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BLAULICHT: Einsätze



Pkw fuhr gegen Laternenmasten

Wachrevier: Wilhelmsburg, 13.11.2011
An der Einsatzstelle ist ein Pkw vermutlich aufgrund extremer Straßenglätte gegen einen Lichtmast gefahren.

Die Beifahrerin wurde in dem Pkw eingeklemmt. Der Fahrer des Pkw wurde leicht verletzt. Nach patientengerechter Rettung konnte die im Fahrzeug eingeklemmte Person aus ihrer Zwangslage befreit werden und unter
Notarztbegleitung mit Verdacht einer Hüftfraktur in das Krankenhaus St. Georg befördert werden.
Die zweite verletzte Person wurde ebenfalls in das Krankenhaus St. Georg befördert. Der verunfallte Pkw wurde von der Fahrbahn entfernt.
Einsatzkräfte: 31







Text: Feuerwehr Hamburg


Alarm im Hotel Le Royal Meridian

Wachrevier: Berliner Tor, 13.11.2011
Der Einsatz startete als Meldereinlauf. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr meldete sich ein Anrufer über Notruf, der eine Rauchentwicklung An der Alster 52, Hotel Le Royal Meridian, meldete. Daraufhin wurde die Alarmart auf Feuer geändert und nachalarmiert. Es brannte ein Schutzgitter eines Saunaofens.
Im Einsatz waren 33 Feuerwehrkräfte.







Text: Feuerwehr Hamburg


Rettungswagengeburt

Wache: Bramfeld, 13.11.2011
Gegen 11:00 h erschien eine schwangere Frau an der Rettungswache Bramfeld und wollte ins Krankenhaus befördert werden.

Nach 200 Meter musste die Einsatzfahrt unterbrochen werden und die Kollegen unterstützten die werdende Mutter bei der Geburt eines gesunden Mädchen.
Mutter und Kind wurden wohlbehalten ins nächste Krankenhaus befördert.







Text: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land


Mit Rettungsschere aus Fahrzeug geschnitten

Eimke, Lk. Uelzen, 13.11.2011
Schwere Verletzungen erlitt der Fahrer eines Pkw Audi A4 in den
Abendstunden auf der Kreisstraße 9 zwischen Wichtenbeck und Eimke.

Der 19-Jährige war gegen 20:10 h auf der Kreisstraße in Richtung Eimke unterwegs, als er vermutlich einem Tier auswich, nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Der junge Mann wurde mittels Rettungsschere aus dem Fahrzeug gerettet.







Text: Polizeidirektion Hannover


Massiver Schaumangriff gefordert

Adelheidsdorf, Lk. Celle, 13.11.2011
Einen massiven Schaumeinsatz von 680 Liter Schaummittel wurde von der
Ortsfeuerwehr Adelheidsdorf bei einem Brand in Holzhackschnitzellager
Adelheidsdorf vorgenommen.

Bei einem Feuer in einem Holzhackschnitzellager im Adelheidsdorfer Gewerbering mussten die Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehr Adelheidsdorf am Sonntag ab 21:28 h tätig werden.
Das Feuer hatte sich auf einer Länge von ca. 15 Metern in einem Holzhackschnitzelhaufen ausgebreitet. Um die Flammen löschen zu können und ein weiteres Ausbreiten zu verhindern, wurde ein massiver Schaumeinsatz durchgeführt. Insgesamt wurden 680 Liter Schaummittel im Einsatzverlauf verbraucht. Nützlich zeigte sich hier der Schaummittelanhänger der Ortsfeuerwehr Adelheidsdorf, in dem 300 Liter des Mittels mitgeführt werden. Der Rest des Schaummittels wurde später der Einsatzstelle zugeführt.

Nach über zwei Stunden konnten die insgesamt 16 Feuerwehrleute die Einsatzstelle wieder verlassen und die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge herstellen.







Text: Polizeiinspektion Gifhorn


Brand in Zwischendecke

Ashausen, Lk. Harburg, 13.11.2011
Der Brand in einer Zwischendecke eines Wohnhauses in der Straße „Holer Moor“ in Ashausen hat am Sonntagnachmittag den Einsatz der Feuerwehren aus Ashausen und Stelle gefordert.

Die Feuerwehren waren um 13:41 h durch die Winsener Rettungsleitstelle zu dem Gebäude alarmiert worden, weil rauch aus dem Dach quoll. Bei Eintreffen der rund 40 Feuerwehrkräfte war eine Rauchentwicklung im Bereich des Dachs rund um den Schornstein auszumachen. Der Besitzer gab an, den Qualm aus dem Dach wahrgenommen und dann sofort die Feuerwehr benachrichtigt zu haben. Rund um den Kamin war dann bei einer intensiven Kontrolle auch eine erhebliche Hitzeentwicklung wahrzunehmen, aus dem Dach im Bereich des Schornsteins quoll Rauch. Zwei C-Strahlrohre wurden in Bereitstellung legen, weiter wurde durch Feuerwehrkräfte das Dach im Bereich des Schornsteins geöffnet und auch die Zwischendecke im Bereich des Kamins musste geöffnet werden. Hier fanden sich dann auch bereits Brandnester in der Zwischendecke, Holzbretter glimmten, und Teile der Isolierung waren ebenfalls bereits von dem Feuer beeinträchtigt worden. Mit einem C-Strahlrohr wurden die Brandnester abgelöscht, vorsorglich hatten die Feuerwehrkräfte bereits im Vorwege das Inventar des Wohnzimmers ins Freie gebracht. Nach weiteren Kontrollen der Zwischendecke, bei der auch eine Wärmebildkamera eingesetzt wurde, waren dann nach intensiver Suche glücklicherweise keine weiteren Brandnester mehr erkennbar, der nachgeforderte Bezirksschornsteinfegermeister übernahm die Brandstelle und die weitere Kontrolle und Grobreinigung des Schornsteins. Die Höhe des entstandenen Sachschadens müssen nun Experten der Versicherung klären, für die Feuerwehr war der Einsatz nach 90 Minuten beendet.












