BLAULICHT: Einsätze
Text: Feuerwehr Hamburg
Motorrad und Pkw stießen zusammen
Wache Alsterdorf, 02.06.2013
An der Einsatzstelle in der Alsterkrugchaussee war ein Motorradfahrer mit einem Pkw zusammengestoßen. Dabei wurde der rechte Arm des Motorradfahrers unter der Hinterachse eingeklemmt.
Der 65-jährige männliche Patient wurde mit einem pneumatischem Hebekissen aus seiner Lage befreit und kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.
Text: Feuerwehr Köln
Ausgedehnter Kellerbrand
Mülheim, 02.06.2013
Am Sonntagnachmittag erforderte ein ausgedehnter Kellerbrand einen umfangreichen Schaumeinsatz der Feuerwehr Köln.
Als die ersten Einsatzkräfte gegen 15:00 h den Brandort in der Wallstraße in Köln Mülheim erreichten, drang dichter schwarzer Rauch aus den Kellerschächten. Die Feuerwehr schickte sofort einen Angriffstrupp mit Atemschutzgeräten und einem Strahlrohr ausgerüstet in den Keller, um das Feuer von Innen zu bekämpfen. Aufgrund der enormen Hitze konnten die Einsatzkräfte zunächst nicht bis zum Brandherd vordringen und mussten den Keller wieder verlassen.
Die Bewohner hatten zu diesem Zeitpunkt schon überwiegend ihre Wohnungen verlassen. Da der Zugang zum Brandherd aufgrund der großen Hitze nicht möglich war, hat die Feuerwehr über die Kellerschächte mit insgesamt vier Rohren Löschschaum in den Keller eingelassen. Einzelne Kellerräume waren separat abgetrennt, sodass der Löschschaum den Brandherd zunächst nicht erreicht hat und insgesamt 750 Liter Schaummittelkonzentrat erforderlich waren, um den Keller mit Löschschaum vollständig zu füllen.
Obwohl die Wohnungen in dem Gebäude über offene Gänge an den Treppenraum angeschlossen sind, breitete sich der Rauch vom Kellergeschoss vermutlich über Versorgungsschächte in die Wohnungen der oberen Geschosse aus. Ein Bewohner im zweiten Obergeschoss musste in Folge einer Rauchgaseinatmung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.
Das Feuer beschädigte auch Stromversorgungsleitungen im Keller - 16 Wohnungen wurden stromlos geschaltet. Den Bewohnern wurden Notunterkünfte angeboten; jedoch kamen die meisten bei Bekannten unter oder wollten in die stromlosen Wohnungen zurück.
Im Einsatz waren 43 Einsatzkräfte mit Fahrzeugen von den Feuerwachen Mülheim, Ostheim, Deutz, Innenstadt und Weidenpesch sowie vom Führungsdienst der Branddirektion. Erst nach ungefähr drei Stunden konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Im Laufe des Einsatzes wurden insgesamt 25 Atemschutzgeräte eingesetzt.
Text: Holger Janssen
Motorradunfall endet tödlich
Moordorf, Lk. Aurich, 02.06.2013
In den Mittagsstunden des vergangenen Sonntags wurde die Feuerwehr Uthwerdum nach Moordorf (Landkreis Aurich) gerufen.
Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person im Kreuzungsbereich Auricher Straße / Ekelser Straße. Neben den Uthwerdumern, die in der Gemeinde Südbrookmerland auf technische Hilfeleistungen spezialisiert sind, wurden auch die Feuerwehren aus Victorbur und Wiegboldsbur alarmiert. Der Gerätewagen „Öl“ der Ortsfeuerwehr Münkeboe-Moorhusen machte sich ebenfalls auf den Weg zur Einsatzstelle, um auslaufende Betriebsstoffe zu beseitigen. Vor Ort angekommen bot sich den Helfern ein schreckliches Bild. Ein Motorradfahrer war mit einem Pkw zusammengestoßen. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Fahrer des Pkw konnte glücklicherweise ohne Eingreifen der Feuerwehr aus seinem Pkw befreit werden, sodass die eingesetzte Feuerwehr lediglich die Absicherung der Einsatzstelle übernehmen mussten.
Als äußerst ärgerlich wurde hier das Verhalten zahlreicher Gaffer empfunden. Ohne sich um die Anweisungen der Einsatzkräfte zu kümmern, bahnten sie sich ihren Weg zur Unfallstelle und machten dort Film- und Videoaufnahmen mit den Kameras ihrer Mobiltelefone. Nicht selten sind solche Bilder bereits kurz darauf in sozialen Netzwerken zu finden. Feuerwehrkräfte schirmten den Verstorbenen mit Decken und Planen vor den Blicken der Unbeteiligten ab, bis dieser von einem Bestatter abgeholt wurde.
Text: Polizei Nienburg / Schaumburg
Mülleimer und Papiercontainer angesteckt
Zeugen gesucht!
Nienburg, Lk. Nienburg , 02.06.2013
Am Sonntagabend um 23:40 h wurde ein Nienburger beim Gassigehen mit seinem Hund auf zwei qualmende Mülleimer und einen qualmenden Papiercontainer in der Rühmkorffstraße beim VHS-Gebäude aufmerksam.
Mit einem Feuerlöscher konnten Mitarbeiterinnen des DRK-Heimes das Feuer eindämmen. Von dem Zeugen wurden zwei junge männliche Personen, von denen eine einen roten Kapuzenpullover trug, beobachtet. Beide entfernten sich zügig in Richtung Kreuzkirche. Durch das Feuer wurde eine Papiertonne völlig zerstört und die angrenzende Hecke in Mitleidenschaft gezogen.
Mögliche weitere Zeugenhinweise nimmt die Polizei Nienburg unter 05021/97780 entgegen.
Text: Polizeidirektion Hannover
45-Jähriger gegen Baum auf B3
Pattensen, Region Hannover, 02.06.2013
Gegen 16:15 h ist ein 45-Jähriger zwischen Pattensen und Arnum mit seinem Pkw von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Der Mann hat sich dabei schwere Verletzungen zugezogen.
Bisherigen Ermittlungen zufolge war der 45-Jährige mit seinem Fiat Punto auf dem rechten Fahrstreifen der B 3 in Richtung Arnum unterwegs gewesen. Etwa 300 Meter vor der Verengung auf eine Fahrspur verlor er aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen. Er geriet nach rechts auf den Grünstreifen, touchierte mit der rechten Fahrzeugseite einen Baum und prallte anschließend frontal gegen einen weiteren Baum. Der 45-Jährige wurde von zwei Zeugen - sie kamen dem Unfallfahrzeug entgegen - aus dem Wrack geborgen und zunächst von einem zufällig vorbeifahrenden Arzt erstversorgt. Ein Rettungswagen brachte ihn anschließend mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik. An dem Fiat Punto entstand Totalschaden.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Einsatzkräfte finden Toten unter Brandschutt
Wesendorf, Lk. Gifhorn, 02.06.2013
Einen Toten forderte der Brand eines Wochenendhauses am Sonntagabend in dem Wochenendhausgebiet Am Pilz in der Gemarkung Wesendorf, unweit der Bundesstraße 4.
Gegen 21:30 h meldeten mehrere Anwohner den Einsatzleitstellen von Polizei und Feuerwehr einen Gebäudebrand im Ferienhausgebiet Am Pilz. Kurze Zeit später trafen mehr als 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Wesendorf, Wahrenholz und Westerholz am Brandort ein.
Das Wochenendhaus brannte jedoch schon in voller Ausdehnung. Gegen 23:00 h hatten die Feuerwehrleute den Brand gelöscht, das Haus war dennoch bis auf Teile der Rückwand komplett niedergebrannt.
Nach Abschluss der Löscharbeiten fanden Einsatzkräfte einen Toten unter dem Brandschutt, der bis dato aber noch nicht identifiziert ist. Möglicherweise handelt es sich um den 65-jährigen Eigentümer, der das Wochenendhaus alleine bewohnt hatte.
Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an, ebenso die Ermittlungen zur Klärung der Identität des aufgefundenen Toten.

Text: Florian Persuhn
Foto: Florian Persuhn
Hochwasser bedroht Altenheim
Celle, Lk. Celle, 02.06.2013
Am Abend rückten die Einsatzkräfte der Celler Feuerwehr in ein Altenheim in der Jägerstraße aus. Große Teile des Hofes, des Kellers, der Küche und Teile des Erdgeschosses standen unter Wasser. Eigene Hochwasserschutzmaßnahmen (Sandsackmauer und Tauchpumpen) des Betreibers konnten die Wassermassen nicht mehr halten.
Durch die Einsatzkräfte der Celler Feuerwehr wurde ein Sandsackwall errichtet sowie die im Keller befindliche Küche ausgepumpt. Nachdem der Wall fertig gestellt war, wurde mit Tauchpumpen und einer Fahrzeugpumpe der vom Wall geschützte Bereich abgepumpt. So wurde ein erneutes Eindringen des Wassers in das Gebäude verhindert.
Die Einsatzkräfte freuten sich sehr über die spontane Verpflegung durch das Altenheim mit Warm- und Kaltgetränken, Würstchen und Kuchen.
Im Einsatz waren fünf Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Celle – Hauptwache.
Bereits am Samstag rückten die Celler Feuerwehr in die Straße „Texas“ aus. Auch hier wurde ein Sandsackwall errichtet, um Wohngebäude vor den Wassermassen zu schützen.
Text: Polizeiinspektion Celle
Container angezündet
Zeugen gesucht!
Bergen, Lk. Celle, 02.06.2013
Am Sonntagabend brannten auf zwei Schulgeländen in Bergen mehrere Container. Zunächst entdeckte ein Zeuge auf dem Gelände der Anne-Frank-Schule einen qualmenden Container. Zwei Stunden später wurde ein Feuer auf dem Gelände der Hermann-Ehlers-Oberschule gemeldet.
Gegen 17:55 h bemerkte eine Anwohnerin Qualm aus einem Müllcontainer auf dem Gelände der Anne-Frank-Schule. Die Feuerwehr Bergen wurde alarmiert und löschte den Brand kurze Zeit später ab.
Gut zwei Stunden später meldete ein Autofahrer, dass er im Vorbeifahren an der Hermann-Ehlers-Oberschule einen Brand im Innenhof entdeckt hatte. Dort brannten insgesamt vier Container und deren Inhalt. Wieder rückte die Feuerwehr der Stadt Bergen aus und löschte den Brand. In beiden Fällen geht die Polizei davon aus, dass die Container von Unbekannten in Brand gesetzt wurden.
Wer Hinwiese zu den beschriebenen Taten geben kann, wird gebeten sich mit der Dienststelle in Bergen unter der Telefonnummer 05051/471660 in Verbindung zu setzen.
Für die polizeilichen Ermittlungen sind vor allem Hinweise zu Personen die sich zur fraglichen Zeit im Bereich der beiden Schulen aufgehalten haben von großer Bedeutung.
Text: Lena Kläfker
Ast beseitigt
Wölpinghausen, Lk. Schaumburg, 02.06.2013
Am Sonntagabend gegen 19:55 h wurde die Feuerwehr Wölpinghausen zu einer technischen Hilfeleistung im Bereich der L 371, Spießingshol Richtung Pollhagen, alarmiert.
Ein etwa 10 cm dicker Ast hing in einer Höhe von ca 3m quer über der Fahrbahn. Der Ast wurde von der Feuerwehr abgesägt, sodass keine Gefahr für Lkw mehr bestand.
Neben der Feuerwehr Wölpinghausen war auch ein Fahrzeug der Polizei Stadthagen im Einsatz.

Text: Stefan Braun
Foto: Stefan Braun
Brand verlief glimpflich
Jork, Lk. Stade, 02.06.2013
Glimpflich verlief der Brand eines Wäschetrockners am Sonntagmorgen im Fährhaus Kirschenland in Jork-Wisch.
Gegen 09:00 h war ein Brand ausgebrochen und hatte schnell eine starke Verqualmung ausgelöst. Bei dem Versuch, das Feuer selber zu löschen, zog sich ein Angestellter eine Rauchvergiftung zu und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Zwei weitere Personen erlitten leichtere Rauchvergiftungen und konnten vor Ort behandelt werden.
Die Feuerwehren Jork und Borstel waren mit 30 Einsatzkräften vor Ort, liessen sofort das Gebäude räumen und brachten den Wäschetrockner ins Freie. Anschließend wurde der betroffene Gebäudeteil belüftet.
Beim Ausbruch des Brandes waren etwa 30 Personen im Gebäude, teilweise Übernachtungsgäste einer gestrigen Hochzeitsfeier. Da den Einsatzkräften im Anfang die Zahl der vom Brandrauch Betroffenen nicht eindeutig klar war, wurden sicherheitshalber ein Notarzt, zwei Rettungswagen sowie ein „Org.-Leiter“ des Landkreises zur medizinischen Koordination an die Einsatzstelle entsandt und konnten sich vor Ort auf die Versorgung der drei Rauchvergifteten konzentrieren.
Vorsichtshalber wurde auch die Messgruppe des Landkreises eingesetzt, um sicherzustellen, dass die Räume des Hotel- und Restaurantbetriebes am Ende frei von Schadstoffen sein würden.
Ausser am Trockner kam es zu keinem weiteren Brandschaden, sodass die Schadensumme überschaubar ist, bezüglich der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
Text: Stefan Müller
Brennende Waschmaschine
Garbsen, Region Hannover, 02.06.2013
Am Sonntagmittag gegen 12:30 h bemerkte die Bewohnerin einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Vulmahnstraße in Altgarbsen eine Rauchentwicklung im Badezimmer im Bereich der Waschmaschine.
Geistesgegenwärtig schloss sie alle Türen in der Wohnung, schaltete die Sicherungen der Waschmaschine aus und alarmierte die Feuerwehr über Notruf.
Die Ortsfeuerwehr Garbsen rückte mit beiden Löschzügen aus.
An der Einsatzstelle empfing die Mieterin die Feuerwehr und konnte sie entsprechend einweisen.
Alle weiteren Bewohner des Hauses hatten dieses schon verlassen, sodass sich die Feuerwehr auf die Bekämpfung des Brandes konzentrieren konnte.
Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr in die betroffene Wohnung vor.
Die Badezimmertür wurde zuerst mit einem sogenannten Rauchverschluss - einem speziellen Vorhang, der eine Rauchausbreitung aus dem Brandraum heraus verhindert - verschlossen. Anschließend konnte mit wenigen Litern Wasser die in Flammen stehende Waschmaschine abgelöscht werden.
Durch die brennenden Kunststoffteile der Waschmaschine kam es zu einer starken schwarzen Rauchentwicklung, die sich im ganzen Badezimmer niederschlug.
Die Feuerwehr setzte anschließend noch ein Druckbelüftungsgerät ein, um den Brandrauch aus dem Zimmer zu befördern.
Die ersten Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle danach wieder verlassen.
Mit einer Wärmebildkamera wurde anschließend der Brandraum auf mögliche Brandnester kontrolliert. Es konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden.
Die Feuerwehr brauchte keine weiteren Löscharbeiten durchführen.
Nach etwa einer halben Stunde rückten auch die letzten Einsatzkräfte wieder ein.
Die Feuerwehr Garbsen war mit sechs Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften im Einsatz.
Ein Rettungswagen aus Hannover war ebenfalls vor Ort, musste aber nicht zum Einsatz kommen.

