BLAULICHT: Einsätze
Text: Feuerwehr Hamburg
Pkw fuhr gegen Laternenmasten
Wachrevier: Wilhelmsburg, 13.11.2011
An der Einsatzstelle ist ein Pkw vermutlich aufgrund extremer Straßenglätte gegen einen Lichtmast gefahren.
Die Beifahrerin wurde in dem Pkw eingeklemmt. Der Fahrer des Pkw wurde leicht verletzt. Nach patientengerechter Rettung konnte die im Fahrzeug eingeklemmte Person aus ihrer Zwangslage befreit werden und unter
Notarztbegleitung mit Verdacht einer Hüftfraktur in das Krankenhaus St. Georg befördert werden.
Die zweite verletzte Person wurde ebenfalls in das Krankenhaus St. Georg befördert. Der verunfallte Pkw wurde von der Fahrbahn entfernt.
Einsatzkräfte: 31
Text: Feuerwehr Hamburg
Zimmerbrand im Reihenhaus
Wachrevier: Alsterdorf, 13.11.2011
In einem Reihenhaus brannte ein Zimmer im 1. Obergeschoss.
Ein Bewohner wurde von der Feuerwehr gerettet und mit Rauchgasinhalation in ein Krankenhaus befördert. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr gelöscht.
Einsatzkräfte: 20
Text: Feuerwehr Hamburg
Alarm im Hotel Le Royal Meridian
Wachrevier: Berliner Tor, 13.11.2011
Der Einsatz startete als Meldereinlauf. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr meldete sich ein Anrufer über Notruf, der eine Rauchentwicklung An der Alster 52, Hotel Le Royal Meridian, meldete. Daraufhin wurde die Alarmart auf Feuer geändert und nachalarmiert. Es brannte ein Schutzgitter eines Saunaofens.
Im Einsatz waren 33 Feuerwehrkräfte.
Text: Feuerwehr Hamburg
Wasser in der Wohnung
Wachrevier: Wilhelmsburg, 13.11.2011
In einem achtgeschossigen Wohngebäude stand das gesamte Untergeschoss (Kellerräume) ca. 50 cm unter Wasser.
Geschätzt wurde eine Wassermenge von 600 m³. Im ersten Einsatz setze die Feuerwehr die Aufzugsanlage still. Die zuständige SAGA-Hausverwaltung erteilte für das Pumpen nicht der Feuerwehr, sondern einer Privatfirma den Auftrag. Der Zugführer 34 übergab somit die Einsatzstelle an die SAGA. Die Wasserwerke waren bereits vor Ort und hatten die Zuleitung abgeschiebert. Der ursächliche Wassserrohrbruch befand sich außerhalb des Gebäudes. Das Wasser war durch Kasematten in das Wohnhaus eingedrungen.
Die beauftragte Fremdfirma sah sich nach Begutachtung der Einsatzstelle nicht in der Lage, eine solche Wassermenge zu pumpen. Daraufhin kam es zur erneuten Anforderung der Feuerwehr um 08:45 h. Im Laufe der Arbeiten wurde
erkundet, dass außerhalb des Hauses durch das Wasser ein Baugerüst auf einer Fläche von 2 x 10 m² unterspült worden war. Die SAGA schickte einen Bauingenieur zur Begutachtung der Standsicherheit des Gerüstes. Diese war laut dessen Einschätzung gegeben, die Einsatzstelle konnte somit der SAGA übergeben werden.
Einsatzkräfte: 18
Text: Manfred Stahl
Rettungswagengeburt
Wache: Bramfeld, 13.11.2011
Gegen 11:00 h erschien eine schwangere Frau an der Rettungswache Bramfeld und wollte ins Krankenhaus befördert werden.
Nach 200 Meter musste die Einsatzfahrt unterbrochen werden und die Kollegen unterstützten die werdende Mutter bei der Geburt eines gesunden Mädchen.
Mutter und Kind wurden wohlbehalten ins nächste Krankenhaus befördert.
Text: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land
Ammoniak freigesetzt
Wildeshausen, Lk. Oldenburg, 13.11.2011
Um 14:30 h wurde die Polizei und Feuerwehr alarmiert, als Gasgeruch in der Goldenstedter Straße gemeldet wurde. Dem Geruch zufolge, sollte es sich um Ammoniakgas handeln. Die Vermutungen bestätigten sich nach Eintreffen der Feuerwehr.
Die Bevölkerung wurde mittels Rundfunkdurchsagen darauf hingewiesen, Türen und Fenster geschlossen zu halten und sich nicht im Freien aufzuhalten. Zusätzlich erfolgten Lautsprecherdurchsagen von Streifenwagen der Polizei. Der Bereich um die Gefahrenstelle wurde gesperrt.
Die Spezialisten des Gefahrgutzuges des Landkreises Oldenburg fanden die Quelle des Gasaustrittes in einem Gewerbebetrieb an der Goldenstedter Straße. Hier hatte der Ausfall einer Kühlanlage dazu geführt, dass das Ammoniak sich über einen Belüftungsschacht verflüchtigte und ins Freie gelangen konnte.
Nachdem die Feuerwehr den betroffenen Bereich mit Wasser berieselte, um das Gas zu binden und einen weiteren Austritt zu verhindern, konnte der Defekt an der Anlage behoben werden.
Der Einsatz wurde gegen 16:10 h beendet. Nach bisherigen Erkenntnissen kam durch den Gasaustritt niemand zu Schaden. Auch Sachschäden sind bis jetzt nicht gemeldet worden.
Die Feuerwehr und Rettungskräfte waren mit insgesamt 120 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren Wildeshausen und Düngstrup sowie der Schnellen Einsatzgruppe, einem Fernmeldezug und dem Gefahrgutzug des Landkreises Oldenburg vor Ort.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Mit Rettungsschere aus Fahrzeug geschnitten
Eimke, Lk. Uelzen, 13.11.2011
Schwere Verletzungen erlitt der Fahrer eines Pkw Audi A4 in den
Abendstunden auf der Kreisstraße 9 zwischen Wichtenbeck und Eimke.
Der 19-Jährige war gegen 20:10 h auf der Kreisstraße in Richtung Eimke unterwegs, als er vermutlich einem Tier auswich, nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Der junge Mann wurde mittels Rettungsschere aus dem Fahrzeug gerettet.
Text: Polizeidirektion Hannover
Unbekannte setzen zwei Gartenlauben in Brand
Zeugen gesucht!
Garbsen, Region Hannover, 13.11.2011
Amn Abend gegen 19:15 h haben bislang unbekannte Täter zwei Gartenlauben an den Straßen Venushof und Rotkäppchenweg (Garbsen) in Brand gesetzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Bisherigen Ermittlungen zufolge hatten Anwohner die beiden Feuer bemerkt und die Rettungskräfte verständigt. Die Feuerwehr konnte die Flammen an den beiden Gebäuden in kurzer Zeit löschen. Brandermittler haben die Geschehensorte heute untersucht und gehen in beiden Fällen von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus.
Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder den Tätern geben können, setzen sich bitte mit dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 in Verbindung.

Text: Olaf Rebmann
Foto: Olaf Rebmann
Massiver Schaumangriff gefordert
Adelheidsdorf, Lk. Celle, 13.11.2011
Einen massiven Schaumeinsatz von 680 Liter Schaummittel wurde von der
Ortsfeuerwehr Adelheidsdorf bei einem Brand in Holzhackschnitzellager
Adelheidsdorf vorgenommen.
Bei einem Feuer in einem Holzhackschnitzellager im Adelheidsdorfer Gewerbering mussten die Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehr Adelheidsdorf am Sonntag ab 21:28 h tätig werden.
Das Feuer hatte sich auf einer Länge von ca. 15 Metern in einem Holzhackschnitzelhaufen ausgebreitet. Um die Flammen löschen zu können und ein weiteres Ausbreiten zu verhindern, wurde ein massiver Schaumeinsatz durchgeführt. Insgesamt wurden 680 Liter Schaummittel im Einsatzverlauf verbraucht. Nützlich zeigte sich hier der Schaummittelanhänger der Ortsfeuerwehr Adelheidsdorf, in dem 300 Liter des Mittels mitgeführt werden. Der Rest des Schaummittels wurde später der Einsatzstelle zugeführt.
Nach über zwei Stunden konnten die insgesamt 16 Feuerwehrleute die Einsatzstelle wieder verlassen und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge herstellen.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Pkw prallt gegen Baum und fängt Feuer
Gifhorn, Lk. Gifhorn, 13.11.2011
In der Nacht von Samstag auf Sonntag befuhr ein 29-jähriger Gifhorner mit seinem Audi die Hauptstraße in Gifhorn-Kästorf, als er nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen eine Baum prallte.
Der nur leicht verletzte Fahrzeugführer konnte noch von Ersthelfern aus seinem Pkw geborgen werden, bevor der Wagen in Brand geriet. Der Pkw wurde von der Feuerwehr abgelöscht. Es entstand Totalschaden. Der offensichtlich unter Alkoholeinfluss stehende Fahrzeugführer bestritt gegenüber der Polizei gefahren oder auch nur im Auto gewesen zu sein. Bei ihm wurde eine Blutentnahme veranlasst. Im Besitz eines Führerscheins ist er nicht mehr gewesen, da ihm dieser bereits wegen einer Trunkenheitsfahrt entzogen wurde.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Matthias Köhlbrandt
Brand in Zwischendecke
Ashausen, Lk. Harburg, 13.11.2011
Der Brand in einer Zwischendecke eines Wohnhauses in der Straße „Holer Moor“ in Ashausen hat am Sonntagnachmittag den Einsatz der Feuerwehren aus Ashausen und Stelle gefordert.
Die Feuerwehren waren um 13:41 h durch die Winsener Rettungsleitstelle zu dem Gebäude alarmiert worden, weil rauch aus dem Dach quoll. Bei Eintreffen der rund 40 Feuerwehrkräfte war eine Rauchentwicklung im Bereich des Dachs rund um den Schornstein auszumachen. Der Besitzer gab an, den Qualm aus dem Dach wahrgenommen und dann sofort die Feuerwehr benachrichtigt zu haben. Rund um den Kamin war dann bei einer intensiven Kontrolle auch eine erhebliche Hitzeentwicklung wahrzunehmen, aus dem Dach im Bereich des Schornsteins quoll Rauch. Zwei C-Strahlrohre wurden in Bereitstellung legen, weiter wurde durch Feuerwehrkräfte das Dach im Bereich des Schornsteins geöffnet und auch die Zwischendecke im Bereich des Kamins musste geöffnet werden. Hier fanden sich dann auch bereits Brandnester in der Zwischendecke, Holzbretter glimmten, und Teile der Isolierung waren ebenfalls bereits von dem Feuer beeinträchtigt worden. Mit einem C-Strahlrohr wurden die Brandnester abgelöscht, vorsorglich hatten die Feuerwehrkräfte bereits im Vorwege das Inventar des Wohnzimmers ins Freie gebracht. Nach weiteren Kontrollen der Zwischendecke, bei der auch eine Wärmebildkamera eingesetzt wurde, waren dann nach intensiver Suche glücklicherweise keine weiteren Brandnester mehr erkennbar, der nachgeforderte Bezirksschornsteinfegermeister übernahm die Brandstelle und die weitere Kontrolle und Grobreinigung des Schornsteins. Die Höhe des entstandenen Sachschadens müssen nun Experten der Versicherung klären, für die Feuerwehr war der Einsatz nach 90 Minuten beendet.
