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BLAULICHT: Einsätze



Verpuffung in einer Garage

Wachrevier: Finkenwerder, 06.11.2011
An der Einsatzstelle kam es aus unbekanntem Grund in einer Garage zu einer Verpuffung.

Die eintreffenden Einsatzkräfte fanden vier verletzte Personen vor, die Kohlenmonoxid-Vergiftungen erlitten hatten. Zwei der Verletzten befanden sich in lebensbedrohlichem Zustand. Ein Patient zeigte eine 20 %-ge Kohlenmonoxid-Vergiftung mit neurologischen Ausfällen und der andere Patient hatte zusätzlich ein Inhalationstrauma erlitten.
Alle Patienten wurden nach notärztlicher Sichtung und Erstversorgung zum Teil intubiert und beatmet, in die Krankenhäuser befördert.







Text: Johannes Feyrer


Großbrand in Müllumschlaganlage

Köln- Niehl, 06.11.2011
Am Abend des Sonntag löste gegen 18:50 h die Brandmeldeanlage eines Müllumschlagbetriebes an der Geestemünderstraße in Köln- Niehl aus.

Die kurz darauf eintreffenden Einsatzkräfte stellten fest, dass ein großer Berg gewerblichen Restmüll (ca. 300 t) mit starker Rauchentwicklung in einer Halle von ca. 5.000 m² Grundfläche brannte.

Als Sofortmaßnahme wurden zum Schutz der Lagerhalle drei Wasserwerfer mit einem Durchfluss von je ca. 1.000 l/min Wasser vorgenommen. Da das Feuer bereits auf eine Förderbandanlage übergegriffen hatte, wurden dort drei C- Rohre eingesetzt. Die Wasserversorgung erfolgte über fünf Schlauchleitungen von Hydranten auf dem Betriebsgelände sowie auf der Geestemünder Straße.

Die Rauchwolke zog in südöstlicher Richtung, der Brandgeruch war bis nach Porz wahrnehmbar. Drei Mess- und Erkundungsfahrzeuge der Feuerwehr kamen zum Einsatz. Die Messungen außerhalb des Betriebsgeländes ergaben keine gesundheitsschädlichen Konzentrationen an Schadstoffen. Ein Messfahrzeug des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) bestätigte diese Messungen. Lediglich unmittelbar an der Einsatzstelle kam es zu erhöhten CO- Konzentrationen, deswegen setzten die Einsatzkräfte 30 Pressluftatmer und 30 Atemfilter ein.

Zum vollständigen Ablöschen des bis zu 3,5 m hohen Müllberges war es erforderlich, den Müll ins Freie zu schaffen und dort mit einem Wasser- Schaumgemisch zu durchnässen. Hier kamen Radlader und Container des Betriebes sowie drei C- Rohre zum Einsatz.

Der Einsatz war gegen 02:00 h beendet. Im Einsatz waren ca. 150 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr. Sie kamen von den Berufsfeuerwachen Weidenpesch, Chorweiler, Ehrenfeld, Innenstadt und der Branddirektion sowie von den Freiwilligen Feuerwehreinheiten Flittard, Langel- Rheinkassel, Lövenich, Merkenich, Porz- Langel, Wahn, Worringen, Zündorf, Umweltschutzdienst und Fernmeldedienst.

Zur Besetzung leerstehender Feuerwachen wurden die Freiwilligen Feuerwehreinheiten Fühlingen, Longerich und Widdersdorf mit zusammen 45 Einsatzkräften alarmiert.

Weiterhin waren vor Ort: Polizei, Umweltamt der Stadt Köln, Umweltdezernat der Bezirksregierung, LANUV







Text: Polizeiinspektion Lüneburg


Polizeibeamte während des Einsatzes beleidigt

Schöppenstedt, Lk. Wolfenbüttel, 06.11.2011
Am Sonntag zwischen 14:00 h und 15:30 h beschäftigte ein 25-jähriger Mann aus dem Steinweg über längere Zeit die Polizei und auch die freiwillige Feuerwehr.

