bergung des Lkw durch ein Unternehmen erfolgen musste. Die Feuerwehr stellte bis 12:30 h den Brandschutz sicher und nahm die restlichen Kraftstoffe auf.
Einsatzende war gegen 12:45 h. Die Bergung des Sattelzuges dauerte noch bis 18:00 h.
Text: Feuerwehr Bremen
Kellerbrand
Bremen-Neustadt, 20.10.2011
Keine verletzten Personen!
Um 00:45 h wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Feuer in der Kornstraße im Stadtteil Buntentor gemeldet.
Aufgrund der Meldung wurden der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 1 und 4, die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Neustadt sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte Müll und Papier im Kellergeschoss eines dreigeschossigen Wohngebäudes mit ausgebautem Dachgeschoss. Durch den stark verrauchten Treppenraum war es den Bewohnern nicht mehr möglich, ihre Wohnungen zu verlassen. Die Bewohner wurden durch die Feuerwehr aufgefordert, in ihren Wohnungen zu verbleiben. Das Feuer wurde durch zwei Trupps unter Atemschutz gelöscht. Mit Hilfe eines Überdruckbelüftungsgerätes wurde parallel zur Brandbekämpfung der Treppenraum entraucht. Anschließend wurden alle Wohnungen durch die Feuerwehr kontrolliert. Alle Bewohner des Gebäudes waren unverletzt.
Um 01:11 h konnte vom Einsatzleiter „Feuer aus“ gemeldet werden.
Text: Eilbertus Stürenburg jun.
Kein Feuer bei der Rentenversicherung
Norderney, Lk. Aurich, 20.10.2011
Am Mittwoch um 13:45 h wurde de Feuerwehr Norderney zur 39. Auslösung einer Brandmeldeanlage alarmiert.
Einsatzort war hier das Gebäude der Deutschen Rentenversicherung. Nachdem sich die Einsatzleitung über Funk bei der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Aurich einsatzbereit gemeldet hatten, kam von der Leitstelle die Meldung, das ein Techniker vor Ort bestätigt habe, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.
Die Feuerwehrführung fuhr die Einsatzstelle noch an, für alle anderen war der Einsatz hier nach wenigen Minuten abgebrochen. Die Brandmeldeanlage wurde wieder betriebsbereit gemacht.
Die Anlage (der betroffene Rauchmelder) wurde durch Wasserdampf ausgelöst.
Text: Polizei Braunschweig
Containerbrände in der Innenstadt
Braunschweig, 20.10.2011
Gleich drei nebeneinander stehende Wertstoffcontainer wurden vermutlich von einem noch unbekannten Täter am frühen Donnerstagmorgen in der Innenstadt in Brand gesetzt.
Trotz des schnellen Eingreifens eines Löschzuges der Berufsfeuerwehr wurde ein Glas-Kunststoffbehälter komplett zerstört.
Ein Zeuge hatte das Feuer gegen 05:00 h auf dem Containerstellplatz am Parkplatz in Höhe Karrenführerstraße entdeckt und die Feuerwehr alarmiert.
Originaltext:
Text: Polizeidirektion Hannover
Busbrand - keine Verletzten
Langenhagen, Region Hannover , 20.10.2011
Am Morgen gegen 05:10 h ist an der Straße Alt Engelbostel (Engelbostel) ein Gelenkbus in Brand geraten. Es hat keine Verletzten gegeben.
Durch das Feuer ist ein Schaden in Höhe von etwa 35.000 Euro entstanden. Brandermittler der Kriminalpolizei haben als vermutliche Ursache einen technischen Defekt festgestellt.
Der 27-jährige Fahrer des Busses hatte diesen gegen 05:00 h vom Betriebsgelände an der Straße Alter Flughafen geholt, als er kurze Zeit später während der Fahrt Funken unter dem Bus bemerkte und anhielt. Eine 34 Jahre alte Pkw-Fahrerin stoppte ihr Fahrzeug ebenfalls, alarmierte die Feuerwehr und sagte dem jungen Mann, dass der Bus am Auspuff brennen würde. Der Busfahrer versuchte noch vergebens mit einem Feuerlöscher den Brand zu löschen. Die Flammen breiteten sich schnell aus, wobei es zu einer Explosion des Druckluftbehälters der Bremsen kam und der Bus vollständig ausbrannte. Weiterhin zog das Feuer einen Zaun, eine Hecke und einige Bäume in Mitleidenschaft.
Um 06:10 h hatten die Feuerwehr den Mercedes gelöscht. Verletzte gab es nicht, da der Bus - bis auf den Fahrer - leer war.
Derzeitigen Ermittlungen zufolge geht die Kriminalpolizei, die das Wrack heute untersucht hat, bei der Brandursache von einem technischen Defekt am Motor aus.