Text: Feuerwehr Bremerhaven
Pensionierter Feuerwehrbeamter rettet 72- jährigen Mann
Bremerhaven, 13.11.2011
Die Feuerwehr Bremerhaven wurde um 10:52 h zur Straße „Krummenacker“ in Wulsdorf gerufen. Aus einer brennenden Wohnung waren Hilferufe zu hören.
Aufgrund der Meldung rückten der Einsatzleitdienst, ein Löschzug, zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug aus.
Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr rettete ein zufällig an der Einsatzstelle vorbeikommender pensionierter Feuerwehrbeamter den gehunfähigen 72-jährigen Bewohner aus der brennenden Wohnung. Ein Angriffstrupp der Feuerwehr, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten und einem C-Rohr, drang zur Brandbekämpfung in die Wohnung ein. Es brannten Einrichtungsgegenstände in einem Zimmer. Das beherzte Eingreifen des pensionierten Feuerwehrbeamten rettete dem schwerverletzten Bewohner sehr wahrscheinlich das Leben. Die eintreffenden Rettungskräfte versorgten den 72-Jährigen und transportierten ihn in ein Bremerhavener Krankenhaus. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde der 72-Jährigen mit einem Rettungshubschrauber in eine Hamburger Spezialklinik verlegt. Bei der Rettungstat wurde der 63-jährige pensionierte Feuerwehrbeamte leicht verletzt und in ein Bremerhavener Krankenhaus transportiert.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung verhindert werden. Insgesamt waren an diesem Einsatz 21 Einsatzkräfte der Feuerwehr beteiligt.
Noch während der Anfahrt des 1. Löschzuges zum Einsatz in der Straße „Krummenacker“ erhielt die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremerhaven einen Notruf aus der Rutenbergstraße in Lehe.
Anwohner hatten aufgrund eines ausgelösten Rauchmelders die Feuerwehr alarmiert. Daraufhin rückte der 2. Löschzug der Feuerwehr Bremerhaven aus.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr nahmen im Treppenraum leichten Brandgeruch war und verschafften sich über die Feuerwehrdrehleiter, durch ein geöffnetes Fenster, Zugang zur Wohnung.
Ursache für die Auslösung des Rauchmelders war ein schwelendes Plastiktablett auf einem eingeschalteten Elektroherd. Das Plastiktablett wurde von zwei Einsatzbeamten geschützt mit umluftunabhängigen Atemschutzgeräten vom Herd genommen und mit Kleinlöschgerät gelöscht.
Auch hier konnte durch die schnelle Alarmierung der Feuerwehr größerer Schaden verhindert werden. Eine Katze die sich in der Wohnung befand, konnte unversehrt der zwischenzeitlich an der Einsatzstelle eingetroffenen Wohnungsinhaberin übergeben werden.
Bei diesem Einsatz wurden sieben Einsatzkräfte der Feuerwehr Bremerhaven eingesetzt.
Text: Torsten Baxmann
Fahrerin konnte Fahrzeug verlassen
Bennigsen, Region Hannover, 13.11.2011
Um 02:21 h wurden die Feuerwehren aus Bennigsen und Eldagsen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der L 460 kurz vor dem Ortseingang Bennigsen aus Steinkrug kommend alarmiert.
Vor Ort konnten die Einsatzkräfte jedoch schnell Entwarnung geben: Das Unfallfahrzeug konnten die Fahrerin und ihre Beifahrerin ohne fremde Hilfe verlassen; die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen, die Beifahrerin blieb unverletzt. Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bennigsen wurde die Unfallstelle abgesichert. Der Feuerwehreinsatz war nach rund einer Stunde beendet. Im Einsatz war die Feuerwehr Bennigsen mit vier Einsatzfahrzeugen und 25 Einsatzkräften. Die ebenfalls mit alarmierte Feuerwehr Eldagsen konnte die Einsatzfahrt abbrechen, dort waren fünf Einsatzkräfte mit zwei Einsatzfahrzeugen im Einsatz.
Um 12:59 h wurde die Feuerwehr Springe zu einem Pkw-Brand auf der L 461, kurz hinter dem Jagdschloss in Fahrtrichtung Springe, alarmiert. Ein Pkw Ford geriet während der Fahrt in Brand. Vor Eintreffen der Feuerwehr wurde der Brand im Motorbereich bereits durch einen Ersthelfer mit einem Feuerlöscher gelöscht. Durch die Einsatzkräfte wurden weitere Nachlöscharbeiten mittels einer Kübelspritze durchgeführt. Der Feuerwehreinsatz war nach ca. 30 Minuten beendet. Im Einsatz waren 11 Einsatzkräfte mit drei Einsatzfahrzeugen.

Text: Adolf Rahe
Foto: Adolf Rahe
Gartenhaus brennt nieder
Hagen, Lk. Osnabrück, 13.11.2011
Ein Gartenhausbrand am Brinkweg in Hagen hat in der Nacht zum Sonntag die
Feuerwehren Hagen und Niedermark in Atem gehalten. Um 03:19 h erreichte der Notruf die Feuerwehreinsatzleitstelle.
Als die ersten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Hagen vor Ort eintrafen, brannte bereits die gesamte Hütte sowie ein angrenzendes Lager für Kaminholz.
Sofort wurde die Ortsfeuerwehr Niedermark zur Unterstützung angefordert. Mit mehreren Strahlrohren wurde das Feuer bekämpft. Aufgrund der teilweise starken Rauchentwicklung waren mehrere Trupps unter Atemschutz im Einsatz.
Für die Wasserversorgung wurde eine Schlauchleitung von einem Hydranten
aufgebaut. Durch das Feuer war auch die Stromversorgung auf dem Grundstück
ausgefallen. Mit mehreren Scheinwerfern wurde das Gelände ausgeleuchtet.
Viele Glutnester saßen in den Holzstapeln, diese wurden auseinander gezogen
und immer wieder abgelöscht. Bis in die Morgenstunden waren die
Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten beschäftigt.
Text: Philipp Suppan
Frau stürzt in Wohnung und ruft um Hilfe
Altwarmbüchen, Region Hannover, 13.11.2011
Eine ältere Frau ist in ihrer Wohnung in der Mozartstraße im Flur gestürzt. Da sie aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen konnte, rief sie laut um Hilfe. Dies hörten Anwohner und riefen über die europaweite Notrufnummer 112 die Feuerwehr und den Rettungsdienst.
Um 22:36 h alarmierte die Regionsleitstelle Hannover über digitale Meldeempfänger und Sirene die Einsatzkräfte der Feuerwehr Altwarmbüchen mit den Meldungsstichworten „Hilflose Person hinter Tür“. Als die ersten Einsatzkräfte unter der Leitung von Ortsbrandmeister Marc Perl die Einsatzstelle erreichten, konnte festgestellt werden, dass die Wohnungseingangstür und sämtliche Fenster der Wohnung verschlossen sind. Somit wurde begonnen, die Wohnungstür mit dem Türöffnungswerkzeug der Feuerwehr zu öffnen. Durch den eingebauten Profilzylinder wurde leider die Einsatzgrenze des Türöffnungswerkzeuges erreicht. Über die Drehleiter konnte sich jedoch zwischenzeitlich ein Trupp durch die Balkontür einen Zugang zur Wohnung verschaffen und die auf dem Boden liegende Frau bis zum gewaltsamen Öffnen der Tür betreuen. Der Rettungsdienst übernahm anschließend die weitere Erstversorgung.
Gegen 23:40 h waren alle eingesetzten Kräfte der Feuerwehr Altwarmbüchen wieder einsatzbereit im Feuerwehrhaus
Eingesetzt:
Feuerwehr Altwarmbüchen
Text: Feuerwehr Hamburg
Foto: Matthias Köhlbrandt
Lagerhallenbrand
Wachrevier: Berliner Tor, 12.11.2011
Bei dem Objekt handelt es sich um eine Lagerhalle mit einer Grundfläche von ca. 40 m x 40 m. Die Lagerhalle liegt an der Westseite einer weiteren Lagerhalle und im Norden an dem Süd-Kanal. In zwei Abschnitten der
Lagerhalle befanden sich KFZ und Zubehör, in einem Abschnitt eine Lackierwerkstatt und in einem weiteren Abschnitt befand sich eine Mischlagerung, vorzugsweise bestehend aus Teppichen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte die Lagerhalle in ganzer Ausdehnung. (Neben Kraftfahrzeugen und einer Lackierhalle brannte auch Mischlagergut, überwiegend Teppiche). An der Einsatzstelle wurden zwei Abschnitte gebildet und der Brand anfänglich mit Wasser und später mit einem massiven, von zwei Seiten durchgeführten Schaumangriff bekämpft. Im Verlauf des Brandes kam es zu einem Gebäudeteileinsturz, bei dem die
Trümmer ausschließlich in das Gebäudeinnere fielen. Das angrenzende Gewässer konnte durch die Feuerwehr mit Ölabsorberschlängel gesichert werden, um eine Ausbreitung von Schadstoffen und Schaummittel zu verhindern. Die Umweltbehörde und das Wasserschiffartsamt übernahmen
in eigener Zuständigkeit die Umwelt- und Gewässersichernden Maßnahmen.
Über die Polizei wurden Rundfunkdurchsagen initiiert, die die umliegende
Bevölkerung aufforderte Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis in die Abendstunden an.
Einsatzmittel: Ein Wasserwerfer, drei C-Rohre, vier Schaumrohre
Einsatzkäfte: 146
Text: Feuerwehr Hamburg
Verkehrsunfall mit drei Pkw und einem Lkw
Wachrevier: Süderelbe, 12.11.2011
Auf der Bundesautobahn A7, vor Anschlußstelle Waltershof, im Verlauf der BAB7, kam es kurz vor der Anschlussstelle Waltershof zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Pkw und einem Lkw.
Die Fahrzeuge blieben verkehrshindernd liegen und zwei Personen wurden verletzt. Nach notärztlicher und rettungsdienstlicher Erstversorgung, brauchte nur eine weibliche Person in ein Krankenhaus befördert werden. Für die Zeit des Einsatzes wurde die BAB 7 Richtung Norden zeitweilig voll gesperrt.
Einsatzkräfte: 22
Text: Feuerwehr Hamburg
Spannungswandler brannte
Wachrevier: Harburg, 12.11.2011
Ein Bürger sah im Vorbeifahren einen Flammenschein auf dem Betriebsgelände der Deutschen Bahn und alarmierte die Feuerwehr.
Die eintreffenden Einsatzkräfte fanden einen brennenden 110 kV(Kilovolt) Spannungswandler vor, der vor der Brandbekämpfung durch Vattenfall stromlos geschaltet werden musste. Das Feuer konnte mit einem C-Rohr und zwei Pulverlöschern abgelöscht werden. Infolge des Brandes traten ca. 100 kg Transformatorenöl aus, die an die Umweltbehörde und Vattenfall übergeben wurden. Durch einen kurzzeitigen Spannungsabfall kam es zu einer kurzen, temporären Beeinträchtigung des Stromnetzes in den Bereichen Harburg und Wilhelmsburg.