Die Polizei war gerufen worden, um einen Streit auf der Straße zwischen dem Mann und seiner 25-jährigen Freundin zu schlichten. Er hatte zunächst seine Freundin geschlagen und anschließend den Scheibenwischer ihres Pkw verbogen. Im Verlauf der Sachverhaltsaufnahme sperrte sich der Mann plötzlich in der sich ebenfalls dort befindlichen gemeinsamen Wohnung
ein und beleidigte die eingesetzten Beamten durch ein geöffnetes
Wohnungsfenster. Erst nachdem die herbeigerufene Feuerwehr eintraf, um die Tür zu öffnen, beruhigte sich der Mann ein wenig und ließ die Polizeibeamten in die Wohnung, so dass die polizeilichen Maßnahmen
beendet werden konnten. Er wurde über einen längeren Zeitraum der
Wohnung verwiesen und es wurde eine Strafanzeige wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung gefertigt.







Text: Polizeiinspektion Heidekreis


Rauchentwicklung im Regionskrankenhaus

Neustadt a. Rbge, Region Hannover, 06.11.2011
Am Sonntagabend um 20:31 h wurde die Feuerwehr Neustadt zum Regionskrankenhaus in der Lindenstraße alarmiert, da auf der Kinderstation deutlich Brandgeruch wahrnehmbar war.

Als Quelle konnte nach kurzer Zeit eine USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) ausgemacht werden. Dabei handelt es sich um ein elektrisches Gerät, welches im Falle eines Stromausfalls die Versorgung der angeschlossenen Geräte mit Strom sicherstellt. Diese USV wurde vom Stromnetz abgeklemmt und einem Haustechniker übergeben.
Aufgrund der ersten Meldung, dass es eine Rauchentwicklung im Krankenhaus gibt, wurden vorsorglich neben den Kräften der Feuerwehr Neustadt mehrere Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeuge und der Leitende Notarzt aus Hannover alarmiert.
Gegen 21:00 h war der Einsatz für die 44 Einsatzkräfte der Feuerwehr Neustadt und der alarmierten Kräfte des Rettungsdienstes.





Feuer zerstört landwirtschaftliches Gebäude-Stefan Müller



Text: Stefan Müller
Foto: Stefan Müller



Vandalismus - Marktschirm brannte

Stadthagen, Lk. Schaumburg, 06.11.2011
In der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 02:25 h wurde gemeldet, dass zwei vor einem Lebensmittelgeschäft am Marktplatz in Stadthagen aufgestellte Sonnenschirme brennen.

Beide Schirme wurden komplett zerstört. Zeugen, die Beobachtungen hinsichtlich der Brandstiftung gemacht haben werden gebeten sich bei der Polizei in Stadthagen unter der Rufnummer 05721 4004 0 zu melden.





Lagerhallenbrand eines Recyclingbetriebes-Red.



Text: Michael Hintz, Feuerwehr Hannover
Foto: Red.



Technische Hilfeleistung Wasser

Wachrevier: Innenstadt, 05.11.2011
An dem Schlepper "Kirsten" kam es durch eine defekte Antriebswellen-Dichtung zu einem Wassereinbruch.

Durch den Pumpeneinsatz vom des Löschzuges Innenstadt und dem Löschambulanzboot Innenstadt konnte der Schlepper stabilisiert werden. Eine Bergungsfirma dichtete die Leckage ab.





In Over brennt das Feuerwehrhaus -Matthias Köhlbrandt



Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Matthias Köhlbrandt



Brandstiftungen in Müllingen und Sehnde

Sehnde, Region Hannover, 05.11.2011
Um 19:46 h bemerkten Anwohner den Brand mehrerer Bäume und eines Fußballholztores auf dem Sportplatz in Müllingen, Vorfeldsweg und riefen den Notruf der Feuerwehr.

Die Regionsleitstelle Hannover alarmierte daraufhin die Ortsfeuerwehren Müllingen und Wirringen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannten Bäume und Unterholz.
Zur Brandbekämpfung musste eine Wasserversorgung aufgebaut werden und es wurde ein Atemschutztrupp mit einem Strahlrohr eingesetzt. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet. Ein Feuerwehrmann verletzte sich, als er auf dem unwegsamen Gelände stürzte und sich an der Hand verletzte. Mit einem Rettungswagen wurde er in ein Krankenhaus transportiert.

Am 04.11.11 gegen 13:33 h wurde die Ortsfeuerwehr Höver zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. In einem Kraftfahrzeugzubehörvertrieb hatte es einen Feueralarm aufgrund einer Störung gegeben.

