BLAULICHT: Einsätze
Text: Polizeidirektion Hannover
19-Jähriger bei Unfall schwer verletzt
Immensen,
Region Hannover, 01.05.2011
Ein 19 Jahre alter Fahrer eines VW-Golf ist gestern Abend gegen 19:05 h an der Straße Wiehenkamp (Lehrte-Immensen) mit seinem Wagen von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Mann ist mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen war der junge Mann mit seinem Wagen auf der Straße Wiehenkamp, aus Richtung der Bundesautobahn (BAB) 2 kommend, in Richtung der Immenser Landstraße unterwegs gewesen. Nach dem Überqueren einer Eisenbahnbrücke verlor er, vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, die Kontrolle über seinen VW-Golf. Nachdem der PKW nach rechts in den Grünstreifen geraten war, schleuderte das Fahrzeug anschließend nach links und prallte dort gegen einen Baum. Der 19-Jährige konnte sich noch selbst aus dem Wagen befreien, erlitt jedoch schwere Verletzungen. Er kam mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in eine Klinik.

Text: Polizei Salzgitter
Schilf abgebrannt
Groß
Bülten, Lk. Peine, 01.05.2011
In Groß Bülten, am Ostufer des dortigen Auflandeteiches gerieten am Sonntag, gegen 17:10 h, ca. 200 Quadratmeter des ostwärtigen Schilfgürtels des Auflandeteiches aus unbekannter Ursache in Brand. Das Feuer wurde von der Feuerwehr gelöscht.
Text: Volker Foto:
Kein ruhiger Feiertag für Walsroder Feuerwehr!
Walsrode,
Lk. Soltau-Fallingbostel, 01.05.2011
Lk. Goslar, 01.05.11 Am Nachmittag kam es in Braunlage zu einem Gebäudefeuer. Dabei wurden sechs Personen verletzt, darunter zwei Feuerwehrkräfte. Um 12:49 h wurde die Feuerwehr Braunlage zu einem Zimmerbrand in der Karl-Röhrig-Straße alarmiert. Aus dem Gebäude drang dichter Rauch. Die vier anwesenden Familienmitglieder konnten vor dem Haus angetroffen werden. Alle Vier hatten sich eine Rauchgasvergiftung zugezogen. Vermisst wurde ein Hund. Während der Löscharbeiten von drei Angriffstrupps unter Atemschutz kam es aufgrund thermisch aufbereiteter Rauchgase zu einer Durchzündung im Dachgeschoss. Ein Löschzug der Feuerwehren Bad Harzburg und Clausthal-Zellerfeld sowie die Feuerwehr Hohegeiß nachgefordert. Als Wasserentnahmestelle konnte die unmittelbar am Haus vorbeiführende "Warme Bode" genutzt werden. Nach gut 90 Minuten war das Feuer unter Kontrolle. Umfangreiche Nachlöscharbeiten dauerten bis zum Abend an. Dabei konnte im ersten Obergeschoß der Hund verstorben aufgefunden werden. Ein Feuerwehrmann erlitt an einer Straßensperrung leichte Verletzungen. Eine Feuerwehrfrau erlitt einen Schwächeanfall. Das Gebäude mit zwei Wohnungen und mehreren Ferienwohnungen ist nicht mehr bewohnbar. Die Familie musste durch die Stadt Braunlage untergebracht werden. Neben 120 Einsatzkräften der Feuerwehr waren Rettungsdienst, Deutsches Rotes Kreuz und Polizei im Einsatz. Junge Am Sonntag wurde die Walsroder Feuerwehr um 17:45 h zu einem brennenden Müllcontainer auf einem Parkplatz an der Autobahn BAB27 in Fahrtrichtung Walsroder Dreieck alarmiert. Der Müllbehälter wurde mittels Schnellangriffeinrichtung des LF 16/12, unter Atemschutz, abgelöscht, sodass die 18 Kräfte die mit vier Fahrzeugen ausgerückt war, nach 45 Minuten wieder einrücken konnten. Ebenfalls vor Ort war ein Streifenwagen der Autobahnpolizei mit zwei Beamten. Thomas Bösewill
Text: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel
Von Fahrbahn abgekommen
Rethemer
Fähre, Lk. Soltau-Fallingbostel, 01.05.2011
Glück im Unglück hatte die Fahrerin eines Opel bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 209 im Bereich der Rethemer Fähre am Sonntagnachmittag. Die 33-jährige Frau war rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Dabei wurde sie in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie musste von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Rethem befreit werden. Sie wurde anschließend mit leichten Verletzungen in das Heidekreisklinikum nach Walsrode transportiert.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Beifahrer erliegt nach schwerem Verletzungen
Lk.
Hildesheim,
, 01.05.2011
Gegen 03:00 h kam es auf der BAB 7, kurz vor der Anschlussstelle Seesen, Richtung Kassel, zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 35jähriger Pkw-Fahrer fuhr auf einen vorausfahrenden Pkw auf, der mit einer 28jährigen Fahrerin und einem 23jährigen Beifahrer besetzt war. Durch den Aufprall wurde der vordere Pkw nach vorne katapultiert. Er kam im rechten Böschungsraum entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Der auffahrende Pkw geriet ebenfalls ins Schleudern und blieb anschließend quer zur Fahrbahn stehen. Die Fahrerin des Pkw im Böschungsraum wurde schwerverletzt ins Krankenhaus verbracht. Ihr Beifahrer wurde eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr mit hydraulischen Rettungsgerät befreit werden. Er kam schwerstverletzt in eine Klinik, wo er seinen Verletzungen erlag. Der Fahrer des anderen Unfallfahrzeuges blieb unverletzt. Zur Versorgung der Verletzten wurde die Richtungsfahrbahn voll gesperrt. Während der weiteren Unfallaufnahme und für die Bergung der Fahrzeuge wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Neben der Autobahnpolizei Hildesheim war auch die Polizei aus Bad Salzdetfurth, Seesen und Hildesheim im Einsatz. Desweiteren drei Rettungswagen und ein Notarzt, die Freiwillige Feuerwehr Rhüden, die Autobahnmeisterei Seesen, eine Spezialreinigungsfirma, ein Bergeunternehmen und ein Sachverständiger.
Text: Polizeiinspektion Rotenburg Foto:&n
Ersthelfer retten 33-jährigen aus brennendem Auto
Unbekannte
Hiddingen,
Lk. Rotenburg,
Lk. Vechta, 30.04.2011
entzünden Altholz Am Riepholmer Weg ist es in der Feldmark in Hiddingen zum Brand von zwei Stapeln Altholz gekommen, die an unterschiedlichen Stellen im Wald abgelagert worden waren. Wer etwas zur Brandursache sagen kann, sollte sich an die Polizei in Visselhövede unter der Telefonnummer 04262-959830 oder die Polizei in Rotenburg wenden Ein schwerer Unfall ereinigte sich am frühen Samstagmorgen gegen 03:35 h auf der Holdorfer Straße in Fahrtrichtung Holdorf. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Wagen eines 33-Jährigen aus dem Landkreis Osnabrück von der Fahrbahn ab und prallte gegen mehrere Bäume und landete anschließend auf der Beifahrerseite. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der schwer verletzte Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Ersthelfer alarmierten die Rettungskräfte. Da das Fahrzeug zu Brennen anfing, versuchten die Ersthelfer den Fahrer aus dem Wrack zu befreien und schafften dies vor Eintreffen der Feuerwehr. Als das erste Fahrzeug der Feuerwehr eintraf brannte der Pkw bereits in voller Ausdehnung. Sofort begann der Angriffstrupp des TLF 16/25 mit den Löscharbeiten. Glücklicherweise befand sich keine Person mehr in dem brennendem Wrack. Der schwer verletzte Fahrer wurde vom Malteser Hilfsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Dinklage leuchtete die Unfallstelle aus und reinigte anschließend die Fahrbahn. Die 33 eingesetzten Feuerwehrleute konnten gegen 05:00 h die Einsatzstelle verlassen. Die Holdorfer Straße war während der Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Text: Burkhard Giese
Gras und Unterholz brannte
Winsen,
Lk. Harburg, 30.04.2011
Eine Grasfläche und Unterholz brannte am Samstagnachmittag an der Parkpalette des Kreishauses am Schlossring in Winsen. Als die Winsener Feuerwehr am Einsatzort eintraf, brannte bereits eine Fläche von 50 Quadratmetern. Mit einem Strahlrohr war das Feuer schnell gelöscht. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach gut einer halben Stunde beendet.