Eingesetzt: 37 Einsatzkräfte
Text: Eilbertus Stürenburg jun.
First-Respornder und BMA-Einsatz
Norderney, Lk. Aurich, 12.11.2011
Am Samstag musste die Feuerwehr auf Norderney zu zwei Einsätzen ausrücken.
Einsatz Nr. 109-11 führte die First Responder um 17:35 h zu einer Erstversorgung in die Jann-Berghaus-Straße. Dorthin wurden Sie von der Leitstelle in Aurich entsand, da der Rettungsdienst in einem anderen Einsatz gebunden war.
Zu Einsatz Nr. 110-11 wurde dann die Feuerwehr Norderney alarmiert. Ausgelöst hatte die automatische Brandmeldeanlage im DRK Mutter-Kind-Kurheim in der Halemstraße.
Vor Ort stellte die Einsatzleitung bei der ersten Erkundung schnell fest, das ein sogenannter Handdruckmelder eingedrückt wurde. Dafür ist es notwendig, die Schutzscheibe aus Glas zu zerschlagen und den Knopf tief einzudrücken.
Ein Notfall, der das Anrücken der Feuerwehr nötig gemacht hätte, konnte vor Ort aber nicht festgestellt werden.
Das Schutzglas wurde neu eingesetzt und die Brandmeldeanlage wurde wieder betriebsbereit gestellt.
Im Einsatz waren 15 Feuerwehrleute und das HLF 20-20.
Das war der 41. Einsatz zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Jahre 2011.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Brandserie in Hildesheim
Hildesheim, 12.11.2011
Am Samstag um 23:50 h wurde ein Kellerbrand in einem Wohnhaus in der Hildesheimer Straße in Hildesheim gemeldet.
In zwei Kellerverschlägen brannte eine Matratze und ein Kindersofa. Bereits in der Nacht zuvor hatte im Keller des gleichen Hauses eine Matratze gebrannt.
Die Brände wurden durch die Berufsfeuerwehr Hildesheim, sowie die Freiwillige Feuerwehr Himmelsthür unter Einsatz von Atemschutz schnell gelöscht. Der Keller wurde mit dem Drucklüfter entraucht. Bewohner des Hauses wurden zum Glück nicht verletzt und konnten ihre Wohnungen nach 30 Minuten wieder aufsuchen. Von Brandstiftung wird derzeit ausgegangen.
Text: Northeim/Osterode
Wohnhausbrand
Iber, Lk. Northeim, 12.11.2011
In der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 00:00 h geriet aus bislang ungeklärter Ursache die Doppelhaushälfte eines Wohnauses im Enbecker Ortsteil Iber in Brand.
Die Ehefrau des Hausbesitzers nahm in der Nacht Brandgeruch wahr und alarmierte ihren Ehemann. Nachdem dieser seine beiden Kinder sowie die Nachbarn der Doppelhaushälfte in Kenntnis gesetzt hatte, brachte sich die Familie mit ihren drei Hunden in ihrem Pkw in einiger Entfernung in Sicherheit.
Das Haus der Familie brannte komplett aus. Durch den zügigen Einsatz eines Großaufgebotes der umliegenden Feuerwehren konnte verhindert werden, dass auch die angrenzende Doppelhaushälfte durch den Brand vollständig zerstört wurde.
Die vier Hausbewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung dem Krankenhaus zugeführt.

Text: Nadine Hebecker
Foto: Martin Steen
Brand einer Zimmerei
Dannenberg, Lüchow-Dannenberg, 12.11.2011
Alarm gab es am Samstagabend um 20:20 h für die Feuerwehren Dannenberg, Streetz, Schaafhausen, Jameln, Volkfien und Groß Heide.
Bei einer Zimmerei in der Uelzener Straße in Dannenberg war ein Feuer ausgebrochen.
Laut den ersten Meldungen sollte das Gebäude schon in Vollfeuer stehen.
Bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort war der Feuerschein sichtbar. An der Einsatzstelle stellte sich dann jedoch heraus, dass nicht das Hauptgebäude brannte, sondern ein Nebengebäude, in dem Holzreste und Gasflaschen lagerten.
Es wurde umgehend mit dem Löschangriff begonnen und Atemschutzgerätträger begannen mit Bergung der Gasflaschen, um diese anschließend zu kühlen.
Zusätzlich wurde eine Riegelstellung aufgebaut, damit das Hauptgebäude vor einem Übergreifen der Flammen geschützt wird. Um genügend Löschwasser an der Einsatzstelle zu haben, wurde eine Wasserförderstrecke vom Jeetzel-Kanal bis zur Einsatzstelle eingerichtet.
Nach drei Stunden war der Einsatz für die Einsatzkräfte beendet.
Text: Polizei Braunschweig
Polizeifahrzeug verursacht Unfall
Braunschweig, 12.11.2011
Am frühen Samstagmorgen gegen 00:30 h fuhr ein Funkstreifenwagen auf der Fallerslebener Str. stadteinwärts mit Sonder- und Wegerechten zu einem dringendem Einsatz. In einer Gaststätte in der Innenstadt kam es zu einer Schlägerei.
An der Kreuzung Fallerslebener/Wendenstr. fuhr der Funkstreifenwagen bei Rotlicht über die Kreuzung. Dabei übersah der 51-jährige Polizeibeamte den von links kommenden Golffahrer. Es kam zu einem Zusammenstoss. Beide Fahrzeuge kamen von der Fahrbahn ab, wobei der Funkwagen auf einen Fußweg schleuderte und eine Fußgängerin leicht am Bein verletzte. Der Golffahrer schleuderte gegen einen geparktes Fahrzeug. Dabei wurde der 18-jährige Mann leicht am Finger verletzt.
Die Beamten wurden nicht verletzt.
Originaltext:
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Lastzug prallt gegen Baustellenabsicherung
Seesen, Lk. Goslar, 12.11.2011
Ein 45-Jähriger aus Sontra, Kreis Bad Hersfeld, sitzt nach kurzer Pause wieder am Steuer seines Vierzigtonners. Er hat gerade die Anschlussstelle Rhüden in Richtung Kassel passiert und nähert sich einer Baustelle. Wegen Ausbesserungsarbeiten ist der rechte Fahrstreifen gesperrt. Warum er weder die Vorankündigungen noch die Sperrung unmittelbar vor der Baustelle bemerkt, kann er sich anschließend selbst nicht erklären. Zumal die Hinweiszeichen mit Blinkleuchten versehen und die Sperrung durch einen mit auffälligen Blitz- und Warnleuchten ausgestatteten Verkehrssicherungsanhänger gekennzeichnet war.
Nahezu ungebremst prallt er gegen den hell erleuchteten Anhänger
und dessen Zugfahrzeug.
Vermutlich hat er im letzten Augenblick versucht, mit seinem Lastzug nach links auszuweichen, denn das Fahrzeug gerät nach dem Aufprall in den Mittelstreifen der BAB.
Glücklicherweise hält die Schutzplanke dem Gewicht stand. Wie auf einer Schiene rollen Lkw und Anhänger fast 50 m über die Stahlplanken und walzen sie nieder, ohne sie zu durchbrechen.
Nur unwesentlich langsamer geworden prallt der Lkw schließlich gegen die Betonschutzwand, die an dieser Stelle die Schutzplanke als Fahrbahnteiler ersetzt. Die keilförmig ansteigende Betonwand wirkt wie eine Rampe. Der Lkw wird von der Mauer herunter geschleudert und landet wie durch ein Wunder auf seinen Rädern. Aber erst 100 m weiter gelingt es dem Fahrer, seine Maschine zu stoppen.
Der Anhänger kann dagegen dem Manöver nicht folgen. Seine Zugdeichsel reißt aus dem Kupplungsmaul, bevor er auf die Seite kippt. Seine Ladung, ein geschlossener Container, wird aus der Verankerung gerissen und stürzt auf die Straße.
Gewaltig durchgeschüttelt, aber unverletzt kann der Fahrer aus seinem schwer beschädigten Führerhaus klettern. Allerdings steht er unter Schockeinwirkung und wird deshalb vorsorglich ins Krankenhaus nach Seesen gebracht.
Sein Lkw hat dem gegenüber heftig Schaden genommen. Seine Front ist unterhalb der Fahrerkabine völlig eingedrückt. Die Räder der Vorderachse scheinen nach hinten verschoben. Ein ähnliches Bild beim Anhänger. Insgesamt muss wohl von Totalschaden ausgegangen werden. Der Verkehrssicherungsanhänger des Straßenbauunternehmens sieht nicht besser aus. Völlig verzogen liegt er auf der rechten Seite.
Durch das jetzt herrschende Chaos ist die Fahrbahn nicht mehr passierbar. Aber nur allmählich staut sich der Verkehr. Erst wenige Autofahrer sind jetzt schon unterwegs. Sie werden später auf eine Umleitungsstrecke geleitet, nachdem die Autobahnmeisterei Seesen an der Anschlussstelle Rhüden eine Vollsperrung der BAB 7 eingerichtet hat.
Sehr schnell sind Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Seesen und Rhüden an der Unfallstelle. Mit ihrer Hilfe gelingt es u.a. Bruchstücke und Fahrzeugteile, die auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden sind, zu beseitigen, bevor auch dort noch Verkehrsteilnehmer Schaden erleiden.

Text: Stefan Müller
Foto: Red.
Feuerwehr birgt Motorrad aus Mittellandkanal
Garbsen, Region Hannover, 12.11.2011
Am Samstagmittag gegen 12:30 h wurde die Ortsfeuerwehr Garbsen zu einem Bergungseinsatz zur Unterstützung der Wasserschutzpolizei an den Mittellandkanal gerufen.
Gemeinsam mit Tauchern der Feuerwehr Lohnde wurde ein Motorrad aus dem Wasser geborgen.
Ein Passant hatte am Kanalufer in Höher der Deichstraße im Stadtteil Havelse einen Ölfilm festgestellt und die Polizei verständigt.
Die Beamten der Wasserschutzpolizei gingen davon aus, dass ein Fahrzeug im Kanal versenkt wurde und ließen die Ortsfeuerwehr Garbsen zur Unterstützung bei der Bergung alarmieren.
Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen aus. Da eine Bergung ohne Hilfe von Tauchern nicht möglich war, wurde zusätzlich die Tauchergruppe der Feuerwehr Lohnde alarmiert.
Zwei Feuerwehrtaucher gingen in das trübe Wasser des Kanals und konnten nach wenigen Minuten ein Zweirad am Grund des Kanals orten.
Zusätzlich kam das Schlauchboot der Feuerwehr Garbsen auf dem Kanal zum Einsatz.
Unter Wasser wurde eine Rundschlinge an dem Motorrad befestigt und anschließend konnte das Zweirad mit der Drehleiter aus dem Wasser geborgen werden.
Die Suche nach weiteren eventuell versenkten Zweirädern im Umfeld der ersten Fundstelle blieb erfolglos.