Gegen 16:14 h wurde die Ortsfeuerwehr Sehnde zu einem Kleinbrand in die Iltener Straße, Ecke am Stadion, gerufen. Dort wurde unter der Skaterrampe Unrat angezündet. Das Feuer konnte durch die eingesetzten Einsatzkräfte schnell gelöscht werden, so dass kein Schaden entstanden ist. Bei beiden Bränden in Müllingen und Sehnde ist von fahrlässiger Brandstiftung aus zugehen.







Text: Polizei Northeim/Osterode


Unfall bei Katastrophenschutzübung der DLRG

Seevetal/Bullenhausen, Lk. Harburg, 05.11.2011
Im Verlauf einer Katastrophenschutzübung der DLRG Stade im
Yachthafen in Bullenhausen kam es am Samstagmorgen zu einem Unfall.

Ein 36-jähriger Teilnehmer aus Stade riss sich bei der Übung den
kleinen Finger der rechten Hand ab. Der Verletzte wurde mit einem
Rettungshubschrauber in das Unfallkrankenhaus Boberg geflogen.







Text: Polizei Wolfsburg


Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang

Scheeßel/Ostervesede, Lk. Rotenburg, 05.11.2011
Am Samstagvormittag gegen 10:45 h kam es in der Gemarkung Ostervesede zu einem folgenschweren Verkehrsunfall.

Ein 20-Jähriger aus Fintel befuhr mit hoher Geschwindigkeit mit seinem BMW die Kreisstraße 211 aus Fintel kommend in Richtung Ostervesede. Auf dem Beifahrersitz des Pkw saß die aus Tostedt stammende 20-jährige Freundin des Fahrers. Der 20-jährige kam hinter einer Linkskurve mit dem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab, verlor die Kontrolle über den Pkw und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum.
Der Pkw wurde dabei auseinandergerissen und die Insassen wurden aus dem Fahrzeug geschleudert. Für die beiden 20-jährigen kam jede Hilfe zu spät, sie verstarben noch an der Unfallstelle. Ursächlich für den Unfall war offensichtlich die viel zu hohe Geschwindigkeit des 20-jährigen Fintelers, wie die Ermittlungen der Polizei bisher ergaben.
Für die Unfallaufnahme und die Bergung des Pkw musste die Kreisstraße zwischen Fintel und Ostervesede für mehrere Stunden gesperrt werden. Am Unfallort waren neben den Rettungswagen und Notarztwagen aus Rotenburg auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Ostervesede,Westervesede und Scheeßel eingesetzt.
Da zunächst nicht bekannt war, ob sich möglicherweise noch eine weitere Person in dem Pkw befand, wurde die Umgebung der Unfallstelle durch die Freiwillige Feuerwehr sowie einem Polizeihubschrauber abgesucht. Diese
Befürchtung bestätigte sich zum Glück aber nicht.







Text: Feuerwehr Hamburg


Pkw gegen einen Laternenpfahl - Feuer

Wachrevier: Finkenwerder, 04.11.2011
Bei einem Verkehrsunfall prallte ein Pkw gegen einen Laternenpfahl der öffentlichen Beleuchtung und fing Feuer.

Eine männliche Person konnte sich aus dem brennenden Pkw nicht befreien und verbrannte. Das Feuer konnte mit einem C-Rohr gelöscht, und die Person geborgen werden.
Ein Rettungswagen beförderte den Leichnam in das Institut für Rechtsmedizin. Die Angehörigen mussten durch zwei Rettungswagen und einem Notarzt-Einsatzfahrzeuge sowie durch den Notfallseelsorger und das
Kriseninterventionsteam betreut werden.







Text: Ortmann , Feuerwehr Köln


Brandmeldeanlage löst in Klinik aus

Nordhorn, Graf. Bentheim, 04.11.2011
Die Brandmeldeanlage der Nordhorner Euregio Klinik an der Albert-Schweitzer-Straße löste am heutigen Freitagnachmittag gegen kurz
vor 16:00 h aus.

