BLAULICHT: Einsätze
Text: Steffen Neumann, Feuerwehr Hannover
Küchenbrand im Stadtteil Ricklingen
Hannover, 07.08.2011
Am kam es im Ricklinger Stadtweg zu einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus. Personen wurden nicht verletzt.
Am Sonntagnachmittag wurde die Regionsleitstelle Hannover gegen 16:15 h über einen Wohnungsbrand im Ricklinger Stadtweg (Stadtteil Ricklingen) informiert. Die Mie-ter der betroffenen Wohnung im 2. OG bemerkten Rauch in ihrer Küche, woraufhin umgehend der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 4, der A-Dienst West, die Freiwillige Feuerwehr Linden sowie ein Rettungswagen alarmiert wurden.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang bereits Rauch aus einem Fenster im 2. OG des Mehrfamilienhauses, der Treppenraum war aber noch rauchfrei. Zur Brandbekämpfung ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Strahlrohr in die Wohnung vor und löschte innerhalb kürzester Zeit einen brennenden Geschirrspüler. Zur Vermeidung einer Schadenausweitung durch Brandrauch wurde ein Rauchverschluss an der Wohnungstür der Brandwohnung eingesetzt. Die Verrauchung in der Wohnung wurde mit einem Hochleistungslüfter beseitigt.
Für die Dauer des Einsatzes wurde der Ricklinger Stadtweg für den Fahrzeug- und Straßenbahnverkehr gesperrt.
Der Einsatz war für die Feuerwehr Hannover nach 35 Minuten beendet.
Text: Holger Schmalfuß
Zwei Mal nichts Großes
Nordhorn, Gaf. Bentheim, 07.08.2011
Gleich zweimal ist die Feuerwehr Nordhorn am Sonntag mit einem H1-Alarm
(Technische Hilfeleistung, ohne Eile) alarmiert worden. Um 05:00 h ließ eine Streifenwagenbesatzung der Nordhorner Polizei die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr wecken. Im Bereich der Mathildenstraße
sollten einige Äste die Fahrbahn sperren. Mit Muskelkraft konnten die
Besatzungen von KdoW (Kommandowagen), HLF 20/16 und HAB 32(Hubrettungsbühne)dieses Hindernis beseitigen. Schnell war also dieser Einsatz abgearbeitet.
Die nächste Alarmierung ereilte die Nordhorner Feuerwehr um 11:00 h.
In einem Fahrstuhl in der Firnhaber Straße war eine Person aufgrund
eines technischen Defekt eingeschlossen. Noch bevor der BvD
(Brandmeister vom Dienst) die Einsatzstelle erreicht hatte, konnte der
Hausmeister den Fahrstuhl öffnen und die Person befreien.

Text: Sven Meyer
Unruhige Nacht
Wittmund, Lk. Wittmund, 07.08.2011
In der Nacht zu Sonntag gegen 01:00 h musste die Ortsfeuerwehr Wittmund zu einem Containerbrand in der Berliner Straße ausrücken. Die Feuerwehr, die mit zwei Einsatzfahrzeugen und sieben Einsatzkräften angerückt war, konnte das Feuer schnell löschen.
Nur wenige Stunden später, gegen 06:45 h, lösten die Meldeempfänger der Feuerwehrleute erneut aus. Wieder ein Containerbrand, dieses mal in der Bremer Straße. Im Einsatz waren hier elf Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen.

Text: Florian Persuhn
Brennender Baum in Oberleitung
Celle, Lk. Celle, 07.08.2011
Um 07:34 h wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle - Hauptwache zu einem umgestürzten Baum in die Petersburgstraße alarmiert. Der Baum war von der dortigen Bahnböschung in den Gleisraum gefallen und hatte sich in der Oberleitung verfangen. Aufgrund der Stromspannung fing er Feuer.
Ein sofortiges Eingreifen der Feuerwehr war jedoch aufgrund der Gefahren an Bahnanlagen nicht möglich. So musste die Bahnstrecke zunächst gesperrt, der Strom abgeschaltet, das Eintreffen des DB-Notfallmanagers abgewartet und die Oberleitung geerdet werden. Durch die Feuerwehr wurde daher zunächst ein C-Rohr in Bereitstellung vorgenommen.
Nach Eintreffen des DB-Notfallmanagers, Sperrung, Stromlosschaltung und Erdung unterstützte die Feuerwehr auf Bitten des DB-Notfallmanagers bei der Entfernung des Baumes. Als dieser aus dem Gleisraum entfernt war wurde er mit dem bereitgestellten C-Rohr abgelöscht.
Im Einsatz waren vier Fahrzeuge der FF Celle – Hauptwache, der DB-Notfallmanager und die Polizei Celle.
Text: Jens Führer
Einsätze am Wochenende
Lk. Heidekreis, 07.08.2011
Am Wochenende hatten die Freiwilligen Feuerwehren im Heidekreis reichlich zu tun. Am Freitag musste die Ortsfeuerwehr Düshorn um 12:07 h zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in Bockhorn ausrücken, beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich dies jedoch als ein Fehlalarm heraus. Bereits wenige Stunden später, um 15:52 h, folgte der zweite Einsatz für die Ehrenamtlichen in Düshorn. Bei einem Porschefahrer aus München, der auf der L190 unterwegs war, platzte der Motor. Aus Angst, es könnte Öl in einen dicht an seinem Auto verlaufenden Kanal eindringen, alarmierte er die Feuerwehr. Diese sicherte die Unfallstelle ab und nahm das Öl auf. Gegen 21:00 h wurden die Feuerwehren Walsrode, Honerdingen und Fulde alarmiert, da eine Bewohnerin eines Seniorenwohnheims vermisst wurde. Die demenzkranke ältere Dame war mit ihrem Rollator unterwegs und seit 16:30 h abgängig. Glücklicherweise hatte sie einen GPS-Sender um, mit dem ihr ungefährer Aufenthaltsort ermittelt werden konnte. So wurde sie um 22:00 h von den rund 50 Ehrenamtlichen im Waldgebiet „Nordsunder“,wohin sie sich verirrt hatte, im Graben liegend unversehrt entdeckt. Während der Einsatz in Walsrode noch andauerte, wurden die Feuerwehren Soltau und Marbostel zu einem Lagerhallenbrand gerufen. Glücklicherweise handelte es sich um einen Fehlalarm. Am Samstag rückte dann die Ortsfeuerwehr Schneverdingen gegen 13:47 h zu einem Flächenbrand aus, der schnell gelöscht werden konnte. Um 15:44 h wurde dann in Walsrode ein Feuer gemeldet. In der Verdenerstrasse brannte eine Mülltonne auf einer Terrasse, auch diese konnte durch die 21 Helfer schnell gelöscht werden. Ein ungewöhnlicher Einsatz rief dann Sonntagmorgen um 02:08 h die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Steinbeck auf den Plan. Sie mussten ausrücken, um einen Rettungstransportwagen, der sich festgefahren hatte, aus seiner misslichen Lage zu befreien.
Text: Eilbertus Stürenburg jun.
First Responder zum Einsatz
Lk. Aurich, 07.08.2011
Die First Responder wurden am Nachmittag alarmiert und übernahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, der noch bei einem anderen Einsatz gebunden war, die Erstversorgung! Die Einsatzstelle lag in der Wedelstrasse bzw. Poststrasse.
Text: Eilbertus Stürenburg jun.
First Responder gefordert
Norderney,
Lk. Aurich, 07.08.2011
Am Freitag dem 05.08.2011 wurden um 12:52 h die First Responder der Feuerwehr Norderney alarmiert. Sie rückten zu einer Erstversorgung "Am Wasserturm" aus. Am Sonntag wurde die Feuerwehr Norderney um 14:38 h alarmiert. Der Einsatzort war das Mutter-Kind-Kurheim in der Halemstrasse. Die automatische Brandmeldeanlage hatte ausgelöst. Vor Ort stellte die Feuerwehr fest, das die Schutzscheibe an einemsog. Handdruckmelder, mit dem im Brandfall ein Feuer gemeldet werden kann, eingeschlagen worden war. Danach muss der Melderknopf eingedrückt worden sein. Vor Ort konnte weder Feuer noch Rauch festgestellt werden. Die Anlage wurde zurück gesetzt und die Glasscheibe im Druckknopfmelder ersetzt. Die Anlage wurde dem Betreiber übergeben. Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräfte vor Ort.
