BLAULICHT: Einsätze
Text: Joachim Riese
Brandeinsatz nach Blitzeinschlag in Wohnhaus.
Emden, 05.06.2011
Zu einem Brandeinsatz wurde die Emder Feuerwehr am Abend gerufen. Während eines Gewitters verirrte sich ein Blitz und schlug in das Dach eines Mehrfamilienhauses im eng bebauten Wohngebiet des Stadtteils Friesland ein. Beim Eintreffen der Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot vor Ort war, war weder Rauch noch Feuerschein sichtbar. Mittels Dreh- und Steckleiter wurde das Dach, das sichtbare Schäden erlitten hatte, auf mögliche Brandnester kontrolliert. Mittels kleinen Mulden, die durch die Feuerwehr ins Obergeschoss gestellt wurden konnte nachlaufendes Regenwasser aufgefangen werden. Im unteren Bereich des Hauses wurde ausgelaufenes Wasser mittels eines Wassersaugers aufgenommen. Dieses war durch eine geborstene Wasserleitung ausgetreten. Nach rund zwei Stunden verließen die letzten, der insgesamt 50 Einsatzkräfte, die Einsatzstelle. Im Einsatz waren neben der Hauptamtlichen Wachbereitschaft, die Ortsfeuerwehren Borssum und Widdelswehr/Petkum sowie die Atemschutz-Notfall- Rettungsgruppe.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Waldbrand
Kalefeld,
Lk. Northeim,
, 05.06.2011
Aus dem Stadtgebiet Osterode wird per Feuerwehrnotruf Rauchentwicklung aus dem oben genannten Wald gemeldet. Begünstigt durch die anhaltende Trockenheit fallen Douglasienfichten auf einer Fläche von ca. 1500 m² einem Feuer zum Opfer. Nach Löscharbeiten wird der Brandort begutachtet und Grillgeräte (Einweggriller) aufgefunden und sichergestellt. Die Gesamtsituation deutet auf eine Fahrlässige Brandstiftung durch vorgefundenes Grillgerät hin, so dass diesbzgl. ermittelt wird. Es werden Zeugen gesucht, die sich in der Zeit von 14:00 h bis 16:30 h im oben genannten Waldgebiet aufhielten und eventtuell Wanderer/Verdächtige mit den bekannten Einweggrillgeräten gesehen haben. Hinweise bitte an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, Tel. 05382 - 919200.

Text: Hendrik Brink
Unwetter hält Nordhorner Feuerwehr in Atem
Nordhorn,
Graf. Bentheim, 05.06.2011
Viel Arbeit hat der Feuerwehr das Unwetter beschert, das am Sonntag über die Stadt zog. Im gesamten Stadtgebiet mussten umgestürzte Bäume beseitigt werden. Nachdem lautes Donnergrollen am späten Sonntagnachmittag zu vernehmen war, konnten sich die Feuerwehrleute der Feuerwehr Nordhorn schon fast darauf einstellen, dass sich wenig später der Meldeempfänger zu Wort melden würde. Nur wenige Minuten wurde mit dem Stichwort „Baum auf Straße“ und der Alarmstufe H1 (Technische Hilfeleistung, ohne Eile) alarmiert. Nur unweit des Feuerwehrhauses schlug ein Blitz in eine große Eiche ein. Diese expoldierte förmlich, Äste wurden die Luft geschleudert und verteilten sich auf dem Parkplatz eines Supermarktes. Die Eiche knickt um und versperrte die Fahrbahn. Für die mit den Fahrzeugen (KdoW, HLF 20/16 und HAB 32) ausgerückten Feuerwehrleute bestand die Aufgabe darin, die Straße von den Ästen zu befreien. Kurz nachdem dieser Einsatz abgearbeitet war, teilte der Leitstellendisponent dem Brandmeister vom Dienst weitere umgestürzte Bäume mit. Am Abend wurde die Feuerwehr Nordhorn dann erneut mit einem H1-Alarm alarmiert. Wieder ging es in den Schwarzen Weg im Stadtteil Klausheide. Dort war eine Baumkrone umgeknickt und ragte über die Fahrbahn. Aus dem Korb der HAB 32 (Hubrettungsgerät) wurde die Krone abgesägt. Anschließend wurde die Straße soweit geräumt, dass Autos diese wieder passieren können.

Text: Gerald Senft
Wieder Schafe unterwegs
Laatzen,
Region Hannover, 05.06.2011
Zwei Schafböcke flüchteten zum wiederholten Male von ihrer Weide in Rethen, nun brachte sie die Ortsfeuerwehr Rethen nicht mehr zurück zum Besitzer sondern suchte im Ort nach einer Unterstellmöglichkeit. Am Sonntag gegen 19:25 h piepten die Funkmeldeempfänger der Ortsfeuerwehr Rethen, die Tierretter wurden zur Koldinger Straße gerufen. Wie auch schon in den zurückliegenden Tagen mussten zwei Schafe eingefangen werden. Dieser Einsatz war Nummer 5 in Sachen "Schafe auf der Koldinger Straße". Bereits am letzten Sonntag sowie an drei weiteren Werktagen hatten die Rethener und Laatzener Feuerwehrkräfte immer wieder die beiden einjährigen Schafböcke in der Koldinger Straße "auflesen" müssen. Anfangs brachten die Tierretter die Schafe immer wieder zurück auf die Weide/Wiese unterhalb der Bahnbrücke. Am heutigen Sonntag war nun aber Schluss damit: Im Ort wurden die Tiere anderweitig untergebracht. Entdeckt hat die beiden Ausreißer Alisa-Chelsea Reetz aus Rethen, die 12-Jährige ist selbst Mitglied der Jugendfeuerwehr und hielt die beiden Böcke bis zum Eintreffen der Feuerwehr fest. Mutter Melanie holte derweil zwei Hundeleinen. Die Schafe wurden letztendlich in den Gerätewagen verfrachtet und zu einem anderen Weideplatz gebracht.