Kurz nach dem Eintreffen des BvD war jedoch klar, dass es sich auch bei
diesem Alarm einer Brandmeldeanlage um einen Fehlauslösung handelte.
Die Kameraden waren noch nicht lange von dem Einsatz wieder zurück, da
ereilte sie der nächste Alarm der Leitstelle: An einer Tankstelle an der
Nordhorner Lingener Straße war es bei einem Tankfahrzeug zu einem Defekt
an der Benzinfüllleitung gekommen.
Die Feuerwehr stellte hier vorrangig den Brandschutz an der stark befahrenen Straße sicher.







Text: Gerald Senft


29-Jährige bei Unfall schwer verletzt

Kirchdorf, Region Hannover, 04.11.2011
Eine Pkw Seat-Fahrerin hat sich am Freitag gegen 22:45 h bei einem Unfall auf der Egestorfer Straße in Kirchdorf (Barsinghausen) schwere Verletzungen zugezogen. Sie ist mit einem Rettungswagen in eine Klinik gekommen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen war die 29 Jahre junge Frau am Freitagabend mit ihrem Seat Ibiza auf der Egestorfer Straße - aus Richtung der Straße Am Spalterhans kommend - unterwegs gewesen. Nach dem Durchfahren einer langgezognen Linkskurve kam sie in Höhe der Hausnummer 76 mit ihrem Pkw aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen ordnungsgemäß auf dem Seitenstreifen geparkten Pkw Mazda. Während der Mazda mehrere Meter nach vorn geschleudert wurde, gegen einen abgestellten Pkw Opel prallte und dieser wiederum auf einen davor stehenden Opel geschoben wurde, kam die 29-jährige in ihrem Seat am linken Fahrbahnrand - rund 35 Meter nach dem ersten Anstoß - zum Stehen. Die junge Frau erlitt schwere Verletzungen und kam zur medizinischen Versorgung in eine Klinik, Lebensgefahr besteht zurzeit nicht.
Im Einsatz: Feuerwehr Egestorf und Kirchdorf





25 durstige Pferde-Feuerwehr Bremen



Text: Feuerwehr Bremen
Foto: Feuerwehr Bremen



Laube brennt nieder

Hannover , 04.11.2011
Eine Laube an der Straße Albert-Schweitzer-Hof - Kolonie "Kleingarten Tiergartenstraße" (Kirchrode) - ist heute Nachmittag durch ein Feuer völlig zerstört worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein Passant gegen 13:40 h
das Feuer bemerkt und die Polizei verständigt. Die freistehende
Holzlaube ist komplett zerstört worden. Die Brandursache ist zurzeit
noch ungeklärt, die Ermittlungen dauern an.







Text: Torsten Baxmann


Feuer in einer Einzimmerwohnung

Wachrevier: Rothenbaum, 03.11.2011
Aus ungeklärter Ursache kam es zu einem Feuer in einer Einzimmerwohnung im 3. OG eines Mehrfamilienhauses.

Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten mit einem C-Rohr eine leblose männliche Person aus der Wohnung retten. Die Rettungskräfte begannen sofort mit der Reanimation der ca. 40-jährigen Person und konnten diese unter Begleitung des Notarztes in ein Krankenhaus befördern.
Anschließend löschten die Einsatzkräfte das Feuer in der Wohnung und belüfteten den Treppenraum des Hauses. Die Einsatzstelle wurde der Polizei zur weiteren Ermittlung übergeben.







Text: Feuerwehr Köln


Wohnungsbrand

Kirchwehren, Lk. Region Hannover, 03.11.2011
Am Donnerstagabend gegen 18:40 h wurden die Feuerwehren aus Kirchwehren, Lathwehren und Almhorst zu einem Wohnungsbrand in Kirchwehren in die Straße Zum Riepen alarmiert.

Anwohner hatten dort einen Brand in einem Mehrfamilienhaus gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen bereits aus einem Fenster im Obergeschoss. Während die ersten Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vorgingen, wurden die Ortsfeuerwehr Gümmer sowie die Werkfeuerwehr Honeywell ebenfalls zur Unterstützung alarmiert. Auch die Löschfahrzeuge und die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Seelze, die sich auf der Anfahrt zu einem Großbrand in Barsinghausen befand, wurden durch die Leitstelle nach Kirchwehren umgeleitet.
Das Feuer konnte nach einer halben Stunde durch die Feuerwehr gelöscht werden. Im Anschluss wurden die Räume mit einer Wämebildkamera untersucht, ohne das jedoch weitere Glutnester gefunden wurden. Obwohl ein Übergreifen des Feuers von der Küche auf andere Räume verhindert werden konnte, entstand durch Rauch und Ruß erheblicher Sachschaden, so dass die Wohnung nicht mehr bewohnbar ist. Die Bewohner hielten sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht in der Wohnung auf.
Nach ersten Feststellungen könnte der Brand durch ein defektes Elektrogerät entstanden sein.
Gegen 20:00 h konnten die meisten der 86 eingesetzten Feuerwehrleute die Einsatzstelle wieder verlassen.













