BLAULICHT: Einsätze
Text: Feuerwehr Hamburg
Aktivist aus Baum geholt
Wache: Innenstadt, 21.08.2011
Aus einem Baum am Gerhard-Hauptmann-Platz wurde ein Aktivist durch die Polizei geholt. Das Klettergeschirr verblieb im Baum. Dieses wurde in Absprache mit dem Führungsdienst der Feuerwehr durch die Drehleiter 11 aus dem Baum geholt und der Polizei übergeben.

Text: Florian Persuhn
Foto: Florian Persuhn
Heiße Nacht im Bereich Heese
Heese, Lk. Celle, 21.08.2011
Um 03:31 h wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle – Hauptwache mit dem Einsatzstichwort „Mülltonnenbrand“ in die Rostocker Straße im Stadtteil Heese alarmiert.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte in der Rostocker Straße stellten sie insgesamt drei Brandstellen fest. Zwei Containerstellplätze brannten komplett in voller Ausdehnung. Dabei wurden zwei Garagen rückseitig beschädigt. An einer dritten Einsatzstelle brannten zwei Müllcontainer.
Noch während der Löscharbeiten in der Rostocker Straße erhielt der Brandmeister vom Dienst (Einsatzleiter) um 03:50 h eine erneute Einsatzmeldung. In der Glockenheide im Stadtteil Wietzenbruch brannte ebenfalls ein Müllcontainer. Auch dieses Feuer konnte schnell durch nachalarmierte Kräfte der Feuerwehr gelöscht werden.
Insgesamt waren vier Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Celle – Hauptwache an allen Einsatzstellen im Einsatz.

Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft
Zwei Einsätze am Samstag
Laatzen, Region Hannover, 21.08.2011
Zu zwei Einsätzen rückten die Ortsfeuerwehren im Laatzener Stadtgebiet am Sonnabend aus: Eine Brandmeldeanlage schlug Alarm und Öl lief aus.
Am frühen Morgen gegen 03:59 h alarmierte die Leitstelle die Helfer aus Ingeln-Oesselse zum dortigen Verbrauchermarkt. Die Brandmeldeanlage signalisierte ein Feuer. Vor Ort stellten die 14 Einsatzkräfte aber schnell fest, dass Wasser in den Melder gelaufen war und so die Anlage auslöste. Ein Feuer war nicht zu löschen.
Gegen 18:10 h rückten dann sechs Kräfte der Laatzener Ortsfeuerwehr zum Parkplatz der Fa. Kaufland aus. Dort hatten Kunden der Polizei eine Ölspur gemeldet. Einen Sack Bindemittel verstreuten die Helfer auf dem Parkplatz. Auch hier war die Gefahr nach wenigen Minuten gebannt. Um 18:55 h waren beide Fahrzeuge schon wieder eingerückt.
Text: Polizeidirektion Göttingen
Brand eines Wohnhauses
Göttingen, Lk. Göttingen, 21.08.2011
Bei einem Brand eines Einfamilienreihenhauses in Göttingen OT Elliehausen, gegen 00:58 h Sonntagnacht niemand verletzt worden.
Ersten Ermittlungen zu Folge kam es im Bereich der rückwärtigen Terrasse des betroffenen Hauses zu einem Brandausbruch. Hierbei geriet zunächst die Holzkonstruktion der Terrassenüberdachung sowie ein anschließender Holzanbau in Brand. Das Feuer dehnte sich dann über die Hausfassade bis zum Dach hin aus. Die schlafenden Eigentümer bemerkten hiervon nichts. Sie konnten jedoch von einem zufällig vorbeikommenden 35 Jahre alten Fußgänger und Brandentdecker rechtzeitig aus dem Haus geklingelt werden, so dass bei dem Brand niemand verletzt wurde. Der Brandort wurde von der Polizei
beschlagnahmt. Bei der Brandbekämpfung waren 25 Kräfte der
Berufsfeuerwehr Göttingen und der Freiwilligen Feuerwehr Elliehausen
eingesetzt.

Text: Tim Herrmann
Foto: Tim Herrmann
Kleinbrand in Grillhütte
Ilten, Region Hannover, 21.08.2011
Bei einem Brand in einer Grillhütte in Ilten, Hugo Remmert Straße, konnte die Feuerwehr ein Übergreifen des Feuers auf die gesamte Grillhütte verhindern.
Um 01:02 h wurde die Regionsleitstelle von einem Anrufer über ein Feuer in einer Grillhütte am Schiratswinkel in Ilten über Notruf informiert. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeugs waren ein leichter Feuerschein und eine starke Verqualmung aus der Hütte zuerkennen. Durch sofortigen Einsatz eines Sonderrohrs unter Atemschutz konnte das Feuer schnell gelöscht werden.
Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Vermutlich handelte es sich um den Versuch, ein Lagerfeuer zu entzünden. Gebäudeschaden entstand nicht.
Text: Polizeidirektion Hannover
Autos geraten in Brand
Zeugen gesucht
Lehrte-Ahlten, Region Hannover, 21.08.2011
Zwei am Misburger Weg in Ahlten, in Bahnhofsnähe geparkte Autos, sind heute Morgen gegen 04:00 h in Brand geraten und völlig zerstört worden. Darüber hinaus hat tags zuvor gegen 02:00 h an der Straße Im Bodendeichsfeld ein Kleinbus gebrannt. Die Ursachen der Brände sind noch ungeklärt, die Polizei sucht Zeugen.
Ein 61 Jahre alter Anwohner hatte heute Morgen kurz nach 04:00 h
Knallgeräusche wahrgenommen. Beim Blick aus dem Fenster bemerkte der
Zeuge dann einen brennenden Audi A4 und einen Peugeot 1006 - beide
waren auf einem Parkplatz hinter den Gleisen des Bahnhofs abgestellt
- und verständigte daraufhin die Polizei. Sowohl der Audi eines
29-Jährigen als auch der Peugeot eines 55 Jahre alten Mannes sind
durch das Feuer völlig zerstört worden. Die Brandursache ist derzeit
noch ungeklärt. Nach ersten Schätzungen ist ein Schaden von zirka
50.000 Euro entstanden. Ein weiterer Pkw hatte am frühen
Samstagmorgen an der Straße Im Bodendeichsfeld gebrannt. Die
41-jährige Eigentümerin war kurz nach 02:00 h durch ein
Knallgeräusch wach geworden, sah dann Flammen im Bereich des
Motorraums ihres Citroen Jumpy und rief die Feuerwehr. Durch den
Brand sind ein Ford Mondeo sowie ein Stromkasten in Mitleidenschaft
gezogen worden. Die Schadenhöhe steht derzeit nicht fest. Die
Brandursache ist auch hier noch ungeklärt.
Die Polizei bittet Zeugen, die hierzu Hinweise geben können, sich
mit dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511
109-5555 in Verbindung zu setzen.
Text: Hendrik Brink
Ausgelaufener Diesel
Nordhorn, Graf. Bentheim, 21.08.2011
Die Nachtruhe für die Feuerwehrleute der Nordhorner Feuerwehr war am Sonntag bereits um 07:15 h beendet. Mit der Durchsage "GG2-Alarm, an einer Tankstelle laufen größere Mengen Diesel aus" beorderte der Leitstellendisponent die Feuerwehr zur Bentheimer Straße. Gemäß Alarm- und Ausrückordnung fuhren die Fahrzeuge KdoW (Kommandowagen), GW-G, GW-Mess und LF 10/16 die Einsatzstelle an. Dort war eine Zapfstelle komplett von einem Dieselfilm umgeben, teilweise stand der Kraftstoff mehrere Zentimeter hoch. Schnell verständigte sich der Einsatzleiter mit dem Tankstellenbetreiber darauf, nur die nötigsten Stellen mit Bindemittel zu binden. Den Großteil sollte eine Spezialfirma aufnehmen, die auf solche Vorfälle spezialisiert ist. Zuletzt sperrten die ca. 18 Feuerwehrleute das Tankstellengelände weiträumig ab.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Bei Wohnungsbrand kommt eine Person ums Leben
Weyhausen, Lk. Gifhorn, 21.08.2011
In den Morgenstunden kam es in Weyhausen zu einem folgenschweren
Wohnungsbrand. Bei dem Brand kam die 54-jährige Bewohnerin ums Leben.
Die Wohnung der Frau befindet sich in einem Mehrfamilienhaus. Wohnung
und Mobiliar sind durch die Flammen stark beschädigt. Ein Übergreifen
des Brandes auf andere Wohnungen konnte durch die eingesetzten
Feuerwehrkräfte verhindert werden.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Wohnungsbrand mit zwei verletzten Personen
Sassenburg, Lk. Gifhorn, 21.08.2011
In den Morgenstunden verursachte ein angetrunkener 19-jähriger aus Neudorf-Platendorf einen Schwelbrand. Brandursache war vermutlich eine glimmende Zigarette, mit der sich der Mann nach eigenen Angaben in sein Bett gelegt und damit die Matratze in Brand gesetzt hat. Durch den Schwelbrand kam es
zu starker Rauchentwicklung. Die in der gemeinsamen Wohnung lebende Mutter des Mannes und er selbst erlitten eine Rauchgasvergiftung. Die Mutter musste stationär im Klinikum Gifhorn aufgenommen werden. Auf den Mann kommt eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung zu. Die Feuerwehren aus Neudorf-Platendorf und Triangel waren mit insgesamt 15 Einsatzkräften vor Ort.