Text: Joachim Riese
Foto: Markus Braun
Küchenbrand in Mehrfamilien-Wohnhaus
Emden, 02.06.2013
Zu einem Küchenbrand wurde der Löschzug der hauptberuflichen Wachbereitschaft, die I. und II. Einheit der Ortsfeuerwehr Stadtmitte und die Atemschutz-Notfallgruppe aus Wybelsum gestern Abend gegen 22:00 h in den Stadtteil Port Arthur/Transvaal gerufen.
In einer Wohnung im 3. Obergeschoss einer Wohnung war eine Pfanne mit Fett, die auf einem Herd stand, in Brand geraten. Die Bewohner der Wohnung, eine 42-jährige Frau und ein 50-jähriger Mann konnten sich unverletzt retten.
Aufgrund des schnellen und massiven Eingreifens der Einsatzkräfte, die mit 26 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen vor Ort waren, konnte der Brand zügig gelöscht und die übrigen Bewohner durch die Feuerwehr unverletzt aus
dem Haus geleitet werden. Zum Einsatz kam eine Wärmebildkamera, um nach versteckten Glutnestern zu suchen sowie ein Hochleistungslüfter, um das Gebäude rauchfrei zu machen. Da die Brandwohnung nicht mehr bewohnbar war, konnten die Geschädigten die Nacht bei Bekannten unterkommen. Alle anderen Hausbewohner konnten in ihre Wohnungen in der Hansastraße zurückkehren.
Für die Feuerwehr und den Rettungsdienst war der Einsatz nach 90 Minuten beendet.
Text: Tobias Slabon, Feuerwehr Hannover
Brand in einem Entsorgungsbetrieb
Hannover-Misburg, 02.06.2013
In einem Entsorgungsbetrieb in Hannover Misburg kam es in der Nacht aus ungeklärter Ursache zu einem Schwelbrand in einem Holzschnitzelhaufen. Durch einen schnellen und umfangreichen Einsatz durch die Feuerwehr konnte ein Schaden verhindert werden. Verletzt wurde niemand.
Um 03:30 h wurde die Feuerwehr Hannover durch den Sicherheitsdienst des Betriebes in die Entsorgungsfirma alarmiert. Vor Ort stelle sich nach ersten Erkundungen durch den Einsatzleiter heraus, dass sich in einem Holzschnitzelhaufen ein Schwelbrand entwickelt hatte. Sofort wurden Löschmaßnahmen über ein Wenderohr der Drehleiter und ein handgeführtes Rohr eingeleitet. Dadurch konnte das Feuer innerhalb kürzester Zeit unter Kontrolle gebracht werde. Im weiteren Einsatzverlauf wurde der Holzhaufen dann mit Schaummittel abgedeckt, um ein weiteres Brennen zu unterbinden.
Gegen 05:00 h war der Einsatz für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover beendet. Im Einsatz waren der 5. Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Misburg, ein Großtanklöschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache 2 sowie der Rettungsdienst.
Text: Polizeidirektion Göttingen
Verkehrsunfall mit schwerverletzter Person
Rosdorf, Lk. Göttingen, 02.06.2013
Ein 51-jähriger Göttinger befuhr mit seinem Pkw den mittleren Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn in nördliche Richtung.
Nachdem er einen Pkw überholt hatte, wechselte dieser auf den rechten Fahrstreifen und erkannte einen dort fahrenden, langsameren Pkw zu spät. Um eine Kollision zu vermeiden, wich der 51-Jährige nach links aus und kam dabei ins Schleudern. Er prallte in die Mittelschutzplanke und wurde von dort zurück, über die drei Fahrstreifen, zur Außenschutzplanke geschleudert. Hier wurde er durch die Wucht des Aufpralles über die Leitplanke katapultiert und rutschte noch etwa 100m über eine, parallel zur BAB verlaufende, befestigte Zufahrt.
Hinzukommende Zeugen leisteten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Der Fahrzeugführer wurde schwerverletzt in das Universitätsklinikum Göttingen verbracht. Ein im verunfallten Pkw aufgefundener Hund wurde durch die Feuerwehr Göttingen der Tierklinik zugeführt.
Text: Polizei Salzgitter
Mülltonnenbrand
Wolfenbüttel, Lk.Wolfenbüttel, 02.06.2013
Am Samstag gegen 23:44 h wurde der Polizeidienststelle der Brand von
Mülltonnen gemeldet.
Vor Ort stellten die Beamten fest, dass vier 1.100 l-Müllcontainer brannten. Die Flammen griffen auf die Holzumzäunung und zwei dort stehende Büsche über. Durch die Hitzeentwicklung wurde auch ein geparkter Pkw leicht beschädigt.
Es ist ein geschätzter Schaden von 3.400 Euro entstanden.

Text: Marc Henkel
Foto: Marc Henkel
Nächtliche Fahrt endet tödlich
Nienburg, Lk. Nienburg, 02.06.2013
Es ist 00:43 h am Sonntag, als die Feuerwehr Nienburg zu einer Personensuche alarmiert wurde.
Der Grund für die Suche offenbarte sich den Feuerwehrleuten an der Einsatzstelle. Ein 18-jähriger Nienburger war aus bislang ungeklärter Ursache auf dem Kräher Weg von der Straße abgekommen und gegen zwei Bäume geprallt. Dabei wurde der Fahrer aus seinem Opel Cabrio geschleudert. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des 18-Jährigen feststellen. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich weitere Personen im Unfallfahrzeug befunden haben, wurde die Feuerwehr zur Suche im Umkreis alarmiert. Die Suche blieb jedoch erfolglos.
Die Mitglieder der Feuerwehr Nienburg, die mit neun Mitgliedern vor Ort waren, leuchteten die Einsatzstelle weiträumig aus, da sich das Trümmerfeld über mehrere hundert Meter erstreckte. Während der Einsatzmaßnahmen blieb der Kräher Weg komplett gesperrt.
Text: Feuerwehr Hamburg
Hilfe bei Wasserrohrbruch
Wache Harburg, 01.06.2013
Die Polizei meldete der Rettungsleitstelle der Feuerwehr einen Wasserrohrbruch auf der Hannoverschen Straße, wodurch ein Kastenwagen bereits in der Straße eingesackt war.
An der Einsatzstelle war eine 500mm-Transportleitung gebrochen und hatte auf ca. 500m Länge die Fahrbahn über- und unterspült. Hierdurch war auch der Kastenwagen in den Untergrund eingesackt. Zusätzlich waren durch das Wasser ein Einfamilienhaus und eine KFZ-Werkstatt dahingehend betroffen, dass Keller vollliefen.
Die Einsatzstelle konnte erst den Wasserwerken übergeben werden, nachdem zwei Bautrupps eintrafen, die Versorgungsleitung abschieberten und so den Wasserpegel deutlich senkten.
Text: Polizeidirektion Hannover
Feuer im Hauswirtschaftsraum
Uetze, Region Hannover, 01.06.2013
Bei dem Brand in der Wohnung eines Zweifamilienhauses an der Obershagener Straße in Hänigsen am Samstagnachmittag bleibt die Ursache weiterhin unklar.
Das Feuer war gegen 16:45 h im Hauswirtschaftsraum der im hinteren Teil des Gebäudes liegenden Wohnung ausgebrochen.
Die Ermittler haben heute den Brandort untersucht. Die Ursache bleibt ungeklärt, allerdings schließen die Beamten eine vorsätzliche
Brandstiftung mit hoher Wahrscheinlichkeit aus. Sämtliche
Räumlichkeiten sind durch Rußniederschlag in Mitleidenschaft gezogen und unbewohnbar.
Text: Polizeidirektion Göttingen
Verkehrsunfall mit mehreren Beteiligten
Hedemünden, Lk. Göttingen, 01.06.2013
Ein 48-jähriger Göttinger befuhr mit seinem Kleintransporter die BAB 7 in Richtung Göttingen auf dem rechten Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn.
Aus ungeklärter Ursache geriet er mit seinem Fahrzeug zu weit nach rechts auf den Standstreifen und kollidierte dort ungebremst mit einem
liegengebliebenen, ordnungsgemäß gesicherten Sattelzug. Der Kleintransporter wurde dabei vollständig aufgeschlitzt, stark deformiert und kam quer zur Fahrtrichtung zum Stillstand, dabei zog sich der Fahrzeugführer Verletzungen des Kopfes zu. Ein 61-jähriger Fahrzeugführer aus Rosdorf erkannte das querstehende Fahrzeug zu spät und kollidierte mit dem Kleintransporter. Hierbei entstand lediglich Sachschaden. Ein im Fahrzeug des Unfallverursachers befindlicher Hund wurde schwerstverletzt und durch die Feuerwehr der Tierklinik Göttingen zugeführt.
Die Autobahn musste für mehr als zwei Stunden wegen Rettungs-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten vollgesperrt werden.
Text: Polizeidirektion Hannover
Brand in Kellerraum
Hannover, 01.06.2013
Gegen 23:40 h ist es in einem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses an der Göttinger Straße (Linden) zu einem Brand gekommen.
Ein 25-jähriger Hausbewohner hatte das Feuer Samstagnacht bemerkt und daraufhin die Rettungskräfte verständigt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge, geriet offensichtlich in einem Abstellraum des Gemeinschaftskellers gelagerter Hausrat in Brand. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist zurzeit noch ungeklärt.
Text: Gerald Senft
Mehrere kleinere Einsätze
Laatzen, Region Hannover, 01.06.2013
Zu mehreren kleineren Einsätzen rückte die Ortsfeuerwehr Laatzen am Freitag (31.05.13) aus:
Am Freitag um 13:16 h heulten in Laatzen die Sirenen, weil die Brandmeldeanlage (BMA) der Seniorenresidenz in der Mergenthaler Straße ausgelöst hatte. Vor Ort gab es für die 18 Einsatzkräfte mit ihren drei Fahrzeugen schnell Entwarnung, es waren nur Bratkartoffeln angebrannt.
In der Nacht zu Sonnabend um 02:58 h riefen die Melder erneut zu einem Einsatz: In der Hohenrode hatte ein Mann den Hausnotruf gedrückt. Da er auch auf den Rückruf der Notrufzentrale nicht antwortete, wurde die Tür gewaltsam geöffnet. Glücklicherweise war er nicht verletzt, er hatte nur aus Versehen den Knopf gedrückt und schlief nun tief und fest im Bett.
Am Sonnabend (01.06.13)gegen 11:43 h piepten die Melder der Ortsfeuerwehr erneut und riefen abermals zu Victors-Residenz in die Mergenthaler. In einem anderen Zimmer war nun ebenfalls Essen angebrannt. Nach reichlich Lüften verließen die Feuerwehrleute wieder die Einsatzstelle.
Text: Thomas Krohn
Pkw kommt von Fahrbahn ab
Hannover, 01.06.2013
Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst wurden am frühen Samstagmorgen zu einem Verkehrsunfall an der B 65 in Hannover-Bornum gerufen. Ein Pkw war von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum gefahren.
Um 05:59 h meldete ein Anrufer der Regionsleitstelle Hannover einen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person an der Bornumer Straße. Die Regionsleitstelle alarmierte daraufhin den Rettungsdienst und Kräfte der Feuerwehr.
Bei Ankunft der Einsatzkräfte an der Auffahrt von der Bornumer Straße zur B 65 Fahrtrichtung Empelde konnte ein auf der Seite liegender Pkw an der abschüssigen Böschung der Auffahrt festgestellt werden. Das Fahrzeug war offensichtlich bei trockener Fahrbahn in einer Linkskurve rechts von der Fahrbahn abgekommen.
Das Fahrzeug wurde zunächst mit Geräten der Feuerwehr und einer Seilwinde gegen weiteres Abrutschen und Umkippen gesichert. Der offensichtlich nur leicht verletzte 23-jährige Fahrer war nicht eingeklemmt und konnte schnell durch eine Erstzugangsöffnung durch die Heckscheibe des Fahrzeugs gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Er wurde zur weiteren medizinischen Untersuchung und Versorgung in das Krankenhaus Friederikenstift gebracht.
Das Fahrzeug wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen. Die Unfallursache wird derzeit von der Polizei ermittelt.
Im Einsatz waren 26 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes mit neun Fahrzeugen.
Text: Feuerwehr Hamburg
Küchenbrand
Wachrevier: Wandsbek, 31.05.2013
Aus unbekannten Gründen kam es zu einem Feuer in einer Küche im EG eines viergeschossigen Mehrfamilienhauses.
Die eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr nahmen ein C-Rohr zur Brandbekämpfung vor und konnten den Brand schnell löschen. Trotzdem wurde die Wohnung so stark beschädigt, dass sie unbewohnbar ist.
Die Einsatzstelle wurde an die Polizei zur weiteren Ermittlung übergeben.
Text: Polizei Nienburg / Schaumburg
Rauchmelder verhindert Schlimmeres
Nienburg, Lk. Nienburg, 31.05.2013
Das Rauchmelder Leben retten und Schlimmeres verhindern können, zeigt erneut ein Vorfall vom Freitag in Nienburg.
Gegen 15:55 h stellte eine junge Frau in ihrer Wohnung in der Rabenhorst einen Topf Milch auf den Herd. Die 19-Jährige nickte kurz ein und wurde durch das Piepen des Rauchmelders rechtzeitig geweckt. Glücklicherweise wurde nur der Topf zerstört. Nach dem heftigen Schreck und einem kräftigen Fensterlüften war alles überstanden.
Text: Polizeiinspektion Celle
Pkw brennt aus
Bergen, Lk. Celle, 31.05.2013
Glück im Unglück hatte eine Autofahrerin aus Bergen am Freitagnachmittag, als der Motor ihres Wagens plötzlich ausfiel.
Die Frau konnte den Wagen noch an den Seitenstreifen lenken und aussteigen. Kurz danach geriet der Motor in Brand. Die Feuerwehr Bergen wurde alarmiert und konnte den Brand löschen. Während die Fahrzeugfahrerin mit dem Schrecken davonkam, war der Pkw nicht mehr zu retten.
Text: Polizeiinspektion Goslar
Pkw geriet beim Schweißen in Brand
Goslar, Lk. Goslar, 31.05.2013
Bei Schweißarbeiten am Mittag des 31.05.13 in einer Autowerkstatt
in der Hildesheimer Str. geriet ein Pkw in Brand. Der Pkw brannte aus
und ein Mitarbeiter des Autohauses wurde durch Rauchgase leicht
verletzt.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Eingeschaltete Herdplatte verursacht kleinen Brand
Moringen, Lk. Northeim, 31.05.2013
Ein 38-jähriger Wohnungsinhaber hatte beim Verlassen der Wohnung nicht bemerkt, dass der Herd noch angeschaltet war.
Aufgrund der Hitze der Herdplatte geriet ein Toaster in Brand. Es kam
zur Rußbildung und die Wand hinter dem Herd wurde geringfügig in
Mitleidenschaft gezogen. Das Feuer wurde durch die Feuerwehr Moringen
gelöscht.