Text: Daniel Becker
In der Stadt gegen Baum
Hannover, 07.08.2011
Am heutigen Sonntagmorgen wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in der Mecklenheidestraße alarmiert. Gegen 06:25 h wurde der Feuerwehr über das Lage- und Führungszentrum ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person gemeldet. Auf Grund dieser Meldung wurde ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Stöcken, der A-Dienst und der Rettungsdienst alarmiert. Die Erkundung ergab, dass ein Pkw auf der Mecklenheidestraße Fahrtrichtung Schulenburger Landstraße auf Höhe der Straße Am Tannenkamp, gegen einen Baum geprallt war. Im Fahrzeug befand sich glücklicherweise nur der Fahrer. Dieser war nicht eingeklemmt, jedoch nicht ansprechbar. Durch die Wucht des Aufpralls war der Pkw so verzogen, dass die Fahrertür mittels hydraulischem Rettungsgerät geöffnet werden musste. Die verletzte Person wurde anschließend dem Rettungsdienst übergeben. Im Einsatz war die Feuerwehr mit 8 Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften.

Text: Olaf Rebmann
Foto: Olaf Rebmann
Baum auf Fahrbahn
Adelheidsdorf, Lk. Celle, 06.08.2011
Die Anfahrt zum Feuerwehrhaus war für alarmierte Feuerwehrleute durch Baum versperrt
Die Ortsfeuerwehr Adelheidsdorf wurde am Samstag um 20:38 h alarmiert, um einen durch einen starken Sturm abgebrochenen Ast zu entfernen.
Dadurch dass der ca. 50 cm dicke Ast quer auf der Schulstraße lag, mussten die meisten Feuerwehrleute ihre Privat-Pkw stehen lassen und die letzten 250 Meter zum Feuerwehrhaus laufen. Nachdem die alarmierten Einsatzkräfte sich ausgerüstet hatten, rückten die 17 Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen aus. Mit einer Motorkettensäge wurde der große Ast zersägt und von der Fahrbahn geräumt. Nach ca. 30 Minuten war der Einsatz beendet.
Bereits um 01:53 h in der Nacht zum Samstag, wurde die Ortsfeuerwehr Adelheidsdorf bereits alarmiert. Bei einem chemieverarbeitenden Betrieb hatte die Brandmeldeanlage in einer Halle ausgelöst. Nach einer ausführlichen Erkundung konnte aber kein Feuer entdeckt werden und die ausgerückten Feuerwehrleute konnten die Einsatzstelle verlassen.
Text: Polizeiinspektion Goslar
Brennendes und beschädigte Fahrzeuge
Hinweis gesucht!
Goslar, lk. Goslar,, 06.08.2011
Am Samstagmorgen gegen 04:30 h geriet bei einem auf der Breslauer
Straße in Höhe der Hausnummer 75 abgestellten silberfarbenen
VW-Transporter ein Rad in Brand. Das Feuer griff auf den Motorraum
über, bevor es von der Freuwilligen Feuerwehr Goslar gelöscht werden
konnte. Eine aufmerksamen Anwohnerin hatte die Feuerwehr alarmiert.
Bereits am Freitag haben Unbekannte einen in der Breslauer Straße
abgestellten blauen Pkw Opel Corsa beschädigt. Die 36 Jahre alte
Halterin hatten den Wagen in der Zeit von 13:30 bis 14:45 h vor dem
Wohnhaus Nr. 71 zum Parken abgestellt. Als sie zurückkam, war die
hintere rechte Fahrzeugseite zerkratzt.
Ebenso erging es einer 30 Jahre alten Frau. Sie hatte ihren blauen
Pkw Mercedes Benz A-Klasse in der Zelterstaße auf dem dortigen
Wendeplatz in der Nacht von Donnerstag zu Freitag geparkt. Sie
stellte im Bereich der Fahrertür Kratzer im Lack fest.
Hinweise zu den Verursachern Person an die Polizei Goslar, Telefon
05321-339-0.
Brand eines Pkw
Buchholz i.d.N., Lk. Harburg, 06.08.2011
Am frühen Samstagmorgen (gegen 02.10 Uhr) wurde die Polizei zu einem Pkw-Brand in der Adolfstraße gerufen. Mit einem mitgeführten Feuerlöscher konnten die Polizeibeamte den brennenden Pkw umgehend löschen. Der Pkw brannte im Bereich des Kofferraums. Die Polizei geht
derzeit von Brandstiftung aus. Zeugen, die auffällige Beobachtungen gemacht habe, werden gebeten sich bei der Polizei Buchholz unter 04181-2850 zu melden.
Unbekannte setzen Pkw in Brand
Elsdorf / Frankenbostel, Lk. Rotenburg, 06.08.2011
Am frühen Samstagmorgen gegen 03:30 h
rückten Polizei und Feuerwehr zu einem brennenden Pkw nach Frankenbostel aus. Ein Anwohner der Bergstraße hatte bemerkt, dass sein Mitsubishi Lancer in Brand gesetzt wurde. Unbekannte hatten bei dem auf einem Grünstreifen am Fahrbahnrand parkenden Pkw eine
Seitenscheibe mit einem Stein eingeworfen und anschließend im Innenraum Feuer gelegt. Trotz des Eingreifens der Feuerwehr wurde der Innenraum des Fahrzeuges stark beschädigt. Die Polizei ermittelt nun wegen Brandstiftung, der Tatort wurde durch Beamte der spezialisierten Tatortgruppe der PI Rotenburg aufgenommen.
Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Zeven unter der Rufnummer 04281-93060 entgegen.
Strohballen in Brand gesetzt
Edemissen, Gemarkung Abbensen, Lk. Peine, 06.08.2011
Unbekannte Täter steckten auf einem Feld, Verlängerung Sundernstraße in Richtung Eixe, mehrere Strohballen in Brand. Der Brand wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Abbensen gelöscht.
Text: Bernd Deckert
82 jährige Bewohnerin erleidet bei Löschversuch leichte Rauchvergiftung
Braunschweig, 06.08.2011
Am frühen Samstagabend wurde die Leitstelle der Feuerwehr über die Notrufnummer 112 durch eine Anruferin zu einem gelöschten Küchenbrand in die Seniorenwohnanlage Korfesstraße alarmiert.
Die Meldende berichtete von einem gelöschten Küchenbrand in der Nachbarwohnung und einer starken Verrauchung des angrenzenden Flures. Die 82 jährige Bewohnerin habe das Feuer bereits mit einem Eimer abgelöscht ergänzte Sie weiter.
Die Leitstelle alarmierte einen gemischten Löschzug der Süd- und Hauptwache. Als die Einsatzkräfte wenige Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort eintrafen fanden sie eine starke Rauchentwicklung im Eingangsbereich, im angrenzenden Treppenraum und in den Wohnfluren auf mehreren Etagen vor. Daraufhin wurden zwei Trupps zum Absuchen der verrauchten Bereiche eingesetzt. Die beiden Trupps konnten die Bewohnerin der Brandwohnung und eine weitere Person aus dem Treppenraum ins Freie führen. Weitere Bewohner wurden aufgefordert ihre Wohnungen nicht zu verlassen.
Die beiden Personen wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung an den Rettungsdienst übergeben. Zur Behandlung wurden ein weiterer Rettungswagen des DRK und ein Notarzteinsatzfahrzeug nachalarmiert. Beide Patienten brauchten nach Untersuchung des Notarztes nicht ins Krankenhaus transportiert werden.
Das Feuer war bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits gelöscht. Es stellte sich heraus, dass die Dunstabzugshaube in Brand geraten war. Die stark verrauchten Bereiche der Wohnanlage wurden durch umfangreiche Lüftungsmaßnahmen mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit.

Text: Jörg Segreff
Zwei Brände in der Nacht zu Samstag halten die Feuerwehr in Atem
Hannover, 06.08.2011
Bei zwei Bränden in der Nacht von Freitag auf Samstag entstand hoher Sachschaden, Menschen wurden nicht verletzt.
Am Freitagabend ging gegen 23:00 h ein Notruf zu einer starken Rauchentwicklung in der Matthiasstraße im Stadtteil List ein. Aufgrund der Meldung alarmierte das Lage- und Führungszentrum der Feuerwehr Hannover umgehend den zuständigen Löschzug der Feuer- und Rettungswache 5 sowie die Freiwillige Feuerwehr Buchholz zu der Einsatzstelle. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass der Treppenraum des betroffenen Mehrfamilienhauses bereits stark verqualmt war und es sich um einen Kellerbrand handelte. Da der Brandherd in der Erstphase nicht lokalisiert werden konnte, wurden die 16 Bewohner des Hauses vorsorglich mit Fluchthauben aus ihren Wohnungen ins Freie gebracht und durch den Rettungsdienst betreut.