Text: Feuerwehr Hamburg
Löschfahrzeug kollidiert mit Pkw
Wachrevier: Alsterdorf, 20.08.2011
Auf der Anfahrt zu einem Feuer im Krankenhaus Barmbek kollidierte ein Löschfahrzeug der Feuerwehr mit einem PKW. Bei dem Unfall wurde der Fahrer des Pkw schwer, zwei Feuerwehrbeamte leicht verletzt. Um den Fahrer schonend aus dem PKW zu befreien, musste das Dach mit hydraulischem Rettungsgerät abgeschnitten werden.
Text: Feuerwehr Hamburg
Probleme am Hubschrauber
Wachrevier: Wilhelmsburg, 20.08.2011
Ein Pilot eines kleinen einmotorigen Hubschraubers Typ Sikorsky S-300C, besetzt mit zwei Personen, entschied sich aufgrund von Problemen mit den Instrumenten im Cockpit zu einer Notlandung. Kurz nach der Mitteilung der Notlandung an die Deutsche Flug-Sicherung riss der Funkkontakt ab. Die DFS alarmierte die Feuerwehr. Als Ortsangabe konnte nur ungefähr eine Meile östlich der Köhlbrandbrücke angegeben werden. Die Maschine wurde vom Rettungshubschrauber Christoph 29 auf einem Gelände des Containerterminals Tollerort entdeckt. Es handelte sich letztendlich um eine Sicherheitslandung, die Piloten blieben unverletzt, die Maschine unbeschädigt.
Text: Feuerwehr Bad Kreuznach
Bombendrohung für den Jahrmarkt
Bad Kreuznach, 20.08.2011
Am Nachmittag ging bei der Polizei in Bad Kreuznach eine Bombendrohung in ausländischer Sprache ein, deren Gehalt derzeit überprüft wird.
Ziel der Drohung sei der Jahrmarkt in Bad Kreuznach. Aus Sicherheitsgründen wurde um 19.05 h mit der Räumung des Jahrmarktsgeländes begonnen. Um 20.55 h hat die Polizei die Maßnahmen nahezu abgeschlossen und überprüfte das Gelände noch einmal auf letzte Besucher. Die Räumung verlief sehr diszipliniert und geordnet. Es kam zu keinen Problemen, was die Einsatzkräfte sehr erleichterte.
Die Polizei bedankt sich bei allen Besuchern für die Disziplin während der gesamten Situation.
Auf Grund der Ausmaße der Maßnahmen wurden Feuerwehr, Schnelleinsatzgruppen der Hilfsorganisationen und Technisches Hilfswerk aus Stadt Bad Kreuznach, Rüdesheim und Langenlonsheim, sowie aus den Kreisen Mainz-Bingen, Birkenfeld und Rhein-Hunsrück alarmiert. Die Schnelleinsatzgruppen Sanität und Betreuung sammelten sich in Bretzenheim und warteten dort auf weitere Einsatzanweisungen.
Das technische Hilfswerk und die Feuerwehr unterstützten die Polizei durch Ausleuchten des Jahrmarktsgeländes.
Zur Verpflegung der Einsatzkräfte wurde die Versorgungseinheit des DRK Bad Kreuznach alarmiert. Für Anwohner und Schausteller wurde vom Malteser Hilfsdienst eine Notunterkunft mit Feldbetten und Verpflegung in der Jahnhalle eingerichtet und betreut. Betroffene Personen wurden dort auch von Notfallseelsorgern und Kriseninterventionsteams betreut.
Der Einsatz wird sich vermutlich noch bis in die frühen Morgenstunden ziehen.
Alle eingesetzten Hilfskräfte arbeiten koordiniert zusammen. Polizei, Rettungsdienst sowie Feuerwehr arbeiten Hand in Hand.
Text: Polizei Salzgitter
Schwelbrand auf der Schachtanlage
Asse, Lk. Wolfenbüttel, 20.08.2011
Am Samstag gegen 14:03 h löste ein Brandmelder der Schachtanlage der Asse Brandalarm aus. Die Werkfeuerwehr der Schachtanlage und die Feuerwehren aus Remlingen und Wittmar wurden alarmiert. Vor Ort wurde dann ein Schwelbrand in einem Gebäudeteil mit CO2 gelöscht. In einem verschlossenen Kellerraum war es durch einen offensichtlich technischen Defekt in einem Schaltschrank zu einem Schwelbrand gekommen. Ein Gebäudeschaden entstand nicht. Eine Gefährdung von Personen oder der Anlage bestand nicht.
Text: Hendrik Brink
Flächenbrand
Schüttorf, Graf. Bentheim, 20.08.2011
Um 13:00 h wurde die Feuerwehr Schüttorf zu einem Flächenbrand alarmiert. In Engden stand ein abgeerntetes Feld von der Größe zweier Fußballfelder in Flammen. Ebenfalls war hier die Feuerwehr aus Isterberg im Einsatz. Da sich die Wasservorräte der eingesetzten Fahrzeuge mehr und mehr leerten, beorderte der Einsatzleiter das Nordhorner TLF 24/50 zur Einsatzstelle. Dieses befand sich zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Rückweg zum Feuerwehrhaus. Die Aufgabe der drei Feuerwehrleute in Engden bestand darin, das größtenteils abgelöschte Feld mit den mitgeführten 5.000 Litern Wasser gründlich abzulöschen. Nach einer Stunde war auch dieser Einsatz abgearbeitet. Neben der Feuerwehr Nordhorn waren hier die Feuerwehren aus Schüttorf und Isterberg mit zahlreichen Fahrzeugen und Feuerwehrleuten im Einsatz.
Text: Hendrik Brink
Küchenbrand fordert 30 Feuerwehrleute
Nordhorn, Graf Bentheim, 20.08.2011
Trupps unter schwerem Atemschutz in Reihenhaus im Einsatz - TLF 24/50 unterstützt Feuerwehren aus Schüttorf und Isterberg bei Flächenbrand in Engden
Mit dem Stichwort "Küchenbrand" und der Alarmstufe B3-Alarm (Mittelbrand) ist die Feuerwehr Nordhorn am Samstag in die Möwenstraße alarmiert worden. In schneller Folge rückten die Fahrzeuge KdoW (Kommandowagen), LF 20/16-1, HAB 32 und HLF 20/16 in den Stadtteil Bookholt aus. Vor Ort stellte sich dem BvD (Brandmeister vom Dienst) die Lage folgendermaßen dar: In einem Reihenhaus war es zu einem Küchenbrand gekommen, Rauchschwaden stiegen aus dem Fenster auf. Die Bewohner befanden sich beim Eintreffen der Feuerwehr glücklicherweise nicht mehr im Wohnhaus.
Der Angriffstrupp vom LF 20/16-1 konnte mit der Brandbekämpfung beginnen. Das Feuer hatte sich in Schränken und Möbelstücken ausgebreitet. Somit mussten diese Teile ausgebaut und ins Freie befördert werden. Alle diese Arbeiten konnten nur unter umluftunabhängigen Atemschutz gemacht werden. Die zwischenzeitlich an der Einsatzstelle eingetroffenen Fahrzeuge LF 20/16-2 und TLF 24/50 verblieben in Bereitstellung. Nach 30 Minuten konnten diese beiden Fahrzeuge die Einsatzstelle verlassen. Die Arbeiten in dem betroffenen Haus gingen unterdessen weiter. Nach und nach wurden immer Teile aus der Küche ausgebaut. Glutnester konnte so mit der Wärmebildkamera aufgespürt und gezielt abgelöscht werden. Das Nachbarhaus, welches durch Rauch in Mitleidenschaft gezogen wurde, wurde mit einem Überdrucklüfter rauchfrei gemacht. Nach einer Stunde waren diese Arbeiten abgeschlossen und die verbliebenen vier Fahrzeuge konnten in das Feuerwehrhaus an der Wietmarscher Straße zurückkehren.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Brand eines ehemaligen Wohn- und Geschäftshauses
Gifhorn, Lk.Gifhorn, 20.08.2011
Zu einem Schwelbrand mit starker Rauchentwicklung in der Gifhorner
Innenstadt kam es am Abend des 20. August. Personen wurden nicht
verletzt. Die Wehr aus Gifhorn hatte den Brand nach knapp zwei
Stunden unter Kontrolle. Es entstand Gebäudeschaden.
Gegen 22:15 h hatte ein aufmerksamer Zeuge die Einsatzkräfte
verständigt. Der Brandort befand sich nahe der Gifhorner Innenstadt.
Dort fand zu diesem Zeitpunkt das Altstadtfest statt. Einsatzkräfte
der Polizei sperrten das Objekt, es handelte sich um ein unter
Denkmalschutz gestelltes Fachwerkhaus, sofort weiträumig ab, sodass
Gäste des Altstadtfestes gar nicht erst in die Nähe des Hauses
gelangen konnten. Somit konnte auch gewährleistet werden, dass die
Feuerwehr ungehindert und unverzüglich mit den Löscharbeiten beginnen
konnte.