Text: Henning Brüggemann,
Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Abzweig B 3 und Gestorf
Schulenburg/Leine,
Region Hannover, 30.04.2011
Ein 41 jähriger Autofahrer aus der Stadt Springe ist gegen 15:00 h tödlich verunglückt. Der Fahrer war mit einem Citroen BX aus Richtung Gestorf kommend in Richtung B 3 unterwegs als er nach einer Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam und frontal gegen einen Baum prallte. Die Feuerwehr Schulenburg musste die Leiche mit schwerem Rettungsgerät aus dem völlig zerstörten Fahrzeug bergen. Erst nachdem die Fahrertür und das Dach abgetrennt waren und das Fahrzeug mit einem Hydraulikzylinder wieder gestreckt wurde, konnte das Unfallopfer aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Für die Feuerwehr war der Einsatz gegen 17:00 h beendet.

Text: Hartmut Gosink
Traktor bei Grasmäharbeiten ausgebrannt
Wilsum,
Graf.Bentheim, 30.04.2011
AmSonnabend um 11:35 h wurde die Freiwillige Ortsfeuerwehr Wilsum mit einen B3 Alarm alarmiert. Auf einer Wiese in Wilsum an der Ratzeler Straße brannte ein Traktor. Die Einsatzkräfte der Wilsumer Feuerwehr rückten mit drei Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus. Mit Schwerschaum wurde der in Vollbrand stehende Traktor gelöscht.

Text: Gerald Senft
Fünf Feuerwehren rückten aus
Laatzen,
Region Hannover, 30.04.2011
Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am frühen Samstag Morgen gegen 02:00 h in Ingeln-Oesselse ereignet. Ein 40 Jahre alter Mann fuhr an der Kreuzung der Kreisstraße 266 mit der Landstraße 410 mit seinem Pkw frontal gegen einen Straßenbaum. Er wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Schwer verletzt kam er in ein Krankenhaus. Es war 02:10 h als die Alarmmelder der Ortsfeuerwehren Gleidingen, Ingeln-Oesselse und Laatzen die Meldung: "Kreisstraße 266 Ingeln-Bledeln, schwerer Verkehrsunfall, Person eingeklemmt", übermittelten. Da die Einsatzstelle nicht genau festgestellt werden konnte, wurden parallel aus dem Landkreis Hildesheim die Ortsfeuerwehren Bledeln und Algermissen alarmiert. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen dunkelroten Ford Escort, der frontal gegen einen Baum gefahren war, vor. Der Fahrer saß noch im Pkw, er war eingeklemmt. Mit hydraulischen Rettungsgerät wurden Metallteile auseinander geschnitten und das Dach des Fahrzeugs abgetrennt. Um 02:40 h war der Mann befreit, er wurde auf einer speziellen Trage (Schaufeltrage) dem Rettungsdienst übergeben und in einen Rettungswagen gebracht. Dort stabilisierte der Notarzt seinen Zustand soweit, dass er in ein hannoversches Krankenhaus transportiert werden konnte. Die Ortsfeuerwehren leuchteten die Einsatzstelle großräumig aus und sperrten zusammen mit der Polizei die Straßen ab.
Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Dachgeschossbrand in ehemaliger Bundeswehrkaserne
Bremervörde,
Lk. Rotenburg, 29.04.2011
Am Freitagabend kam es kurz nach 23:00 h in einem leer stehenden Mehrparteienhaus in der ehemaligen Bundeswehrkaserne an der Wesermünder Straße in Bremervörde zum Brand im Dachstuhl in der Nähe eines Schornsteins. Wie der Brand entstanden ist, ist zurzeit unklar. Wer Hinweise zu dem Dachstuhlbrand geben kann, sollte sich an die Polizei in Bremervörde wenden.
Text: Gerald Senft Polizei Salzgitter
Containerbrand
Von der
Essinghausen,
Lk. Peine, 29.04.2011
Brandstelle zur Kinderfeuerwehr Laatzen, Region Hannover, 30.04.11 Am frühen Morgen musste die Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse am Samstag erneut ausrücken: Dieses Mal meldeten Bewohner in der Pappelallee einen Wohnungsbrand. Es war 21:52 h als die Funkalarmmelder die Ortsfeuerwehren Ingeln-Oesselse, Gleidingen und die Besatzung des Einsatzleitwagens der Laatzener Ortsfeuerwehr in die Pappelallee riefen. Aus einer Wohnung im Dachgeschoss quoll starker Rauch. Unter Atemschutz konnte der 51 Jahre alte Mieter gerettet werden. Er hatte sich Essen gekocht und war dann eingeschlafen. Durch das angebrannte Essen war die Wohnung total in Rauch gehüllt. Die anderen Bewohner, acht Erwachsene und vier Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren, wurden von der Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse vorsorglich evakuiert und in einem Mannschaftswagen untergebracht. Zwei Hunde wurden ebenfalls nach draußen geführt. Die "angebrannte Bruzzelei" auf dem Herd entsorgten die Retter schnell nach draußen, mit einem Hochleistungslüfter wurde das ganze Haus ordentlich gelüftet. Nach kurzer Behandlung durch den ebenfalls alarmierten Notarzt konnte der Mieter wieder in seine Dachgeschosswohnung zurückkehren. Auch die anderen Mietparteien kehrten gegen 22:30 h wieder in ihre Wohnungen zurück. Spontan luden die Betreuer der Kinderfeuerwehr die vier kleinen Bewohner des Hauses zu einem Dienstabend ein. "Dort erklären wir euch dann auch das richtige Verhalten bei einem Feuer", ergänzte Betreuer Mirko Kreikenbohm. Gegen 22:30 h rückte die Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse wieder ein. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Gleidingen, Ingeln-Oesselse und Laatzen mit sieben Fahrzeugen und 35 Kräften sowie das DRK mit Notarzt und Rettungswagen und die Laatzener Polizei. In Nordstraße, an der Filiale der Raiffeisen-Volksbank, entzündeten am Freitag gegen 20:30 h bisher unbekannte Personen den Inhalt eines unmittelbar am Gebäude der Raiffeisen-Volksbank aufgestellten Papiercontainers. Bei dem Feuer wurden neben der Papiertonne ein angrenzender Geräteschuppen, die Klimaanlage der Volksbank sowie einige Klinkersteine leicht beschädigt. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr Essinghausen schnell gelöscht werden, so dass kein größerer Schaden entstanden ist.

