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BLAULICHT: Einsätze



Motorrad und Pkw stießen zusammen

Wache Alsterdorf, 02.06.2013
An der Einsatzstelle in der Alsterkrugchaussee war ein Motorradfahrer mit einem Pkw zusammengestoßen. Dabei wurde der rechte Arm des Motorradfahrers unter der Hinterachse eingeklemmt.
Der 65-jährige männliche Patient wurde mit einem pneumatischem Hebekissen aus seiner Lage befreit und kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.







Text: Feuerwehr Köln


Motorradunfall endet tödlich

Moordorf, Lk. Aurich, 02.06.2013
In den Mittagsstunden des vergangenen Sonntags wurde die Feuerwehr Uthwerdum nach Moordorf (Landkreis Aurich) gerufen.

Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person im Kreuzungsbereich Auricher Straße / Ekelser Straße. Neben den Uthwerdumern, die in der Gemeinde Südbrookmerland auf technische Hilfeleistungen spezialisiert sind, wurden auch die Feuerwehren aus Victorbur und Wiegboldsbur alarmiert. Der Gerätewagen „Öl“ der Ortsfeuerwehr Münkeboe-Moorhusen machte sich ebenfalls auf den Weg zur Einsatzstelle, um auslaufende Betriebsstoffe zu beseitigen. Vor Ort angekommen bot sich den Helfern ein schreckliches Bild. Ein Motorradfahrer war mit einem Pkw zusammengestoßen. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Fahrer des Pkw konnte glücklicherweise ohne Eingreifen der Feuerwehr aus seinem Pkw befreit werden, sodass die eingesetzte Feuerwehr lediglich die Absicherung der Einsatzstelle übernehmen mussten.

Als äußerst ärgerlich wurde hier das Verhalten zahlreicher Gaffer empfunden. Ohne sich um die Anweisungen der Einsatzkräfte zu kümmern, bahnten sie sich ihren Weg zur Unfallstelle und machten dort Film- und Videoaufnahmen mit den Kameras ihrer Mobiltelefone. Nicht selten sind solche Bilder bereits kurz darauf in sozialen Netzwerken zu finden. Feuerwehrkräfte schirmten den Verstorbenen mit Decken und Planen vor den Blicken der Unbeteiligten ab, bis dieser von einem Bestatter abgeholt wurde.







Text: Polizei Nienburg / Schaumburg


45-Jähriger gegen Baum auf B3

Pattensen, Region Hannover, 02.06.2013
Gegen 16:15 h ist ein 45-Jähriger zwischen Pattensen und Arnum mit seinem Pkw von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Mann hat sich dabei schwere Verletzungen zugezogen.

Bisherigen Ermittlungen zufolge war der 45-Jährige mit seinem Fiat Punto auf dem rechten Fahrstreifen der B 3 in Richtung Arnum unterwegs gewesen. Etwa 300 Meter vor der Verengung auf eine Fahrspur verlor er aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen. Er geriet nach rechts auf den Grünstreifen, touchierte mit der rechten Fahrzeugseite einen Baum und prallte anschließend frontal gegen einen weiteren Baum. Der 45-Jährige wurde von zwei Zeugen - sie kamen dem Unfallfahrzeug entgegen - aus dem Wrack geborgen und zunächst von einem zufällig vorbeifahrenden Arzt erstversorgt. Ein Rettungswagen brachte ihn anschließend mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik. An dem Fiat Punto entstand Totalschaden.







Text: Polizeiinspektion Gifhorn


Hochwasser bedroht Altenheim

Celle, Lk. Celle, 02.06.2013
Am Abend rückten die Einsatzkräfte der Celler Feuerwehr in ein Altenheim in der Jägerstraße aus. Große Teile des Hofes, des Kellers, der Küche und Teile des Erdgeschosses standen unter Wasser. Eigene Hochwasserschutzmaßnahmen (Sandsackmauer und Tauchpumpen) des Betreibers konnten die Wassermassen nicht mehr halten.

Durch die Einsatzkräfte der Celler Feuerwehr wurde ein Sandsackwall errichtet sowie die im Keller befindliche Küche ausgepumpt. Nachdem der Wall fertig gestellt war, wurde mit Tauchpumpen und einer Fahrzeugpumpe der vom Wall geschützte Bereich abgepumpt. So wurde ein erneutes Eindringen des Wassers in das Gebäude verhindert.

Die Einsatzkräfte freuten sich sehr über die spontane Verpflegung durch das Altenheim mit Warm- und Kaltgetränken, Würstchen und Kuchen.

Im Einsatz waren fünf Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Celle – Hauptwache.

Bereits am Samstag rückten die Celler Feuerwehr in die Straße „Texas“ aus. Auch hier wurde ein Sandsackwall errichtet, um Wohngebäude vor den Wassermassen zu schützen.







Text: Polizeiinspektion Celle


Ast beseitigt

Wölpinghausen, Lk. Schaumburg, 02.06.2013
Am Sonntagabend gegen 19:55 h wurde die Feuerwehr Wölpinghausen zu einer technischen Hilfeleistung im Bereich der L 371, Spießingshol Richtung Pollhagen, alarmiert.

Ein etwa 10 cm dicker Ast hing in einer Höhe von ca 3m quer über der Fahrbahn. Der Ast wurde von der Feuerwehr abgesägt, sodass keine Gefahr für Lkw mehr bestand.
Neben der Feuerwehr Wölpinghausen war auch ein Fahrzeug der Polizei Stadthagen im Einsatz.





Brand verlief glimpflich-Stefan Braun



Text: Stefan Braun
Foto: Stefan Braun



Brennende Waschmaschine

Garbsen, Region Hannover, 02.06.2013
Am Sonntagmittag gegen 12:30 h bemerkte die Bewohnerin einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Vulmahnstraße in Altgarbsen eine Rauchentwicklung im Badezimmer im Bereich der Waschmaschine.

Geistesgegenwärtig schloss sie alle Türen in der Wohnung, schaltete die Sicherungen der Waschmaschine aus und alarmierte die Feuerwehr über Notruf.
Die Ortsfeuerwehr Garbsen rückte mit beiden Löschzügen aus.

An der Einsatzstelle empfing die Mieterin die Feuerwehr und konnte sie entsprechend einweisen.
Alle weiteren Bewohner des Hauses hatten dieses schon verlassen, sodass sich die Feuerwehr auf die Bekämpfung des Brandes konzentrieren konnte.
Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr in die betroffene Wohnung vor.
Die Badezimmertür wurde zuerst mit einem sogenannten Rauchverschluss - einem speziellen Vorhang, der eine Rauchausbreitung aus dem Brandraum heraus verhindert - verschlossen. Anschließend konnte mit wenigen Litern Wasser die in Flammen stehende Waschmaschine abgelöscht werden.
Durch die brennenden Kunststoffteile der Waschmaschine kam es zu einer starken schwarzen Rauchentwicklung, die sich im ganzen Badezimmer niederschlug.
Die Feuerwehr setzte anschließend noch ein Druckbelüftungsgerät ein, um den Brandrauch aus dem Zimmer zu befördern.

Die ersten Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle danach wieder verlassen.
Mit einer Wärmebildkamera wurde anschließend der Brandraum auf mögliche Brandnester kontrolliert. Es konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden.
Die Feuerwehr brauchte keine weiteren Löscharbeiten durchführen.

Nach etwa einer halben Stunde rückten auch die letzten Einsatzkräfte wieder ein.

Die Feuerwehr Garbsen war mit sechs Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften im Einsatz.
Ein Rettungswagen aus Hannover war ebenfalls vor Ort, musste aber nicht zum Einsatz kommen.





Küchenbrand in Mehrfamilien-Wohnhaus-Markus Braun



Text: Joachim Riese
Foto: Markus Braun



Brand in einem Entsorgungsbetrieb

Hannover-Misburg, 02.06.2013
In einem Entsorgungsbetrieb in Hannover Misburg kam es in der Nacht aus ungeklärter Ursache zu einem Schwelbrand in einem Holzschnitzelhaufen. Durch einen schnellen und umfangreichen Einsatz durch die Feuerwehr konnte ein Schaden verhindert werden. Verletzt wurde niemand.