Text: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel
Defekter Akku löst Brand aus
Dorfmark,
Lk. Soltau-Fallingbostel,
, 05.06.2011
Vermutlich durch einen defekten Akku geriet am frühen Sonntagmorgen die Einrichtung eines Büros in einem Wohnhaus in Mengebostel in Brand. Die Bewohner konnten das Feuer selbst löschen und diverse brennende Gegenstände ins Freie werfen. Dabei zog sich ein 58-Jähriger Verbrennungen an den Händen und eine Rauchgasvergiftung zu. Er wurde mit dem Rettungswagen in das Heidekreisklinikum nach Soltau transportiert.
Text: Polizeidirektion Hannover
Einkaufszentrum durch Brand zerstört
Isernhagen,
Region Hannover, 05.06.2011
Am Morgen kurz vor 02:00 h hat ein Feuer einen Gewerbekomplex am Lohner Weg in Isernhagen F.B. (Großburgwedel) völlig zerstört. Es entstand ein Schaden in Millionenhöhe. Nach bisherigen Erkenntnissen war heute Morgen zunächst ein hölzerner Lagerschuppen eines Getränkemarktes in Brand geraten. Das Feuer breitete sich dann auf das Hauptgebäude des Marktes aus, setzte sich über das Dach fort und führte in der weiteren Folge dazu, dass das Gebäude und die hier untergebrachten Geschäfte komplett ausbrannten. Die Ursache des Feuers ist zurzeit ungeklärt, die Ermittlungen dauern an. Es gab keine Verletzten.
Text: Polizeidirektion Hannover Nils
Werkstattbrand in Limmer
Dollbergen,
RegionHannover , 05.06.2011
Feuer zerstört Vereinsheim Zeugenaufruf! In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist ein Vereinsheim an der Ackersbergstraße in Dollbergen (Uetze) in Brand geraten und komplett ausgebrannt. Verletzte hat es nicht gegeben. Ein 52-jähriger Platzwart des Sportvereins hatte den Brand am frühen Sonntagmorgen, gegen 04:30 h, im Bereich eines an das Vereinsheim angrenzenden Holzunterstandes bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Nach bisherigen Erkenntnissen griff das Feuer von dort auf das Gebäude über und zerstörte es völlig. Bei dem Brand wurde auch die Außenfassade eines benachbarten Sanitärhauses beschädigt sowie eine auf der anderen Seite des Vereinsheims angebaute Spielhalle der Grundschule Dollbergen durch Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen. Die Brandursache ist derzeit ungeklärt, Brandstiftung kann jedoch nicht ausgeschlossen werden - die Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet Zeugen, die hierzu Hinweise geben können, sich mit dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 in Verbindung zu setzen. Am frühen Sonntagmorgen brannte in der Steinfeldstraße (Stadtteil Limmer) ein Unterstand auf einem Werkstattgelände. Die Brandausbreitung auf die Werkstatt und ein Lager konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Menschen wurden nicht verletzt. Um 02:39 h wurde dem Lage- und Führungszentrum der Feuerwehr eine starke Rauchentwicklung in der Steinfeldstraße gemeldet. Daraufhin wurde ein Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Limmer alarmiert. Aufgrund weiterer Notrufe wurde schon während der Anfahrt auf die Alarmstufe 2 (von fünf) erhöht und ein weiterer Löschzug alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der ca. 150 Quadratmeter große Unterstand bereits im Vollbrand. Sofort leitete die Feuerwehr einen massiven Löschangriff ein, um die Brandausbreitung auf das angrenzende Werkstatt- und Lagergebäude zu verhindern. Lediglich Teile der Dachkonstruktion wurden vom Feuer beschädigt. Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung versagten die tragenden Teile des Unterstandes und Teile des Daches stürzten ein. Während der Löscharbeiten entdeckten die Einsatzkräfte mehrere Gasflaschen. Diese wurden geborgen und mit Wasser gekühlt, um einen Behälterzerknall zu verhindern. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierte die Feuerwehr die Brandstelle auf Brandnester. Um 03:12 h war das Feuer unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten bis 03:52 h. Gegen 06:30 h kontrollierte die Feuerwehr nochmals die Brandstelle, diverse Brandnester mussten abgelöscht werden. Zur Brandbekämpfung wurden 6 Atemschutztrupps mit 3 C-Rohren und einem Schaumrohr eingesetzt. Es brannten Altreifen, Motorroller und diverse Ersatzteile. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 17 Fahrzeugen und 50 Einsatzkräften vor Ort.