Text: Polizeidirektion Hannover
Mercedes gerät in Brand
Hannover, 20.10.2011
In der Nacht gegen 02:00 h ist auf einem Parkplatz an der Straße Märkischer Weg (Vahrenheide) ein Mercedes in Brand geraten. Personen sind nicht verletzt worden.
Die Kriminalpolizei geht bei der Brandursache von einem technischen Defekt aus.
Der 51-jährige Fahrzeughalter hatte sein Auto am frühen Mittwochabend auf dem Parkplatz des Vereinsheims abgestellt und ordnungsgemäß verschlossen, als ein Zeuge gegen 02:20 h das Feuer bemerkte und die Feuerwehr alarmierte. Diese konnte den Brand schnell löschen. Es gab keine Verletzten. Brandermittler gehen bei der Brandursache von einem technischen Defekt aus. Hinweise auf eine vorsätzliche Inbrandsetzung gibt es nicht.
Text: Feuerwehr Hamburg
Feuer auf der Nordsee
Haveriekommando Einsatz, 19.10.2011
Um 19:30 h wurde der Feuerwehr Hamburg von der Leitstelle West ein Feuer auf einer Ro-Ro-Fähre 17 Meilen vor Helgoland gemeldet.
Die Einsatzleitung übernahm das Havariekommando. Von der Feuerwehr Hamburg wurden je ein Brandbekämpfungsteam und ein Verletztenversorgungsteam bereitgestellt, die jedoch nicht zum Einsatz kamen.
Text: Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim
Beifahrerin im Wohnmobil eingeklemmt
Wietmarschen, Grafschaft Bentheim, 19.10.2011
Bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A 31 bei Wietmarschen wurde am Mittwoch eine 64-jährige Frau aus Rheine schwer verletzt.
Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei befuhr gegen 11:25 h ein 63-jähriger Fahrer aus Rheine mit einem Wohnmobil die Autobahn und wollte auf den Überholfahrstreifen wechseln. Dabei übersah er einen von hinten kommenden Mercedes, der von einem 57-jährigen Mann aus Rhauderfehn gefahren wurde und der zum Überholen des Wohnmobils ansetzte. Das Wohnmobil kollidierte mit dem Mercedes und drückte diesen gegen den Mittelschutzplanke. Anschließend schleuderte das Wohnmobil über die Fahrbahn in den rechten Seitenraum und überschlug sich. Das Fahrzeug durchbrach einen Wildschutzzaun und blieb auf einem angrenzenden Acker stehen. Die 64-jährige Beifahrerin in dem Wohnmobil wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Wietmarschen geborgen werden. Die Frau wurde mit einem Rettungswagen in die Euregio-Klinik nach Nordhorn gebracht.
An dem Wohnmobil entstand Totalschaden, der Mercedes wurde schwer beschädigt.

Text: Markus Herzberg
Foto: Markus Herzberg
Küchenbrand
Herzberg, Lk. Osterode, 19.10.2011
Am Mittwochabend gegen 21:00 h wurde die Feuerwehr Herzberg zu einem Küchenbrand in die Lonauer Straße gerufen.
Die dort in einem Reihenhaus wohnende Familie war beim Brandausbruch nicht zuhause und entdeckte das Feuer, als sie gerade nach Hause zurückkehrte. Zusammen mit einem Nachbarn bekämpfte der Mann unter einem hohen eigenen Risiko die Flammen mit einem Feuerlöscher.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Brand soweit unter Kontrolle, dass ein Atemschutztrupp mit einer Kübelspritze das restliche Feuer löschen konnte. Anschließend wurde das Gebäude auf weitere Brandherde abgesucht und mit einem Hochdrucklüfter vom Rauch befreit. Die Küche wurde bei dem Feuer zerstört und der Raum durch den Brandrauch unbewohnbar.
Text: Polizei Wolfsburg
VW Bus in Brand gesetzt
Hinweise erwünscht!
Groß Twülpstedt, OT Groß Sisbeck, Lk. Helmstedt, 19.10.2011
Unbekannte Täter setzten am frühen Mittwochmorgen auf einem Acker
in Groß Sisbeck einen VW T4 in Brand.
Der Kleintransporter brannte vollständig aus. Die Polizei Helmstedt ermittelt nun wegen Brandstiftung und Pkw-Diebstahl, erste Ermittlungen ergaben nämlich, dass das Fahrzeug vor zirka einer Woche in Sachsen-Anhalt gestohlen wurde.
Zweckdienliche Hinweise nimmte jede Polizeidienststelle entgegen. Die Polizei Helmstedt hat die Telefonnummer 05351/5210.

Text: Polizei Braunschweig
Feuerwehrleute finden Toten
Braunschweig , 19.10.2011
Zunächst ungeklärt war die Todesursache eines 75-jährigen Mannes, den Feuerwehrleute während eines Einsatzes in einem Einfamilienhaus auf der Grotrian-Steinweg-Straße gefunden hatten.