Um 03:30 h wurde die Feuerwehr Hannover durch den Sicherheitsdienst des Betriebes in die Entsorgungsfirma alarmiert. Vor Ort stelle sich nach ersten Erkundungen durch den Einsatzleiter heraus, dass sich in einem Holzschnitzelhaufen ein Schwelbrand entwickelt hatte. Sofort wurden Löschmaßnahmen über ein Wenderohr der Drehleiter und ein handgeführtes Rohr eingeleitet. Dadurch konnte das Feuer innerhalb kürzester Zeit unter Kontrolle gebracht werde. Im weiteren Einsatzverlauf wurde der Holzhaufen dann mit Schaummittel abgedeckt, um ein weiteres Brennen zu unterbinden.

Gegen 05:00 h war der Einsatz für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover beendet. Im Einsatz waren der 5. Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Misburg, ein Großtanklöschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache 2 sowie der Rettungsdienst.







Text: Polizeidirektion Göttingen


Mülltonnenbrand

Wolfenbüttel, Lk.Wolfenbüttel, 02.06.2013
Am Samstag gegen 23:44 h wurde der Polizeidienststelle der Brand von
Mülltonnen gemeldet.

Vor Ort stellten die Beamten fest, dass vier 1.100 l-Müllcontainer brannten. Die Flammen griffen auf die Holzumzäunung und zwei dort stehende Büsche über. Durch die Hitzeentwicklung wurde auch ein geparkter Pkw leicht beschädigt.
Es ist ein geschätzter Schaden von 3.400 Euro entstanden.





Nächtliche Fahrt endet tödlich-Marc Henkel



Text: Marc Henkel
Foto: Marc Henkel



Hilfe bei Wasserrohrbruch

Wache Harburg, 01.06.2013
Die Polizei meldete der Rettungsleitstelle der Feuerwehr einen Wasserrohrbruch auf der Hannoverschen Straße, wodurch ein Kastenwagen bereits in der Straße eingesackt war.
An der Einsatzstelle war eine 500mm-Transportleitung gebrochen und hatte auf ca. 500m Länge die Fahrbahn über- und unterspült. Hierdurch war auch der Kastenwagen in den Untergrund eingesackt. Zusätzlich waren durch das Wasser ein Einfamilienhaus und eine KFZ-Werkstatt dahingehend betroffen, dass Keller vollliefen.
Die Einsatzstelle konnte erst den Wasserwerken übergeben werden, nachdem zwei Bautrupps eintrafen, die Versorgungsleitung abschieberten und so den Wasserpegel deutlich senkten.







Text: Polizeidirektion Hannover


Verkehrsunfall mit mehreren Beteiligten

Hedemünden, Lk. Göttingen, 01.06.2013
Ein 48-jähriger Göttinger befuhr mit seinem Kleintransporter die BAB 7 in Richtung Göttingen auf dem rechten Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn.

Aus ungeklärter Ursache geriet er mit seinem Fahrzeug zu weit nach rechts auf den Standstreifen und kollidierte dort ungebremst mit einem
liegengebliebenen, ordnungsgemäß gesicherten Sattelzug. Der Kleintransporter wurde dabei vollständig aufgeschlitzt, stark deformiert und kam quer zur Fahrtrichtung zum Stillstand, dabei zog sich der Fahrzeugführer Verletzungen des Kopfes zu. Ein 61-jähriger Fahrzeugführer aus Rosdorf erkannte das querstehende Fahrzeug zu spät und kollidierte mit dem Kleintransporter. Hierbei entstand lediglich Sachschaden. Ein im Fahrzeug des Unfallverursachers befindlicher Hund wurde schwerstverletzt und durch die Feuerwehr der Tierklinik Göttingen zugeführt.
Die Autobahn musste für mehr als zwei Stunden wegen Rettungs-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten vollgesperrt werden.







Text: Polizeidirektion Hannover


Mehrere kleinere Einsätze

Laatzen, Region Hannover, 01.06.2013
Zu mehreren kleineren Einsätzen rückte die Ortsfeuerwehr Laatzen am Freitag (31.05.13) aus:
Am Freitag um 13:16 h heulten in Laatzen die Sirenen, weil die Brandmeldeanlage (BMA) der Seniorenresidenz in der Mergenthaler Straße ausgelöst hatte. Vor Ort gab es für die 18 Einsatzkräfte mit ihren drei Fahrzeugen schnell Entwarnung, es waren nur Bratkartoffeln angebrannt.

In der Nacht zu Sonnabend um 02:58 h riefen die Melder erneut zu einem Einsatz: In der Hohenrode hatte ein Mann den Hausnotruf gedrückt. Da er auch auf den Rückruf der Notrufzentrale nicht antwortete, wurde die Tür gewaltsam geöffnet. Glücklicherweise war er nicht verletzt, er hatte nur aus Versehen den Knopf gedrückt und schlief nun tief und fest im Bett.

Am Sonnabend (01.06.13)gegen 11:43 h piepten die Melder der Ortsfeuerwehr erneut und riefen abermals zu Victors-Residenz in die Mergenthaler. In einem anderen Zimmer war nun ebenfalls Essen angebrannt. Nach reichlich Lüften verließen die Feuerwehrleute wieder die Einsatzstelle.







Text: Thomas Krohn


Küchenbrand

Wachrevier: Wandsbek, 31.05.2013
Aus unbekannten Gründen kam es zu einem Feuer in einer Küche im EG eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses.
Die eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr nahmen ein C-Rohr zur Brandbekämpfung vor und konnten den Brand schnell löschen. Trotzdem wurde die Wohnung so stark beschädigt, dass sie unbewohnbar ist.
Die Einsatzstelle wurde an die Polizei zur weiteren Ermittlung übergeben.







Text: Polizei Nienburg / Schaumburg


Pkw brennt aus

Bergen, Lk. Celle, 31.05.2013
Glück im Unglück hatte eine Autofahrerin aus Bergen am Freitagnachmittag, als der Motor ihres Wagens plötzlich ausfiel.

Die Frau konnte den Wagen noch an den Seitenstreifen lenken und aussteigen. Kurz danach geriet der Motor in Brand. Die Feuerwehr Bergen wurde alarmiert und konnte den Brand löschen. Während die Fahrzeugfahrerin mit dem Schrecken davonkam, war der Pkw nicht mehr zu retten.







Text: Polizeiinspektion Goslar


Eingeschaltete Herdplatte verursacht kleinen Brand

Moringen, Lk. Northeim, 31.05.2013
Ein 38-jähriger Wohnungsinhaber hatte beim Verlassen der Wohnung nicht bemerkt, dass der Herd noch angeschaltet war.
Aufgrund der Hitze der Herdplatte geriet ein Toaster in Brand. Es kam
zur Rußbildung und die Wand hinter dem Herd wurde geringfügig in
Mitleidenschaft gezogen. Das Feuer wurde durch die Feuerwehr Moringen
gelöscht.





Rechts in Graben gekippt-Florian Bergmann



Text: Florian Bergmann
Foto: Florian Bergmann



Baum droht auf Wohnhaus neben Kindergartenfest zu stürzen

Beedenbostel, Lk. Celle, 31.05.2013
Am Freitag wurde während eines Kindergartenfestes am Feuerwehrhaus in Beedenbostel eine alte Eiche entdeckt, die drohte, auf ein Haus zu stürzen, welches an ein Seniorenheim grenzt.

Der Ortsbrandmeister, der mit seiner Familie an dem Kindergartenfest teilnahm, sperrte sofort die gefährdete Einfahrt und Bereich um den Baum mit Flatterband ab, um die spielenden Kinder und Bewohner des Seniorenheimes vom Gefahrenbereich fern zuhalten und alarmierte um 17:33 h über die Feuerwehrleitstelle seine Feuerwehr, sowie die Drehleiter aus Celle. Kurz vor 18:00 h spalte der Baum sich unter großem Krach in der Spitze und ein großer Ast brach ab und streifte noch das Dach des betroffenen Hauses, bevor er auf der Einfahrt landete. Kurz danach erreichte die Drehleiter aus Celle die Einsatzstelle, baute sich auf und Esatzkräfte aus Celle und Beedenbostel gingen mit der Motorsäge im Drehleiterkorb um die Baumspitzen zu entfernen sowie die die Einfahrt geräumt.
Im Einsatz waren zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Beedenbostel mit 13 Feuerehrleuten, sowie die Drehleiter aus Celle.