Text: Info: Polizeidirektion Hannover
Fünfjähriger verstirbt nach Badeunfall in einer Klinik
Zwei
Hanstedt,
Lk. Harburg,
Hannover, 04.06.2011
Brände in einer Nacht Gleich zwei Feuer hielt die Freiwillige Feuerwehr Hanstedt in der Nacht von Freitag auf Samstag in Atem und bereitete den Hanstedter Bürgern eine schlaflose Nacht. Das erste Mal wurde die Feuerwehr Hanstedt um 01:33 h alarmiert. Bei einem Bullenmaststall am Weseler Weg gelegen stand ein hölzernes Rolltor lichterloh in Flammen. Ein junger Radfahrer hatte die ca. 150 Mastbullen brüllen hören und somit das Feuer entdeckt. Er verständigte über 112 die Einsatzleitzentrale im Winsener Kreishaus, die sofort Großalarm für die Feuerwehr Hanstedt auslöste. Die schon wenige Minuten später eintreffenden Feuerwehrleute konnten das Feuer schnell mit zwei C- Strahlrohren unter Kontrolle bekommen und ablöschen. Da die Rauchentwicklung sehr stark war, gingen zwei Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutzgerät vor. Zusätzlich wurde ein Druckbelüfter eingesetzt, der den schon sehr stark ausgebildeten Rauch in der Halle aus dem Gebäude drückte. Für die Tiere war dies die Rettung in letzter Minute. Ein glücklicher Umstand war auch, dass die Rolltore zu beiden Seiten der Halle wegen der warmen Tage zur Zeit offen waren. Der von der Feuerwehr verständigte Besitzer kontrollierte sofort seine Tiere, die aber glücklicherweise durch das schnelle Entdecken des Feuers sowie durch das schnelle Handeln der Feuerwehrleute unverletzt blieben. Die Hanstedter Feuerwehrleute konnten diese Einsatzstelle nach rund einer Stunde verlassen. Kaum waren alle Feuerwehrleute wieder im Bett, da wurde wieder Vollalarm gegen 03:18 h ausgelöst. Dieses Mal stand ein Papierkorb samt daneben stehendem Baum im Ortskern von Hanstedt in Flammen. Auch dieses Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden, bevor es mehr Schaden anrichten konnte. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen um zu klären wodurch die Feuer ausgelöst wurden. Wie hoch der entstandene Sachschaden in beiden Fällen ist, steht noch nicht fest. Text, Foto: Arne Behrens Ein fünfjähriger Junge ist gegen 23:15 h offensichtlich an den Folgen eines Badeunfalls, der sich kurz vor 20:00 h am Silbersee (Langenhagen) ereignet hatte, in einem Krankenhaus verstorben. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich der Junge am Abend mit Familienangehörigen am "Hundesstrand" aufgehalten und mit mehreren Kindern Ball gespielt. Offensichtlich wollte der Fünfjährige dann gemeinsam mit den anderen einen ins Wasser gefallenen Ball herausholen - dabei verschwand er unter Wasser. Wenig später wurde er von Badegästen gefunden und leblos aus dem See gezogen. Erste Wiederbelebungsmaßnahmen verliefen zunächst positiv. Der Junge kam mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Hier verstarb er gegen 23:15 h. Die Polizei geht von einem Unglücksfall aus, Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor. Die Feuerwehr Langenhagen kam zur Bergung und Betreuung der Angehörigen zum Einsatz. Zwei Notfallseelsorger wurden hinzugewogen.

Text: Polizei Wolfsburg
Boot geht in Flammen auf
Bahrdorf,
Lk. Helmstedt,
, 04.06.2011
Um 08:26 h ging bei der Polizei in Helmstedt die Meldung ein, dass in Bahrdorf ein größeres Boot brennen würde. Nach anfänglichen Scherzen, wo denn da der Hafen sei, stellte sich heraus, das es dort tatsächlich zu einem solchen Vorfall gekommen war. Der 36-jährige Eigentümer hatte die Feuerwehr um Hilfe gerufen, da sein Boot, was er nach jahrelanger Restauration endlich fertiggestellt und gerade noch ausgesaugt hatte, plötzlich in Flammen stand. Es handelte sich dabei um ein ca. 50 Jahre altes Einzelstück, was demnächst wieder zu Wasser gelassen werden sollte. Der Wert wird vom Besitzer auf ca. 400.000 EUR geschätzt. Das Boot stand auf dem Grundstück des Geschädigten. Er habe nur den Staubsauger ins Haus gebracht und anschließend den Brand entdeckt. Ein Fremdverschulden schließt sowohl der Eigentümer, als auch die Feuerwehr aus. So kann nur ein technischer Defekt bzw. Selbstentzündung von Treibstoff-Gasen im Motorraum als Ursache in Betracht kommen. Der sichtlich geschockte Eigentümer des Bootes konnte, noch nach Ende der Löscharbeiten nicht glauben, was gerade passiert war.