In dem Fachwerkhaus, das zurzeit weder bewohnt noch geschäftlich
genutzt wird, war es aus bislang ungeklärter Ursache, vermutlich in
einem Lagerraum, zu einem Schwelbrand mit enormer Rauchentwicklung
gekommen.
Text: Bernd Behrens, Yvonne Buchwald
Feuer auf Binnenschiff
Landkreis Gifhorn, 20.08.2011
Bereits am Samstagmittag gab es einen Alarm: „Brand auf einem Binnenschiff zwischen Vorhop und Wunderbüttel auf dem Elbeseitenkanal“, lautete die Einsatzmeldung für die Feuerwehren Knesebeck, Wittingen, Vorhop und Hagen-Mahnburg.
Schnell stellte sich jedoch heraus: Betroffen war kein Binnenschiff, sondern eine Motorjacht mit Segel.
Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Jens Dieckmann: „Als wir ankamen, stieg Qualm aus dem Motorraum. Die Feuerwehrleute sind unter Atemschutz auf das Schiff gegangen.“ Der Schiffsboden wurde geöffnet, Brandnester wurden gelöscht. Auch die DRK-Wasserwacht Gifhorn war vor Ort. Die beschädigte Jacht wurde anschließend abgeschleppt.
Text: Torsten Baxmann
BMA des Klosters Wülfinghausen aufgelaufen
Springe Region Hannover, 20.08.2011
Um 10:23 h wurden die Feuerwehren aus Holtensen und Eldagsen zum Kloster Wülfinghausen, Mehler Straße in Wülfinghausen, alarmiert, nachdem die automatische Brandmeldeanlage des Objekts ausgelöst hatte. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte schnell feststellen, dass es sich um einen Fehlalarm aufgrund einer technischen Störung in einem Rauchmelder handelte.
Der Feuerwehreinsatz war nach 20 Minuten beendet. Im Einsatz waren 17 Einsatzkräfte mit drei Einsatzfahrzeugen.
Text: Feuerwehr Bremen
Feuer in landwirtschaftlichen Anwesen
Bremen, 20.08.2011
Um 16:03 h wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Feuer in der Wehrstraße, im Stadtteil Habenhausen gemeldet. Dort sollte es in einem alten Bauernhaus brennen. Aufgrund dieser Meldung wurden der Direktionsdienst, der Einsatzleitdienst, die Feuerwachen 2 und 4, die Freiwilligen Feuerwehren Neustadt und Arsten sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte es in einem ca. 300 Jahre alten Gebäudekomplex, dass aus einem zweigeschossigen Betriebs- und Wirtschaftsgebäude mit den Ausmaßen von ca. 20 m x 13 m und einem zweigeschossigen, direkt angrenzenden Nebengebäude mit den Ausmaßen von ca. 30 m x 13 m bestand. Im Nebengebäude befanden sich sowohl im Erdgeschoss als auch im Obergeschoss Wohnbereiche.
Aus bisher ungeklärter Ursache waren im Betriebs- und Wirtschaftsgebäude Flammen ausgebrochen. Über das hölzerne Ständerwerk hatte sich das Feuer bereits ins Obergeschoss und den Dachstuhl ausgebreitet. Personen kamen nicht zu Schaden.
Der als Wohnbereich genutzte Gebäudeteil konnte durch das massive und schnelle Eingreifen der Feuerwehr gehalten werden.
Das Feuer wurde von acht Trupps unter Atemschutz mit zwei B-Rohren, drei C-Rohren sowie zwei Wenderohren über Drehleitern, bekämpft und gelöscht.
Um 17:20 h konnte „Feuer in der Gewalt“ gemeldet werden.
Die Schadenhöhe wird von der Feuerwehr auf ca. 300.000 € geschätzt.
Um 17:56 h meldete der Einsatzleiter „Feuer aus“. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten werden sich aber bis in die Abendstunden hinziehen, da die Dachhaut des Gebäudes aufgenommen werden muss, um eventuelle Glutnester abzulöschen.

Text: Jens Führer
Foto: Jens Führer
Schwerer Verkehrsunfall auf der Panzerringstraße
Fallingbostel, Lk. Heidekreis, 20.08.2011
Am Samstagmorgen gegen 08:15 h wurden die Feuerwehren Oerbke und Bad Fallingbostel zu einem Verkehrsunfall auf die Panzerringstraße gerufen. Der im Fahrzeug eingeklemmte Fahrer konnte den Notruf noch selber absetzen, aber keine genaue Unfallstelle angeben. Daraufhin rückten neben den Freiwilligen Feuerwehren noch die Bundeswehrfeuerwehr sowie die Feuerwehr der englischen Streitkräfte (Defense Fire Service) mit aus, so dass insgesamt 40 Feuerwehrleute mit zehn Fahrzeugen im Einsatz waren. Die Unfallstelle lag zwischen Oerbke und Ostenholz, und war schwer zu erkennen, da das verunfallte Fahrzeug von der Straße aus nicht zu sehen war. In einer Kurve war der 18-jährige Fahrzeuglenker, selber Mitglied der Ortsfeuerwehr Oerbke, geradeaus in den Wald gefahren. Dabei touchierte er mehrere Bäume, die teilweise gefällt wurden und sich durch den Fahrzeugraum bohrten. Der Fahrer wurde leicht verletzt, in seinem total zerstörten Opel Vectra eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Dazu wurde der Pkw mittels Stahlseilen gegen weiteres Abrutschen gesichert, weil er an einer Böschung lag. Danach wurde der Gerettete dem DRK übergeben und ins Heidekreisklinikum eingeliefert. Während der Arbeiten war die Panzerringstraße komplett gesperrt.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Matthias Köhlbrandt
Nach dem Regen kam der Sturm
Landkreis Harburg, 20.08.2011
Nach den regenbedingten Unwettereinsätzen, bei denen fast 60 Hilfeleistungseinsätze absolviert wurden, kam am Freitag der Sturm mit daraus resultierenden Folgeeinsätzen. Dreimal wurden die Feuerwehren im Landkreis alarmiert, um umgestürzte Bäume zu beseitigen.
Der erste, recht langwierige Einsatz musste am Freitagvormittag kurz nach 09:00 h von den Feuerwehren aus Hörsten und Maschen absolviert werden. Bedingt durch die Sturmböen war ein rund zwölf Meter langer, dicker Ast aus einer Eiche in der Deichstraße herausgebrochen, hatte einen auf dem Deich entlang führenden Radweg und die darunter liegende Deichstraße blockiert. Erst nachdem der dicke Ast durch die Seilwinde des Rüstwagens der Maschener Feuerwehr gesichert war, konnte er zerkleinert werden. Mit Hilfe einer Motorkettensäge wurde dieser Sturmschaden beseitigt, für die Feuerwehren waren der Einsatz nach gut einer Stunde beendet.
Der zweite Einsatz rief um 15:41 h die Feuerwehr Hittfeld auf den Plan, im Cordesweg in Karoxbostel war ein Baum umgestürzt und hatte auch einen Telefonleitungsmast mitgerissen. Mit Hilfe einer Motorkettensäge wurde der Baum Stück für Stück zerkleinert und die Leitung wieder freigelegt, die Einsatzstelle wurde nach Abarbeitung dem Telefonversorger übergeben. Die Feuerwehr Gödenstorf/Oelstorf rückte schließlich gegen 16:30 h in die Oelstorfer Landstraße aus, dort war ebenfalls ein Baum umgestürzt, der mit Hilfe einer Motorsäge beseitigt wurde.

Text: Tim Hermann
Foto: Tim Hermann
21-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfall
Evern, Region Hannover, 20.08.2011
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 65, Evern-Rethmar (Fahrtrichtung Rethmar) wurde am Morgen ein junger Mann getötet.
Um 04:45 h war der Audi auf gerader Strecke kurz vor dem Ortseingang Rethmar linksseitig von der Fahrbahn abgekommen und seitlich, in Höhe der Beifahrertür, gegen einen Baum geprallt. Der 21 Jahre alte Mann war vermutlich unmittelbar nach dem Aufprall seinen schweren Verletzungen erlegen. Ein Notarzt konnte nur den Tod des Fahrers feststellen.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte bot sich ein Bild der Zerstörung. Der Audi A 4 stand völlig demoliert in einem Baum. Durch den Anprall an den Baum waren die Beifahrerseite, der Motorblock und die Frontpartie abgerissen und ca. 15 Meter weiter geschleudert worden. Der 21-jährige Fahrer war entgegen erster Meldungen nicht eingeklemmt. Die Bergung aus dem Fahrzeug konnte ohne technische Hilfsmittel erfolgen.
Am Unfallfahrzeug entstand Totalschaden, weitere Fahrzeuge waren nicht beteilig.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit acht Einsatzfahrzeugen, darunter ein Rettungs- und ein Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort.
Text: Feuerwehr Hamburg
Wetterbedingte Einsätze
Wachrevier: Bergedorf, 19.08.2011
Wetterbedingt waren Keller, Läden und Tiefgaragen, sowie Straßensiele vollgelaufen. Zahlreiche Pkw in Tiefgaragen waren betroffen.