Text: Eilbertus Stürenburg jun.


Kurzes Starkregenereignis

Braunschweig, 31.05.2013
Überwiegend Keller durch Oberflächenwasser und Rückstau aus Kanalisation betroffen – Schwerpunkte im Bereich der nördlichen Innenstadt und der nördlichen Stadteile

Kurze aber sehr heftige Regenfälle haben am Vormittag die Stadt Braunschweig erreicht und innerhalb von wenigen Minuten zahlreiche Keller unter Wasser gesetzt. Betroffen waren dieses Mal nicht die Anlieger der Bachläufe, sondern über den gesamten nördlichen Stadtbereich verteilt Häuser.

Bei den betroffenen Häusern lief das Wasser teilweise direkt durch Fenster und Türen in die Kellerräume, teilweise drückte das Wasser auch durch die überfüllte Kanalisation in die Häuser.

Besonders betroffen ist u.a. ein Altenheim im Siegfriedviertel, bei dem die Feuerwehr derzeit mit zahlreichen Pumpen die Kellerräume vom Wasser befreit.
Im Bereich Lehndorf wurde die B 1 durch Wassermassen überflutet.

Insgesamt bearbeiten zahlreiche Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr bis zum Nachmittag ca. 60 Einsatzstellen.

Wie die Flusspegel auf den heftigen kurzen Regenguss reagieren, ist derzeit noch nicht abschließend zu beurteilen. Allerdings liegen die Wabe und Mittelriede mit ihren Pegelständen derzeit nicht im kritischen Bereich und die Schunter erreicht zumindest im für Braunschweig wichtigen Pegel Glentorf derzeit nur die Meldestufe 2.

Sollten länger anhaltende Regenschauer aufkommen, ist jedoch wieder mit einer Verschärfung der Hochwasserlage zu rechnen.

Die Feuerwehr und die Stadtentwässerung beobachten die Pegelstände ständig, um ggfs. frühzeitig auf Entwicklungen reagieren zu können.







Text: Feuerwehr Braunschweig


Rettung in letzter Sekunde

Bremen, 31.05.2013
Um 12:46 h meldete ein Bürger der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle einen in der Weser treibenden Hund. Die Strömung trieb den Hund auf das Weserwehr zu.

Aufgrund der Meldung wurden die Feuerwache 2 sowie die Feuerwehrtaucher zur Einsatzstelle alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten Passanten die dreijährige Rottweiler-Hündin „Cindy“ mit einem Rettungsring an der Spundwand gesichert. Ein Retten aus dem Wasser war ihnen aufgrund des hohen
Körpergewichtes jedoch nicht möglich.

Cindy und Ihr Herrchen hatten zuvor „Stöckchen holen“ gespielt. Leider schwamm Cindy zu weit auf die Weser, geriet in die starke Strömung und trieb auf das Weserwehr zu. Aufmerksame Passanten warfen dem Tier einen Rettungsring mit Leine zu und zogen es an die Spundwand.

Die mittlerweile eingetroffenen Feuerwehrtaucher stiegen in die Weser, sicherten die Hundedame und schafften sie die Spundwand hinauf.

Überglücklich konnte der Eigentümer seine Hündin in die Arme schließen. Wäre das Tier wenige Meter weiter in den Sog des Weserwehres gezogen worden, hätte es den Zwischenfall mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht überlebt.







Text: Polizeidirektion Göttingen


Reisighaufen brannte

Laar, Graf. Bentheim, 31.05.2013
Zu einem Brandeinsatz wurde am Freitag gegen 14:06 h die Ortsfeuerwehr Emlichheim alarmiert.
An der Bahnhofstraße in Laar, Ortsteil Eschebrügge, brannte aus bislang ungeklärter Ursache ein Reisighaufen. Mit zwei Fahrzeugen und 12 Feuerwehrleuten rückte die Emlichheimer Feuerwehr aus. An der Einsatzstelle angekommen, konnte das Feuer rasch gelöscht werden, es waren keine weiteren Kräfte der freiwilligen Ortsfeuerwehr Emlichheim erforderlich.
Die durch die Rettungsleitstelle angeforderte Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach zwei Stunden war der Einsatz beendet.





Ortsdurchfahrt überspült-Kai-Uwe Roßtock



Text: Kai-Uwe Roßtock
Foto: Kai-Uwe Roßtock



Lüfter brennt in Produktionshalle

Hannover-Marienwerder, 31.05.2013
Gegen 12:30 h wurde die Feuerwehr Hannover zu einem Feuer in einem Gewerbebetrieb in der Straße Am Leineufer (Stadtteil Marienwerder) alarmiert. In einer Produktionshalle war ein Lüfter in Brand geraten. Eine Sprinkleranlage konnte das Feuer schnell löschen. Menschen wurden nicht verletzt.
Mitarbeiter der Firma bemerkten eine Rauchentwicklung im Deckenbereich einer Produktionshalle und riefen die Feuerwehr. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr unternahmen drei Mitarbeiter Löschversuche. Kurz danach löste die Sprinkleranlage aus und löschte bis auf einige Glutnester den Brand.

Als die Feuerwehr eintraf war die Halle bereits geräumt. Die Feuerwehr kontrollierte das Gebläse und den betroffenen Bereich mit einer Wärmebildkamera. Parallel zu den Nachlöscharbeiten entrauchten sie die noch leicht verqualmte Halle mit zwei Drucklüftern.
Vorsorglich wurden die drei Mitarbeiter vom Betriebsarzt untersucht. Sie hatten Glück und wurden nicht verletzt.
Zur Brandursache und zum Sachschaden kann die Feuerwehr keine Angaben machen.
Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit 10 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort.





Umgestürzter Baum blockiert  B 403-Hartmut Gosink



Text: Hartmut Gosink
Foto: Hartmut Gosink



400 l Kraftstoff laufen in Graben

Wachrevier: Altona , 30.05.2013
Aus ungeklärter Ursache riss sich ein Lkw den mit ca. 800l beladenen Kraftstofftank auf. Hierdurch liefen ca. 400l Kraftstoff aus und in einen Graben hinein.
Die Feuerwehr fing die restliche Menge Kraftstoff auf und streute ausgelaufenen Kraftstoff mit Bindemittel ab. Im Bereich des Grabens wurden Ölschlängel ausgebracht.
Die Einsatzstelle wurde an die BSU übergeben.







Text: Feuerwehr Hamburg


Flüssiges Gefahrgut aus Lkw

Wachrevier: Harburg, 30.05.2013
Aus ungeklärter Ursache trat aus einem Lkw geringe Mengen flüssiges Gefahrgut aus.
Die Feuerwehr erkundete die Leckage, dichtete diese ab und streute das ausgetretene Gefahrgut mit Chemikalienbinder ab.







Text: Holger Schmalfuß


Brand in Motorraum

Lüneburg, Lk. Lüneburg, 30.05.2013
Aufgrund eines technischen Defekts im Bereich des Luftfilters geriet der Motorraum eines Pkw VW Beetle in den späten Abendstunden in der Wilhelm-Leuschner-Straße auf dem dortigen großen Parkplatz in Brand. Es entstand gegen 23:00 h ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.







Text: Polizei Braunschweig


Verkehrsunfall mit Linienbus

Eime, Lk. Hildesheim, 30.05.2013
Am 30.05.13, gegen 15:05 h, befährt ein Linienbus eines Northeimer Busunternehmens, die L 482 aus Eime kommend, in Richtung Esbeck.

Im Verlauf einer leichten Linkskurve ca. km 4,3, geriet der Bus aus bisher unbekannter Ursache in den rechten Seitenraum, rutschte in den Graben und stieß schließlich frontal gegen einen Straßenbaum. Der Fahrer, ein 57-jähriger Gronauer, wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr mit Hilfe der Rettungsschere aus dem Fahrzeug geborgen werden. Der Fahrer kam schwer verletzt in ein Hildesheimer Krankenhaus.

An dem Bus entstand wirtschaftlicher Totalschaden in bisher unbekannter Höhe. Der im Frontbereich völlig zerstörte Bus musste durch ein Hildesheimer Bergungsunternehmen mit Hilfe zweier Autokräne
(100t und 80t) geborgen werden.

