BLAULICHT: Einsätze

Text: Fahrverbot einstellen. Polizeiinspektion Harburg
Witterungsbedingte EinsätzeLk.
Harburg, 06.02.2011
Nachdem sich der Winter zumindest kurzzeitig verabschiedet hat, setzte am Wochenende Dauerregen und Sturm ein. Schon ab Freitag Morgen waren die Beamten der Polizeidienststellen im Landkreis Harburg neben den Feuerwehren bei zahlreichen Einsätzen eingesetzt. Insgesamt konnten alleine mindestens 32 Einsätze seitens In den meisten Fällen handelte es sich um überflutete Fahrbahnen und Gegenstände auf der Fahrbahn. Zusätzlich lösten aufgrund des Sturmes noch zahlreiche Alarmanlagen aus. Die Polizei aus Seevetal war am Samstag Nachmittag u.a. in Fleestedt im Buchenweg eingesetzt. Hier drohten Garagen und angrenzende Keller mit Wasser vollzulaufen. Da die Feuerwehr noch nicht vor Ort war, griffen die Beamten zu Schaufel und Müllsack und konnten so das Wasser mittels der behelfsmäßigen Sandsäcke aufhalten und einen größeren Schaden verhindern. Am frühen Sonntag morgen fiel dann noch der Strom in großen Teilen von Buchholz aus. Dieses hatte zur Folge, dass wiederum diverse Alarmanlagen auslösten und das Erscheinen der Polizei erforderlich machten. Der Grund des Stromausfalls ist nicht bekannt. Pech für einen Verantwortlichen eines Geschäftes in Buchholz: Er wollte aufgrund der ausgelösten Alarmanlage nach dem Rechten sehen. Die ebenfalls alarmierten Beamten stellten bei dem 55-jährigen Atemalkoholgeruch fest. Da der Geschäftsinhaber mit einem Pkw vorgefahren war, wurde er aufgefordert zu pusten. Der Test ergab einen Wert von 0,98 Promille. Der Mann darf sich nun auf eine hohe Geldbuße und auf ein einmonatiges

Text: Timm
Hochwassereinsatz in Oese
Oese
, Lk. Rotenburg, 06.02.2011
Die Feuerwehren Oese-Poggemühlen und Basdahl mussten am Sonntag um 09:15 h zu einem Hochwassereinsatz ausrücken. Der Mühlenbach führte so viel Wasser, dass es an der Brücke in der Ortsmitte zum raschen Wasserstandsanstieg kam und damit verbunden zu einem Rückstau. Einige Häuser in der Siedlung Fuhrenkamp waren in Gefahr. 40 Feuerwehrleute der beiden Ortsfeuerwehren waren mit drei Pumpen mit einer Gesamtleistung von 2.600 Liter pro Minute im Einsatz und pumpten das Wasser auf die andere Brückenseite. Dieser Aufwand zeigte Erfolg. Zum Einsatzende um 13:00 h konnte der Wasserstand an der Brücke um rund 30cm gesenkt werden. An den bedrohten Häuser entstand kein Schaden und auch fünf Hühner konnten von Oeses Ortsbrandmeister Wolfgang Bock vor den Fluten gerettet werden. Meyer

Text: Lutz Wreide,
Anhaltende Regenfälle beschäftigen Feuerwehren
Elbmarsch,
Lk. Harburg, 06.02.2011
Vier Tage Dauerregen sorgten auch in der Elbmarsch für mehrere Einsätze der Elbmarsch-Feuerwehren. Bereits am frühen Sonntagmorgen rückte die Feuerwehr Schwinde-Stove in die Krümser Straße aus. Hier drückte aus dem Abwasserkanalnetz das Abwasser in den Keller eines Wohnhauses. Durch den gezielten Einsatz vom Pumpen konnte die Feuerwehr hier helfen. Wenig später rückten auch die Feuerwehren Oldershausen und Tespe zu vollgelaufenen Kellern aus. Sowohl in der Wiesenstraße in Tespe, als auch im Hörstenweg in Oldershausen pumpte die Feuerwehr die vollgelaufenen Keller leer. In Oldersahausen kam zusätzlich