BLAULICHT: Einsätze
Text: Stefan Lakenbrink, Feuerwehr Köln
Schwerer Verkehrsunfall mit einem Verletzten
Köln, Neusser Landstraße, 20.11.2011
Am Sonntag ereignete sich auf der Neusser Landstraße zwischen Worringen und Fühlingen ein schwerer Verkehrsunfall.
Ein Kleinwagen war in Richtung Fühlingen unterwegs und auf freier Strecke aus bisher ungeklärter Ursache gegen einen Baum gefahren. Der 30 Jahre alte Fahrer war im Fahrzeug eingeklemmt. Der Notruf lief um 20:12 h in der Leitstelle der Kölner Feuerwehr ein, die Meldung kam über die Polizei. Aufgrund dieser Lage wurden Kräfte gemäß dem Einsatzstichwort „Person eingeklemmt nach Verkehrsunfall“ alarmiert.
Die ersten Einheiten aus Chorweiler fanden das stark zerstörte Fahrzeug am Straßenrand vor, der Fahrer war eingeklemmt, aber bei Bewusstsein und ansprechbar. Er wurde noch im Auto von Notarzt und Rettungsdienstpersonal behandelt, während die Feuerwehrkräfte die Personenbefreiung einleiteten. Der Mann konnte glücklicherweise noch Auskunft darüber geben, dass außer ihm keine weitere Person am Unfall beteiligt war. Nach knapp 25 Minuten war die „patientengerechte Rettung“ abgeschlossen und das Unfallopfer konnte im Rettungswagen weiter behandelt und später in eine Klinik der Maximalversorgung gefahren werden. Entsprechend der ersten Untersuchung hatte der 30-jährige keine schweren äußerlichen Verletzungen. Angesichts des schwer beschädigten Fahrzeuges scheint er bei diesem Unfall selbst glimpflich davon gekommen zu sein.
Das letzte Feuerwehrfahrzeug rückte um 22:13 h ein und die Einsatzstelle wurde an die Polizei zur Unfallermittlung übergeben. Vor Ort waren 24 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr von den Wachen Chorweiler, Esch, Weidenpesch und Mülheim. Der Einsatz wurde vom Führungsdienst der Berufsfeuerwehr geleitet.
Text: Feuerwehr Hamburg
Foto: Matthias Köhlbrandt
Schiff gesunken
Wachrevier: Harburg, 20.11.2011
Im Harburger Binnenhafen/Überwinterungshafen sank ein Tauchboot im Bereich
„Überwinterungshafen“.
Durch die Polizei wurde die Feuerwehr zum Einschlängeln von ausgelaufenen Betriebsstoffen angefordert. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch eine Person am Bord befand, wurde die Spezialeinsatzgruppe "Tauchen" angefordert. Das Boot wurde mit Hilfe der Feuerwehrtaucher abgesucht. Es wurden keine Personen gefunden. Das Hafenbecken mit dem gesunkenen Boot wurde mit 200 m Ölsperren eingeschlängelt und die Einsatzstelle der Umweltbehörde übergeben.
Eingesetzt: 47 Feuerwerleute
Text: Feuerwehr Hamburg
RTW leistet sofort Hilfe
Wache: Harburg, 20.11.2011
An der Buxtehuder Straße war es zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Dabei kollidierte ein Pkw Smart mit einer Fußgängerin Diese wurde dabei schwer verletzt (Schädelhirntrauma). Ein zufällig kurz nach dem Unfallereignis an der Einsatzstelle vorbeifahrender Rettungswagen übernahm den Einsatz und forderte umgehend einen Notarzt an. Nach der rettungsdienstlichen Versorgung wurde die Person intubiert und beatmet in ein Krankenhaus befördert.
Text: Feuerwehr Hamburg
Feuer im vier geschossigen Wohnhaus
Wachrevier: Rothenbaum, 20.11.2011
Aus ungeklärter Ursache kam es in einem vier geschossigen Mehrfamilienhaus zu einem Kellerbrand.
Durch die starke Rauchentwicklung aus dem Keller und im Treppenraum alarmiert, verständigten Anwohner die Feuerwehr. Im Keller brannte ein Kellerverschlag, der mit zwei C-Rohren gelöscht wurde. Wegen der starken Verrauchung forderte der Einsatzleiter einen Großraumrettungswagen zur Betreuung von 15 Bewohnern und einen weiteren Druckbelüfter an.
Die Belüftungsarbeiten dauerten längere Zeit. Durch den Brand wurden Versorgungs- und Heizungsleitungen derart beschädigt, dass die Bewohner von 40 Wohnungen nicht wieder in ihre Heimstätte zurück konnten.
Eine Unterbringung der betroffenen Personen wurde über die Polizei geklärt.
Im Einsatz waren 32 Beamte der Feuerwehr.

Text: R. Bürger
Foto: R. Bürger
Tödlicher Verkehrsunfall
Vörden Ortsteil Campemoor, Lk. Vechta, 20.11.2011
Am Sonntag wurden gegen 05:45 h die Feuerwehr Vörden zu einem Verkehrsunfall auf der L 76 in Campemoor gerufen.
Aus bisher unbekannter Ursache war ein in Richtung Vennermoor fahrender Pkw nach links von der Fahrbahn abgekommen und mit der Beifahrerseite gegen einen Baum geprallt. Der 21-jährige Fahrer als einziger Insasse wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlag seinen Verletzungen noch vor Eintreffen der Rettungskräfte. Nur mit schwerem Gerät konnte er durch die Feuerwehr geborgen werden.
Im Einsatz war die Feuerwehr Vörden mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften, die Polizei Damme und der Malteser Hilfsdienst Damme mit RTW und NEF. Nach ca. zwei Stunden war die Einsatzstelle geräumt und wurde wieder für den Verkehr frei gegeben.
Text: Polizei Braunschweig
Fön verursacht Wohnungsbrand
Braunschweig, 20.11.2011
Der unsachgemäße Umgang mit einem Haarfön hat in der Nacht zum Sonntag den Wohnungsbrand in der Gliesmaroder Straße verursacht.
Das ergaben die Untersuchungen von Brandermittlern der Polizei. Die 89-jährige Wohnungsinhaberin, ihr 65 Jahre alter Sohn und eine 32-jährige Nachbarin konnten nach ärztlicher Untersuchung das Krankenhaus wieder verlassen. Die brandbetroffene Wohnung im ersten Stock und die darunter liegende Erdgeschosswohnung wurden durch das Feuer und durch Löschwasser erheblich in Mitleidenschaft gezogen und sind zur Zeit nicht bewohnbar.
Text: Polizei Braunschweig
Wachmann löscht Brand auf Weihnachtsmarkt
Zeugen gesucht!
Braunschweig, 20.11.2011
Dem schnellen Eingreifen eines Wachmanns ist es zu verdanken, dass
der Brand eines Verkaufsstandes auf dem noch nicht eröffneten
Weihnachtsmarkt zu keinem größeren Schaden geführt hat.
Die Ermittler gehen davon aus, dass Unbekannte einen in der Nacht zum Sonntag in unmittelbarer Nähe zum Ruhfäutchenplatz aufgestellten Stand mit Hilfe eines flüssigen Brandbeschleunigers angesteckt haben. Der Wachmann hatte die Flammen mit einem Feuerlöscher erstickt.
Die Polizei bittet um Hinweise auf zwei verdächtige Personen, die gegen 04:15 h am Brandort gesehen wurden.
Die beiden Männer sind 25 und 30 Jahre alt und schlank. Der Ältere
trug einen auffällig blauen Pullover mit Stehkragen und roten und
grünen Streifen im Bauchbereich. Der andere Verdächtige war ganz in
Schwarz gekleidet. Hinweise nimmt der Zentrale Kriminaldienst unter
der Rufnummer 0531/476-2516 entgegen.
Text: Polizeiinspektion Heidekreis
Junge Erwachsene zünden Zeitungen an
Soltau, Lk. Heidekreis, 20.11.2011
Auf einer Holzbank im Soltauer Hagen zündeten junge Erwachsene in der Nacht zu Sonntag mehrere Zeitungen an.
Eine Anwohnerin beobachtete den Vorfall und rief die Polizei. Die Beamten konnten die drei Personen, zwei Männer und eine Frau im Alter zwischen 21 und 25 Jahren auf frischer Tat antreffen und ihre Personalien feststellen. Das Feuer wurde von den jungen Leuten gelöscht. An der Bank war ein Brandschaden auf der Sitzfläche entstanden.
Gegen die drei gleichgültigen Verursacher wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.
Text: Polizei Bremen
Pkw brennen
Zeugen gesucht!
Bremen-Süd, 20.11.2011
In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages brannten in Huchting
zunächst zwei Fahrzeuge und wenig später zwei Müllcontainer. Die Polizei geht in beiden Fällen von vorsätzlicher Brandlegung aus.
Die Brandserie begann um 03:45 h in der Straße Ruggentun. Hier stand der Motorbereich eines Kastenwagens in Flammen. Durch die starke Hitzeentwicklung wurde ein daneben geparkter Kleintransporter ebenfalls im Frontbereich beschädigt. Wenig später brannte ein weiterer Kastenwagen in der Straße Asbrook. Zur gleichen Zeit standen zwei Müllcontainer in der Carl-Hurtzig-Straße in Flammen. Es entstand geringer Sachschaden. Die Brände wurden von der Feuerwehr und den Streifenwagenbesatzungen der Polizei gelöscht.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugenhinweise werden an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 835 44 88 erbeten.
Text: Polizeidirektion Hannover
Unbekannte zünden Autos an
Zeugen gesucht!
Hannover, 20.11.2011
Unbekannte Täter haben am Morgen gegen 04:55 h an der Straße Im Moore/ Ecke Nelkenstraße einen VW-Polo angezündet. Das Feuer griff anschließend auf vier weitere Pkw über. Gegen 05:10 h meldete ein Zeuge den Brand eines Audi A4 an der Straße Im Moore - Höhe Hausnummer 25. Auch hier wurden durch das Feuer drei weitere Fahrzeuge beschädigt. Die Polizei prüft Zusammenhänge und sucht Zeugen.
Gegen 04:55 h meldete ein namentlich nicht bekannter Zeuge den Rettungskräften das erste Feuer. Die Feuerwehr löschte den Brand, konnte jedoch das Übergreifen der Flammen auf vier neben dem VW-Polo abgestellte Autos nicht verhindern - die Fahrzeuge waren nebeneinander in Parkbuchten geparkt. Zwei VW-Polo brannten komplett aus, ein weiterer Polo, ein VW-Golf sowie ein Ford Mondeo wurden durch das Feuer zum Teil stark beschädigt.