Text: Florian Bergmann
Foto: Florian Bergmann
Rechts in Graben gekippt
Bergkirchen, Lk. Schaumburg, 31.05.2013
Am Freitagnachmittag kurz vor 16:00 h wurden die Feuerwehren Sachsenhagen, Bergkirchen und Wölpinghausen zu einem Einsatz nach Bergkirchen auf der L453 zwischen Bergkirchen und Hagenburg alarmiert.
Kurz nach dem Bergkirchener Ortsschild in Richtung Hagenburg kam ein 40 Tonnen schwerer LKW aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße ab. Nach ca. 70 Metern kippte dieser nach rechts in einen Graben. Der Fahrer kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Bei dem Unfall kam es zu einem Leck an dem Dieseltank. Die Feuerwehren setzten Ölsperren, um ein weiteres Verschleppen des Diesels zu verhindern.
Im Einsatz waren 30 Feuerwehrleute, ein RTW und die Polizei.

Text: Isabell Ehms
Foto: Isabell Ehms
Baum droht auf Wohnhaus neben Kindergartenfest zu stürzen
Beedenbostel, Lk. Celle, 31.05.2013
Am Freitag wurde während eines Kindergartenfestes am Feuerwehrhaus in Beedenbostel eine alte Eiche entdeckt, die drohte, auf ein Haus zu stürzen, welches an ein Seniorenheim grenzt.
Der Ortsbrandmeister, der mit seiner Familie an dem Kindergartenfest teilnahm, sperrte sofort die gefährdete Einfahrt und Bereich um den Baum mit Flatterband ab, um die spielenden Kinder und Bewohner des Seniorenheimes vom Gefahrenbereich fern zuhalten und alarmierte um 17:33 h über die Feuerwehrleitstelle seine Feuerwehr, sowie die Drehleiter aus Celle. Kurz vor 18:00 h spalte der Baum sich unter großem Krach in der Spitze und ein großer Ast brach ab und streifte noch das Dach des betroffenen Hauses, bevor er auf der Einfahrt landete. Kurz danach erreichte die Drehleiter aus Celle die Einsatzstelle, baute sich auf und Esatzkräfte aus Celle und Beedenbostel gingen mit der Motorsäge im Drehleiterkorb um die Baumspitzen zu entfernen sowie die die Einfahrt geräumt.
Im Einsatz waren zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Beedenbostel mit 13 Feuerehrleuten, sowie die Drehleiter aus Celle.
Text: Eilbertus Stürenburg jun.
Vier First Responder-Einsätze
Norderney, Lk. Aurich, 31.05.2013
Am 20.05.13 um 13:50 h wurden die First Responder der Feuerwehr zu einer Erstversorgung Am Kap alarmiert, da sich der Rettungsdienst noch in einen anderen Einsatz befand.
Am 21.05.13 um 05:01 h wurden die First Responder der Feuerwehr zu einer Erstversorgungan der Kreuzung Hafenstraße/ Feldhausenstraße alarmiert, da sich der Rettungsdienst noch in einen anderen Einsatz befand.
Am 24.05.13 um 15:07 h wurden die First Responder der Feuerwehr zu einer Unterstützung des Rettungsdienst östlich FKK Badestrand alarmiert, es musste das Geländefähige Fahrzeug des Rettungsdienst besetzt werden.
Am 29.05.13 um 23:14 h wurde die Feuerwehr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in der Jugendherberge Mühlenstraße alarmiert. Vor Ort konnte weder Rauch noch Feuer festgestellt werden. Die Anlage wurde durch Köperspray ausgelöst. Nach kurzer Zeit konnte die Einsatzstelle wieder verlassen werden.
Hier waren 15 Einsatzkräfte vor Ort.
Am 30.05.13 um 17:50 h wurden die First Responder zu einer Erstversorgung im Alter Postweg alarmiert, da sich der Rettungsdienst Promedica noch in einem anderen Einsatz befand.
Text: Feuerwehr Braunschweig
Kurzes Starkregenereignis
Braunschweig, 31.05.2013
Überwiegend Keller durch Oberflächenwasser und Rückstau aus Kanalisation betroffen – Schwerpunkte im Bereich der nördlichen Innenstadt und der nördlichen Stadteile
Kurze aber sehr heftige Regenfälle haben am Vormittag die Stadt Braunschweig erreicht und innerhalb von wenigen Minuten zahlreiche Keller unter Wasser gesetzt. Betroffen waren dieses Mal nicht die Anlieger der Bachläufe, sondern über den gesamten nördlichen Stadtbereich verteilt Häuser.
Bei den betroffenen Häusern lief das Wasser teilweise direkt durch Fenster und Türen in die Kellerräume, teilweise drückte das Wasser auch durch die überfüllte Kanalisation in die Häuser.
Besonders betroffen ist u.a. ein Altenheim im Siegfriedviertel, bei dem die Feuerwehr derzeit mit zahlreichen Pumpen die Kellerräume vom Wasser befreit.
Im Bereich Lehndorf wurde die B 1 durch Wassermassen überflutet.
Insgesamt bearbeiten zahlreiche Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr bis zum Nachmittag ca. 60 Einsatzstellen.
Wie die Flusspegel auf den heftigen kurzen Regenguss reagieren, ist derzeit noch nicht abschließend zu beurteilen. Allerdings liegen die Wabe und Mittelriede mit ihren Pegelständen derzeit nicht im kritischen Bereich und die Schunter erreicht zumindest im für Braunschweig wichtigen Pegel Glentorf derzeit nur die Meldestufe 2.
Sollten länger anhaltende Regenschauer aufkommen, ist jedoch wieder mit einer Verschärfung der Hochwasserlage zu rechnen.
Die Feuerwehr und die Stadtentwässerung beobachten die Pegelstände ständig, um ggfs. frühzeitig auf Entwicklungen reagieren zu können.
Text: Feuerwehr Braunschweig
Pegel steigen wieder
Warnung!!
Braunschweig, 31.05.2013
Aufgrund von Starkregen im Laufe des Tages im Elm und Harz rechnet die Feuerwehr nach Rücksprache mit der Stadtentwässerung Braunschweig wieder mit steigenden Pegeln an alllen Flüssen, die aus den Bereichen Elm und Harz bzw. Harzvorland gespeist werden.
Derzeit sehen die Prognosen so aus, dass die Höchstwasserstände von Anfang der Woche wieder erreicht werden. Die Wassermassen werden Braunschweig vorraussichtlich am frühen Samstagmorgen erreichen.
Die Feuerwehr warnt die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten mit Lautsprecherdurchsagen.

Text: Feuerwehr Bremen
Foto: Feuerwehr Bremen
Rettung in letzter Sekunde
Bremen, 31.05.2013
Um 12:46 h meldete ein Bürger der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle einen in der Weser treibenden Hund. Die Strömung trieb den Hund auf das Weserwehr zu.
Aufgrund der Meldung wurden die Feuerwache 2 sowie die Feuerwehrtaucher zur Einsatzstelle alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten Passanten die dreijährige Rottweiler-Hündin „Cindy“ mit einem Rettungsring an der Spundwand gesichert. Ein Retten aus dem Wasser war ihnen aufgrund des hohen
Körpergewichtes jedoch nicht möglich.
Cindy und Ihr Herrchen hatten zuvor „Stöckchen holen“ gespielt. Leider schwamm Cindy zu weit auf die Weser, geriet in die starke Strömung und trieb auf das Weserwehr zu. Aufmerksame Passanten warfen dem Tier einen Rettungsring mit Leine zu und zogen es an die Spundwand.
Die mittlerweile eingetroffenen Feuerwehrtaucher stiegen in die Weser, sicherten die Hundedame und schafften sie die Spundwand hinauf.
Überglücklich konnte der Eigentümer seine Hündin in die Arme schließen. Wäre das Tier wenige Meter weiter in den Sog des Weserwehres gezogen worden, hätte es den Zwischenfall mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht überlebt.
Text: Polizeidirektion Göttingen
66 Jahre alte Frau schwer verletzt
Zeugen gesucht!
Hann. Münden, Lk. Göttingen, 31.05.2013
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 80 zwischen Hann. Münden und Hann. Münden-Hedemünden sind am Freitagmorgen gegen 09:25 h eine 66 Jahre alte Frau schwer und ein 56-jähriger Autofahrer leicht verletzt worden.
Die Identität des mutmaßlichen Verursachers ist derzeit unbekannt.
Der ca. 40 Jahre alte Mann in blaugrauer Arbeitskleidung flüchtete kurz nach dem Unfall zu Fuß in Richtung Lippoldshausen. Die Fahndung nach ihm dauert an. Ob es sich bei dem Mann um den Halter des Wagens aus Kassel handelt, ist noch ungeklärt.
Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen prallte der in Richtung Hedemünden fahrende Unbekannte mit seinem VW Golf an der Abzweigung nach Lippoldshausen gegen einen anderen VW Golf, der von der B 80 nach links abbiegen wollte.
Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Linksabbieger auf den Gegenfahrstreifen geschoben, wo ihn ein in Richtung Hann. Münden fahrenden KIA am Heck erfasste.
Bei dem Zusammenstoß wurde die 66 Jahre alte Beifahrerin des "Linksabbieger"-VW-Golf aus Jena schwer verletzt. Der gleichaltrige Fahrer des Wagens blieb unverletzt.
Der 56 Jahre alte KIA-Fahrer aus Hannover erlitt leichte Verletzungen. An seinem Wagen und an dem Pkw aus Jena entstand wirtschaftlicher Totalschaden.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die B 80 in
beide Fahrtrichtungen bis gegen 12:00 h voll gesperrt.
An der Unfallstelle waren 30 Feuerwehrleute der Feuerwehren Hann. Münden, Hedemünden und Lippoldshausen im Einsatz. Sie leiteten bis zum Eintreffen der Polizei sofort die ersten Suchmaßnahmen nach dem Flüchtigen ein.
Von der Polizeiinspektion Göttingen waren sieben Streifenwagen der
Autobahnpolizei, der Polizei Hann. Münden, Dransfeld und Friedland vor Ort bzw. in die anschließenden Fahndungsmaßnahmen eingebunden.
Der gesuchte Unfallfahrer ist ca. 40 Jahre alt und hat schütteres Haar mit Halbglatze. Er ist bekleidet mit einer blau-grauen Arbeitsjacke und -hose.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Hann. Münden unter Telefon 05541/9510 entgegen.

Text: Hartmut Gosink
Foto: Hartmut Gosink
Reisighaufen brannte
Laar, Graf. Bentheim, 31.05.2013
Zu einem Brandeinsatz wurde am Freitag gegen 14:06 h die Ortsfeuerwehr Emlichheim alarmiert.
An der Bahnhofstraße in Laar, Ortsteil Eschebrügge, brannte aus bislang ungeklärter Ursache ein Reisighaufen. Mit zwei Fahrzeugen und 12 Feuerwehrleuten rückte die Emlichheimer Feuerwehr aus. An der Einsatzstelle angekommen, konnte das Feuer rasch gelöscht werden, es waren keine weiteren Kräfte der freiwilligen Ortsfeuerwehr Emlichheim erforderlich.
Die durch die Rettungsleitstelle angeforderte Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach zwei Stunden war der Einsatz beendet.