Text: Burkhard Giese
Heizung brannte in Borstel
Borstel,
Lk. Harburg, 29.04.2011
Zu einem Brand in einer Gasheizungsanlage kam es am Freitagabend gegen 21:30 h. Als die Borsteler Feuerwehr am Einsatzort im Turnhallenweg eintraf, war bereits das Treppenhaus des Gebäudes verqualmt. Mit zwei Trupps unter umluftunabhängigen Atemschutz drangen die Einsatzkräfte in den Keller vor und konnten den Brandherd schnell lokalisieren. Es brannte die Gasheizungsanlage im Keller des Hauses. Mit einem Strahlrohr war der Brand schnell gelöscht. Die zusätzlich alarmierten Feuerwehren Sangenstedt und Rottorf konnten vom Einsatzort entlassen werden. Die Winsener Feuerwehr brachte ein Be- und Entlüftungsgerät in Stellung, um den Rauch aus dem Keller abzusaugen. Nach gut einer Stunde war der Einsatz für die eingesetzten Feuerwehren beendet. Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Zusätzlich wurde noch der Notdienst der Winsener Stadtwerke angefordert.
Text: Matthias Köhlbrandt Polizei Northei
Fund unbekannter Chemikalien
Großeinsatz
Buchholz,
Lk. Harburg,
Lk. Northeim, 29.04.2011
bei Zimmerbrand Den Einsatz der Feuerwehr Buchholz sowie eines Rettungswagens und des Notarztes des DRK hat ein Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Bremer Straße in Buchholz am Freitagnachmittag nach sich gezogen. Die Einsatzkräfte waren um 13:56 h von der Winsener Rettungsleitstelle mit dem Stichwort „Feuer – Menschenleben in Gefahr“ alarmiert worden, es sollte eine Wohnung brennen, eventuell sollten auch noch Personen in der brennenden Wohnung befindlich sein. Rasch traf die Buchholzer Feuerwehr mit sechs Einsatzfahrzeugen an der Brandstelle ein, vier Feuerwehrleute gingen unverzüglich unter umluftunabhängigen Atemschutz vor, um das Feuer zu löschen. Eine Menschenrettung musste glücklicherweise nicht durchgeführt werden, die Bewohnerin und eine zweite männliche Person hatten sich unverletzt ins Freie retten können. Die beiden Personen wurden von den Mitarbeitern des Rettungsdienstes versorgt. Währenddessen löschten die Feuerwehrkräfte brennendes Mobiliar im Inneren der Wohnung ab, die Brandgüter wurden im Anschluss ins Freie befördert. Mit einem Druckbelüfter wurde im Anschluss die vom Brand betroffene Wohnung und danach das Treppenhaus des Gebäudes rauchfrei gemacht. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach einer Stunde beendet. Der Fund größtenteils unbekannter Chemikalien in einem unbewohnten Haus in der Wilhelmstraße löste am Freitagmorgen einen größeren Einsatz aus, an dem Feuerwehren, Spezialkräfte der Polizei und Mitarbeiter des Landkreises sowie der Stadt beteiligt waren. Vor über 10 Jahren verstarb ein in dem Dreifamilienhaus lebender Rentner. Der studierte Chemiker und Physiker betrieb damals im Erdgeschoss ein privates Chemielabor. Seit dieser Zeit blieb das Labor unentdeckt und sich selbst überlassen. Am Donnerstag, 28.04.11, wurde das Haus entrümpelt, weil es verkauft werden soll. Dabei wurde das Labor entdeckt. In den Abendstunden erhielt die Northeimer Polizei Kenntnis von dem Fund. Das Haus wurde daraufhin über Nacht von der Polizei gesichert. Am Freitag gegen 10:15 h wurde die Wilhelmstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt. In Vollschutz betraten zwei Polizeibeamte der Technischen Ermittlungsgruppe Umweltschutz (TEGU) der Polizeidirektion Göttingen und zwei Mitglieder der Umweltfeuerwehr des Landkreises Northeim das Haus. Schadstoffmessungen und eine erste genaue Sichtung der Chemikalien wurden durchgeführt. Da zu diesem Zeitpunkt die exakte Gefährdungslage noch nicht bekannt war, wurden die vier Männer hinterher auf der Straße in einem Dekontaminationszelt gereinigt. Anschließend betrat ein Delaborierer des Landeskriminalamtes Hannover das Labor. Gegen 12:00 h konnte der Sprengstoffexperte eine erste Entwarnung geben. Hochgradig explosive Stoffe wurden von ihm in dem Labor nicht gefunden. In dem Labor wurden etwa 35 kg Chemikalien in vielen unterschiedlichen Behältnissen festgestellt. Ca. 20 kg konnten nicht zugeordnet werden. Es ist bislang unbekannt, welche Substanzen sich in den nicht gekennzeichneten Gefäßen befinden. In den Gefäßen mit Beschriftung wurden unter anderem toxisches Kaliumthiocyanat, feuergefährliches Magnesiumpulver und leicht entzündlicher roter Phosphor gefunden. Sorgen bereitete zudem der Zustand vieler Gefäße aus Blech, die bereits der Korrosion ausgesetzt waren. Jedes einzelne Gefäß wurde in der Folge gesichtet und in Spezialbehältern verstaut. Diese Aufgabe wurde durch die beiden Züge der Umweltfeuerwehr des Landkreises Northeim und von den Einsatzkräften der Northeimer Ortsfeuerwehr übernommen. Die Arbeiten werden noch bis in den späten Nachmittag andauern. Anschließend erfolgt ein Gefahrguttransport zur Mülldeponie Blankenhagen, wo die Chemikalien in einem gesicherten Zustand zwischengelagert werden. Das 3. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim/Osterode hat ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Stoffen und Gütern eingeleitet.
Text: Polizei Salzgitter
Küchenbrand in einem Wohnhaus
Hohenhameln,
Lk. Peine, 29.04.2011
Im Dehnenweg, kam es am Freitag, gegen 07:00 h in der Küche eines Wohnhauses, vermutlich wegen eines technischen Defektes eines elektrischen Gerätes, zu einem Brand. Zum Zeitpunkt des Brandes hielten sich die beiden Kinder der 40-jährigen Wohnungsinhaberin im Alter von 10 und 13 Jahren, sowie eine Freundin ebenfalls im Alter von 13 Jahren allein in der Doppelhaushälfte auf. Die Kinder konnten das Haus nach Ausbruch des Feuers unverletzt verlassen. Sie wurden vorsorglich in dem neben der Feuerwehr alarmierten Rettungswagen bis zum Eintreffen der Mutter versorgt. Das Haus ist laut Einschätzung wegen der starken Verrußung zunächst unbewohnbar. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hohenhameln und Clauen.