Familienangehörige hatten am Mittwochnachmittag in der Küche im Erdgeschoss des Hauses eine starke Rauchentwicklung bemerkt und die
Einsatzkräfte gerufen.
Wie sich heraus stellte, war auf dem eingeschalteten Herd Essen
angebrannt und hatte stark gequalmt.
Untersuchungen bestätigten nicht den ersten Verdacht, dass der
Bewohner an einer Rauchvergiftung gestorben war, sondern während des
Kochens einen natürlichen Tod erlitten hatte.
Weiterer Sachschaden am Haus entstand nicht. Während des Feuerwehreinsatzes musste die Straße voll gesperrt werden.

Text: Polizei Nienburg / Schaumburg
Foto: Polizei Nienburg / Schaumburg
Brand von rund 600 Strohballen
Nienburg, Lk. Nienburg, 19.10.2011
In der Nacht werden auf einem Reiterhof im Reiterweg rund 600 Rundstrohballen durch Feuer zerstört.
Kurz nach Mitternacht teilte ein Verkehrsteilnehmer, der auf der
Bundesstraße 6 unterwegs war, Feuerschein im Bereich des Reiterhofes
mit. Als die ersten Kräfte der Feuerwehr und der Polizei eintrafen,
stand ein Stapel mit 30 Ballen in Flammen. An den Stapel grenzte
mittig des Hofes eine lange Reihe pyramidenförmig aufgestapelter, mit
Planen abgedeckter Strohballen.
Die insgesamt 600 Ballen waren teilweise auf Altreifen gestapelt,
was die Löscharbeiten erschwerte. Die Feuerwehr war zeitweise mit 80
Kameraden der Feuerwehren Nienburg, Langendamm, Holtorf und Erichshagen im
Einsatz. Der Brand, der sich rasend schnell ausbreitete, vernichtete
nahezu den gesamten Bestand.
Ein Übergreifen auf Gebäude und landwirtschaftliche Maschinen konnte
verhindert werden.
Text: Feuerwehr Hamburg
Schwerer Verkehrsunfall
Wachrevier: Süderelbe, 18.10.2011
Aus ungeklärter Ursache kam es in den frühen Morgenstunden zu einem schweren Verkehrsunfall.
Dabei wurde eine männliche Person schwerst verletzt. Die eintreffenden Einsatzkräfte versorgten den Patienten rettungsdienstlich und beförderten den ca. 50-jährigen Mann anschließend intubiert und beatmet in ein Krankenhaus.
Eine weitere Person, die Augenzeuge des Unfalls wurde, musste vom Rettungsdienstpersonal betreut werden.
Text: Feuerwehr Hamburg
Bürgerkriegsverletzte aus Libyen
Wachrevier: Süderelbe, 18.10.2011
Im Rahmen der Versorgung von Bürgerkriegsverletzten aus Libyen hat die Bundeswehr in Kooperation mit der Feuerwehr Hamburg gestern Abend mehrere Verletzte in das Bundeswehr-Krankenhaus befördert.
Gegen 19:10 h landete auf dem Hamburg Airport ein MediVac Airbus mit 11 Patienten. Entgegen erster Meldungen verblieben alle 11 Patienten in Hamburg und wurden mit beiden Großraumrettungswagen (GRTW) und zwei NAW der Bundeswehr in das Bundeswehrkrankenhaus befördert.

Text: Markus Herzberg
Foto: Markus Herzberg
Feuer Scharzfelder Bahnhof
Herzberg, Lk. Osterholz, 18.10.2011
Am Dienstag gegen 10:00 h bemerkte ein aufmerksamer Passant Rauch aus einem Nebengebäude des stillgelegten Bahnhofs in Scharzfeld. Anwohner alarmierten daraufhin über Notruf die Feuerwehrleitstelle.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand bereits ein Raum auf der Gebäuderückseite in Vollbrand. Aus den Fenstern des gesamten Bahnhofs drang schwarzer Raum nach außen.
Aufgrund der Situation wurde zur Unterstützung der Löschzug aus Herzberg alarmiert. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr aus Herzberg konnten die Scharzfelder Feuerwehrleute das Feuer im Erdgeschoss unter Kontrolle bringen. Die Flammen hatten sich bereits in die Zwischendecke zum Obergeschoss ausgebreitet. Zu diesem Zeitpunkt waren mehrere Trupps unter Atemschutz mit drei C-Rohren im Einsatz.
Um versteckte Glutnester in den Zwischendecken besser lokalisieren zu können, wurde umgehend die Wärmebildkamera der Feuerwehr Bad Lauterberg angefordert. Eine Brandausbreitung ins 1. OG konnte so verhindert werden.
Gegen 11:30 h waren auch die Brandnester in der Zwischendecke gelöscht.