Text: Feuerwehr Hildesheim
Dritte Kellerbrand in der Hildesheimer Straße
Hildesheim, 04.06.2011
Nach den beiden Feuern am 01. und 02. 06.11 brannte es erneut im Keller des Mehrfamilienhauses in der Hildesheimer Straße. Gegen 02:00 h am frühen Samstagmorgen ging der Notruf in der Feuerwehreinsatz und Rettungsleitstelle ein. Kellerbrand in der Hildesheimer Straße. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich das gleiche Szenario wie bei den vorangegangenen Einsätzen. Es brannte in einem Kellerverschlag des Mietshauses. Sowohl die Tür zum Keller als auch die Rauchschutztüren in den Etagen waren vorsätzlich geöffnet, so dass der Brandrauch in sämtliche Etagen gelangen konnte. So war es auch erste Priorität die Treppenräume und Flur zu kontrollieren um die Bewohner in Sicherheit zu bringen. Zeitgleich nahm ein zweiter Angriffstrupp die Brandbekämpfung im Keller auf. Ein Anwohner hatte bereits vor Entreffen der Feuerwehr versucht das Feuer mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Der Löscher war leider funktionslos, so dass der Bewohner den Versuch aufgeben musste und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung dem Rettungsdienst übergeben wurde. Schwierig gestaltete sich, wie schon bei den anderen Einsätzen, die Entrauchung des Gebäudes. So musste ein Großteil der Einsatzzeit diesem Bereich gewidmet werden. Einsatzende war um 04:20 h.
Text: Hendrik Brink
Zweimal Betriebsstoffe aufgenommen
Rauchmelder
Springe,
Region Hannover,
Graf. Bentheim, 04.06.2011
in Wohnung löste aus Um 16:49 h wurde die Feuerwehr Springe zu einem Mehrfamilienhaus Am Raher Berg in Springe alarmiert. Ein Rauchmelder in einer verschlossenen Wohnung hatte im Dachgeschoss ausgelöst. Da der Mieter der Wohnung nichtzugegen war, musste die Wohnungseingangstür gewaltsam durch die Einsatzkräfte geöffnet werden. Die anschließende Kontrolle der Wohnung ergab, dass ein Brandereignis nicht vorlag. Es ist davon auszugehen, dass der Rauchmelder aufgrund eines Hitzestaus auslöste. Der Feuerwehreinsatz war nach rund 45 Minuten beendet. Im Einsatz befanden sich 21 Einsatzkräfte mit fünf Einsatzfahrzeugen. Text: Torsten Baxmann Feuerwehr Nordhorn nahm am Samstag zweimal Betriebsstoffe auf. Gleich zweimal musste die Feuerwehr Nordhorn am Samstag ausrücken um Betriebsstoffe aufzunehmen. Um 13:20 h wurde die Feuerwehr in den Hopmanns Kamp beordert. Dort war an einem Müllwagen eine Hydraulikleitung geplatzt. Infolgedessen liefen mehrere Liter Öl auf die Straße. Für die mit den Fahrzeugen KdoW, GW-G und MTF ausgerückten Feuerwehrleute bestand die Aufgabe darin, dieses Hydrauliköl zu binden. Anschließend konnte es aufgefegt und entsorgt werden. Nur wenige Stunden später wurde die Nordhorner Feuerwehr zu einem ähnlichen Einsatz gerufen. Im Kreuzungsbereich Denekamper Straße/Richterskamp/Kanalweg kam es zu einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw. Hierdurch wurden beide Pkw beschädigt und geringe Mengen Betriebsstoff liefen aus. Auch diese konnten mit Hilfe einiger Säcke Bindemittel gebunden und aufgenommen werden. Für die Feuerwehr, ausgerückt mit KdoW, GW-G und HLF 20/16, war der Einsatz nach ca. 30 Minuten beendet.

Text: Foto:
Lastzug verunglückt - Fahrerin schwer
Amelinghausen,
Lk. Lüneburg, 03.06.2011
verletzt Äußerst schwierig erwiesen sich die Bergungsarbeiten eines Sattelzugs im Verlauf auf der Bundesstraße 209 nahe Amelinghausen. Eine 44-jährige Fahrerin einer Spedition aus dem Raum Osnabrück war gegen 06:00 h mit ihrem Sattelzug von Soltau kommend im Bereich Etzen verunfallt. Der Lastzug war nach rechts von der Straße abgekommen und mit einem Straßenbaum kollidiert. Der Baum wurde durch die Wucht des Aufpralls entwurzelt. Die 44-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungswagen ins Städtische Klinikum Lüneburg gebracht werden. Am Sattelzug sowie Auflieger entstand erheblicher Sachschaden. Während der Bergungsarbeiten mit Spezialgeräten war die Bundesstraße 209 voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet. Polizeiinspektion Lüneburg
Text: :
Mutter entdeckt Kornnatter im Kinderbuggy
Buchholz
i.d.N., Lk. Harburg, 03.06.2011
Einen großen Schreck bekam eine 23-jährige Mutter am Morgen in der Steinbecker Straße. Die Frau setzte gegen 09:00 h ihr Kleinkind in ihren im Treppenhaus eines Mehrparteienhauses abgestellten Buggy. Plötzlich bemerkte sie eine Schlange, die zwischen Verdeck und Rückenlehne hervorkroch. Geistesgegenwärtig riss sie ihr Kind aus dem Buggy. Das Tier konnte dann durch einen Nachbarn mit einen Krückstock vor der Haustür geworfen werden. Wie sich herausstellte handelt es sich bei der ca. 70 cm lange Schlange um eine junge Kornnatter. Die Beamten brachten das harmlose Tier in ein nahe gelegenes Futterhaus. Die Polizei sucht nun den Eigentümer der Schlange, da sie nach bisherigen Erkenntnissen hier nicht heimisch ist. Hinweise unter Tel. 04181/2850 Polizeiinspektion Harburg
Text: Polizei Northeim/Osterode
Verkehrsunfall mit leichtverletzter Person- Pkw gegen Baum
Gladebeck,
Lk. Northeim,
, 03.06.2011
Ein 22-jähriger Hardegser befuhr mit seinem Pkw die L 556 aus Richtung Harste kommend in Richtung Gladebeck. In einer langgezogenen Rechtskurve verlor der Fahrer vermutlich auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über den Pkw. Das Fahrzeug schleuderte quer zur Fahrbahn, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen einen Straßenbaum. Der Fahrzeugführer erlitt leichte Verletzungen und wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Göttinger Krankenhaus verbracht. Der Pkw wurde durch die eingesetzte Feuerwehr aus dem Böschungsbereich geborgen und anschließend abgeschleppt.