Nachdem von den Einsatzkräften mehrere Türen im Keller aufgebrochen worden waren, konnte der Brandherd in einem der Kellerräume lokalisiert und die Löschmaßnahmen eingeleitet werden. In dem betroffenen Raum brannte gelagertes Gerümpel und verursachte hierbei eine massive Rauchentwicklung. Die Brandbekämpfung gestaltete sich schwierig, da der Keller bis unter die Decke mit dem Gerümpel vollgestellt war und die Löschkräfte den Keller für wirksame Löschmaßnahmen ausräumen mussten. Im Anschluss wurde das Haus mit Drucklüftern rauchfrei gemacht und die Bewohner konnten wieder in ihre Wohnungen zurück. Menschen wurden bei diesem Einsatz nicht verletzt. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Die letzten Einsatzkräfte konnten diese Einsatzstelle gegen 02:10 Uhr verlassen und die Einsatzstelle der Polizei zur Ursachenermittlung übergeben.
Während der laufenden Löschmaßnahmen in der Matthiasstraße erreichte ein weiterer Notruf das Lage- und Führungszentrum. Es wurde eine starke Rauchentwicklung aus einem Kindergarten im Bereich Holzwiesen im Stadtteil Sahlkamp gemeldet. Aufgrund der hinterlegten Informationen im Einsatzleitrechner wurden zwei Löschzüge und die kurz vorher aus dem Einsatz in der Matthiasstraße entlassene Freiwillige Feuerwehr Buchholz alarmiert.
Nach der ersten Erkundung durch den zuständigen Einsatzleiter stellte sich heraus, dass aus dem Dachbereich eine starke Rauchentwicklung festzustellen war. Die Einsatzkräfte mussten durch ein Fenster in das Gebäude eindringen um den Brandherd zu lokalisieren. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen Schwelbrand in der Dachdämmung, die zu einer großen Hitze und Rauchausbreitung im Inneren geführt hatte. Die Temperaturen waren so groß, dass in den direkt betroffenen Räumen Plastikteile verschmorten und die Isolierung von Elektrokabeln nicht mehr vorhanden war.
Die Feuerwehr musste die Deckenverkleidung in dem betroffenen Bereich aufreisen um den Schwelbrand zu löschen und die Dämmung abzutragen.
Durch den Rauchschaden, von dem das gesamte Gebäude betroffen ist und der Schäden durch das Feuer ist der Kindergarten vorerst nicht nutzbar.
Für die Feuerwehr war dieser Einsatz um 04:50 h beendet. Zur Ursache des Brandes hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Brand auf Truppenübungsplatz
Ehra-Lessin, Lk. Gifhorn, 06.08.2011
Am Abend kam es gegen 18:30 h zu einem Brand auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Ehra-Lessien. Die Brandursache ist zur Zeit noch ungeklärt. Bei dem Feuer wurde eine Fläche von ca. 2 ha in Mitleidenschaft gezogen. Bei dieser Fläche handelt es sich um einen Sandboden mit Heidekraut und Buschbewugs. Da es sich bei dem brandbetroffenen Gebiet um ein Sperrgebiet der Bundewehr handelte, fielen die Löscharbeiten zunächst schwer. Erst als der Standortkommandant bei dem Feuer eintraf, konnten die Feuerwehrleute näher zum Löschen an das Feuer heran. Insgesamt waren bei diesem Brand 83 Mann der umliegenden freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Die Brandursache ist noch unklar, die Bundeswehr wird in der folgenden Woche gemeinsam mit der Kriminalpolizei die Ermittlungen aufnehmen.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Containerbrand in Borsum
Borsum,
Lk. Hildesheim,
, 06.08.2011
Gegen 22:15 h, geriet aus bisher nicht bekannter Ursache ein Altpapiercontainer in Borsum in Brand. Dieser Container war im sogenannten Brenneweg aufgestellt gewesen. Das Feuer konnte durch die örtliche "Freiwillige Feuerwehr Borsum" schnell gelöscht werden. Wer für diese Brandstiftung in Frage kommen könnte, konnte durch die eingesetzten Polizeibeamten noch nicht ermittelt werden.
Text: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden
Harley Davidson verbrannt
Bevern, Lk. Holzminden, 06.08.2011
Am Samstagnachmittag eine Doppelgarage in Brand geraten und nahezu vollständig bis auf die Grundmauern ausgebrannt. Während durch den schnellen Feuerwehreinsatz der Gebäudeschäden des angrenzenden Wohnhauses in Grenzen gehalten werden konnte, brannte ein in der Garage abgestelltes Motorrad der Marke Harley Davidson vollständig aus. Um 15:48 h bemerkte eine Nachbarin des Wohnhauses mit Doppelgarage in der Rotdornstraße Rauchbildung in der Garage und meldete über Notruf sofort den Sachverhalt. Als die sofort alarmierte Feuerwehr Bevern, die wenig später auch durch einen Löschzug mit Drehleiter aus Holzminden unterstützt wurde, eintraf, stand die Doppelgarage mit Satteldach bereits in hellen Flammen und der Rauch hatte sich bereits nahezu über den gesamten Flecken Bevern verteilt. Um ein weiteres Übergreifen auf das angrenzende Wohnhaus zu verhindern, konzentrierten sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr zunächst auf den Giebel des Wohnhauses, der auch schon stark in Mitleidenschaft gezogen war und die Flammen drohten, komplett auf das Dach des Wohnhauses überzugreifen.

Text: Polizeiinspektion Stade.
Foto: Polizeiinspektion Stade.
Brand in leerstehendem Stallgebäude
Gräpel, Lk. Stade, 05.08.2011
In der vergangenen Nacht gegen kurz vor 23:00 h wurde der Feuerwehr und der Polizei von einer aufmerksamen Nachbarin ein Feuer in einem zur Zeit leer stehenden Stallgebäude in Gräpel an der Landesstraße 114 im Ortsteil Forst gemeldet. Bereits auf der Anfahrt konnten die ersten Einsatzkräfte schon den hellen Feuerschein, der aus dem Dach schlagenden hohen Flammen sehen. Teilweise unter schwerem Atemschutz mussten die ca. 70 Feuerwehrleute aus den Ortsfeuerwehren Gräpel, Estorf, Brobergen, Oldendorf und Elm (LK Rotenburg) dann die Löscharbeiten vornehmen und konnten so ein Übergreifen der Flammen auf das direkt neben dem ca. 12 x 25 m großen Stallgebäude angebaute, zur Zeit ebenfalls unbewohnte Einfamilienhaus verhindern. Auch mehrere in unmittelbarer Nähe stehende weitere Scheunen konnten so vor einer Ausbreitung des Brandes geschützt werden. Um ausreichend Löschwasser an die Einsatzstelle zu bekommen, mussten die Feuerwehrleute fast einen Kilometer lange Schlauchleitungen an der Landesstraße verlegen. Durch das Feuer wurde ca. 2/3 des Dachstuhls des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen, der Feuerwehr gelang es noch einen Traktor, der in der Scheune abgestellt war, unbeschädigt ins Freie zu fahren. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, der vorsorgliche mitalarmierte Rettungsdienst und die Bereitschaft des DRK aus Stade brauchte nicht eingreifen.
Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang
Meinersen, Lk. Gifhorn, 05.08.2011
Gegen 02:30 h, befuhr ein männlicher
Fahrzeugführer mit einem Pkw, VW Golf, mit auswärtigem Kennzeichen aus dem Zulassungsbezirk Unna, im Landkreis Gifhorn, die Kreisstraße 41, aus Richtung Ahnsen kommend in Richtung Flettmar. Am Ende einer Geraden kam er aus bislang ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve
nach links von der Fahrbahn ab. Im Seitenraum kollidierte er frontal mit einem Baum (Durchmesser zirka 40cm), woraufhin dieser im Anstoßbereich abknickte. Durch die Kollision wurde der nicht angeschnallte Fahrer aus dem PKW geschleudert. Er kam neben dem Fahrzeug zum Liegen. Der schwerverletzte Fahrer wurde an der
Unfallstelle ärztlich versorgt und anschließend dem Städtischem Klinikum Braunschweig, Holwedestraße, zugeführt, wo er wenig später seinen schweren Verletzungen erlag. Der siebenjährige VW Golf wurde durch den Unfall derart deformiert, dass von einem wirtschaftlichen
Totalschaden auszugehen ist. Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme wurden zum Aufnehmen von austretenden
Motorflüssigkeiten Einsatzkräfte der Feuerwehr alarmiert. Zur Bergung des sichergestellten VW Golf wurde die Kreisstraße 41 im Bereich der
Unfallörtlichkeit für zirka 30 Minuten gesperrt.
Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Meinersen,
Telefonnummer 05372/97850, in Verbindung zu setzen.
Verkehrsunfall mit tödlich verletztem Kradfahrer
Erkerode, Lk. Wolfenbüttel, 05.08.2011
Am Freitag gegen 17:45 h, kam es auf der Landsstraße 290, zwischen Erkerode und dem Tetzelstein zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer tödlich verunglückte. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geriet der 52-jährige Kradfahrer aus Braunschweig mit seinem Motorrad vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn und streifte einen entgegenkommenden Pkw. Anschließend stürzte er zu Boden und verstarb noch an der Unfallstelle aufgrund seiner schweren Verletzungen. Auch der 59-jährige Pkw Fahrer wurde leicht verletzt.
Text: Jörg Segreff
Gasaustritt in der Anecampstraße
Hannover, 05.08.2011
Bei privaten Baggerarbeiten wurde am frühen Abend eine Gasanschlussleitung beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt und es entstand kein Sachschaden. Gegen 19:15 h ging im Lage- und Führungszentrum der Feuerwehr Hannover ein Notruf über eine beschädigte Gasanschlussleitung in der Anecampstraße im Stadtteil Bemerode ein. Beim Ausheben eines Schachtes unter der Eingangstreppe eines Reihenendhauses wurde die Leitung durch einen Minibagger beschädigt und es trat Gas aus. Aufgrund dieser Meldung alarmierte das Lage- und Führungszentrum zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie ein Spezialfahrzeug mit Messgeräten zur Einsatzstelle. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass in der Leitung ein Daumengroßes Loch gerissen wurde, aus dem das Gas austrat. Der Einsatzleiter verschloss daraufhin das Loch mit seiner Hand und verhinderte so, dass weiterhin Gas austreten konnte. Kurze Zeit später konnte das Leck von Mitarbeiter von Enercity professionell abgedichtet werden und die Einsatzstelle wurde wieder dem Hauseigentümer übergeben. Bei diesem Einsatz entstand kein nennenswerter Sachschaden. Der Einsatz war für die Feuerwehr Hannover nach 20 Minuten beendet.
Pkw gerät in den Gegenverkehr,
Wolfenbüttel, Lk. Wolfenbüttel, 05.08.2011
Am Freitag gegen 12:00 h, gerät auf der Landesstraße 495 zwischen Wolfenbüttel und Adersheim aus bislang ungeklärter Ursache ein Pkw in den Gegenverkehr und stößt mit einem entgegenkommenden Sattelzug zusammen. Der 64-jährige Pkw Fahrer aus dem Lk. Hannover befuhr die L 495 aus Richtung Wolfenbüttel kommend in Fahrtrichtung Wolfenbüttel Adersheim. Er wurde durch den Zusammenstoß schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber Christoph 30 in die Med. Hochschule nach Hannover gebracht werden. Lebensgefahr besteht nicht. Sein 25-jähriger Beifahrer aus dem Lk. Hildesheim wurde leicht verletzt und in das städt. Klinikum Wolfenbüttel eingeliefert. Der 30-jährige Lkw Fahrer hatte noch durch Ausweichen nach rechts einen Zusammenstoß zu verhindern versucht, was aber misslang. Der Sattelzug rutschte in den Straßengraben und blieb auf der Seite liegen. Der Fahrer verletzte sich ebenfalls leicht und musste in das städt. Klinikum Wolfenbüttel gebracht werden. Zur Unfallaufnahme und zur Bergung des Lkw musste die Landestraße 495 voll gesperrt werden. Eingesetzt waren neben Polizei, freiwilliger Feuerwehr, Rettungsdienst, Notärzte auch Mitarbeiter der Straßenmeisterei, sowie Abschleppdienste und ein Haveriekommissar.

Text: Wilfried Kratsch
Foto: Wilfried Kratsch
Fernseher sorgt für Feuerwehreinsatz
Lehrbach, Lk. Osterode, 04.08.2011
Am Donnerstag,wurden die Feuerwehr Lerbach um 22:22 h zu einem Zimmerbrand in die Friedrich-Ebert-Straße alarmiert. Der Eigentümer hatte sein Fernsehgerät im 2.OG eingeschaltet und kurzfristig den Raum verlassen.
Als er einen lauten Knall hörte lief er sofort in das Zimmer und sah, wie in dem Bereich, des Fernsehers, alles in Flammen stand. Geistesgegenwärtig warf er nasse Decken und Tücher über das Feuer und hat hierdurch einen größeren Schaden verhindert. Allerdings zog er sich hierbei eine Rauchvergiftung zu und wurde dem angeforderten Rettungswagen übergeben. Dieser brachten ihn zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Herzberg.
Vom Angriffstrupp, unter Atemschutz, wurden noch kleine Flammen und Brandnester mit einem CO²-Feuerlöscher abgelöscht und die Deckenschräge sowie der darüber liegende Dachboden auf Glutnester untersucht.
Die Polizei war in der Nacht noch an der Einsatzstelle und nahm die Brandursachenermittlung auf. Sie geht davon aus, dass ein technischer Defekt im Fernsehgerät diesen Zimmerbrand ausgelöst hat. Um 00:05 h konnten der Feuerwehreinsatz beendet werden.
Text: Holger Schmalfuß
Brandmeldeanlage löst in Pflegeeinrichtung aus
Nordhorn, Graf. Bentheim, 04.08.2011
Waschmaschine als "Übeltäter" identifiziert.
Eine zu heiß gewordene Waschmaschine führte am späten Nachmittag des Donnerstag erneut zu einer
Auslösung einer automatischen
Brandmeldeanlage im Nordhorner Stadtgebiet.
Die Anlage der Pflegeeinrichtung konnte jedoch nach Überprüfung der Örtlichkeit durch den BvD (Brandmeister vom Dienst) wieder "scharf geschaltet" werden.
Der Einsatz war für die Nordhorner Feuerwehr nach kurzer Zeit beendet.

Text: Tim Herrmann
Brand in einer Lagerhalle
Sehnde, Region Hannover, 04.08.2011
In der Peiner Strasse, Sehnde kam es am Abend zu einem Brand in einer Lagerhalle. Eine Person galt zunächst als vermisst. Das Feuer war aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte eine Brand Ausbreitung verhindern.
Um 21:50 h meldete Anrufer starken Brandgeruch und Feuerschein aus einer Lagerhalle an der Peiner Strasse. Ersten Aussagen zu Folge sollte sich noch eine Person in der Lagerhalle die als Kfz Werkstatt genutzt wird befinden. Aufgrund dieser Informationen wurden drei Ortsfeuerwehren der Stadt Sehnde sowie zwei Rettungstransportwagen und ein Notarzt in Marsch gesetzt.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte war der betroffene Hallenbereich stark verraucht und Flammenschein im hinteren Teil sichtbar. Umgehend drangen mehrere Trupps unter Atemschutz und über einen Nebendach zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in die Halle ein. Durch wurde die Drehleiter für eine Riegelstellung aufgebaut um die angrenzenden Hallenbereiche zuschützen.
Die Suche nach der vermissten Person sowie nach dem Brandherd gestaltete sich aufgrund des Umstandes, dass nahezu in der gesamte Halle Gegenstände und Kfz Zubehör gelagert waren, zunächst schwierig. Der Brandherd konnte im weiteren Verlauf an einem Pkw ausfindig gemacht und dann gelöscht werden. Die Person hielt sich in der verrauchten Halle auf und konnte durch einen Atemschutztrupp mit einer Brandfluchhaube gerettet werden.
Die Halle wurde abschließend durch die Feuerwehr kontrolliert und entraucht. Die 53jährige männliche Person wurde den Rettungsdienst übergeben und in ein Krankenhaus gebracht.
Eingesetzt waren 80 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Sehnde, Ilten und Rethmar sowie zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug.
Starkregen sorgt für rund 500 Einsätze
Bremen, 04.08.2011
Ab 07:30 h gingen in der Feuerwehr und –Rettungsleitstelle unzählige Notrufe über voll gelaufene Keller, Straßen und Tunnel ein. Eine Starkregenfront hatte das Stadtgebiet Bremen am frühen Morgen überquert und in kürzester Zeit für diverse Überschwemmungen im gesamten Stadtgebiet gesorgt. Bis in die späten Abendstunden mussten von der Feuerwehr, unterstützt durch Einheiten des Technischen Hilfswerks, rund 500 Einsätze in Folge der Regenfront bewältigt werden. Unzählige Keller, Tunnel und ganze Straßenzüge standen teilweise Meterhoch unter Wasser. Rund 250 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk waren mit ca. 40 Einsatzfahrzeugen im Dauereinsatz. Erst gegen 23:00 h entspannte sich langsam die Lage für die eingesetzten Einsatzkräfte.