Gegen 05:10 h meldete ein 22 Jahre alter Passant den Einsatzkräften den nächsten Pkw-Brand in unmittelbarer Nähe. In Höhe der Hausnummer 25 bemerkte er einen brennenden Audi A4. Auch hier griffen die Flammen auf einen daneben abgestellten Toyota-Avensis über. Beide Wagen brannten total
aus. Zudem beschädigte das Feuer einen benachbarten Skoda-Fabia sowie einen Renault-Clio. Den entstandenen Schaden schätzen die Ermittler hier auf etwa 90.000 Euro.
Zusammenhänge prüfen die Beamten zudem zu zwei weiteren Sachbeschädigungen durch Feuer. Gegen 04:45 h hatten Unbekannte einen Sperrmüllhaufen an der Nienburger Straße/Ecke Wilhelm-Busch-Straße angezündet. Ein in der Nähe befindlicher Holzschuppen wurde leicht beschädigt.
Gegen 05:15 h brannte schließlich die Plastikplane eines Schuttcontainers an der Fliederstraße/Ecke Asternstraße.
In allen Fällen geht die Polizei davon aus, dass die Feuer vorsätzlich verursacht worden sind und sucht Zeugen. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.
Text: Bernd Matthias Uster, Feuerwehr Braunschweig
Drei Personen gerettet
Braunschweig, 20.11.2011
Um 02:13 h wurde der Integrierten Regionalleitstelle per Notruf 112 ein Feuer im 1. OG eines Mehrfamilienhauses in der Gliesmaroder Straße gemeldet.
Sechs Minuten später trafen die ersten Feuerwehreinheiten an der Brandstelle ein. Im 1. OG stand eine Bewohnerin am Fenster. Deshalb wurde sofort der Löschzug der Südwache, Sonderfahrzeuge der Hauptwache, die Ortsfeuerwehr Querum und ein Rettungswagen aus dem Landkreis Wolfenbüttel zusätzlich alarmiert.
Die zuerst eingetroffenen Kräfte konzentrierten sich unter Leitung des Direktionsdienstes zunächst auf die Menschenrettung. Insgesamt wurden drei Menschen aus dem Haus gerettet und an den Rettungsdienst übergeben. Weitere Bewohner des Hauses wurden an der Einsatzstelle betreut. Auch ein Vogel wurde gerettet.
Nur zeitverzögert konnte die Drehleiter in Stellung gebracht werden. Der Baumbewuchs und der Fahrdraht der Straßenbahn behinderten den Einsatz erheblich. Die Oberleitung musste geerdet werden. Der erste wirksame Löschangriff wurde mit einem C-Rohr über eine Steckleiter im Außenangriff eingeleitet. Zwei weitere C-Rohre wurden durch den Treppenraum eingesetzt. Umfängliche Lüftungs- und Aufräumarbeiten waren erforderlich. Zwei Einsatzabschnitte – jeweils unter Leitung eines Inspektionsdienstbeamten – wurden gebildet.
Kurz nach 04:00 h rückten die ersten Einheiten wieder von der Einsatzstelle ab.
Während der Löscharbeiten wurde die Hauptfeuerwache mit einem Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr, bestehend aus den Ortsfeuerwehren Veltenhof, Lamme und Watenbüttel besetzt. Sie mussten im Bereich des Burgplatzes ein bereits aufgebauter Verkaufsstand des Weihnachtsmarktes löschen.
Text: Feuerwehr Hamburg
Pkw gegen Brückenpfeiler
Wachrevier: Berliner Tor, 19.11.2011
Ein Pkw stieß mit einem Brückenpfeiler zusammen.
Beide Insassen verletzten sich bei dem Unfall schwer und mussten durch die Feuerwehr aus ihrer Zwangslage befreit werden. Nach notärztlicher Erstversorgung konnten die beiden Verletzten patientengerecht aus dem Pkw gerettet, und in die umliegenden Krankenhäuser befördert werden. Durch den
Einsatzleiter wurde eine Überprüfung der Brückenkonstruktion durch einen Baustatiker initiiert.
Einsatzkräfte: 40

Text: Wilfried Baltruschat
Foto: Wilfried Baltruschat
Wäschetrockner brannte
Bad Bentheim, Graf. Bentheim, 19.11.2011
Am Sonnabendmittag um 12:45 h wurde die Ortsfeuerwehr Bad Bentheim zu einem Brand eines Wäschetrockners in die Ochtruper Str. alarmiert.
Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges hatte der Brand bereits auf einem Anbau übergegriffen, in dem der Trockner stand. Das Feuer konnte schnell durch einen Trupp unter umluftunabhängigen Atemschutz unter Kontrolle gebracht werden.
Vorsorglich wurde das Dach des Hauses und des Anbaus von der Hubrettungsbühne (HAB) aus gekühlt und kontrolliert. Der Einsatz war nach einer Stunde beendet. Zeitweise musste die Ochtruper Str. wegen des Einsatzes komplett gesperrt werden. Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt.
An dem Anbau entstand ein erheblicher Sachschaden. Personen kamen nicht zu Schaden.
Die Ortsfeuerwehr Bad Bentheim war mit vier Fahrzeugen und 22 Kameraden im Einsatz.

Text: Tobias Laux
Foto: Tobias Laux
Schwerer Verkehrsunfall auf der L240
Eversen, Lk. Celle, 19.11.2011
Aus noch ungeklärter Ursache kam es am frühen Samstagabend zu einer Kollision zweier Fahrzeuge im Bereich der Kreuzung L 240 und Dorfstraße in Eversen.
Um 17:10 h wurden die Feuerwehren aus Eversen und Bergen zu einem gemeldeten Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Ein Kleinwagen aus Richtung Celle kommend, stieß frontal in die Fahrerseite des in die Kreuzung einfahrenden Autos. Daraufhin verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und durchbrach einen Zaun eines angrenzenden landwirtschaftlichen Betriebes, bevor er zum Stehen kam.
Das andere Fahrzeug, welches mit drei Personen besetzt war, wurde durch die Kollision so stark beschädigt, dass der Fahrer durch die Feuerwehr aus Eversen mit Hilfe des hydraulischen Rettungsgerätes aus dem verunfallten Fahrzeug befreit werden musste. Die zwei anderen Insassen sowie der Fahrer des Kleinwagens konnten sich selber aus den beiden Fahrzeugen befreien und wurden bis zum Eintreffen des Notarztes und weiteren Rettungskräften durch die Feuerwehr betreut und versorgt.
Die zwei Fahrer sowie die Mitinsassen wurden durch die Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht.
Text: Polizeidirektion Hannover
Container angezündet
Hannover, 19.11.2011
Die Polizei hat in der Nacht von Freitag auf Samstag einen 15-Jährigen sowie dessen 18-jährigen Begleiter vorläufig festgenommen. Beide stehen im Verdacht, gegen 01:00 h am Friedrich-Ebert-Platz (Ricklingen) insgesamt drei Papiercontainer in Brand gesetzt zu haben. Durch das Feuer sind sowohl eine Fußgängerbrücke als auch ein Zaun leicht beschädigt worden.
Ein 27-jähriger Passant hatte die Verdächtigen gegen 01:00 h an den brennenden Müllcontainern unterhalb einer Fußgängerbrücke beobachtet. Anschließend entfernten sich beide und der Zeuge informierte die Polizei. Beamte des Polizeikommissariats Ricklingen konnte das Duo kurze Zeit später an der S-Bahnhaltestelle Fischerhof antreffen und vorläufig festnehmen. Bei der Inaugenscheinnahme des Brandortes stellten die Polizisten fest, dass insgesamt drei Müllcontainer komplett ausgebrannt waren. Zudem waren ein metallener Begrenzungszaun sowie die Beleuchtung und Stromkabel an der darüber befindlichen Brücke beschädigt worden. Sowohl der 15-Jährige als auch sein 18 Jahre alter Begleiter gaben an, nichts mit dem Feuer zu tun zu haben, sie wurden anschließend wieder entlassen. Gegen beide ermitteln die Beamten nun wegen Sachbeschädigung durch Feuer. Sollte sich der Verdacht bestätigen, müssen sie damit rechnen, den entstandenen Schaden zahlen zu müssen.
Text: Polizeidirektion Hannover
Gartenlaube und Müllcontainer in Brand
Zeugen gesucht!
Hannover, 19.11.2011
Gegen 17:00 h hat in einer Gartenkolonie an der Straße Dornrößchenweg (Sahlkamp) eine Laube gebrannt.
Gegen 22:15 h ist in unmittelbarer Nachbarschaft ein Müllcontainer eines Jugendzentrums in Brand geraten. Die Polizei prüft Tatzusammenhänge und sucht nach Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen waren Unbekannte in die Gartenlaube
eingebrochen und hatten Mobiliar angezündet. Ein 54-jähriger Zeuge
entdeckte die Flammen gegen 17:00 h und informierte die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr löschte den Brand, bevor er auf die gesamte Laube übergriff. Verletzt wurde niemand.
Noch am gleichen Abend meldete ein 45-jähriger Laubenbesitzer aus der benachbarten Gartenkolonie den Brand eines Müllcontainers. Die Flammen des Containers - er stand direkt an der Hauswand eines Jugendzentrums - beschädigten auch die Hausfassade leicht. Auch in diesem Fall geht sie davon aus, dass der Container mutwillig in Brand gesetzt worden ist.
Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise auf die Tat oder die Täter geben können. Sie werden gebeten sich mit dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 in Verbindung zu setzen.
Text: Red.
Containerbrände
Salzgitter-Lebenstedt, 19.11.2011
Um 04:35 h wurden in SZ-Lebenstedt am Hans-Böckler-Ring mehrere Müllcontainer in einem Holzverschlag in Brand gesetzt.
Durch das Feuer wurde weiterhin die Außenwand einer angrenzenden Garage beschädigt. Feuer wurde durch die Berufsfeuerwehr gelöscht.

Text: Jens Führer
Foto: Jens Führer
Herzrhythmusstörungen führten zum Unfall
Walsrode, Lk. Heidekreis , 19.11.2011
Die Feuerwehr Walsrode wurde am Samstag um 13:48 h zu einem Lkw-Unfall auf der BAB 27 alarmiert. Dort war ein unbeladener Koffer-Lkw von der Fahrbahn abgekommen und im Seitenraum umgestürzt.
Als wahrscheinlichste Ursache gab die Polizei an, dass der 53-jährige Fahrzeuglenker Herzrhythmusstörungen erlitt und dadurch die Kontrolle über den Lkw verloren hatte. Der Verunglückte konnte sich nicht aus eigener Kraft aus dem Führerhaus befreien, daher lautete die Alarmmeldung auch eingeklemmte Person. Bei Ankunft der 16 freiwilligen Feuerehrleute, die mit vier Fahrzeugen vor Ort war, konnte er bereits durch einen anderen Verkehrsteilnehmer gerettet und vom DRK ins Heidekreisklinikum verbracht werden. Die Feuerwehr nahm noch geringe Mengen Öl auf und konnte dann schnell wieder einrücken. Zur Bergung des Unfallfahrzeuges wurde der Verkehr einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeleitet, es kam nur zu geringen Verkehrsbehinderungen.