Die L 482 blieb in der Zeit von 15:05 h bis 22:00 h komplett
gesperrt. Der Fahrzeugverkehr wurde örtlich ab/umgeleitet.







Text: Polizei Salzgitter


Brandstiftung

Osterode, 30.05.2013
Unbekannte Täter steckten auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände Osterode das Trafohaus in Brand, was heute noch als Stromverteilerstelle genutzt wird.

Das ehemalige Büro des Trafohauses, was überwiegend mit alten Akten der Bundeswehr gefüllt war, brannte vollständig aus.
Der entstandene Schaden wird auf 15.000 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei Osterode, Tel. 05522/508-0, entgegen.







Text: Torsten Baxmann


Feuerwehren im Lk. Celle in erhöhter Alarmbereitschaft

Landkreis Celle, 30.05.2013
„Alle Feuerwehrleute im Landkreis Celle sind wegen der anhaltenden Hochwassergefahr in erhöhter Alarmbereitschaft“, so Kreisbrandmeister Dirk Heindorff gerade eben am Donnerstagnachmittag, den 30. Mai 2013, um 17:30 h.
Heute am Vormittag mussten in Winsen/Aller Feuerwehrleute ausrücken, um unter anderem Sandsäcke zu füllen, da die Aller im Gemeindegebiet Winsen, wie aber auch im gesamten Landkreis Celle, steigt und das Wasser langsam in Wochenendgebiete fließt. „Zurzeit haben wir eine kleine Ruhephase und die Feuerwehrleute können sich auf kommende Einsätze vorbereiten und sich ausruhen“, berichtet Kreisbrandmeister Dirk Heindorff, der selbst ebenfalls seit Sonntag immer wieder zu Hochwassereinsätzen gerufen wurde.
In der Samtgemeinde Flotwedel laufen Feuerwehrleute regelmäßig die Aufwallungen der Aller entlang, um eventuelle Schwachstellen und Schäden rechtzeitig zu erkennen. Laut Gemeindebrandmeister Walter Strothmann liegen 10.000 Sandsäcke und ausreichend Sand bereit, falls es die Lage erfordert diese zu füllen und einzusetzen. In enger Absprachen mit den betroffenen Kommunen werden die aktuellen Pegelstände beobachtet und ausgewertet. In Langlingen liegt der aktuelle Pegelstand (30.05.2013, 17:45 h) bei 5,46 Meter!
„In Winsen/Aller sind alle vorhandenen Überschwemmungsflächen seit Tagen randvoll und der Allerpegel steigt stetig“, wie Winsens Gemeindebrandmeister Willi Lucan bestätigte. In der Stadt Celle sind die Biermannstraße und der Bahnhofstunnel überflutet und mussten gesperrt werden.
Kreisbrandmeister Heindorff teilte weiterhin mit, dass wenn es nötig sein sollte, werden Feuerwehreinsatzkräfte auch aus den nicht vom Hochwasser betroffenen Kommunen im Landkreis Celle mit in den Einsatz eingebunden. „Und wenn Dieses auch nicht ausreichen sollte, werden wir nicht zurückschrecken Kräfte aus anderen Landkreises anzufordern“, so Dirk Heindorff abschließend.







Text: Holger Schmalfuß


Küchenbrand – 4 Bewohner erleiden Rauchvergiftung

Hannover, 30.05.2013
Um 21:05 h wurde die Feuerwehr Hannover zu einem Küchenbrand in die Legienstraße (Stadtteil Hainholz) gerufen. Bewohner hatten bereits vor Eintreffen der Feuerwehr eigene Löschversuche unternommen und den Brand in der Küche größtenteils gelöscht. Dabei zogen sich vier Bewohner eine leichte Rauchvergiftung zu und wurden vorsorglich in Krankenhäuser transportiert.

Aufgrund der eingehenden Meldung über ein Feuer im Küchenbereich einer Dachgeschosswohnung in der Legienstraße (Stadtteil Hainholz) wurde von der Regionsleitstelle Hannover ein Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Vinnhorst und ein Rettungswagen alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass eine Jugendliche und zwei Kinder die Wohnung bereits verlassen und ein weiterer Bewohner des Mehrfamilienhauses erste Löschversuche unternommen hatte. Alle vier Personen wurden mit Rettungswagen wegen des Verdachts auf eine leichte Rauchvergiftung in Krankenhäuser transportiert.
Ein Atemschutztrupp löschte die Glutnester im Herdbereich und an der Dunstabzugshaube mit einem Kleinlöschgerät ab. Die Einsatzkräfte kontrollierten den betroffenen Bereich mit einer Wärmebildkamera und entrauchten anschließend die noch leicht verqualmte Wohnung mit einem Drucklüfter.
Der Einsatz war um 21:40 h beendet. Es entstand leichter Sachschaden.
Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit neun Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort







Text: Andreas Hamann, Feuerwehr Hannover


Fahrzeug versinkt im Hochwasser

Hannover, 30.05.2013
Trotz der Sperrung der Brückstraße (Hannover) / Dorfstraße (Hemmingen) wegen Hochwassers zwischen Hannover-Döhren und Hemmingen, befuhr ein 76-Jähriger heute Nachmittag die Strecke. Sein Fahrzeug geriet dabei nach rechts von der Straße ab und landete in Höhe der Bushaltestelle „Dorfstraße“ im Graben.

Zwei Jugendliche (13 und 15 Jahre alt) eilten dem Mann zur Hilfe und geleiteten ihn ins Trockene. Die Feuerwehr barg das bis fast zur Hälfte versunkene Fahrzeug aus den Fluten.
Um 13:18 h meldete die Polizei dem Lage- und Führungszentrum der Feuerwehr Hannover ein Fahrzeug, welches auf der Brückstraße Richtung Hemmingen im Hochwasser in den Graben gefahren sei. Eine Person befände sich noch im Pkw, wäre jedoch nicht akut gefährdet und auch nicht verletzt. Daraufhin wurden ein Hilfeleistungslöschfahrzeug sowie ein Einsatzleitdienst der Feuer- und Rettungswache 3 alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren zwei Jungendliche im Alter von 13 und 15 Jahren dem 76-jährigen Fahrer barfuss und mit hochgekrempelten Hosen bereits zur Hilfe geeilt, hatten ihn aus seinem Fahrzeug „befreit“ und Richtung Hemmingen ins Trockene geleitet. Der rote Alfa Romeo war indes bis zur halben Fahrzeughöhe in den Fluten versunken.
Da das Hilfeleistungslöschfahrzeug über eine pneumatische Höhenverstellung des Fahrwerks und damit über eine gewisse Watfähigkeit verfügt, konnte die Feuerwehr bis an den Pkw heranfahren. Sodann gelang es den mit Wathosen ausgestatteten Feuerwehrmännern das Zugseil der Seilwinde an dem Alfa Romeo zu befestigen und ihn damit zunächst aus dem Graben und im weiteren Verlauf bis auf den noch nicht überfluteten Bereich der Brückstraße zu ziehen. Dort wurde das Fahrzeug von einem Abschleppwagen aufgenommen und abtransportiert.
Nach eigenen Aussagen des Fahrers war er aus Gedankenlosigkeit in die vom Hochwasser massiv überflutete Straße gefahren. Der Sachschaden an dem Pkw dürfte überaus beträchtlich sein. Hinzu kommen die Einsatz- und Abschleppkosten.
Eingesetzt waren ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und ein Einsatzleitwagen mit insgesamt sechs Einsatzkräften.





Familienzuführung besonderer Art-Feuerwehr Bremen



Text: Feuerwehr Bremen
Foto: Feuerwehr Bremen



Bewohnerin stirbt bei Feuer in Schlafzimmer

Braunschweig, 30.05.2013
Am heutigen Donnerstag wurde die Feuerwehr Braunschweig um 11:26 h zu einem Feuer in einem Haus am John-F.-Kennedy-Platz alarmiert.
Der Anrufer schilderte der Leitstelle von einem scheinbar erloschenen Feuer in der Nachbarwohnung und berichtete, dass die Bewohnerin sich noch in der Wohnung befinde. Daraufhin wurden mit dem Stichwort „Feuer Menschenleben in Gefahr“ der B-Dienst, der Löschzug der Hauptfeuerwache sowie Rettungsdienstkräfte alarmiert.