Text: Feuerwehr Bremerhaven


Fahrerin konnte Fahrzeug verlassen

Bennigsen, Region Hannover, 13.11.2011
Um 02:21 h wurden die Feuerwehren aus Bennigsen und Eldagsen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der L 460 kurz vor dem Ortseingang Bennigsen aus Steinkrug kommend alarmiert.

Vor Ort konnten die Einsatzkräfte jedoch schnell Entwarnung geben: Das Unfallfahrzeug konnten die Fahrerin und ihre Beifahrerin ohne fremde Hilfe verlassen; die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen, die Beifahrerin blieb unverletzt. Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bennigsen wurde die Unfallstelle abgesichert. Der Feuerwehreinsatz war nach rund einer Stunde beendet. Im Einsatz war die Feuerwehr Bennigsen mit vier Einsatzfahrzeugen und 25 Einsatzkräften. Die ebenfalls mit alarmierte Feuerwehr Eldagsen konnte die Einsatzfahrt abbrechen, dort waren fünf Einsatzkräfte mit zwei Einsatzfahrzeugen im Einsatz.

Um 12:59 h wurde die Feuerwehr Springe zu einem Pkw-Brand auf der L 461, kurz hinter dem Jagdschloss in Fahrtrichtung Springe, alarmiert. Ein Pkw Ford geriet während der Fahrt in Brand. Vor Eintreffen der Feuerwehr wurde der Brand im Motorbereich bereits durch einen Ersthelfer mit einem Feuerlöscher gelöscht. Durch die Einsatzkräfte wurden weitere Nachlöscharbeiten mittels einer Kübelspritze durchgeführt. Der Feuerwehreinsatz war nach ca. 30 Minuten beendet. Im Einsatz waren 11 Einsatzkräfte mit drei Einsatzfahrzeugen.





Gartenhaus brennt nieder-Adolf Rahe



Text: Adolf Rahe
Foto: Adolf Rahe



Frau stürzt in Wohnung und ruft um Hilfe

Altwarmbüchen, Region Hannover, 13.11.2011
Eine ältere Frau ist in ihrer Wohnung in der Mozartstraße im Flur gestürzt. Da sie aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen konnte, rief sie laut um Hilfe. Dies hörten Anwohner und riefen über die europaweite Notrufnummer 112 die Feuerwehr und den Rettungsdienst.

Um 22:36 h alarmierte die Regionsleitstelle Hannover über digitale Meldeempfänger und Sirene die Einsatzkräfte der Feuerwehr Altwarmbüchen mit den Meldungsstichworten „Hilflose Person hinter Tür“. Als die ersten Einsatzkräfte unter der Leitung von Ortsbrandmeister Marc Perl die Einsatzstelle erreichten, konnte festgestellt werden, dass die Wohnungseingangstür und sämtliche Fenster der Wohnung verschlossen sind. Somit wurde begonnen, die Wohnungstür mit dem Türöffnungswerkzeug der Feuerwehr zu öffnen. Durch den eingebauten Profilzylinder wurde leider die Einsatzgrenze des Türöffnungswerkzeuges erreicht. Über die Drehleiter konnte sich jedoch zwischenzeitlich ein Trupp durch die Balkontür einen Zugang zur Wohnung verschaffen und die auf dem Boden liegende Frau bis zum gewaltsamen Öffnen der Tür betreuen. Der Rettungsdienst übernahm anschließend die weitere Erstversorgung.

Gegen 23:40 h waren alle eingesetzten Kräfte der Feuerwehr Altwarmbüchen wieder einsatzbereit im Feuerwehrhaus

Eingesetzt:
Feuerwehr Altwarmbüchen







Text: Feuerwehr Hamburg
Foto: Matthias Köhlbrandt



Verkehrsunfall mit drei Pkw und einem Lkw

Wachrevier: Süderelbe, 12.11.2011
Auf der Bundesautobahn A7, vor Anschlußstelle Waltershof, im Verlauf der BAB7, kam es kurz vor der Anschlussstelle Waltershof zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Pkw und einem Lkw.

Die Fahrzeuge blieben verkehrshindernd liegen und zwei Personen wurden verletzt. Nach notärztlicher und rettungsdienstlicher Erstversorgung, brauchte nur eine weibliche Person in ein Krankenhaus befördert werden. Für die Zeit des Einsatzes wurde die BAB 7 Richtung Norden zeitweilig voll gesperrt.
Einsatzkräfte: 22







Text: Feuerwehr Hamburg


First-Respornder und BMA-Einsatz

Norderney, Lk. Aurich, 12.11.2011
Am Samstag musste die Feuerwehr auf Norderney zu zwei Einsätzen ausrücken.

Einsatz Nr. 109-11 führte die First Responder um 17:35 h zu einer Erstversorgung in die Jann-Berghaus-Straße. Dorthin wurden Sie von der Leitstelle in Aurich entsand, da der Rettungsdienst in einem anderen Einsatz gebunden war.

Zu Einsatz Nr. 110-11 wurde dann die Feuerwehr Norderney alarmiert. Ausgelöst hatte die automatische Brandmeldeanlage im DRK Mutter-Kind-Kurheim in der Halemstraße.
Vor Ort stellte die Einsatzleitung bei der ersten Erkundung schnell fest, das ein sogenannter Handdruckmelder eingedrückt wurde. Dafür ist es notwendig, die Schutzscheibe aus Glas zu zerschlagen und den Knopf tief einzudrücken.
Ein Notfall, der das Anrücken der Feuerwehr nötig gemacht hätte, konnte vor Ort aber nicht festgestellt werden.
Das Schutzglas wurde neu eingesetzt und die Brandmeldeanlage wurde wieder betriebsbereit gestellt.
Im Einsatz waren 15 Feuerwehrleute und das HLF 20-20.
Das war der 41. Einsatz zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Jahre 2011.







Text: Polizeiinspektion Hildesheim


Wohnhausbrand

Iber, Lk. Northeim, 12.11.2011
In der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 00:00 h geriet aus bislang ungeklärter Ursache die Doppelhaushälfte eines Wohnauses im Enbecker Ortsteil Iber in Brand.