Text: Gerald Reinink
Beseitigung einer Ölspur
Ringe-Neugnadenfeld,
Graf. Bentheim, 03.06.2011
Die Ortsfeuerwehr Ringe-Neugnadenfeld wurde um 16:20 hmit einem H1-Alarm zur Emslandstraße in Neugnadenfeld gerufen. Dort befand sich auf einer Strecke vonca. 1 km Länge eine Ölspur. Mit zehn Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen rückte die Feuerwehr aus um diese zu beseitigen. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde. Bereits am 02.03.11 wurde die Ringer Wehr beim Großbrand in dem Moorgebiet stark gefordert.
Text: Feuerwehr Braunschweig Kai-Uwe Roßto
Zwei Verletzte nach Küchenbrand
Braunschweig,
Stadt Bad Gandersheim, 02.06.2011
Nach einem Fettbrand in einer Gaststätte im östlichen Ringgebiet mussten zwei Personen mit Rauchgasvergiftungen im Krankenhaus versorgt werden. Noch während der Notrufannahme wurde der Löschzug der Hauptwache mit einem Voralarm unter dem Stichwort „verdächtiger Rauch“ alarmiert. Bereits fünf Minuten nach der Alarmierung erreichten um 21:53 h die Kräfte der Berufsfeuerwehr die Einsatzstelle im östlichen Ringgebiet. In der Küche einer Gaststätte hatte sich Fett in einem auf dem Herd stehender Topf entzündet. Mit Hilfe eines Feuerlöschers löschte der Inhaber das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr. Dabei zogen sich er und ein Gast, der ihm zu Hilfe geeilt war, leichte Rauchgasvergiftungen zu. Beide wurden umgehend von Rettungsassistenten und einem Notarzt versorgt. Die übrigen Gäste der Gaststätte kamen mit dem Schrecken davon. Ein Trupp unter Atemschutz kontrollierte das gelöschte Feuer und kühlte noch glimmende Glutnester ab. Der entstandene Brandrauch wurde mit einem Überdrucklüfter aus der Gaststätte gedrückt. Brand eines Holzstapel In der Nacht zum Himmelfahrtstag wurde gegen 03:26 h die nächtliche Ruhe durch die Auslösung der Sirene im Bad Gandersheimer Ortsteil Harriehausen unterbrochen. Eine im Park feiernde Hochzeitsgesellschaft meldete einen zwischen dem Park und dem Ortsteil auf einem Gartengrundstück brennenden Holzstapel. Einige Raummeter an Brennholz waren dort aus bisher ungeklärter Ursache unter einer großen Kiefer in Brand geraten. Das Feuer fand durch die heruntergefallenen Nadeln der Kiefer ausreichend Nahrung, um sich ausbreiten zu können. Die Polizei Bad Gandersheim nahm bereits während des Einsatzes durch Zeugenbefragung die Ermittlungen zur Brandursache auf. Die Feuerwehr der Ortsfeuerwehr Harriehausen bauten eine Wasserversorgung von einem Hydranten bis zum Einsatzort auf und nahmen eine Brandbekämpfung mit einem C-Hohlstrahlrohr vor. Um an alle Brandnester heranzukommen, wurde der Holzstapel auseinander genommen und die einzelnen Hölzer abgelöscht. Nach gut einer Stunde war das Feuer gelöscht.
Text: Nils Beneke, Feuerwehr Hannover
Wasserrettung entpuppte sich als Fehleinsatz
Hannover, 02.06.2011
Ein 26-jähriger Mann wurde nach einem Sprung von einer Brücke am Eichenbrink (Stadtteil Limmer) in den Stichkanal Linden von seinen Freunden als ertrunken gemeldet. Die Feuerwehr startete daraufhin eine Suchaktion mit Tauchern und Hubschrauber. Der Vermisste tauchte unverletzt gegen 19:50 h bei seinen Eltern wieder auf. Gegen 18:30 h sah eine 10-köpfige Männergruppe ihren Freund im Kanal untergehen und rief daraufhin die Feuerwehr Hannover um Hilfe. Die alarmierte die Fachgruppe Wasserrettung, einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die DLRG-Taucher aus Hannover, die Freiwillige Feuerwehr Limmer sowie einen Notarzt und einen Rettungswagen. Die ersten Einsatzkräfte begannen sofort mit der Suche nach dem Vermissten. Im weiteren Einsatzverlauf wurden sechs Taucher und ein Polizeihubschrauber zur Suche eingesetzt. Die Ufergegend wurde zusätzlich auf einer Länge von ca. 200 Metern von Feuerwehreinsatzkräften abgesucht. Während der Personensuche wurde der Schiffsverkehr eingestellt. Da die zehn Männer sichtlich von der Situation mitgenommen waren, wurde vorsorglich ein Notfallseelsorger zur Betreuung angefordert. Gegen 19:50 h kam die erlösende Meldung von der Polizei - der Vermisste war bei seinen Eltern aufgetaucht. Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst waren mit 17 Fahrzeugen und 50 Einsatzkräften vor Ort.