eine landwirtschaftliche Güllepumpe zum Einsatz, mit der der Wasserstand der Gräben im Hörstenweg erfolgreich gesenkt werden konnte. Besonders gefordert wurden jedoch die Feuerwehren aus Schwinde-Stove und Rönne die gegen Mittag abermals alarmiert wurden. Im Bereich der Schwinder Straße waren hier mehrere Gräben übervoll und drohten in angrenzende Wohngebäude zu laufen. Mit einem intensiven Einsatz mehrerer Pumpen wurde über Stunden hinaus das überschüssige Wasser in die Elbe gepumpt um das Grabensystem in der angrenzenden Feldmark zu entlasten. Hierzu verlegten die beiden Feuerwehren mehr als 1.800 Meter B-Schlauch Leitung von der Schwinder Straße, über den Elbdeich zur Elbe. Erst in den frühen Abendstunden konnten beide Feuerwehren den Einsatz beenden. Foto: Katrin Wreide
Text: Alfred Falkenberg, Feuerwehr Hannover
Wohnungsbrand in der Leipziger Straße Hannover, 06.02.11
Friedland-Hottenrode,
Lk. Göttingen, 06.02.2011
Unbekannte haben am frühen Sonntagmorgen mit Silvesterknallern den Briefkasten eines Privathauses in Hottenrode zertrümmert. Nach Angaben der Hausbewohner entstand dabei ein Sachschaden von etwa 200 Euro. Die aufnehmenden Polizeibeamten gehen Anhand von Spuren davon aus, dass es sich um einen polnischen Feuerwerkskörper mit erheblicher Sprengkraft gehandelt haben muss. Teile des Briefkastens flogen bis zu 25 Meter weit. Zeugenhinweise an die Polizei Friedland unter Telefon 05504-937900. Text: Polizeidirektion Göttingen Bei einem Wohnungsbrand in der Leipziger Straße (Stadtteil Vahrenheide) wurden am Abend mehrere Menschen verletzt. Um 21:34 h wurde der Feuerwehr Hannover zunächst eine „Rauchentwicklung“ in der Leipziger Straße 37 gemeldet. Wenig später meldeten mehrere Anrufer einen Wohnungsbrand unter der gleichen Adresse. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte es in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Wohnblocks, das Treppenhaus war massiv verraucht. Die 81-jährige Mieterin hatte zu diesem Zeitpunkt ihre Wohnung bereits verlassen. Sie wurde später mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Eine Familie (zwei Kinder, 17 Monate und drei Jahre alt, ihre 31-jährige Mutter und der 28-jährige Vater) war durch das Treppenhaus ins Freie geflüchtet. Dabei hatten alle Familienmitglieder Rauch eingeatmet und mussten nach der ärztlichen Versorgung vor Ort ebenfalls ins Krankenhaus gebracht werden. Weitere Hausbewohner wurden vor Ort durch einen Notarzt untersucht, mussten aber nicht in eine Klinik gebracht werden bzw. lehnten die Einweisung gegen ärztlichen Rat ab. In der betroffenen Wohnung das Wohnzimmer in voller Ausdehnung. Zur Brandbekämpfung setzte die Feuerwehr mehrere Einsatztrupps unter Atemschutzgeräten ein, das Feuer konnte so nach wenigen Minuten gelöscht werden. Durch den Brandrauch wurden aber auch alle anderen Räume in Mitleidenschaft gezogen. Die übrigen Hausbewohner, ca. 20 Personen, blieben auf Anweisung der Feuerwehr in Ihren Wohnungen und wurden dort durch Feuerwehrleute betreut. Eingesetzt waren zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Vinnhorst, fünf Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge mit zusammen ca. 50 Einsatzkräften. Um 23:00 h war dieser Einsatz beendet.