Text: Polizeidirektion Hannover
Ein Toter und vier Verletzte bei Unfall auf BAB 2
Auetal, Lk. Schaumburg, 19.11.2011
Bei einem Unfall, an dem ein Lkw und drei Pkw beteiligt waren, ist heute Nacht gegen 02:15 h auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin, etwa 500 Meter vor der Tank- und Rastanlage Auetal (Rehren), ein 19 Jahre alter Seat-Fahrer ums Leben gekommen.
Vier weitere Personen sind verletzt worden, davon ein 51-Jähriger lebensgefährlich.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der 19-Jährige zusammen mit seiner 18 Jahre alten Beifahrerin auf der rechten Spur in Fahrtrichtung Berlin unterwegs gewesen. In Höhe der Unfallstelle übersah der Mann offenbar einen in gleicher Richtung voraus fahrenden Sattelzug eines 56-Jährigen und fuhr auf diesen auf - der Lkw-Fahrer und sein 32-jähriger Beifahrer blieben unverletzt. Der junge Mann stoppte seinen Seat-Leon anschließend auf dem rechten Fahrstreifen und stieg aus, um die Polizei zu informieren. In diesem Moment fuhr ein 29-Jähriger mit seinem VW-Sharan auf den Seat auf und erfasste den 19-Jährigen, der dabei über die Seitenschutzplanke geschleudert und tödlich verletzt wurde. Der 30-jährige Fahrer eines VW-Golf - er war auf der linken Spur unterwegs gewesen - erkannte die Unfallstelle zu spät, riß sein Lenkrad nach links, prallte in die Mittelschutzplanke, schleuderte nach rechts und kollidierte mit dem Sharan. Der Golffahrer sowie ein 34 Jahre alter Mitfahrer blieben unverletzt, die 24-jährige Beifahrerin wurde leicht verletzt und kam ebenso in eine Klinik, wie die 18-jährige Beifahrerin des Seat sowie der Sharan-Fahrer, die ebenfalls leichte Verletzungen erlitten. Bei dem 51 Jahre alten Beifahrer im Sharan diagnostizierte ein Notarzt lebensgefährliche Verletzungen, er musste noch am Unfallort reanimiert werden und kam anschließend in ein Krankenhaus. Sein Zustand ist derzeit kritisch. Die BAB 2 war bis 10:50 h in Richtung Berlin voll gesperrt, es kam zu Behinderungen.

Text: Polizeiinspektion Heidekreis
Foto: Polizeiinspektion Heidekreis
Junge Pkw-Fahrerin schwer verletzt
Walsrode, Lk. Heidekreis, 18.11.2011
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet am Freitagnachmittag eine 24-jährige Frau auf der Kreisstraße 129 im Bereich des Vogelparks mit ihrem Opel Corsa ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab.
Sie prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Dabei wurde sie schwer verletzt. Sie musste von Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Bomlitz aus dem Wrack befreit werden. Anschließend wurde sie mit dem Rettungswagen in das Heidekreisklinikum nach Walsrode transportiert. An dem Opel entstand Totalschaden. Die Straße war zur Bergung der Verunglückten zirka 30 Minuten voll gesperrt.
Text: Polizei Wolfsburg
Tödlicher Verkehrsunfall mit beteiligtem Polizeieinsatzfahrzeug
Wolfsburg, 18.11.2011
Seinen schweren Verletzungen erlag in der Nacht zum Samstag ein 48 Jahre alter Mazda-Fahrer aus Wolfsburg nach einem Zusammenstoß mit einem Polizeieinsatzfahrzeug am späten Freitagabend auf der Braunschweiger Straße in Wolfsburg.
Der 48-Jährige wurde bei dem Zusammenprall in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von Rettungskräften der Berufsfeuerwehr Wolfsburg aus seinem Pkw befreit werden, bevor er ins Wolfsburger Klinikum gebracht werden konnte. Der 51-jährige Polizeioberkommissar als Fahrer des zivilen
Dienstfahrzeugs und seine 22-jährige Kollegin als Beifahrerin wurden
bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Beide Beamte der Polizei Braunschweig wurden ambulant im Klinikum behandelt.
Den Ermittlungen nach war der Oberkommissar zusammen mit der 22-jährigen Polizeikommissarin mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn zu einem Einsatz in der Wolfsburger Innenstadt unterwegs.
Der Mazda-Fahrer sei von der Straße Am Rotheberg nach links in die
Braunschweiger Straße in Richtung Braunschweig eingebogen, berichteten Zeugen des Geschehens, als es zu dem Zusammenprall mit dem von links in Richtung Innenstadt fahrenden Beamten kam. Durch den Aufprall wurde der Mazda über die Gegenfahrbahn geschleudert und kam an einem angrenzenden Gebüsch neben dem Fußweg zum Stehen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Text: Michael Hanne, Feuerwehr Braunschweig
Abflug von der Münchenstraße
Braunschweig, 18.11.2011
Mit dem Stichwort „Verkehrsunfall - eingeklemmte Person – Pkw soll brennen“ wurde der Rüstzug der Berufsfeuerwehr von der Integrierten Regionalleitstelle um 22:46 h zur Münchenstraße in Marsch gesetzt. Aufgrund paralleler Einsätze im Stadtgebiet und dort bereits gebundener Einheiten wurde der Rüstzug aus Sonderfahrzeugen von der Hauptfeuerwache und Löschfahrzeugen der Südwache kombiniert.
Der zuerst eintreffende Einsatzleiter fand vor Ort folgende Situation vor: Ein auf der Münchenstraße stadtauswärts fahrender Pkw war offensichtlich Höhe Pippelweg ins Schleudern geraten und ca. 150 m weiter über eine mit Bodendeckern bepflanzte Böschung ca. vier m tief abgestürzt – im wahrsten Sinne des Wortes also von der Münchenstraße „abgeflogen“. Das Fahrzeug lag eingeklemmt auf dem Dach zwischen der Böschung und einer oberirdisch verlegten Fernwärmeleitung. Aufsteigende Kühlwasser- und Motoröldämpfe erweckten den Anschein, dass der BMW brennen würde.
Beim Eintreffen war die Einsatzstelle bereits von Polizisten abgesichert und ein Feuerlöscher war sicherheitshalber bereitgestellt worden.
Bei der der Erkundung fand der Einsatzleiter den Fahrer eingeschlossen, aber telefonierend in seinem Fahrzeug vor. Die Türen konnten aufgrund der Lage des Fahrzeuges zwischen Fernwärmeleitung und Böschung nicht geöffnet werden. Insofern konnte nur durch die Windschutzscheibe kommuniziert werden.
Die Einsatzkräfte des Rüstzuges stellten zunächst den Brandschutz sicher und leuchteten die Einsatzstelle aus. Der Zugang zum Fahrer konnte nur durch die Frontscheibe hergestellt werden. Dazu wurde die Verbundglasscheibe mit einer Spezialsäge entfernt. Durch die entstandene Öffnung konnte der Fahrer gerettet und von der Besatzung eines Rettungswagens in Empfang genommen werden. Der leicht verletzte Vechelder wurde ins Krankenhaus Holwedestraße eingeliefert.
Nach dieser Rettungsaktion wurde das Fahrzeug mittels des Feuerwehrkrans geborgen. Dazu wurde die betroffene Fahrbahn der Münchenstraße von der Polizei gesperrt. Abschließend wurden ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen und die Fahrzeugbatterie abgeklemmt. Der demolierte BMW wurde dann auf dem Fußweg zur Abholung durch ein Abschleppunternehmen bereitgestellt. Um 01:00 h konnte der Einsatz beendet werden.
Text: Torsten Baxmann
Containerbrand
Bennigsen, Region Hannover, 18.11.2011
Um 14:34 h wurde die Feuerwehr Bennigsen zu einem Containerbrand am Freibad, Gleiwitzer Straße, alarmiert. Ein Altpapier-Container war in Brand geraten.
Der Brand wurde durch die Einsatzkräfte mittels eines C-Rohrs mit einem Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz bekämpft. Der Feuerwehreinsatz war nach ca. 30 Minuten beendet. Im Einsatz waren 14 Einsatzkräfte mit drei Einsatzfahrzeugen.
Text: Polizeidirektion Hannover
54-Jähriger ertrunken
Hannover, 18.11.2011
Am Morgen gegen 11:30 h hat ein Passant in Höhe der Noltemeyerbrücke (Bothfeld) einen leblosen Mann im Mittellandkanal entdeckt. Ersten Untersuchungen zufolge ist der 54-Jährige offenbar ertrunken, Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es nicht.
Ein 70 Jahre alter Fußgänger hatte heute Morgen gegen 11:30 h den leblosen Körper im Wasser des Kanals entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert. Feuerwehrleute bargen den Mann kurze Zeit später aus dem Wasser. Da Polizisten einen Ausweis bei ihm fanden, identifizierten sie ihn schnell als einen 54 Jahre alten Hannoveraner. Ein Rechtsmediziner stellte fest, dass der Verstorbene vermutlich ertrunken ist. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es nicht. Als Ursache kommen sowohl ein Suizid als auch ein Unglücksfall in Betracht.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Verkehrsunfall mit Schwerverletzter
Kalefeld, Lk. Northeim, 18.11.2011
Eine 32-jährige Pkw-Fahrerin aus der Gemeinde Kalefeld geriet mit einem Pkw VW Golf von der Fahrbahn ab und prallte anschließend gegen einen Baum.
Bei der Kollision wurde die Fahrerin im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch Feuerwehrkräfte geborgen werden. Nach ihren Angaben sei ein über die Fahrbahn wechselndes Reh die Unfallursache gewesen. Die Fahrerin wurde zur ärztlichen Versorgung dem Krankenhaus in Northeim zugeführt. Die Bundesstraße musste während der Unfallaufnahme für ca. 30 Minuten gesperrt werden.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Autofahrer verstirbt bei Verkehrsunfall
Asche, Lk. Northeim, 18.11.2011
Auf der Kreisstraße 434 zwischen Asche und Harste kam es am Freitag gegen 08:20 h zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 20 Jahre alter Autofahrer verstarb.