Text: Jörg Behn
Foto: Jörg Behn
Scheunenbrand in Schnackenburg
Gartow, Lk. Lüchow-Dannenberg, 18.10.2011
Einen Großeinsatz von sieben Feuerwehren der Samtgemeinde Gartow hat am Dienstagabend gegen 19:45 h ein Scheunenbrand in Schnackenburg ausgelöst.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte das mit Heu gefüllte Gebäude bereits in voller Ausdehnung. Trotz starker Windböen konnte eine Ausbreitung auf die angrenzende Biogasanlage und das Wohngebäude verhindert werden. Erst weit nach Mitternacht konnte ein Großteil der Einsatzkräfte den Schadensort verlassen.
Im Einsatz waren 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Schnackenburg, Gartow, Gorleben, Meetschow, Nienwalde, Holtorf und Kapern im Einsatz.
Text: Eilbertus Stürenburg jun.
Brandmeldeanlage im Bademuseum
Norderney, Lk. Aurich, 18.10.2011
Zu ihrem 101. Einsatz wurde die Feuerwehr Norderney am Dienstag gerufen.
Ausgelöst hatte die Brandmeldeanlage im Bademuseum/Kükennest.
Vor Ort konnte durch die angerückten Kräfte kein Feuer oder Rauch festgestellt werden.
Eine Staubentwicklung im Keller hatte die Anlage auslösen lassen, da derzeit Umbauarbeiten im Keller des früheren Freibades stattfinden!
Die Feuerwehr war mit dem Hilfeleistunglöschfahrzeug und 12 Einsatzkräfte angerückt, die für diesen Einsatz ihrem Arbeitsplatz verlassen mussten.
Text: Eilbertus Stürenburg jun.
Wieder Deo als Auslöser
Norderney, Lk. Aurich, 18.10.2011
Nicht einmal zwei Stunden nach dem 101. Einsatz kam schon der 102. am Dienstag! Die Feuerwehr Norderney wurde um 14:10 h alarmiert.
Die Brandmeldeanlage hatte in der Jugendherberge Mühlenstraße ausgelöst.
Feuer oder Rauch konnte die Feuerwehr auch hier nicht feststellen.
Die Anlage wurde durch Spray ausgelöst.
Die Einsatzleitung konnte schnell Rückmeldung geben, so das die Einsatzkräfte nicht mehr ausrücken mussten. Gegen 14:30 h war der Einsatz wieder beendet, nachdem die Brandmeldeanlage wieder betriebsbereit gemacht wurde.

Text: Florian Persuhn
Foto: Florian Persuhn
Wohnungsbrand im Nordfeld
Celle, Lk. Celle, 18.10.2011
Um 10:22 h wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle – Hauptwache zu einem Brandeinsatz mit Menschengefährdung in das Nordfeld im Stadtteil Vorwerk alarmiert.
Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle drang dichter Qualm aus einer Wohnung im Erdgeschoss eines Wohnblockes. Ein Zimmer der Wohnung brannte in voller Ausdehnung, so dass durch die Hitze Fenster platzten und Flammen ins Freie schlugen. Personen waren nicht Gefahr. Der gesamte Wohnblock wurde jedoch vorsorglich evakuiert.
Bei der Brandbekämpfung kamen vier Trupps unter schwerem Atemschutz und zwei C-Rohre zum Einsatz. Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Zur Belüftung und Entrauchung des Gebäudes kamen drei Drucklüfter zum Einsatz.
Text: Polizeidirektion Hannover
Rauchentwicklung in Lokomotive
Neustadt, Region Hannover, 18.10.2011
Gdegen 21:00 h ist es in der Lokomotive eines Güterzugs im Bahnhof Neustadt am Rübenberge zu einer Rauchentwicklung gekommen. Menschen sind nicht verletzt worden. Die Polizei geht von einem technischen Defekt als Ursache aus.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge war der 28 Jahre alte Lokführer am Abend mit dem Güterzug auf dem Weg von Wunstorf nach Bremen gewesen. Zwischen Wunstorf und Poggenhagen ging - offenbar aufgrund eines technischen Defekts - der Hauptschalter aus, so dass die Lokomotive nicht mehr mit Strom versorgt wurde. Der Lokomotivführer ließ den Zug im Bahnhof Neustadt ausrollen. Dort stellte der 28-Jährige fest, dass ein Behältnis mit einem Ölgemisch an der Lok geplatzt war und Flüssigkeit aus dem Maschinenraum austrat. Kurz darauf entwickelte sich Rauch im Inneren der Lokomotive. Zu einem Brand kam es nicht. Personen kamen nicht zu Schaden.
Heute haben Ermittler der Kriminalpolizei die Lok untersucht. Sie gehen davon aus, dass das heiße auslaufende Ölgemisch mit Maschinenteilen in Kontakt geraten und es dadurch zu der Rauchentwicklung gekommen ist.

Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Foto: Jörg Behn
18-jährige Fahranfängerin prallt mit Pkw gegen Baum
Gorleben, Lk. Lüchow-Dannenberg, 18.10.2011
Auf der Landesstraße 256 kam es in den Nachtstunden zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 18 Jahre junge Frau aus der Gemeinde Gartow schwer verletzt wurde.
Die 18-Jährige befuhr gegen 00:20 h mit einem Pkw Renault Clio die Landesstraße aus Laase kommend in Richtung Gorleben. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet sie mit dem Pkw auf seitlichen Grünstreifen und prallte im weiteren Verlauf frontal gegen einen Straßenbaum. Die junge Frau wurde mit schweren Verletzungen aus dem Fahrzeug befreit und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Dannenberg gebracht.

Text: Sven Lehmann
Foto: Sven Lehmann
Großfeuer vernichtet Scheune
Radbruch, Lk. Lüneburg, 18.10.2011
Ein Großfeuer hat am Dienstag den Einsatz aller neun Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Bardowick, sowie den der Feuerwehr Lüneburg und des ABC – Zuges der Kreisfeuerwehr Lüneburg gefordert.
Gegen 09:15 h wurde der Brand der Einsatzleitstelle in Lüneburg gemeldet, die die Feuerwehren aus Radbruch, Vögelsen, Mechtersen und Bardowick alarmierte. Da bei Eintreffen der ersten Kräfte die gut 25 mal 30 Meter große Scheune bereits in voller Ausdehnung brannte, und ein Übergreifen auf das benachbarte Wohnhaus und einer weiteren Halle drohte, wurden die Feuerwehren Barum, Handorf, Horburg, St. Dionys und Wittorf sowie der HAB der Feuerwehr Lüneburg nachalarmiert.
Während des massiven Löschangriffs und beim Aufbau einer sogenannten Riegelstellung zum Schutz der umliegenden Gebäude kamen insgesamt 10 C -, sechs B – Rohre, sowie ein Werfer zum Einsatz.
Zudem wurden Atemschutzgeräteträger eingesetzt. Vier Feuerwehrleute wurden bei dem Einsatz verletzt, drei von ihnen wurden vom Rettungsdienst vor Ort versorgt, ein weiterer wurde zur Behandlung ins Lüneburger Klinikum verbracht.
Messungen wurde im Ortskern von Radbruch durchgeführt. Eine Gefahr für die Bevölkerung konnte ausgeschlossen werden.
In der Halle lagerten u.a. mehrere landwirtschaftliche Geräte, sowie drei Pkws, die, wie die komplette Halle, ein Raub der Flammen wurden. Ein Sattelauflieger mit flüssigem Stickstoff fing zwar Feuer, konnte aber letztlich von den Einsatzkräften gerettet werden.
Text: Eilbertus Stürenburg jun.
Deo löste BMA aus
Norderney, Lk. Aurich, 18.10.2011
Die Feuerwehr Norderney wurde am Dienstag alarmiert.
Um 19:46 h wurden die Melder im sog. stillen Alarm ausgelöst. Die ersten Kräfte waren schnell an der Einsatzstelle, dem Jugend- und Gästehaus Detmold in der Lippestraße, vor Ort.
Schnell stellten sie fest, dass es schon wieder ein Rauchmelder war, der wegen "Deo" ausgelöst wurde.
Die sich "auf Anfahrt" befindendenen Fahrzeuge konnten den Einsatz abbrechen (Drehleiter und Hilfeleistunglöschfahrzeug 20-20).
Die Feuerwehr konnte zusammen mit der Haustechnik die Brandmeldeanlage wieder betriebsbereit machen. Der betroffene Melder muss in so einem Fall durch die Haustechnik oder eine Firma demontiert und ausgetauscht werden.

Text: Feuerwehr Bremen
Foto: Feuerwehr Bremen
Unfall mit zwei Güterzügen
Bremen, 18.10.2011
Um 16:20 h ging in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Notruf über einen Unfall mit zwei Güterzügen in Höhe des Grollander Bahnhofs im Stadtteil Neustädter Häfen ein.
Aufgrund der Meldung wurden der Direktionsdienst, der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 1, 4 und 6, der Rüstzug der Feuerwache 1, der Umweltschutzzug der Feuerwache 5, die Freiwilligen Feuerwehren Seehausen und Arsten, sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren zwei Güterzüge in Höhe einer Rangierstation miteinander kollidiert. Die Lokomotive eines Güterzuges stand in leichter Schräglage neben dem Schienenbett. Zwei Waggons, beladen mit Stückgutcontainern, lagen neben den Schienen auf der Seite und waren massiv beschädigt. Aus einer stark beschädigten Lok traten große Mengen von Kraftstoff aus.
Ein Lokführer wurde bei dem Unfall leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert werden. Der zweite Lokführer blieb unverletzt.