Insgesamt wurden 45 Einsätze von ca. 200 Feuerwehreinsatzkräften (FF und BF) abgearbeitet.

Text: Markus Herzberg
Foto: Markus Herzberg
Eine Person mit Rauchgasvergiftung
Lasfelde, Lk. Osterode, 19.08.2011
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Lasfelde hatten gerade Ihre Fahrzeuge nach einer Übung wieder Einsatzbereit gemacht, als sie gegen 21:30 h zu einem Wohnhausbrand alarmiert wurde. In seiner Wohnung im 1.OG in der Straße „An der Bahn“ hatte ein Mann beim Fernsehen plötzlich Rauch in bemerkt und den Notruf der Feuerwehr angerufen.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte stellten diese eine massive Verrauchung des Gebäudes fest und forderten zur Unterstützung den Löschzug Osterode mit er Drehleiter nach.
Teile der Wohnung im 1. OG standen zu diesem Zeitpunkt bereits in Flammen. Das Feuer breitete sich in der sehr schwer zugänglichen Zwischendecke und den Wänden aus. Teilweise mussten Einsatzkräfte im Gebäude den Rückzug antreten, da es aufgrund der Themperaturen zur Durchzündungen der Rauchgase (Flashover) gekommen ist.
Aufgrund des hohen Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern wurde die Feuerwehren aus Freiheit und Förste zur Einsatzstelle alarmiert. Weiterhin zur Unterstützung der Löschzug aus der Bergstadt Bad Grund mit Ihrer Drehleiter. Von der ca. 1 km entfernten Feuerwehrtechnischen Zentrale wurde die Wärmebildkamera sowie Atemluftflaschen zur Einsatzstelle gebracht.
Da sich das Feuer weiter in die Dachhaut ausgebreitet hatte wurde die Einsatzstelle in 2 Brandabschnitte unterteilt. Um an die Glutnester in der Dachhaut zu kommen mussten teilweise die Ziegel entfernt werden.
Dem Löschwasser wurde Netzmittel zugemischt.
Gegen 01:00 h konnten die ersten Kräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden. Um 03:30 h wurde der Einsatz beendet.
Text: Polizeidirektion Hannover
Drei Lkw in Unfall involviert
Wunstorf, Region Hannover, 19.08.2011
Am Nachmittag ist es gegen 16:40 h auf der BAB 2 in Richtung Berlin zu einem Auffahrunfall gekommen. Die Fahrer der drei involvierten Lkws sind alle unverletzt geblieben. Es gab jedoch einen Rückstau, der bis hinter die Anschlussstelle Bad Nenndorf reichte.
Nach bisherigen Erkenntnissen waren alle drei Lkw heute Nachmittag
hintereinander auf dem Hauptfahrstreifen der BAB 2 in Richtung Berlin
unterwegs gewesen. Zwischen den Anschlussstellen Kolenfeld und Luthe
musste der 52-jährige Fahrer eines russischen 40-Tonners wegen eines
Staus abbremsen. Der Fahrer (28 Jahre) eines nachfolgenden Lkw mit
Anhänger erkannte die Situation offensichtlich zu spät, startete noch
ein Ausweichmanöver nach rechts, konnte jedoch ein Touchieren mit dem
Vordermann nicht mehr verhindern und kam dann quer auf dem
Standstreifen bzw. der rechten Spur zum Stehen. Der dritte im Bunde,
der 47-jährige Fahrer eines Tank-Lasters - deklariert als
Gefahrguttransport - fuhr anschließend in den 40-Tonner. Alle drei
Lkw-Fahrer blieben unverletzt. Bei dem Sattelzug mit Tankauflieger
wurde lediglich die Zugmaschine - nicht jedoch der gefüllte
Tankbehälter - beschädigt. Es ist kein Gefahrgut ausgetreten.
Text: Günter Maczey, Feuerwehr Hannover
Eine Person im Pkw eingeschlossen
Hannover, 19.08.2011
Heute gegen 15:00 h ereignete sich auf der BAB 37, Höhe BAB 2, ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Pkws. Eine Frau wurde in ihrem Toyota leicht verletzt eingeschlossen und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ein Kind aus einem beteiligten Pkw erlitt ebenfalls leichte Verletzungen.
Großes Glück hatte eine 20-jährige junge Frau, die nach einem Verkehrsunfall in ihrem PKW eingeschlossen, aber nicht eingeklemmt wurde. Obwohl die Kollision stark war und sämtliche Airbags ausgelöst hatten, blieb sie erfreulicher Weise nur leichtverletzt. Durch den Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät konnte die Eingeschlossene schnell befreit werden. Ein 8-jähriger Junge aus einem beteiligten Pkw Renault klagte über Kopfschmerzen. Beide Patienten wurden vom Rettungsdienst betreut und in ein Krankenhaus transportiert. Die Mutter des Kindes sowie der Fahrer des dritten Pkw blieben unverletzt.
Im Einsatz waren der 5. Löschzug, 2 Rettungswagen und 1 Notarzteinsatzfahrzeug.

Text: Nils Beneke, Feuerwehr Hannover
Foto: Redaktion
Rauchentwicklung in Hotelanlage
Hannover, 19.08.2011
In einem Hotel im Stadtteil Lahe löste vermutlich eine weggeworfene Zigarette einen Brand und damit den Einsatz der Feuerwehr aus. Der erste Rettungsweg für die Hotelgäste wurde leicht verraucht, Menschen wurden nicht verletzt.
Gegen 17:45 h wurde die Feuerwehr Hannover durch eine automatische Brandmeldeanlage zu einem Hotel in die Oldenburger Allee (Stadtteil Lahe) alarmiert. Nur kurze Zeit später riefen Mitarbeiter des Hotels bei der Feuerwehr an und meldeten Brandrauch im Keller. Daraufhin erhöhte die Regionsleitstelle auf Alarmstufe 2 (von 5) und alarmierte den Rettungsdienst.
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte konnten mit Hilfe eines Melderplans den Brandherd schnell lokalisieren. Es brannten Laub und Unrat, der sich in einem Lichtschacht angesammelt hatte und vermutlich durch eine weggeworfene Zigarette entzündet wurde. Durch ein geöffnetes Fenster hatte sich der Rauch in den Keller ausgebreitet. Durch eine offenstehende Brandschutztür konnte sich der Qualm auch in den Treppenraum ausbreiten. Die Feuerwehr löschte den Brand mit einem Kleinlöschgerät.
Das Gebäude wurde durch den Hotelbetreiber geräumt, die Hotelgäste mussten für kurze Zeit auf einem Sammelplatz vor dem Gebäude auf die Entwarnung der Feuerwehr warten.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 13 Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften im Einsatz.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Matthias Köhlbrandt
Schweres Unwetter
Lk. Harburg, 19.08.2011
Ein Schweres Unwetter mit Starkregenfällen, Sturmböen und schweren Gewittern ist in der Nacht zu Freitag auch über den Landkreis Harburg hinweggezogen und hat für mehr als 50 Hilfeleistungseinsätze bei den Feuerwehren des Landkreises Harburg gesorgt. Besonders das Stadtgebiet Buchholz und die Gemeinden Rosengarten und Seevetal waren von den Unwettereinsätzen betroffen, aber auch Feuerwehren in den Gemeinden Hanstedt und Jesteburg waren im Einsatz.
Gegen 23:45 h ging die Einsatzserie los. In Holm wurde die örtliche Feuerwehr durch die Winsener Rettungsleitstelle alarmiert, es waren Keller an zwei Stellen voll gelaufen. Fast zeitgleich wurde auch die Feuerwehr Buchholz alarmiert, auch die Feuerwehren aus Dibbersen und Trelde sowie nach Abarbeitung der eigenen Einatzstellen auch aus Holm in Buchholz wurden zu den Einsatzstellen in Buchholz hinzugezogen.
Die Krankenwageneinfahrt des Buchholzer Krankenhauses stand zu großen Teilen unter Wasser, und das Wasser lief auch in Kellerräume, hier verhinderte die Feuerwehr noch Schlimmeres. Allein in Buchholz wurden in der Nacht 30 Einsatzstellen gezählt. Es wurde die örtliche Einsatzleitung im Feuerwehrhaus in Buchholz eingerichtet.
Auch die Feuerwehr Sprötze musste im eigenen Wachbereich Keller leerpumpen.
Ein kalter Blitzschlag in einem Gebäude im Itzenbüttler Heuweg rief um 00:09 h die Feuerwehr Jesteburg und den Einsatzleitwagen aus Harmstorf auf den Plan. Eine Kontrolle in dem Gebäude brachte glücklicherweise kein Feuer.
Ein umgestürzter Baum in der Alten Dorfstraße in Egestorf war der Grund für den Einsatz der Feuerwehr Egestorf um 00:03 h, der Baum wurde entfernt.
Die Feuerwehren Hanstedt, Quarrendorf, Klecken und Eckel fanden in ihrem Ortsbreich ebenfalls "geflutete" Keller nach einer Alarmierung vor.
Die Feuerwehr Fleestedt wurde um 00:05 h in den Eichenstieg alarmiert, hier lief der gesamte Garten voll Wasser. Das Wasser drohte ins Haus zu laufen und wurde mit einem massiven Pumpeneinsatz abgepumpt. Auch die Bahnunterführung in der Winsener Landstraße stand Wasser, ein darin festgefahrenes Fahrzeug wurde von der Feuerwehr befreit.