Gegen 13:40 h konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden und die Einsatzkräfte rückten wieder ein.
Text: Jörg Schmidt, Feuerwehr Köln
Bilanz vom Elften im Elften
Stadtgebiet, 11.11.2011
Volles Haus, viele Einsätze, aber friedlich und mildes Wetter, günstiger Wochentag und ein jeckes Datum zogen so viele Narren in die Stadt, dass der 11. November 2011 die Einsatzzahlen der Vorjahre in den Schatten stellte – eine Riesenleistung für den Rettungsdienst der Stadt Köln und den Sanitätswachdienst der Kölner Hilfsorganisationen. Der Großeinsatz 2011 ergab 12,5 % mehr Einsätze als im Vorjahr.
Die Berufsfeuerwehr errichtete am Deutzer Rheinufer in bewährter Tradition eine zusätzliche Rettungswache mit 15 Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug. Die Kölner Hilfsorganisationen (Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst) besetzten diese Zusatzfahrzeuge und leisteten im Rahmen eines Sanitätswachdienstes in der Altstadt und um den Zülpicher Platz Erste Hilfe in über 300 Fällen. Die Freiwillige Feuerwehr Köln unterstützte mit ihrem Fernmeldedienst den Wachbetrieb. Auf den Feuer- und Rettungswachen waren für alle Rettungswagen Überstunden angeordnet.
Insgesamt disponierte die Leitstelle der Berufsfeuerwehr 661 medizinische Notfälle (2010: 527, 2009: 490) für den Rettungsdienst. Dies sind doppelt so viele wie an einem üblichen Tag. Der Zahl betrunkener Jugendliche nahm nicht zu, auch die Zahl der Glasschnitt-Verletzungen stagnierte.
Der Sanitätsdienst der Hilfsorganisationen baute außerdem sechs Unfallhilfsstellen rund um die Kölner Altstadt auf, den der Malteser Hilfsdienst führte. Hier wurden 227 (2010: 117, 2009: 186) Personen behandelt, von denen 53 (2010: 17, 2009: 45) zu einem Krankenhaus gebracht werden mussten.
Wegen des starken Besucherandrangs stimmten sich Polizei, Ordnungsamt der Stadt Köln und Berufsfeuerwehr kontinuierlich ab. Zum Abend verlagerte sich das Einsatzaufkommen mit den Feiernden zur Frankenwerft und vor allem zum Zülpicher Platz. Spitzenbelastungen des Kölner Rettungsdienstes und des Sanitätswachdienstes gab es nach 13:00 h und frühmorgens nach 03:00 h.
Text: Peter Hartl, Feuerwehr Köln
Ein Verletzter bei Chemieunfall
Köln-Niehl, 11.11.2011
Auf einem Speditionsgelände in der Geestemünder Straße in Köln-Niehl kam es gestern Abend gegen 21:09 h zu einem Chemieunfall, bei dem ein Speditionsmitarbeiter verletzt wurde.
Zwei mit einer stark ätzenden Chemikalie beladene Stahlfässer wurden durch einen Gabelstapler im unteren Bereich beschädigt und rund 400 Liter der Substanz liefen aus und ergossen sich in die Speditionshalle.
Ein Speditionsmitarbeiter, der sich in der unmittelbaren Nähe der Fässer aufhielt, stürzte offensichtlich in der Flüssigkeitslache und wurde sofort von Kollegen aus der Lache herausgezogen. Während die Arbeitskleidung der Kollegen dabei oberflächlich verunreinigt wurde, war die Kleidung des gestürzten Mitarbeiters völlig durchtränkt. Die Speditionsmitarbeiter riefen sofort die Leitstelle der Feuerwehr Köln an und informierten über den Unfall und eine verletzte Person.
Die Leitstelle alarmierte den Löschzug der zuständigen Feuerwache Weidenpesch und Unterstützungskräfte der Feuerwache Chorweiler, Spezialfahrzeuge der Gefahrstoffeinheit der Feuerwache Ostheim und der Freiwilligen Feuerwehr Löschgruppe Heumar, einen Notarzt und einen Rettungswagen, den Einsatzführungsdienst und den Gerätewagen-Atemschutz.
Bei Eintreffen der Feuerwehr standen die betroffenen Mitarbeiter ausserhalb der Halle auf dem Speditionsgelände und konnten den Einsatzleiter über die Situation kurz informieren.
Zur Versorgung des Verletzten mussten sich die Rettungsassistenten des Rettungswagens der Feuerwehr mit Atemschutzgeräten und Schutzanzügen ausrüsten und den Patienten entkleiden, bevor er im Rettungswagen behandelt werden konnte. Aufgrund der Atemwegsbeschwerden war schnell klar, dass der Verletzte ins Krankenhaus transportiert werden musste.
Um sicher stellen zu können, dass keine giftigen Substanzen durch den Patienten ins behandelnde Krankenhaus eingeschleppt werden, wurde der Patient in einem Spezialcontainer zur Dekontamination verletzter Personen geduscht und nach vollständiger Reinigung an einen zweiten, nicht verunreinigten Rettungswagen der Feuerwehr übergeben.
Da auch bei den weiteren Kollegen des Verletzten Verunreinigungen der Kleidung erkennbar waren und eine vorsorgliche Untersuchung im Krankenhaus notwendig war, wurden auch diese vor Ort geduscht und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Bis zum Morgen des 11.11.2011 befanden sich alle Speditionsmitarbeiter vorsorglich zur Beobachtung im Krankenhaus.
Nach der Erstversorgung des Patienten konnten dann auch die drei Rettungsassistenten der Feuerwehr ihre Schutzkleidung ablegen und duschen. Die Rettungsdienstmitarbeiter konnten nach der Dekontamination zur Wache einrücken.
Das System zur Dekontamination verletzter Personen wurde anlässlich der Vorbereitung zur Fußballweltmeisterschaft im Jahre 2006 in Zusammenarbeit mit dem Land NRW für den Katastrophenschutz entwickelt und hat sich bei dem gestrigen Einsatz erstmals in einem Echteinsatz bewähren können.
Parallel zur Versorgung der verletzten und betroffenen Speditionsmitarbeiter gingen Trupps mit Chemikalienschutzanzügen in die Halle vor, um Proben der ausgelaufenen Substanz zu nehmen und die genauen Angaben über den Stoff von den defekten Fässern abzulesen.
Die entnommenen Proben wurden im Labor der Analytischen Task Force der Feuerwehr Köln, die erst im Jahre 2009 als eine von sieben bundesweiten Spezialeinheiten in Köln eingerichtet wurde, innerhalb weniger Minuten analysiert. Erst die Übereinstimmung zwischen den Analyseergebnissen der Feuerwehr und den Angaben auf den defekten Fässern erbrachte die notwendige Sicherheit über die Identität des ausgelaufenen Stoffes. Diese Informationen konnten dann an das behandelnde Krankenhaus zur Klärung der weiteren Behandlung übermittelt werden.
Die von der Spedition in der Eile irrtümlich bereitgestellten Datenblätter über den Stoff erwiesen sich nach der Stoffidentifizierung durch die Feuerwehr als falsch. Für die weiteren Maßnahmen zur Eindämmung und die Entsorgung der Flüssigkeit wurden die Planungen über verwendbare Materialien und Entsorgungsmethoden konkretisiert. Die Lache wurde mit Bindemittel gebunden. Zur Reinigung und Entsorgung wurde eine Spezialfirma beauftragt.
Bei dem ausgelaufenen Stoff handelt es sich um Benzoylchlorid, einen Stoff der in der Forschung und Industrie als Lösungsmittel und Reagenz verwendet wird. Im Kontakt mit Wasser wird Salzsäure und ein Konservierungsstoff freigesetzt. Messungen im Umfeld der Halle, wiesen während des gesamten Einsatzes keine erhöhten Schadstoffkonzentrationen auf. Eine Gefährdung des Umfelds der Speditionshalle kann ausgeschlossen werden.
Nach etwa 6 Stunden konnte die Einsatzstelle zur Reinigung der Speditionshalle an die Fachfirma übergeben werden. Aufgrund der starken Geruchsbelästigung muss die Halle bis zur endgültigen Reinigung gesperrt bleiben.
Dieser Chemieunfall zeigte eindrucksvoll, wie notwendig und richtig die in den vergangenen Jahren erzielten Verbesserungen im Bereich der Gefahrenabwehr bei atomaren, biologischen und chemischen Risiken sind. In Zusammenarbeit mit dem Land NRW und anderen Feuerwehren wurden in Köln umfangreiche Einsatzpläne und Konzepte erstellt und in die technische Umsetzung investiert. Die ehrenamtlichen Einheiten wurden in diese Konzepte eingebunden und für Sonderaufgaben spezialisiert. Es wurde deutlich, dass die medizinische und technische Rettung aus einer Hand eine entscheidende Voraussetzung für die durchgängige Rettungskette für die Menschen in Köln und für einen wirksamen Umweltschutz ist.
Insgesamt waren 66 Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln und des Kölner Rettungsdienstes im Einsatz.
Text: Polizei Wolfsburg
Pkwbrand auf Theaterparkplatz
Zeugen gesucht!
Wolfsburg, 11.11.2011
Am Abend brannte ein VW Golf völlig aus.
Gegen 19:55 h bemerkte ein Passant, welcher nach der Arbeit zu seinem abgeparkten Pkw ging, das Feuer. Er alarmierte sofort die Polizei. Die Ursache des Feuers ist noch unklar. Brandstiftung kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.
Die Ermittlungen dauern an. Zur weiteren Untersuchung wurde das Fahrzeug sichergestellt. Die Polizei sucht Zeugen zum Vorfall. Hinweise oder Beobachtungen bitte an die Polizeiinspektion Wolfsburg unter Rufnummer 05361-46460.
Text: Polizeiinspektion Heidekreis
Brand in leerstehendem Autohaus
Zeugen gesucht!
Soltau, Lk. Heidekreis, 11.11.2011
Am Nachmittag gegen 16:30 h entstand in einem leerstehenden Autohaus in der Harburger Straße ein Feuer.
Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, ohne sich groß im Gebäude auszubreiten. Die Polizei schließt eine Brandstiftung derzeit nicht aus. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden von knapp 10.000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Soltau unter der Telefonnummer 05191/93800 entgegen.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Trecker gerät in Brand
Einbeck, Lk. Northeim, 11.11.2011
Bereits am Freitag geriet ein im Ortsteil Immensen zu Holzarbeiten benutzter Traktor aufgrund eines technischen Defektes in Brand.
Durch den Einsatz der ortsansässigen Feuerwehr konnte der Brand gelöscht werden. Die Schadenssumme des 26 Jahre alten Traktors wird auf ca. 5.000 EUR beziffert.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Pkw prallt gegen Baum und Laternenmast
Wittungen, Lk. Gifhorn, 11.11.2011
Am Freitag gegen 22:40 h befuhr ein 18-Jähriger aus Wittingen mit seinem VW Golf den Umweg in der Stadt Wittingen. Ausgangs einer leichten Linkskurve verlor er dann die Kontrolle über seinen Pkw.