Die sechs Minuten nach der Alarmierung eintreffenden Feuerwehrkräfte fanden eine verrauchte Wohnung vor, in der es im Schlafzimmer gebrannt hatte. Die 90-jährige Bewohnerin lag tot im Schlafzimmer. Das Feuer war bereits erloschen.

Nachdem der Tod durch die Notärztin festgestellt war, konzentrierte sich die Feuerwehr auf Lüftungsmaßnahmen, um den giftigen Brandrauch aus der Wohnung und dem Treppenraum zu entfernen. Das Schlafzimmer wurde mittels Wärmebildkamera abgesucht, es konnten keine Glutnester mehr gefunden werden.

Der Einsatzleiter Torge Malchau: „Vermutlich ist das Feuer in der Nacht ausgebrochen, auf Grund der geschlossenen Tür und Fenster ist das Feuer durch Sauerstoffmangel von selbst erloschen. Ein Rauchmelder im Schlafzimmer hätte hier mit hoher Wahrscheinlichkeit Leben retten können.“

Gefunden wurde die Bewohnerin von einer Bekannten, die einen Schlüssel zu der Wohnung besaß und die Bewohnerin besuchen wollte. Da die Bekannte die verrauchte Wohnung betreten hatte, musste sie mit einer leichten Rauchgasvergiftung vor Ort behandelt und anschließend mit dem Rettungswagen ins städtische Krankenhaus transportiert werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.







Text: Feuerwehr Bremerhaven


Arbeiter stürzt aus 8m Höhe ab

Wachrevier: Veddel, 29.05.2013
Aus ungeklärter Ursache stürzte ein Arbeiter auf einem Firmengelände aus ca. 8m Höhe von einem Gerüst.

Die eintreffenden Rettungskräfte konnten den 51-jährigen Arbeiter vor Ort reanimieren. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde der 51-Jährige mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus befördert.





Einsatz im Rahmen des Hochwassers-Olaf Rebmann



Text: Olaf Rebmann
Foto: Olaf Rebmann



Aktuelles zum Hochwasser in Braunschweig

Braunschweig, 29.05.2013
Pegelstände der Schunter, Wabe und Mittelriede gehen derzeit zurück – Oker bringt mit Hochwasserwelle zahlreiches Treibgut, das Brücken gefährdet – Weiterhin zahlreiche Einsätze für Feuerwehr – Überfluteter Schützenplatz wird mit Spezialpumpen abgesaugt – Dank an Unterstützung durch die Mitbürger

Auch am vierten Tag des Hochwassers haben die Einsatzkräfte noch viel zu tun. Auch wenn es jetzt aktuell nicht mehr darum geht die Wohngebiete vor drohenden Überflutungen zu schützen und den Betroffenen beim Maßnahmen zum Schutz ihres Eigentums zu helfen, sind die Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr Braunschweig noch häufig im Einsatz.

Um das bald geplante Schützenfest sicherzustellen trat der Schützenverein mit der Bitte an die Feuerwehr heran den Festplatz vom Wasser zu befreien. Hierzu wurden 3 Hochleistungspumpen eingesetzt, die die Fläche für das am Freitag beginnende Fest nicht ins Wasser fallen zu lassen.

Um eine drohende Gefahr einer Staubildung der Oker im Bereich des Bürgerparks zu beseitigen, musste die Berufsfeuerwehr am Vormittag einen ca. 15 m langen Baum mit Kran und Seilwinde aus der Oker entfernen. Hierzu musste der Baum zunächst von einem Boot aus angeschlagen werden und dann ca. 50m gegen die Strömung auf ein Ufer gezogen werden. Da die Oker derzeit reichlich Treibgut mitführt hätte sich hier ein Stau bilden könne, der die Brücke zum Einsturz gebracht hätte und eine Flutwelle verursacht hätte.

In einigen Bereichen steht das Wasser im Keller von Häusern. Abhängig davon, ob das Wasser durch Türen oder Fenster in die Häuser gelaufen ist oder durch hochstehendes Grundwasser von unten durch die Bodenplatte eingedrungen ist, werden Mitbürger beim Abpumpen unterstützt oder auf ein Absinken des Grundwasserspiegels verwiesen.

An der Marienberger Straße musste im Bereich eines Reiterhofes ein Kanalschacht mit dem Feuerwehrkran angehoben werden, um den Ablauf einer großen Wasserfläche zu ermöglichen.

Auch wenn die Anzahl neuer Meldungen erheblich abgenommen hat und die Oker mit ihrer Hochwasserwelle in den Wohngebieten Braunschweigs kaum eine Bedrohung darstellt, werden die Sandsackwälle und Schutzmaßnahmen zunächst nicht zurückgenommen, um ggfs. für ein erneutes Anschwellen der Pegelstände durch angekündigte Regenfälle gerüstet zu sein.

Zahlreiche positive Erfahrungen konnten Einsatzkräfte der Feuerwehr Braunschweig während der Hochwassereinsätze machen. Die breite Mehrheit der betroffenen Mitbürger unterstützt die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr durch vielfach vorgenommene Eigenhilfe oder durch spontane Versorgung der Einsatzkräfte mit warmen Getränken.

Im schwer betroffenen Bereich Karl Hinze Weg organsierten sich die Mitbürger sogar selbst einen Radlader, mit dem sie um bis zu einem Meter tiefen Wasserstrom Sandsackbarrieren aus selbst hergestellten Sandsäcken aufbauten. Diese Selbsthilfe ist ein sehr wichtiger Bestandteil im Kampf gegen die Hochwasserfolgen, ohne die vieles nicht möglich ist.





Hochwasserlage in Sarstedt weiterhin angespannt                      -Gerald Senft



Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft



Einfamilienhaus explodiert

Wittingen, Lk. Gifhorn, 29.05.2013
Gegen 23:45 h bemerkte ein 52-jähriger Anwohner im Lohmühlenweg einen lauten Knall in der Nachbarschaft, als er gerade seine Tauben fütterte. Daraufhin eilte er zu dem unweit stehenden Haus. Zahlreiche Glasscherben, vermutlich aus dem Wohnzimmerfenster des beschädigten Hauses, lagen auf der Straße. Aus der Rückwand des Hauses waren größere Mauerstücke herausgesprengt und lagen im Garten. Auch das Dach des Gebäudes wies erhebliche Beschädigungen auf.

Kurze Zeit später trafen die Feuerwehren aus Wittingen, Lüben, Gannerwinkel und Glüsingen mit mehr als 50 Einsatzkräften vor Ort ein. Da aus dem beschädigten Gebäude Gasgeruch austrat, wurden vorsorglich die umliegenden Häuser evakuiert. Außerdem erschienen Mitarbeiter des örtlichen Energieversorgers, um Gasversorgung und Strom abzustellen. Die Feuerwehr sperrte den Gefahrenbereich weiträumig ab. Zu einem Brandausbruch kam es nicht.

Ein Spürtrupp der Ortsfeuerwehr Wittingen stellte fest, dass sich keine
Personen im Haus befanden und sich das Gas mittlerweile verflüchtigt hatte. Gegen 01:45 h konnten die Nachbarn somit wieder in ihre Häuser zurück, da keine akute Gefahr mehr bestand.

Der einzige Bewohner des zerstörten Hauses, ein 44 Jahre alter Mann, hatte das Gebäude gegen 14:00 h verlassen und wurde kurz nach Mitternacht auf seiner Arbeitsstelle über das Unglück informiert.

Beamte der spezialisierten Tatortaufnahme der Polizeiinspektion Gifhorn nahmen noch in der Nacht die Ermittlungen zur Ursache der Explosion auf, die derzeit unklar ist. Der Einsatzort wurde bis auf weiteres von der Polizei beschlagnahmt.







Text: Polizei Salzgitter


Falscher Alarm

Nordhorn, Graf. Bentheim, 29.05.2013
Brand im GIP entpuppt sich als Lagerfeuer

"Schuppenbrand - B2" zeigten die Meldeempfänger der Kameraden der Nordhorner Feuerwehr am Mittwochabend um kurz vor 20:00 h, durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle alarmiert wurden.