In Hittfeld war die Kirchstraße überflutet und wurde durch die Feuerwehr vom Wasser befreit. Die Feuerwehren Beckedorf/Metzendorf/Woxdorf überprüften einen vollgelaufenen Keller in der Beckedorfer Straße. Beide Feuerwehren rückten anschließend zur Unterstützung nach Fleestedt aus und halfen der dortigen Feuerwehr bei der Abarbeitung von fünf Einsatzstellen.
Gegen Morgen entspannte sich die Lage, die entstandenen Unwetterschäden müssen nun von Versicherungen reguliert werden.
Text: Feuerwehr Hamburg
Wohnung im Hochhaus brennt
Wachrevier: Bergedorf, 18.08.2011
Datum Uhrzeit Ereignis Einsatzkräfte
Pressestellenöffnungszeiten: Mo-Do: 06:30 – 15:30 Uhr Tel.: 040 – 42851 - 4021
Fr: 06:30 – 15:00 Uhr - 4022
- 4023
Außerhalb der Öffnungszeiten übernimmt die allgemeine Pressearbeit der Lagedienst der Feuerwehr
Hamburg. Die Rufnummer bleibt unverändert.
Bei speziellen Fragen steht Ihnen die Presserufbereitschaft zur Verfügung!
F e u e r w e h r H a m b u r g
P r e s s e r e p o r t
18.08.11
Um 05:18 h wurde der Feuerewhr ein Brand in einer 2-Zimmer-Wohnung, im 6. OG eines acht geschossigen Hochhauses mit einer Grundfläche von ca. 15 Meter x 90 Metern gemeldet. Es handelte sich um einen ausgedehnten Wohnungsbrand.
Bei seiner Ankunft an der Einsatzstelle erkannte der Zugführer 26 einen Flammenüberschlag auf das 7. OG, und erhöhte auf FEU2 (Alarmstufe 2/ ein weiterer Löschzug).
Wenig später erhielt er den gesicherten Verdacht, dass sich eine Person in der Wohnung befände und erhöhte abermals auf FEU2Y (Feuer mit Menschenleben in Gefahr).
Bei dem Eindringen in die Wohnung, konnten die Einsatzkräfte jedoch keine Person vorfinden und bekämpften das Feuer mit zwei C-Rohren.
Aufgrund beschädigter Elektro- und Heizungsleitungen wurden die entsprechenden Notdienste nachgefordert und die Nachlöscharbeiten dauerten längere Zeit.
Text: Polizeiinspektion Celle
Brand einer Scheune
Hermannsburg, Lk. Celle, 18.08.2011
Am späten Donnerstagabend, gegen 22:45 h, bemerkte eine Frau aus Hermannsburg, dass auf dem Grundstück ihres Nachbarn eine landwirtschaftliche Scheune brannte. Als die alarmierte Feuerwehr eintraf, stand die Scheune bereits voll in Flammen und brannte im weiteren Verlauf bis auf das Ständerwerk herunter. Durch das Feuer wurde sowohl die Scheune als auch darin gelagerte Maschinen und landwirtschaftliches Material vollständig zerstört.
Text: Holger Schmalfuß
Schwelbrand in der Zwischendecke
Nordhorn, Graf. Bentheim, 18.08.2011
Ein Schwelbrand in einer Zwischendecke eines Wohnhauses beschäftigt 20 Feuerwehrleute, die mit vier Fahrzeugen in die Straße "Im Erlenbruch" ausgerückt waren.
Um 18:00 h am Donnerstag wurde die Feuerwehr Nordhorn in die Straße "Im Erlenbruch" alarmiert. Dort war es in der Zwischendecke eines Wohnhauses zu einem Schwelbrand gekommen. Der Disponent der Feuerwehr- und
Rettungsleitstelle löste für die Feuerwehr Nordhorn einem B2-Alarm
(Kleinbrand)aus.
Es rückte ein Löschzug, bestehend aus KdoW, LF 20/16-1, HRB 32 und HLF 20/16, zu der nur unweit vom Feuerwehrhaus gelegenen Einsatzstelle aus. Vor Ort angekommen stellte der Einsatzleiter den Schwelbrand in der Zwischendecke des Wohnbereiches fest. Aufgrund des fortgeschrittenen Stadium des Schwelbrandes mussten große Teile der Decke entfernt werden. Unter umluftunabhänigen Atemschutz wurden diese Arbeiten ausgeführt. Anschließend wurde das Isoliermaterial nach draußen gebracht und dort abgelöscht. Um einen Wasserschaden im Haus zu verhindern, wurde im Haus ausschließlich mit einem CO2-Feuerlöscher gearbeitet. Nach ca. einer Stunde wurde der betroffene Bereich mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Die Temperatur war inzwischen soweit zurückgegangen, dass die Einsatzstelle verlassen werden konnte.
Text: Polizei Salzgitter
Brand im Dachgeschoßzimmer
Salzgitter-Fredenberg, 18.08.2011
Polizei und Feuerwehr mussten am Donnerstagnachmittag zu einem
Brand in einem Reihenhaus am Dürerring ausrücken. Dort war ein Feuer in einem Dachgeschosszimmer ausgebrochen. Ein Löschzug der Salzgitteraner Feuerwehr konnte das Feuer schnell bekämpfen und so ein größeres Ausmaß an Schaden verhindern. Zum Zeitpunkt des Ausbruchs befanden sich die Eigentümer noch im Haus, konnten nach Wahrnehmung des Feuers das Gebäude aber noch rechtzeitig verlassen. Zu Personenschäden kam es nach
derzeitigem Stand nicht.

Text: Polizeidirektion Hannover
Foto: Polizeidirektion Hannover
Versuchte Brandstiftung in Schule
Zeugenaufruf!
Barsinghausen, Region Hannover,, 18.08.2011
Unbekannte haben zwischen Mittwoch, 16:00 h und Donnerstag, 07:00 h einen Einbruch in die Gesamtschule an der Goethestraße begangen, in einem Schulraum randaliert und versucht, einen Brand zu legen. Die Polizei sucht Zeugen.
Eine 45-jährige Schulangestellte hatte am Morgen gegen 07:00 h beim Betreten der Gesamtschule festgestellt, dass eine Klassenraumtür aus den Angeln gehoben worden war und am Boden lag. Im dahinterliegenden Raum stand ein am Einfüllstutzen mit kleiner Flamme brennender Plastikkanister. Sofort informierte sie den Hausmeister, der die Flamme mit Hilfe eines Feuerlöschers löschte. Die alarmierten Polizeibeamten stellten fest, dass Unbekannte nach dem Aufbrechen eines Fenster in die Räumlichkeiten gelangt waren, offensichtlich Benzin auf dem Boden ausgeschüttet und dieses
angezündet hatten. In der angezündeten Lache stand der mit Benzin gefüllte Kanister. Der Bodenbereich und die Raumwände wurden durch
Rauchgasniederschläge in Mitleidenschaft gezogen.
Auffällig an dem Behältnis ist, dass es sich um einen 10 Liter Kanister handelte, auf dem in gräulicher Farbe das Wort "Werkstatt" geschrieben steht. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zur Tat, dem/den Täter/n oder dem abgebildeten schwarzen Benzinkanister geben können, sich mit der
Kriminalpolizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 in
Verbindung zu setzen.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Schutzengel leistet ganze Arbeit
Elze, Lk. Hildesheim, 18.08.2011
Am Donnerstag,den 15:32 h, befährt eine 64-jährige Frau aus Beverungen mit ihrem Pkw Audi die B 3 aus Richtung Hannover kommend in Richtung Einbeck. Auf dem Beifahrersitz befindet sich die 6-jährige Enkelin aus Borgentreich. In der Gemarkung Elze, km 78,7, kurz hinter der Abfahrt Elze/Mühlenfeld, gerät sie aus ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrspur.
Hier stößt sie mit der linken vorderen Fahrzeugseite ihres Pkws gegen
die linke hintere Fahrzeugseite eines entgegenkommende Klein-Lkws MB Sprinter eines 20-Jährigen aus Garbsen. Durch den Zusammenstoß
gerät der Lkw mit dem rechten Fahrzeugheck rechts gegen die Schutzplanke, dreht sich mit dem Heck nach links und stößt nun mit der rechten Frontseite gegen die Schutzplanke. Hier kommt er auf seiner Fahrspur quer zur Fahrtrichtung Hannover zum Stehen. Der Audi schleudert nach dem Aufprall mit der linken Frontseite linksseitig gegen die Schutzplanke. Dabei wird das linke vordere Rad des Audis nebst Achse abgerissen. Der Pkw schleudert nun auf die rechte Fahrbahnseite in Richtung Alfeld und kommt nach ca. 200 Metern zum Stehen. Ein in Richtung Hannover fahrender 58- jähriger Pkw-Führer aus Nordstemmen kann mit seinem Pkw ausweichen und verhindert dadurch einen weiteren Zusammenstoß mit dem Pkw der Frau aus Beverungen.