Die Ehefrau des Hausbesitzers nahm in der Nacht Brandgeruch wahr und alarmierte ihren Ehemann. Nachdem dieser seine beiden Kinder sowie die Nachbarn der Doppelhaushälfte in Kenntnis gesetzt hatte, brachte sich die Familie mit ihren drei Hunden in ihrem Pkw in einiger Entfernung in Sicherheit.
Das Haus der Familie brannte komplett aus. Durch den zügigen Einsatz eines Großaufgebotes der umliegenden Feuerwehren konnte verhindert werden, dass auch die angrenzende Doppelhaushälfte durch den Brand vollständig zerstört wurde.
Die vier Hausbewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung dem Krankenhaus zugeführt.





Brand  einer Zimmerei-Martin Steen



Text: Nadine Hebecker
Foto: Martin Steen



Polizeifahrzeug verursacht Unfall

Braunschweig, 12.11.2011
Am frühen Samstagmorgen gegen 00:30 h fuhr ein Funkstreifenwagen auf der Fallerslebener Str. stadteinwärts mit Sonder- und Wegerechten zu einem dringendem Einsatz. In einer Gaststätte in der Innenstadt kam es zu einer Schlägerei.

An der Kreuzung Fallerslebener/Wendenstr. fuhr der Funkstreifenwagen bei Rotlicht über die Kreuzung. Dabei übersah der 51-jährige Polizeibeamte den von links kommenden Golffahrer. Es kam zu einem Zusammenstoss. Beide Fahrzeuge kamen von der Fahrbahn ab, wobei der Funkwagen auf einen Fußweg schleuderte und eine Fußgängerin leicht am Bein verletzte. Der Golffahrer schleuderte gegen einen geparktes Fahrzeug. Dabei wurde der 18-jährige Mann leicht am Finger verletzt.
Die Beamten wurden nicht verletzt.


Originaltext:







Text: Polizeiinspektion Hildesheim


Feuerwehr birgt Motorrad aus Mittellandkanal

Garbsen, Region Hannover, 12.11.2011
Am Samstagmittag gegen 12:30 h wurde die Ortsfeuerwehr Garbsen zu einem Bergungseinsatz zur Unterstützung der Wasserschutzpolizei an den Mittellandkanal gerufen.

Gemeinsam mit Tauchern der Feuerwehr Lohnde wurde ein Motorrad aus dem Wasser geborgen.
Ein Passant hatte am Kanalufer in Höher der Deichstraße im Stadtteil Havelse einen Ölfilm festgestellt und die Polizei verständigt.
Die Beamten der Wasserschutzpolizei gingen davon aus, dass ein Fahrzeug im Kanal versenkt wurde und ließen die Ortsfeuerwehr Garbsen zur Unterstützung bei der Bergung alarmieren.
Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen aus. Da eine Bergung ohne Hilfe von Tauchern nicht möglich war, wurde zusätzlich die Tauchergruppe der Feuerwehr Lohnde alarmiert.

Zwei Feuerwehrtaucher gingen in das trübe Wasser des Kanals und konnten nach wenigen Minuten ein Zweirad am Grund des Kanals orten.
Zusätzlich kam das Schlauchboot der Feuerwehr Garbsen auf dem Kanal zum Einsatz.

Unter Wasser wurde eine Rundschlinge an dem Motorrad befestigt und anschließend konnte das Zweirad mit der Drehleiter aus dem Wasser geborgen werden.

Die Suche nach weiteren eventuell versenkten Zweirädern im Umfeld der ersten Fundstelle blieb erfolglos.
Gegen 13:40 h konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden und die Einsatzkräfte rückten wieder ein.







Text: Jörg Schmidt, Feuerwehr Köln


Ein Verletzter bei Chemieunfall

Köln-Niehl, 11.11.2011
Auf einem Speditionsgelände in der Geestemünder Straße in Köln-Niehl kam es gestern Abend gegen 21:09 h zu einem Chemieunfall, bei dem ein Speditionsmitarbeiter verletzt wurde.

Zwei mit einer stark ätzenden Chemikalie beladene Stahlfässer wurden durch einen Gabelstapler im unteren Bereich beschädigt und rund 400 Liter der Substanz liefen aus und ergossen sich in die Speditionshalle.

Ein Speditionsmitarbeiter, der sich in der unmittelbaren Nähe der Fässer aufhielt, stürzte offensichtlich in der Flüssigkeitslache und wurde sofort von Kollegen aus der Lache herausgezogen. Während die Arbeitskleidung der Kollegen dabei oberflächlich verunreinigt wurde, war die Kleidung des gestürzten Mitarbeiters völlig durchtränkt. Die Speditionsmitarbeiter riefen sofort die Leitstelle der Feuerwehr Köln an und informierten über den Unfall und eine verletzte Person.

Die Leitstelle alarmierte den Löschzug der zuständigen Feuerwache Weidenpesch und Unterstützungskräfte der Feuerwache Chorweiler, Spezialfahrzeuge der Gefahrstoffeinheit der Feuerwache Ostheim und der Freiwilligen Feuerwehr Löschgruppe Heumar, einen Notarzt und einen Rettungswagen, den Einsatzführungsdienst und den Gerätewagen-Atemschutz.

Bei Eintreffen der Feuerwehr standen die betroffenen Mitarbeiter ausserhalb der Halle auf dem Speditionsgelände und konnten den Einsatzleiter über die Situation kurz informieren.

Zur Versorgung des Verletzten mussten sich die Rettungsassistenten des Rettungswagens der Feuerwehr mit Atemschutzgeräten und Schutzanzügen ausrüsten und den Patienten entkleiden, bevor er im Rettungswagen behandelt werden konnte. Aufgrund der Atemwegsbeschwerden war schnell klar, dass der Verletzte ins Krankenhaus transportiert werden musste.

Um sicher stellen zu können, dass keine giftigen Substanzen durch den Patienten ins behandelnde Krankenhaus eingeschleppt werden, wurde der Patient in einem Spezialcontainer zur Dekontamination verletzter Personen geduscht und nach vollständiger Reinigung an einen zweiten, nicht verunreinigten Rettungswagen der Feuerwehr übergeben.