Text: Frank Tecklenborg
Aus der Kurve gegen Baum
Bruchhausen-Vilsen, Lk. Diepholz, 04.08.2011
Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden die Ortsfeuerwehren Bruchhausen-Vilsen und Kleinenborstel sowie der Rettungsdienst Bruchhausen-Vilsen am frühen Donnerstagmorgen, gegen 03:30 h per Sirene und Funkmeldeempfänger alarmiert. Auf der Landesstraße 202 in Kleinenborstel war eine junge Autofahrerein mit ihrem Fahrzeug ausgangs einer Rechtskurve mit der Fahrerseite gegen einen Baum geprallt. Die Insassin wurde hierbei im Wagen eingeklemmt und musste durch die Feuerwehrkräfte mit hydraulischen Rettungsgerät befreit werden. Nach 45 Minuten konnte die Schwerverletzte dem Rettungsdienst übergeben werden. Nach dem Abtransport des VW-Polo musste noch ausgelaufener Kraftstoff durch die Einsatzkräfte aufgenommen werden.

Text: Carsten Schmidt
Müllcontainerbrand
Bleckede, Lk. Lüneburg, 04.08.2011
Ein Containerbrand im Schulzentrum Bleckede wurde durch die Leitstelle gemeldet. Daraufhin wurden die Feuerwehren Bleckede, Breetze, Garze alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr wurde ein Feuer auf dem Flachdach des Schulzentrums lokalisert. Die
Feuerwehr verhindert in letzter Minute das Übergreifen auf den naturwissenschaftlichen Trakt,
Im Einsatz:
47 Einsatzkräfte,
5 Trupps unter Atemschutz,
1B-Rohr, 2 C-Rohre,
Wärmebildkamera,
Belüftungsgerät,
Drehleiter zur Ausleuchtung der Einsatzstelle,
Einsatzdauer: 1,5 Stunden
Text: Florian Persuhn
Gefahr durch gebrochene Astgabel
Celle, Lk. Celle, 03.08.2011
Um 20:22 h wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle Altencelle sowie eine Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Celle – Hauptwache in die Kalandstraße im Stadtteil Altencelle alarmiert.
Bewohner hatten kurz zuvor ein lautes Knacken auf der Straße wahrgenommen und stellten fest, dass an der vor dem Haus stehenden Eiche ein Ast gebrochen war. Einige kleinere Äste waren bereits auf die Straße gefallen. Andere hatten sich in den Ästen der Baumkrone verfangen. Sie stellten eine Gefahr für den öffentlichen Verkehrsraum da.
Nachdem die Drehleiter in Stellung gebracht war und zwei Feuerwehrleute im Korb der Drehleiter an die Baumkrone herangefahren waren, stellten sie fest, dass eine große Astgabelung gebrochen war. Diese hatte sich über die gesamte Breite der Baumkrone in den anderen Ästen des Baums verfangen. Mit einer Handsäge wurden die gebrochenen Äste aus dem Korb gesägt und zu Boden gelassen. Insgesamt dauerte der Einsatz über zwei Stunden. Während des Einsatzes musste die Kalandstraße durch die Feuerwehr gesperrt werden.
Eingesetzt wurde bei diesem Einsatz die neue Drehleiter der Celler Hauptwache. Durch den abknickbaren vorderen Leiterpark wurde ein Erreichen des abgebrochenen Astes in der Krone ermöglicht sowie durch die moderne Beleuchtungstechnik ein sicheres Arbeiten an und um die Einsatzstelle sichergestellt.
Im Einsatz waren drei Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren Celle-Altencelle und Celle-Hauptwache.

Text: Burkhard Giese
Unfall forderte zwei Verletzte
Scharmbeck, Lk. Harburg, 03.08.2011
Ein Verkehrsunfall auf der Scharmbecker Dorfstraße an der Auffahrt zur BAB 39 forderte am Mittwochnachmittag zwei Verletzte. Ein Pkw Nissan besetzt mit zwei Personen stieß dort aus bisher ungeklärter Ursache mit einem Lkw zusammen. Bei dem Aufprall wurden beide Pkw Insassen verletzt. Da zunächst angenommen wurde, das der Fahrer des Nissan in seinem Fahrzeug eingeklemmt ist wurden neben zwei Rettungswagen und den Notarzt des DRK die Feuerwehren Scharmbeck und Winsen von der Rettungsleitstelle alarmiert. An der Einsatzstelle konnte dann aber schnell Entwarnung gegeben werden. Die Beifahrerin konnte vom Rettungsdienst sehr schnell aus dem Unfallwagen befreit werden. Die Feuerwehr traf Vorbereitungen um den Fahrer aus seiner misslichen Lage zu befreien. Sie brauchte jedoch nicht eingreifen. Der Fahrer konnte nach der Erstversorgung durch den Notarzt das Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen. Der Lkw Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt.
Autofahrerin kollidiert beim Auffahren
Seelze, Region Hannover, 03.08.2011
Die Fahrerin eines VW Golf III ist heute gegen 17:15 h an der Anschlussstelle Wunstorf-Luthe - beim Auffahren auf
die BAB 2 - mit einem 40-Tonner kollidiert. Die 20-Jährige ist mit einem Rettungshubschrauber zur stationären Aufnahme in eine Klinik gekommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen war die junge Frau heute Nachmittag dabei gewesen, an der Anschlussstelle Wunstorf-Luthe auf die BAB 2 in
Richtung Hannover aufzufahren. Offensichtlich aus Unachtsamkeit kollidierte sie bei einem Ausweichmanöver - es standen zwei weitere Pkw vor ihr auf dem Beschleunigungsstreifen - mit dem holländischen 40-Tonner auf dem Hauptfahrstreifen. Ein Rettungshubschrauber flog die verletzte, zunächst in ihrem Golf eingeklemmte, Frau zur stationären Aufnahme in eine Klinik. Für die Landung des Hubschraubers musste die BAB 2 in Richtung Hannover für etwa 20
Minuten voll gesperrt werden. Ab zirka 17:50 h wurden alle drei Spuren wieder freigegeben.
Zwei Brände in einer Nacht
Lüchow/Müggenberg, Lk. Lüchow-Dannenberg, 03.08.2011
In der Nacht kam es im Stadtbereich und am Ortsrand von Lüchow zu zwei Bränden. Auf dem Gelände der Feuerwehr in der
Roland-Brandin-Straße geriet gegen 00:20 h ein dort für Übungszwecke aufgestellter Pkw VW Polo in Brand. Für die
Löschmaßnahmen waren rund 10 Kräfte der Feuerwehr Lüchow im Einsatz.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, so dass für die umliegenden Gebäude, durch ein Übergreifen des Feuers, keine Gefahr bestand. Etwa zur gleichen Zeit geriet in der Gemarkung Müggenberg das Buschwerk einer Heck in Brand. Auf einer Länge von
fast 20 Metern brannte die Hecke vollständig nieder. Das Feuer teilte
sich dabei auch auf die angrenzenden Bäume mit. Für die Löschmaßnahmen rückten 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren
Plate-Müggenburg, Grabow und Lüchow an.
Derzeit kann in
dem Fall des in Brand geratenen Pkw als Brandursache weder ein technischer Defekt noch Brandstiftung ausgeschlossen werden. Ursächlich für den Heckbrand ist hingegen vermutlich Brandstiftung
durch Unbekannte. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Hinweise
werden von der Polizei Lüchow Tel. 05841/1220 entgegen genommen.
Text: Daniel Löhrke
Saatgut behindert Straßenverkehr
Hoogstedt, Graf. Bentheim, 02.08.2011
Während des Dienstabends um 20:30 h, wurde die Feuerwehr Hoogstede am zu einer nachbarschaftlichen Hilfeleistung nach Wilsum gerufen. Auf der Kreisstraße K 14, hatte ein Landwirt Saatgut verloren. In Fahrtrichtung Hoogstede war die Fahrbahn auf mehreren Hundert Metern verunreinigt. Einsatzkräfte der Feuerwehren Wilsum und Hoogstede sicherten die Straße ab und reinigten die Fahrbahn. Die endgültige Reinigung und Freigabe der Fahrbahn, übernahm schließlich die Kreisstraßenmeisterei.
Die Feuerwehr Hoogstede war mit zwei Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften vor Ort.
Text: Stefan Müller
Buschwerkbrände
Garbsen, Region Hannover, 02.08.2011
Am Dienstagabend wurde die Ortsfeuerwehr Garbsen zu zwei Brandeinsätzen nach Altgarbsen gerufen.