Text: Kai-Uwe Roßtock
Foto: Kai-Uwe Roßtock
Ortsdurchfahrt überspült
Altgandersheim, Lk. Northeim, 31.05.2013
Ortsdurchfahrt überschwemmt – Stützpunktfeuerwehr Altgandersheim im Einsatz
Nach erneut heftigen Regenmengen am Freitag, den 31.05.13 wurde die gesamte Fahrbahn der Ortsdurchfahrt in Altgandersheim, Stadt Bad Gandersheim auf einer Länge von 100 Metern und einer Höhe von 30 cm überspült.
Altgandersheims Ortsbrandmeister Peter Schnute machte sich ein Bild von der Lage vor Ort und veranlasste um 13:55 h, dass die Feuerwehrleute der Stützpunktfeuerwehr Altgandersheim per Funkalarmempfänger mit dem Alarmstichwort „Hilfe 1 – Fahrbahn überspült“ alarmiert wurden. Bei EEintreffen der Einsatzkräfte war ein Teil des Wassers bereits abgelaufen und blockierte nur noch eine Fahrbahnseite. Zunächst wurden Gullys geöffnet und die Einsatzstelle abgesichert. Weitere Einsatzkräfte überprüften die Wassereinlaufstellen aus Richtung Helmscherode und Gremsheim. Hier wurden die Rechen von Ästen und Unrat befreit. Im Bereich der überspülten Fahrbahn war das Wasser auch abgeflossen und die Fahrbahn konnte von den zurück gebliebenen Schlammspuren gereinigt werden.
Vor Ort machte sich auch Altgandersheim Ortsvorsteher und Ratsherr Heinz-Friedrich Overbeck ein Bild und mahnte den Hochwasserschutz für Altgandersheim und die Heberbörde an. Nach gut einer Stunde war der Einsatz beendet.
Text: Nils Beneke, Feuerwehr Hannover
Lüfter brennt in Produktionshalle
Hannover-Marienwerder, 31.05.2013
Gegen 12:30 h wurde die Feuerwehr Hannover zu einem Feuer in einem Gewerbebetrieb in der Straße Am Leineufer (Stadtteil Marienwerder) alarmiert. In einer Produktionshalle war ein Lüfter in Brand geraten. Eine Sprinkleranlage konnte das Feuer schnell löschen. Menschen wurden nicht verletzt.
Mitarbeiter der Firma bemerkten eine Rauchentwicklung im Deckenbereich einer Produktionshalle und riefen die Feuerwehr. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr unternahmen drei Mitarbeiter Löschversuche. Kurz danach löste die Sprinkleranlage aus und löschte bis auf einige Glutnester den Brand.
Als die Feuerwehr eintraf war die Halle bereits geräumt. Die Feuerwehr kontrollierte das Gebläse und den betroffenen Bereich mit einer Wärmebildkamera. Parallel zu den Nachlöscharbeiten entrauchten sie die noch leicht verqualmte Halle mit zwei Drucklüftern.
Vorsorglich wurden die drei Mitarbeiter vom Betriebsarzt untersucht. Sie hatten Glück und wurden nicht verletzt.
Zur Brandursache und zum Sachschaden kann die Feuerwehr keine Angaben machen.
Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit 10 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort.

Text: Hartmut Gosink
Foto: Hartmut Gosink
Umgestürzter Baum blockiert B 403
Emlichheim, Graf. Bentheim, 31.05.2013
Für die Freiwillige Ortsfeuerwehr Emlichheim hieß es am Freitagvormittag den 31.05.2013 gegen 10:46 h „H1 Alarm (Hilfeleistung ohne Eile) Baum auf der Coevordener Straße (B403) in Laar, Ortsteil Eschebrügge“.
Die Emlichheimer Ortsfeuerwehr rückte mit einem Fahrzeug und sechs Einsatzkräften zur Einsatzstelle aus. Mit der Kettensäge wurde der Baum zersägt. Die Fahrbahn war nach einer halben Stunde wieder frei für den Straßenverkehr.
Text: Feuerwehr Hamburg
400 l Kraftstoff laufen in Graben
Wachrevier: Altona , 30.05.2013
Aus ungeklärter Ursache riss sich ein Lkw den mit ca. 800l beladenen Kraftstofftank auf. Hierdurch liefen ca. 400l Kraftstoff aus und in einen Graben hinein.
Die Feuerwehr fing die restliche Menge Kraftstoff auf und streute ausgelaufenen Kraftstoff mit Bindemittel ab. Im Bereich des Grabens wurden Ölschlängel ausgebracht.
Die Einsatzstelle wurde an die BSU übergeben.
Text: Feuerwehr Hamburg
Schwelbrand in Hallenwand
Wachrevier: Billstedt, 30.05.2013
Die Feuerwehr wurde aufgrund eines Schwelbrandes in der Isolierung einer Hallenwand auf ein Speditionsgelände gerufen.
Bei Eintreffen der Feuerwehr war eine leichte Rauchentwicklung und deutliche Wärme in einer Wand feststellbar.
Um an den Brandherd zu gelangen, wurde die Trapezbleckverkleidung der Halle mit Blechreißern und einem hydraulischen Spreizer geöffnet. Die in der Isolierung befindlichen Glutnester wurden abgelöscht. Anschließend wurde der Bereich mit einer Wärmebildkamera überprüft.
Text: Feuerwehr Hamburg
Flüssiges Gefahrgut aus Lkw
Wachrevier: Harburg, 30.05.2013
Aus ungeklärter Ursache trat aus einem Lkw geringe Mengen flüssiges Gefahrgut aus.
Die Feuerwehr erkundete die Leckage, dichtete diese ab und streute das ausgetretene Gefahrgut mit Chemikalienbinder ab.
Text: Holger Schmalfuß
Angebranntes Essen sorgt für Einsatz der Feuerwehr
Nordhorn, Graf. Bentheim, 30.05.2013
Zum zweiten Einsatz, nach dem "Gas-Alarm" am frühen Abend, wurde die Feuerwehr Nordhorn am Abend um 19:45 h gerufen.
Die Brandmeldeanlage einer Seniorenwohnanlage im Stadtteil Stadtflur hatte ausgelöst, die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zögerte nicht und löste den Alarm für die Feuerwehr Nordhorn aus.
Als die Feuerwehr mit den KdoW und LF 20/16-1 vor Ort waren, fanden sie jedoch statt eines offenen Feuers lediglich eine etwas verbrannte Speise auf dem Herd einer Wohnung vor.
Die Feuerwehr konnte nach kurzer Zeit wieder einrücken.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Brand in Motorraum
Lüneburg, Lk. Lüneburg, 30.05.2013
Aufgrund eines technischen Defekts im Bereich des Luftfilters geriet der Motorraum eines Pkw VW Beetle in den späten Abendstunden in der Wilhelm-Leuschner-Straße auf dem dortigen großen Parkplatz in Brand. Es entstand gegen 23:00 h ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.
Text: Polizei Braunschweig
90-Jährige nach Schwelbrand tot aufgefunden
Braunschweig, 30.05.2013
Nach einem Schwelbrand in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses am John-F.-Kennedy-Platz, wurde die 90-jährige Bewohnerin am Donnerstagvormittag tot aufgefunden.
Eine Zugehfrau hatte die Verstorbene gegen 11:30 h im verschlossenen Schlafzimmer entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Löscharbeiten waren allerdings nicht mehr erforderlich, da das Feuer bereits erloschen war.
Brandermittler der Kriminalpolizei schließen ein Fremdverschulden aus.
Den mit starker Rauchentwicklung verbundenen Schwelbrand dürfte eine auf das Bett umgestürzte Stehlampe ausgelöst haben, die eingeschaltet war.
Die Temperatur der heißen Halogenglühbirne dürfte ausgereicht haben, die Matratze zu entzünden, sodass die Frau infolge dessen eine Rauchgasvergiftung erlitt.
Auch die Zugehfrau wurde vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Verkehrsunfall mit Linienbus
Eime, Lk. Hildesheim, 30.05.2013
Am 30.05.13, gegen 15:05 h, befährt ein Linienbus eines Northeimer Busunternehmens, die L 482 aus Eime kommend, in Richtung Esbeck.
Im Verlauf einer leichten Linkskurve ca. km 4,3, geriet der Bus aus bisher unbekannter Ursache in den rechten Seitenraum, rutschte in den Graben und stieß schließlich frontal gegen einen Straßenbaum. Der Fahrer, ein 57-jähriger Gronauer, wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr mit Hilfe der Rettungsschere aus dem Fahrzeug geborgen werden. Der Fahrer kam schwer verletzt in ein Hildesheimer Krankenhaus.
An dem Bus entstand wirtschaftlicher Totalschaden in bisher unbekannter Höhe. Der im Frontbereich völlig zerstörte Bus musste durch ein Hildesheimer Bergungsunternehmen mit Hilfe zweier Autokräne
(100t und 80t) geborgen werden.
Die L 482 blieb in der Zeit von 15:05 h bis 22:00 h komplett
gesperrt. Der Fahrzeugverkehr wurde örtlich ab/umgeleitet.
Text: Polizei Salzgitter
Wohnhausbrand
Heere, Lk. Salzgitter, 30.05.2013
Am Donnerstagnachmittag gegen 16:46 h geriet aus bisher ungeklärter
Ursache in einer Garage in Heere ein Pkw in Brand. Das Feuer breitete
sich dann von der Garage auf das Dach des angrenzenden Einfamilienhauses aus.
Die Bewohner des Einfamilienhauses, 81 und 83 Jahre alt, hielten sich bei Brandausbruch im Garten auf, als sie den Brandgeruch wahrnahmen und dann das brennenden Auto in der Garage entdeckten.
Beide Bewohner blieben unverletzt. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.
Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Insgesamt war die Feuerwehr mit Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Salzgitter, den Ortsfeuerwehren aus Baddeckenstedt, Sehlde, Burgdorf, Groß und Kleine Elbe, Gustedst, Oelber, Rhene und Heere am Brandort eingesetzt.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Brandstiftung
Osterode, 30.05.2013
Unbekannte Täter steckten auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände Osterode das Trafohaus in Brand, was heute noch als Stromverteilerstelle genutzt wird.
Das ehemalige Büro des Trafohauses, was überwiegend mit alten Akten der Bundeswehr gefüllt war, brannte vollständig aus.
Der entstandene Schaden wird auf 15.000 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei Osterode, Tel. 05522/508-0, entgegen.
Text: Torsten Baxmann
BMA ausgelöst
Springe, Region Hannover, 30.05.2013
Am 30.05.13 um 11:57 h wurde die Ortsfeuerwehr Springe zum Diakoniezentrum an der Jägerallee alarmiert, nachdem die automatische Brandmeldeanlage des Objekts ausgelöst hatte.
Vor Ort stellte sich jedoch schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Grund für die Alarmauslösung war eine Staubentwicklung durch Schleif- und Malerarbeiten.
Der Feuerwehreinsatz war nach ca. 20 Minuten beendet. Im Einsatz waren 13 Einsatzkräfte mit drei Einsatzfahrzeugen.
Text: Olaf Rebmann
Feuerwehren im Lk. Celle in erhöhter Alarmbereitschaft
Landkreis Celle, 30.05.2013
„Alle Feuerwehrleute im Landkreis Celle sind wegen der anhaltenden Hochwassergefahr in erhöhter Alarmbereitschaft“, so Kreisbrandmeister Dirk Heindorff gerade eben am Donnerstagnachmittag, den 30. Mai 2013, um 17:30 h.
Heute am Vormittag mussten in Winsen/Aller Feuerwehrleute ausrücken, um unter anderem Sandsäcke zu füllen, da die Aller im Gemeindegebiet Winsen, wie aber auch im gesamten Landkreis Celle, steigt und das Wasser langsam in Wochenendgebiete fließt. „Zurzeit haben wir eine kleine Ruhephase und die Feuerwehrleute können sich auf kommende Einsätze vorbereiten und sich ausruhen“, berichtet Kreisbrandmeister Dirk Heindorff, der selbst ebenfalls seit Sonntag immer wieder zu Hochwassereinsätzen gerufen wurde.
In der Samtgemeinde Flotwedel laufen Feuerwehrleute regelmäßig die Aufwallungen der Aller entlang, um eventuelle Schwachstellen und Schäden rechtzeitig zu erkennen. Laut Gemeindebrandmeister Walter Strothmann liegen 10.000 Sandsäcke und ausreichend Sand bereit, falls es die Lage erfordert diese zu füllen und einzusetzen. In enger Absprachen mit den betroffenen Kommunen werden die aktuellen Pegelstände beobachtet und ausgewertet. In Langlingen liegt der aktuelle Pegelstand (30.05.2013, 17:45 h) bei 5,46 Meter!
„In Winsen/Aller sind alle vorhandenen Überschwemmungsflächen seit Tagen randvoll und der Allerpegel steigt stetig“, wie Winsens Gemeindebrandmeister Willi Lucan bestätigte. In der Stadt Celle sind die Biermannstraße und der Bahnhofstunnel überflutet und mussten gesperrt werden.
Kreisbrandmeister Heindorff teilte weiterhin mit, dass wenn es nötig sein sollte, werden Feuerwehreinsatzkräfte auch aus den nicht vom Hochwasser betroffenen Kommunen im Landkreis Celle mit in den Einsatz eingebunden. „Und wenn Dieses auch nicht ausreichen sollte, werden wir nicht zurückschrecken Kräfte aus anderen Landkreises anzufordern“, so Dirk Heindorff abschließend.
Text: Holger Schmalfuß
Vermeintlicher Gasaustritt
Nordhorn, Graf. Bentheim, 30.05.2013
Ziemlich genau 18:00 h war es, als die Meldeempfänger am frühen Donnerstagabend mit dem Stichwort "Gasaustritt" auslösten.
Bei Unkrautvernichtungsarbeiten mittels Gasbrenner waren durch die Verdunstungskälte große Teile der Gasflasche von außen eingefroren, dazu kam auch nach Verschluss der Flasche ein konstantes Zischen. Dieses Zusammenspiel schien dem Anrufer nicht ganz geheuer, sodass dieser die Feuerwehr alarmieren ließ.
Diese konnte vor Ort sofort Entwarnung geben und dem besorgten Bürger seine Angst nehmen. Der Einsatz war schnell beendet.
Text: York Wendorff, Feuerwehr Hannover
Küchenbrand – 4 Bewohner erleiden Rauchvergiftung
Hannover, 30.05.2013
Um 21:05 h wurde die Feuerwehr Hannover zu einem Küchenbrand in die Legienstraße (Stadtteil Hainholz) gerufen. Bewohner hatten bereits vor Eintreffen der Feuerwehr eigene Löschversuche unternommen und den Brand in der Küche größtenteils gelöscht. Dabei zogen sich vier Bewohner eine leichte Rauchvergiftung zu und wurden vorsorglich in Krankenhäuser transportiert.
Aufgrund der eingehenden Meldung über ein Feuer im Küchenbereich einer Dachgeschosswohnung in der Legienstraße (Stadtteil Hainholz) wurde von der Regionsleitstelle Hannover ein Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Vinnhorst und ein Rettungswagen alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass eine Jugendliche und zwei Kinder die Wohnung bereits verlassen und ein weiterer Bewohner des Mehrfamilienhauses erste Löschversuche unternommen hatte. Alle vier Personen wurden mit Rettungswagen wegen des Verdachts auf eine leichte Rauchvergiftung in Krankenhäuser transportiert.
Ein Atemschutztrupp löschte die Glutnester im Herdbereich und an der Dunstabzugshaube mit einem Kleinlöschgerät ab. Die Einsatzkräfte kontrollierten den betroffenen Bereich mit einer Wärmebildkamera und entrauchten anschließend die noch leicht verqualmte Wohnung mit einem Drucklüfter.
Der Einsatz war um 21:40 h beendet. Es entstand leichter Sachschaden.
Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit neun Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort
Text: Andreas Hamann, Feuerwehr Hannover
Dramatische Rettung einer Radfahrerin aus den Fluten der Leine
Hannover, 30.05.2013
Trotz der Sperrung der L 395 wegen Hochwassers zwischen Hannover-Stöcken und Letter versuchte heute Vormittag eine Radlerin, die Straße zu passieren. Sie stürzte dabei zweimal, wobei sie beim zweiten Fall von den Fluten mitgerissen wurde. Ein aufmerksamer Passant beobachtete das Geschehen und alarmierte sowohl die Feuerwehr als auch die Polizei.
Einsatzkräften der Feuerwehr Hannover gelang es in einer dramatischen Rettungsaktion innerhalb kürzester Zeit die Frau aus dem Wasser zu retten. Sie musste noch vor Ort reanimiert werden.
Um 10:17 h ging im Lage- und Führungszentrum der Feuerwehr Hannover der Notruf eines Passanten ein, der beobachtet hatte, dass eine Radlerin auf der überfluteten L 395 zwischen der Klappenburgbrücke und Letter gestürzt und von der Strömung mitgerissen worden war. Die Frau triebe über eine überflutete Wiese ab, sagte er weiter aus.
Daraufhin wurde ein Großaufgebot zur Wasserrettung alarmiert. Zudem kam der Polizeihubschrauber zum Einsatz.
Den bereits nach wenigen Minuten eingetroffenen Einsatzkräften gelang es sehr schnell, die Person etwa 250 Meter nördlich der überfluteten Straße ausfindig zu machen, wo sich ihr im Wasser treibender Körper in einem Gebüsch verfangen hatte. Der Hubschrauber der Polizei konnte die Fundstelle bestätigen und das mittlerweile eingetroffen Rettungsboot der Feuerwehr zu der Frau dirigieren. Innerhalb weniger Minuten gelang es den Einsatzkräften der Feuerwehr, die Person in das Boot zu ziehen und an die Straße zu transportieren.
Ein Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens reanimierten die ca. 50-jährige Frau noch vor Ort erfolgreich. Anschließend wurde sie in einem überaus kritischen Zustand zur weiteren Behandlung in die Medizinische Hochschule Hannover transportiert, wo sie trotz intensivster Bemühungen bedauerlicherweise heute Nachmittag verstarb. Zur Zeit ist der Feuerwehr weder die Identität noch das Alter der Dame bekannt.
Im weiteren Einsatzverlauf konnte durch den Polizeihubschrauber der Rucksack der Verunglückten ausfindig gemacht und von der Feuerwehr mit einem Boot geborgen werden.
Die vorsorglich alarmierten Rettungstaucher sowie etliche noch auf der Anfahrt befindliche Einsatzkräfte kamen aufgrund des sofortigen Auffindens der Frau sowie der schnellen Rettung mit einem Boot nicht mehr zum Einsatz.
Vor Ort eingesetzt waren insgesamt 24 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit sechs Fahrzeugen.
Text: Andreas Hamann, Feuerwehr Hannover
Fahrzeug versinkt im Hochwasser
Hannover, 30.05.2013
Trotz der Sperrung der Brückstraße (Hannover) / Dorfstraße (Hemmingen) wegen Hochwassers zwischen Hannover-Döhren und Hemmingen, befuhr ein 76-Jähriger heute Nachmittag die Strecke. Sein Fahrzeug geriet dabei nach rechts von der Straße ab und landete in Höhe der Bushaltestelle „Dorfstraße“ im Graben.
Zwei Jugendliche (13 und 15 Jahre alt) eilten dem Mann zur Hilfe und geleiteten ihn ins Trockene. Die Feuerwehr barg das bis fast zur Hälfte versunkene Fahrzeug aus den Fluten.
Um 13:18 h meldete die Polizei dem Lage- und Führungszentrum der Feuerwehr Hannover ein Fahrzeug, welches auf der Brückstraße Richtung Hemmingen im Hochwasser in den Graben gefahren sei. Eine Person befände sich noch im Pkw, wäre jedoch nicht akut gefährdet und auch nicht verletzt. Daraufhin wurden ein Hilfeleistungslöschfahrzeug sowie ein Einsatzleitdienst der Feuer- und Rettungswache 3 alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren zwei Jungendliche im Alter von 13 und 15 Jahren dem 76-jährigen Fahrer barfuss und mit hochgekrempelten Hosen bereits zur Hilfe geeilt, hatten ihn aus seinem Fahrzeug „befreit“ und Richtung Hemmingen ins Trockene geleitet. Der rote Alfa Romeo war indes bis zur halben Fahrzeughöhe in den Fluten versunken.
Da das Hilfeleistungslöschfahrzeug über eine pneumatische Höhenverstellung des Fahrwerks und damit über eine gewisse Watfähigkeit verfügt, konnte die Feuerwehr bis an den Pkw heranfahren. Sodann gelang es den mit Wathosen ausgestatteten Feuerwehrmännern das Zugseil der Seilwinde an dem Alfa Romeo zu befestigen und ihn damit zunächst aus dem Graben und im weiteren Verlauf bis auf den noch nicht überfluteten Bereich der Brückstraße zu ziehen. Dort wurde das Fahrzeug von einem Abschleppwagen aufgenommen und abtransportiert.
Nach eigenen Aussagen des Fahrers war er aus Gedankenlosigkeit in die vom Hochwasser massiv überflutete Straße gefahren. Der Sachschaden an dem Pkw dürfte überaus beträchtlich sein. Hinzu kommen die Einsatz- und Abschleppkosten.
Eingesetzt waren ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und ein Einsatzleitwagen mit insgesamt sechs Einsatzkräften.