Der austretende Kraftstoff aus der Lok wurde von der Feuerwehr aufgefangen und in entsprechenden Auffangbehältern umgepumpt. Weiterhin musste Kraftstoff aus den beiden beschädigten Kraftstofftanks der Diesellok in andere Behältnisse aufgefangen und umgepumpt werden. Insgesamt wurden von der Feuerwehr ca. 1.100 Liter Betriebsstoffe aufgefangen, beziehungsweise umgepumpt.
Die Feuerwehr war mit ca. 80 Einsatzkräften und 22 Einsatzfahrzeugen vor Ort. Die Einsatzstelle wird für die Zeit der Aufräum- und Bergungsarbeiten durch eine Fachfirma, von der Feuerwehr weiträumig ausgeleuchtet. Vor Ort war auch der Versorgungszug der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Neustadt. Der Einsatz für die Feuerwehr wird sich noch bis in die frühen Morgenstunden hineinziehen.
Text: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden
Fernseher verursacht Wohnungsbrand
Polle, Lk. Holzminden, 18.10.2011
Am Dienstag, um 09:08 h, ging die Feuermeldung bei der Leitstelle in Hameln ein. Nach Angaben von Nachbarn sollte es in einem Mehrfamilienhaus in Polle, Pyrmonter Straße, brennen.
Als Feuerwehr und Polizei am Brandort eintrafen, drang dichter Rauch aus zwei Dachgaubenfenstern. Da ein Vordringen in das Dachgeschoss des Fachwerkhauses, es wird von sechs Parteien bewohnt, nur schwer möglich war, wurde auch die Drehleiter der Holzmindener Feuerwehr angefordert. Nach einem professionellen Löschangriff hatte die Feuerwehr den Brand dann schnell unter Kontrolle.
Gleich nach dem Feuerwehreinsatz nahm die Polizei die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache auf. Nach den bislang vorliegenden Aussagen hatte der Fernseher angefangen zu qualmen. Als plötzlich Flammen aus dem Gerät schlugen, konnten die Wohnungsinhaber zwar noch eigene Löschversuche unternehmen, mussten die Räume aufgrund der starken Rauchentwicklung dann aber fluchtartig verlassen. Nachbarn waren durch die Hilferufe aufmerksam geworden und hatten per Notruf die Rettungskräfte alarmiert.
"Die Spurenlage stimmt mit den Angaben der Bewohner überein, wir
gehen von einem technischen Defekt aus", sagt der Brandermittler der
Holzmindener Polizei, Kriminaloberkommissar Herwig Jürgens. Er ist überzeugt, dass das Ehepaar die Wohnung gerade noch rechtzeitig verlassen hat, bevor es zu ernsten Gesundheitsschäden kam. So musste nur der 73-jährige Ehemann mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich ins
Krankenhaus gebracht werden.
Text: Polizei Wolfsburg
Gartenkantine brannte
Polizei sucht Hinweise!
Helmstedt, Lk. Helmstedt, 18.10.2011
Am späten Dienstagabend geriet die Gartenkantine eines Kleingartenvereins an der Bundesstr. 1 / Lübbensteine in Brand. Durch das Feuer wurde das Gebäude nahezu vollständig zerstört.
Gegen 21:00 h wurde der Polizei der Brand gemeldet. Die Feuerwehr war bereits informiert. Die Gartenkantine des Vereins brannte nahezu vollständig nieder. Hinweise zur Brandursache gibt es zur Zeit noch
nicht.
Personen kamen nicht zu Schaden.
Während der Löscharbeiten musste die Bundestrasse 1 teilweise
gesperrt werden.
Hinweise zu diesem Brand bitte an die Polizei Helmstedt unter
Telefon 05351/5210.
Originaltext:
Text: Polizeiinspektion Cuxhaven / Wesermarsch
Reetgedeckter Dachstuhl durch Brand zerstört
Loxstedt Lk. Cuxhaven , 17.10.2011
Aus bisher unbekannter Ursache geriet Montagmittag der Dachstuhl eines reetgedeckten Einfamilienhauses im Postweg in Brand.
Der Dachstuhl brannte vollständig nieder, so dass Einsturzgefahr besteht. Die 73-jährige Bewohnerin war zur Brandzeit nicht im Haus, so dass niemand verletzt worden ist.

Text: Tobias Laux
Foto: Tobias Laux
Leitplanke verhindert Schlimmeres
Bergen, Lk. Celle, 17.10.2011
Ein Fahrer eines Kleinwagens verlor die Kontrolle auf der Kreisstraße 24 zwischen Sülze und Hassel am Montagabend.
Um 19:55 h wurden die Feuerwehren aus Sülze und Eversen zu einem gemeldeten Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Vor Ort konnten die ersten Feuerwehreinsatzkräfte die verunfallten Personen, die sich bereits selber befreit hatten, versorgen und die Unfallstelle sichern.
Der Kleinwagen befuhr vermutlich die Kreisstraße in Richtung Hassel, kam von der Straße ab, durchbrach eine Leitplanke und kam völlig zerstört im Straßengraben zum Stehen.