Text: Feuerwehr Braunschweig
Lkw auf der Brücke "Berkenbuschstraße" befreit
Braunschweig, 02.06.2011
Verkehrsführende Betonbauteile mussten mit einem Kran entfernt werden, um einen festgefahrenen Lkw zu befreien. Am Himmelfahrtstag fuhr gegen 18.00 h ein ortsunkundiger Lkw-Fahrer – unter Missachtung der verkehrsbehördlichen Anordnung – über die Brücke in der Berkenbuschstraße. Die baufällige Brücke ist seit dem 29. April für Fahrzeuge oberhalb von 3,5 Tonnen gesperrt. Diese Maßnahme wurde durch das Aufstellen schwerer Betonpoller unterstützt, um die Einfahrt größerer Fahrzeuge zu verhindern. Dabei schaffe es der Lkw Fahrer durch seine geschickte Fahrweise das erste Hindernis vor der Brücke zu umfahren. Nachdem er die Brücke überquert hatte, blieb er allerdings vor den Betonpollern der anderen Seite stecken. Die Feuerwehr musste mit einem Kran die Betonteile entfernen, um dem Lkw seine Weiterfahrt zu ermöglichen. Zeitgleich wurde die Brücke in Absprache mit dem zuständigen Bauingenieur der Stadtverwaltung auf Schäden kontrolliert. Trotz der vielfachen Überschreitung der zulässigen Gesamtmasse blieben weitere Schäden an diesem Bauwerk nach erster Einschätzung aus. Nach der ungewöhnlichen Befreiungsaktion wurden selbstverständlich die Betonteile wieder an der gleichen Stelle positioniert. Nach Abschluss der Arbeiten konnte die Straße wieder für den berechtigten Verkehr freigegeben werden.
Text: Polizeidirektion Hannover
Balkon abgerissen
Hannover, 02.06.2011
Am Abend gegen 21:15 h ist ein 45 Jahre alter Mann an der Silberstraße (Groß-Buchholz) bei einem Sturz von einem Balkon schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen hatten sich große Teile des Balkons im ersten Obergeschoss eines Zweifamilienhauses gelöst und den Mann in die Tiefe gerissen. Bisherigen Ermittlungen zufolge hatte der 45-Jährige gemeinsam mit seiner 44 Jahre alten Ehefrau auf dem Holzbalkon gesessen, als sich Teile des etwa 6 x 2 Meter großen Balkons lösten und den 45-Jährigen zirka drei Meter in die Tiefe rissen. Der Mann zog sich dabei schwere Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Die Ehefrau, die nahe der Hauswand saß, blieb unverletzt. Die genaue Unglücksursache ist derzeit unklar, möglicherweise waren die Trägerbalken des Balkons morsch.
Text: Joachim Rand
Großflächenmäher brannte aus
Weener,
Lk. Emsland, 01.06.2011
Die Feuerwehren Holthusen und Weener wurden am Mittwoch, um 15:26 h zu einem Brandeinsatz zur Boensterstraße in Tichelwarf (Stadt Weener/ Landkreis Leer) alarmiert. Dort vor dem Raiffeisengeschäft brannte ein Großflächenmäher Claas Cougar, Neupreis ca. 380.000 EUR, Spannweite beim Mähen 14 Meter, durch einen technischen Defekt in voller Ausdehnung. Durch die extreme Hitze zerbarsten die Scheiben der Raiffeisenwarengenossenschaft. Nur durch das schnelle eingreifen der Feuerwehr konnte ein übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindert werden. Die Feuerwehr setzte zum löschen des Mähers Schaum ein. Knapp 1000 Liter Diesel verbrannten. Die Rauchwolke war kilometerweit zu sehen. Später wurde der Rauch mit einem Hochdrucklüfter aus dem Gebäude geblasen. Um den Großflächenmäher zu bergen, musste es mit einem Schneidbrenner auseinander geschnitten werden. Und wurde dann auf zwei Tieflader verladen. Die Boensterstraße war von 15:30 h bis 19:30 h komplett gesperrt. Die Feuerwehr Holthusen war mit dem LF 8/6 und die Feuerwehr Weener mit dem ELW, LF 16 und dem TLF 16 mit insgesamt 33 Einsatzkräften vor Ort sowie die Polizei. Einsatzende war gegen 20:00 h.