Text: Feuerwehr Bremen
Foto: Feuerwehr Bremen
Familienzuführung besonderer Art
Bremen, 30.05.2013
Am heutigen Vormittag erhielt die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle einen Notruf, der eine Entenfamilie in Not schilderte.
Die Einsatzstelle befand sich in der vielbefahrenen Huchtinger Heerstraße. Am Treppenfuß eines Kellerniederganges befand sich eine Entenmutter mit 13 Jungtieren, der dazugehörige Erpel kreiste über dem Haus. Die Küken schafften den Weg treppauf nicht aus eigener Kraft, sodass die Kräfte der Feuerwache vier zu Hilfe kamen. Die Küken wurden in einem Wäschekorb zum nahegelegenen Huchtinger Fleet transportiert und ins Freie entlassen. Dieser Vorgang wurde von der Mutter unter Argusaugen beobachtet. Am Fleet angekommen, schwamm die wiedervereinte Familie in die Freiheit.
Als Dankeschön wurde ein Kollege von einem Küken am Arm liebevoll angeknabbert, glücklicherweise drückte ein anderer Kollege den Auslöser...
Text: Feuerwehr Braunschweig
Bewohnerin stirbt bei Feuer in Schlafzimmer
Braunschweig, 30.05.2013
Am heutigen Donnerstag wurde die Feuerwehr Braunschweig um 11:26 h zu einem Feuer in einem Haus am John-F.-Kennedy-Platz alarmiert.
Der Anrufer schilderte der Leitstelle von einem scheinbar erloschenen Feuer in der Nachbarwohnung und berichtete, dass die Bewohnerin sich noch in der Wohnung befinde. Daraufhin wurden mit dem Stichwort „Feuer Menschenleben in Gefahr“ der B-Dienst, der Löschzug der Hauptfeuerwache sowie Rettungsdienstkräfte alarmiert.
Die sechs Minuten nach der Alarmierung eintreffenden Feuerwehrkräfte fanden eine verrauchte Wohnung vor, in der es im Schlafzimmer gebrannt hatte. Die 90-jährige Bewohnerin lag tot im Schlafzimmer. Das Feuer war bereits erloschen.
Nachdem der Tod durch die Notärztin festgestellt war, konzentrierte sich die Feuerwehr auf Lüftungsmaßnahmen, um den giftigen Brandrauch aus der Wohnung und dem Treppenraum zu entfernen. Das Schlafzimmer wurde mittels Wärmebildkamera abgesucht, es konnten keine Glutnester mehr gefunden werden.
Der Einsatzleiter Torge Malchau: „Vermutlich ist das Feuer in der Nacht ausgebrochen, auf Grund der geschlossenen Tür und Fenster ist das Feuer durch Sauerstoffmangel von selbst erloschen. Ein Rauchmelder im Schlafzimmer hätte hier mit hoher Wahrscheinlichkeit Leben retten können.“
Gefunden wurde die Bewohnerin von einer Bekannten, die einen Schlüssel zu der Wohnung besaß und die Bewohnerin besuchen wollte. Da die Bekannte die verrauchte Wohnung betreten hatte, musste sie mit einer leichten Rauchgasvergiftung vor Ort behandelt und anschließend mit dem Rettungswagen ins städtische Krankenhaus transportiert werden.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Text: Feuerwehr Bremerhaven
Feuerwehr löscht Wohngebäude im Weg 22
Bremerhaven, 30.05.2013
In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag wurde der Feuerwehr Bremerhaven um 23:09 h ein Gartenlaubenbrand im Weg 22 Ortsteil Twischkamp gemeldet.
Beim Eintreffen des Löschzuges stellte sich heraus, dass ein Gebäude von ca. 25 m² mit mehreren Anbauten in Vollbrand stand. In dem Gebäude sind zwei Anwohner gemeldet, woraufhin ein Notarzt, ein Rettungswagen und die Freiwillige Feuerwehr Lehe nachgefordert wurden.
An der Einsatzstelle wurden mehrere Trupps unter schweren Atemschutz zur Brandbekämpfung im Innen- und Außenangriff eingesetzt. Aufgrund von Einsturzgefahr des Daches, konnte das Gebäude zeitweise nicht mehr von Einsatzkräften betreten werden.
Nach kurzer Zeit wurden die Anwohner des Hauses von der Polizei außerhalb der Einsatzstelle ausfindig gemacht, sodass zu keiner Zeit Menschen in Gefahr waren.
Um verdeckte Glutnester zu löschen, mussten im weiteren Verlauf Gebäudeteile abgerissen werden.
Der Einsatz dauerte bis 03:22 h.
An dem Einsatz waren 22 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und 11 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lehe beteiligt.
Text: Feuerwehr Hamburg
Arbeiter stürzt aus 8m Höhe ab
Wachrevier: Veddel, 29.05.2013
Aus ungeklärter Ursache stürzte ein Arbeiter auf einem Firmengelände aus ca. 8m Höhe von einem Gerüst.
Die eintreffenden Rettungskräfte konnten den 51-jährigen Arbeiter vor Ort reanimieren. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde der 51-Jährige mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus befördert.

Text: Olaf Rebmann
Foto: Olaf Rebmann
Einsatz im Rahmen des Hochwassers
Nienhagen, Lk. Celle, 29.05.2013
Gegen 21:30 h, am Mittwoch, wurde der stellvertretende Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Nienhagen durch die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle in den Amselstieg geschickt.
Die Bewohner eines Einfamilienhauses riefen den Notruf an, da sich eine Menge Wasser in ihrem Keller sammelte. Die Ursache lag hier an dem andauernden Hochwasser in Nienhagen. Versuche mit einer eigenen Tauchpumpe dem Wasser Herr zu werden, scheiterten leider an der großen Menge des eindringenden Wassers.
Der stellvertretende Ortsbrandmeister machte sich ein Bild von der Lage und entschied darauf hin, dass die anderen Feuerwehrleute der Ortsfeuerwehr Nienhagen alarmiert werden.
Bis zum Eintreffen der ersten Feuerwehrfahrzeuge im Amselstieg erreichte das Wasser teilweise eine Höhe von über 20 cm und drohte die Heizungsanlage des Hauses zu beschädigen und außer Betrieb zu setzen. Mit einer Tauchpumpe konnte das Wasser schnell durch die Feuerwehrleute aus dem Objekt gepumpt werden. Weiter wurden historische und wertvolle Möbel durch die Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Das weitere Eindringen von Wasser in den Keller konnte durch die Feuerwehr ebenfalls größtenteils verhindert werden. Um den Keller einigermaßen Wasserfrei zu halten, wurde die kleine Tauchpumpe der Bewohner wieder in Betrieb genommen.
Für die Feuerwehr war der Einsatz mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft gegen Mitternacht beendet.
Text: Frank Herrmanns, Feuerwehr Braunschweig
Aktuelles zum Hochwasser in Braunschweig
Braunschweig, 29.05.2013
Pegelstände der Schunter, Wabe und Mittelriede gehen derzeit zurück – Oker bringt mit Hochwasserwelle zahlreiches Treibgut, das Brücken gefährdet – Weiterhin zahlreiche Einsätze für Feuerwehr – Überfluteter Schützenplatz wird mit Spezialpumpen abgesaugt – Dank an Unterstützung durch die Mitbürger
Auch am vierten Tag des Hochwassers haben die Einsatzkräfte noch viel zu tun. Auch wenn es jetzt aktuell nicht mehr darum geht die Wohngebiete vor drohenden Überflutungen zu schützen und den Betroffenen beim Maßnahmen zum Schutz ihres Eigentums zu helfen, sind die Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr Braunschweig noch häufig im Einsatz.
Um das bald geplante Schützenfest sicherzustellen trat der Schützenverein mit der Bitte an die Feuerwehr heran den Festplatz vom Wasser zu befreien. Hierzu wurden 3 Hochleistungspumpen eingesetzt, die die Fläche für das am Freitag beginnende Fest nicht ins Wasser fallen zu lassen.
Um eine drohende Gefahr einer Staubildung der Oker im Bereich des Bürgerparks zu beseitigen, musste die Berufsfeuerwehr am Vormittag einen ca. 15 m langen Baum mit Kran und Seilwinde aus der Oker entfernen. Hierzu musste der Baum zunächst von einem Boot aus angeschlagen werden und dann ca. 50m gegen die Strömung auf ein Ufer gezogen werden. Da die Oker derzeit reichlich Treibgut mitführt hätte sich hier ein Stau bilden könne, der die Brücke zum Einsturz gebracht hätte und eine Flutwelle verursacht hätte.
In einigen Bereichen steht das Wasser im Keller von Häusern. Abhängig davon, ob das Wasser durch Türen oder Fenster in die Häuser gelaufen ist oder durch hochstehendes Grundwasser von unten durch die Bodenplatte eingedrungen ist, werden Mitbürger beim Abpumpen unterstützt oder auf ein Absinken des Grundwasserspiegels verwiesen.
An der Marienberger Straße musste im Bereich eines Reiterhofes ein Kanalschacht mit dem Feuerwehrkran angehoben werden, um den Ablauf einer großen Wasserfläche zu ermöglichen.
Auch wenn die Anzahl neuer Meldungen erheblich abgenommen hat und die Oker mit ihrer Hochwasserwelle in den Wohngebieten Braunschweigs kaum eine Bedrohung darstellt, werden die Sandsackwälle und Schutzmaßnahmen zunächst nicht zurückgenommen, um ggfs. für ein erneutes Anschwellen der Pegelstände durch angekündigte Regenfälle gerüstet zu sein.
Zahlreiche positive Erfahrungen konnten Einsatzkräfte der Feuerwehr Braunschweig während der Hochwassereinsätze machen. Die breite Mehrheit der betroffenen Mitbürger unterstützt die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr durch vielfach vorgenommene Eigenhilfe oder durch spontane Versorgung der Einsatzkräfte mit warmen Getränken.
Im schwer betroffenen Bereich Karl Hinze Weg organsierten sich die Mitbürger sogar selbst einen Radlader, mit dem sie um bis zu einem Meter tiefen Wasserstrom Sandsackbarrieren aus selbst hergestellten Sandsäcken aufbauten. Diese Selbsthilfe ist ein sehr wichtiger Bestandteil im Kampf gegen die Hochwasserfolgen, ohne die vieles nicht möglich ist.

Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft
Hochwasserlage in Sarstedt weiterhin angespannt
Sarstedt, Region Hannover, 29.05.2013
Hunderte von Einsatzkräften, bestehend aus verschiedenen Ortsfeuerwehren des Landkreises Hildesheim, dem Technischen Hilfswerk (THW), dem DRK und dem Bauhof der Stadt Sarstedt sind auch heute Abend (29.05.2013) gegen 20:00 h im Hochwassereinsatz: Einen Überblick über die Lage machte sich am Abend der allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Horst-Dieter Schelper.
a)In der Straße Am Teinkamp brachte das THW des Ortsverbandes Bremen-Ost eine große Pumpe (Leistung 15.000 Liter Wasser/Minute) in Stellung. An dem großen Teich soll der Wasserpegel so weit abgesenkt werden, dass das Regenwasser aus den Kanälen im Stadtgebiet bei natürlichem Gefälle abfließen kann. Am gegenüberliegenden Ufer pumpte derweil ein Unternehmer aus Harsum mit seiner an einem Traktor montierten Pumpe ca. 10.000 Liter/min. ab.
b)Auf der Straße zwischen Heisede>Ruthe fuhren die Feuerwehrkräfte durch noch leicht überflutete Straßen zurück nach Sarstedt.
c)An der Shell-Tankstelle am Nordring flutete derweil die Feuerwehr Ilde (Stadt Bockenem) einen 16.000 Liter Tank, der normalerweise mit V-Power-Diesel gefüllt ist. Der leere Tank musste belastet werden, da die Gefahr des „Aufschwemmen“ bestand.
d)Ebenfalls am Nordring waren derweil die THW-Ortsverbände aus Walsrode und Hoya dabei, aus den Regenwasserschächten das aufgestaute Wasser direkt in die Innerste zu pumpen. Mit ihrer auf einem Anhänger verlasteten Pumpe schaffen sie bis zu 5.000 Liter/min.
e)Am alten Feuerwehrhaus in der Bleekstraße befüllten derweil mehrere Dutzend Helfer weitere Sandsäcke, mit viel „Manpower“ wurden so etliche Paletten gepackt. Jeweils 30 Säcke können so per Radlader oder Gabelstapler zu den Einsatzstellen gebracht werden.
f)Den Trafo am Hallenbad wird Schelper besonders im Auge behalten, denn die wichtige Stromversorgung liegt nur wenige Zentimeter unterhalb des Leinepegels
Heute Abend (29.05.2013) sind im Sarstedter Stadtgebiet fünf Ortsverbände des THW, Ortsfeuerwehren aus den Städten Alfeld und Bockenem sowie aus der Gemeinde Harsum und der Versorgungszug des DRK-Region Hannover des Katastrophenschutzes sowie das DRK Hildesheim-Marienburg im Einsatz.
Die Kräfte der Ortsfeuerwehr Sarstedt selbst stehen für weitere Einsätze bereit und können jederzeit alarmiert werden.
Zusammen sind heam 29.05.13 161 Kräfte gegen die Wassermassen im Einsatz. Vom THW kommen 34 Helfer, dazu 10 vom DRK, den Rest stellt die Feuerwehr.
Die Einsatzleitung tagt mehrmals täglich im neuen Feuerwehrhaus, um auf dem neuesten Stand zu sein.
Seine erste Bewährungsprobe hat das Sarstedter Feuerwehrhaus bestanden: Die größeren Büros, die bessere EDV-Ausstattung, der neue große Funkraum und der Besprechungsraum für die Einsatzleitung haben dazu beigetragen, dass die Hochwasserlage schnell und effektiv abgearbeitet werden konnte.
Am heutigen Abend (29.05.13) kommen zur Verstärkung weitere Kräfte aus der Stadt Bockenem und der Gemeinde Harsum.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Einfamilienhaus explodiert
Wittingen, Lk. Gifhorn, 29.05.2013
Gegen 23:45 h bemerkte ein 52-jähriger Anwohner im Lohmühlenweg einen lauten Knall in der Nachbarschaft, als er gerade seine Tauben fütterte. Daraufhin eilte er zu dem unweit stehenden Haus. Zahlreiche Glasscherben, vermutlich aus dem Wohnzimmerfenster des beschädigten Hauses, lagen auf der Straße. Aus der Rückwand des Hauses waren größere Mauerstücke herausgesprengt und lagen im Garten. Auch das Dach des Gebäudes wies erhebliche Beschädigungen auf.
Kurze Zeit später trafen die Feuerwehren aus Wittingen, Lüben, Gannerwinkel und Glüsingen mit mehr als 50 Einsatzkräften vor Ort ein. Da aus dem beschädigten Gebäude Gasgeruch austrat, wurden vorsorglich die umliegenden Häuser evakuiert. Außerdem erschienen Mitarbeiter des örtlichen Energieversorgers, um Gasversorgung und Strom abzustellen. Die Feuerwehr sperrte den Gefahrenbereich weiträumig ab. Zu einem Brandausbruch kam es nicht.
Ein Spürtrupp der Ortsfeuerwehr Wittingen stellte fest, dass sich keine
Personen im Haus befanden und sich das Gas mittlerweile verflüchtigt hatte. Gegen 01:45 h konnten die Nachbarn somit wieder in ihre Häuser zurück, da keine akute Gefahr mehr bestand.
Der einzige Bewohner des zerstörten Hauses, ein 44 Jahre alter Mann, hatte das Gebäude gegen 14:00 h verlassen und wurde kurz nach Mitternacht auf seiner Arbeitsstelle über das Unglück informiert.
Beamte der spezialisierten Tatortaufnahme der Polizeiinspektion Gifhorn nahmen noch in der Nacht die Ermittlungen zur Ursache der Explosion auf, die derzeit unklar ist. Der Einsatzort wurde bis auf weiteres von der Polizei beschlagnahmt.
Text: Polizei Salzgitter
Brennende Toilettenpapierrolle
Salzgitter-Bad, 29.05.2013
Am Mittwochvormittag gegen 09:20 h wurde von einer Lehrkraft im Schulgebäude in Salzgitter-Bad, Am Eikel, Brandgeruch wahrgenommen.
Wenig später wurde dann festgestellt, dass auf der Herrentoilette eine Rolle Toilettenpapier glimmte und qualmte. Sie wurde offensichtlich von
Unbekannten in Brand gesetzt. Die Papierrolle wurde von den Lehrkräften gelöscht. Es entstand dabei ein Schaden am Toilettenspülkasten, der auf etwa 150 Euro geschätzt wird. Eine Gefährdung der Schüler habe nicht bestanden.
Text: Holger Schmalfuß
Falscher Alarm
Nordhorn, Graf. Bentheim, 29.05.2013
Brand im GIP entpuppt sich als Lagerfeuer
"Schuppenbrand - B2" zeigten die Meldeempfänger der Kameraden der Nordhorner Feuerwehr am Mittwochabend um kurz vor 20:00 h, durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle alarmiert wurden.
Neben dem Brandmeister vom Dienst mit dem KdoW (Kommandowagen) fuhr auch das LF 20/16-1 (Löschgruppenfahrzeug) die Einsatzstelle im Gewerbe und Industriepark an. Bereits im Januar des vergangenen Jahres hatte es an derselben Stelle einen Brand gegeben, damals brannte eine Pfadfinderhütte völlig aus. In diesem Fall fanden die Einsatzkräfte allerdings vor Ort lediglich ein Lagerfeuer vor, die neue Pfadfinderhütte war unversehrt. Der Einsatz war nach einer halben Stunde beendet.

Text: Red.
Foto: Red.
Hochwasser beschäftigt schon zwei Tage
Hemmingen, Region Hannover, 29.05.2013
Viele Zufahrtstraßen unter Wasser
Der Regen hat nachgelassen, dennoch sind die Auswirkungen der Regentage enorm. In der Stadt Hemmingen stehen viele Zufahrtstraßen unter Wasser und sind nicht passierbar. Immer wieder versuchen Autofahrer die Straßen zu passieren, obwohl die Straßen mittels Schilder und Barken gesperrt wurden. Auch Radfahrer und Fußgänger halten den Marsch oder die Fahrt durch das Überschwemmungsgebiet für einen Spaß. Das hier viele Gefahren lauern ist ihnen wenig bewusst, noch glauben sie dieses den Belehrungen von Straßenwacht und Feuerwehr nicht.
So müssen Autos aus dem Wasser geschleppt werden und stark durchnässte und unterkühlte Personen auf die gesundheitlichen Gefahren hingewiesen werden.
Die Feuerwehr Hemmingen ist seit dem 28.05.13 mit dem Sichern von Gebäuden und Straßen beschäftigt. Selbst Hochwasserschutzwände werden über die Straßen eingezogen, um das Wasser von den Wohnsiedlungen fern zu halten. So ist der Ort Wilkenburg am 29.05.13 gegen 15:00 h nur noch über eine Straße erreichbar. Gegen 18:00 h werden die Feuerwehren der Stadt in Bereitschaft versetzt und zum Sandsackfüllen auf den Bauhof bestellt. Die Talsperren lassen Wasser ab, was sich langsam bemerkbar macht. Die Stadtfeuerwehr sorgt durch Vorhalten von ausreichend Sperr- und Schutzmaterial vor. Wenn die erwartete Flut kommt, will man durch schnelle Maßnahmen größeren Schaden verhindern.

Text: Red.
Foto: Red.
Mutiges Handeln rettet Kalb
Hemmingen, Region Hannover, 29.05.2013
Die Feuerwehr Hemmingen wurde im Rahmen der Hochwassereinsätze zu einem Notfall in die „Fluten“ der Leine gerufen.
Im Überschwemmungsgebiet hatte sich ein Kalb von seiner Herde entfernt und war in die Ströme des Wassers im Überschwemmungsgebiet geraten.
„Wasserradfahrer“ , die sich in dem bereits gesperrten Gebiet befanden, entdeckten das Kalb und alarmierten die Feuerwehr. Die Feuerwehr nahm eine Lageerkundung vor, konnte jedoch das Kalb nicht aus dem Wasser befreien. Da das Kalb noch stehend im Wasser angetroffen wurde, wurde der Bauer benachrichtigt, der sich mit mehreren Helfer auf den Weg macht. Vorsorglich hatte er in einem Viehanhänger eine Mutterkuh mitgenommen, die als Locktier oder aber doch zur Beruhigung des Kalbs dienen sollte.
Nach kurzer Suche wurde das Kalb in einen relativ trockenen Bereich gefunden. Man kreiste das Tier ein und versuchte es in den Anhänger zu treiben. Das Kalb setzte sich jedoch ab und lief auf eine überschwemmte Wiese. Es verlor den Boden unter den Füssen und die Gefahr des Ertrinkens bestand. Beherzt sprang eine Helferin in das Wasser und schwamm zum Tier. Mit beruhigenden Worten und mit weiterer Unterstützung durch andere Helfer gelang es, das Tier in seichtes Wasser zu leiten und anschließend auf den Tieranhänger zu verladen.
Eine geglückte Rettung durch einen mutigen Einsatz.
Text: Polizei Salzgitter
Brand einer Papiertonne
Zeugen gesucht!
Wolfenbüttel, Lk.Wolfenbüttel, 29.05.2013
In den frühen Morgenstunden, 04:15 h, geriet eine blaue Tonne in der Straße Am Bache in Groß Stöckheim in Brand.
Eine aufmerksame Bürgerin hatte einen Knall gehört, beim Nachsehen festgestellt, dass die Mülltonne in Flammen stand und unverzüglich die Feuerwehr alarmiert, die den Brand schließlich löschte. Die Tonne wurde durch den Brand vollständig zerstört und ein angrenzender Holzzaun wurde durch die Hitzeentwicklung beschädigt.
Zeugenhinweise bitte an die Polizei Wolfenbüttel (05331/9330).