Text: Ermittlungen in den nächsten Tagen abschließen zu können. P
Brandstiftung in Beeke-Schule Scheeßel,
Lk. Rotenburg, 05.02.2011
Nach intensiven Ermittlungen und Befragungen der Beamtinnen und Beamten des Rotenburger Jugendkommissariats gestand ein 13-jähriger Schüler aus dem Bereich Scheeßel am Freitagmorgen in Rotenburg, die beiden Brände in den Schultoiletten der Beeke-Schule am Mittwochmorgen gelegt zu haben. Grund für seine Tat war, dass er sich "von allen gemoppt" fühlte. Er habe keine Freunde gefunden und sich in seinem Umfeld nicht wohl gefühlt, berichtete er den Ermittlern. Mit seinem Zündeln habe er aber weder die Schule anzünden wollen, noch wollte er irgendjemanden damit verletzen. Daher tue ihm das ganze inzwischen sehr leid, sagte er einer Beamtin. Das Kind wurde inzwischen von der Beeke-Schule suspendiert. "Für die Polizei ist der Junge ansonsten ein völlig unbeschriebenes Blatt und bisher in keiner Weise in Erscheinung getreten", erläuterte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen in Rotenburg. Gemeinsam mit dem Jugendamt werde nun geprüft, wie mit dem nicht schuldfähigen Kind umzugehen sei. Wegen Konflikten im Elternhaus war der Schüler bereits in einer Heimeinrichtung untergebracht. "Leider hat es in Scheeßel nach dem Vorfall sehr viele Gerüchte gegeben. Eines davon war, es gebe Drohungen im Internet", berichtet der Polizeisprecher. Hier hat aber wohl die "Stille Post" die Gerüchtelage ins Rollen gebracht. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es keinerlei Drohungen gab und der 13-jährige keinen Zugriff auf das Internet hatte. "Alle Recherchen der Polizei ergaben, dass an den Gerüchten nichts dran ist", so der Sprecher. Die Polizei hofft, die
Text: Foto. Gerald Senft
Reklametafeln droht zu fallen
Laatzen,
Region Hannover, 05.02.2011
Am Sonnabend erfolgte aus dem Markant-Markt in Grasdorf gegen 11:00 h ein Hilferuf des dortigen Marktleiters an die Ortsfeuerwehr Laatzen. Wegen des Sturms drohte eine etwa sechs Meter hohe Reklametafel am Parkplatz umzustürzen. Mit drei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften rückten die Laatzener Kräfte an. Die Straße Am Kamp wurde halbseitig und der Fußweg ganz abgesperrt, außerdem mehrere Kraftfahrzeuge vom Parkplatz weggefahren. Aus dem Korb der Drehleiter heraus wurde dann versucht die Leuchtstoffröhren aus der schon teilweise zerstörten Reklametafel zu entwerfen. Vorher war selbstverständlich schon die Stromzufuhr "gekappt" worden. Stück für Stück wurde die Tafel auseinander geschraubt. Ein plötzliche Windböe sorgte aber dafür, dass die Tafel plötzlich unter lautem Krachen abbrach. Verletzt wurde niemand. Die spitzen Plastikteile brachten die Einsatzkräfte in den Markt, damit sie bei dem Sturm nicht noch umherfliegen konnten. Gegen 11:40 h war die Gefahr gebannt, die halbseitige Sperrung der Straße Am Kamp wurde aufgehoben.