Gegen 20:00 h wurde ein Feuer in der Baumarktstraße gemeldet. Auf der Grenze zwischen zwei Grundstücken waren aus bislang unbekannter Ursache Baumschnitt und Buschwerk in Brand geraten,
Die Ortsfeuerwehr Garbsen rückte mit einem Tanklöschfahrzeug aus.
Eine auf dem Nachbargrundstück arbeitende Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehr Garbsen begann mit einem Gartenschlauch aus sicherer Entfernung schon mit den Löscharbeiten bis die alarmierten Kräfte mit dem Einsatzfahrzeug eintrafen.
Ein Trupp unter Atemschutz setze noch ein C-Rohr zu Nachlöscharbeiten ein.
Durch den schnellen Einsatz konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden.
Nach etwa 20 Minuten konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.
Gegen 21:0 h wurde die Feuerwehr zum nächsten Einsatz gerufen. Im Kochslandweg war eine Rauchentwicklung gemeldet worden und die Feuerwehr fuhr zur Kontrolle mit dem Tanklöschfahrzeug zur gemeldeten Adresse. Wenig später wurde ein Brand im Bereich des DRK-Altenheimes bestätigt.
Hinter dem Gebäude war Baumschnitt und Gartenabfälle auf einem großflächigen Komposthaufen in Brand geraten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Haufen teilweise im Flammen.
Die Einsatzkräfte setzen wiederum einen Trupp unter Atemschutz und zwei C-Rohre ein, um die Flammen zu ersticken. Später kam noch ein Schaumrohr zum Einsatz, um das Brandgut mit dem Löschmittel besser durchdringen zu können.
Die Besatzung eines weiteren Löschfahrzeuges wurde nachalarmiert und baute eine mehrere hundert Meter lange Wasserversorgung vom Kochslandweg zur Einsatzstelle auf.
Nach etwa einer Stunde waren alle Brandnester abgelöscht und die Einsatzkräfte bauten die Wasserversorgung wieder ab und rückten anschließend ein.
Zum Einsatz kamen mehrere tausend Liter Löschwasser und 60 Liter Schaummittel.
Feuer nach Kühlschrankbrand
Stade, Lk. Stade, 02.08.2011
Ein Feuer nach einem Kühlschrankbrand richtet hohen Schaden in Stader Einfamilienhaus.
Am späten Vormittag gegen kurz vor 11:30 h wurde der Feuerwehr und der Polizei ein Feuer in einem Einfamilienhaus in der Brandenburger Straße in Stade-Hagen gemeldet.
Als die ersten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, kam ihnen bereits dichter schwarzer Qualm entgegen. Eine Angehörige der Hauseigentümer, die sich zur Zeit in Urlaub befinden, hatte kurz vorher den Kühlschrank in der Küche in Betrieb genommen und dann kurz das Haus verlassen, als sie den Qualm bemerkte.
Das Feuer, was sich dann schnell ausbreitete und zu einer Verqualmung des ganzen Hauses führte.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren aus Hagen und vom 2. Zug der Feuerwehr der Stadt Stade, die mit 20 Feuerwehrleuten anrückten, konnte der Brand dann schnell unter Kontrolle gebracht werden, durch die verschlossenen Türen und Fenster waren die offenen Flammen bereits erstickt.
Unter schwerem Atemschutz mussten die Feuerwehrleute sich durch den heißen Qualm, der bereits den Putz von den Wänden und Fensterscheiben platzen ließ, einen Weg bahnen, um Türen und Fenster zu öffnen und den Rauch abziehen zu lassen. Die vom Brand betroffenen Küchenmöbel wurden aus dem Haus geschafft und draußen abgelöscht, mit einer Wärmebildkamera nach letzten Brandnestern gesucht und das Gebäude gelüftet. Verletzt wurde bei der Feuer niemand.
Tatortermittler der Polizei nahmen noch vor Ort die ersten Brandermittlungen auf, nach dem derzeitigen Stand wird davon ausgegangen, dass ein technischer Defekt am Kühlschrank den Brand ausgelöst haben könnte.
Der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 50.000 Euro belaufen.
Von Fahrbahn gegen Baum
Bockenem, Lk. Hildesheim, 02.08.2011
Gegen 14:30 h befuhr eine 18-Jährige Bockenemerin mit ihrem Pkw Opel Vectra die K 331 zwischen den Ortschaften Königsdahlum und Bockenem. Die junge Frau geriet mit ihrem Pkw nach rechts in den unbefestigen Seitenstreifen. Beim Gegenlenken geriet der Pkw ins Schleudern und rutschte wieder zurück in den rechten Seitenraum. Dort überschlug sich der Pkw, prallte gegen einen Baum und blieb schließlich stark unfallbeschädigt im Straßengraben stehen. Couragierte Ersthelfer befreiten die verletzte Frau aus ihrem völlig zerstörten Pkw, so dass
die alamierte FF Bockenem nur noch den Brandschutz sicherstellen und auslaufende Betriebsstoffe binden mußte. Ein Rettungswagen der Wache Bockenem und ein aus Hildesheim hinzugezogener Notarzt übernahmen die weitere Versorgung der Verletzten. Die junge Frau wurde stationär in einem Hildesheimer Krankenhaus aufgenommen.
Text: Benjamin Pawlak
Zwei Verletzte bei Küchenbrand
Hannover, 02.08.2011
Am Dienstagmorgen kam es zu einem Küchenbrand in einem Reihenhaus in der Mörlinsstraße (Stadtteil Bemerode). Der Hausbewohner (38) und seine Tochter (11) wurden hierbei leicht verletzt.
Um 08:50 h wurde der Feuerwehr Hannover ein Küchenbrand in einem Reihenmittelhaus in der Mörlinsstraße gemeldet. Umgehend wurden daraufhin der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 3, die Freiwillige Feuerwehr Bemerode und ein Rettungswagen zur Einsatzstelle entsandt.
Aus bisher ungeklärter Ursache war in der betroffenen Küche der Kühlschrank in Brand geraten. Der Hausbewohner hatte noch ohne Erfolg versucht, mit Hilfe eines Feuerlöschers erste Löschversuche zu unternehmen. Der Brand Mann und seine Tochter hatten das Gebäude beim Eintreffen der Feuerwehr bereits verlasen.
Nachdem durch die Einsatzkräfte ein mobiler Rauchverschluss installiert worden war, wurde der Brand von zwei Trupps unter Atemschutz schnell unter Kontrolle gebracht. Mit Hilfe von motorbetriebenen Drucklüftern wurde das Haus anschließend entraucht.
Der 38-jährige Hausbewohner und seine 11 Jahre alte Tochter wurden durch den Rettungsdienst betreut und anschließend zur Beobachtung in die Medizinische Hochschule Hannover gebracht.
Die Feuerwehr Hannover war mit sechs Einsatzfahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort.
Text: Henning Wanke
Feuer durch Anwohner gelöscht
Bleckede, Lk. Lüneburg, 02.08.2011
Die Feuerwehr Bleckede wurde am Dienstagmittag zu einem Küchenbrand in die Feldstraße gerufen.
Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge hatten Anwohner den Brand bereits gelöscht. Es brannte ein Handtuch auf dem Herd im Nebengebäude.
Die Feuerwehr Bleckede setzte einen Atemschutztrupp zur Kontrolle ein. Das Brandgut wurde aus dem Gebäude entfernt.
Zur Zeit befinden sich zwei Wärmebildkameras zur Erprobung bei der Feuerwehr Bleckede - mit Hilfe der Kamera konnte die Brandstelle effektiv und ohne weiteren Schaden kontrolliert werden.
Nach einer knappen Stunde konnten acht Einsatzkräfte wieder einrücken.
Verkehrsunfall mit Fahranfängerin mit tödlich verletzter Person
Nienburg, Lk. Nienburg, 02.08.2011
Am Mittwoch, gegen 09:50 h, befuhr eine 17jährige aus Celle mit dem Pkw ihrer
Mutter in der Gemarkung 31634 Steimbke die B 214 aus Richtung Steimbke kommend in Richtung Nienburg. In einem Waldgebiet geriet sie bei trockener Fahrbahn mit den rechten Rädern des Pkw auf den Grünstreifen. Beim Gegenlenken kam der Pkw ins Schleudern und driftete nach rechts über einen Radweg in den Wald hinein. Der Anstoß gegen einen Baum erfolgte mit dem Dach in Zweimeter Höhe. Der Pkw war zuvor durch eine Böschung in die Höhe katapultiert worden. Die im Fond sitzende Mutter der Fahrerin erlitt durch den Anprall tödliche Verletzungen. Sie musste durch die Feuerwehr geborgen werden. Die
Fahrerin und der mitfahrende Bruder wurden schwerverletzt in die Krankenhäuser nach Nienburg und Neustadt eingeliefert. Die Fahrerin ist im Besitz der Prüfbescheinigung für das Begleitende Fahren mit 17, ihre Mutter war die erforderliche Begleitperson. Warum sie von
der Fahrbahn abkam, kann nicht gesagt werden. Eine Überschreitung der
allgemeinen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h wird durch Zeugenaussagen ausgeschlossen.