Der 20-jährige Ellieröder war auf der Kreisstraße von Asche in Richtung Harste unterwegs. Gut zwei Kilometer hinter der Ortschaft kam er am Ende einer Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Beim Gegenlenken verlor er die Kontrolle über den Pkw und schleuderte quer zur Fahrtrichtung auf die Gegenfahrbahn. Der entgegenkommende Fahrer eines VW Busses mit Anhänger versuchte noch zu bremsen, konnte aber den heftigen Zusammenstoß mit der linken Fahrzeugseite des Pkw nicht mehr verhindern. Nach dem Zusammenprall kam der Pkw auf dem angrenzenden Acker zum Stehen. Am Steuer des VW Busses saß ein 50 Jahre alter Mann aus Asche. Er wurde ebenso wie sein 42 Jahre alter Beifahrer aus Bishausen bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt.
Die Kreisstraße war für zweieinhalb Stunden voll gesperrt.

Text: Henning Brüggemann
Foto: Henning Brüggemann
Großfeuer vernichtet Strohlager
Pattensen, Region Hannover, 18.11.2011
Um 13:25 h rückte die Feuerwehr Pattensen in die Dammstraße zu einem Großbrand aus. Bei Lötarbeiten war ein Windnetz, das als Witterungsschutz von Strohvorräten an einem Lagergebäude angebracht war, in Brand geraten.
Löschversuche der Handwerker blieben ohne Erfolg. Binnen kürzester Zeit griffen die Flammen auf das Strohlager über. Die bereits wenige Minuten nach der Alarmierung eintreffenden Feuerwehren konnten den Totalverlust der Erntevorräte und des Gebäudes nicht verhindern.
Aus drei Wasserentnahmestellen wurde der Brand mit zwei C-, einem B- und einem Wenderohr, auch über die Drehleiter bekämpft. Da in der Randbebauung der Pattenser Altstadt die Gefahr bestand, dass die Flammen auf weitere Gebäude übergriffen, ließ der Einsatzleiter vorsichtshalber die Drehleiter aus Laatzen nachalarmieren. Binnen kurzer Zeit war das Feuer unter Kontrolle gebracht.
Ab 17:00 h konnte das Technische Hilfswerk aus Ronnenberg mit einem Radlader mit der Verladung der rund 190 Strohballen beginnen. Das Stroh musste während des Verladens in zwei Container weiter abgelöscht werden. Im Pendelverkehr brachten zwei Lkw das Stroh in die Pattenser Feldmark, wo es kontrolliert und gefahrlos abbrennen konnte.
Der Einsatz zog sich bis in die Nacht hinaus und am Freitagmorgen eine erneute Alarmierung nach sich. Über Nacht entwickelte sich erneut eine Rauchentwicklung.
Ein Feuerwehrmann verletzte sich während des Einsatzes leicht. Er wurde zur Untersuchung in ein nahgelegenes Krankenhaus gebracht.
Im Einsatz waren:
Feuerwehren Hüpede, Koldingen, Pattensen und Reden, Feuerwehr technische Zentrale Ronnenberg, THW Ronnenberg, Arbeitersamariterbund und Polizei mit 20 Fahrzeugen. Es waren 60 Feuerwehrleute, 10 Kameraden des THW Ronnenberg, vier Rettungssanitäter und sechs Polizeibeamte vor Ort.
Text: Feuerwehr Hamburg
Wohnungsbrand im Altenheimkomplex
Wachrevier: Barmbek, 17.11.2011
In einem sechsgeschossigen Altenheimkomplex kam es aus gegen 02:45 h zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand im 4. OG, mit drohendem Flammenüberschlag in das Flachdach.
Die Feuerwehr hatte jedoch den Brand schnell unter Kontrolle. 10 evakuierte Personen wurden von der Feuerwehr gesichtet und im Großraumrettungswagen bzw. Rettungswagen betreut. Bei der Kontrolle der Brandwohnung wurde unter dem Schutt eine verkohlte Leiche gefunden.
Die Einsatzstelle wurde der Polizei zur weiteren Ermittlung übergeben.
Die betreuten Personen konnten anschließend in ihre Wohnungen zurück.
Einsatzkräfte: 54
Text: Polizei Northeim/Osterode
Pkw-Brand auf der B 243
Osterode, Lk. Osterode, 17.11.2011
Am Donnerstag gegen 21:35 h rückte die freiwillige Feuerwehr Osterode mit drei Fahrzeugen und 19 Feuerewhrleuten zu einem Pkw-Brand auf die B 243 aus.
Der Mercedes eines 50-jährigen Verkehrsteilnehmers aus Salzgitter fing in Höhe des Parkplatzes Lasfelde, auf Grund eines technischen Defektes, Feuer und brannte völlig aus.

Text: Polizeiinspektion Heidekreis
Foto: Polizeiinspektion Heidekreis
Harvester in Brand geraten
Stübeckshorn, Lk. Heidekreis, 17.11.2011
Ein Holzvollernter geriet am Donnerstagnachmittag in einem Waldstück bei Stübeckshorn in Brand.
Der Brand an der Forstmaschine war vermutlich aufgrund eines technischen Defektes ausgelöst worden.
Die Feuerwehr Soltau löschte die Arbeitsmaschine, bevor das Feuer auf den Wald übergreifen konnte.

Text: Markus-Björn Peisker
Foto: Markus-Björn Peisker
Küchenbrand mit verletzter Person
Lüneburg, Lk. Lüneburg, 17.11.2011
Um 15:36 h wurde die Schwerpunktfeuerwehr Lüneburg-Mitte zu einem Zimmerbrand in der Gravenhorststraße (Stadtteil Rotes Feld) gerufen.
Auf dem Herd einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus entzündete sich aus bislang noch ungeklärter Ursache das Essen in einer Pfanne. Die Flammen entzündeten dabei die darüber liegende Dunst-Umlufthaube und griffen auf die Küche über. Die Feuerwehr war mit einem Löschzug schnell vor Ort. Dabei traf sie eine verletzte Person an, welche sogleich vom Rettungsdienst versorgt und mit Verbrennungen sowie Rauchgasvergiftung ins städtische Klinikum verbracht wurde. Die Wohnung, insbesondere die Küche, wies starke Brandzehrungen und Rauchschäden auf.
Der Brand selbst war schnell unter Kontrolle, so dass die Ehrenamtlichen nach einer guten halben Stunde wieder abrücken konnten.
Bereits am Morgen war die Feuerwehr im Roten Feld, als im Kurpark die Flammen eines Mülltonnenbrandes in die Konstruktion des dortigen Kiosks übergriffen. Hier konnte, gerade noch rechtzeitig, größerer Schaden verhindert werden. Auch hier war ein Löschzug im Einsatz.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Feuer im Bereich Kur-Park-Cafe
Zeugen gesucht!
Lüneburg, Lk. Lüneburg, 17.11.2011
Größeren Schaden konnte die Lüneburger Feuerwehr nach dem Brand im Bereich des Kur-Park-Cafes, Kurpark, Uelzener Straße in den Morgenstunden verhindern.
Gegen 07:20 h brannte eine Altpapier-, drei Restmülltonnen sowie zur Abholung bereitgestelltes Fett. Als zwei Nordic-Walker das Feuer entdeckten, hatte dieses bereits auf die hölzenere Fachwerkkonstruktion übergegriffen. Mehr als 30 Einsatzkräfte der Lüneburger Feuerwehr löschten das Feuer.
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Derzeit können die Ermittler weder Brandstiftung noch einen technischen Defekt definitiv ausschließen. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-29-2215, entgegen.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Partyzelt brennt ab
Uelzen, Lk. Uelzen, 17.11.2011
In den Morgenstunden brannte in der Kuhlaustraße gegen 07:30 h ein zwischen zwei Garagen aufgestelltes Partyzelt komplett nieder.
In dem Zelt befanden sich unter anderem Gartenmöbel und diverse Regale mit Altpapier und Styroporboxen. Durch die hoch schlagenden Flammen wurden auch die Dachkanten der jeweils angrenzenden Garagen in Mitleidenschaft gezogen.

Text: Polizeiinspektion Harburg
Foto: Polizeiinspektion Harburg
Tödlicher Verkehrsunfall
Seevetal/Eddelsen, Lk. Harburg, 17.11.2011
Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es heute morgen auf der K 11, zwischen den Ortschaften Eddelsen und Rosengarten/Tötensen. Eine Autofahrerin meldete der Polizei gegen 08:45 h einen Pkw, der offenbar am Straßenrand gegen einen Baum gefahren war.
Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrer eines VW Golf Variant mit seinem Fahrzeug von Tötensen in Richtung Eddelsen unterwegs gewesen.
Aus bislang unbekannter Ursache war der Wagen am Ausgang einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und hier ungebremst gegen einen Straßenbaum geprallt. Für den Fahrer, einen 43-jährigen Mann aus der Gemeinde Rosengarten, kam jede Hilfe zu spät. Er erlag seinen schweren Verletzungen.
Die K 11 wurde für die Bergungsarbeiten rund zwei Stunden voll gesperrt.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Brand eines Fachwerkhauses
Kalefeld, Lk. Northeim, 17.11.2011
Gegen 01:40 h geriet die Aussenfassade eines mehrgeschossigen Fachwerkhauses in der Lindenstraße in Brand.
Der Hauseigentümer, der den Brand entdeckte, und drei weitere Mitbewohner konnten das Gebäude rechtzeitig selbständig verlassen. Wegen des Verdachts einer leichten Rauchgasvergiftung wurde der Hauseigentümer vorsorglich dem Krankenhaus in Northeim zugeführt. Durch 90 Feuerwehrkräfte aus Northeim, Bad Gandersheim, Kalefeld, Echte und den umliegenden Ortschaften wurde der Brand bekämpft.
Text: Polizeidirektion Hannover
Holzunterstand gerät in Brand
Pattensen, Region Hannover, 17.11.2011
Am Nachmittag gegen 15:30 h ist auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes an der Dammstraße in Pattensen ein Holzunterstand mit gelagertem Stroh in Brand geraten. Die Polizei geht von einer fahrlässigen Verursachung aus.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatten zwei Arbeiter (34 und 37
Jahre alt) Bitumenschweißarbeiten an einer Mauer im Bereich des
Holzunterstandes durchgeführt. Hierbei entzündete sich offensichtlich das unter dem Holzunterstand gelagerte Stroh, woraufhin die Arbeiter die Feuerwehr verständigten. Die Flammen griffen anschließend auf den
Holzunterstand über, der dabei erheblich beschädigt wurde. Die Löscharbeiten dauerten bis in die späten Abendstunden an.
Die Polizei hat gegen die beiden Verursacher ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung eingeleitet.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Matthias Köhlbrandt
Brennende Zugmaschine
Meckelfeld , Lk. Harburg, 17.11.2011
Ein Lkw-Brand hat in der Nacht zu Donnerstag die Feuerwehr Meckelfeld und den Einsatzleitwagen der Gemeindefeuerwehr Seevetal beschäftigt.