Text: bereits kurz darauf seinen schweren Brandverletzungen. Poli
70-Jähriger verstarb beim Brand eines BauwagensUslar,
Lk. Northeim, 05.02.2011
Beim Brand eines älteren Bauwagens, der ehemals für eine kleine Imkerei genutzt wurde, verstarb am Samstag gegen 04:40 h ein 70 Jahre alter Mann aus Uslar. Dem Verstorbenen gehörte der Bauwagen, der in einem kleinen Waldstück an der August-Bebel-Straße in Uslar stand. Eine Anwohnerin bemerkte gegen 04:40 h den brennenden Bauwagen und verständigte über Notruf die Einsatzleitstelle der Feuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr Uslar löschte den Brand mit 12 Einsatzkräften in recht kurzer Zeit ab. Während der Löscharbeiten wurde der Leichnam des 70-Jährigen neben dem Bauwagen entdeckt. Das 1. und 5. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim/Osterode nahmen die Ermittlungen auf. Der Leichnam wurde beschlagnahmt und wird in den nächsten Tagen obduziert. Der Brandort wurde ebenfalls beschlagnahmt. Die Ermittlungen zur Brandursache sind angelaufen. Im Fokus der Ermittler steht dabei ein Elektroofen, der in dem Bauwagen stand. Eine Fremdeinwirkung bei der Entstehung des Brandes wird zum derzeitigen Stand der Ermittlungen ausgeschlossen. Zurzeit gehen die Ermittler davon aus, dass der 70-Jährige noch versucht hat, sich durch ein kleines Fenster aus dem brennenden Bauwagen zu retten. Der Uslarer erlag aber
Text: Eilbertus Stürenburg jun
Angebranntes Essen
Norderney,
Lk. Aurich, 05.02.2011
Am Samstag um 15:37 h wurde die Feuerwehr Norderney per Meldeempfänger alarmiert. In einer Wohnung in der Seilerstrasse war in einer Wohnungein Topf mit Essen (Spagetti) angebrannt und die Wohnung musste nun belüftet werden. Für die Belüftung hat die Feuerwehr auf Norderney Hochdruckbelüfter mit denen Raumluft, die mit Schadstoffen beaufschlagt worden ist, aus Räumen gedrückt werden kann. Im Einsatz waren neun Einsatzkräfte mit dem HLF 20-16, weitere warteten abrufbereit am Feuerwehrhaus
Text: entfernen. Polizei Wolfenbüttel
Dachabdeckung drohte abzuhebenCremlungen,
Lk. Wolfenbüttel, 05.02.2011
Am Samstagvormittag drohte die Dachabdeckung aus Kunststoff einer Schokoladenfabrik in Cremlingen, Im Rübenkamp, durch starke Windboen abzuheben. Die Freiwillige Feuerwehr Cremlingen musste eingesetzt werden, um die bereits teilweise gelöste Abdeckung zu
Text: Schaden. Polizeiinspektion Harburg
Brand eines EinfamilienhausesBuchholz,
Lk. Harburg, 05.02.2011
In den frühen Morgenstunden wurde ein 56-jähriger Hausbesitzer in Buchholz in der Straße Am Heidmoor, durch Geräusche im Erdgeschoss geweckt. Eine Nachschau ergab, dass es im Erdgeschoss brannte. Eigene Löschversuche mittels eines Feuerlöschers schlugen fehl. Der Hausbesitzer und seine 55-jährige Ehefrau konnten sich ins Freie retten. Da bei Beiden eine Rauchgasvergiftung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden sie vorsorglich ins Krankenhaus verbracht. Durch die eingesetzte Feuerwehr konnte das Feuer, welches seinen Ursprung vermutlich im Bereich des Kamins hatte, schnell gelöscht werden. Durch den Brand und Rußablagerungen entstand ein hoher

Text: Polizeiinspektion Harburg
Schwerer Verkehrsunfall
Elbmarsch
- B 404, Lk. Harburg, 05.02.2011
auf der B 404 Gegen 13:40 h ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Rönne und Eichholz, auf der B 404, ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw. Ein Ehepaar aus Lüneburg hatte nach einer Panne, am Fahrbahnrand, in ihrem Ford Mondeo, auf einen Abschleppdienst gewartet. Offenbar hatte ein 28-jähriger Hamburger das Fahrzeug trotz eingeschaltetem Warnblinklicht übersehen und fuhr mit seinem VW Passat auf dieses auf. Der Mondeo wurde durch den Aufprall in den Seitengraben geschleudert und die beiden Insassen wurden eingeklemmt. Nachdem die Feuerwehr die Personen befreit hatte, wurden diese schwer verletzt in Krankenhäuser in Hamburg eingeliefert. Der junge Unfallverursacher blieb unverletzt. Für die Befreiung der eingeklemmten Personen, die Bergung der Fahrzeuge und die anschließende Entfernung eines Ölfilms, der sich auf der Fahrbahn großflächig ausgebreitet hatte, musste die B 404 fürmehr als drei Stunden voll gesperrt werden
Text: Arne Behrens
Öl lief nach Unfall aus
Quarrendorf,
Lk. Harburg, 05.02.2011
Zu einem schweren Unfall kam es am Samstagnachmittag in der Ortschaft Quarrendorf. Nach dem Zusammenstoß zwischen einem Mercedes und einem VW Bus liefen größere Mengen Öl aus dem Geländewagen. Die alarmierten Feuerwehrleute aus Quarrendorf streuten das auslaufende Öl mit Bindemittel ab, bevor es sich bei dem extremen Regenwetter zu weit ausbreitete und in die Gullys lief. Zusätzlich rückte der Mannschaftstransportwagen der Freiwilligen Feuerwehr Brackel aus, um genügend Ölbindemittel an die Einsatzstelle zu liefern.