Zunächst streifte er den rechten Bordstein und prallte dann gegen einen Straßenbaum am rechten Fahrbahnrand. Hierdurch wurde er nach links über die Fahrbahn geschleudert und prallte dort gegen eine Straßenlaterne. Dort kam der Pkw zum Stehen.
Im Fahrzeug befanden sich drei Personen im Alter von 17 und 18 Jahren, alle aus Wittingen. Die beiden 18-Jährigen wurden bei dem Unfall leicht verletzt und dem Krankenhaus Wittingen zugeführt. Der 17-Jährige blieb unverletzt.
Bei dem Fahrer wurde, wie auch bei den beiden Mitfahrern, eine deutliche Alkoholbeeinflussung festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Fahrer einen Wert von 1,78 Promille. Eine Blutprobe wurde durchgeführt und der Führerschein des Fahranfängers sichergestellt.
Der Pkw musste aufgrund des Totalschadens abgeschleppt werden. Die
Feuerwehr Wittingen war ebenfalls im Einsatz um die Unfallstelle auszuleuchten, die Straße vom ausgelaufenen Öl zu befreien und die
beschädigte Laterne zu sichern.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Hoher Sachschaden bei Brand einer Obstscheune
Bad Bevensen/Barum, Lk. Uelzen, 11.11.2011
Nach einem Brand einer Obstscheune in den Abendstunden Am Mühlenbach in Barum beziffert die Polizei den Sachschaden derzeit mit 200.000 Euro.
Nach derzeitigen Ermittlungen war es gegen 19:30 h zu dem Feuer in der ca. 20 x 15 m² Scheune gekommen. Mehrere Feuerwehren der Region waren im Einsatz, konnten jedoch das Gebäude nicht retten. Ein im Gebäude befindlicher Gabelstapler sowie eine größere Menge gelagerter Obstsaft wurden Opfer der Flammen. Darüber hinaus befand sich auf der Scheune auch eine Photovoltaikanlage.
Der Kriminalermittlungsdienst Uelzen hat die Ermittlungen aufgenommen. Es wird derzeit geprüft, ob ein im Gebäude befindliches Kühlaggregat Auslöser für das Feuer gewesen ist, so dass ein technischer Defekt derzeit als Ursache nicht unwahrscheinlich ist.
Hinweise nimmt die Polizei Uelzen, Tel. 0581-930-0, entgegen.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Feuer in Holzanbau einer Tischlerei
Zeugen gesucht
Ebstorf, Lk. Uelzen, 11.11.2011
Zu einem weiteren Schadensfeuer kam es in den Abendstunden in einem Holzanbau einer Tischlerei in der Bahnhofstraße in Ebstorf.
Aus bisher noch ungeklärter Ursache war es gegen 20:00 h zu einem Feuer im Bereich des Holzanbaus gekommen. Die Feuerwehr Ebstorf löschte das Feuer.
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Derzeit können die Ermittler weder Brandstiftung noch einen technischen Defekt ausschließen. Hinweise nimmt die Polizei Uelzen, Tel. 0581-930-0, entgegen.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Brand eines Einfamilienhauses
Blickwedel, Lk. Gifhorn, 11.11.2011
In den Abendstunden kam es in der Ortschaft Sprakensehl, Ortsteil Blickwedel, zu einem Brand in einem Einfamilienhaus.
Aus bislang nicht geklärter Ursache breitete sich ein Feuer im Wohnzimmer des Hauses aus. Zu dieser Zeit befanden sich die 73-jährige Mieterin des Hauses und die vier anwesenden Gäste in einem Nebenzimmer, so dass die Ausbreitung des Feuers erst spät bemerkt wurde. Als die alarmierte Feuerwehr den Brandort erreichte, hatte sich das Feuer bereits im gesamten Untergeschoss ausgebreitet. Vorausgegangene Löschversuche der im Haus befindlichen Personen hatten keinen Erfolg gebracht, so dass diese das Haus beim Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen hatten.
Es kam zu keinen Personenschäden.
Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten bis zum Folgetag an. Der Brandort wurde durch die ebenfalls alarmierte Polizei beschlagnahmt.
Text: Polizei Salzgitter
79-Jähriger tot im Salzgitter-See aufgefunden
Salzgitter, 11.11.2011
Die Polizei Salzgitter hat am Freitagabend mit einem Großaufgebot nach einem 79 Jahre alten Mann aus Lebenstedt gesucht. Er wurde am Samstagvormittag tot im Salzgitter-See gefunden.
Die Ehefrau des 79-Jährigen hatte ihren Mann am Freitagabend bei der
Polizei als vermisst gemeldet, da er von einem kurzen Spaziergang nicht zurückgekehrt war. Polizei und Feuerwehr suchten daraufhin den Nahbereich ab. Im Einsatz waren auch mehrere Suchhunde und ein Hubschrauber, der seinen Einsatz jedoch nach einer Stunde aufgrund von Starknebel abbrechen musste. Am Samstagvormittag erhielt die Polizei die Mitteilung, dass im Salzgitter-See eine Leiche gefunden worden sei. Eine Ruderin hatte sie mittig im Salzgitter-See gefunden.
Nachdem die Leiche durch die Feuerwehr geborgen werden konnte wurde
festgestellt, dass es sich um den vermissten 79-Jährigen handelt. Die
Polizei schließt ein Fremdverschulden aus.
Text: Polizeidirektion Göttingen
Pkw -Brand auf der BAB
Bovenden, Lk. Göttingen, 11.11.2011
Am Freitagabend gegen 20:10 h meldeten gleich mehrere Verkehrsteilnehmer über die Notrufleitungen von Polizei und Feuerwehr einen brennenden Pkw auf der Autobahn.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich das Feuer bereits über den Motorraum in Richtung der Fahrgastzelle ausgebreitet. Das Feuer war bereits 20 Minuten nach den ersten Anrufen gelöscht. Der Verkehr musste wegen der Reinigungsarbeiten noch bis 21:00 h über den Überholfahrstreifen geführt werden, der Standstreifen blieb bis etwa 00:35 h gesperrt.
An dem älteren Saab entstand Totalschaden, Personen wurden nicht
verletzt.

Text: Polizeiinspektion Harburg
Foto: Polizeiinspektion Harburg
Blindgänger an Bahnlinie
Handeloh, Lk. Harburg, 11.11.2011
Gegen Mittag stießen Arbeiter etwa 300 Meter südlich des Bahnhofes
Handeloh auf die britische 250 kg Bombe und alarmierten die
Rettungskräfte.
Unverzüglich wurde der Bahnverkehr gestoppt und Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmierten rund 130 Einsatzkräfte. Nachdem Spezialisten den Blindgänger in Augenschein genommen hatten, stand fest, dass für die Entschärfung ein Radius von 1.000 Metern zu evakuieren war. Für die Koordination richteten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Gemeinde Tostedt eine Einsatzleitstelle im Rathaus Handeloh ein.
Gegen 13:15 h begannen die Rettungskräfte damit, die 500 im
Evakuierungsbereich gemeldeten Personen zu informieren. Gegen 15:30 h war die Evakuierung abgeschlossen. Etwa 80 Personen nutzten die an der Hauptstraße eingerichtete Sammelstelle, wo heiße Getränke und eine beheizte Halle vom Rettungsdienst bereitgestellt worden waren.
Nach rund zehn Minuten war die Entschärfung dann schneller als erwartet erfolgreich abgeschlossen worden, sodass gegen 16:00 h alle Sperrungen aufgehoben wurden und der Einsatz beendet werden konnte.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Brand eines ausrangierten Wohnwagens
Einbeck, Lk. Northeim, 11.11.2011
Feuerwehr und Polizei wurden am Freitag gegen 02:30 h in Einbeck zum Kohnser Weg gerufen. hier hatte ein Anwohner einen Feuerschein festgestellt.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte stellten diese fest, dass ein ausrangierter Wohnwagen in Brand geraten war. Er diente mittlerweile als Spielstätte für Kinder. Die Feuerwehr konnte den Brand ganz schnell löschen.

Text: Holger Schmalfuß
Foto: Holger Schmalfuß
Wohnhausbrand am Ems-Vechte-Kanal
Nordhorn, Lk. Graf. Bentheim, 11.11.2011
Am Donnerstag gegen 08:10 h löste die Einsatzleitstelle einen B3-Alarm für die Ortsfeuerwehr Nordhorn aus. Starke Rauchentwicklung aus Garage oder Wohnhaus wurde gemeldet.
Bei Eintreffen des BvD ließ dieser die Alarmstufe auf B5 erhöhen. Die Rauchschwaden waren weithin sichtbar. Jetzt war Vollalarm für die Feuerwehren Nordhorn und Brandlecht ausgelöst. Der Brand griff von der Garage auf das Wohnhaus über. Mehrere Atemschutztrupps versuchten das Feuer von innen zu bekämpfen.
Der Bewohner des Hauses konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, sodass es keine Verletzten gab.
Im Einsatz waren ca. 50 Einsatzkräfte der OF Nordhorn mit KdoW, LF 20/16-1, HAB 32, HLF 20/16, TLF 25/50, LF 20/16-2 und MTF. Außerdem ca. 20 Feuerwehrleute aus Brandlecht mit TLF 16/25, LF 10/6 und ELW1 sowie ein RTW und die Polizei.
Text: Feuerwehr Hamburg
Rangierdiesellok springt aus den Schienen
Wachrevier: Bergedorf, 10.11.2011
Eine Rangierdiesellok ist aus den Schienen gesprungen und in Höhe einer Brücke eine Böschung herunter auf die Straße gerutscht.
Die zwei an Bord befindlichen Lokführer blieben unverletzt, die angehängten sechs Güterwaggons waren nicht betroffen. Durch den Unfall liefen größeren Mengen Dieselkraftstoff aus.
Die Einsatzkräfte nahmen den ausgelaufenen Dieselkraftstoff mit Ölbindemittel auf. Das Umpumpen des in der Lok befindlichen Kraftstoffes wurde durch die BSU und der Bahn organisiert.
Während des Einsatzes wurden das Fern- und S-Bahnbahngleis teilweise gesperrt.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Sattelschlepper kippt um
Seybruch, Lk. Lüchow-Dannenberg, 10.11.2011
Der Fahrer eines Sattelschleppers - Kipper verunfallte in den
Nachmittagsstunden auf der Bundesstraße 191.
Nach derzeitigen Ermittlungen war der Sattelschlepper aus Richtung Dömitz kommend im Bereich Seybruch von der Straße abgekommen und mit einem Baum kollidiert. Der eingeklemmte Fahrer konnte durch die Einsatzkräfte aus dem Führerhaus leicht verletzt geborgen werden. Er war vermutlich aus Unachtsamkeit von der Bundesstraße abgekommen. Die B 191 ist derzeit aufgrund der Bergungsarbeiten voll gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet.
Text: Polizeidirektion Hannover
Pkw-Brand
Hannover, 10.11.2011
Am Morgen gegen 09:30 h ist ein Ford-Mondeo an der Straße Ludwig-Enneccerus-Platz auf dem Parkplatz des Amtsgerichtes in Neustadt am Rübenberge aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten. Ein danebenstehender VW ist in Mitleidenschaft gezogen worden. Verletzte hat es nicht gegeben.