Text: Foto. Jens Führer
Wohnwagen brannte
Walsrode,
Lk. Soltau-Fallingbostel, 29.04.2011
Die Freiwilligen Feuerwehren Hünzingen, Ebbingen und Walsrode rückten in der Nacht zum Freitag gegen 02:00 h mit einem Großaufgebot zu einen Feuer nach Dreikronen aus. Dort war aus bisher unbekannter Ursache ein 2.5 x 10 Meter großer Wohnwagen in Brand geraten. Der Feuerschein war auf der Anfahrt bereits aus größerer Entfernung sichtbar, bei Ankunft der Freiwilligen stand der Holzwagen in Vollbrand. Unter Atemschutz wurden zwei Rohre vorgenommen und das Feuer bekämpft, ein Übergreifen auf weitere Wohn-und Schaustellerwagen konnte verhindert werden. Die Feuerwehrleute brachten acht Gasflaschen aus dem Gefahrenbereich und kühlten sie, um ein Zerplatzen zu verhindern. Der Eigentümer berichtete, dass er durch Knallgeräusche auf den Brand aufmerksam geworden war, eigene Löschversuche mit zwei Feuerlöschern blieben erfolglos, daraufhin hatte er die Feuerwehr zu Hilfe gerufen. Im Einsatz waren insgesamt 40 Feuerwehrmitglieder mit fünf Fahrzeugen sowie die Polizei mit sechs Beamten.

Text: J. Franz
Brand in einer Filteranlage
Damme,
Lk. Vechta, 28.04.2011
Gegen 07:54 h wurde die Feuerwehr Damme zu einem Brand bei der Firma Grimme alarmiert. In einer Halle war es zu einem Brand in einer Filteranlage gekommen. Arbeiter entfernten die brennenden Filter aus der Anlage und beförderten sie aus der Halle, wo sie abgelöscht wurden. Von der Feuerwehr wurden Glutreste in der Anlage unter schwerem Atemschutz gelöscht. Weiterhin wurde die stark verrauchte Halle mittels Hochdrucklüfter belüftet. Bei den Löscharbeiten verletzten sich 4 Arbeiter von Grimme leicht und mussten ins Krankenhaus Damme gebracht werden. Im Einsatz: TLF 16/25, TLF 20/40 SL, LF 16 TS, ELW, RTW 1 Malteser Damme, RTW 2 Malteser Damme, RTW 1 Malteser Lohne, RTW Malteser Dinklage, Polizei Damme.
Text: Matthias Köhlbrandt,
Feuerwehren löschen brennenden Traktor
Helmstorf,
Lk. Harburg, 28.04.2011
Vier Feuerwehren der Gemeinde Seevetal mussten am Donnerstagabend in die Straße Wübbenhof nach Helmstorf ausrücken. Die Feuerwehren aus Helmstorf, Lindhorst, Fleestedt und Hittfeld waren um 20:47 h durch die Winsener Rettungsleitstelle alarmiert worden, weil ein Traktor in einer Scheune brannte. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehren aus Helmstorf und Lindhorst war ein offenes Feuer im Bereich des Motors des in der Scheune stehenden Traktors erkennbar. Zwei unter Atemschutz ausgerüstete Feuerwehrleute gingen mit Light Water gegen den Brand vor. Da das Feuer schnell abgelöscht war, brauchten die alarmierten Feuerwehren aus Fleestedt und Hittfeld nicht mehr eingesetzt werden. Der stark beschädigte Traktor wurde anschließend ins Freie geschoben, dort wurden die letzten Nachlöscharbeiten durchgeführt.

Text: Polizei Salzgitter
Containerbrand
Groß
Ilsede, Lk. Peine, 28.04.2011
In Groß Ilsede, auf dem Gelände der Janusz-Korczak-Schule, an der Schulstraße, wurde am Donnerstag, gegen 19:30 h ein Altpapiercontainer durch ein Feuer völlig zerstört. Durch das Feuer wurde in der Nähe stehendes Buschwerk leicht in Mitleidenschaft gezogen.
Text: Hartmut Gosink
Haus nach Dachstuhlbrand unbewohnbar
Hoogstede,
Lk. Graf. Bentheim, 28.04.2011
Der Brand eines Dachstuhls in einem Einfamilienhaus in den Schwarzen Diek in Hoogstede hat am Donnerstagabend einen Großeinsatz für die Freiwillige Ortsfeuerwehr Hoogstede ausgelöst. Um ca. 23:30 h klingelte das Telefon in der Rettungsleitstelle. Ein Nachbar meldete den Brand eines Dachstuhls im Schwarzen Diek – da schlugen die Flammen bereits aus dem Dach. Darauf hin wurde umgehend die Hoogsteder Feuerwehr alarmiert. Als die ersten Kräfte kurze Zeit später eintrafen. Mit mehreren Trupps unter Atemschutz wurde der Brand sowohl im Inneren des Hauses als auch von Außen gelöscht. Bei den Löscharbeiten erwiesen sich die technischen Möglichkeiten des neuen Tanklöschfahrzeuges als besonders hilfreich. DurchgeringfügigeDruckzumischung von Schaummittel (class-A) ins Löschwasser, konnte eine deutlich verbesserte Löschwirkung erzielt werden. Eine Ausbreitung des Feuers konnte verhindert werden. Das zum Zeitpunkt des Brandes leerstehende Haus wurde unbewohnbar. Noch bis weit in die Nacht war die Feuerwehr Hoogstede mit fünf Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften im Einsatz.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Lk.
Hildesheim / BAB 7, 28.04.2011
Es ereignete sich gegen 11:45 h erneut ein schwerer Unfall auf der BAB 7. Kurz hinter der Rastanlage Hildesheimer Börde musste der Fahrer eines slowenischen Gliederzuges seinen Lkw verkehrsbedingt beim Heranfahren an ein Stauende abbremsen. Hinter ihm fuhr der Fahrer eines Unternehmens aus dem Landkreis Wolfenbüttel mit seinem Kleintransporter. Er prallte frontal gegen den Anhänger des Slowenen und schleuderte anschließend in die Außenschutzplanke. Der Fahrzeugführer wurde in seinem Kleintransporter eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Schwerverletzt wurde er ins Krankenhaus verbracht. An der Unfallstelle traten Kraftstoffe aus. Am Kleintransporter entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Desweiteren wurde der Anhänger des Gliederzuges und die Außenschutzplanke beschädigt. Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam zeitweise zu einem Rückstau von ca. zwei km Länge. Neben der Autobahnpolizei war der Rettungsdienst eingesetzt, ein Notarzt, die Freiwillige Feuerwehr, die Untere Wasserbehörde, die Autobahnmeisterei Hildesheim, eine Spezialreinigungsfirma und ein Bergeunternehmen.
Text: Feuerwehr Bremen
Zimmerbrand in Bremen-Nord
Bremen, 28.04.2011
Um 11:41 h wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Feuer in der Fritz-Reuter-Straße im Stadtteil Aumund-Hammersbeck gemeldet. Aufgrund der Meldung wurden der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 5 und 6, die Freiwillige Feuerwehr Bremen-Vegesack sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte es in einer Wohnung im Erdgeschoss eines zweigeschossigen Wohngebäudes. Aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss wurde eine Personen durch die Feuerwehr gerettet. Sie war unverletzt. Zur Menschenrettung und Brandbekämpfung wurden zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren eingesetzt. Um 11:57 h konnte vom Einsatzleiter „Feuer aus“ gemeldet werden. Das Gebäude wurde mit Hilfe eines Überdruckbelüftungsgerätes entraucht.