Text: Nienhagen und Benterode vor Ort. Polizeidirektion Göt
Brand eines PferdestallsStaufenberg,
Lk. Göttingen, 05.02.2011
Bei einem Brand eines Pferdestalls in Escherode ist am Samstagnachmittag ein hoher Schaden entstanden. Verletzt wurde hierbei niemand. Ersten Ermittlungen zufolge kam es im Bereich des im Pferdestall befindlichen Aufenthalts- und Lagerraum aus bislang ungeklärten Gründen zu einem Brandausbruch. Ein Ehepaar aus Uschlag, 41 und 42 Jahre alt, die ihre Pferde versorgen wollten wurden auf den Rauch aufmerksam und verständigten die Feuerwehr. Die im Stall befindlichen fünf Pferde wurden von dem Ehepaar evakuiert. Nur durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf den Stall verhindert werden. Der Aufenthaltsraum brannte komplett aus. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Escherode, Uschlag, Dahlheim,
Text: HAB 32 und TLF 24/50. Außerdem ein RTW und ein NEF des DRK.
Hilfeleistung für den RettungsdienstNordhorn,
Graf. Bentheim, 05.02.2011
Person bei Arbeiten auf dem Dach verletzt Am Samstag gegen 12:00 h erreichte die Ortsfeuerwehr Nordhorn eine H2-Alarmierung. Die Hubrettungsbühne wurde für eine Menschenrettung in der Rovenkampstraße benötigt. Dort hatte sich ein Mann bei Arbeiten auf einem Firmengebäude schwer verletzt. Da er alleine war, hatte er große Schwierigkeiten andere Personen auf seine missliche Lage aufmerksam zum machen. Gemeinsam mit den Rettungsassistenten des DRK und dem Notarzt, gelang es den Feuerwehrleuten den Mann sicher und schonend vom Dach zu holen. Im Einsatz waren acht Feuerwehrleute mit den Fahrzeugen Kdow,
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Technikhaus einer Windkraftanlage ausgebrannt
Steimke,
Lk. Gifhorn,
, 04.02.2011
Schaden in bislang unbekannter Höhe entstand beim Brand einer Windkraftanlage am Mittag in der Gemarkung Obernholz. Zeugen war zunächst aufgefallen, dass eines der dortigen Windräder wesentlich schneller drehte als die anderen, sie verständigten die Polizei. Die Beamten, die nur kurze Zeit später am Ort eintrafen, stellten zudem eine leichte Rauchbildung aus dem in windiger Höhe befindlichen Technikhaus fest. Kurz darauf schlugen bereits Flammen aus dem Häuschen. Die Kreisstraßen 12 und 13 wurden zunächst komplett gesperrt, da die Gefahr bestand, dass sich Flügel der Windkraftanlage lösen könnten. Der Bereich wurde weiträumig abgesperrt, Anwohner wurden informiert und auf die möglichen Gefahren hingewiesen. Auch die verständigte Feuerwehren aus Hankensbüttel, Schweimke und Wierstorf waren kurze Zeit später am Ort. Ein völliges Ausbrennen des Technikhauses ließ sich jedoch nicht mehr verhindern. Zudem konnte, bedingt durch das stürmische Wetter, das Windrad nicht gestoppt werden. Gegen 13:00 h wurde die Sperrung der Kreisstraße 12 aufgehoben.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
"Den Braten gerochen"
Reppenstedt,
Lk. Lüneburg, 04.02.2011
Zu einem Feuerwehreinsatz mussten Polizei und Feuerwehr in den Morgenstunden in die Beethovenstraße ausrücken. Anwohner hatten Brandgeruch aus einer Obergeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses wahrgenommen. Da der verantwortliche Mieter nicht zu Hause war und telefonisch nicht erreicht wurde, mussten die Einsatzkräfte die Tür öffnen. Ursächlich für den Geruch war ein verkohltes Stück Fleisch im Backofen.