Der 81-jährige Fordfahrer war gerade dabei gewesen, sein Auto einzuparken, als plötzlich Qualm aus dem Motorraum drang und der kurze Zeit später in Flammen stand. Eine 47-jährige Zeugin alarmierte die Feuerwehr, die den Brand schnell löschte. Dabei bewegte sich der Pkw selbständig nach vorne und kollidierte leicht mit einem geparkten VW. Der Senior blieb unverletzt.
Text: Christoph Bahlmann, Feuerwehr Hannover
Hoher Sachschaden nach Wohnungsbrand
Hannover, 10.11.2011
Der Brand in einem Kinderzimmer einer Dachgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus in Hannover-Misburg breitete sich heute Morgen rasend schnell aus.
Gegen 07:45 h wurde die Feuerwehr Hannover heute Morgen zu einem Dachstuhlbrand in den Kalmiaweg 10 (Stadtteil Misburg-Nord) gerufen. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte stellten einen Wohnungsbrand im Dachgeschoss eines dreigeschossigen Mehrfamilienhauses fest.
Da zunächst unklar war, ob sich noch ein Kind in der brennenden Wohnung befindet oder ob dieses bereits auf dem Weg in die Schule war, gingen sofort mehrere Einsatztrupps unter Atemschutz zur Personenrettung in die völlig verrauchte Wohnung vor.
Es wurde glücklicherweise keine Person mehr in der Wohnung vorgefunden. Der Brand wurde mit einem C-Rohr innerhalb weniger Minuten gelöscht. Zwei Drehleitern kamen unterstützend zum Einsatz. Der Treppenraum und die Brandwohnung wurden mit Hochdrucklüftern entraucht, benachbarte Wohnungen kontrolliert. Die zunächst geschockte Mieterin und Mutter wurde vor Ort vom Rettungsdienst betreut.
Die Wohnung ist bis auf weiteres unbewohnbar. Die genaue Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.
Im Einsatz waren die Löschzüge 3 und 5 der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Misburg, der Einsatzleitwagen 3, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungswagen sowie der A-Dienst Ost mit insgesamt 40 Einsatzkräften.
Text: Polizeiispektion Lüneburg
Pkw gegen Baum
Gusborn, OT. Zadrau, Lk. Lüchow-Dannenberg, 10.11.2011
In den Morgenstunden kam es auf dem Ortsverbindungsweg zwischen Klein Gusborn und Zadrau zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 19-jähriger Autofahrer schwer verletzt wurde.
Der junge Mann aus der Gemeinde Amt Neuhaus befuhr den Weg gegen 06:00 h mit einem Pkw Honda Civic, als er aus bislang unbekannter Ursache in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abkam und frontal gegen einen
Straßenbaum prallte. Der 19-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste ihm Rahmen der Rettungsmaßnahmen von der Feuerwehr aus dem Pkw heraus geschnitten werden. Er erlitt unter anderem am Kopf und an den Beinen schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Text: Polizei Wolfsburg
Polizei vermutet bei brennendem Pkw Brandstiftung
Wolfsburg , 09.11.2011
Bei dem Brand eines VW Passat in der Nacht zum Mittwoch im Stadtteil Teichbreite gehen die Ermittler nach ersten Untersuchungen von Brandstiftung aus.
Nur wenige Minuten nach Eingang des Notrufs waren Einsatzbeamte zeitgleich mit der Berufsfeuerwehr am Tatort in der Drömlingstraße Ecke Örtzestraße. Ein Taxifahrer war gegen 01:20 h an dem brennenden Pkw vorbeigefahren und hatte sofort per Notruf die Feuerwehr verständigt. Da das Fahrzeug gleichmäßig stark an allen Seiten in Flammen stand, gehen die Ermittler von vorsätzlicher Brandstiftung aus.
Hinweise auf einen technischen Defekt liegen nach Untersuchungen des ausgebrannten Wracks nicht vor. Die Beamten hoffen auf Zeugen, die entweder die Tat beobachtet haben oder nach Mitternacht vor Eingang des Notrufs Personen oder Fahrzeugen im Bereich des Tatortes gesehen haben. Auffäligkeiten zu dem Vorfall nimmt die Polizei Wolfsburg unter der Rufnummer 05361-46460 entgegen.
Text: Polizeiinspektion Harburg
Garage entrümpelt
Wistedt, Lk. Harburg, 09.11.2011
Das hört man auch nicht alle Tage: Als Beamte der Polizei Tostedt am Mittwoch gegen 13:10 h Rauch auf einem Grundstück im Waldgebiet an der Bremer Straße aufsteigen sahen, kontrollierten sie das Grundstück.
Hier hatten zwei Männer gerade einen Haufen aus altem Holz, Plastikteilen, Kleidung und einer Matratze in Brand gesetzt. Die Männer gaben den Beamten gegenüber an, dass sie gerade dabei seien, die Garage zu entrümpeln und so Platz schaffen wollten. Das Feuer wurde umgehend gelöscht, gegen die Entrümpler wurde ein Strafverfahren wegen Herbeiführens einer Brandgefahr eingeleitet.
Text: Bernd Deckert, Feuerwehr Braunschweig
Ausgelöster Rauchwarnmelder warnt hilflosen Bewohner
Braunschweig - Stöckheim , 09.11.2011
Ein bei der Hausnotrufzentrale des Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) auf-geschalteter Rauchwarnmelder hat einen hilflosen Bewohner in Stöckheim vor einer Rauchvergiftung bewahrt. Durch die direkte Aufschaltung auf die Hausnotrufzentrale des ASB konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Braunschweig mittelbar alarmiert werden.
Um 17:08 h ging bei der Integrierten Regionalleitstelle der Notruf über die Hausnotrufzentrale des ASB mit dem Stichwort "Ausgelöster Rauchwarn-melder" ein. Daraufhin wurde die Ortsfeuerwehr Stöckheim und der Löschzug der Südwache nach Stöckheim alarmiert.
Vor Ort trafen die Einsatzkräfte im ersten Obergeschoss des Mehrfamilien-hauses den Mieter in seiner Wohnung hilflos an. Nach kurzer Erkundung konnte als Ursache, ein angebranntes Essen auf dem Herd, festgestellt werden. Durch die Einsatzkräfte wurde die Bratpfanne mit dem angebrannten Fleisch vom Herd genommen und die eingeschalteten Herdplatten abgeschaltet. Anschließend wurde der Rauch mit einem Hochleistungslüfter aus der Wohnung gedrückt.
Abschließend bleibt festzustellen, dass sich die Rauchwarnmelder mit direkter Aufschaltung auf eine Hausnotrufzentrale bestens bewährt haben.

Text: Eilbertus Stürenburg jun.
Foto: Eilbertus Stürenburg jun.
Schornsteinbrand
Norderney, Lk. Aurich, 09.11.2011
Am Dienstagabend um 20:34 h wurde Großalarm für die Feuerwehr, das DRK und den Rettungsdienst ProMedica auf Norderney ausgelöst.
Die Mieter eines Wohn- und Geschäftshauses in der Poststraße hatten in ihren Räumlichkeiten eine starke Verqualmung festgestellt. Daraufhin löste die Leitstelle in Aurich Vollalarm auf Norderney aus. Die Feuerwehr rückte mit allen Kameraden und allen zur Verfügung stehenden Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus.
Vor Ort machte die räumliche Situation in der Poststraße der Feuerwehr wiederholt große Probleme. Die Drehleiter konnte nur sehr langsam durch die Poststaße von Süden her an die Einsatzstelle geführt werden. Die weiteren nachrückenden Fahrzeuge blieben in der Kirchstraße und in der Langestraße in Bereitstellung stehen.Die Einsatzstelle war schon bekannt. Ostern 2011 war die Feuerwehr hier wegen eines Schornsteinbrandes zuletzt im Einsatz.
Vor Ort angekommen, konnte die Einsatzleitung schnell erkunden, dass es sich erneut um einen Schornsteinbrand handelte. Mit Hilfe der Drehleiter, wurde der Schonstein von oben gereinigt. Die noch brennenden Holz- und Holzkohlereste wurden entfernt und im Freien abgelöscht.
Die Wohnung wurde belüftet.
Nach ca. einer 45 Minuten konnte die Feuerwehr den Einsatz beenden.
Text: Polizei Braunschweig
Fahrradfahrerin von Sattelzug überrollt
Braunschweig, 09.11.2011
Mit schwersten Verletzungen musste am Nachmittag eine 61 Jahre alte Fahrradfahrerin nach dem Zusammenstoß mit einem Sattelzug an der Kreuzung Bienroder Weg / Siegfriedstraße in eine Klinik gebracht werden. Für die Frau besteht Lebensgefahr.
Der 45 Jahre alte Fahrer des Lasters aus Portugal hatte die zunächst in gleiche Richtung fahrende Frau beim Rechtsabbiegen in die Siegfriedstraße übersehen und überrollt. Die Fahrradfahrerin wurde unter dem Auflieger
eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Zeugen hatten den Lastwagenfahrer mit Handzeichen auf den Unfall erst aufmerksam gemacht. Während der Unfallaufnahme war die Kreuzung für die Straßenbahn für etwa 45 Minuten gesperrt. Die VerkehrsAG richtete in der Zeit einen Pendelverkehr mit Bussen ein.
Text: Polizei Braunschweig
Heftiger Zusammenstoß mit Krankenwagen
Braunschweig, 09.11.2011
Zwei verletzte Fahrer forderte mittags der Zusammenstoß zwischen dem Einsatzfahrzeug eines Hausnotrufdienstes und einem Audi auf der Münchenstraße. Während der Unfallaufnahme war die Straßenbahn von und zur Weststadt für eine Stunde blockiert. Die VerkehrsAG organisierte für die Zeit einen Ersatzverkehr mit Bussen.
In Höhe der BAB 391 war der mit Blaulicht und Signalhorn stadtauswärts fahrende Einsatzwagen der Hilfsorganisation mit dem Audi zusammengeprallt, dessen Fahrer bei "Grün" von der Autobahn auf die Münchenstraße abbiegen wollte. Die Wagen wurden bei der Karambolage schwer beschädigt und musste abgeschleppt werden. Beide Fahrer, 20 und 50 Jahre alt, verletzten sich leicht. Die Feuerwehr musste ausgelaufenes Öl und Benzin beseitigen. Polizeibeamte regelten den Verkehr während der Aufräumarbeiten per Hand.

Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Foto: Polizeiinspektion Lüneburg
Gefährliches Überholmanöver
Waddeweitz, Lk. Lüchow-Dannenberg, 09.11.2011
Hoher Sachschaden und drei verletzte Personen sind das Resultat eines schweren Verkehrsunfalls am Mittwochmorgen auf der B 493.