Die Kräfte waren um 02:07 h in den Storchenweg im Meckelfelder Gewerbegebiet alarmiert worden, dort sollten auf dem Gelände eines Fuhrunternehmens zwei Lkw brennen. Bei Eintreffen der ersten Meckelfelder Feuerwehrkräfte stand eine Zugmaschine abseits geparkt von den übrigen Lkw des betroffenen Fuhrunternehmens im Vollbrand. Im letzten Moment gelang es den Angestellten der Firma, den bereits brennenden Lkw von den anderen Fahrzeugen zu entfernen und so den Flammenüberschlag auf die weiteren Fahrzeuge zu vermeiden. Mit mehreren Pulverlöschern versuchten die Firmenmitarbeiter, bis zum Eintreffen der Feuerwehr das Feuer zu löschen, eine vergebliche Mühe. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten unter umluftunabhängigen Atemschutz arbeiten, um die Löscharbeiten durchzuführen. Mit Hilfe eines C-Strahlrohres wurde eine erste Brandbekämpfung eingeleitet, im weiteren Verlauf setzten die Kräfte eine Löschpistole mit Schaumaufsatz ein, um der Flammen Herr zu werden. Nach zehn Minuten war das Feuer vollständig unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten zogen sich eine längere Zeit hin. Die Zugmaschine, ein noch neues Daimler-Chrysler Fahrzeug, brannte vollständig aus, an einem weiteren Lkw entstand geringer Sachschaden durch den brennenden Lkw. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach einer Stunde beendet.
Text: Polizeidirektion Göttingen
Feuer in Fertigungshalle
Lutterberg, Lk. Göttingen, 17.11.2011
Beim Brand einer Gewerbehalle in Lutterberg ist vergangene Nacht ein Sachschaden von etwa 70.000 Euro entstanden.
Mehrere Maschinen und die Halle selbst, in der Holzpaletten hergestellt werden, wurden beschädigt. Nach bisherigen Erkenntnissen liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Die genaue Ursache ist noch unklar.
Text: Polizeidirektion Hannover
Laubenbrände in Vahrenwald
Zeugen gesucht!
Hannover, 16.11.2011
Gegen 23:00 h ist an der Straße Im Othfelde (Vahrenwald) eine Gartenlaube in Brand geraten.
Die Flammen haben zwei benachbarte Lauben und einen Schuppen in Mitleidenschaft gezogen. Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 52-jähriger Zeuge auf den Brand aufmerksam geworden und informierte die Einsatzkräfte. Als diese eintrafen, stand die Laube in Flammen und brannte vollständig nieder. Das Feuer schlug auf einen Schuppen und zwei weitere Lauben über - sie wurden stark beschädigt.
Ermittler der Kriminalpolizei haben den Geschehensort heute untersucht. Demnach kommen sowohl ein technischer Defekt als auch eine Brandstiftung als Brandursache in Frage.
Zeugen, die Hinweise auf die Tat geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 in Verbindung zu setzen.

Text: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land
Foto: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land
Lkw-Fahrer übersieht Stauende
Harpstedt, Lk. Oldenburg, 16.11.2011
Erneuter Unfall ereignete sich mit einem Lkw auf der BAB 1, diesmal zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und Wildeshausen, Fahrtrichtung Osnabrück, Landkreis Oldenburg
Bei diesem Auffahrunfall wurde ein 56-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Großraum Hannover schwer verletzt.
Aufgrund einer Tagesbaustelle auf der BAB 1 in Fahrtrichtung Osnabrück kam es zwischen den Autobahnanschlussstellen Groß-Ippener und Wildeshausen zu stockendem Verkehr und Stau.
Erste Ermittlungen der Polizei weisen darauf hin, dass der 56-Jährige das Stauende übersehen hat. Er prallte auf den Sattelauflieger des vor ihm langsam fahrenden oder fast stehenden Lkw auf. Hierbei wurde das Führerhaus stark deformiert. Der Fahrer erlitt dabei innere Verletzungen. Er wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus eingeliefert. Den beiden Fahrern gelang es noch, ihre Lkw nach rechts auf den Pannenstreifen zu lenken. Die Fahrzeugtrümmer verteilten sich auf einer Länge von rund 70 Metern.
Deswegen reichte es für die notwendigen Bergungs- und Rettungsarbeiten aus, nur den Hauptfahrstreifen zu sperren. Der nachfolgende Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt.
Der Unfall ereignete sich gegen 13:15 h. Die halbseitige Sperrung wurde gegen 16:30 h aufgehoben. Gegen 17:00 h hatte sich der zeitweise bis zu drei Kilometer lange Stau aufgelöst und der Verkehr lief wieder reibungslos.
Text: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land
Schulbus verunglückt
Großenkneten, Lk. Oldenburg, 16.11.2011
Ein mit 10 Schulkindern besetzter Linienbus (eingesetzt vorwiegend zur Schülerbeförderung) ist am Mittwochnachmittag gegen 13:25 h auf der Landesstraße 870 (Oldenburger Straße) in Regente (Gemeinde Großenkneten) verunglückt. Aus noch ungeklärter Ursache ist der Fahrer des Busses auf der Fahrt in Richtung Ahlhorn nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum gebrallt. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt, von Rettungskräften erstversorgt und anschließend zur weitergehenden Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Schulkinder blieben unverletzt und wurden zunächst vor Ort betreut.
Anschließend wurden die Schulkinder von den verständigten Eltern von der Unfallstelle abgeholt bzw. in drei Fällen von Kräften der Johanniter Unfallhilfe Ahlhorn nach Hause gebracht und dort in die Obhut ihrer Eltern gegeben.
Der Landesstraße wurde zunächst voll gesperrt, der Verkehr in Ahlhorn bzw. Sage ab- und örtlich geleitet.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Bagger fängt Feuer
Bad Bevensen, Lk. Uelzen, 16.11.2011
Am Vormittag fing in der Demminer Allee ein Bagger, Hersteller Atlas, aus bislang ungeklärter Ursache an zu brennen.
Der Eigentümer befuhr die Allee gegen 09:20 h, als er plötzlich aufsteigenden Qualm aus dem Motorraum wahrnahm. Kurz darauf schlugen Flammen aus dem Motor. Die alarmierte Feuerwehr aus Bad Bevensen löschte das Feuer, konnte einen Totalschaden aber nicht verhindern. Der Baggerfahrer blieb unverletzt.
Text: Polizeidirektion Göttingen
Verpuffung durch überhitztes Fett
Göttingen, 16.11.2011
Durch einen Topf mit überhitztem Fett ist es am Mittwochabend zu einer Verpuffung im Appartement einer Wohnanlage an der Groner Landstraße gekommen.
Der 39-jährige Mieter hatte Wasser über das qualmende Fett ausgegossen und so offenbar die Verpuffung ausgelöst. Dabei wurde eine Leichtbauwand zwischen Wohnraum und Küchennische eingedrückt. Der 39-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu. Ein 8-jähriges Kind erlitt einen Schock und wurde vorsorglich in die Kinderklinik verbracht.
Text: Feuerwehr Bremen
Dachstuhlbrand in Schwachhausen
Bremen, 16.11.2011
Am 16.11.2011 um 00:15 h wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Feuer in der Ottilie-Hoffmann-Straße im Stadtteil Schwachhausen gemeldet.
Aufgrund der Meldung wurden der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 2 und 1, die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Lehesterdeich sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte der Dachstuhl eines eingeschossigen Einfamilienhauses mit ausgebautem Dachgeschoss. Die Bewohner hatten das Gebäude bei Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen.
Zur Brandbekämpfung wurden zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren im Innenangriff und über eine Drehleiter eingesetzt.
Um 00:57 h konnte vom Einsatzleiter „Feuer aus“ gemeldet werden.
Zum Löschen von Glutnestern wurde die Dachhaut des Gebäudes geöffnet.
Das Brandobjekt wurde mit Hilfe eines Überdruckbelüftungsgerätes entraucht. Die Kriminalpolizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.

Text: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land
Foto: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land
Sattelzug fuhr ungebremst auf Sicherungsfahrzeug
Stuhr, Lk. Diepholz, 15.11.2011
Auf der BAB 1 zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Bremen-Brinkum, Fahrtrichtung Hamburg, Landkreis Diepholz ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Personen, die tödlich verletzt wurden.
Die Autobahnpolizei Ahlhorn erhielt gegen 02:40 h die Mitteilung über einen schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A 1, zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Bremen-Brinkum in Fahrtrichtung Hamburg.
Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei ist ein 41-jähriger Lkw-Fahrer aus Soest, Nordrhein-Westfalen, mit seinem Sattelzug nahezu ungebremst in die Absicherung einer Gefahrenstelle hineingefahren.
Grund war ein liegengebliebener Schwertransport, bei dem die Sattelzugmaschine ausgetauscht werden musste. Die zuständige Straßen- und Autobahnmeisterei übernahm die Absicherung der Gefahrenstelle. Die sogenannte Verkehrsbeeinflussungsanlage Bremen-Niedersachsen und die elektronischen Verkehrswarntafeln wiesen auf die Gefahrenstelle hin, der Verkehr wurde auf die mittlere und linke Fahrspur geleitet.
Trotz dieser Maßnahmen prallte der 41-Jährige mit seinem Sattelzug auf zwei Fahrzeuge und einen Anhänger der Autobahnmeisterei. Alle Fahrzeuge wurden bei dem Aufprall völlig zerstört, wobei ein Fahrzeug umgeworfen wurde. Die Unfallfolgen waren so schwerwiegend, dass die beiden Mitarbeiter der Autobahnmeisterei noch am Unfallort verstorben sind.
Über die Schwere der Verletzungen des 41-Jährigen können zurzeit noch keine Angaben gemacht werden. Gleiches gilt zur Höhe des Sachschadens, der sicherlich im hohen fünftstelligen Bereich liegen wird.
Die Bergungsmaßnahmen dauern zurzeit noch an, da sich das Trümmerfeld über alle drei Fahrspuren der Autobahn erstreckt. Die Autobahn wird voraussichtlich nicht vor 14:00 h wieder freigegeben werden können.
Die Bergungs- und Rettungsmaßnahmen übernahm die Feuerwehr Groß Mackenstedt, die mit 26 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort war. Eingesetzt wurde zudem ein Autokran der Berufsfeuerwehr Bremen.
Die Verkehrsteilnehmer, die zum Teil bereits sehr lange im Stau stehen, werden zurzeit von Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes aus Brinkum und Kirchweyhe mit heißen Getränken und Essen versorgt.
Text: Polizeiinspektion Delmenhorst / Oldenburg - Land
Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 1
Stuhr, Lk. Diepholz, 15.11.2011
Bei einem Unfall sind in den Nachtstunden zum Dienstag zwei Personen tödlich verletzt worden.