Text: Holger Schmalfuß
Rauchentwicklung ruft Feuerwehr auf den Plan
Graf. Bentheim, 28.04.2011
Kochtopf sorgt für Einsatz der Feuerwehr – Aufmerksamer Nachbar wählt den Notruf. Um 09:30 h meldeten die Meldeempfänger den Nordhorner Feuerwehrleute den Einsatz. Verbunden mit dem Alarmstichwort „Rauchentwicklung“ löste der Leitstellendisponent einen B3-Alarm (Mittelbrand) aus. Schon kurz nach der Alarmierung machten sich KdoW und LF 20/16-1 auf den Weg. Hier hatte ein Nachbar eine Rauchentwicklung aus dem Fenster eines Mehrfamilienhauses bemerkt und den Notruf abgesetzt. Die Erkundung durch den Brandmeister vom Dienst zeigte, dass hierfür ein Topf verantwortlich war, welcher auf dem Herd vergessen wurde. Mit einem Lüfter wurde die Wohnung, sowie das Treppenhaus vom Rauch befreit. Nach wenigen Minuten konnten die eingesetzten Fahrzeuge wieder ins Feuerwehrhaus zurückkehren.

Text: Polizeidirektion Hannover
68-Jähriger nach Verkehrsunfall in Klinik
Jeinsen,
Region Hannover, 27.04.2011
Verkehrsunfall zwischen Jeinsen und Schulenburg, Personen eingeklemmt war das Einsatzstichwort gegen 15:40 h für die Ortsfeuerwehren Schulenburg und Jeinsen. Ein Pkw war zwischen den beiden Pattensener Stadteilen Schulenburg und Jeinsen gegen einen Baum geprallt – Fahrerin und Beifahrerein waren eingeklemmt. Sie wurden bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr betreut. In Absprache mit dem Notarzt öffneten die Feuerwehrleute zunächst die Beifahrertür mit hydraulischem Rettungsgerät. Da bei der Fahrerin der Verdacht auf einen Oberschenkelbruch bestand, musste für deren Rettung das Dach des demolierten Fahrzeuges abgenommen werden. Die Fahrerin konnte dann schonend mit einem Rettungsbrett nach hinten über die Rücksitzbank befreit werden. Abschließend streute die Feuerwehr Bindemittel zur Aufnahme ausgelaufener Betriebsstoffe ab. Der Einsatz wurde gegen 16:50 h beendet. Text: Henning Brüggemann, Burgwedel, Region Hannover, 27.04.11 Am Abend ist gegen 18:30 h ein 68-jähriger Fiat-Fahrer - vermutlich nach einem Schwächeanfall - an der Celler Straße in Fuhrberg (Burgwedel) von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Der Senior kam zur medizinischen Versorgung in eine Klinik, es besteht Lebensgefahr. Der 68 Jahre alte Mann war gestern Abend mit seinem Pkw Fiat Stilo auf der Celler Straße in Richtung Celle unterwegs gewesen. In Höhe Hausnummer 36 kam er auf gerader Strecke mit seinem Auto zunächst nach rechts von der Straße ab, geriet in den unbefestigten Seitenstreifen und überfuhr dabei drei Leitpfosten. Anschließend stieß der Fiat gegen das Heck eines Pkw Ford, der in einer Grundstückseinfahrt abgestellt war und schleuderte dann nach links. Hier prallte der Fiat Stilo frontal gegen einen Baum, kam zurück auf die Straße und quer zur Fahrbahn zum Stehen. Der 68-Jährige hatte vermutlich während der Fahrt einen Herzinfarkt erlitten und wurde nach dem Unfall bewusstlos in seinem Auto aufgefunden. Er kam nach Reanimationsmaßnehmen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, es besteht Lebensgefahr. Im weiteren Verlauf stieß der geparkte Ford nach der Kollision mit dem Fiat zunächst leicht gegen einen geparkten Pkw Citroen, wurde dann gegen einen Metallzaun geschleudert, durchbrach ein Zaunelement und riss es aus dem Fundament bevor der Wagen neben einem Baum zum Stehen kam. Bei dem erheblich beschädigten Ford löste sich offensichtlich eine Feder, die dann gegen einen abgestellten BMW prallte. Darüber hinaus wurde der Zaun gegen einen geparkten VW Golf gedrückt.
Text: Andreas Heck
Flächenbrand
Emlichheim,
Graf. Bentheim, 27.04.2011
Trockenes Wetter Lohne, Lk. Vechta, 21.-25.04.11 Das warme und trockene Wetter in der Karwoche sorgt für eine kleine Brandserie in Lohne. Drei mal am Gründonnerstag (21. April) und einmal am Karfreitag (22. April) rückte die Feuerwehr Lohne aus, um brennende Abfallhaufen, Böschungen und Container zu löschen. Die Schäden blieben bei allen Einsätzen gering. Zum ersten Mal wurde die Feuerwehr am Gründonnerstagmorgen gegen 05:15 h alarmiert. Auf dem Gelände eines Industriebetriebes am Meyerfelder Weg brannte ein Container mit Kunststoffmüll. Mit Schaum brachten die Feuerwehrleute das Feuer unter Kontrolle. Umliegendes Lagergut wurde vom Feuer verschont. Der zweite Einsatz ereignete sich auf dem Hof einer Recyclingfirma in Nordlohne. Gegen 13:00 h brannte dort ein größerer Haufen mit Kunststofffolien. Auch hier setzen die Lohner Feuerwehrleute Schaum ein, um den Brand zu löschen. Durch das umsichtige Verhalten der Mitarbeiter des Recyclinghofs konnte ein Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Papiermülllager vermieden werden. Am Abend, gegen 18:00 h, brannte eine Böschung an der Lückmannstraße. Dieses Feuer wurde ebenso schnell gelöscht wie der Brand eines Gartenzauns und dem dran anliegenden Gartenabfällen am Bergweg am darauf folgenden Freitagmittag gegen 13:30 h. Das trockene, warme Wetter soll an den Ostertagen anhalten. Die Feuerwehr Lohne befürchtet daher weitere Brandeinsätze. Text, Roto: Chr. Tombrägel Feuerwehr Lohne Mit einen B2 Alarm wurde am Abend um 21:54 h die Freiwillige Ortsfeuerwehr Emlichheim zu einem Flächenbrand in den Brookdiek nach Eschebrügge gerufen. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass es sich hierbei um einen beginnenden Flächenbrand von 2 x 2 Metern handelt. Dank eines aufmerksamen Augenzeugen wurde der Flächenbrand rechtzeitig erkannt und somit schlimmeres verhindert. Da der Brookdiek grenznah verläuft, lief der Notruf erst in Assen bei der niederländischen Meldkamer (Einsatzleitstelle) auf, die den Notruf entgegen nahmen und an die Feuer- und Rettungsleitstelle nach Nordhorn weiterleiteten, die darauf hin den B2 Alarm für die Ortsfeuerwehr Emlichheim auslösten. Der Einsatz war nach Ablöschen des beginnenden Flächenbrandes, bei dem 14 Einsatzkräften und zwei Fahrzeuge eingesetzt waren, gegen 22:30 h beendet.

Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Brand in einem Firmengebäude
Gerau,
Lk. Uelzen, 27.04.2011
In den Vormittagsstunden kam es an der Hauptstraße in einem Firmengebäude zu einem Brand. Das Gebäude wurde zuletzt von einer Baustofftechnikfirma genutzt; steht jetzt aber leer. Brand betroffen waren vor allem die ehemaligen Büroräume und eine Werkshalle. Gegen 09:00 h wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert, nachdem Anwohner Rauchentwicklungen feststellten. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten das Feuer nach etwa zwei Stunden unter Kontrolle bringen. Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch bis in die Nachmittagsstunden hinein.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Brand eines Zweifamilienhauses
Gifhorn,
Lk. Gifhorn, 27.04.2011
Gegen 08:25 h bemerkte eine Spaziergängerin die Rauchentwicklung in einem Haus auf dem 1.Koppelweg. Sie alarmierte die Hausbewohner und die Feuerwehr. Die 45jährige Wohnungsinhaberin, die mit einem befreundeten Ehepaar (beide 45 Jahre alt) gerade am Frühstückstisch saß, die 13jährige Tochter der Wohnungsinhaberin und deren 10jährige Freundin, die sich im Obergeschoss befanden, sowie eine 73jährige Frau, die sich in ihrer Wohnung im Erdgeschoss aufhielt, konnten sich aus eigener Kraft auf die Straße retten und blieben allesamt unverletzt. Der Lebensgefährte der Wohnungsinhaberin, ein 35jähriger Mann, hatte das Haus bereits um 06:30 h verlassen und war zu seiner Arbeitsstelle gefahren. Innerhalb weniger Minuten trafen 40 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Gifhorn mit mehreren Fahrzeugen am Brandort ein und bekamen das Feuer schnell unter Kontrolle, obwohl der Dachstuhl des Gebäudes zu diesem Zeitpunkt schon in voller Ausdehnung brannte und die Flammen Meter hoch gen Himmel züngelten. Um 09:30 h war der Brand schließlich gelöscht. Das gesamte Haus ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Vor Ort waren vorsorglich auch die Teams mehrerer Rettungswagen, die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) des DRK, die sich um die Hausbewohner kümmerte, und ein Mitarbeiter der LSW, der die Erdgasleitung zum Haus abriegelte. Spezialkräfte der Polizeiinspektion Gifhorn nahmen die Ermittlungen zur Brandursache auf, die derzeit noch unklar ist.

Text: Feuerwehr Bremen Polizei Braunschwei
Lebensbäume fingen Feuer
Bremen,
Braunschweig,
, 26.04.2011
Feuer in Wohngebäude Um 07:19 h wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Brand in der Straße, Am Dobben, gemeldet. Aufgrund der Meldung wurde der Einsatzleitdienst, die Feuerwache 1 und 2 sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte es im dritten Geschoss eines viergeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäudes. Aus ungeklärter Ursache waren Einrichtungsgegenstände in Brand geraten. Personen aus dem Gebäude wurden über den rauchfreien Treppenraum ins Freie geführt oder hatten sich schon auf der Straße versammelt. Verletzte gab es nicht. Insgesamt wurden drei Trupps unter Atemschutz mit C-Rohren zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde ein Überdruckbelüftungsgerät und zum aufspüren von weiteren Glutnestern eine Wärmebildkamera eingesetzt. Der entstandene Schaden wird auf ca. 35.000, - Euro geschätzt. Die Kripo hat die Brandursachenermittlung aufgenommen. Beim Abflammen von Unkraut gerieten in einem Garten in Dibbesdorf zwei Lebensbäume in Brand. Der 77-jährige Verursacher konnte ein Ausbreiten des Feuers mit Wasser aus einem Gartenschlauch verhindern. Der Mann verletzte sich bei den Löscharbeiten leicht an der Schulter. Durch die Hitze der Flammen wurde ein Fenster des Hauses beschädigt. Die Berufsfeuerwehr Braunschweig und die Freiwillige Feuerwehr Dibbesdorf waren vor Ort.
Text: Matthias Köhlbrandt Polizeiinspekti
Gartenschuppen abgebrannt
Bootsbergung
Soltau,
Soltau-Fallingbostel, 26.04.2011
auf der Elbe Fliegenberg Lk. Harburg, 27.04.11 Eine technische Hilfelseitung an einem havarierten Motorboot auf der Elbe mussten am Mittwoch Mittag die Feuerwehren aus Fliegenberg/R. und Hoopte absolvieren. Die Feuerwehren waren um 12:09 h durch die Winsener Rettungsleitstelle zu einer Bootsbergung auf die Elbe bei Fliegenberg alarmiert worden. Auf der Elbe war in Höhe des Fliegenberger Sportplatzes ein Motorboot auf einen Buhnenkopf aufgelaufen und kam aus eigener Kraft nicht mehr frei. Die beiden Feuerwehren, die mit rund 20 Feuerwehrleuten und zwei Booten an der Einsatzstelle eintrafen, hatten das havarierte Motorboot schnell von dem Buhnenkopf gezogen. Nach der Befreiung wurde das Boot durch das von der Feuerwehr Hoopte betreute Mehrzweckboot der Kreisfeuerwehr in den Stöckter Hafen begleitet, dort wurde da Boot auf Schäden untersucht. Für die beiden Feuerwehren war der Einsatz nach rund 90 Minuten beendet. Für helle Aufregung sorgte am Dienstagabend ein Schuppenbrand in einem Garten im Böningweg. Gegen 19:30 h war ein Holzschuppen aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten und vollständig ausgebrannt. Diverse Gartengeräte, Werkzeuge und Pkw-Reifen wurden ebenfalls zerstört. Engagierte Nachbarn hatten zuvor versucht, mit Gartenschläuchen das Feuer in Schach zu halten. Wirkungsvoll löschen konnten jedoch erst die gerufenen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Soltau, die mit zirka 20 Mann vor Ort waren.
Text: Tim Herrmann Feuerwehr Bremen
Feuer bei Autohändler
Gemeldeter
Sehnde,
Region Hannover,
, 26.04.2011
Flächenbrand Am Morgen gegen 02:39 h wurden die Feuerwehren Evern, Rethmar und Sehnde zu einem Flächenbrand alarmiert. Verkehrsteilnehmer teilten der Polizei mit, dass auf der Bundesstraße 65, zwischen Evern und Haimar im Streckenverlauf die Böschung brennen soll. Umgehend fuhr die Ortsfeuerwehr Evern die Strecke ab und hatte in Richtung Haimar keine Feststellungen. Als die Einsatzkräfte die Bundesstraße in Evern zurückfuhren, sahen Sie die vermeintliche Einsatzstelle hinter der Kanalbrücke. Hierbei handelte es sich um das am Vortag abgebrannte Osterfeuer. Vermutlich durch den Wind haben kleinere Glutnester wieder angefangen zubrennen. Mit Unterstützung von drei wasserführenden Fahrzeugen konnten die letzten Glutnester mit Löschschaum bedeckt werden. Der Einsatz war nach ca. einer Stunde beendet. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Evern, Sehnde und Rethmar. Um 13:50 h wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Feuer in der Richard-Dunkel-Straße in Bremen-Neuenland gemeldet. Laut der Meldung sollte dort ein Pkw im Freien brennen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte auf einer Länge von ca. 100 m die Böschung am Bahndamm der dortigen Bahnlinie Bremen-Delmenhorst. Das Feuer hatte bereits auf zwei Pkw und einen Wohnwagen übergegriffen, die bei einem dort ansässigen Autohändler auf einer Freifläche abgestellt waren. Aufgrund der Einsatzlage wurden der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 1, 2 und 4 sowie die Freiwillige Feuerwehr Neustadt zur Einsatzstelle alarmiert. Insgesamt waren acht Einsatzfahrzeuge mit 35 Einsatzkräften vor Ort. Das Feuer wurde von vier Trupps, teilweise unter Atemschutz, mit vier C-Rohren bekämpft und gelöscht. Der Bahnverkehr war während der Zeit des Einsatzes nicht eingeschränkt. Bereits um 14:24 h konnte „Feuer in der Gewalt“, und schließlich um 14:33 h „Feuer aus“ gemeldet werden. Die zwei Pkw und der Wohnwagen brannten komplett aus, zur Schadenhöhe konnte keine Angabe gemacht werden.