Eine 21-Jährige aus Lüchow befuhr gegen 07:00 h mit ihrem Opel Corsa die Bundesstraße aus Lüchow kommend in Richtung Uelzen. Vor ihr fuhr eine Sattelzugmaschine mit Tankanhänger. Bei dichtem Nebel setzte die junge Frau anfangs einer 70er Zone zum Überholen an und kollidierte beim Wiedereinscheren mit einem entgegenkommenden Ackerschlepper. Durch die Wucht des Aufpralls riss ein Vorderrad an dem Trecker ab. Der Schlepper mit samt der zwei mit Kartoffeln beladenen Anhänger prallte in der Folge gegen die zuvor überholte Sattelzugmaschine. Die 21-Jährige erlitt einen Schock. Der 65-jährige Treckerfahrer sowie der 29-jährige Lkw-Fahrer erlitten Prellungen. Alle Fahrzeuge waren aufgrund des Unfalls nicht mehr fahrbereit. Für die Bergungsarbeiten musste die Bundesstraße vorübergehend voll gesperrt werden.
Text: Polizei Wolfsburg
Pkw brennt völlig aus
Wolfsburg, 09.11.2011
In der Nachtzum Mittwoch brannte ein Pkw VW Passat im Stadtteil Teichbreite völlig aus.
Der brennende Pkw wurde gegen 01:20 h von einem vorbeifahrenden Taxi-Fahrer entdeckt und sofort der Feuerwehr gemeldet. Die Ursache des Feuers ist noch unklar. Den Ermittlungen nach habe der 39 Jahre alte Besitzer seinen Pkw gegen 23:00 h auf dem Parkstreifen der Drömlingstraße in Höhe des Gemeindehauses abgestellt. Zur weiteren Untersuchung wurde das Wrack sichergestellt, Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.
Die Ermittler hoffen auf Zeugen, die Hinweise auf den Vorfall geben können. Beobachtungen bitte an die Polizeiwache unter der Rufnummer 05361-46460.

Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Foto: Polizeiinspektion Rotenburg
Erneut verunglückt junger Fahranfänger
Scheeßel, Lk. Rotenburg, 09.11.2011
Nach dem tödlichen Verkehrsunfall von zwei 20-jährigen BMW-Insassen am letzten Samstagvormittag auf der Kreisstraße 211 von Fintel nach Ostervesede kam es am frühen Mittwochmorgen um 05:55 h auf der K 211 kurz vor Ostervesede erneut zu einem schweren Verkehrsunfalls eines 21 Jahre jungen Autofahrers.
Der Großenweder hatte mit seinem Polo die brennenden Trauerkerzen des Unfalls vom Samstag gerade einen Kilometer passiert, als er verunglückte. Er erlitt sehr schwere Kopfverletzungen.
Ein 45-jähriger Fahrer eines Nissan-Geländewagens fuhr in größerem Abstand mit etwa 80 km/h hinter einem Lkw her, den er begleitete. In der letzten langgezogenen und übersichtlichen Rechtskurve vor Ostervesede setzte der junge Autofahrer mit seinem blauen Polo zum Überholen des Geländewagens an. Zu diesem Zeitpunkt kam dem Polo im Abstand von einigen hundert Metern ein Fahrzeug entgegen, der Überholvorgang wäre aber ohne Gefährdung des Gegenverkehrs gut zu schaffen gewesen.
Der Polo-Fahrer verlor aber in Höhe des Nissan die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links auf den Grünstreifen. Nach 20 Metern prallte er im linken Seitenraum gegen eine dicke Birke. Dabei wurde der Polo völlig zerstört und der Großenweder in seinem Auto eingeklemmt. Rund eine halbe Stunde benötigten die 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Oster- und Westervesede, bis sie den Fahrer befreit hatten. Währenddessen wurde er von einem Notarzt vor Ort versorgt und schließlich mit sehr schweren Verletzungen mit einem Rettungswagen in das Diakoniekrankenhaus nach Rotenburg gebracht.
Nach ersten Ermittlungen der Polizei hatte der Polo keine erkennbaren technischen Mängel, der Fahrer war zum Unfallzeitpunkt in seinem Fahrzeug angeschnallt gewesen. Der Überholte hatte angegeben, dass der Polo ihn mit etwas höherer Geschwindigkeit überholt habe.
Der Tacho des Unfallwracks zeigte nach dem Unfall rund 100 km/h an. Bei dem Unfall vom Samstag hatte ein Zeuge ausgesagt, der selbst etwa 100 km/h gefahren war, dass er von dem BMW mit erheblich höherer Geschwindigkeit überholt worden war.
In beiden Fällen handelt es sich nach Aussage der Polizei um junge
Fahranfänger, die ihr Fahrkönnen überschätzt haben. Daher, so die Polizei, sind Geschwindigkeitskontrollen so wichtig, um Leben zu schützen. "Aber auch innerhalb der Höchstgeschwindigkeit kommt es darauf an, die eigene Geschwindigkeit der Straße, dem Wetter, dem Fahrzeug und dem eigenen Können anzupassen", appelliert der Pressesprecher der Rotenburger Polizei an die jungen Autofahrer.
Text: Feuerwehr Hamburg
Lkw durchbricht Argentinienbrückengeländer
Wachrevier: Wilhelmsburg , 08.11.2011
Ein Sattelzug mit einem 20ft Container beladen kam von der Straße ab, durchbrach das Brückengeländer und stürzte aus ca. 7 - 8 m von der Brücke. Hierbei zog sich der Lkw-Fahrer leichte Verletzungen zu.
Die Einsatzkräfte versorgten den Patienten und beförderten ihn in ein Krankenhaus. Zur Bergung des Sattelzuges musste die Zugmaschine vom Auflieger getrennt und mit Hilfe des Feuerwehrkrans aufgerichtet werden. Die weitere Bergung übernahm eine Fachfirma.
An der Einsatzstelle wurden auslaufende Betriebsstoffe aufgefangen.
Ein Feuerwehrbeamter wurde im Zuge des Einsatzes leicht verletzt und musste in ein Krankenhaus befördert werden.

Text: Eilbertus Stürenburg, jun.
Foto: Feuerwehr Norderney
Vermutlicher Dachstuhlbrand
Norderney, Lk. Aurich, 08.11.2011
Um 20:34 h wurde die Feuerwehr alarmiert.
In der Alarmmeldung hieß es, vermutlicher Dachstuhlbrand. Es handelte sich jedoch um einen stark überhitzten Kamin. Restliches Brenngut wurde aus dem Kamin entfernt und abgelöscht. Wohnung und Haus wurden belüftet.
Im Einsatz: HLF 20-20, MTF, DL(A)-K 23-12, HLF 16-22, TLF 16-24, DRK, Promedica.
Text: Polizeidirektion Göttingen
Opel Vectra fängt Feuer
Zeugen gesucht!
Göttingen, 08.11.2011
Ein im Raseweg geparkter Opel Vectra ist Dienstagabend gegen 22:00 h im Frontbereich teilweise in Brand geraten.
Ein Passant bemerkte den Feuerschein und informierte den Eigentümer des Wagens, der die Flammen mit mehreren Eimern Wasser selbst löschen konnte. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Ermittler des 1. Fachkommissariats schließen aber Brandstiftung nicht aus.
Die Polizei Göttingen bittet Anwohner, die zu fraglichen Zeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Straße beobachtet haben, sich unter Telefon 0551/491-1013 zu melden.
Besonders interessiert sind die Ermittler auch an den Beobachtungen eines ca. 20 bis 25 Jahre alten Fahrradfahrers, der nach Angaben des Brandentdeckers die Straße entlang gefahren sein soll. Der unbekannte Zeuge wird ebenfalls gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Zwei Verletzte nach Wildunfall
Bad Gandersheim OT Seboldshausen, Lk. Northeim, 08.11.2011
Ein 40-jähriger Pkw-Fahrer aus Bad Gandersheim war mit einem BMW auf der Bundesstraße 64 aus Richtung Seboldshausen in Richtung Dannhausen unterwegs. In Höhe der Siedlung Fällerwasser wechselten zwei Wildtiere, vermutliche Dachse, von rechts nach links über die Fahrbahn. Durch die eingeleitete Vollbremsung stellte sich der Pkw quer zur Fahrbahn, rutschte
anschließend nach links über die Gegenfahrspur eine Böschung hinunter und landete in einem Busch. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich das Fahrzeug anschließend, schleuderte einige Meter weiter gegen einen Baum und blieb auf der Beifahrerseite liegen. Der Fahrer und seine 36-jährige Beifahrerin konnten sich aus dem Fahrzeug befreien und wurden zur ambulanten Behandlung dem hiesigen Krankenhaus zugeführt.
Die Freiwillige Feuerwehr Bad Gandersheim war im Einsatz.
Die B 64 war für ca. 30 Minuten gesperrt.
Eine zeitgleich im Gegenverkehr fahrende 46-jährige Pkw-Fahrerin aus Bad Gandersheim erfasste mit ihrem Renault eines der querenden Tiere, die sich vermutlich nur leicht verletzt in die Gemarkung entfernten.
Text: Polizeidirektion Hannover
Autofahrer verstirbt am Steuer
Empelde, Region Hannover, 08.11.2011
Gegen 09:45 h ist ein 71-Jähriger auf der Bundesstraße B 65 bei Empelde (Ronnenberg) - vermutlich aufgrund eines Krankheitsfalls - in seinem Auto verstorben und ist mit dem Wagen gegen die Schutzplanken geprallt.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge war der 71-Jährige am Morgen in seinem VW Touran mit Anhänger auf der B 65 aus Wennigsen kommend in Richtung Hannover unterwegs gewesen. Kurz vor der Abfahrt Empelde verlor der Senior die Kontrolle über den Wagen und prallte mit dem Auto auf einer Länge von etwa 300 Metern nach rechts und links gegen die Schutzplanken. Das Fahrzeug kam schließlich an der Mittelschutzplanke zum Stehen. Reanimationsmaßnahmen durch einen Notarzt blieben erfolglos. Die Polizei geht von einem Krankheitsfall aus. An dem VW, dem Anhänger und den Schutzplanken entstand Sachschaden. Die Beamten sperrten die B 65 kurzfristig in Richtung stadteinwärts.
Text: Polizeidirektion Hannover
88-Jährige fährt mit Pkw in Seitenkanal
Großenheidorn, Region Hannover, 08.11.2011
Gegen Mittag um 12:40 h ist eine 88 Jahre alte Frau an der Straße Am Strande in Großenheidorn (Wunstorf) mit ihrem VW-Polo in einen Seitenkanal des Steinhuder Meeres gefahren. Die Seniorin ist dabei nicht verletzt worden.
Bisherigen Ermittlungen zufolge war die 88-Jährige mit ihrem VW-Polo aus der Grundstücksausfahrt ihres Hauses auf die Straße Am Strande gefahren. Hierbei verwechselte sie offensichtlich das Gas- mit dem Bremspedal und fuhr nach dem Durchbrechen einer Holzplanke auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit ihrem Fahrzeug in einen Seitenarm des Steinhuder Meeres. Ein 52-jähriger Anwohner, der den Vorfall beobachtet hatte, befreite die Seniorin aus ihrer misslichen Lage. Die 88-Jährige, die knietief mit ihrem Polo im Wasser stand, blieb unverletzt. Ihr Fahrzeug versank anschließend bis zum Dach und musste von der Feuerwehr geborgen werden.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Holzerntemaschine geht in Flammen auf
Eitzum, Lk. Hildesheim, 08.11.2011
Ein sogenannter "Havester", eine Holzvollerntemaschine, stand auf einem Waldweg im Hildesheimer Wald nahe Eitzum in Brand.