Da auch bei den weiteren Kollegen des Verletzten Verunreinigungen der Kleidung erkennbar waren und eine vorsorgliche Untersuchung im Krankenhaus notwendig war, wurden auch diese vor Ort geduscht und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Bis zum Morgen des 11.11.2011 befanden sich alle Speditionsmitarbeiter vorsorglich zur Beobachtung im Krankenhaus.

Nach der Erstversorgung des Patienten konnten dann auch die drei Rettungsassistenten der Feuerwehr ihre Schutzkleidung ablegen und duschen. Die Rettungsdienstmitarbeiter konnten nach der Dekontamination zur Wache einrücken.

Das System zur Dekontamination verletzter Personen wurde anlässlich der Vorbereitung zur Fußballweltmeisterschaft im Jahre 2006 in Zusammenarbeit mit dem Land NRW für den Katastrophenschutz entwickelt und hat sich bei dem gestrigen Einsatz erstmals in einem Echteinsatz bewähren können.

Parallel zur Versorgung der verletzten und betroffenen Speditionsmitarbeiter gingen Trupps mit Chemikalienschutzanzügen in die Halle vor, um Proben der ausgelaufenen Substanz zu nehmen und die genauen Angaben über den Stoff von den defekten Fässern abzulesen.

Die entnommenen Proben wurden im Labor der Analytischen Task Force der Feuerwehr Köln, die erst im Jahre 2009 als eine von sieben bundesweiten Spezialeinheiten in Köln eingerichtet wurde, innerhalb weniger Minuten analysiert. Erst die Übereinstimmung zwischen den Analyseergebnissen der Feuerwehr und den Angaben auf den defekten Fässern erbrachte die notwendige Sicherheit über die Identität des ausgelaufenen Stoffes. Diese Informationen konnten dann an das behandelnde Krankenhaus zur Klärung der weiteren Behandlung übermittelt werden.

Die von der Spedition in der Eile irrtümlich bereitgestellten Datenblätter über den Stoff erwiesen sich nach der Stoffidentifizierung durch die Feuerwehr als falsch. Für die weiteren Maßnahmen zur Eindämmung und die Entsorgung der Flüssigkeit wurden die Planungen über verwendbare Materialien und Entsorgungsmethoden konkretisiert. Die Lache wurde mit Bindemittel gebunden. Zur Reinigung und Entsorgung wurde eine Spezialfirma beauftragt.

Bei dem ausgelaufenen Stoff handelt es sich um Benzoylchlorid, einen Stoff der in der Forschung und Industrie als Lösungsmittel und Reagenz verwendet wird. Im Kontakt mit Wasser wird Salzsäure und ein Konservierungsstoff freigesetzt. Messungen im Umfeld der Halle, wiesen während des gesamten Einsatzes keine erhöhten Schadstoffkonzentrationen auf. Eine Gefährdung des Umfelds der Speditionshalle kann ausgeschlossen werden.

Nach etwa 6 Stunden konnte die Einsatzstelle zur Reinigung der Speditionshalle an die Fachfirma übergeben werden. Aufgrund der starken Geruchsbelästigung muss die Halle bis zur endgültigen Reinigung gesperrt bleiben.

Dieser Chemieunfall zeigte eindrucksvoll, wie notwendig und richtig die in den vergangenen Jahren erzielten Verbesserungen im Bereich der Gefahrenabwehr bei atomaren, biologischen und chemischen Risiken sind. In Zusammenarbeit mit dem Land NRW und anderen Feuerwehren wurden in Köln umfangreiche Einsatzpläne und Konzepte erstellt und in die technische Umsetzung investiert. Die ehrenamtlichen Einheiten wurden in diese Konzepte eingebunden und für Sonderaufgaben spezialisiert. Es wurde deutlich, dass die medizinische und technische Rettung aus einer Hand eine entscheidende Voraussetzung für die durchgängige Rettungskette für die Menschen in Köln und für einen wirksamen Umweltschutz ist.

Insgesamt waren 66 Einsatzkräfte der Feuerwehr Köln und des Kölner Rettungsdienstes im Einsatz.







Text: Polizei Wolfsburg


Brand in leerstehendem Autohaus

Zeugen gesucht!

Soltau, Lk. Heidekreis, 11.11.2011
Am Nachmittag gegen 16:30 h entstand in einem leerstehenden Autohaus in der Harburger Straße ein Feuer.

Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, ohne sich groß im Gebäude auszubreiten. Die Polizei schließt eine Brandstiftung derzeit nicht aus. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden von knapp 10.000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Soltau unter der Telefonnummer 05191/93800 entgegen.







Text: Polizei Northeim/Osterode


Pkw prallt gegen Baum und Laternenmast

Wittungen, Lk. Gifhorn, 11.11.2011
Am Freitag gegen 22:40 h befuhr ein 18-Jähriger aus Wittingen mit seinem VW Golf den Umweg in der Stadt Wittingen. Ausgangs einer leichten Linkskurve verlor er dann die Kontrolle über seinen Pkw.

Zunächst streifte er den rechten Bordstein und prallte dann gegen einen Straßenbaum am rechten Fahrbahnrand. Hierdurch wurde er nach links über die Fahrbahn geschleudert und prallte dort gegen eine Straßenlaterne. Dort kam der Pkw zum Stehen.

Im Fahrzeug befanden sich drei Personen im Alter von 17 und 18 Jahren, alle aus Wittingen. Die beiden 18-Jährigen wurden bei dem Unfall leicht verletzt und dem Krankenhaus Wittingen zugeführt. Der 17-Jährige blieb unverletzt.

Bei dem Fahrer wurde, wie auch bei den beiden Mitfahrern, eine deutliche Alkoholbeeinflussung festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Fahrer einen Wert von 1,78 Promille. Eine Blutprobe wurde durchgeführt und der Führerschein des Fahranfängers sichergestellt.

Der Pkw musste aufgrund des Totalschadens abgeschleppt werden. Die
Feuerwehr Wittingen war ebenfalls im Einsatz um die Unfallstelle auszuleuchten, die Straße vom ausgelaufenen Öl zu befreien und die
beschädigte Laterne zu sichern.