Neben dem Brandmeister vom Dienst mit dem KdoW (Kommandowagen) fuhr auch das LF 20/16-1 (Löschgruppenfahrzeug) die Einsatzstelle im Gewerbe und Industriepark an. Bereits im Januar des vergangenen Jahres hatte es an derselben Stelle einen Brand gegeben, damals brannte eine Pfadfinderhütte völlig aus. In diesem Fall fanden die Einsatzkräfte allerdings vor Ort lediglich ein Lagerfeuer vor, die neue Pfadfinderhütte war unversehrt. Der Einsatz war nach einer halben Stunde beendet.





Hochwasser beschäftigt schon zwei Tage-Red.



Text: Red.
Foto: Red.



Mutiges Handeln rettet Kalb

Hemmingen, Region Hannover, 29.05.2013
Die Feuerwehr Hemmingen wurde im Rahmen der Hochwassereinsätze zu einem Notfall in die „Fluten“ der Leine gerufen.
Im Überschwemmungsgebiet hatte sich ein Kalb von seiner Herde entfernt und war in die Ströme des Wassers im Überschwemmungsgebiet geraten.
„Wasserradfahrer“ , die sich in dem bereits gesperrten Gebiet befanden, entdeckten das Kalb und alarmierten die Feuerwehr. Die Feuerwehr nahm eine Lageerkundung vor, konnte jedoch das Kalb nicht aus dem Wasser befreien. Da das Kalb noch stehend im Wasser angetroffen wurde, wurde der Bauer benachrichtigt, der sich mit mehreren Helfer auf den Weg macht. Vorsorglich hatte er in einem Viehanhänger eine Mutterkuh mitgenommen, die als Locktier oder aber doch zur Beruhigung des Kalbs dienen sollte.
Nach kurzer Suche wurde das Kalb in einen relativ trockenen Bereich gefunden. Man kreiste das Tier ein und versuchte es in den Anhänger zu treiben. Das Kalb setzte sich jedoch ab und lief auf eine überschwemmte Wiese. Es verlor den Boden unter den Füssen und die Gefahr des Ertrinkens bestand. Beherzt sprang eine Helferin in das Wasser und schwamm zum Tier. Mit beruhigenden Worten und mit weiterer Unterstützung durch andere Helfer gelang es, das Tier in seichtes Wasser zu leiten und anschließend auf den Tieranhänger zu verladen.
Eine geglückte Rettung durch einen mutigen Einsatz.







Text: Polizei Salzgitter


Seevetaler Feuerwehren befreien Lkw-Fahrer aus Kabine

Seevetal/Hittfeld, Lk. Harburg, 29.05.2013
Einen großen Schutzengel hatte am Mittwochmorgen gegen 05:15 h der Fahrer eines Lkw-Gliederzuges bei einem schweren Verkehrsunfall auf der BAB A 7, Richtungsfahrbahn Hamburg im Horster Dreieck.

Der Mann war mit seinem Gliederzug in Höhe des Abzweigers zur BAB A 1, RF Bremen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, hatte den Grünstreifen durchpflügt und die Schutzplanke niedergewalzt, im Anschluss stürzte der Zug nach rechts in die abschüssige Böschung und stürzte um. Die Zugmaschine blieb dabei auf der Seite liegen, der Anhänger landete kopfüber in der Böschung.

Der Fahrer des Lkw hatte dabei riesiges Glück, er blieb bis auf einen Schock unverletzt, konnte sich aber nicht allein aus der Fahrerkabine befreien. Neben einem Rettungswagen und dem Notarzt des DRK wurden durch die Winsener Rettungsleitstelle auch die Feuerwehren aus Maschen und Ohlendorf alarmiert, um den Fahrer zu befreien. Nach einer Untersuchung durch das alarmierte Rettungsdienstpersonal begann die Rettung des Mannes Mit Steckleiterteilen hatten die Feuerwehrleute bereits einen Zugang an die Fahrerkabine geschaffen. Aus dieser entstieg der Fahrer dann und wurde durch die Feuerwehr zurück auf die Fahrbahn gebracht, wo er vom Rettungsdienst für weitere Untersuchungen aufgenommen wurde.

Glücklicherweise blieb der Dieseltank des verunfallten Lkw-Gespannes unbeschädigt, sodass für die Feuerwehren der Einsatz nach rund 30 Minuten bereits beendet war.

Die Bergung des umgestürzten Lkw-Gespannes muss von einer Bergungsfirma übernommen werden. Die A 7 blieb zwischen den Anschlussstellen Ramelsloh und Fleestedt für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt, der Verkehr wurde großräumig umgeleitet.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens und die genaue Unfallursache sind noch ungeklärt, die Autobahnpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.







Text: Henning Brüggemann


Containerbrände zerstören Unterstand

Zeugen gesucht!

Hannover, 29.05.2013
In der Nacht gegen 00:40 h ist es zu mehreren Containerbränden im Hinterhof eines Geschäftshauses an der Hildesheimer Straße (Südstadt) gekommen. Die Brandursache ist derzeit ungeklärt.

Eine Hinweisgeberin war in der Nacht auf mehrere Personen aufmerksam geworden, die sich im Hinterhof des Firmengebäudes aufhielten und hatte die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der Beamten - die Personen waren nicht mehr vor Ort - standen mehrere Container in Flammen und sie alarmierten die Feuerwehr. Das Feuer hatte zu diesem Zeitpunkt auch schon auf einen Unterstand mit Fahrrädern und Müllcontainern übergegriffen. Der Fahrradunterstand wurde durch den Brand vollständig zerstört.

Nachdem Brandermittler den Ort heute aufgesucht haben, gehen sie von einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Inbrandsetzung der Container aus - die Ermittlungen dazu dauern an. Zeugen wenden sich mit Hinweisen bitte an das
Polizeikommissariat Südstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3217.







Text: Polizeiinspektion Lüneburg


Hochwassereinsatz in Bolzum

Sehnde-Bolzum, Region Hannover, 29.05.2013
Im Ortsteil Bolzum kam es zu zahlreichen Hochwassereinsätzen. Hauptsächlich betroffen war die Straße Am Anger. Insgesamt mussten durch die Einsatzkräfte acht Keller leergepumpt werden.

Die Ortsfeuerwehr Bolzum hatte am Mittwochmorgen seit etwa 06:20 h zahlreiche Einsätze abzuarbeiten. Im gesamten Verlauf hatte sich die Beeke in der Straße Am Anger zu einem reißenden Fluss verwandelt, dort waren zahlreiche Keller voll Wasser gelaufen. Im Bereich Boltessemstraße/ Am Anger trat die Beeke über die Ufer und überschwemmte die komplette Straße. Die Einsatzkräfte sperrten die Gefahrenstellen ab. Mit einer Feuerlöschkreiselpumpe und Schmutzwasserpumpen wurden die am stärksten betroffenen Keller leergepumpt.
In einer Tiefgarage war das Wasser durch Öl verschmutzt und musste durch eine Spezialfirma entsorgt werden.
Zurzeit dauern die Aufräumarbeiten noch an. Insgesamt waren 15 Haushalte von dem Hochwasser betroffen. Durch die Straßensperrungen kam es zu Behinderungen.

In Wirringen kam es durch den steigenden Grundwasserpegel zu einem überfluteten Keller. Durch einen Bodenabfluss drücke in der Nacht das Wasser nach oben und trat durch die Kellertür ein. Die Einsatzkräfte setzten einen Wassersauger und eine Schmutzwasserpumpe ein.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Bolzum, Müllingen und Wirringen mit vier Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften.







Text: Polizeidirektion Göttingen


Radfahrer mit Auto kollidiert

Wache Wilhelmsburg, 28.05.2013
Ein Radfahrer war mit einem Pkw kolidiert. Dabei verletzte sich der Radfahrer schwer und musste am Einsatzort notärztlich versorgt werden. Nachdem der Patient von den Einsatzkräften stabilisiert werden konnte, ist er mit einem Rettungswagen in ein geeignetes Krankenhaus befördert worden.







Text: Polizei Nienburg / Schaumburg


Feuerwehr weiterhin im Einsatz!

Lachtehausen, Lk. Celle, 28.05.2013
Die Hochwassersituation im Ortsteil Lachtehausen hat sich leicht entspannt. Nach jetzigen Erkenntnissen fällt der Wasserpegel. Die Celler Feuerwehr ist weiterhin mit Sicherungsmaßnahmen beschäftigt. Kann jedoch leider nicht in jedem Fall helfen.