Text: Feuerwehr Bremen Eilbertus Stürenbur
First Responder Einsatz
Feuer
Bremen,
Norderney,
Lk. Aurich, 01.06.2011
in Bremer Kunsthalle Um 13:10 h wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Dachstuhlbrand in der Bremer Kunsthalle am Wall gemeldet. Aufgrund der Meldung wurde der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 1,2 und 4, sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war eine Verrauchung im zweiten Obergeschoss im Dachbereich der Kunsthalle wahrnehmbar. Alle Personen hatten das Gebäude bereits verlassen. Zur Brandbekämpfung wurden zwei Trupps unter Atemschutz mit einem C-Rohr eingesetzt. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte bereits um 13:35 h vom Einsatzleiter „Feuer aus“ gemeldet werden. Aufgrund der zur Zeit stattfindenden umfangreichen Umbaumaßnahmen in der Kunsthalle befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Kunstgegenstände in dem Gebäude. Aus bisher ungeklärter Ursache waren im zweiten Obergeschoss Holz- und Kabelreste in Brand geraten. Das Gebäude wurde mit Hilfe eines Drucklüfters entraucht. Zum Einsatz kam auch eine Wärmebildkamera. Im Einsatz waren insgesamt ca. 30 Einsatzkräfte mit acht Einsatzfahrzeugen vor Ort. Am Mittwoch wurden um 18:02 h die First Responder der Feuerwehr Norderney alarmiert. Die First Responder mussten die Erstversorgung eines Patienten im "Hotel Vier Jahreszeiten" übernehmen, da der Rettungsdienst noch in einem anderen Einsatz gebunden war, und ein zusätzlicher weiterer Einsatz vorlag. Für die First Responder der Feuerwehr Norderney war es der 15. Einsatz im Jahre 2011 ! Die First Responder Norderney rücken zu Einsätzen im Stadtgebiet standardmäßig im ELW aus (Einsatzleitwagen).

Text: Polizeiinspektion Harburg Hartmut G
Stromzählerschrank qualmte
Neu
Wulmstorf, Lk. Harburg,
Lk. Graf. Bentheim, 31.05.2011
Fahrzeuge angezündet In der Kolpingstraße in Neu Wulmstorf wurde gegen 03:55 h ein unbekannter Täter dabei überrascht, wie er offensichtlich versuchte, einen am Fahrbahnrand abgestellten Pkw der Marke Mazda Premacy anzuzünden. Durch das Feuer wurde der hintere rechte Radkasten beschädigt, bevor es von Anwohnern gelöscht werden konnte. Am Samstag, dem 21.05.2011 gegen 04:00 h wurde in Neu Wulmstorf durch unbekannte Täter die Plane eines Pkw Anhängers in der Liliencronstraße angezündet. Am Dienstagnachmittag gegen 15:50 h bemerkten Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Ölstraßestraße, das Rauch aus dem Stromzählerschrank kam. Sie alarmierten umgehend die Feuerwehr. Die Ortsfeuerwehr Hoogstede rückten mit ein Fahrzeug und neun Einsatzkräften aus. Nach erkunden der Lage konnte kein Feuer gefunden werden, vermutlich schmorte ein Kabel im Zählerschrank. Ein Fachfirma wurde verständigt, um die genaue Ursache zu ermitteln.
Text: Felix Hilmer
Rauchentwicklung in Supermarkt
Burgdorf,
Region Hannover, 31.05.2011
Um 13:58 h kam es in einem Burgdorfer Supermarkt zu einem technischen Problem in dessen Folge die im Gebäude installierte Brandmeldeanlage auslöste. Die Freiwillige Feuerwehr Burgdorf wurde zur Einsatzstelle in der Weserstraße gerufen. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte im Gebäude eine leichte Verqualmung vor. Aufgrund der unklaren Lage wurde der Supermarkt komplett geräumt, während die Einsatzkräfte das Gebäude nach der Brandursache durchsuchten. Im Zuge der Durchsuchung kam auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Die Verkaufräume blieben für eine Stunde gesperrt. An der in den Verkaufsräumen gelagerten Waren entstand kein Schaden. Am Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Burgdorf, Schillerslage, Burgwedel und Heeßel mit insgesamt 38 Einsatzkräften und 8 Fahrzeugen beteiligt, die Polizei Burgdorf war mit 4 Kräften und zwei Fahrzeugen vor Ort.

Text: Polizeiinspektion Harburg
Pkw überschlugen sich
Bardowick
/ BAB39, Lk. Lüneburg, 31.05.2011
Buchholz , Lk. Soltau-Fallingbostel, 25.05.11 Rund 300 Quadratmeter Waldboden und Grasfläche brannten am frühen Mittwochnachmittag in einem Waldstück nahe Marklendorf. Autofahrer auf der Autobahn entdeckten den Brand und meldeten ihn. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren Schwarmstedt, Marklendorf und Buchholz konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Kiefernbäume verhindert werden. Text: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel Gegen 08:05 h kam es auf der BAB 39, kurz hinter der Anschlussstelle Handorf zu einem schweren Verkehrsunfall. Insgesamt fünf Menschen sind dabei zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Nach derzeitigem Kenntnisstand war eine 44-Jährige Frau aus dem Kreis Lüneburg gemeinsam mit ihrer 19-Jährigen Tochter und zwei weiteren Frauen in einem Fiat Punto auf der Autobahn in Richtung Maschener Kreuz unterwegs. Die Frau befuhr den rechten Fahrstreifen. In Höhe der Anschlussstelle Handorf setzte die 44-Jährige dann zum Überholen eines vor ihr fahrenden Lkw an und scherte dazu auf den linken Fahrstreifen aus. Hierbei hatte sie offenbar übersehen, dass genau auf ihrer Höhe ein 3er BMW den linken Fahrstreifen nutzte. Der 29-Jährige BMW-Fahrer aus dem Kreis Stade konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Beide Pkw berührten sich im Bereich der inneren Vorderräder und gerieten dadurch ins Schleudern. Die Wagen kamen nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlugen sich mehrfach im dortigen Grünbereich. Der BMW-Fahrer hatte Glück in Unglück: Er kam mit leichten Blessuren und einem Schock davon. Die vier Frauen im Fiat Punto wurden durch den Unfall schwer verletzt. Während Mutter und Tochter beim Eintreffen der Ersthelfer auf den Vordersitzen saßen, lagen die beiden Frauen aus dem Fond im Grünbereich. Sie waren während des Überschlags aus dem Fahrzeug geschleudert worden und hatten sich hierbei lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Nach ersten Erkenntnissen wird davon ausgegangen, dass die beiden Mitfahrerinnen zur Unfallzeit nicht angeschnallt waren. Für den Rettungsdienst wurde Großalarm ausgelöst. Ein Rettungshubschrauber, vier Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge sowie der leitende Notarzt des Klinikums Lüneburg und der Leiter des Rettungsdienstes waren an der Unfallstelle im Einsatz. Polizeibeamte der Inspektionen aus Harburg und Lüneburg/Lüchow/Uelzen sicherten die Unfallstelle und leiteten den Verkehr über die B 404 ab. Im Fiat fanden die Retter auch noch zwei verletzte Hunde. Diese wurden durch Mitarbeiter des Lüneburger Tierheimes abgeholt und einem Tierarzt zur weiteren Behandlung übergeben.