Text: Polizei Salzgitter
Brand in einem Einfamilienhaus
Ilsede,
Lk. Peine, 04.02.2011
Aus unbekannter Ursache geriet der Anbau eines Einfamilienhauses in Brand. Die 67-jährige hatte den Brand telefonisch der Feuerwehrleitstelle gemeldet. Am Anbau entstand Gebäudeschaden in bislang noch unbekannter Höhe. Gegen 09:00 h meldete die Feuerwehr "Feuer aus". Anschließend wurde noch mit einer Wärmebildkamera nach versteckten Glutnestern gesucht. Der Brandort wurde von der spezialisierten Tatortaufnahme aufgenommen. Er ist noch beschlagnahmt. Der 72-jährige Bewohner des Hauses und seine 67-jährige Ehefrau wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Text: Polizeidirektion Göttingen
Imbissbude durch Feuer
Adelebsen,
Lk. Göttingen,
, 04.02.2011
komplett zerstört Aus ungeklärter Ursache geriet in der Nacht zu Samstag eine Imbissbude in Adelebsen in Brand. Durch die Explosion einer Gasflasche wurde ein Fenster aus dem Rahmen gedrückt. An dem Imbiss entstand Totalschaden, Personen wurden nicht verletzt.
Text: Wertstoffinsel ein Container. Polizei Salzgitt
Sachbeschädigung durch FeuerPeine,
Lk. Peine, 04.02.2011
Gegen 23:30 hr setzten unbekannte Täter in Groß Lafferde, Dorfstraße, den dort stehenden Papiercontainer aus Plastik in Brand. Unmittelbar darauf brannte in Broistedt, Osterriehe, an einer weiteren
Text: Matthias Köhlbrandt
Feuer auf Speditionsgelände
Ashausen
Lk. Harburg, 03.02.2011
Ein brennender Haufen Unrat auf dem Gelände einer Spedition in der Straße „Duvendahl“ in Ashausen rief jetzt frühmorgens die Feuerwehr Ashausen auf den Plan. Die Feuerwehr war um 07:39 h alarmiert worden, auf dem Gelände der betreffenden Firma wurde eine Rauchentwicklung ausgemacht. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte ein Haufen Unrat neben einem Überseecontainer, das Feuer hatte schon auf den Container übergegriffen. Mit mehreren Feuerlöschern hatte der Firmeninhaber bereits erste Löschmaßnahmen eingeleitet. Vier der eingesetzten Feuerwehrleute gingen unter umluftunabhängigen Atemschutz vor und löschten den brennenden Unrathaufen schließlich mit Hilfe eines C-Strahlrohres vollständig ab. Der Containerinhalt wurde durch das Feuer nicht in Mitleidenschaft gezogen, dieses wurde nach Öffnen des Containers festgestellt. Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Einen „Moorbrand“ mussten die Feuerwehren aus Tostedt und Todtglüsingen in der Nacht zu Donnerstag kurz nach Mitternacht „bekämpfen“. Im Treppenhaus eines Gebäudes in der Bahnhofstraße in Tostedt brannte der Inhalt eines Blumentopfes unter erheblicher Rauchentwicklung, die alarmierten Feuerwehren aus Tostedt und Todtglüsingen mussten aber glücklicherweise keine Löschmittel einsetzen, da der Blumentopfinhalt nur schwelte und keine Gefahr des Übergreifens bestand. Nach dem Öffnen der Fenster und dem damit verbundenen Lüften des Treppenhauses war der Einsatz für die Feuerwehren beendet. Brandursache hier : eine in dem Topf nicht richtig ausgedrückte Zigarettenkippe.