Bisher wurden durch die Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Celle über 50 Einsatzstellen in 24 Stunden abgearbeitet. Der Einsatz dauert zurzeit noch an.

Einsatzinfo vom 28.05.2013 um 18:15 h.








Text: Feuerwehr Bremerhaven


Hund unter Brücke eingeklemmt

Braunschweig, 28.05.2013
Beim Gassigehen geriet ein Hund in die Strömung der Hochwasser führenden Mittelriede und wurde unter eine Brücke gespült. Nur mit Hilfe einer Motorkettensäge konnte der Hund befreit werden.

Ein Hund erkannte beim Gassi gehen entlang des Gänsekamp in Riddagshausen zu spät, dass er den zwar überschwemmten aber sicheren Weg verlassen hatte und in die Strömung der Mittelriede geraten war. Er wurde unter die dortige Brücke über die Mittelriede gespült. Sein Frauchen alarmierte sofort die Feuerwehr. Zunächst konnte der Hund noch durch leises Wimmern lokalisiert werden. Als die Rettungskräfte eintrafen, war jedoch nichts mehr zu hören.
Ein Feuerwehrmann in einem Wasserrettungsanzug stieg sofort in das Wasser und suchte die Brücke von der Wasserseite aus nach dem Hund ab. Er wurde dann genau mittig unter der Brücke lokalisiert. Der Hund hielt sich mit den Pfoten an der Unterkonstruktion der Brücke fest, konnte jedoch nicht vom Wasser aus erreicht werden.
Die einzige Möglichkeit war somit von oben. Dazu mussten drei Bohlen der erst vor einem Jahr neu erstellten Brücke mit einer Kettensäge durchtrennt werden. Durch die entstandene Öffnung konnte der Hund dann zügig aus dem kalten Wasser gezogen und seiner Besitzerin übergeben werden. Nach einer kurzen Aufwärmung und Trockenreiben wurde der Hund in Begleitung seiner Halterin zu einem Tierarzt zur Untersuchung gefahren.







Text: Polizeiinspektion Lüneburg


Drei Personen verletzt

Northeim, Lk. Northeim, 28.05.2013
Am Dienstag gegen 11:55 h kam es im Einmündungsbereich Göttinger Straße/Breslauer Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Fahrzeuginsassen verletzt wurden.

Beim Einfahren mit seinem VW Bus von der Breslauer Straße nach links auf die Göttinger Straße missachtete ein 20 Jahre alter Northeimer die Vorfahrt eines 87 Jahre alten Nörten-Hardenbergers, der mit seinem VW Jetta auf der Göttinger Straße Richtung Sudheim unterwegs war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW Bus auf die rechte Fahrzeugseite gekippt.

Mit dem Rettungshubschrauber wurde ein Notarzt an die Unfallstelle geflogen. Der 87-Jährige und seine 84 Jahre alte Beifahrerin sowie der 20-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in das Northeimer Krankenhaus verbracht. Hier wurden sie stationär zur Beobachtung aufgenommen.

Während der Aufräumarbeiten kam es für ca. 30 Minuten zu Behinderungen des fließenden Verkehrs auf der Göttinger Straße.





Qualm aus Autoreisezug-Gerald Senft



Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft



Wertstoffcontainer brannten

Zeugen gesucht!

Braunschweig, OT Lehndorf, 28.05.2013
Vermutlich durch Brandstiftung wurden in der Nacht zum Dienstag
fünf Wertstoffcontainer auf der Großen Straße vernichtet beziehungsweise schwer beschädigt.

Ein Autofahrer (25) hatte gegen 02:30 h im Vorbeifahren Feuerschein
bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.
Trotz sofortiger Fahndung mit mehreren zivilen Funkstreifen konnten keine tatverdächtigen Personen angetroffen werden. Deshalb bittet die Polizei um Hinweise.





26-Jähriger stirbt bei Nebelunfall -Polizeiinspektion Rotenburg

MP4-Film  

Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Foto: Polizeiinspektion Rotenburg



Skoda bleibt im Wasser stecken

Hillerse, OT Volkse , Lk. Gifhorn, 28.05.2013
Am Dienstagmorgen gegen 08:00 h befuhr ein 58-jähriger Mann aus Leiferde die Kreisstraße von Leiferde nach Volkse. Hierbei umfuhr er absichtlich die Straßensperre vor Volkse, die dort aufgrund des übergetretenen Hochwassers der Oker eingerichtet worden war.

In dem Bereich, in dem die Oker bereits über eine Strecke von fünfzig Metern die Straße überflutet hatte, glaubte der 58-Jährige irrtümlich, dass er mit seinem Skoda Oktavia den übergetretenen Fluss trotzdem noch queren könne.

Der Pkw blieb im Wasser stecken.

Die Feuerwehr musste den Skoda schließlich bergen. Der Fahrer selbst blieb unverletzt und konnte eigenständig zurück ins Trockene gelangen. Auf den Leiferder kommen nun ein Bußgeld sowie die Kosten der Bergung durch die Feuerwehr zu.

Die Polizei weist aus diesem Anlass eindringlich daraufhin, die eingerichteten Straßensperren unbedingt zu beachten und auch
keinesfalls zu versuchen, einen bereits über die Ufer getretenen
Fluss zu queren. Die Flüsse haben in diesen Fällen eine starke
Strömungsgeschwindigkeit, die nicht nur Fußgänger, sondern auch
Fahrzeuge mitreißen kann.





Hochwassereinsätze: Schwerpunkte Rodenberg und Lindhorst-Lena Kläfker



Text: Info: Lena Kläfker
Foto: Lena Kläfker



Auto mit Gastank brennt

Brasinghausen, Region Hannover, 28.05.2013
In der Nacht um 03:45 h wurde die Feuerwehr Barsinghausen zu einem Fahrzeugbrand bei einem "Taxi-Unternehmer" gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, das das Fahrzeug einen Gastank besaß. Mit entsprechender Einsatztaktik und Schaum als Löschmittel konnte das Feuer gelöscht werden.
Die Feuerwehr Barsinghausen war mit drei Fahrzeugen vor Ort.

video und Fotos unter http://con-nect.de/pages/barsinghausen/subpages/gas-auto_brennt_komplett_aus/index.html







Text: Feuerwehr Braunschweig


KH Stade Bremervörder Straße

Großraumrettungswagen im Einsatz, 27.05.2013
Über die Leitstelle Stade wurde gestern Abend der Großraumrettungswagen (GRTW) für eine Notfallverlegung durch die Feuerwehr Hamburg angefordert.
Hintergrund: Ein männlicher Patient mit etwa 200kg Körpergewicht und Verdacht auf Linkshirninfarkt sollte zur weiteren Behandlung/Diagnostik in die Spezialabteilung "Stroke Unit" des Universitätskrankenhauses Eppendorf
befördert werden.







Text: Feuerwehr Hamburg


Sattelauflieger kippt um

Bienenbüttel, OT. Grünhagen/Melbeck, Lk. Uelzen, 27.05.2013
Für mehr als sechs Stunden musste die Bundesstraße 4 in den Abendstunden zwischen Melbeck und Bienenbüttel nach einem "Lkw-Unfall" voll gesperrt werden.
Der Fahrer eines Lkw mit Sattelauflieger aus dem Landkreis Demmin (Mecklenburg-Vorpommern) wollte gegen 18:00 h am rechten Rand im Bereich eines Mehrzweckstreifens der Bundesstraße halten. Dabei geriet das Fahrzeug
in den aufgeweichten Seitenraum, sodass der Lkw mit gut 18 Tonnen Kalksandsteinen als Ladung nach rechts kippte und in einen Wassergraben stürzte. Der 45-jährige Fahrer blieb unverletzt.
Für die Bergungsarbeiten mit Spezialkränen musste die Bundesstraße bis gut
24:00 h teilweise voll gesperrt werden. Eine Umleitung war eingerichtet.







Text: Polizei Nienburg / Schaumburg


Keks-Laster kippt um

Bad Rehburg, Lk. Nienburg, 27.05.2013
Am späten Montagnachmittag geriet ein mit Keksen beladener Lkw auf der Bundesstraße 441 zwischen Bad Rehburg und Winzlar auf den völlig durchnässten Seitenstreifen, rutschte die Böschung runter und kippte um.