Gegen die Fahrerin ist ein
Ermittlungsverfahren wegen Verdacht der fahrlässigen Tötung eingeleitet worden. Trotz dieses Unfalles wird das Begleitende Fahren auch weiterhin als gute Maßnahme zur Minderung des Anfängerunfallrisikos gesehen.
Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 38
Anschlussstelle Friedland, 02.08.2011
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der BAB 38 ist am Dienstagabend gegen 22:05 h eine 24 Jahre alte Frau aus Hessen tödlich verletzt worden. Die Frankfurterin saß zum Unfallzeitpunkt auf dem Beifahrersitz eines Mitsubishi Pick-up aus
dem Kreis Marburg. Dessen 30 Jahre alter Fahrer wurde schwer verletzt in eine Göttinger Klinik eingeliefert. Er ist derzeit noch nicht vernehmungsfähig.
Nach ersten Erkenntnissen der Göttinger Autobahnpolizei fuhr der in Richtung BAB 7 fahrende Pkw aus noch ungeklärten Gründen kurz hinter der AS Friedland vermutlich mit hoher Geschwindigkeit auf einen auf dem Hauptfahrstreifen fahrenden Lkw aus Tschechien auf. Durch die
Wucht der Kollision wurde die rechte Fahrzeugseite des Mitsubishi unter den Sattelauflieger gedrückt. Für die 24-jährige Beifahrerin kam jede Hilfe zu spät. Sie war vermutlich sofort tot.
Der 45 Jahre alte tschechische Lkw-Fahrer und sein 47-jähriger Beifahrer blieben unverletzt.
Im Bereich der Unfallstelle befindet sich eine leichte Steigung, die der mit rund 24 Tonnen Eisenstangen beladene Lkw nach derzeitigen Ermittlungen mit einer gefahrenen Geschwindigkeit von 39 km/h befuhr. Warum der 30 Jahre alte Marburger auf den vor ihm fahrenden Lkw auffuhr ist ungeklärt.
In die Ermittlungen zur Unfallursache wurde noch in der Nacht ein Sachverständiger der DEKRA eingeschaltet. Der Experte erschien vor Ort.
Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen
Cappeln, Lk. Cloppenburg, 02.08.2011
Am Dienstag kam es gegen 17:30 h in Cappeln zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden. Ein 20-jähriger Cappelner hatte zuvor mit seinem VW die Straße Hogen Brink aus Richtung Siehenfelde kommend befahren und beabsichtigte den Schierlingsdamm in Richtung Tenstedt zu überqueren. Dabei missachtete der 20-jährige die Vorfahrt eines von links kommenden Renault, der den Schierlingsdamm in Richtung Cappeln befuhr. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Die 67-jährige Beifahrerin des Renault aus Cappeln musste nach dem Zusammenstoß von der Feuerwehr Cappeln durch Einsatz der Rettungsschere aus dem Pkw geschnitten werden. Sie wurde vorsorglich mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der 67-jährige Fahrer des Renault aus Cappeln und der 20-jährige Unfallverursacher wurden nur leicht verletzt. Sie wurden durch Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Neben der Polizei waren die Feuerwehr Cappeln, zwei Rettungswagen, zwei Notärzte und ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
Stoppelfeldbrand
Niedernwöhren, Lk. Schaumburg, 02.08.2011
Am Dienstag kam es, gegen 14:30 h, in Niedernwöhren, zu einem Stoppelfeldbrand. Unmittelbar an der Wiedensahler Straße, in Höhe der Geschwindigkeitsmessanlage brannten aus bislang ungeklärter Ursache etwa 300 qm eines frisch gemähten
Stoppelfeldes ab. Der Brand konnte durch die örtliche Feuerwehr zeitnah gelöscht werden.
46jähriger Motorradfahrer tödlich verletzt
Holzminden-Allersheim, Lk. Holzminden, 02.08.2011
Tödliche Verletzungen erlitt heute zur Mittagszeit ein 46jähriger Motorradfahrer, nachdem er mit seiner schweren
Maschine im Holzmindener Ortsteil Allersheim nach rechts von der
Fahrbahn abgekommen und gegen einen Grundstückszaun geprallt war. Um 13:05 h befuhr der aus Bevern stammende 46jährige mit seiner schweren Kawasaki die alte Bundesstraße 64 von Bevern aus kommend, in Richtung Holzminden. Nach Zeugenaussagen wollte der 46jährige in Höhe der Domäne die dortige langgezogene Linkskurve mit hoher Geschwindigkeit auf dem Gegenfahrstreifen durchfahren. Da dem
Kradfahrer zu diesem Zeitpunkt aber offensichtlich ein Traktor mit Anhänger entgegenkam, musste er nach rechts ausweichen, um einen Zusammenprall mit dem Treckergespann zu vermeiden. Dabei geriet der Kradfahrer nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr den rechten Gehweg und prallte gegen den rechtsseitig verlaufenden Grundstückszaun. Die sofort alarmierten Rettungskräfte konnten dem
Mann nicht mehr helfen. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der ebenfalls alarmierte Rettungshubschrauber Christoph 13 aus Bielefeld war bereits gelandet, kam aber nicht mehr zum Einsatz. Die Einsatzbeamten des Polizeikommissariats Holzminden, die unverzüglich mit der Unfallaufnahme begannen und den Hergang rekonstruierten, konnten den Traktorfahrer allerdings nicht mehr antreffen. Der Fahrer
des Treckergespanns, der den Unfall nach Passieren des Motorradfahrers hinter sich offensichtlich überhaupt nicht bemerkt
hat, setzte seine Fahrt vermutlich in Richtung Bevern fort.Unfallsachbearbeiter, Polizeioberkommissar Hans-Georg Riedel, sieht in dem Traktorfahrer jedoch einen wichtigen Zeugen, dessen mögliche
Angaben zur vollständigen Rekonstruktion des Unfallherganges immens wichtig sind. Vor diesem Hintergrund bittet Riedel den Traktorfahrer, der um 13:05 h die alte B 64 mit seinem Traktor und Anhänger in
Allersheim in Richtung Bevern gefahren ist und dem in Höhe der Domäne der Kradfahrer entgegen kam, sich unter Tel. 05531 / 9580, bei der Polizei zu melden. Im Wege der Unfallaufnahme wurde die
Durchgangsstraße bis ca. 16:00 h voll gesperrt, der Verkehr örtlich umgeleitet.

Handtuch fängt Feuer
Bleckede, Lk. Lüneburg, 02.08.2011
Zu einem kleineren Brand kam es in den Morgenstunden einem Nebengebäude in der Feldstraße. Ein Handtuch war gegen 11:00 h auf einen eingeschalteten E-Herd gefallen, so dass es zu dem Schadensfeuer kam. Die alarmierte Feuerwehr Bleckede war vor Ort, so dass größerer Schaden verhindert wurde. Es entstand Sachschaden an Herd sowie an einem Küchenschrank.
Mülltonne angezündet...
Soltau, Lk. Heidekreis, 02.08.2011
Eine von vier an der Prager Straße zur Abfuhr bereitgestellten grauen Mülltonnen schoben Unbekannte gegen 03:00 h, an die Straße und zündeten sie an. Die Feuerwehr
Walsrode, die mit acht Kräften im Einsatz war, löschte den Brand.
Hinwiese auf mögliche Täter nimmt die Polizei Walsrode, Telefon 05161/984480, entgegen.
Kokelei auf dem Kinderspielplatz
Königslutter, Lk. Helmstedt, 01.08.2011
Am Montagabend gegen 22:50 h wurde der Polizei durch eine aufmerksame Zeugin mitgeteilt, dass es auf dem Kinderspielplatz Am Driebenberg zu einem Brand gekommen sei, den die Anruferin aber selbst gelöscht habe. Polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass unbekannte Täter an dem dortigen Karussell einen Holzsitz in Brand gesetzt hatten. Ob zwischen der Sachbeschädigung am
Lebensmitteldiscounter in der Bahnhofsstraße und dem Brand auf dem
Spielplatz am Driebenberg ein Tatzusammenhang besteht, läßt sich
nicht sagen. Die Beamten der Polizeiwache Königslutter interessiert nun, ob Spaziergänger oder Anwohner am Montagabend in der Zeit von 22:00 h bis 22:50 h möglicherweise etwas beobachtet haben.