Text: Polizei
Scheunenbrand - Pferd verendet
Negenborn,
Lk. Holzminden, 03.02.2011
Bei einem Brand einer Scheune konnte ein dort untergebrachtes Pferd konnte nicht mehr rechtzeitig gerettet werden und verendete. Personen kamen nicht zu Schaden. Gegen 02:00 h waren Anwohner in der Bäckerstraße in Negenborn die Rauchentwicklung und erste Flammen in der benachbarten Scheune aufgefallen. Als die sofort benachrichtigten Feuerwehrkräfte und die Polizei vor Ort eintrafen, stand die ca. 15 x 30 Meter große Scheune bereits in voller Ausdehnung in Flammen. Ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude konnte durch den schnellen Löscheinsatz von den Feuerwehren aus Negenborn und den umliegenden Ortschaften sowie der Feuerwehr aus Stadtoldendorf zwar verhindert werden, nicht aber, dass die Scheune bis auf die Grundmauern niederbrannte. Das in der Scheune untergebrachte Pferd war nicht mehr zu retten und verendete. Darüber hinaus wurden in der Scheune abgestellte landwirtschaftliche Geräte erheblich beschädigt. Hameln-Pyrmont/Holzminden
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Glimmende Asche verursacht Brand
Hitzacker
(Elbe) Lk. Lüchow-Dannenberg, 02.02.2011
Am Mittwochabend geriet in der Neue Straße auf einem Privatgrundstück ein an ein Wohnhaus grenzender Geräteschuppen mit Unterstand in Brand. Ein Anwohner entdeckte aus seiner Wohnung den Feuerschein im benachbarten Schuppen und hörte einen lauten Knall. Daraufhin wurden gegen 19:05 h Feuerwehr und Polizei alarmiert. Einsatzkräfte der Feuerwehr Hitzacker brachten durch den schnellen Löschangriff den Brand unter Kontrolle. Brandermittler der Polizei Lüchow gehen davon aus, dass der unsachgemäße Umgang mit nicht vollständig erkalteter Asche die Ursache für den Brand ist. Der 72jährige Hauseigentümer hatte nach dem Anfeuern seines Hausofens die noch glimmende Asche in einem Plastikeimer nach draußen an den Unterstand gestellt. Durch wieder aufglimmende Asche entwickelte sich das Feuer.
Text: Hartmut Gosink
Acetylenflaschen brannten
Lk. Graf. Bentheim, 02.02.2011
Am Mittag gegen 13:02 h wurde die Ortsfeuerwehr Emlichheim mit einen B3 Alarm zum Europark in Eschebrügge alarmiert. Laut Polizei sollten auf einen Gelände einer Betonfirma mehrere Acetylenflaschen brennen. Bei Ankunft stellte sich heraus das die Anschlüsse von zwei Flaschen und die Schläuche brannten. Die Emlichheimer Feuerwehr löschte den Brand und kühlten die Flaschen herunter. Die vorsorglich mit alarmierte Brandweer Coevorden (NL) konnte die Einsatzstelle bei Eintreffen gleich wieder verlassen. Wir übergaben die Einsatzstelle der Polizei die ihre Ermittlungen aufgenommen hat. Einsatzende war um 14:00 h.

Text: Chr. Bornhorst
Containerbrand,
Dinklage,
Lk. Vechta, 01.02.2011
Aus ungeklärter Ursache ist am frühen Dienstagmorgen gegen 02:35 h ein Container mit gelben Säcken an der Schulstraße in Brand geraten. Als die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen brannte der Container in voller Ausdehnung. Der Angriffstrupp des TLF 16/25 bekämpfte unter schwerem Atemschutz das Feuer. Nach einer halben Stunde konnten die 13 Feuerwehrleute den Einsatzort wieder verlassen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Am Container entstand ein geringer Sachschaden.