Text: Polizei Northeim/Osterode


Brand einer Lagerhalle

Barsinghausen, Region Hannover, 03.11.2011
Gegen 17:15 h brach in einer Lagerhalle an der Straße Reihekamp (Barsinghausen) ein Feuer aus. Menschen sind nicht verletzt worden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Mehrere Firmenangestellte und Passanten hatten am Nachmittag einen lauten Knall gehört und anschließend Feuer in der Lagerhalle bemerkt. Bei Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte stand das Gebäude in voller Ausdehnung in Flammen. In der etwa 1.800 Quadratmeter großen Halle wurde ersten Informationen zufolge Styropor gelagert. Durch das Feuer wurde eine weitere Halle - darin befanden sich offenbar zahlreiche Fahrzeuge - in Mitleidenschaft gezogen. Alle Firmenmitarbeiter konnten die Lagerhalle selbständig verlassen und blieben nach derzeitigen Erkenntnissen unverletzt.
Die Polizei hat für die Löscharbeiten der Feuerwehr umfangreiche Verkehrssperrungen rund um die Gewerbegebiete Brunslohe und Reihekamp eingerichtet. Eine Gefährdung für Anwohner durch den Brand bestand nicht.
Messungen in den umliegenden Städten wurden durch Mess-Trupps vorgenommen.

Da die Löschwasserversorgung für solch einen Großbrand nicht ausreichte, wurden Löschfahrzeuge und Drehleiterfahrzeuge aus den Umlandgemeinden angefordert. Es kamen vier Drehleitern, sechs Ortsfeuerwehren, zwei FLF und zwei GTLF aus Hannover zusätzlich zum Einsatz.







Text: Feuerwehr Hamburg


Libysche Passagiere transportiert

Wachrevier: Stellingen, 02.11.2011
Von einer privaten Organisation wurden insgesamt 35 libysche Passagiere nach Hamburg transportiert.
Von der Feuerwehr Hamburg wurden vier Patienten mit zum Teil erheblichen älteren, bereits versorgten Verletzungen in Krankenhäuser befördert. Die restlichen 31 Passagiere wurden mit Bussen in Hotels gebracht.







Text: Feuerwehr Hamburg


Feuermeldung durch Brandmeldeanlage

Wachrevier: Stellingen, 02.11.2011
In einer Kindertagesstätte auf dem Gelände des UKE (Universitätskrankenhaus) war eine Gardine unachtsam über eine Wandleuchte gehängt worden. Dadurch kam es zu einer Rauchentwicklung, die die BMA (Brandmeldeanlage) auslöste.

Vor Eintreffen der Einsatzkräfte hatten Mitarbeiter die Gardine abgelöscht.





Verkehrsunfall auf der Kreisstraße-Tim Herrmann



Text: Tim Herrmann
Foto: Tim Herrmann



BMA-Auslösung in der kooperative Gesamtschule Norderney

Norderney, Lk. Aurich, 02.11.2011
Am Mittwoch um 15:56 h erfolgte eine Alarmierung der Feuerwehr Norderney.

Es war der 40. Einsatz zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Jahre 2011! Der Einsatzort war die kooperative Gesamtschule Norderney. Noch bevor das erste Fahrzeug ausrückte, kam von der Einsatzstelle die Rückmeldung, das es sich um einen FEHLALARM handele.

Technischer Defekt der Brandmeldeanlage.
Die Einsatzleitung fuhr die Einsatzstelle noch an, hielt Rücksprache mit einem Verantwortlichen und stellte die Alarmbereitschaft der Brandmeldeanlage wieder her.









Text: Polizeiinspektion Gifhorn


Kettenraupe gerät in Brand

Tündern, Lk. Hameln-Pyrmont, 01.11.2011
Am späten Dienstagabend geriet im Bereich der Kiesteiche (gegenüber der Jugendanstalt) eine Kettenraupe in Brand.