Die Feuerwehr Elze war mit 12 Einsatzkräften zum Abstreuen und Räumen an der Unfallstelle.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Mähdrescher löst Brand aus
Kreiensen, Lk. Northeim, 18.08.2011
Ein festgelaufenes Lager eines Mähdreschers löste im hinteren Fahrzeugbereich einen Brand aus, durch den ca. 150 - 200 Qudratmeter Weizen in Brand gerieten. Das Feuer wurde durch den betroffenen Landwirt gelöscht. Die Feuerwehr Kreiensen war vor Ort.
Text: Polizeiinspektion Goslar
Gartenlaube steht in Flammen
Hinweise erbeten
Langelsheim, Lk. Goslar, 18.08.2011
Am Donnerstagabend ist eine Gartenlaube in der Straße Kohlgarten in Langelsheim ausgebrochen, Personen kamen nicht zu Schaden.
Ein 43 Jahre alter Anwohner und sein Sohn hatten den Brand gegen 22:20 h bemerkt und die Freiwillige Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei stand die Gartenlaube bereits komplett in Flammen. Eine knappe halbe Stunde später war das Feuer gelöscht und es konnte mit Sicherheit gesagt werden, dass sich keine Personen im Gebäude gefunden haben.
Hinweise an die an die Polizei Goslar, Telefon 05321-339-0, oder
die Polizei in Langelsheim, Telefon 05326-97870.
Text: Feuerwehr Bremen
Mehr als 100 Einsätze
Bremen, 18.08.2011
Eine Starkregenfront, die gegen 22:00 h das Stadtgebiet Bremen überquerte, sorgte in den Ortsteilen Walle, Gröpelingen, Woltmershausen und Rablinghausen für ein sehr hohes Einsatzaufkommen. Gegen 22:15 h gingen die ersten Notrufe in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein. Bei den Einsätzen handelte es sich fast ausnahmslos um vollgelaufene Keller-und Wohnräume. Personen kahmen nicht zu Schaden. Im Einsatz waren/sind insgesamt 130 Einsatzkräfte von allen Wachen der Berufsfeuerwehr sowie von neun Freiwillige Feuerwehren. Das hohe Einsatzaufkommen wird die Feuerwehr Bremen noch bis in die Morgenstunden beschäftigen.
Text: Eilbertus Stürenburg jun.
Deo löst BMA aus
Norderney, Lk. Aurich, 18.08.2011
Am Mittwoch Abend um 18:19 h wurde die Freiwillige Feuerwehr Norderney alarmiert!
Ausgelöst hatte die automatische Brandmeldeanlage im Jugendheim Detmold in der Lippestrasse. Vor Ort stellten die ersten Kräfte fest, das der betreffende Melder der Anlage durch DEO SPRAY ausgelöst wurde!
Das Fahrzeug, das vom Feuerwehrhaus aus los fahren wollte, konnte den Einsatz abbrechen! Im Einsatz waren 15 Kräfte.
Für die Feuerwehr Norderney war das der 20. Einsatz zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Jahre 2011!
Text: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel
Schuppenanbau abgebrannt
Dorfmark, Lk. Heidekreis, 18.08.2011
Ein Holzschuppen wurde am Donnerstagvormittag durch ein Feuer völlig zerstört.
Der Schuppen war an eine freistehende Garage auf einem Grundstück in der Stargarder Straße angebaut. Nachbarn retteten noch einen Pkw-Anhänger und andere Gegenstände, bevor der Schuppen komplett in Flammen aufging. Dank ihres schnellen Eintreffens, gelang es den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Dorfmark, ein Übergreifen der Flammen auf das Garagengebäude zu
verhindern. Es kam lediglich im Dachbereich zu leichten Beschädigungen.

Text: Fabian Amberge
Foto: Fabian Amberge
Rauchentwicklung aus Wohnung
Laatzen, Region Hannover, 18.08.2011
Die Ortsfeuerwehr Laatzen wurde heute gegen 10:30 h zu einer Rauchentwicklung aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Würzburger Straße gerufen.
Auf Klingeln und Klopfen öffnete die Wohnungsmieterin, welche fest geschlafen hatte und ihr Essen auf dem Herd vergessen hatte, den Einsatzkräften die Tür.
Unter Atemschutz nahmen die Einsatzkräfte die Essenreste vom Herd und belüfteten die verqualmte Wohnung.
Die Mieterin konnte, als der Qualm verzogen war, in Ihre Wohnung zurück.
Nach 30 Minuten war der Einsatz beendet.
Im Einsatz waren 20 Einsatzkräfte, drei Fahrzeuge, ein Rettungswagen des DRK und die Polizei.
Text: Rainer Schütze
Einladung zum "Tag der offenen Tür " - Termin-
Reppenstedt, Lk. Lüneburg, 18.08.2011
Die Feuerwehr Reppenstedt stellt sich am 21.08.11 ihm Rahmen des "Tag der offenen Tür" vor.
Am kommenden Sonntag von 11:00 h bis 17:00 h zeigen die Feuerwehrleute den Umgang mit Feuerlöschern, machen Brand- und Rettungsvorführungen, geben Information zum vorbeugenden Brandschutz und zu Rauchmeldern. Zeitgleich findet am Feuerwehrhaus in der Straße Eulenbusch Fahrzeugausstellung statt.
Für das leibliche Wohl der Besucher ist selbstverständlich gesorgt. Es gibt Bratwurst, Fleisch, Pommes und zum Mittag Erbsensuppe. Die Feuerwehr bietet aber auch Spaß für jung und alt, dazu gehört für die Kinder die Hüpfburg und Schminken und für die Großen die Tombola.
Die Feuerwehr Reppenstedt freut sich auf viele Besucher.

Text: Polizeiinspektion Stade
Foto: Polizeiinspektion Stade
Feuerwehr verhindert Übergreifen
Bargstedt, Lk. Stade, 17.08.2011
Am Abend brach gegen kurz vor 18:00 h in Bargstedt in Bahnhofstraße in einer Dachgeschosswohnung einer dortigen Gaststätte ein Feuer aus. Die Bewohner hatten ca. eine halbe Stunde die Wohnung verlassen und waren weg gefahren.
Der 59-jährige Sohn der Kneipeninhaberin war zusammen mit zwei weiteren Personen in der Gaststube, als er Qualmgeruch bemerkte. Beim Nachsehen im Obergeschoss kam ihm bereits dicker Brandrauch aus der dortigen Wohnung entgegen. Er alarmierte sofort die Feuerwehr und die Polizei.
Die Ortswehren Bargstedt und Harsefeld rückten mit ca. 50 Feuerwehrleuten an der Brandstelle an. Unter schwerem Atemschutz konnten die Einsatzkräfte den Brand in der Wohnung dann schnell unter Kontrolle bringen, bevor ein Übergreifen auf den Dachstuhl oder den Rest des Gebäudes stattfinden konnte.
Die durch den Brand und durch Rauchgase stark beschädigte Wohnung wurde schließlich noch von der Feuerwehr gelüftet, mehrere Räume brannten vollständig aus.
Personen wurden bei dem Feuer nicht verletzt, der vorsorglich mit alarmierte Rettungsdienst brauchte nicht eingreifen.
Text: Polizeiinspektion Emsland/Graf. Bentheim
Brand einer Lagerhalle
Bardel, Grafschaft Bentheim, 17.08.2011
In der Nacht zum Mittwoch geriet beim Kloster Bardel eine landwirtschaftliche Lagerhalle in Brand. Das Feuer war gegen 03:30 h von Anwohnern entdeckt worden, die durch laute Knallgeräusche wach geworden waren. Bei Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Gildehaus stand das etwa 700 Quadratmeter große Gebäude bereits in Flammen. Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. Durch das Feuer wurden Getreidevorräte, Heu und Stroh sowie eine größere Anzahl von Landmaschinen vernichtet. Weiterhin verbrannte eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt.

Text: Michael Hintz, Feuerwehr Hannover
Drei Verletzte bei Wohnungsbrand
Hannover, 17.08.2011
Die Feuerwehr Hannover wurde heute Morgen um 05:10 h zu einem Wohnungsbrand in die Nordfeldstrasse im Stadtteil Ricklingen gerufen. Durch die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte wurden insgesamt sechs Bewohner aus dem 3-geschossigem Mehrfamilienhaus gerettet.
Aufgrund der Meldung über Bewohner, die sich noch in der betroffenen Wohnung befinden sollten, wurden 2 Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehren Ricklingen und Bornum sowie ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert. Unter Anderem wurde vorsorglich auch ein MTF, Zwanzigsitzer, der Feuerwehr Hannover entsendet, um gegebenenfalls die 35 gemeldeten Bewohner aus dem Wohngebäude für die Dauer der Einsatzmaßnahmen unterbringen zu können.
Für die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte waren in einer Wohnung im 1. Obergeschoss Flammen und eine Rauchentwicklung erkennbar. Vier Bewohner wurden durch die eingesetzten Atemschutztrupps über das verrauchte Treppenhaus des Mehrfamiliehauses gerettet werden. Zwei Personen machten sich an einem Fenster im 3. Obergeschoss bemerkbar und konnten über eine Drehleiter aus ihrer Wohnung gerettet werden. Zwei Bewohner wurden mit einer Rauchgasvergiftung in zwei Rettungswagen in Begleitung von Notärzten in das Clementinenkrankenhaus sowie das Oststadtkrankenhaus transportiert wurden. Ein weiterer Rettungswagen transportierte einen 4-monatigen Säugling, der aus einer Nachbarwohnung gerettet wurde, mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in die Kinderklinik Bult.