Der 28-jährige Sohn des Eigentümers befuhr mit dem Sonderfahrzeug einen Feldweg, als er Brandgeruch bemerkte. Kurze Zeit später stand der Motorraum bereits in Flammen.
Die herbeigerufenen Feuerwehren aus Eitzum, Gronau und aufgrund mangelnder Wasserversorgung auch Elze konnten den Brand mittels Schaum und Wasser löschen. Eingesetzt waren 30 Feuerwehrkräfte.
Als Brandursache wird ein technischer Defekt angenommen. Die Schadenshöhe konnte nicht beziffert werden, dürfte aber im sechsstelligen Bereich liegen.
Aufgrund der austretenden Flüssigkeiten wurde auch die untere Wasserbehörde des Lk. Hildesheim hinzugezogen. Die Bergungs- und
Aufräumarbeiten werden sich bis zum 09.11.11 hinziehen.
Text: Polizeiinspektion Goslar
Gulli-Deckel entfernt, Mülltonnen angezündet
Zeugen gesucht
Langelsheim, Lk. Goslar, 08.11.2011
Am Montag, 07.11.2011, um 22:55 h wurden der Polizei mehrere ausgehobene Gullydeckel in Langelsheim, Bereich Steinweg, gemeldet.
Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass bereits zwei Fahrzeuge
des Rettungsdienstes über diese Deckel gefahren waren.
Gegen 23:18 h wurde dann über die Feuerwehrleitstelle gemeldet,
dass Jugendliche am Seiteneingang der Grundschule Langelsheim
herumzündeln würden. Kurz darauf brannte dort eine Mülltonne. Der
Brand wurde von der Feuerwehr Langelsheim gelöscht.
Im Rahmen der Fahndung wurden zwei Männer im Alter von 27 und 21
Jahren angetroffen, gegen die ein dringender Tatverdacht besteht.
Am Dienstag, 08.11.11, um 09:15 h wurde der Polizei Langelsheim angezeigt, dass im Bereich der Bruchwiese an einem Pkw VW Golf der hintere rechte Reifen zerstochen wurde. Auch für diese Tat besteht ein Verdacht gegen die beiden Männer.
Die Polizei Langelsheim bittet Zeugen, die Hinweise zu den Taten
oder den Tätern geben können, sich unter Tel. 05326-97870 zu melden.
Text: Polizeiinspektion Heidekreis
Mülltonne in Brand
Walsrode, Lk. Heidekreis, 08.11.2011
An der Schmersahlstraße steckten Unbekannte gegen 01:00 h einen an der Straße stehenden blauen Altpapiercontainer an.
Durch den Brand wurde der Container völlig zerstört. Die Feuerwehr Walsrode, die mit 10 Kräften und zwei Fahrzeugen im Einsatz war, löschte die Reste des Kunststoffbehälters ab.
Text: Polizei Nienburg / Schaumburg
Katzenrettung
Stadthagen, Lk. Schaumburg, 08.11.2011
Zur Bergung einer Katze kam es mit vereinten Kräften der Polizei und der Feuerwehr in den Morgenstunden in Stadthagen, Wallstraße.
Ein Anwohner hatte die Polizei informiert, dass eine Katze in einem im 1. OG auf Kipp stehenden Fenster eingeklemmt sei. Da es zu dem leerstehenden Haus keine Zugangsmöglichkeit von innen gab, rückte die Feuerwehr mit einer Leiter an. Der Stubentiger wurde geborgen und unterkühlt in tierärztliche Obhut übergeben.

Text: Red.
Foto: Red.
Pferd in Schlamm eingesunken
Hemmingen, Region Hannover, 08.11.2011
Um 16:58 h wurde die Feuerwehr Hemmingen Westerfeld und Wilkenburg sowie der Tierrettungswagen der Feuerwehr Rethen nach Wilkenburg alarmiert.
Eine Pferdehalterin wollte ihr Pferd von der Weide holen und fand es an einem Tümpel so eingesunken, dass es sich nicht alleine befreien konnte. Das Pferd machte einen erschöpften Eindruck. Auch Versuche der Besitzerin, das Tier aus dem Schlamm zu befreien, schlugen fehl.
Sie setzte über die Leitstelle der Region einen Notruf ab und bat um Unterstützung bei der Tierrettung. Daraufhin löste die Leitstelle entsprechend dem Stichwort Alarm für die Feuerwehren aus.
Durch vorsichtiges Befahren der Wiesen gelang es den Einsätzkräften, bis zum Pferd mit den Fahrzeugen vorzudringen. Hier wurde das Tier mit Schläuchen gesichert und vorsichtig mit Muskelkraft gegen 17:40 h aus dem Schlamm gezogen. Eine herbeigerufene Tierärztin betreute das Pferd.
Wie die Tierbesitzerin unter Tränen berichtet, soll das Pferd bereits mehrere Stunden im Wasser gestanden haben. Es sei, auch bedingt durch sein Alter, erschöpft und sehr geschwächt. Nach verschiedenen Aufbaubehandlungen wurde wieder mit Muskelkraft um 18:00 h das Pferd auf seine Füße gestellt.
Glücklich nahm die Besitzerin das Pferd in Empfang.
Die Feuerwehr war mit 1/28 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen vor Ort.
Text: Feuerwehr Hamburg
Müllwagen kippt um
Wachrevier: Finkenwerder, 07.11.2011
Auf der Bundesautobahn 7, Auffahrt Waltershof, kippte ein beladener Müllwagen der Stadtreinigung um. Entgegen den ersten Meldungen war der Fahrer nicht eingeklemmt.
Der Fahrer wurde mit offener Oberarmfraktur in ein Krankenhaus befördert. Wegen eines beschädigten Peitschenmastes der öffentlichen Beleuchtung wurde
Vattenfall an die Einsatzstelle alarmiert. Die Bergung des Lkw wurde durch eine Fachfima mit Unterstützung vom Kran der Technik- und Umweltwache durchgeführt.
Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.
Text: Feuerwehr Hamburg
Hilfe für den Rettungsdienst
Wachrevier: Rothenbaum, 07.11.2011
An der Einsatzstelle musste nach notärztlicher Versorgung ein männlicher, ca. 200 kg schwerer Patient in ein Krankenhaus befördert werde.
Der Weg über den Treppenraum war aufgrund der Enge nicht möglich, deshalb wurde der Patient mittels Kran der Feuerwehr Hamburg und der Spezial-Einsatzgruppe-Höhenrettung aus dem Fenster des 4. OG. gerettet und anschließend mit einem Großraumrettungswagen der Feuerwehr Hamburg ins UKE befördert.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Tankzug kippte auf der B 243 um
Osterode, Lk. Osterode, 07.11.2011
Am Montagnachmittag gegen 15:05 h befuhr ein Tankzug aus Bremen die B 243 von Herzberg kommend in Richtung Osterode.
Kurz vor der Abfahrt Osterode-Leege, Ausgang des Baustellenbereiches, kam es zu einem Unfall. Aus bisher ungeklärter Ursache kam der Lkw ins Schleudern und kippte schließlich auf die Seite. Nach Aussagen der Feuerwehr trat kein Gefahrgut aus. Der Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt, konnte aber von den Einsatzkräften verletzt gerettet und dem Krankenhaus zugeführt werden.
Durch den Unfall und die einspurige Verkehrsführung in der Baustelle kam es in beiden Richtungen zu erheblichem Verkehrsstau.
Text: Polizeiinspektion Celle
Rentner wohlbehalten aufgetaucht
Beedenbostel, Lk. Celle, 07.11.2011
Gestern im Laufe des Vormittages meldete sich eine Mitarbeiterin des
Seniorenheims Beedenbostel bei der Polizei und teilte mit, dass ein
Bewohner seit dem Morgen vermisst werde.
Der 85 Jahre alte Mann hatte sich am Morgen mit seinem Rollator, wie auch schon früher, zu einem Spaziergang aufgemacht. Allerdings kehrte er gestern nicht wie gewohnt in das Seniorenheim zurück. Die Polizei Lachendorf organisierte daraufhin eine Suche im Bereich Beedenbostel mit vier Streifenwagen, einem Polizeihubschrauber und 45 örtlichen Feuerwehrmännern, die zunächst erfolglos verlief.
Gegen 16:45 h wurde der an Diabetes erkrankte Mann dann an einem
Verbindungsweg zwischen Beedenbostel und Lachendorf gefunden. Er war
dort in einem unwegsamen Gelände nahe der Aschau gestürzt und konnte
sich nicht selber aus der Situation befreien.
Der Rentner, dem es nach einer ersten ärztlichen Untersuchung den Umständen entsprechen gut ging, wurde anschließend wieder in das
Seniorenheim gebracht.

Text: Jens Führer
Foto: Jens Führer
Reh eingeklemmt
Walsrode, Lk. Heidekreis, 07.11.2011
Der 100. Einsatz für die Ortsfeuerwehr Walsrode war eine eher ungewöhnliche Tierrettung.
Die Feuerwehr wurde angefordert, weil sich ein Reh in einer Notlage befand. Das Tier war auf einem Grundstück im Talblick so unglücklich zwischen einer Gartenhütte und einer massiven Mauer eingeklemmt, dass es sich nicht mehr selber befreien konnte. Es lag in einem ca. 30 cm breiten Spalt rücklings auf dem Boden und hatte sich bei den Befreiungsversuchen verletzt. Das Tier konnte durch die Ehrenamtlichen befreit werden. Da sich das Reh über einen längeren Zeitrahmen in dieser unangenehmen Position befand, war es sehr benommen und wurde zur weiteren Versorgung in die Wildtierauffangstation in Mittelstendorf gebracht.

Text: Jens Führer
Foto: Jens Führer
Brennende Mülltonnen
Walsrode, Lk. Heidekreis , 07.11.2011
Die Freiwillige Feuerwehr Walsrode wurde in der Nacht zum Montag gegen 00:30 h zu einer brennenden Mülltonne alarmiert.
Diese stand im Alten Postweg in Vollbrand. Unter Atemschutz löschten die 12 Ehrenamtlichen, die mit zwei Fahrzeugen vor Ort waren, das Feuer. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz beendet. Die Polizei war ebenfalls vor Ort.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Linienbus komplett ausgebrannt
Zeugen gesucht!
Bergen (Dumme), Lk. Lüchow-Dannenberg, 07.11.2011
In den Nachtstunden zum 07.11.11 brannte ein am Hindenburgplatz
abgestellter Linienbus komplett aus.
Bei Eintreffen der gegen 03:40 h alarmierten Feuerwehr brannte der Bus bereits in voller Ausdehnung, so dass die Einsatzkräfte lediglich das Feuer ablöschen, einen Totalschaden des Linienbusses jedoch nicht verhindern konnten.
Der zugeteilte Busfahrer hatte diesen am Freitagabend auf einem
Parkstreifen abgestellt und wollte den Bus am Montagmorgen wieder in
Betrieb nehmen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und kann
als Ursache derzeit weder einen technischer Defekt noch Brandstiftung
ausschließen.
Hinweise werden von der Polizei Lüchow Tel. 05841/1220 entgegen genommen.