Text: Polizeiinspektion Lüneburg


Feuer in Holzanbau einer Tischlerei

Zeugen gesucht

Ebstorf, Lk. Uelzen, 11.11.2011
Zu einem weiteren Schadensfeuer kam es in den Abendstunden in einem Holzanbau einer Tischlerei in der Bahnhofstraße in Ebstorf.

Aus bisher noch ungeklärter Ursache war es gegen 20:00 h zu einem Feuer im Bereich des Holzanbaus gekommen. Die Feuerwehr Ebstorf löschte das Feuer.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Derzeit können die Ermittler weder Brandstiftung noch einen technischen Defekt ausschließen. Hinweise nimmt die Polizei Uelzen, Tel. 0581-930-0, entgegen.







Text: Polizeiinspektion Gifhorn


79-Jähriger tot im Salzgitter-See aufgefunden

Salzgitter, 11.11.2011
Die Polizei Salzgitter hat am Freitagabend mit einem Großaufgebot nach einem 79 Jahre alten Mann aus Lebenstedt gesucht. Er wurde am Samstagvormittag tot im Salzgitter-See gefunden.

Die Ehefrau des 79-Jährigen hatte ihren Mann am Freitagabend bei der
Polizei als vermisst gemeldet, da er von einem kurzen Spaziergang nicht zurückgekehrt war. Polizei und Feuerwehr suchten daraufhin den Nahbereich ab. Im Einsatz waren auch mehrere Suchhunde und ein Hubschrauber, der seinen Einsatz jedoch nach einer Stunde aufgrund von Starknebel abbrechen musste. Am Samstagvormittag erhielt die Polizei die Mitteilung, dass im Salzgitter-See eine Leiche gefunden worden sei. Eine Ruderin hatte sie mittig im Salzgitter-See gefunden.
Nachdem die Leiche durch die Feuerwehr geborgen werden konnte wurde
festgestellt, dass es sich um den vermissten 79-Jährigen handelt. Die
Polizei schließt ein Fremdverschulden aus.







Text: Polizeidirektion Göttingen


Blindgänger an Bahnlinie

Handeloh, Lk. Harburg, 11.11.2011
Gegen Mittag stießen Arbeiter etwa 300 Meter südlich des Bahnhofes
Handeloh auf die britische 250 kg Bombe und alarmierten die
Rettungskräfte.

Unverzüglich wurde der Bahnverkehr gestoppt und Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmierten rund 130 Einsatzkräfte. Nachdem Spezialisten den Blindgänger in Augenschein genommen hatten, stand fest, dass für die Entschärfung ein Radius von 1.000 Metern zu evakuieren war. Für die Koordination richteten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Gemeinde Tostedt eine Einsatzleitstelle im Rathaus Handeloh ein.

Gegen 13:15 h begannen die Rettungskräfte damit, die 500 im
Evakuierungsbereich gemeldeten Personen zu informieren. Gegen 15:30 h war die Evakuierung abgeschlossen. Etwa 80 Personen nutzten die an der Hauptstraße eingerichtete Sammelstelle, wo heiße Getränke und eine beheizte Halle vom Rettungsdienst bereitgestellt worden waren.

Nach rund zehn Minuten war die Entschärfung dann schneller als erwartet erfolgreich abgeschlossen worden, sodass gegen 16:00 h alle Sperrungen aufgehoben wurden und der Einsatz beendet werden konnte.







Text: Polizei Northeim/Osterode


Wohnhausbrand am Ems-Vechte-Kanal

Nordhorn, Lk. Graf. Bentheim, 11.11.2011
Am Donnerstag gegen 08:10 h löste die Einsatzleitstelle einen B3-Alarm für die Ortsfeuerwehr Nordhorn aus. Starke Rauchentwicklung aus Garage oder Wohnhaus wurde gemeldet.

Bei Eintreffen des BvD ließ dieser die Alarmstufe auf B5 erhöhen. Die Rauchschwaden waren weithin sichtbar. Jetzt war Vollalarm für die Feuerwehren Nordhorn und Brandlecht ausgelöst. Der Brand griff von der Garage auf das Wohnhaus über. Mehrere Atemschutztrupps versuchten das Feuer von innen zu bekämpfen.
Der Bewohner des Hauses konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, sodass es keine Verletzten gab.

Im Einsatz waren ca. 50 Einsatzkräfte der OF Nordhorn mit KdoW, LF 20/16-1, HAB 32, HLF 20/16, TLF 25/50, LF 20/16-2 und MTF. Außerdem ca. 20 Feuerwehrleute aus Brandlecht mit TLF 16/25, LF 10/6 und ELW1 sowie ein RTW und die Polizei.







Text: Feuerwehr Hamburg


Sattelschlepper kippt um

Seybruch, Lk. Lüchow-Dannenberg, 10.11.2011
Der Fahrer eines Sattelschleppers - Kipper verunfallte in den
Nachmittagsstunden auf der Bundesstraße 191.

Nach derzeitigen Ermittlungen war der Sattelschlepper aus Richtung Dömitz kommend im Bereich Seybruch von der Straße abgekommen und mit einem Baum kollidiert. Der eingeklemmte Fahrer konnte durch die Einsatzkräfte aus dem Führerhaus leicht verletzt geborgen werden. Er war vermutlich aus Unachtsamkeit von der Bundesstraße abgekommen. Die B 191 ist derzeit aufgrund der Bergungsarbeiten voll gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet.







Text: Polizeidirektion Hannover


Hoher Sachschaden nach Wohnungsbrand

Hannover, 10.11.2011
Der Brand in einem Kinderzimmer einer Dachgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus in Hannover-Misburg breitete sich heute Morgen rasend schnell aus.