Der Fahrer nebst seiner weiblichen Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen und wurden mit den beiden alarmierten Rettungswagen in Begleitung des Notarztes in ein Krankenhaus gebracht.
Die Kreisstraße war zeitweise in beiden Richtungen voll gesperrt.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Matthias Köhlbrandt
Bombensprengung
Handeloh, Lk. Harburg, 17.10.2011
Amtshilfe für die Polizei bei Bombenfund in Handeloh leistete die Feuerwehr. Sie führte die Evakuierungs- und Sicherungsmaßnahmen für eine Sprengung einer Fliegerbombe durch.
Die Feuerwehren mussten aus den Samtgemeinden Hanstedt und Tostedt am Montagnachmittag eine Evakuierung durchführen.
Bei Bauarbeiten am Gleiskörper der Heidebahn war durch einen Baggerfahrer eine 5-Zentner-Fliegerbombe vermutlich aus dem zweiten Weltkrieg freigelegt worden. Experten des Kampfmittelräumdienstes Hannover rückten an und stellten fest, dass die Bombe einen beschädigten Aufschlagzünder hatte und ein Transport deshalb aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich war. Die Bombe musste nahe des Fundortes gesprengt werden. Die Bewohner des nahen Wohngebietes mussten für die Sprengung ihre Gebäude verlassen. Für die Absicherung von einem Radius von einem Kilometer rund um den Sprengort, wurden die Feuerwehren aus Handeloh, Welle, Todtglüsingen und Otter sowie der Einsatzleitwagen der Gemeinde Tostedt sowie aus Wesel (SG Hanstedt) alarmiert. Neben einem Rettungswagen des DRK Rettungsdienstes wurde auch die Schnell-Einsatzgruppe (SEG) Heide des DRK für die Betreuung und Versorgung der Evakuierten alarmiert. Nach Aufbau der logistischen Zentren und der Sammel- und Versorgungsstelle wurde durch den KRD die Bombe geborgen und mit einem Spezialtransporter zu dem Sprengort gebracht. Dort wurde die Bombe schließlich um 19:50 h gesprengt.
Text: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel
VW Bus abgefackelt
Soltau, Lk. Heidekreis, 17.10.2011
Einen am 03.10. in Hamburg gestohlenen VW Multivan setzten Unbekannte am 17.10.11 gegen 21:45 h auf einem Waldweg an der Kreisstraße 2, zwischen Soltau und Bispingen, in Brand.
Nachdem die Täter das Fahrzeug 14 Tage genutzt hatten, schlachteten sie den Multivan aus, luden die Teile in ein zweites Fahrzeug, steckten den VW Bus an und fuhren davon. Die Feuerwehr Dittmern löschte die Reste des vollständig ausgebrannten Busses.

Text: Volker Köster (Info)
Foto: Hubert Dutschek
Gefahrgutunfall bei Versandapotheke
Bad Laer, Lk. Osnabrück, 17.10.2011
Rund 230 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren am Montagnachmittag bei einem Gefahrgutunfall auf dem Gelände der Versandapotheke Sanicare im Einsatz. Dort war eine unbekannte Flüssigkeit ausgetreten, rund 110 Mitarbeiter mussten evakuiert und ärztlich untersucht werden. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen jedoch niemand.
Gegen 12:15 h ging der Notruf bei der Rettungsleitstelle am Schölerberg ein. Ein Mitarbeiter der Versandapotheke meldete den Austritt des Krebsmittels Zytostatika in einer ihm nicht bekannten Menge. Nach der ersten Lageerkundung durch die Einsatzkräfte der sofort alarmierten Feuerwehr Bad Laer stellte sich heraus, dass ein rund fünf bis zehn Liter fassenden Transportbehälter ein Leck hatte. Durch die Reifen eines Transportwagens wurde die Flüssigkeit auf einer längeren Strecke verteilt. Da der ausgetretene Stoff recht aggressiv war und teilweise bereits die Schuhsohlen der Mitarbeiter aufgelöst hatte, wurde Großalarm für Feuerwehr und Rettungsdienst gegeben.
Es wurden die Fachzüge "Messen und Spüren" und "Dekon" der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt alarmiert. Rund 60 Kräfte vom Rettungsdienst, darunter fünf Notärzte, kümmerten sich um die Mitarbeiter. Die Polizei war mit zwölf Beamten vor Ort.
Der beschädigte Transportbehälter wurde von Feuerwehrkräften in Vollschutzanzügen geborgen.
Insgesamt waren acht Angriffstrupps unter Vollschutz im Einsatz, um die Arbeiten durchzuführen.
Eine Spezialfirma säubert den Gebäudeboden und transporiterte den beschädigte Behälter ab.