Die Autobahnpolizei Ahlhorn erhielt gegen 02:40 h die Mitteilung über einen schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A 1, zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Bremen-Brinkum in Fahrtrichtung Hamburg.
Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei ist ein 41-jähriger Lkw-Fahrer aus Soest, Nordrhein-Westfalen, mit seinem Sattelzug nahezu ungebremst ist die Absicherung einer Gefahrenstelle hineingefahren. Grund war ein liegengebliebener Schwertransport, bei dem die Sattelzugmaschine ausgetauscht werden musste. Die zuständige Straßen- und Autobahnmeisterei übernahm die Absicherung der Gefahrenstelle. Die sogenannte Verkehrsbeeinflussungsanlage Bremen-Niedersachsen und die elektronischen Verkehrswarntafeln wiesen auf die Gefahrenstelle hin, der Verkehr wurde auf die mittlere und linke Fahrspur geleitet.
Trotz dieser Maßnahmen prallte der 41-Jährige mit seinem Sattelzug auf zwei Fahrzeuge und einen Anhänger der Autobahnmeisterei. Alle Fahrzeuge wurden bei dem Aufprall völlig zerstört, wobei ein Fahrzeug umgeworfen wurde. Die Unfallfolgen waren so schwerwiegend, dass die beiden Mitarbeiter der Autobahnmeisterei noch am Unfallort verstorben sind.
Über die Schwere der Verletzungen des 41-Jährigen können zurzeit noch keine Angaben gemacht werden.
Gleiches gilt zur Höhe des Sachschadens, der sicherlich im hohen fünftstelligen Bereich liegen wird.
Die Bergungsmaßnahmen dauern zurzeit noch an, da sich das Trümmerfeld über alle drei Fahrspuren der Autobahn erstreckt. Die Autobahn wird voraussichtlich nicht vor 14:00 h wieder freigegeben werden können.
Die Bergungs- und Rettungsmaßnahmen übernahm die Feuerwehr Groß Mackenstedt, die mit 26 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort war. Eingesetzt wurde zudem ein Autokran der Berufsfeuerwehr Bremen.
Die Verkehrsteilnehmer, die zum Teil bereits sehr lange im Stau stehen, werden zurzeit von Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes aus Brinkum und Kirchweyhe mit heißen Getränken und Essen versorgt.
Text: Polizei Wolfsburg
Unfall auf der Landstraße
Jerxheim, Lk. Helmstedt, 15.11.2011
Bei einem Unfall auf der Landstraße zwischen Jerxheim und Dobbeln
im südlichen Landkreis Helmstedt wurde am Dienstagmittag ein 55 Jahre
alter Passat-Fahrer schwer verletzt.
Der aus der Samtgemeinde Heeseberg stammende Fahrer verlor den Ermittlungen nach vermutlich aufgrund einer gesundheitlichen Ausfallerscheinung die Kontrolle über seinen Pkw.
Nach dem Durchfahren zweier Kurven sei der 55-Jährige plötzlich nach
Zeugenangaben von der Fahrbahn abgekommen. Der Passat rutschte
seitlich in den Straßengraben. Feuerwehr, Rettungskräfte und
Notärztin bargen den Verletzten aus seinem Fahrzeug. Danach wurde der
55-Jährige in die Helmstedter Klinik gebracht und inzwischen in eine
Klinik nach Magdeburg verlegt. Der Passat musste nach dem Unfall
abgeschleppt werden.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Küchenbrand
Bad Gandersheim, Lk. Northeim, 15.11.2011
Kurz nach 17:00 h kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Roswithastraße zu einem Küchenbrand.
Bei ihrer Rückkehr stellte die Wohungsinhaberin Rauchschwaden im Bereich der Wohnungseingangstür fest. Durch die eingesetzte Feuerwehr wurde der Brand nach kurzem Löscheinsatz abgelöscht. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist der Brand offensichtlich im Bereich des
Elektroherdes ausgebrochen.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Lkw-Unfall im Baustellenbereich
Hildesheim, 15.11.2011
Gegen 06:53 h gerät der 31-jährige Führer eines mit Sammelgut beladenen Sattelzuges aus Dänemark mit seinem Fahrzeug im Bereich der Grossbaustelle auf der BAB 7 kurz hinter dem Autobahndreieck Salzgitter im einspurigen Bereich rechtssseitig in die dort stehende Stahlschutzwand, beschädigt diese auf 50 Metern und wirft im weiteren Verlauf diese Wand auf ca. 100 m um.
Der Fahrer aus Bulgarien bleibt unverletzt. Bei dem Unfall wird der Tank der Sattelzugmaschine aufgerissen und die Fahrbahn durch ausgelaufenen Dieselkraftstoff verunreinigt. Die Feuerwehr Bockenem verhindert ein weiteres Auslaufen von Kraftstoff und die Verunreinigung von Erdreich. Der Verkehr auf der BAB 7, Richtungsfahrbahn Hannover, wird über die BAB 39 abgeleitet und über die zweite Fahrspur an der VU-Stelle vorbeigeführt.
Vor der Anschlussstelle Baddeckenstedt staut sich der Verkehr in einer Länge von einen Kilometer, auf der BAB 7 gibt es einen Rückstau ab dem Baustellenbeginn an der Anschlussstelle Bockenem in Fahrtrichtung Hannover von 5 Kilometern Länge. Die gesperrte Fahrspur kann um 11:35 h wieder frei gegeben werden.
Text: Polizeiinspektion Heidekreis
Feuer in Gewächshaus gelegt
Eickeloh, Lk. Heidekreis, 15.11.2011
Zwischen 00:30 h und 01:20 h entzündeten Unbekannte in einem Gewächshaus an der Walsroder Straße mehrere Kunststoffblumenbehälter und flüchteten.
Durch das Feuer wurden Glasscheiben des Gewächshauses beschädigt.

Text: Polizeiinspektion Heidekreis
Foto: Polizeiinspektion Heidekreis
Zwei Tote, drei Verletzte
Walsrode, Lk. Heidekreis, 15.11.2011
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am frühen Morgen des 15.11. auf der BAB 7. Zwei Frauen starben, drei Männer wurden verletzt. Die BAB 7 wurde in Richtung Hannover für mehrere Stunden voll gesperrt.
Gegen 01:40 h hatte ein 48-jähriger Lkw-Fahrer aus Mazedonien seinen Sattelzug in einer Nothaltebucht rechts neben dem Standstreifen gestoppt. Vermutlich weil er eine Pause machen oder seine Ruhezeit nehmen wollte. Um 02:16 h kam ein mit vier Personen besetzter Daimler Kleinbus mit Anhänger aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte ungebremst unter den Sattelauflieger. Der 50-jährige Fahrer erlitt schwere
Verletzungen, ein 52 Jahre alter Mitfahrer wurde schwer verletzt in dem Fahrzeug eingeklemmt. Die 36-Jährige Beifahrerin und eine zweite
Mitfahrerin erlitten bei dem Aufprall tödliche Verletzungen. Die Leichen mussten durch die Feuerwehr Bad Fallingbostel, die mit 29 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen im Einsatz war, mit schwerem Gerät aus dem total demolierten Kleinbus herausgeschnitten werden. Alle vier Insassen des Kleinbusses stammen aus Bulgarien und waren nach jetzigem Ermittlungsstand auf dem Weg von Dänemark nach Hause. Der 24 Jahre alte Beifahrer im Sattelzug, der in seiner Koje geschlafen hatte, wurde durch den Aufprall
herausgeschleudert und leicht verletzt. Die Verletzten wurden mit
Rettungswagen in Krankenhäuser nach Hannover bzw. Soltau eingeliefert.
Die BAB 7 wurde in Richtung Hannover bis 07:37 h voll gesperrt, danach konnte der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeifahren.

Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft
Sattelzug kippt um
Laatzen, Region Hannover, 15.11.2011
Ein Lastwagen sorgte heute Morgen für erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der Bundesstraße 443 in Höhe Rethen. Beim Abzweig von der B 6 auf die B 443, Richtung Sehnde, kippte der Sattelzug um. Die Ladung verteilte sich auf die Fahrbahn. Der Fahrer krabbelte unverletzt über die Dachluke aus seiner Zugmaschine.
Gegen 10:20 h wurde die Ortsfeuerwehr Rethen durch die Leitstelle zu einem Lkw-Unfall gerufen. Auf der B 443 war in Richtung Sehnde ein Sattelzug, beladen mit 26 Tonnen Rübenschnitzel aus der Nordstemmer Zuckerfabrik, umgestürzt. Der 36-jährige Fahrer hatte sich schon vor Eintreffen der Rettungsdienste durch die Dachluke aus seinem Fahrerhaus befreit. Die Feuerwehrkräfte streuten Bindemittel und unterstützten die Polizei bei der Sicherung der Unfallstelle.
Mit einem hydraulischen Radlader eines Landwirts aus Ingeln wurde die Ladung auf einen anderen Lkw der Visselhöveder Spedition umgeladen. Dieses passierte ab 11:45 h in aufwendiger Arbeit. Teilweise schippten die Mitarbeiter die Rübenschnitzel per Schaufel aus dem Laderaum. Die dampfenden Zuckerrübenreste kamen in einen Ersatzlastwagen.
Während des Umladens war die Richtungsfahrbahn gen Pattensen voll gesperrt, es kam zu Behinderungen. Ab 13:00 h war die vielbefahrene Bundesstraße dann voll gesperrt. Mit einem Kranwagen wurden der Lastwagen samt Auflieger wieder aufgerichtet. Gegen 14:00 h schleppte ein Bergungsunternehmen den Lkw Richtung Hannover ab.
Durch den Verkehr waren die Schnitzel auf der Fahrbahn auf etlichen 100 Meter verteilt worden und im rauhen Asphalt eingefahren. Eine Kehrmaschine der Straßenmeisterei aus Sarstedt wurde angefordert und beseitigte die Reste von der Fahrbahn. Mit etlichen 100-Litern Wasser und einigen Besen reinigten die Rethener Feuerwehrleute anschließned die glitschige Fahrbahn gründlich. Um 14:40 h rückten die Rethener Feuerwehr wieder ein.
Durch die Straßenmeisterei wurden vorsichtshalber Schilder "Achtung Schleudergefahr" aufgestellt.
Die Rübenschnitzel werden nun nicht mehr als Viehfutter verwendet, sie kommen in einer Biogasanlage.
Im Einsatz waren: Polizei Laatzen mit mehreren Streifenwagen und Motorräder der Messeverkehrslenkung, die Ortsfeuerwehr Rethen mit zwölf Kräften und zwei Fahrzeugen sowie die Straßenmeisterei Sarstedt mit zwei Fahrzeugen.