Ein Autofahrer (21) hatte den Brand im Vorbeifahren gegen 22:15 h von der Tündernschen Straße aus bemerkt und über Notruf 112 die Leitstelle von Feuerwehr und Polizei informiert.

Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten wenige Minuten später den Brand
abgelöscht.

Die ersten Ermittlungen der Polizei Hameln lassen auf einen technischen Defekt in der Elektrik schließen, der den Brand schließlich auslöste.

Die Fahrerkabine der Raupe wurde durch den Brand stark beschädigt.







Text: Polizeiinspektion Gifhorn


Verunfallter Tanklastzug löst Unfallserie aus

Mellendorf, Region Hannover, 01.11.2011
Zu einer Unfallserie auf der BAB 7 wurden am Dienstagvormittag gegen 10:50 h die Feuerwehren aus Berkhof, Elze, Mellendorf und Schwarmstedt alarmiert.

Auslöser dieser Unfallserie war ein Gefahrgut-Lkw. Dieser verunglückte kurz hinter der Anschlussstelle Schwarmstedt in Fahrtrichtung Hannover. Der Lkw durchbrach die Mittelleitplanke, riss sich dabei den Dieseltank ab und stürzte auf die Gegenfahrbahn (Fahrtrichtung Hamburg). Beladen war der Tanklastzug mit ca. 20.000 l Altöl.
An dieser Unfallstelle waren zwei Pkw und drei Lkw beteiligt. Hier gab es insgesamt fünf Verletzte. Nach Rettung und Versorgung der verletzten Personen durch die Feuerwehr mussten weiterhin ausgelaufener Dieselkraftstoff auf der Richtungsfahrbahn Hannover großflächig abgestreut sowie ein weiteres Auslaufen von Altöl aus dem umgestürzten Tanklastzug verhindert werden.

Im Rückstau dieses Geschehens ereignete sich ein zweiter Unfall. Rund 1.000 m hinter dem verunglückten Tanklastzug fuhr ein Klein-Lkw ungebremst auf den vor ihm stehenden Lkw auf. Der Fahrer konnte von den eingesetzten Feuerwehrkräften nur noch tot aus seinem Klein-Lkw geborgen werden.

Ein dritter Auffahrunfall ereignete sich ebenfalls im weiteren Rückstau. Hier gab es zu Glück nur Blechschäden und keine Verletzten.

Für die eingesetzten Feuerwehren aus der Wedemark bedeutete diese Unfallserie, dass hier eine Einsatzstelle auf einer Länge von über 1 km abzuarbeiten war.

Gegen 12:30 h wurde dann noch die Feuerwehr Großburgwedel alarmiert. Im Rückstau in Höhe der Anschlussstelle Mellendorf war es zu einem weiteren Auffahrunfall zwischen mehreren Lkw gekommen. Die Meldung von hier ebenfalls eingeklemmten Personen bestätigte sich glücklicherweise nicht. An dieser vierten Unfallstelle gab es nur eine leichtverletzte Person.

Insgesamt waren rund 60 Feuerwehrkräfte im Einsatz, 35 davon aus der Wedemark.







Text: Polizeidirektion Hannover


Altkleidersack vor Wohnhaus angezündet

Lüneburg , Lk. Lüneburg, 01.11.2011
In der Nacht setzten unbekannte Täter in der Straße Tüner Berg einen vor der Eingangstür eines Mehrparteienhauses abgelegten Altkleidersack in Brand.

Das Feuer wurde von Anwohner rechtzeitig bemerkt und abgelöscht. Dennoch beschädigte das Feuer die Außenfassade am Wohnhaus.
Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg Tel. 04131/29-2215 entgegen.







Text: Polizeiinspektion Goslar


Monteur bei Demontagearbeiten vom Kranausleger eingeklemmt

Hannover, 01.11.2011
Bei der Demontage eines Baukranes an einer Baustelle im Herrenhäuser Kirchweg/Reinholdstraße (Nordstadt) ist ein Monteur in ca. 15 m Höhe durch den plötzlich einklappenden Kranausleger eingeklemmt worden. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst setzten als Erstmaßnahme eine Drehleiter ein, um so schnell wie möglich zu dem eingeklemmten Monteur zu gelangen. Der 42-jährige Monteur war zu diesem Zeitpunkt bdereits verstorben.
Um den Leichnam vom Baukran sicher zu bergen, war es erforderlich, Teile des Kranauslegers anzuheben, dazu wurden die Spezialeinsatzkräfte der Fachgruppe Höhenrettung, ein Feuerwehrkran sowie eine Teleskopmastbühne (HAB) eingesetzt.