Gegen 17:50 h war der polnische Sattelzug auf der B 441 in Richtung Winzlar unterwegs. Vermutlich infolge Unachtsamkeit geriet der 48-jährige Fahrer auf den unbefestigten sowie völlig durchnässten Seitenstreifen und das Fahrzeug kippte auf die rechte Seite.
Der polnische Fahrer konnte sich selbst aus dem Führerhaus befreien. Mit einem Schock wurde er ins Nienburger Krankenhaus gebracht.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung musste die Straße bis
Mitternacht zunächt voll und bis zum frühen Dienstagmorgen halbseitig
gesperrt werden. Neben den Polizisten aus Rehburg und Stolzenau waren
rund 60 Feuerwehrkräfte der umliegenden Feuerwehren im Einsatz.







Text: Polizei Salzgitter


Pkw fängt Feuer

Groß Goltern, Region Hannover, 27.05.2013
Um 08:00 h rückte die Feuerwehr Groß Goltern zu einem Pkw-Brand auf der B 65 aus. Hier war ein VW Polo in Brand geraten. Der Brand konnte zügig gelöscht werden. Das Fahrzeug war jedoch ein Totalschaden. Personen wurden nicht verletzt.

Fotos: http://con-nect.de/pages/barsinghausen/subpages/motor_faengt_feuer_-_totalschaden/index.html







Text: Feuerwehr Bremerhaven


Überschwemmung der kommunalen Entlastungsstraße

Sehnde, Region Hannover, 27.05.2013
Nachdem den ganzen Tag über schon die Feuerwehren im Stadtgebiet im Einsatz waren, mussten sie gegen Abend zur kommunalen Entlastungsstraße ausrücken.
Wegen der Unwetter waren die Straßengräben an der Entlassungstraße über die Grabenkante getreten und hatten die Straße in einem Fluss verwandelt.

Um 18:00 h wurde die Ortsfeuerwehr Sehnde zur kommunalen Entlassungstraße alarmiert. Im Bereich des Wertstoffhofs war die komplette Fahrbahn überschwemmt. Bereits am Vortag wurde die Straße teilweise gesperrt. Die Einsatzkräfte setzen eine Feuerlöschkreiselpumpe und eine Schmutzwasserpumpe ein. Mit einem Drehleitereinsatz wurde eine Hochleistungspumpe an einem Düker in Stellung gebracht. Dadurch konnten die Wassermassen seitlich der Straße abgepumpt werden. Der Einsatz dauert zur Stunde noch an.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Sehnde mit vier Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften.





Hochwasser im Bereich Lachtehausen-Florian Persuhn



Text: Florian Persuhn
Foto: Florian Persuhn



Hochwassergefahr in Südniedersachsen - einige Pegel erreichen Meldestufe 3

Südniedersachsen, 27.05.2013
In Südniedersachsen hat es in der Nacht von Samstag auf Sonntag kräftig geregnet: Es gab Niederschlagsmengen von 60 bis 90 Liter pro Quadratmeter Die Hochwasservorhersagezentrale und der Überregionale Hochwassermeldedienst des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) sind weiter im Dienst.
Unter www.nlwkn.niedersachsen.de oder www.pegelonline.nlwkn.niedersachsen.de/Start gibt es ausführliche Informationen zum weiteren Geschehen: Die Pegelkarte und die Übersicht aller aktuellen Messwerte ist besonders zu empfehlen, ebenso die aktuellen Warnhinweise.

Die aktuelle Lage (Stand: Montag, 11:30 Uhr):

Die am Wochenende gefallenen Niederschläge haben vielerorts zu einem starken Ansteigen der Wasserstände in den Flüssen insbesondere in Südniedersachsen geführt. An vielen Pegeln in Niedersachsen sind die Hochwassermeldestufen überschritten worden.

Besonders betroffen ist das Flusseinzugsgebiet der Aller, Leine und Oker. An zahlreichen Pegeln haben die Wasserstände Meldestufe 3 überschritten. Die Wasserstände steigen teilweise weiter.

Nach aktuellen Berechnungen der Hochwasservorhersagezentrale des NLWKN ist an weiteren Pegeln im Ober- und Mittellauf der Aller und ihren Zuflüssen ein Überschreiten der Meldestufe 3 derzeit nicht auszuschließen.

Die Zuflüsse zum Oberlauf der Leine (z.B. Rhume, Gande) haben die Höchststände zum Teil bereits erreicht bzw. werden ab mittags erreicht werden. Die Leine-Oberlaufpegel, insbesondere Leineturm, werden nach aktuellem Stand im Laufe des Tages noch weiter ansteigen und Meldestufe 2 überschreiten können. Der Scheitel wird aber auch hier bis zum Abend erreicht sein. Das Rückhaltebecken Salzderhelden staut weiterhin ein.

Die Pegel der Oker (Schladen, Ohrum, Groß Schwülper) sind steigend. Am Pegel Schladen und Ohrum wird der Höchststand voraussichtlich im Laufe des Nachmittags erreicht sein.

Die Pegel der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung im Unterlauf der Leine und der Aller sind steigend (Neustadt, Marklendorf, Schwarmstedt, Ahlden, Rethem) und werden ebenfalls am Montag noch die Meldestufen 1 und 2 überschreiten.





Anhaltender Regen bereitet der Feuerwehr viel Arbeit-Feuerwehr



Text: Karsten Gurkasch, Feuerwehr Sehnde
Foto: Feuerwehr



Überschwemmung auch in Grasleben

Grasleben, Lk Helmstedt, 27.05.2013
Drei Stunden lang war die Ortsfeuerwehr Grasleben mit Unterstützung der Feuerwehrleute aus Mariental am Sonntagmittag im Einsatz.

An der Ortseinfahrt Grasleben aus Mariental kommend kam soviel Wasser aus dem Wald gedrückt, dass der leider auch verstopfte Bachlauf es nicht mehr schaffte, das Wasser kontrolliert ablaufen zu lassen. Das Wasser floss auf die Straße und mit dem Wasser sehr viel Treibgut.
Die Straße wurde durch die Feuerwehr von der Kreuzung Helmstedter Straße / Südstraße bis nach Mariental für die Dauer des Feuerwehreinsatzes gesperrt. An drei Stellen wurden Maßnahmen durch die Feuerwehr eingeleitet, um das Wasser wieder in geordnete Bahnen zu lenken und überflutete Keller zu verhindern. Es musste sogar ein Bagger eingesetzt werden, um ein verstopftes Rohr wieder freizubekommen. Die Feuerwehr war mit 34 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen im Einsatz.





Celler Feuerwehr im Einsatz aufgrund Dauerregens-Florian Persuhn



Text: Florian Persuhn
Foto: Florian Persuhn



Brand leerstehender Scheune

Hohne, Lk. Celle, 27.05.2013
Beim Brand einer leerstehenden Scheune entstand in der Nacht von Sonntag zu Montag lediglich Sachschaden. Das Feuer brach aus bislang unbekannten Gründen in der Scheune in Hohne aus.

Gegen 01:35 h nahmen Feuerwehrmänner, die wegen Überschwemmungen im Osterbreich von Hohne eingesetzt waren, Brandgeruch wahr und erkannten in einiger Entfernung einen Feuerschein. Als die Brandschützer in der Dorfstraße ankamen, schlugen Flammen aus einer Luke des Gebäudes. Umgehend wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde Lachendorf und aus Pollhöfen zum Brandort entsandt. Durch deren schnellen Einsatz, war das Feuer gegen 02:10 h unter Kontrolle.







Text: Polizeidirektion Göttingen


Wohnhausbrand

Hodenhagen, Heidekreis, 27.05.2013
Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in der Nacht zu Montag im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Straße Im langen Felde in Hodenhagen zu einem Schwelbrand.
Alle zehn Bewohner des Hauses blieben unverletzt. Der Schaden liegt bei rund 25.000 Euro. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Feuerwehren Hodenhagen, Ahlden, Eickeloh und Hademstorf waren mit 80 Helfern und 10
Fahrzeugen vor Ort. Die Unterbringung der evakuierten Personen wurde
durch die Samtgemeinde Hodenhagen veranlasst. Die Ermittlungen dauern
an.







Text: Polizei Northeim/Osterode





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