Text: Olaf Rebmann
Eisregen sorgte für schwierigen Feuerwehreinsatz
Hameln
Lk. Hameln-Pyrmont,
Lk. Celle, 01.02.2011
Am Freitag gegen 12:37 h, retteten Einsatzkräfte der Feuerwehr Hameln eine weibliche Person aus der Weser. Ein Sparziergänger hatte, gegen 12:30 h, auf Höhe der alten Eisenbahnbrücke in Hameln einen menschlichen Körper im Wasser des Flusses treiben sehen. Anschließend rief er die Polizei über Notruf und teilte dem Beamten der Kooperativen Regionalleitstelle seine Beobachtungen mit. Einsatzbeamte der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden und Rettungskräfte der Feuerwehr sowie ein Notarzt Team wurden daraufhin unverzüglich zum Ereignisort entsandt. Mittels eines von der Feuerwehr eingesetzten Schlauchboots konnte die im Wasser treibende Frau lebend gerettet werden. Die 81-jährige Seniorin wurde mit starker Unterkühlung ins Sana-Klinikum Hameln verbracht. Text: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden Die Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehr Wathlingen, sowie ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug des Deutschen Roten Kreuz, wurden am Dienstag um 22:46 h zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf die Landesstraße 311 in Richtung Eicklingen alarmiert. Die Anfahrt gestaltete sich für die eingesetzten Rettungskräfte sehr schwierig, da Eisregen die Straßen in Rutschbahnen verwandelte. Mit maximal 30 km/h konnten die Fahrzeuge zum Einsatzort fahren. Vor Ort sind zwei Pkw frontal zusammengestoßen und eine Fahrerin wurde in ihrem Polo massiv eingeklemmt und schwer verletzt. Der Fahrer des zweiten Autos konnte sein Fahrzeug leichtverletzt selbst verlassen. Die Feuerwehrleute versorgten gemeinsam mit dem Rettungsdienstpersonal die eingeklemmte Fahrerin, bevor diese mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden konnte. Weiter wurden auslaufende Betriebsstoffe aufgefangen und die Einsatzstelle für die Unfallforschung eines Gutachters ausgeleuchtet. Nach fast zwei Stunden war der Einsatz für die 25 Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehr Wathlingen beendet.

Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Vollsperrung nach Gefahrgutunfall
Ostertimke,
Lk. Rotenburg, 31.01.2011
Am Montagmittag um 13:30 h verunglückte auf der Landesstraße 133 in Ostertimke in Fahrtrichtung Zeven ein 53-jähriger Lastwagenfahrer aus Hamm in Westfalen mit seinem 25-Tonner, der unter anderem mit Gefahrgutgebinden beladen war. Der Kraftfahrer war mit seinem schweren Fahrzeug infolge Unachtsamkeit mit den rechten Rädern von der Fahrbahn abgekommen und bei dem Versuch gegenzulenken nach rechts in den Graben gefahren. Dabei war der Lkw auf die rechte Fahrzeugseite gekippt. Der Fahrer blieb dabei glücklicherweise unverletzt und auch sein Fahrzeug erlitt nur leichte Sachschäden. Geladen hatte der Laster unter anderem das ätzend wirkende Formaldehyd. Da etwas Flüssigkeit austrat, wurde der Gefahrgutzug der Feuerwehr des Landkreises Rotenburg hinzugezogen. Dabei konnte geklärt werden, dass der Stoff aus einer Entlüftungsöffnung austrat, das Gebinde aber insgesamt intakt war. Die Lage konnte daher mit dem Aufstellen des Lkw durch einen Bergungskran behoben werden. Das ausgetretene Gefahrgut wurde von der Feuerwehr gesichert. Auf eine Auskofferung des Bodens konnte verzichtet werden. Neben der Polizei aus Zeven und Tarmstedt war die Feuerwehr aus dem Bereich Zeven mit sieben Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort. Für die Bergung des Lkw musste die Landesstraße von 15:45 h bis 17:20 h voll gesperrt werden.