Text: Stephan Meier Polizeiinspektion Lün
Brand einer Doppelhaushälfte
Wietzendorf
, Lk. Soltau-Fallingbostel, Lk. Lüneburg, 26.04.2011
Am Ostermontag waren direkt an einer Garage etwa 20 m² Reisig und Gartenabfälle in Brand geraten. Das Feuer hatte bereits auf den Dachkasten der Garage übergegriffen. Zur Kontrolle wurde das Dach geöffnet, dabei wurde eine leichte Brandausbreitung an den Dachlatten sichtbar. Durch die rechtzeitige Entdeckung des Feuers und den schnellen Einsatz der Feuerwehr wurde ein wesentlich größerer Gebäudeschaden verhindert. In der Nacht kam es in der Straße Hoheluft zu einem Brand an einer Doppelhaushälfte. Gegen 00:10 h bemerkte eine Anwohnerin, dass es auf der Terrasse des Nachbarhauses brannte. Daraufhin wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert. Nach ersten Ermittlungen wurde festgestellt, dass das Feuer auf der im hinteren Bereich des Hauses befindlichen Terrasse ausbrach. Zunächst gerieten die dort aufgestellten Gartenmöbel in Brand; dann griff das Feuer auch auf den darüber liegenden Dachstuhl über. 60 Einsatzkräfte verhinderten durch Löschmaßnahmen ein Übergreifen des Brandes auf die andere Doppelhaushälfte. Dennoch brannten das Wohnhaus und der Dachstuhls komplett aus. Die Bewohner der Haushälften konnten unverletzt die Wohnhäuser verlassen.

Text: Mathias Wille Textinfo, Henning Brüg
Ölunfall in Schulenburg
Salzhausen,
Lk. Harburg, Region Hannover
29.04.11
, 25.04.2011
„Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Morgen des Ostersonntags gegen 06:15 h auf der Kreisstraße 4 zwischen Raven (Lk. Lüneburg) und Eyendorf (Lk. Harburg). Ein Pkw VW Golf III kam auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug und blieb quer zur Fahrbahn auf der Fahrerseite liegen. Der junge Fahrer aus dem Landkreis Lüneburg wurde dabei aus dem Fahrzeug geschleudert und zwischen Pkw und Fahrbahn eingeklemmt. Von der Leitstelle Winsen wurden neben dem Rettungsdienst die Freiwilligen Feuerwehren aus Eyendorf, Salzhausen und Garstedt alarmiert. Das auf der Seite liegende Fahrzeug wurde gesichert und mittels Hebekissen angehoben. In einer aufwändigen Rettungsaktion konnte der Fahrer dann in Zusammenarbeit mit dem Notarzt aus seiner Lage befreit werden. Mit hydraulischem Rettungsgerät und einer elektrischen Säbelsäge wurde dazu ein Teil des Fahrzeugdaches entfernt. Nach etwa 30 Minuten konnte der Fahrer auf einem Rettungsbrett unter dem Fahrzeug heraus gezogen und dem Rettungsdienst übergeben werden. Nach einer umfangreichen Erstversorgung noch am Unfallort wurde das schwerverletzte Unfallopfer mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 29“ in eine Unfallklinik geflogen.“ Die Feuerwehr Schulenburg wurde gegen 11:30 h zur einem Einsatz „ Gefahrenabwehr Umweltschaden“ gerufen. Auf einem Betriebsgelände nahe der Leine war an einer Sattelzugmaschine beim Rangieren auf der betriebseigenen Leinebrücke der Treibstofftank aufgerissen. Geistesgegenwärtig setzte der Lkw-Fahrer sein Fahrzeug zurück, sodass der austretende Dieselkraftstoff nicht in den Fluss lief. Betriebsangehörige dichten den Tank bis zum Eintreffen der Feuerwehr ab und brachten Bindemittel aus. Das Umsichtige handeln der Beteiligten sorgte für einen glimpflichen Ausgang der Havarie. Die Feuerwehr pumpte rund 300 Liter Restkraftstoff aus dem 800 Liter fassenden Tank in bereitstehende Fässer um und brachten weitere Bindemittel aus. Das Erdreich wurde nur geringfügig verschmutzt während in die Leine kein Kraftstoff gelangte. Nachdem die untere Wasserbehörde und der Grundstückseigentümer die Einsatzstelle inspiziert hatten, konnte die Feuerwehr den Schadensort gegen 12:40 h verlassen.

Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Schwelbrand auf dem Sportplatzgelände
Lüneburg,
Lk. Lüneburg, 25.04.2011
Auf dem Sportplatzgelände des VfL Lüneburg, am Sültenweg, kam es in den frühen Morgenstunden zu einem Schwelbrand. Nachdem unbekannte Täter auf den Sportplatz gelangten, legten sie zwei mit Sand gefüllte Säcke zwischen zwei Holzbänke und zündeten sie an. In der Folge entwickelte sich ein Schwelbrand mit offener Flammenbildung; mehrere Holzbretter der Bänke fingen dabei Feuer und wurden beschädigt. Anwohner bemerkten das Feuer gegen 06:15 h und löschten dieses bis zum Eintreffen der Polizei mit Eigenmitteln ab. Eine 46jährige Lüneburgerin erlitt dabei eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde ins Städtische Klinikum gebracht.
Text: Jens Führer Matthias Köhlbrandt,
Sporthalle -Teile des Daches brannten-
Walsrode,
Lk. Soltau-Fallingbostel 26.04.11
Fleestedt,
Lk. Harburg, 25.04.2011
Am Dienstagmorgen gegen 00:30 h wurde die Freiwillige Feuerwehr Walsrode zu einem Pkw-Brand auf die BAB27 alarmiert. Zwischen Walsrode und Verden brannte ein Pkw in voller Ausdehnung. Wie der Fahrer des Opel Corsa erklärte, war er auf einen Trailer aufgefahren. Glücklicherweise blieb er dabei unverletzt, sein Fahrzeug aber ging auf dem Standstreifen in Flammen auf. Die Feuerwehr, die mit drei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften vor Ort war, löschte die Flammen mittels Schaum unter Atemschutz ab. Während der Arbeiten war die Autobahn in Fahrtrichtung Bremen teilweise komplett gesperrt. Einen Großbrand haben am späten Abend des Ostermontags Mitglieder die Feuerwehren aus Fleestedt, Glüsingen und Meckelfeld in Fleestedt verhindert. Die Feuerwehren waren durch die Winsener Rettungsleitstelle um 21:42 h alarmiert worden, es sollte die Sporthalle brennen. Die Fleestedter Feuerwehrkräfte waren nur wenige Minuten nach der Alarmierung mit drei Einsatzfahrzeugen und mehr als 20 Einsatzkräften vor Ort, bei ihrem Eintreffen war eine deutliche Flammenbildung auf dem Dach der vor der Sporthalle befindlichen Umkleide- und Sanitärräume sichtbar. Unverzüglich ging ein unter Atemschutz ausgerüsteter Trupp auf das Dach des Umkleidebereiches vor und setzte ein C-Strahlrohr ein, um die Flammen abzulöschen, dieses gelang. Mit einem weiteren C-Strahlrohr wurde von der Unterseite her eine Riegestellung aufgebaut, um ein Ausbreiten des Feuers zu verhindern. In den Umkleide- und Nassbereichen war keine Brandherde vorhanden. Da unklar war, ob und wie weit das Feuer sich in dem Dachbereich ausgebreitet hatte. Mit dem Einsatz der Wärmebildkamera wurde dann die gesamte Dachhaut kontrolliert. 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Nach 90 Minuten wurde die Brandstelle der Polizei übergeben.
Text: Burkhard Giese
Pkw brannte auf der BAB 39
Winsen,
Lk. Harburg, 25.04.2011
Zu einem Pkw-Brand kam es auf der BAB39 zwischen den Anschlussstellen Winsen West und Maschen am frühen Morgen des Ostermontages. Gegen 03:59 h wurde die Winsener Feuerwehr zu einem Brand eines Pkw auf der Bundesautobahn 39 von der Rettungsleitstelle des Landkreises alarmiert. Als die Feuerwehr an der Einsatzstelle eintraf, brannte nicht nur das Fahrzeug in voller Ausdehnung, das Feuer hatte auch schon 150 Quadratmeter vom Seitenstreifen erfasst. Von der Feuerwehr wurde zum Ablöschen des Pkw ein Schaumrohr eingesetzt. Gleichzeitig wurden von den Einsatzkräften zwei Strahlrohre vorgenommen, um den in Brand geratenen Seitenstreifen abzulöschen. Große Gefahr bestand, das sich das Feuer auf Grund der Trockenheit die zurzeit herrscht weiter ausbreitet. Dies konnte jedoch durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr verhindert werden.
Text: Florian Persuhn
Waldhütte bei Lehre abgebrannt
Celle,
Lk. Celle,
Lk. Helmstedt, 25.04.2011
Um 09:13 h wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle – Hauptwache zu einem gemeldeten Küchenbrand mit Menschengefährdung in die Straße Kolkwiese im Stadtteil Wietzenbruch alarmiert. Nach ersten Meldungen sollte sich noch ein Kind in der Brandwohnung befinden. Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle drang Rauch aus einem Küchenfenster eines Mehrfamilienhauses. Personen waren nicht mehr Gefahr, die Bewohner hatten die Wohnung bereits verlassen. Sofort ging ein Atemschutzgerätetrupp zur Brandbekämpfung vor. Mit einem C-Rohr konnten die Einsatzkräfte das Feuer unter einer Gastherme löschen. Zur Entrauchung der Wohnung wurde ein Drucklüfter eingesetzt. Im Einsatz waren sieben Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Celle – Hauptwache, der Rettungsdienst sowie die Polizei. Durch ein Feuer wurde in der Nacht zum Montag ein etwa zehn mal zwölf Meter große Waldhütte am Waldrand nahe der Bundesstraße 248 bei Lehre völlig zerstört. Die Brandursache ist noch unklar, Brandstiftung ist nicht ausgeschlossen. Die genaue Schadenshöhe steht nicht fest. Die nach dem Eingang des Notrufs zuerst eintreffenden Polizisten entdeckten gegen 00:20 h die Flammen bereits von der B 248 kurz hinter dem Ortsausgang Lehre in Richtung Wendhausen. Nur Minuten später trafen die ersten zwei Löschzüge der Feuerwehr Lehre ein. Mit Hilfe von weiteren Löschfahrzeugen aus Wendhausen und Flechtorf gelang es den Feuerwehrleuten gemeinsam zu verhindern, dass die Flammen auf den Waldbestand übergriffen. Das hüttenartige Gebäude aus Holz mit Dachplatten aus Wellpappe und Welleternit wurde vermutlich als Schuppen oder Unterstand genutzt. Zum Brandzeitpunkt war das Objekt leer. Der Gebäuderest wurde für weiteren Ermittlungen der Brandursache abgesperrt und beschlagnahmt. Es besteht akute Einsturzgefahr. Die Untersuchungen dauern an. Zeugen, die gegen Mitternacht Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Brandortes gesehen haben, wenden sich bitte an die Polizei Lehre unter Telefon 05308-406990. Text: Polizei Wolfsburg