Gegen 07:45 h wurde die Feuerwehr Hannover heute Morgen zu einem Dachstuhlbrand in den Kalmiaweg 10 (Stadtteil Misburg-Nord) gerufen. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte stellten einen Wohnungsbrand im Dachgeschoss eines dreigeschossigen Mehrfamilienhauses fest.
Da zunächst unklar war, ob sich noch ein Kind in der brennenden Wohnung befindet oder ob dieses bereits auf dem Weg in die Schule war, gingen sofort mehrere Einsatztrupps unter Atemschutz zur Personenrettung in die völlig verrauchte Wohnung vor.
Es wurde glücklicherweise keine Person mehr in der Wohnung vorgefunden. Der Brand wurde mit einem C-Rohr innerhalb weniger Minuten gelöscht. Zwei Drehleitern kamen unterstützend zum Einsatz. Der Treppenraum und die Brandwohnung wurden mit Hochdrucklüftern entraucht, benachbarte Wohnungen kontrolliert. Die zunächst geschockte Mieterin und Mutter wurde vor Ort vom Rettungsdienst betreut.
Die Wohnung ist bis auf weiteres unbewohnbar. Die genaue Brandursache wird durch die Polizei ermittelt.
Im Einsatz waren die Löschzüge 3 und 5 der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Misburg, der Einsatzleitwagen 3, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungswagen sowie der A-Dienst Ost mit insgesamt 40 Einsatzkräften.








Text: Polizeiispektion Lüneburg


Polizei vermutet bei brennendem Pkw Brandstiftung

Wolfsburg , 09.11.2011
Bei dem Brand eines VW Passat in der Nacht zum Mittwoch im Stadtteil Teichbreite gehen die Ermittler nach ersten Untersuchungen von Brandstiftung aus.

Nur wenige Minuten nach Eingang des Notrufs waren Einsatzbeamte zeitgleich mit der Berufsfeuerwehr am Tatort in der Drömlingstraße Ecke Örtzestraße. Ein Taxifahrer war gegen 01:20 h an dem brennenden Pkw vorbeigefahren und hatte sofort per Notruf die Feuerwehr verständigt. Da das Fahrzeug gleichmäßig stark an allen Seiten in Flammen stand, gehen die Ermittler von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

Hinweise auf einen technischen Defekt liegen nach Untersuchungen des ausgebrannten Wracks nicht vor. Die Beamten hoffen auf Zeugen, die entweder die Tat beobachtet haben oder nach Mitternacht vor Eingang des Notrufs Personen oder Fahrzeugen im Bereich des Tatortes gesehen haben. Auffäligkeiten zu dem Vorfall nimmt die Polizei Wolfsburg unter der Rufnummer 05361-46460 entgegen.







Text: Polizeiinspektion Harburg


Ausgelöster Rauchwarnmelder warnt hilflosen Bewohner

Braunschweig - Stöckheim , 09.11.2011
Ein bei der Hausnotrufzentrale des Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) auf-geschalteter Rauchwarnmelder hat einen hilflosen Bewohner in Stöckheim vor einer Rauchvergiftung bewahrt. Durch die direkte Aufschaltung auf die Hausnotrufzentrale des ASB konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Braunschweig mittelbar alarmiert werden.

Um 17:08 h ging bei der Integrierten Regionalleitstelle der Notruf über die Hausnotrufzentrale des ASB mit dem Stichwort "Ausgelöster Rauchwarn-melder" ein. Daraufhin wurde die Ortsfeuerwehr Stöckheim und der Löschzug der Südwache nach Stöckheim alarmiert.

Vor Ort trafen die Einsatzkräfte im ersten Obergeschoss des Mehrfamilien-hauses den Mieter in seiner Wohnung hilflos an. Nach kurzer Erkundung konnte als Ursache, ein angebranntes Essen auf dem Herd, festgestellt werden. Durch die Einsatzkräfte wurde die Bratpfanne mit dem angebrannten Fleisch vom Herd genommen und die eingeschalteten Herdplatten abgeschaltet. Anschließend wurde der Rauch mit einem Hochleistungslüfter aus der Wohnung gedrückt.

Abschließend bleibt festzustellen, dass sich die Rauchwarnmelder mit direkter Aufschaltung auf eine Hausnotrufzentrale bestens bewährt haben.





Schornsteinbrand-Eilbertus Stürenburg jun.



Text: Eilbertus Stürenburg jun.
Foto: Eilbertus Stürenburg jun.



Fahrradfahrerin von Sattelzug überrollt

Braunschweig, 09.11.2011
Mit schwersten Verletzungen musste am Nachmittag eine 61 Jahre alte Fahrradfahrerin nach dem Zusammenstoß mit einem Sattelzug an der Kreuzung Bienroder Weg / Siegfriedstraße in eine Klinik gebracht werden. Für die Frau besteht Lebensgefahr.

Der 45 Jahre alte Fahrer des Lasters aus Portugal hatte die zunächst in gleiche Richtung fahrende Frau beim Rechtsabbiegen in die Siegfriedstraße übersehen und überrollt. Die Fahrradfahrerin wurde unter dem Auflieger
eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Zeugen hatten den Lastwagenfahrer mit Handzeichen auf den Unfall erst aufmerksam gemacht. Während der Unfallaufnahme war die Kreuzung für die Straßenbahn für etwa 45 Minuten gesperrt. Die VerkehrsAG richtete in der Zeit einen Pendelverkehr mit Bussen ein.







Text: Polizei Braunschweig


Gefährliches Überholmanöver

Waddeweitz, Lk. Lüchow-Dannenberg, 09.11.2011
Hoher Sachschaden und drei verletzte Personen sind das Resultat eines schweren Verkehrsunfalls am Mittwochmorgen auf der B 493.

Eine 21-Jährige aus Lüchow befuhr gegen 07:00 h mit ihrem Opel Corsa die Bundesstraße aus Lüchow kommend in Richtung Uelzen. Vor ihr fuhr eine Sattelzugmaschine mit Tankanhänger. Bei dichtem Nebel setzte die junge Frau anfangs einer 70er Zone zum Überholen an und kollidierte beim Wiedereinscheren mit einem entgegenkommenden Ackerschlepper. Durch die Wucht des Aufpralls riss ein Vorderrad an dem Trecker ab. Der Schlepper mit samt der zwei mit Kartoffeln beladenen Anhänger prallte in der Folge gegen die zuvor überholte Sattelzugmaschine. Die 21-Jährige erlitt einen Schock. Der 65-jährige Treckerfahrer sowie der 29-jährige Lkw-Fahrer erlitten Prellungen. Alle Fahrzeuge waren aufgrund des Unfalls nicht mehr fahrbereit. Für die Bergungsarbeiten musste die Bundesstraße vorübergehend voll gesperrt werden.