Text: Polizei Salzgitter
Brand im Gasthaus
Börßum, Lk. Wolfenbüttel, 17.10.2011
Gegen 07:30 h bemerkte eine Bewohnerin beim Verlassen des Hauses, dass aus dem Gaststättenhaus im Schlesierweg in Börßum Rauch aufsteigt.
Kräfte der per Notruf alarmierten Feuerwehren aus Börßum, Heiningen, Dorstadt, Ohrum, Bornum Achim, Schladen und Hornburg, brachen die verschlossene Eingangstür der Gaststätte auf und löschten zügig ein Feuer, das sich erst begrenzt im Bereich der Theke ausgebreitet hatte.
Nach den bisher geführten Ermittlungen geht die Polizei von einem technischen Defekt aus; mit der abschließenden Begutachtung wurde ein Sachverständiger betraut.
Text: Tim Herrmann
Gefahrgutaustritt in der JVA Sehnde
Sehnde, Region Hannover, 17.10.2011
Am Morgen meldete ein Angestellter der JVA Sehnde einen vermutlichen Gefahrgutaustritt aus einem Behälter in einem Lagerraum der Wäscherei.
Die Feuerwehr konnte mit Spezialkräften der ABC-Gefahrenabwehr die auslaufende Flüssigkeit sichern und eine weitere Gefährdung ausschließen. Verletzt wurde niemand.
Um 08:56 h meldete ein Mitarbeiter der JVA, dass in einem Lagerraum im Kellergeschoss vermutlich gelagerte Essigsäure ausgetreten sei. Aufgrund der Meldung wurden die zuständige Ortsfeuerwehr Sehnde sowie Spezialkräfte für die ABC-Gefahrenabwehr alarmiert.
Vor Ort bestätigte sich die erste Meldung. Bereits im Kellerbereich war starker Essiggeruch wahrnehmbar. Ein Trupp unter Chemikalienschutzanzug (Vollschutzanzug) erkundete den Lagerraum und stellte in einer Auffangwanne ausgetretene *Essigsäure 60% fest. Zwischenzeitlich wurden Messungen in dem Bereich durchgeführt, die positiv auf Essigsäure reagierten. Im weiteren Verlauf wurde die ausgelaufene Flüssigkeit mit einem Spezialbindemittel für Chemikalien in der Auffangwanne entfernt und einer fachgerechten Entsorgung in einem sicheren Transportbehälter zugeführt. Abschließende Messungen ergaben, dass noch erhöhte Werte im Kellerbereich sowie dem Lagerraum vorlagen.
Mithilfe eines Be.-und Entlüftungsgerät wurde der Kellerbereich gelüftet und über die Rauchabzugseinrichtung abgeführt. Hierzu wurde ein mobile Rauchverschluss gesetzt um ein Ausbreiten in andere Bereich zuverhindern. Verletze wurde niemand.
Von Feuerwehr und Rettungsdienst waren insgesamt 50 Einsatzkräfte mit 18 Fahrzeugen vor Ort.
Text: Tim Herrmann
BMA im Lager ausgelöst
Sehnde, Region Hannover, 17.10.2011
Bereits um 03:06 h wurde die Ortsfeuerwehr Höver zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in ein Gewerbeobjekt in der Hannoverschen Straße in Höver alalrmiert.
Dort wurde nach kurzer Zeit ein defekter Brandmelder in einer Lagerhalle für Rohprodukte festgestellt. Der Einsatz konnte nach einer halben Stunde beendet werden.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Müllcontainerbrand - Feuer greift auf Biotonne und Umzäunung über
Zeugen gesucht!
Gifhorn, Lk. Gifhorn, 17.10.2011
Rund 2.000 Euro Schaden verursachte der Brand eines Müllcontainers
in der Nacht um 00:40 h auf den 17.10.11 in der Herzog-Ernst-August-Straße
in Gifhorn.
Gegen 00:40 h war gemeldet worden, dass eine 1.100 Liter-Papiertonne brennen solle. Diese stand auf einem Mülltonnenabstellplatz zwischen zwei dortigen Mehrparteienhäusern.
Die verständigte Feuerwehr konnte den Brand rasch ablöschen. Verhindern ließ sich indes nicht das Übergreifen der Flammen auf einen weiteren Müllbehälter, eine Biotonne aus Kunststoff. Außerdem wurden die hölzerne Umzäunung und mehrere im dortigen Bereich abgestellte Fahrräder beschädigt. Leicht beschädigt wurde zudem eine angrenzende Garage.
Die Brandursache ist unklar, Brandstiftung kann jedoch nicht
ausgeschlossen werden. Die Polizei hat noch in der Nacht Ermittlungen
aufgenommen.
Die Ermittler hoffen nun auf sachdienliche Hinweise möglicher Zeugen. Wer zu der besagten Zeit im Bereich der Mülltonnen verdächtigte Beobachtungen gemacht hat, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich an die Dienststelle in der Hindenburgstraße zu wenden. Telefon: 05371-9800.