Aus einer Erdgeschosswohnung konnten die Einsatzkräfte eine Katze retten und vor dem Wohnhaus der glücklichen Besitzerin übergeben. Im bereitgestellten Bus der Feuerwehr wurden sechs Personen, die teilweise ihre Haustiere mitbrachten, betreut.
Um 05:38 h konnte durch die Einsatzkräfte „Feuer aus“ gemeldet werden. Zur Menschrettung und Brandbekämpfung waren insgesamt sieben Atemschutztrupps sowie zwei Strahlrohre eingesetzt. Durch den Einsatz von Druckbelüftungsgeräten wurden der Treppenraum und die Wohnungen rauchfrei gemacht. Während des Einsatzes kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz, um vermisste Personen ausfindig zu machen und eine mögliche Brandausbreitung in angrenzende Wohnungen zu erkennen.
Gegen 07:00 h waren die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr abgeschlossen.Im Einsatz waren insgesamt 20 Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes mit 50 Einsatzkräften.
Text: Jörg Schmidt
Pkw im Dünnwalder Baggerloch
, 16.08.2011
Um Mittag entdeckte ein Feuerwehr-Taucher der Feuerwache Innenstadt bei einer Taucher-Übung einen Pkw, der im Schlick des Dünnwalder Baggerlochs rund 20 m entfernt vom Ufer steckte. Die Taucher untersuchten den Pkw und fanden keinen Hinweis auf Personen im Fahrzeug. Sie sicherten das Fahrzeug und befestigten ein Hebekissen an ihm. Ein Hebekissen ähnelt einem großem Schwimmflügel, der Lasten bis zu 2 t Masse im Wasser heben kann, wenn er mit Druckluft gefüllt wird. So konnte das Fahrzeug bis zur Wasseroberfläche gehoben und ans Ufer geschoben werden.
Am Ufer übernahmen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Dünnwald die weitere Bergung. Mit der Winde ihres Rüstwagens zogen sie dass Fahrzeug ans Ufer, wo es durch die Polizei und Feuerwehr untersucht wurde. Die Einsatzkräfte fanden keine Person in dem stark verwitterten und von Schwarzalgen bewachsenen Wrack. Zusammen mit der Unteren Wasserbehörde konnte die Feuerwehr eine Grundwasser-Gefährdung ebenfalls ausschließen. Daraufhin zog der Rüstwagen das Fahrzeug das gesamte Ufer hoch bis zum befahrbaren Uferweg, wo es von der Polizei übernommen wurde, die Ermittlungen zur Herkunft aufnahm.
Der Einsatz dauerte 90 Minuten. Im Einsatz waren die Feuerwehr-Taucher aus der Innenstadt, der Rüstzug aus Weidenpesch und die Löschgruppe Dünnwald der Freiwilligen Feuerwehr Köln – mit dem Führungsdienst 17 Einsatzkräfte und sechs Fahrzeuge.
Text: Feuerwehr Hamburg
Feuer in Gebäude für behindertengerechtes Wohnen
Wachrevier: Bergedorf, 16.08.2011
Es brannte ein 3 x 3m großer Holzverschlag an einem viergeschossigen Gebäude für behindertengerechtes Wohnen. Durch Flammenüberschlag auf einen Balkon im 1. OG waren bei Eintreffen der Feuerwehr bereits Fensterscheiben geborsten und das Feuer drohte auf die Wohnung überzugreifen. Das gesamte Gebäude war verraucht. Es wurden von der Feuerwehr 26 Personen evakuiert und betreut, davon kamen acht Erwachsene und zwei Kinder mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in Krankenhäuser. Eine Wohnung war durch starke Verrußung unbewohnbar. Die Unterbringung von drei Mietern wurde durch die Polizei geregelt, alle anderen Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurück. An der Fassade war Isolierung auf einer Fläche von 4 x 5m brennend heruntergetropft.

Text: Polizeikommissariat Wildeshausen
Foto: Polizeikommissariat Wildeshausen
Pkw prallt gegen Straßenbaum
Brettorf, Landkreis Oldenburg , 16.08.2011
Ein 37-jähriger Mann aus der Gemeinde Dötlingen war am Abend, um 23:30 h, auf der Kreisstraße aus Richtung Dingstede/Nuttel kommend in Richtung Brettorf unterwegs. In einer langgezogenen Linkskurve kam der 37-Jährige nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Straßenbaum. Der Kastenwagen wurde im Frontbereich stark eingedrückt und der allein im Fahrzeug befindliche Mann auf dem Fahrersitz eingeklemmt. Durch die von Anwohnern sofort alarmierte Feuerwehr wurde der Mann aus dem Fahrzeug befreit und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Er wurde bei dem Unfall schwer, jedoch nicht lebensgefährlich, verletzt.
Die Feuerwehren Neerstedt und Brettorf waren mit fünf Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften an der Unfallstelle im Einsatz.
Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste die Kreisstraße voll gesperrt werden.
Text: Polizeiinspektion Diepholz
Versuchte Brandstiftung
Bassum , Lk. Diepholz., 16.08.2011
Die Polizei Bassum ermittelt wegen einer versuchten Brandstiftung, die sich in der Osterbinder Straße in Bassum ereignete. In der Zeit zwischen Sonntag 15:00 h und Montag 10:00 h warfen unbekannte Täter in Brand gesetzte Werbeprospekte durch ein auf Kipp stehendes Fenster eines leer stehenden Wohnhauses. Glücklicherweise erlosch das Feuer jedoch selbständig auf den Fliesen, ohne Schaden anzurichten.
Text: Polizeidirektion Hannover
Polizeihubschrauber findet verirrte Jugendliche
Letter, Region Hannover, 16.08.2011
Gegen 20:00 h hat sich eine 16-Jährige beim Versteckspielen in einem Maisfeld an der Straße Am Berge in Letter (Seelze) verirrt. Ein Polizeihubschrauber hat die Jugendliche aus der Luft gefunden.
Die 42 Jahre alte Mutter der Jugendlichen alarmierte am Abend die
Polizei und gab an, dass sich ihre geistig behinderte 16-jährige
Tochter beim Versteckspiel in einem Maisfeld offenbar verirrt habe.
Das Mädchen sei bereits seit etwa zwei Stunden in dem großen Feld
verschwunden - lautes Rufen und eine Absuche seien bislang erfolglos
gewesen. Ein Polizeihubschrauber überflog daraufhin das Feld und
suchte mit einer Wärmebildkamera nach der Vermissten - mit Erfolg:
Gegen 22:30 h konnten die Beamten die Jugendliche aus der Luft
lokalisieren und ihre Kollegen am Boden zu dem Mädchen lotsen. Die
Polizisten brachten die 16-Jährige wohlbehalten zurück zu ihren
Eltern.
Text: Volker Junge
Metallspäne brennen im Recyclingbetrieb
Oker, Lk. Goslar, 16.08.2011
In einem Recyclingbetrieb in der Wolfenbütteler Straße, Stadtteil Oker, kam es bei der Weiterverarbeitung von Metallspänen zu einem Feuer. Erste Löschversuche von Mitarbeitern des Betriebes schlugen fehl. Alle Mitarbeiter konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Gebäudeschaden ist nicht entstanden.
Kurz vor 10:30 h erhielten die Feuerwehr Goslar und Oker sowie der Rettungsdienst die Alarmierung. Die rund 300 kg brennende Menge Metall wurde bereits von den Mitarbeitern vor die Werkhalle verbracht. Ein erster vorsichtiger Versuch der Einsatzkräfte mit Löschpulver dem Metallbrand zu Leibe zu rücken, schlugen fehl. Als weitere Maßnahme wurde Metallbrandpulver von der Werkfeuerwehr H. C. Starck angefordert und eingesetzt.
In einer schweißtreibenden Arbeit schaufelten die Einsatzkräfte das Brandgut in Behälter um. Eine Löschwirkung konnte nicht erzielt werden. Die Einsatzleitung forderte Trockenzement an. Dieser wurde auf mehrere Behälter aufgetragen, um so dem Feuer Sauerstoff zu entziehen.
Während der Brandbekämpfung wurde das Dach der Werkhalle vorsorglich über die Goslarer Drehleiter gekühlt. Eine Brandausbreitung im Inneren konnte durch die ersten Maßnahmen der Betriebsangehörigen verhindert werden. Die Werkhalle musste allerdings ausgiebig belüftet werden. Hierzu wurde die Feuerwehr Hahndorf im weiteren Einsatzverlauf zur Unterstützung mit einem Lüfter und zusätzlichen Atemschutzgeräteträgern angefordert. Nach gut zwei Stunden konnte die Einsatzstelle dem Betriebsleiter übergeben werden. 52 Einsatzkräfte der Feuerwehr und 5 des Rettungsdienstes waren im Einsatz.