Text: Polizei Wolfsburg


Erneut verunglückt junger Fahranfänger

Scheeßel, Lk. Rotenburg, 09.11.2011
Nach dem tödlichen Verkehrsunfall von zwei 20-jährigen BMW-Insassen am letzten Samstagvormittag auf der Kreisstraße 211 von Fintel nach Ostervesede kam es am frühen Mittwochmorgen um 05:55 h auf der K 211 kurz vor Ostervesede erneut zu einem schweren Verkehrsunfalls eines 21 Jahre jungen Autofahrers.

Der Großenweder hatte mit seinem Polo die brennenden Trauerkerzen des Unfalls vom Samstag gerade einen Kilometer passiert, als er verunglückte. Er erlitt sehr schwere Kopfverletzungen.

Ein 45-jähriger Fahrer eines Nissan-Geländewagens fuhr in größerem Abstand mit etwa 80 km/h hinter einem Lkw her, den er begleitete. In der letzten langgezogenen und übersichtlichen Rechtskurve vor Ostervesede setzte der junge Autofahrer mit seinem blauen Polo zum Überholen des Geländewagens an. Zu diesem Zeitpunkt kam dem Polo im Abstand von einigen hundert Metern ein Fahrzeug entgegen, der Überholvorgang wäre aber ohne Gefährdung des Gegenverkehrs gut zu schaffen gewesen.

Der Polo-Fahrer verlor aber in Höhe des Nissan die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links auf den Grünstreifen. Nach 20 Metern prallte er im linken Seitenraum gegen eine dicke Birke. Dabei wurde der Polo völlig zerstört und der Großenweder in seinem Auto eingeklemmt. Rund eine halbe Stunde benötigten die 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Oster- und Westervesede, bis sie den Fahrer befreit hatten. Währenddessen wurde er von einem Notarzt vor Ort versorgt und schließlich mit sehr schweren Verletzungen mit einem Rettungswagen in das Diakoniekrankenhaus nach Rotenburg gebracht.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei hatte der Polo keine erkennbaren technischen Mängel, der Fahrer war zum Unfallzeitpunkt in seinem Fahrzeug angeschnallt gewesen. Der Überholte hatte angegeben, dass der Polo ihn mit etwas höherer Geschwindigkeit überholt habe.
Der Tacho des Unfallwracks zeigte nach dem Unfall rund 100 km/h an. Bei dem Unfall vom Samstag hatte ein Zeuge ausgesagt, der selbst etwa 100 km/h gefahren war, dass er von dem BMW mit erheblich höherer Geschwindigkeit überholt worden war.

In beiden Fällen handelt es sich nach Aussage der Polizei um junge
Fahranfänger, die ihr Fahrkönnen überschätzt haben. Daher, so die Polizei, sind Geschwindigkeitskontrollen so wichtig, um Leben zu schützen. "Aber auch innerhalb der Höchstgeschwindigkeit kommt es darauf an, die eigene Geschwindigkeit der Straße, dem Wetter, dem Fahrzeug und dem eigenen Können anzupassen", appelliert der Pressesprecher der Rotenburger Polizei an die jungen Autofahrer.







Text: Feuerwehr Hamburg


Vermutlicher Dachstuhlbrand

Norderney, Lk. Aurich, 08.11.2011
Um 20:34 h wurde die Feuerwehr alarmiert.

In der Alarmmeldung hieß es, vermutlicher Dachstuhlbrand. Es handelte sich jedoch um einen stark überhitzten Kamin. Restliches Brenngut wurde aus dem Kamin entfernt und abgelöscht. Wohnung und Haus wurden belüftet.

Im Einsatz: HLF 20-20, MTF, DL(A)-K 23-12, HLF 16-22, TLF 16-24, DRK, Promedica.







Text: Polizeidirektion Göttingen


Zwei Verletzte nach Wildunfall

Bad Gandersheim OT Seboldshausen, Lk. Northeim, 08.11.2011
Ein 40-jähriger Pkw-Fahrer aus Bad Gandersheim war mit einem BMW auf der Bundesstraße 64 aus Richtung Seboldshausen in Richtung Dannhausen unterwegs. In Höhe der Siedlung Fällerwasser wechselten zwei Wildtiere, vermutliche Dachse, von rechts nach links über die Fahrbahn. Durch die eingeleitete Vollbremsung stellte sich der Pkw quer zur Fahrbahn, rutschte
anschließend nach links über die Gegenfahrspur eine Böschung hinunter und landete in einem Busch. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich das Fahrzeug anschließend, schleuderte einige Meter weiter gegen einen Baum und blieb auf der Beifahrerseite liegen. Der Fahrer und seine 36-jährige Beifahrerin konnten sich aus dem Fahrzeug befreien und wurden zur ambulanten Behandlung dem hiesigen Krankenhaus zugeführt.
Die Freiwillige Feuerwehr Bad Gandersheim war im Einsatz.
Die B 64 war für ca. 30 Minuten gesperrt.

Eine zeitgleich im Gegenverkehr fahrende 46-jährige Pkw-Fahrerin aus Bad Gandersheim erfasste mit ihrem Renault eines der querenden Tiere, die sich vermutlich nur leicht verletzt in die Gemarkung entfernten.







Text: Polizeidirektion Hannover


88-Jährige fährt mit Pkw in Seitenkanal

Großenheidorn, Region Hannover, 08.11.2011
Gegen Mittag um 12:40 h ist eine 88 Jahre alte Frau an der Straße Am Strande in Großenheidorn (Wunstorf) mit ihrem VW-Polo in einen Seitenkanal des Steinhuder Meeres gefahren. Die Seniorin ist dabei nicht verletzt worden.