Mehrerer Kollegen des verstorbenen Monteurs mussten durch einen Notfallseelsorger betreut werden.
Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren bei diesem Einsatz mit insgesamt 30 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen beteiligt.







Text: Feuerwehr Bremen


Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 1

Bakum, Lk. Oldenburg, 31.10.2011
Bei einem Unfall auf der A 1 im Bereich der Gemeinde Bakum sind am Freitagmittag zwei junge Personen aus Nordrhein-Westfalen schwer verletzt worden.

Ein bisher unbekannter Lkw-Fahrer scherte mit seinem Lkw zum Überholen vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen aus und kollidierte dabei mit dem neben ihm fahrenden Pkw eines 18-Jährigen. Der Fahranfänger verlor daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit seinem Wagen gegen die Betonschutzwand. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Pkw mehrfach, stieß mit einem weiteren Sattelzug zusammen und kam anschließend auf dem Dach liegend auf der mittleren Spur der A 1 zum Stehen.
Die beiden Insassen des Pkws wurden dadurch schwer verletzt und noch an der Unfallstelle von sofort alarmierten Rettungskräften aus Visbek und Lohne sowie einer Notärztin aus Vechta versorgt. Anschließend wurden die Beifahrerin aus dem Kreis Wesel und der Fahranfänger aus Duisburg in die umliegenden Krankenhäuser nach Vechta und Quackenbrück gebracht.

Zur Durchführung der Unfallaufnahme und Bergung des Pkws musste die A 1 für drei Stunden in Fahrtrichtung Osnabrück zunächst voll-, später teilgesperrt werden. Dies zog einen Stau von sechs Kilometer Länge nach sich.
Da sich der Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle entfernte, sucht die Polizei Ahlhorn unter 04435/93160 nach Zeugen.







Text: Polizeiinspektion Diepholz


Erneut schwerer Lkw-Auffahrunfall

Sottrum, Lk. Rotenburg, 31.10.2011
Um 13:45 h ist es auf der BAB 1 in Höhe der Rastanlage Grundbergsee in Fahrtrichtung Bremen erneut zu einem schweren Lkw-Auffahrunfall gekommen, nachdem schon in der letzten Woche mehrere schwere Lkw-Unfälle auf der BAB 1 von der Polizei registriert wurden.

Auch in diesem Fall ist möglicherweise wieder Unachtsamkeit die Ursache des Auffahrunfalls, da der Unfallverursacher nach derzeitigem Ermittlungsstand vermutlich ungebremst auf seine Vorderleute auffuhr.

Die Polizei ermittelte, dass vorn ein Diepholzer Lkw und dahinter ein Sattelzug aus Estland verkehrsbedingt ihre Geschwindigkeit auf Schritttempo absenken mussten. Dazu hatten sie zur Warnung der
nachfolgenden Verkehrsteilnehmer das Warnblinklicht eingeschaltet. In
diesem Moment kam von hinten ein Lastzug aus Diepholz, der mit Kies
sowie Pflastersteinen auf Paletten beladen war. Der Fahrer dieses
Fahrzeugs fuhr ungebremst auf den Sattelzug des Esten auf und schob
diesen wiederum auf den Lastwagen aus Diepholz.

Dabei schob sich die gesamte Ladung des Unfallverursachers nach vorn und der Motorblock wurde aufgrund des Aufpralls herausgerissen. Kies von der Ladefläche des offenen Lkw verteilte sich über die Autobahn. Außerdem wurde durch den Unfall die Fahrbahn der neuen BAB 1 in diesem Bereich beschädigt. Dazu trat Motoröl aus dem Unfallfahrzeug aus.

Der unfallverursachende Lastzugfahrer wurde in seinem Fahrzeug
eingeklemmt. Er wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen in
das Rotenburger Diakoniekrankenhaus gebracht. Auch der estländische Lkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen und musste in das Rotenburger Krankenhaus gebracht werden.






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