Text: Feuerwehr Braunschweig
Bank brennt im Waldstück
Braunschweig, 30.05.2011
In der Nacht wurde die Feuerwehr Braunschweig um 23:33 h von der automatischen Brandmeldeanlage des Einkauf- und Gesundheitszentrums Schlosscarree alarmiert. Nur wenige Minuten später trafen der Löschzug, der Direktionsdienst und der Abrollbehälter Atemschutz von der Hauptfeuerwache an der Einsatzstelle ein. Noch auf der Anfahrt wurden die Einsatzkräfte von der dortigen Haustechnik über das Feuer in einem Müllraum informiert. Es brannte ein Müllcontainer in einem Müllraum neben dem offenen Haltebereich für die Rettungs- und Krankenwagen. Die Sprinkleranlage hatte ausgelöst und den Brand auf diesen Müllraum begrenzt und gleichzeitig auch die Feuerwehr über die Brandmeldeanlage alarmiert. Der Container wurde von der Feuerwehr unter Atemschutz abgelöscht und aus dem Gebäude verbracht. Durch eine gute bauliche Abtrennung (Brand- und Rauchschutztüren) und umsichtiges Vorgehen der Feuerwehr wurde verhindert, dass der Brandrauch in die Passage und die angrenzenden Praxen ziehen konnte. Aus dem Haltebereich wurde der Rauch mit Hochleistungslüftern der Feuerwehr herausgeblasen. Die Straße Ritterbrunnen musste aufgrund der Löscharbeiten eine halbe Stunde für den Verkehr gesperrt werden. Altenmedingen, OT. Aljarn, Lk. Uelzen, 25.05.11 In den Mittagsstunden entdeckte ein Sparziergänger in dem Waldstück am Verbindungsweg aus Richtung Aljarn eine brennende Bank. Der Mann entdeckte das Feuer, welches auch auf das umliegende Gestrüpp drohte überzugreifen, gegen 12:00 h und versuchte zunächst selbst, das Feuer ab zu löschen. Den kompletten Brand löschte schließlich die alarmierte Feuerwehr ab. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus; die weiteren Ermittlungen dauern an. Hinweise werden von der Polizeistation Bad Bevensen Tel. 05821/987810 entgegen genommen. Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Zeitungsstapel auf Balkon angezündet
Lüneburg,
Lk. Lüneburg, 30.05.2011
Zu einem Brand einer Altpapiertonne Am Schierbrunnen kam es in den Nachmittagsstunden. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet die Tonne gegen 17:00 h in Brand, konnte jedoch durch eine Anwohnerin gelöscht werden. Es entstand geringer Sachschaden. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-29-2215, entgegen. Adendorf , Lk. Lüneburg, 30.05.11 Einen Zeitungsstapel zündeten Unbekannte in den Morgenstunden des auf einem Balkon im Robert-Lehmann-Ring an. Gegen 07:30 h setzten die Täter die Zeitungen auf einer Bank in Brand, so dass Sachschaden in Höhe von gut 1000 Euro u.a. an einem Fenster sowie der Bank entstand. Das Feuer wurde durch eine Mieterin gelöscht. Die Ermittlungen dauern an. Hinweise nimmt die Polizei Adendorf, Tel. 04131-991069-0, entgegen. Text: Polizeiinspektion Lüneburg

Text: Andreas Heck, Hartmut Gosink
Traktorbrand
Emlichheim,
Graf. Bentheim, 30.05.2011
Am Mittag, um 13:03 h, wurde die Freiwillige Ortsfeuerwehr Emlichheim mit einen B1 Alarm, zur Mühlenstraße alarmiert. Laut der Feuerwehr und Rettungsleitstelle in Nordhorn, hatte dort eine Traktor gebrannt, er wurde aber schon vor Ort abgelöscht. Zur Kontrolle, sollten die Feuerwehrleute mit einen Fahrzeug ausrücken. Vor Ort wurde die Zugmaschine überprüft und stromlos geschaltet, des weiteren wurde nach versteckten Glutnestern gesucht. Die Emlichheimer Feuerwehr löschte die Zugmaschine noch einmal zur Sicherheit ab. Im Einsatz waren sechs Einsatzkräften und einen Fahrzeug.