Bisherigen Ermittlungen zufolge war die 88-Jährige mit ihrem VW-Polo aus der Grundstücksausfahrt ihres Hauses auf die Straße Am Strande gefahren. Hierbei verwechselte sie offensichtlich das Gas- mit dem Bremspedal und fuhr nach dem Durchbrechen einer Holzplanke auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit ihrem Fahrzeug in einen Seitenarm des Steinhuder Meeres. Ein 52-jähriger Anwohner, der den Vorfall beobachtet hatte, befreite die Seniorin aus ihrer misslichen Lage. Die 88-Jährige, die knietief mit ihrem Polo im Wasser stand, blieb unverletzt. Ihr Fahrzeug versank anschließend bis zum Dach und musste von der Feuerwehr geborgen werden.







Text: Polizeiinspektion Hildesheim


Gulli-Deckel entfernt, Mülltonnen angezündet

Zeugen gesucht

Langelsheim, Lk. Goslar, 08.11.2011
Am Montag, 07.11.2011, um 22:55 h wurden der Polizei mehrere ausgehobene Gullydeckel in Langelsheim, Bereich Steinweg, gemeldet.

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass bereits zwei Fahrzeuge
des Rettungsdienstes über diese Deckel gefahren waren.

Gegen 23:18 h wurde dann über die Feuerwehrleitstelle gemeldet,
dass Jugendliche am Seiteneingang der Grundschule Langelsheim
herumzündeln würden. Kurz darauf brannte dort eine Mülltonne. Der
Brand wurde von der Feuerwehr Langelsheim gelöscht.

Im Rahmen der Fahndung wurden zwei Männer im Alter von 27 und 21
Jahren angetroffen, gegen die ein dringender Tatverdacht besteht.

Am Dienstag, 08.11.11, um 09:15 h wurde der Polizei Langelsheim angezeigt, dass im Bereich der Bruchwiese an einem Pkw VW Golf der hintere rechte Reifen zerstochen wurde. Auch für diese Tat besteht ein Verdacht gegen die beiden Männer.

Die Polizei Langelsheim bittet Zeugen, die Hinweise zu den Taten
oder den Tätern geben können, sich unter Tel. 05326-97870 zu melden.







Text: Polizeiinspektion Heidekreis


Katzenrettung

Stadthagen, Lk. Schaumburg, 08.11.2011
Zur Bergung einer Katze kam es mit vereinten Kräften der Polizei und der Feuerwehr in den Morgenstunden in Stadthagen, Wallstraße.

Ein Anwohner hatte die Polizei informiert, dass eine Katze in einem im 1. OG auf Kipp stehenden Fenster eingeklemmt sei. Da es zu dem leerstehenden Haus keine Zugangsmöglichkeit von innen gab, rückte die Feuerwehr mit einer Leiter an. Der Stubentiger wurde geborgen und unterkühlt in tierärztliche Obhut übergeben.





Pferd in Schlamm eingesunken-Red.



Text: Red.
Foto: Red.



Müllwagen kippt um

Wachrevier: Finkenwerder, 07.11.2011
Auf der Bundesautobahn 7, Auffahrt Waltershof, kippte ein beladener Müllwagen der Stadtreinigung um. Entgegen den ersten Meldungen war der Fahrer nicht eingeklemmt.

Der Fahrer wurde mit offener Oberarmfraktur in ein Krankenhaus befördert. Wegen eines beschädigten Peitschenmastes der öffentlichen Beleuchtung wurde
Vattenfall an die Einsatzstelle alarmiert. Die Bergung des Lkw wurde durch eine Fachfima mit Unterstützung vom Kran der Technik- und Umweltwache durchgeführt.
Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.







Text: Feuerwehr Hamburg


Tankzug kippte auf der B 243 um

Osterode, Lk. Osterode, 07.11.2011
Am Montagnachmittag gegen 15:05 h befuhr ein Tankzug aus Bremen die B 243 von Herzberg kommend in Richtung Osterode.

Kurz vor der Abfahrt Osterode-Leege, Ausgang des Baustellenbereiches, kam es zu einem Unfall. Aus bisher ungeklärter Ursache kam der Lkw ins Schleudern und kippte schließlich auf die Seite. Nach Aussagen der Feuerwehr trat kein Gefahrgut aus. Der Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt, konnte aber von den Einsatzkräften verletzt gerettet und dem Krankenhaus zugeführt werden.
Durch den Unfall und die einspurige Verkehrsführung in der Baustelle kam es in beiden Richtungen zu erheblichem Verkehrsstau.







Text: Polizeiinspektion Celle


Reh eingeklemmt

Walsrode, Lk. Heidekreis, 07.11.2011
Der 100. Einsatz für die Ortsfeuerwehr Walsrode war eine eher ungewöhnliche Tierrettung.

Die Feuerwehr wurde angefordert, weil sich ein Reh in einer Notlage befand. Das Tier war auf einem Grundstück im Talblick so unglücklich zwischen einer Gartenhütte und einer massiven Mauer eingeklemmt, dass es sich nicht mehr selber befreien konnte. Es lag in einem ca. 30 cm breiten Spalt rücklings auf dem Boden und hatte sich bei den Befreiungsversuchen verletzt. Das Tier konnte durch die Ehrenamtlichen befreit werden. Da sich das Reh über einen längeren Zeitrahmen in dieser unangenehmen Position befand, war es sehr benommen und wurde zur weiteren Versorgung in die Wildtierauffangstation in Mittelstendorf gebracht.






Brennende Mülltonnen-Jens Führer



Text: Jens Führer
Foto: Jens Führer



Linienbus komplett ausgebrannt

Zeugen gesucht!

Bergen (Dumme), Lk. Lüchow-Dannenberg, 07.11.2011
In den Nachtstunden zum 07.11.11 brannte ein am Hindenburgplatz
abgestellter Linienbus komplett aus.

Bei Eintreffen der gegen 03:40 h alarmierten Feuerwehr brannte der Bus bereits in voller Ausdehnung, so dass die Einsatzkräfte lediglich das Feuer ablöschen, einen Totalschaden des Linienbusses jedoch nicht verhindern konnten.
Der zugeteilte Busfahrer hatte diesen am Freitagabend auf einem
Parkstreifen abgestellt und wollte den Bus am Montagmorgen wieder in
Betrieb nehmen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und kann
als Ursache derzeit weder einen technischer Defekt noch Brandstiftung
ausschließen.
Hinweise werden von der Polizei Lüchow Tel. 05841/1220 entgegen genommen.






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