Text: Feuerwehr Hamburg
Notfall auf einem Schiff
Wachrevier: Wilhelmsburg, 14.11.2011
Auf dem 91 Meter langen, unter der Flagge von Antigua Barbuda fahrenden, Frachtschiffs NATALIE, war es zu einem Unfall gekommen.
Als das Schiff in den Hamburger Hafen einlief, stürzte ein Matrose an Bord etwa fünf Meter in die Tiefe und verletzte sich am Gesichtsschädel und am Unterarm. Aufgrund sprachlicher Schwierigkeiten entschloss sich die russische Besatzung den Notruf per Handy abzusetzen. Die Rettungsleitstelle entsandte die Besatzungen eines Löschfahrzeuges, eines Rettungswagen und eines Notartzeinsatzfahrzeuges auf ein Löschboot zum
einlaufenden Schiff. Über Seefunk verständigten sich die Schiffsbesatzungen auf einen Übergabepunkt im Travehafen. Nach notärztlicher Sichtung konnte der Matrose unter dem Verdacht einer Unterarmfraktur und eines Kieferbruches notarztbegleitet in ein Krankenhaus befördert werden.
Einsatzkräfte: 14

Text: Polizeiinspektion Stade
Foto: Polizeiinspektion Stade
Vier zum Teil schwer verletzte Autoinsassen
Nottensdorf, Lk. Stade, 14.11.2011
Am frühen Nachmittag gegen 13:15 h kam es auf der Landesstraße 130 in Nottensdorf zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem vier Autoinsassen zu Teil schwere Verletzungen erlitten.
Ein 57-jähriger Fahrer eines MAN-Lkw mit Anhänger aus Wischhafen war aus dem Bliedersdorfer Weg in Nottensdorf gekommen und wollte nach links in Richtung Horneburg auf die L 130 einbiegen.
Dabei übersah er offenbar die aus Richtung Horneburg in Richtung Grundoldendorf herannahende 54-jährige Fahrerin eines Ford KA aus Stade. Diese konnte ihr Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen und prallte gegen den Unterfahrschutz und den hinteren Reifen des einbiegenden Lkw-Anhängers.
Die 54-Jährige wurde durch die Wucht des Aufpralls in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von den 15 Feuerwehrleuten der Ortsfeuerwehren Nottensdorf und Horneburg mit hydraulischen Rettungsgerät aus dem völlig zerstörten Wrack befreit werden.
Sie wurde nach der Erstversorgung durch den Buxtehuder Notarzt vom Rettungsdienst in eine Hamburger Spezialklinik eingeliefert. Ihr 36-jähriger Beifahrer aus Stade erlitt ebenfalls schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung durch den zweiten Notarzt aus Stade in das dortige Elbeklinikum gebracht.
Die beiden anderen hinten sitzenden 14 und 45 Jahre alten Mitfahrer, ebenfalls aus Stade, erlitten leichte Verletzungen und wurden von den Besatzungen des dritten und vierten eingesetzten Rettungswagens in die Klinik nach Buxtehude und Stade gefahren.
Der LKW-Fahrer blieb bis auf einen Schock unverletzt.
Der Ford KA wurde bei dem Unfall total zerstört, am Lkw-Anhänger entstand erheblicher Sachschaden.
Noch vor Ort machte sich ein von der Staatsanwaltschaft Stade beauftragter Sachverständiger der DEKRA ein Bild vom Unfallgeschehen, er wird ein entsprechendes Unfallgutachten erstellen.
Die Landesstraße 130 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme für 90 Minuten voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr durch die Polizei örtlich umgeleitet, zu größeren Behinderungen kam es dabei aber nicht.
Text: Polizeiinspektion Diepholz
Tödlicher Verkehrsunfall auf der B 214
Sulingen, Lk. Diepholz, 14.11.2011
Am Nachmittag gegen 15:50 h wurde ein 44-jähriger Mann aus Sulingen bei einem Verkehrsunfall auf der B 214, Ortsumgehung Sulingen, in Höhe der Abfahrt Ost, getötet.
Der Mann wollte mit seinem Pkw VW Polo nach links auf die Ortsumgehung Richtung Nienburg einbiegen. An der Auffahrt stoppte er zunächst und fuhr dann an, ohne auf den fließenden Verkehr auf der B 214 zu achten. Ein 32- jähriger Lkw Fahrer aus Holland konnte trotz Vollbremsung und Ausweichmannöver nach links einen Zusammenstoß nicht verhindern. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW Polo, auf der linken Seite in Höhe des Fahrers getroffen und in den gegenüberliegenden Graben geschleudert. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät, er war vermutlich auf der Stelle tot.
Der mit 25 Tonnen Steine beladene Lkw kam erst nach einigen Metern zum Stehen. Der Fahrer wurde leicht verletzt und steht unter Schock. Die B 214 wurde für die Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten voll gesperrt. Die Sperrung dauert noch an. Während der Unfallaufnahme leuchtete die Feuerwehr Sulingen die Unfallstelle aus.
Text: Hameln-Pyrmont/Holzminden
Küchenbrand
Hameln, Lk. Hameln-Pyrmont, 14.11.2011
Am Montagabend wurde der Leitstelle von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst über Notruf ein Küchenbrand gemeldet.
Nach den Ermittlungen der Polizei hatte der 23-jährige Wohnungsinhaber nach 18:00 h in der Küche den Herd eingeschaltet und war dann im Wohnzimmer eingeschlafen.
Der Wohnungsinhaber wurde dann gegen 21:20 h auf Grund starker Rauchentwicklung auf den mittlerweile jedoch wegen Sauerstoffmangels
erloschenen Brand aufmerksam.
Der 23-Jährige verliess jedoch nicht sofort seine Wohnung, sondern
öffnete zunächst Küchen- und Balkontür. Dabei zog sich der junge Mann
eine Rauchgasvergiftung zu. Danach verließ der 23-Jährige seine Wohnung, während eine Nachbarin den Notruf 112 wählte. Der 23-Jährige wurde in ein Klinikum gebracht.
Gegen den 23-Jährigen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.
Text: Polizeiinspektion Heidekreis
Benzin löst Brand in Garage aus...
Schneverdingen, Lk. Heidekreis, 14.11.2011
Gegen 21:20 h arbeiteten ein 42-Jähriger und sein 17 Jahre alter Sohn an einem in der Garage eines Hauses am Schmetterlingsweg stehenden Motorroller.
Um weitere Arbeiten ausführen zu können, ließen sie das Benzin aus dem Tank in einen Eimer laufen. Hierbei lief jedoch etwas Kraftstoff daneben und entzündete sich an einem auf dem Boden aufgestellten Halogenstrahler.
Die Flammen griffen schnell auf den Motorroller und die Garage über, so dass die beiden Männer das Gebäude durch eine Seitentuer schnell verließen. Da sich das elektrisch angetriebene Garagentor durch den
verursachten Stromausfall nicht mehr öffnen ließ, musste die alarmierte Feuerwehr (FFW Schneverdingen mit 26 Kräften und fünf Fahrzeugen) das Tor herausbrechen, erst danach konnten die Feuerwehrkräfte den Brand löschen.
Text: Polizei Wolfsburg
Glätteunfall auf der Landstraße zwischen Flechtorf und Beienrode
Wolfsburg, 14.11.2011
Mit Prellungen und Abschürfungen kam am Mittag eine 27 Jahre alte Polo-Fahrerin aus der Gemeinde Lehre bei einem Unfall auf der Landstraße zwischen Flechtorf und Beienrode davon.
Bei extremer Straßenglätte durch überfrierende Nässe kam die 27-Jährige gegen 12:45 hr in einer langgezogenen Linkskurve von der Fahrbahn ab und
prallte mit ziemlicher Wucht gegen einen Straßenbaum.
Durch den Aufprall wurde der Motorblock des achtjährigen Polo aus der
Verankerung gerissen und blieb vor dem Fahrzeugwrack liegen. Die 27-Jährige wurde eingeklemmt und musste durch Feuerwehrmänner aus dem Fahrzeug befreit. Zuvor alarmierte die 27-Jährige noch selbst per Notruf die Polizei. Rettungskräfte brachten die Verletzte zur weiteren ärztlichen Versorgung ins Wolfsburger Klinikum.
Text: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden
Der bevorstehende Winter kündigt sich an
Lk. Holzminden, 14.11.2011
Der kommende Winter kündigt sich auch im Straßenverkehr mehr und mehr an. Nicht nur, dass durch das fallende Laub auf den Straßen die Straßenverhältnisse rutschig geworden sind, nein, darüber hinaus kündigte sich der herannahende Winter bereits mit Glatteis bzw. Reifglätte sehr deutlich an.
Um 05:15 h befuhr eine 27-jährige Frau mit ihrem Alfa Romeo die Landesstraße 583 von der B 64 kommend in Richtung Arholzen. Kurz vor Arholzen geriet die Frau beim Bremsen bzw. Ausweichen eines über die Straße laufenden Tieres auf der reifglatten Straße ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Glücklicherweise wurde die junge Frau, trotzdem sie im Fahrzeug eingeklemmt war und von der Feuerwehr befreit werden musste, nur leicht verletzt.
Leicht verletzt wurde auch der Fahrer eines Motorrollers, der gegen 08:00 h die Kreisstraße 64 von Bevern kommend in Richtung Lobach befuhr. Auf der spiegelglatten Straße geriet der 32-jährige Zweiradfahrer ins Schleudern und stürzte. Während der Motorroller gegen die Front eines entgegenkommenden Linienbusses prallte, blieb dieser Aufprall dem 32-Jährigen erspart, so dass er beim Sturz auf die Fahrbahn ebenfalls lediglich mit leichten Verletzungen davon kam.
Drei weitere Verkehrsunfälle mussten von den Einsatzbeamten des Polizeikommissariats Holzminden in Nebenstraßen des Stadtgebietes am heutigen Vormittag aufgenommen werden, die ebenfalls aufgrund der Reifglätte zustande kamen. Hier blieb es bei Blechschäden.
Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Wieder zwei Schwerverletzte bei Unfall mit Fahranfänger
Rotenburg-Mulmshorn, Lk. Rotenburg, 14.11.2011
Erneut musste die Polizei Rotenburg im Südkreis einen sehr schweren Verkehrsunfall mit zwei schwer verletzten jungen Fahrzeuginsassen aufnehmen, bei dem ein junger Autofahrer erheblich zu schnell gefahren war und so den Unfall verursacht hatte.