Eingesetzte Fahrzeuge: TLF 16/25, DLK 23/12, LF 16/12, ELW (1. Löschzug), MZF sowie TLF 20/30, TLF 8/18 und LF 8 der Feuerwehr Oker, TLF 16/24, LF 8 und MTW der Feuerwehr Hahndorf und RTW und NEF des Rettungsdienstes der Kreiswirtschaftsbetriebe
Text: Florian Persuhn
Personen in Wasser
Celle, Lk. Celle, 16.08.2011
Um 16:16 h wurde die Tauchergruppe der Feuerwehr Celle, gemeinsam mit der Feuerwehr Wathlingen sowie Kräften der DLRG Celle und Wathlingen zu einem Wasserrettungseinsatz in Wathlingen alarmiert.
Nach ersten Meldungen drohte eine Person im Bereich der Fuhsebrücke zwischen Wathlingen und Bröckel zu ertrinken. Aus diesem Grund wurde neben den örtlichen Einsatzkräften der Feuerwehr Wathlingen auch die Tauchergruppe der Celler Feuerwehr alarmiert. Bereits nach wenigen Minuten rückte vom Hof der Celler Hauptwache der Gerätewagen Wasserrettung mit einem Boot und Feuerwehrtauchern besetzt Richtung Wathlingen aus.
Noch während der Anfahrt der Celler Taucher konnten die Einsatzkräfte aus Wathlingen Entwarnung geben. Zwei Personen hatten aufgrund der starken Strömung das sichere Ufer nicht mehr aus eigener Kraft erreicht. Kräfte der Wathlinger Feuerwehr retteten die Personen aus der Fuhse, so dass ein Einsatz der Feuerwehrtaucher nicht mehr erforderlich war.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Feuer im Wohnzimmer
Lüneburg, Lk. Lüneburg, 16.08.2011
Zu einem Brand im Wohnzimmer einer Doppelhaushälfte in der
Helene-Lange-Straße kam es in den Morgenstunden des 16.08.11. Nach
derzeitigen Ermittlungen hatte ein 2-jähriges Kind gegen 10:00 Uhr in
einem kurzen unbeaufsichtigten Augenblick mit Streichhölzern hantiert
und ein Sofa in Brand gesetzt. Die Mutter versuchte noch das Feuer zu
löschen, schaffte es jedoch nicht. Die alarmierte Lüneburger
Feuerwehr löschte die brennende Couch. Aufgrund der Hitzeentwicklung
platzte u.a. eine Terrassenfensterscheibe. Es entstand erheblicher
Sachschaden in Höhe von gut 50.000 Euro. Die Mutter sowie das Kind
erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden vorsorglich in Städtische
Klinikum gebracht. Die Ermittlungen der Polizei, auch um einen
technischen Defekt auszuschließen, dauern an.
Zu einem Brand im Wohnzimmer einer Doppelhaushälfte in der
Helene-Lange-Straße kam es in den Morgenstunden des 16.08.11. Nach
derzeitigen Ermittlungen hatte ein 2-jähriges Kind gegen 10:00 Uhr in
einem kurzen unbeaufsichtigten Augenblick mit Streichhölzern hantiert
und ein Sofa in Brand gesetzt. Die Mutter versuchte noch das Feuer zu
löschen, schaffte es jedoch nicht. Die alarmierte Lüneburger
Feuerwehr löschte die brennende Couch. Aufgrund der Hitzeentwicklung
platzte u.a. eine Terrassenfensterscheibe. Es entstand erheblicher
Sachschaden in Höhe von gut 50.000 Euro. Die Mutter sowie das Kind
erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden vorsorglich in Städtische
Klinikum gebracht. Die Ermittlungen der Polizei, auch um einen
technischen Defekt auszuschließen, dauern an.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Matthias Köhlbrandt
Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus
Meckelfeld, Lk. Harburg, 16.08.2011
Einen Großeinsatz von drei Feuerwehren der Gemeinde Seevetal sowie einem großen Kontingent des Rettungsdienstes aus Niedersachsen und Hamburg hat ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Straße „Am Bach“ in Meckelfeld in der Nacht zu Dienstag ausgelöst.
Um 23:36 h waren die Feuerwehren aus Meckelfeld und Glüsingen sowie der Einsatzleitwagen Seevetal, ein Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Hamburg, ein Rettungswagen sowie der Notarzt des DRK durch die Winsener Rettungsleitstelle mit dem Stichwort „Feuer-Menschenleben in Gefahr“ zu dem Wohnkomplex alarmiert worden. Noch auf der Anfahrt der bereits alarmierten Kräfte erfolgte aufgrund weiterer Notrufe die Nachalarmierung der Feuerwehr Fleestedt sowie eines weiteren Rettungswagens der DRK Bereitschaft. Die Kräfte der Feuerwehr Meckelfeld waren schon wenige Minuten nach der Alarmierung an der Brandstelle, bei ihrem Eintreffen brannte eine Wohnung im ersten Obergeschoss des Mehrfamillienhauses in voller Ausdehnung, mehrere Personen standen an Fenstern, ihnen war der Fluchtweg durch die erhebliche Rauchentwicklung abgeschnitten. Zwei Personen wurden über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet. Eine weitere Person wurde über eine Steckleiter gerettet. Eine der geretteten Personen erlitt eine Rauchgasvergiftung. Er kam nach einer notärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus nach Harburg.
Bedingt durch die Brandintensität kam es bereits zu einem Flammenüberschlag auf die Wohnung oberhalb der Brandwohnung. Mit drei C-Strahlrohren gingen die Kräfte von zwei Seiten gegen die Flammen vor, im Innenangriff sowie über den Balkon der Wohnung wurde der Brand bekämpft. Eine Ausbreitung auf andere Gebäudeteile konnen verhindert werden. Insgesamt 16 der rund 60 eingesetzten Feuerwehrleute mussten im Rahmen der Löscharbeiten aufgrund der starken Rauchentwicklung unter umluftunabhängigen Atemschutz vorgehen. Bedingt durch das Feuer und die damit verbundene starke Rauchentwicklung musste das gesamte Mehrfamilienhaus sowie weitere angrenzende Gebäude evakuiert werden. Die nachalarmierte Schnelleinsatzgruppe (SEG) der Johanniter Unfall-Hilfe übernahm die Betreuung der evakuierten Personen in der Unterkunft in Meckelfeld, ein Großteil von ihnen konnte einige Stunden nach Beendigung der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Nach zweieinhalb Stunden konnten die Löscharbeiten beendet werden.
Die betroffene Wohnung brannte vollständig aus, die darüber liegende Wohnung wurde schwer durch Rauch und Russ sowie die Hitze des Feuers beschädigt, auch weitere Wohnungen wurden durch Rauch und Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen. Für die Bewohner der unbewohnbaren Wohnungen hat nun die Gemeinde Seevetal die weiteren Maßnahmen zur Unterbringung übernommen.
Text: Polizeidirektion Hannover
Wohnbauwagen ausgebrannt
Hannover, 15.08.2011
Aus bislang unbekannter Ursache ist heute Nacht um 00:00 h ein als Wohnwagen genutzter Bauwagen an der Helmkestraße(Hainholz) in Brand geraten und durch die Flammen vollständig zerstört worden.
Der 58-jährige Nutzer des Wohnbauwagens hatte sich gegen Mitternacht in diesem aufgehalten, als plötzlich ein Feuer ausbrach.
Eigene Versuche, die Flammen zu löschen schlugen fehl, so dass die
die alarmierte Feuerwehr den Brand schließlich löschte. Der Bauwagen
wurde durch das Feuer vollständig zerstört.
Für die Brandermittler ist die Ursache noch
völlig ungeklärt.
Text: Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel
Betrügerischer Feuerlöscherprüfer unterwegs
Schwarmstedt, Lk. Heidekreis , 15.08.2011
Die Polizeistation Schwarmstedt ermittelt gegen einen 62-jährigen Mann aus Winsen/Aller, der im Verdacht steht, unberechtigt Feuerlöscher zu prüfen. Er war überwiegend im Bereich Gilten und Nienhagen unterwegs und suchte unaufgefordert Privathaushalte und Betriebe auf. Durch sein sicheres und
wortgewandtes Auftreten erweckte er den Eindruck, dass ein Familienmitglied oder Betriebsangehörige den Auftrag zum Prüfen von
Feuerlöschern erteilt hätten. Teilweise vermittelte er den Eindruck,
dass er in "amtlichem Auftrag" unterwegs sei. Tatsächlich lagen
jedoch keine Aufträge vor. So ergaunerte er mehrere unberechtigte
Aufträge, obwohl die Feuerlöscher noch in Ordnung waren. Weitere
Geschädigte oder Personen, die ähnliches erlebt haben, werden
gebeten, sich bei der Polizeistation Schwarmstedt unter 05071/511490
zu melden.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass nach
Mitteilung des Bundesverbandes Brandschutz-Fachbetriebe e.V. vor
Auftragserteilung die Plakette am Feuerlöscher abgelesen werden
sollte, da diese den nächsten Prüftermin zeigt. Außerdem wäre zu
prüfen, ob ein Wartungsvertrag mit einem Feuerlöscher-Kundendienst
besteht und ob der Prüfer einen Sachkundenachweis vorlegen kann.