Hinweise an die Ordnungshüter im Gerichtsweg unter 05353/94105-0.
Text: Nicko Kratzin
Gebäudebrand an der Steinlohstraße
Bad Sachsa, Lk. Osterode, 01.08.2011
Aufgrund eines Gebäudebrands an der Steinlohstraße zwischen Bad Sachsa und Tettenborn-Kolonie wurden die Feuerwehren der Stadt Bad Sachsa am Montag um 13:32 h alarmiert. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehren war das Gebäude (Scheune) nicht mehr zu retten, da es bereits beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs in Vollbrand stand. Das Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Bäume konnte jedoch verhindert werden. Die Ursache des Brandes konnte nicht ermittelt werden, aber eine Fremdeinwirkung wird von der Polizei ist nicht ausgeschlossen. Die Einsatzdauer belief sich auf 60 Minuten. Im Einsatz waren neben den Feuerwehren der Stadt Bad Sachsa, der Rettungswagen sowie die Polizei aus Bad Lauterberg.
Pkw-Fahrer bei Unfall schwer verletzt
Hannover, 01.08.2011
Am Nachmittag gegen 13:30 h ist an der
Goethestraße (Calenberger Neustadt) zu einem Unfall zwischen einem Renault und einer Stadtbahn gekommen. Der 33-jährige Twingo-Fahrer ist dabei schwer verletzt worden.
Der 33 Jahre alte Mann war mit seinem Pkw an der Goethestraße stadteinwärts unterwegs gewesen. Als er verbotswidrig seinen Pkw linksherum wenden wollte, übersah er dabei die versetzt hinter ihm
fahrende Stadtbahn. Trotz einer sofort eingeleiteten Gefahrenbremsung der 40-jährigen Stadtbahnfahrerin konnte diese eine Kollision nicht mehr verhindern. Das Schienenfahrzeug traf den Kleinwagen an der Fahrerseite. Ein Rettungswagen transportierte den 33-Jährigen in eine
Klinik, in der er stationär behandelt wird.
Text: Jan Feichtenschlager
Kellerbrand im Stadtteil Vahrenheide
Hannover, 01.08.2011
Die Feuerwehr Hannover wurde gegen 13:00 h zu einem Kellerbrand in die Plauener Straße im Stadtteil Vahrenheide gerufen. Zehn Bewohner des betroffenen Mehrfamilienhauses wurden von Polizei und Feuerwehr ins Freie geleitet.
Gegen 13:00 h wurde die Regionsleitstelle Hannover über einen Kellerbrand in der Plauener Straße im Stadtteil Vahrenheide informiert. Umgehend wurde ein Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Vinnhorst sowie ein Rettungswagen alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits Brandrauch aus einem Kellerfenster des Mehrfamilienhauses, der Treppenraum war aber noch rauchfrei. Die Kräfte der Feuerwehr setzten sofort einen Drucklüfter vor dem Gebäude ein, um den Treppenraum als Rettungsweg weiterhin rauchfrei zu halten und geleiteten gemeinsam mit der Polizei zehn Bewohner des Hauses ins Freie.
Zur Brandbekämpfung ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Strahlrohr in den Kellerbereich vor und löschte ein Kellerabteil, in dem die eingelagerten Gegenstände in Brand geraten waren ab. Zwei weitere Trupps kontrollierten alle Wohnungen des Gebäudes auf eine mögliche Brandausbreitung und eine Verrauchung.
Ein 76-jähriger Bewohner des Hauses wurde während der Einsatzmaßnahmen wegen einer Vorerkrankung durch den Rettungsdienst betreut, verzichtete aber auf einen Transport in ein Krankenhaus.
Im Einsatz waren insgesamt 8 Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes mit 25 Einsatzkräften.
Strohballen niedergebrannt
Zeugenaufruf
Altwarmbüchen, Region Hannover, 01.08.2011
Gestern Nacht gegen 23:15 h haben Unbekannte sechs Strohballen auf einem Stoppelfeld an der Kreisstraße (K) 114
bei Altwarmbüchen angezündet. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.
Beim Befahren der K 114 hatte ein Rollerfahrer heute Nacht brennende Strohballen auf einem Feld nahe der Kreuzung Kircher Straße/Alter Postweg bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Die Feuerwehr löschte den Brand. Ermittler der Kriminalpolizei stellten bei der Sachverhaltsaufnahme fest, dass insgesamt sechs auf dem Feld gelagerte Rundballen durch die Flammen zerstört wurden.
Die Polizisten gehen von vorsätzlicher Brandstiftung aus und suchen Zeugen. Wer Hinweise geben kann, setzt sich bitte mit dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der
Telefonnummer 0511 109-5555 in Verbindung.
Text: Jan Feichtenschlager
Leblose Person aus Leine geborgen
Hannover, 01.08.2011
Feuerwehr und DLRG suchten am späten Montagabend in der Leine in Höhe Culemannstraße einen Mann, der zuvor im Fluss treibend von Passanten gesehen worden war. Nach etwa 90 Minuten konnten Taucher seinen leblosen Körper in einiger Entfernung zur Sichtungsstelle entdecken.
Gegen 21:30 h entdeckte ein Ehepaar auf dem Heimweg beim Überqueren der Brücke am Schützenhausweg (Calenberger Neustadt) einen Mann, der in der Leine trieb und sie teilnahmslos ansah. Nach einiger Zeit drehte sich der ca. 50 Jahre alte Mann um und tauchte in die Leine ab. Da er auch nach einiger Wartezeit nicht wieder auftauchte, alarmierten die Passanten die Polizei und die Feuerwehr.
Die Feuerwehr Hannover leitete aufgrund der Schilderungen der Passanten sofort umfangreiche Wasserrettungsmaßnahmen ein. Der Bereich zwischen Schützenhausweg und Friederikenplatz wurde von einem Polizeihubschrauber mit einer Wärmebildkamera und Kräften der Feuerwehr land- und wasserseitig intensiv abgesucht. An der Stelle, an der Mann zuletzt gesehen wurde, wurden parallel Taucher der Feuerwehr und der DLRG eingesetzt, um die Leine systematisch abzutauchen. Zur Unterstützung der Unterwassersuche wurden ein Sonarboot und Ortungshunde angefordert. Noch bevor diese besonderen Einsatzmittel an der Einsatzstelle eintrafen, konnten die Taucher um 23:14 h den Fund des Mannes in etwa zwei bis drei Metern Tiefe und 40 Meter Entfernung zur Sichtungsstelle vermelden.
Ein anwesender Arzt konnte nur noch den Tod des ca. 50-jährigen Mannes feststellen. Da zum Zeitpunkt der Untersuchung die Totenstarre bereits stark ausgeprägt war, kann nach momentanem Erkenntnistand davon ausgegangen werden, dass der Mann zum Zeitpunkt der ersten Sichtung durch die Passanten bereits tot war. Zur Todesursache und der Identität des Mannes können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.
Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die DLRG waren insgesamt mit 81 Einsatzkräften (davon 13 Taucher) im Einsatz.

Text: Eilbertus Stürenburg jun.
Wieder Fehlalarm
Norderney, Lk. Aurich, 01.08.2011
Am Montag wurde die Freiwillige Feuerwehr Norderney um 15:32 h alarmiert, das geschah im sog. stillen Alarm über Funkmeldeempfänger.
Ausgelöst hatte die automatische Brandmeldeanlage im sog. Bademuseum / Kükennest am Weststrand. Mit diesem Begriff ist die Brandmeldeanlage im Komplex des ehemaligen Freibades am Weststrand versehen.
Vor Ort mussten die Einsatzkräfte erst anhand der Laufkarten heraus finden, welcher Melder ausgelöst hatte und wo sich dieser befindet.
Dabei stellte sich heraus, das im Untergeschoss gekocht worden war.
Eine Friteuse war dabei zu heiss geworden und hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Daher wird der Einsatz bei der Feuerwehr als Fehlalarm bzw. Falschalarm bezeichnet.
Die Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle nach einigen Minuten wieder verlassen.
Für die Feuerwehr Norderney war es die 16. Auslösung einer Brandmeldeanlage im Jahre 2011.
Für die Feuerwehr Norderney war es die 4. Auslösung der Brandmeldeanlage im sog. Bademuseum/ Kükennest bisher im Jahre 2011.
Im Einsatz waren fünf Einsatzkräfte vor Ort, und 10 Feuerwehrleute im Feuerwehrhaus.