Erst am letzten Wochenende war es zu einem Unfall mit zwei toten 20-Jährigen und wenige Tage später mit einem weiteren schwer verletzten jungen Autofahrer in der Nähe von Ostervesede gekommen. Insgesamt gesehen handelt es sich um den fünften Unfall in den letzten zwei Wochen, bei dem Fahranfänger mit Bäumen kollidieren.
In diesem Fall hatte ein 18-jähriger Autofahrer aus Zeven, der erst seit kurzem seinen Führerschein hat, auf dem Höperweg kurz hinter Mulmshorn in Richtung Höperhöfen nach einer Rechtskurve die Kontrolle über seinen Ford Focus Verloren. Dabei kam der Fahranfänger nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte vorn rechts mit einem dicken Baum. Danach wurde das Fahrzeug wieder auf die Fahrbahn zurückgeschleudert. Beide Fahrzeuginsassen wurden bei dem Unfall schwer verletzt; der ebenfalls 18-jährige Beifahrer aus Zeven war zunächst nicht ansprechbar.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Tödlicher Verkehrsunfall
Einbeck, Lk. Northeim, 14.11.2011
Am Montag kam es um 05:20 h auf der Talbrücke der B 3 in der Gemarkung Salzderhelden zu einem schweren Verkehrsunfall.
Es herrschte Nebel mit einer Sichtweite von ca. 50 Meter; aufgrund der niedrigen Temperaturen war der Fahrbahnbelag eisglatt. Nach Angaben eines beteiligten 45-jährigen Lkw-Fahrers war dieser mit seinem Lkw von Einbeck in Richtung Northeim gefahren. Mittig der Talbrücke kamen ihm hintereinanderfahrend zwei Pkw entgegen. Plötzlich scherte der 54-jährige Autofahrer aus Northeim aus, um das vorausfahrende Fahrzeug zu überholen. Aufgrund der Eisglätte stellte sich das Auto quer und prallte mit der Längsseite gegen den entgegenkommenden Lkw.
Der Pkw-Fahrer wurde tödlich verletzt. Der Lkw-Fahrer erlitt schwere
Verletzungen. Der 48-jährigen Fahrerin aus einem Northeimer Ortsteil,
die zuvor überholt worden war, gelang es gerade noch auf der linken
Fahrbahnseite an der Unfallstelle vorbei zu fahren. Danach kam sie
ins Schleudern und prallte in die Leitplanke. Kurze Zeit später kam
aus Richtung Northeim ein weiterer Pkw-Fahrer auf die Unfallstelle
zugefahren. Ihm gelang es nicht mehr, rechtzeitig zu bremsen. Er
berührte leicht den verunfallten Lkw, kam ins Schleudern und rutschte
hinter der Unfallstelle in die Leitplanke. Aus Richtung Einbeck kam
eine 51-jährige Pkw-Fahrerin aus einem Dasseler Ortsteil auf die
Unfallstelle zu. Da sie dringend zur Arbeit musste, wollte sie an der
Unfallstelle vorbeifahren. In dem Augenblick kam ihr ein 50-jähriger
Mann mit Pkw aus einem Northeimer Ortsteil entgegen. Beide Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Aufgrund der geringen Geschwindigkeit, wurde zum
Glück niemand verletzt. Aus Richtung Einbeck näherte sich dann
anschließend noch ein 54-jähriger Autofahrer mit seinem Pkw. Als der
das Trümmerfeld sah, bremste er seinen PKW ab, geriet auf der glatten
Fahrbahn ins Schleudern und prallte in die Leitplanke unmittelbar vor
der Unfallstelle. Er wurde zum Glück ncht verletzt.
Für die Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die Talbrücke für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch Salzderhelden umgeleitet.
Text: Polizeiinspektion Heidekreis
Mülltonnenbrand
Ahlden, Lk. Heidekreis, 14.11.2011
Gegen 00:45 h brannten zwei unter dem Carport eines Hauses am Mühlendamm stehende Mülltonnen.
Durch Zufall bemerkten die Bewohner des Hauses das Feuer, alarmierten die Feuerwehr und begannen die Flammen zu löschen.
Die Feuerwehr Ahlden war mit 17 Kräften und drei Fahrzeugen im Einsatz und löschte die Reste der Papiermülltonne, der Restmülltonne sowie die geringen Brandfolgen an einigen Balken des Carports ab. Eine Gefahr für das angrenzende Wohnhaus hat nach Angeben der Feuerwehr zu keinem Zeitpunkt bestanden.
Text: Polizeidirektion Hannover
Unbekannte setzen Vereinsheim in Brand
Zeugen gesucht!
Stelingen, Region Hannover, 14.11.2011
Zwischen Sonntag 17:00 h und Montag 10:00 h haben Unbekannte das Vereinsheim eines Sportvereins an der Straße Forstweg (Garbsen / Stelingen) in Brand gesetzt. Zuvor sind die Brandstifter in die Räumlichkeiten eingebrochen. Die Polizei sucht Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Unbekannten über ein Fenster in das Vereinsheim der Fußballsparte eingebrochen, wo sie in einem Umkleideraum eine Massageliege anzündeten. Ein Mitarbeiter des Sportvereins entdeckte die Schäden am nächsten Morgen und informierte
die Polizei - das Feuer war von selbst erloschen. Die Ermittler
untersuchten den Umkleideraum und fanden mehrere Flaschen
Brandbeschleuniger, so dass sie von einer vorsätzlichen Brandstiftung
als Brandursache ausgehen. Die Unbekannten stahlen Bargeld und Getränke.
Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zu der Tat oder den Tätern machen können. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.
Text: Polizeidirektion Hannover
Mikrowelle gerät in Brand
Hannover, 14.11.2011
Am Nachmittag gegen 14:00 h ist es in einer Doppelhaushälfte an der Eichenfeldstraße in Badenstedt zu einem Brand gekommen.
Aus bisher ungeklärter Ursache hat eine Mikrowelle im Keller Feuer gefangen. Ersten Ermittlungen zufolge war der 11 Jahre alte Sohn der Familie alleine im Haus und wollte sich in einem Kellerraum in einer Mikrowelle etwas zu Essen aufwärmen. Plötzlich stand das Gerät in Flammen, die dann auf das Mobiliar übergriffen. Der 11-Jährige verließ den Raum und alarmierte umgehend die Feuerwehr, die den Brand schnell löschen konnte. Verletzte gab es nicht. Die Ursache des Feuers ist derzeit noch ungeklärt. Ermittler der Kriminalpolizei werden den Brandort morgen untersuchen.
Text: Polizeidirektion Hannover
51-jähriger Lkw-Fahrer schwer verletzt
Region Hannover, 14.11.2011
Am Morgen gegen 08:00 h ist es auf der BAB 2 in Richtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Bad Nenndorf und Kolenfeld zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Sattelzügen gekommen. Ein 51 Jahre alter Lkw-Fahrer ist dabei schwer verletzt worden.
Nach bisherigen Ermittlungen zufolge war ein 62-Jähriger mit seinem
Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Berlin unterwegs
gewesen und musste seine Geschwindigkeit aufgrund hohen Verkehrsaufkommens stark verringern. Dies bemerkte der 51-Jährige offensichtlich zu spät und fuhr mit seinem Sattelzug auf den Auflieger seines Vordermannes, wobei das Führerhaus seines Wagens stark beschädigt wurde. Der 51 Jahre alte Mann erlitt dabei schwere Verletzungen, ein Rettungswagen brachte ihn zur stationären Behandlung in eine Klinik.
Text: Holger Schmalfuß
Küchenbrand in der Schlachthofstraße
Nordhorn, Graf. Bentheim, 14.11.2011
Bei einem Küchenbrand zog sich eine Person eine leichte Rauchgasvergiftung zu und wurde in die Nordheimer Klinik eingeliefert.
Es war 12:30 h, als am Montag ein B3-Alarm für die Ortsfeuerwehr Nordhorn ausgelöst wurde. "Brand in einer Wohnung, Schlachthofstraße" lautete die Alarmdurchsage des Leitstellendisponenten. Die Fahrzeuge KdoW, LF 20/16-1, HRB 32 und HLF 20/16 rückten in kurzen Abständen aus.
Bei Eintreffen des Brandmeisters vom Dienst (BvD) hatte die Bewohnerin der Wohnung im 3. OG das Feuer in der Küche bereits gelöscht. Auf dem Herd war eine Pfanne in Brand geraten und hatte die Küche entzündet. Die Dunstabzugshaube und Teile der Oberschränke fingen Feuer. Die Frau löschte den Brand nach eigenen Angaben mit Wasser. Da die Wohnung stark verraucht war wurde sie von den Feuerwehrleuten mit einem Hochdrucklüfter belüftet. Strom- und Gaszufuhr wurden unterbrochen. Die junge Frau wurde zur Sicherheit mit einem RTW in die Euregio-Klinik verbracht. Es bestand der Verdacht einer Rauchgasintoxikation.
Text: Polizeidirektion Göttingen
Feuer in Produktionshalle eines holzverarbeitenden Betriebes
Göttingen, 14.11.2011
In einer Produktionshalle eines holzverarbeitenden Betriebes an der Hannoverschen Straße ist am Montagvormittag gegen 10:30 h ein Feuer ausgebrochen.
Verletzt wurde niemand. Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen
entwickelte sich ausgehend von einem technischen Defekt im Innern eines Spänebunkers ein Schwelbrand. Die hieraus entstehenden Flammen griffen anschließend auf das Hallendach über. Weil das Feuer rechtzeitig entdeckt wurde, blieben größere Schäden aus. Die Berufsfeuerwehr Göttingen war mit rund 70 Feuerwehrleuten im Einsatz und löschte das Feuer.
Text: Torsten Baxmann
Polo fuhr unter Rübenlaster
Springe, Region Hannover, 14.11.2011
Am 13.11.11 um 23:34 h wurden die Feuerwehren aus Springe und Altenhagen I zu einen schweren Verkehrsunfall auf der B 217 zwischen Springe und Altenhagen I, etwa in Höhe Sedemünder, alarmiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen wollte der Fahrer eines Sattelzuges ("Rübentransporter") auf der B 217 aus Richtung Altenhagen I kommend wenden. Hierbei übersah er einen nachfolgenden Pkw VW Polo, der in das Hindernis fuhr. Der Fahrer des Polos erlitt bei dem Unfall Verletzungen. Zunächst war gemeldet, dass der Pkw-Faher in dem Fahrzeug eingeklemmt sei, was sich jedoch nicht bestätigte.
Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehren wurde die Einsatzstelle gesichert, auslaufende Betriebsstoffe abgestreut und diese für die weiteren Bergungsarbeiten sowie die polizeiliche Unfallaufnahme ausgeleuchtet.
Der Feuerwehreinsatz war gegen 02:00 h nachts beendet. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Springe und Altenhagen I mit 28 Einsatzkräften und fünf Einsatzfahrzeugen.