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Matthias Köhlbrandt
Seevetaler Feuerwehren befreien Lkw-Fahrer aus Kabine
Seevetal/Hittfeld, Lk. Harburg, 29.05.2013
Einen großen Schutzengel hatte am Mittwochmorgen gegen 05:15 h der Fahrer eines Lkw-Gliederzuges bei einem schweren Verkehrsunfall auf der BAB A 7, Richtungsfahrbahn Hamburg im Horster Dreieck.
Der Mann war mit seinem Gliederzug in Höhe des Abzweigers zur BAB A 1, RF Bremen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, hatte den Grünstreifen durchpflügt und die Schutzplanke niedergewalzt, im Anschluss stürzte der Zug nach rechts in die abschüssige Böschung und stürzte um. Die Zugmaschine blieb dabei auf der Seite liegen, der Anhänger landete kopfüber in der Böschung.
Der Fahrer des Lkw hatte dabei riesiges Glück, er blieb bis auf einen Schock unverletzt, konnte sich aber nicht allein aus der Fahrerkabine befreien. Neben einem Rettungswagen und dem Notarzt des DRK wurden durch die Winsener Rettungsleitstelle auch die Feuerwehren aus Maschen und Ohlendorf alarmiert, um den Fahrer zu befreien. Nach einer Untersuchung durch das alarmierte Rettungsdienstpersonal begann die Rettung des Mannes Mit Steckleiterteilen hatten die Feuerwehrleute bereits einen Zugang an die Fahrerkabine geschaffen. Aus dieser entstieg der Fahrer dann und wurde durch die Feuerwehr zurück auf die Fahrbahn gebracht, wo er vom Rettungsdienst für weitere Untersuchungen aufgenommen wurde.
Glücklicherweise blieb der Dieseltank des verunfallten Lkw-Gespannes unbeschädigt, sodass für die Feuerwehren der Einsatz nach rund 30 Minuten bereits beendet war.
Die Bergung des umgestürzten Lkw-Gespannes muss von einer Bergungsfirma übernommen werden. Die A 7 blieb zwischen den Anschlussstellen Ramelsloh und Fleestedt für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt, der Verkehr wurde großräumig umgeleitet.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens und die genaue Unfallursache sind noch ungeklärt, die Autobahnpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Text: Henning Brüggemann
Hochwassereinsätze der Feuerwehr
Pattensen/Koldingen, Region Hannover, 29.05.2013
Das anhaltend schlechte Wetter sorgte auch am 29.05.13 für Einsätze der Feuerwehren im Stadtgebiet Pattensen. Gegen 07:00 h wurden die Feuerwehren Koldingen und Pattensen alarmiert, um Schäden nach Wassereintritt zu begrenzen.
In Koldingen drohte ein Pumpenschacht überzulaufen. Die dort installierten Pumpen schafften es nicht, das Oberflächenwasser der Drainage eines Zweifamilienhauses in der Redener Straße abzupumpen. Kurze Zeit später mussten die Ortsfeuerwehr Pattensen Wasser aus einer ca. 1200 m² großen Lagerhalle eines Büromöbelherstellers an der Johan Egestorf Str. abpumpen.
Nach dem morgendlichen Starkregen war das Wasser von einem benachbarten Acker durch die Fugen einer Tür in die Halle gelaufen und hat dort gelagerte Möbel beschädigt. Zeitgleich gingen Notrufe wegen volllaufender Keller ein.
In drei Kellern in der Werner von Siemens Str. drang Wasser durch Mauerwerk und Bodenplatten ein. Zur Verstärkung kamen die Ortsfeuerwehren Koldingen und Hüpede zum Einsatz.
Gegen 11:00 h waren diese Einsätze abgearbeitet.
Am Nachmittag ca. 14:30 h pumpte die Feuerwehr Koldingen noch den Keller eines Hauses an der Rethener Straße in Koldingen aus. Hier hatte die installierte Pumpe aufgrund eines technischen Defektes ihren Dienst versagt. Dieser Einsatz war gegen 16:00 h beendet.
Insgesamt waren die Ortsfeuerwehren Pattensen, Hüpede und Koldingen mit 25 Feuerwehrleuten und fünf Fahrzeugen im Einsatz
Text: Polizeidirektion Hannover
Containerbrände zerstören Unterstand
Zeugen gesucht!
Hannover, 29.05.2013
In der Nacht gegen 00:40 h ist es zu mehreren Containerbränden im Hinterhof eines Geschäftshauses an der Hildesheimer Straße (Südstadt) gekommen. Die Brandursache ist derzeit ungeklärt.
Eine Hinweisgeberin war in der Nacht auf mehrere Personen aufmerksam geworden, die sich im Hinterhof des Firmengebäudes aufhielten und hatte die Polizei alarmiert. Beim Eintreffen der Beamten - die Personen waren nicht mehr vor Ort - standen mehrere Container in Flammen und sie alarmierten die Feuerwehr. Das Feuer hatte zu diesem Zeitpunkt auch schon auf einen Unterstand mit Fahrrädern und Müllcontainern übergegriffen. Der Fahrradunterstand wurde durch den Brand vollständig zerstört.
Nachdem Brandermittler den Ort heute aufgesucht haben, gehen sie von einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Inbrandsetzung der Container aus - die Ermittlungen dazu dauern an. Zeugen wenden sich mit Hinweisen bitte an das
Polizeikommissariat Südstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3217.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Altpapiercontainer angezündet
Zeugen gesucht!
Lüneburg, Lk. Lüneburg , 29.05.2013
Gegen drei Jungen im Alter von 8, 11 und 11 Jahren ermittelt die
Lüneburger Polizei wegen das Brandes eines Altpapiercontainer in den späten Nachmittagsstunden des 27.05.13 im Bereich des Parkplatzes Einkaufszentrum Kaltenmoor. Der Container wurde durch das Feuer beschädigt.
Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-29-2215, entgegen.

Text: Tim Herrmann
Foto: Feuerwehr Sehnde
Hochwassereinsatz in Bolzum
Sehnde-Bolzum, Region Hannover, 29.05.2013
Im Ortsteil Bolzum kam es zu zahlreichen Hochwassereinsätzen. Hauptsächlich betroffen war die Straße Am Anger. Insgesamt mussten durch die Einsatzkräfte acht Keller leergepumpt werden.
Die Ortsfeuerwehr Bolzum hatte am Mittwochmorgen seit etwa 06:20 h zahlreiche Einsätze abzuarbeiten. Im gesamten Verlauf hatte sich die Beeke in der Straße Am Anger zu einem reißenden Fluss verwandelt, dort waren zahlreiche Keller voll Wasser gelaufen. Im Bereich Boltessemstraße/ Am Anger trat die Beeke über die Ufer und überschwemmte die komplette Straße. Die Einsatzkräfte sperrten die Gefahrenstellen ab. Mit einer Feuerlöschkreiselpumpe und Schmutzwasserpumpen wurden die am stärksten betroffenen Keller leergepumpt.
In einer Tiefgarage war das Wasser durch Öl verschmutzt und musste durch eine Spezialfirma entsorgt werden.
Zurzeit dauern die Aufräumarbeiten noch an. Insgesamt waren 15 Haushalte von dem Hochwasser betroffen. Durch die Straßensperrungen kam es zu Behinderungen.
In Wirringen kam es durch den steigenden Grundwasserpegel zu einem überfluteten Keller. Durch einen Bodenabfluss drücke in der Nacht das Wasser nach oben und trat durch die Kellertür ein. Die Einsatzkräfte setzten einen Wassersauger und eine Schmutzwasserpumpe ein.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Bolzum, Müllingen und Wirringen mit vier Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften.
Text: Polizeidirektion Göttingen
Reifenplatzer sorgt für Vollsperrung
Lutterberg, Lk.. Göttingen, 29.05.2013
In der Folge eines geplatzten Vorderreifens ist am Morgen gegen 00:35 h ein mit Gefahrgut beladener Sattelzug aus Pinneberg auf der BAB 7 bei Lutterberg (Kreis Göttingen) nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in den Böschungsraum gerutscht. Dabei riss der Dieseltank der Zugmaschine auf und es liefen etwa 100 Liter Dieselkraftstoff aus. Der 47-jährige Fahrer kam mit dem Schrecken davon.
Bei der Bergung des Sattelzuges aus der Böschung trat aus einem sogenannten "Bulkbag" (große Kunststoffsäcke") mit Paraformaldehyd-Granulat eine geringe Menge des Granulates aus. Daraufhin wurden ein Sachverständiger, die Untere Wasserbehörde und der Umweltzug des Landkreises Göttingen zur Unfallstelle gerufen. Insgesamt war der Lkw mit etwa 20 Tonnen Granulat beladen.
Das beschädigte Granulat konnte in andere Transportbehälter umgefüllt werden. Da ein Teil des ausgelaufenen Kraftstoffes ins Erdreich gesickert war, musste die Böschung entsprechend ausgebaggert werden. Die Erd-, Bergungs- und Aufräumarbeiten dauern gegenwärtig noch an, die BAB 7 in Fahrtrichtung Norden ist zwischen den Anschlussstellen Lutterberg und Hedemünden zurzeit noch gesperrt.
Zeitweise betrug der Rückstau bis zu zwölf Kilometer. Eine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.
Text: Feuerwehr Hamburg
Radfahrer mit Auto kollidiert
Wache Wilhelmsburg, 28.05.2013
Ein Radfahrer war mit einem Pkw kolidiert. Dabei verletzte sich der Radfahrer schwer und musste am Einsatzort notärztlich versorgt werden. Nachdem der Patient von den Einsatzkräften stabilisiert werden konnte, ist er mit einem Rettungswagen in ein geeignetes Krankenhaus befördert worden.
Text: Polizei Nienburg / Schaumburg
Suchmaßnahmen nach vermisster Zweijährigen
Stolzenau, Lk. Nienburg, 28.05.2013
Nicht ganz zwei Stunden war ein kleines Mädchen am Dienstagabend, verschwunden. Die Polizei Stolzenau leitete umfangreiche Suchmaßnahmen mit Hubschrauber, Personensuchhund und rund 40 Feuerwehrkräften ein. Dann kam die Entwarnung - die Zweijährige hatte sich zwischenzeitlich ins Bett der
Mama zum Schlafen gelegt.
Gegen 20:00 h meldete die Mutter ihre Tochter bei der Polizei in Stolzenau als vermisst. Die Zweijährige wollte aus ihrem Kinderzimmer etwas holen und war minutenlang nicht zurückgekommen. Die Stolzenauerin hatte bereits die Wohnung und das Mehrparteienhaus in der Fritz-Reuter-Straße erfolglos abgesucht.
Die Ordnungshüter leiteten eine Suchaktion ein, an der neben Stolzenauer und Nienburger Polizeikräfte auch der Polizeihubschrauber sowie ein Personensuchhund beteiligt waren. Unterstützung gab es zudem von der schnell einsatzbereiten Feuerwehr Stolzenau, die mit 38
Einsatzkräften Suchtrupps bildeten. Neben Lausprecherdurchsagen und der
Absuche des Hauses und der Umgebung wurden Nachbarn und Passanten befragt.
Um 21:50 h kam die erlösende Mitteilung der 25-jährigen Mutter, die ihre kleine Tochter wohlbehalten in ihrem Schlafzimmer vorgefunden hatte. Offensichtlich war die Kleine, die selbst angab "draußen gespielt zu haben", unbemerkt durch die offene Haus- und Wohnungstür ins Schlafzimmer gelangt und hatte sich samt Schnuller zum Schlafen in Mamas Bett gelegt.

Text: Florian Persuhn
Foto: Florian Persuhn
Feuerwehr weiterhin im Einsatz!
Lachtehausen, Lk. Celle, 28.05.2013
Die Hochwassersituation im Ortsteil Lachtehausen hat sich leicht entspannt. Nach jetzigen Erkenntnissen fällt der Wasserpegel. Die Celler Feuerwehr ist weiterhin mit Sicherungsmaßnahmen beschäftigt. Kann jedoch leider nicht in jedem Fall helfen.
Bisher wurden durch die Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Celle über 50 Einsatzstellen in 24 Stunden abgearbeitet. Der Einsatz dauert zurzeit noch an.
Einsatzinfo vom 28.05.2013 um 18:15 h.
Text: Feuerwehr Bremerhaven
Zwei technische Hilfeeinsätze
Bremerhaven, 28.05.2013
Der integrierten Regionalleitstelle Unterweser-Elbe wurde um 11:42 h ein umgekippter Kran im Baustellenbereich der Kajen Erneuerung an der Geeste gemeldet. Daraufhin rückten der Einsatzleitdienst, ein Löschzug, der Feuerwehrkran und der Rettungsdienst zur Einsatzstelle aus.
Beim Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle lag der Kran parallel zur Kaje auf der Fahrerseite, der Fahrzeugführer hatte sich bereits aus seiner Kabine befreit. Dieser wurde durch den Rettungsdienst der Feuerwehr Bremerhaven betreut, war unverletzt und konnte an der Einsatzstelle verbleiben.
Von der Feuerwehr Bremerhaven wurde während der Bergungsarbeiten der Brandschutz sichergestellt und geringe Mengen auslaufende Betriebsstoffe aufgefangen. Für die Bergung wurde eine Kranfirma beauftragt.
An diesem Einsatz waren 24 Einsatzkräfte der Feuerwehr beteiligt.
Um 15:48 h wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 27 in Richtung Cuxhaven gerufen. Vor der Abfahrt Geestemünde waren ein Pkw und ein Kleintransporter mit Anhänger verunglückt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle wurden zwei leichtverletzte Insassen des Pkw vom Rettungsdienst der Feuerwehr Bremerhaven versorgt und anschließend ins Krankenhaus gefahren. Zwei weitere Insassen sowie der Fahrer des Kleintransporters waren unverletzt. Von den Fahrzeugen gingen keine Gefahren aus, sodass die Feuerwehr nicht weiter tätig wurde.
Die Feuerwehr war mit 14 Einsatzbeamten an der Einsatzstelle.
Text: Feuerwehr Braunschweig
Hund unter Brücke eingeklemmt
Braunschweig, 28.05.2013
Beim Gassigehen geriet ein Hund in die Strömung der Hochwasser führenden Mittelriede und wurde unter eine Brücke gespült. Nur mit Hilfe einer Motorkettensäge konnte der Hund befreit werden.
Ein Hund erkannte beim Gassi gehen entlang des Gänsekamp in Riddagshausen zu spät, dass er den zwar überschwemmten aber sicheren Weg verlassen hatte und in die Strömung der Mittelriede geraten war. Er wurde unter die dortige Brücke über die Mittelriede gespült. Sein Frauchen alarmierte sofort die Feuerwehr. Zunächst konnte der Hund noch durch leises Wimmern lokalisiert werden. Als die Rettungskräfte eintrafen, war jedoch nichts mehr zu hören.
Ein Feuerwehrmann in einem Wasserrettungsanzug stieg sofort in das Wasser und suchte die Brücke von der Wasserseite aus nach dem Hund ab. Er wurde dann genau mittig unter der Brücke lokalisiert. Der Hund hielt sich mit den Pfoten an der Unterkonstruktion der Brücke fest, konnte jedoch nicht vom Wasser aus erreicht werden.
Die einzige Möglichkeit war somit von oben. Dazu mussten drei Bohlen der erst vor einem Jahr neu erstellten Brücke mit einer Kettensäge durchtrennt werden. Durch die entstandene Öffnung konnte der Hund dann zügig aus dem kalten Wasser gezogen und seiner Besitzerin übergeben werden. Nach einer kurzen Aufwärmung und Trockenreiben wurde der Hund in Begleitung seiner Halterin zu einem Tierarzt zur Untersuchung gefahren.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Lkw fängt Feuer
Adendorf, Lk. Lüneburg, 28.05.2013
In den Morgenstunden kam es in der Artlenburger Landstraße zu einem Brand im Motorraum eines Lkw-Mercedes.
Der Lkw aus Parchim fing gegen 09:45 h während der Fahrt unterhalb des Führerhauses plötzlich Feuer. Dieses wurde durch Angestellte eines Baumarktes umgehend gelöscht. Die alarmierte Feuerwehr löschte nach und entfernte den Lkw aus dem Zufahrtsbereich des Baumarktes. Zu Schaden kam niemand.
Text: Polizei Northeim/Osterode
Drei Personen verletzt
Northeim, Lk. Northeim, 28.05.2013
Am Dienstag gegen 11:55 h kam es im Einmündungsbereich Göttinger Straße/Breslauer Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Fahrzeuginsassen verletzt wurden.
Beim Einfahren mit seinem VW Bus von der Breslauer Straße nach links auf die Göttinger Straße missachtete ein 20 Jahre alter Northeimer die Vorfahrt eines 87 Jahre alten Nörten-Hardenbergers, der mit seinem VW Jetta auf der Göttinger Straße Richtung Sudheim unterwegs war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW Bus auf die rechte Fahrzeugseite gekippt.
Mit dem Rettungshubschrauber wurde ein Notarzt an die Unfallstelle geflogen. Der 87-Jährige und seine 84 Jahre alte Beifahrerin sowie der 20-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in das Northeimer Krankenhaus verbracht. Hier wurden sie stationär zur Beobachtung aufgenommen.
Während der Aufräumarbeiten kam es für ca. 30 Minuten zu Behinderungen des fließenden Verkehrs auf der Göttinger Straße.

Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft
Qualm aus Autoreisezug
Laatzen, Region Hannover, 28.05.2013
Ein Autoreisezug von Bozen/Italien nach Hamburg-Altona hat gegen 08:00 h einen außerplanmäßigen Halt im Laatzener Bahnhof eingelegt.
In Höhe Sarstedt/Rethen hatte der Zugführer Qualm bemerkt, in Laatzen schlugen dann auch die Brandmelder im Zug an. Alle 150 Reisenden verließen den Zug in Laatzen. Von der DB gab es Tee, Kaffee und warme Decken.
Die Ortsfeuerwehr Laatzen bemerkte Rauch und stellte mit der Wärmebildkamera über 200 Grad heiße Bremsscheiben und etwa 60 Grad warme Reifen/Achsen fest. Nach Rücksprache mit dem Notfallmanager sollte kein Wasser auf die empfindlichen Teile gespritzt werden. Der Strom wurde abgestellt und der Zug durch Bahnpersonal mit den Feuerwehr-Erdungsstangen geerdet.
Die Feuerwehr beobachtete laufend die weitere Endwicklung an den Rädern.
Gegen 09:20 h rückte die Feuerwehr wieder ein bzw. zum nächsten Einsatz aus.
Text: Polizei Braunschweig
Wertstoffcontainer brannten
Zeugen gesucht!
Braunschweig, OT Lehndorf, 28.05.2013
Vermutlich durch Brandstiftung wurden in der Nacht zum Dienstag
fünf Wertstoffcontainer auf der Großen Straße vernichtet beziehungsweise schwer beschädigt.
Ein Autofahrer (25) hatte gegen 02:30 h im Vorbeifahren Feuerschein
bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.
Trotz sofortiger Fahndung mit mehreren zivilen Funkstreifen konnten keine tatverdächtigen Personen angetroffen werden. Deshalb bittet die Polizei um Hinweise.
26-Jähriger stirbt bei Nebelunfall
Heidenau, Lk. Rotenburg, 28.05.2013
Am frühen Dienstagmorgen kam es zwischen den Anschlussstellen Heidenau und Sittensen zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 26-jähriger Mann aus Hamburg getötet wurde.
Bei Nebel war der 26-Jährige mit seinem Audi A4 gegen 06:30 h auf dem rechten Hauptfahrstreifen der BAB 1 in Richtung Bremen unterwegs. Aufgrund der geringen Sichtweite hatte er offensichtlich einen vor ihm fahrenden Sattelzug, der von einem 41-jährigen Mann aus Hamburg gelenkt wurde, nicht gesehen. Ungebremst fuhr der Audi unter den Sattelauflieger. Der Wagen wurde zunächst hundert Meter mitgeschleift und löste sich dann von dem Lkw.
Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Hollenstedt wurden zur Bergung des eingeklemmten Insassen alarmiert. Für den 26-jährigen Fahrer des Audi kam jedoch die Hilfe zu spät. Er verstarb an der Unfallstelle. Bei der
Unfallaufnahme stellten Beamte der Autobahnpolizei Sittensen fest, dass der junge Mann nicht angeschnallt gewesen war.
Durch die Bergungsarbeiten kam es am Morgen zu leichten Behinderung auf der BAB 1.
Text: Polizeiinspektion Gifhorn
Skoda bleibt im Wasser stecken
Hillerse, OT Volkse , Lk. Gifhorn, 28.05.2013
Am Dienstagmorgen gegen 08:00 h befuhr ein 58-jähriger Mann aus Leiferde die Kreisstraße von Leiferde nach Volkse. Hierbei umfuhr er absichtlich die Straßensperre vor Volkse, die dort aufgrund des übergetretenen Hochwassers der Oker eingerichtet worden war.
In dem Bereich, in dem die Oker bereits über eine Strecke von fünfzig Metern die Straße überflutet hatte, glaubte der 58-Jährige irrtümlich, dass er mit seinem Skoda Oktavia den übergetretenen Fluss trotzdem noch queren könne.
Der Pkw blieb im Wasser stecken.
Die Feuerwehr musste den Skoda schließlich bergen. Der Fahrer selbst blieb unverletzt und konnte eigenständig zurück ins Trockene gelangen. Auf den Leiferder kommen nun ein Bußgeld sowie die Kosten der Bergung durch die Feuerwehr zu.
Die Polizei weist aus diesem Anlass eindringlich daraufhin, die eingerichteten Straßensperren unbedingt zu beachten und auch
keinesfalls zu versuchen, einen bereits über die Ufer getretenen
Fluss zu queren. Die Flüsse haben in diesen Fällen eine starke
Strömungsgeschwindigkeit, die nicht nur Fußgänger, sondern auch
Fahrzeuge mitreißen kann.

Text: Info: Lena Kläfker
Foto: Lena Kläfker
Hochwassereinsätze: Schwerpunkte Rodenberg und Lindhorst
Lk. Schaumburg, 28.05.2013
Im Landkreis Schaumburg kam es am Montag zu zahlreichen Hochwassereinsätzen. Hauptsächlich betroffen war der nördliche Teil des Landkreises. Zwischen 06:30 h und 13:08 h sind 70 Einsatzstellen zu bewältigen gewesen.
Die Feuerwehren um Rodenberg hatten am Montagmorgen seit etwa 05:00 h zahlreiche Einsätze abzuarbeiten. Vom Regenrückhaltebecken in Groß Hegestorf bis zum Schützenverein in Rodenberg waren die Einsatzstellen, aber auch zahlreiche Keller.
Um dem Wasser Einhalt zu gebieten, wurden zahlreiche Sandsäcke gefüllt und an den Einsatzstellen verteilt. Im Einsatz waren die Feuerwehren Rodenberg, Feggendorf, Algestorf, Lyhren, Apelern, Reinsdorf und Groß Hegestorf.
Für die Feuerwehren der Samtgemeinde Lindhorst begann gegen 06:30 h der Hohwassereinsatz. Auch hier galt es, Keller auszupumpen, eine umgestürzte Eiche zu beseitigen und Sandsäcke zu verbauen.
Gegen 08:20 h traf es dann die Stadt Stadthagen. Sie hatten bis 15:00 h 12 Einsätze abgearbeitet.
Im Bereich der Samtgemeinde Nenndorf waren Keller vollgelaufen und gleiches drohte bei einer Tiefgarage zu geschehen. Im Einsatz waren die Feuerwehren Ohndorf, Haste und Hohnhorst, Bad Nenndorf.
In der Samtgemeinde Niedernwöhren gab es allein in Wiedensahl vier Einsatzstellen. Ebenso war die Feuerwehr Pollhagen im Pumpeinsatz.
Die Samtgemeinde Sachsenhagen blieb vom Hochwasser weitestgehend verschont, hier hieß es nur einmal „Wasser im Keller“.
Text: Red.
Auto mit Gastank brennt
Brasinghausen, Region Hannover, 28.05.2013
In der Nacht um 03:45 h wurde die Feuerwehr Barsinghausen zu einem Fahrzeugbrand bei einem "Taxi-Unternehmer" gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, das das Fahrzeug einen Gastank besaß. Mit entsprechender Einsatztaktik und Schaum als Löschmittel konnte das Feuer gelöscht werden.
Die Feuerwehr Barsinghausen war mit drei Fahrzeugen vor Ort.
video und Fotos unter http://con-nect.de/pages/barsinghausen/subpages/gas-auto_brennt_komplett_aus/index.html
Text: Feuerwehr Braunschweig
5.000 Sandsäcke wurden verbaut
Braunschweig, 28.05.2013
Nach den ersten Hochwassereinsätzen am Sonntag ergaben sich im Verlauf des 27.05.2013 weitere Einsätze durch die steigenden Pegelstände von Schunter, Wabe und Oker.
Ab 09:00 h wurde damit begonnen drei Technische Einsatzleitungen zu bilden (Sandsackfüllmaschine Gut Steinhof, Schuntersiedlung und Riddagshausen), um die Einsatzkräfte vor Ort gezielt führen zu können. Diese wurden einer Gefahrenabwehrleitung (GAL) auf der Hauptfeuerwache zur Führung außergewöhnlicher Ereignisse unterstellt.
Vier Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr sowie diverse Einzelfahrzeuge der Berufsfeuerwehr waren im Dauereinsatz, um Sandsäcke zu füllen, in den jeweiligen Einsatzabschnitt zu verbringen und „vor Ort“ einzubauen.
In enger Abstimmung mit Verantwortlichen der Stadtentwässerung Braunschweig, der Polizei und weiteren erforderlichen Fachbereichen der Stadtverwaltung wurden durch die Gefahrenabwehrleitung die erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung von Grundstücken gegen Hochwasser bzw. zur Unterstützung der Hochwasserschutzmaßnahmen beurteilt und festgelegt. Dies erfolgt auch weiterhin. Die Besetzung der GAL wird der Lage fortlaufend angepasst.
Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt durch die technischen Einsatzleitungen und die ihnen zugewiesen Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr und des THW im jeweiligen Einsatzgebiet.
Insgesamt waren ca. 200 Einsatzkräfte über den ganzen Tag und die Nacht im Einsatz.
Derzeit entspannt sich die Situation ein wenig, so dass derzeit nur im Bereich der Schuntersiedlung und der Ebertallee Pumpen eingesetzt sind, um vollgelaufene Keller leerzupumpen bzw. Oberflächenwasser von der Straße gezielt abzuleiten.
Momentan nehmen die Pegelstände der Flüsse in der Stadt Braunschweig ab. Zur Zeit stehen ca. 6.200 gefüllte Sandsäcke für einen möglichen Einsatz bereit.
Text: Feuerwehr Hamburg
KH Stade Bremervörder Straße
Großraumrettungswagen im Einsatz, 27.05.2013
Über die Leitstelle Stade wurde gestern Abend der Großraumrettungswagen (GRTW) für eine Notfallverlegung durch die Feuerwehr Hamburg angefordert.
Hintergrund: Ein männlicher Patient mit etwa 200kg Körpergewicht und Verdacht auf Linkshirninfarkt sollte zur weiteren Behandlung/Diagnostik in die Spezialabteilung "Stroke Unit" des Universitätskrankenhauses Eppendorf
befördert werden.
Text: Feuerwehr Hamburg
Einsätze durch dauerhaften Regen
Hamburg Stadtgebiet, 27.05.2013
Trotz des fast dauerhaften Regens mit teilweise stärkerem Wind hat es am Wochenende für die Feuerwehr Hamburg nur wenige wetterbedingte Einsätze gegeben.
So mussten die Retter seit Freitagmittag lediglich zu
10 x "Droht zu fallen"; hier waren es meist umgefallene Bäume,
21 x "Wasser"; meist Wasser auf Straße oder im Keller.
Größere Schäden sind der Feuerwehr nicht bekannt.
Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Sattelauflieger kippt um
Bienenbüttel, OT. Grünhagen/Melbeck, Lk. Uelzen, 27.05.2013
Für mehr als sechs Stunden musste die Bundesstraße 4 in den Abendstunden zwischen Melbeck und Bienenbüttel nach einem "Lkw-Unfall" voll gesperrt werden.
Der Fahrer eines Lkw mit Sattelauflieger aus dem Landkreis Demmin (Mecklenburg-Vorpommern) wollte gegen 18:00 h am rechten Rand im Bereich eines Mehrzweckstreifens der Bundesstraße halten. Dabei geriet das Fahrzeug
in den aufgeweichten Seitenraum, sodass der Lkw mit gut 18 Tonnen Kalksandsteinen als Ladung nach rechts kippte und in einen Wassergraben stürzte. Der 45-jährige Fahrer blieb unverletzt.
Für die Bergungsarbeiten mit Spezialkränen musste die Bundesstraße bis gut
24:00 h teilweise voll gesperrt werden. Eine Umleitung war eingerichtet.
Text: Polizei Nienburg / Schaumburg
Betriebshallenbrand einer Möbeltischlerei
Warmsen, Lk. Nienburg, 27.05.2013
Am frühen Abend des Montag kam es zu einem Brandausbruch in der Betriebshalle einer Möbeltischlerei für Wertmöbel und Bauelemente in der Mindener Straße. Rund 140 Feuerwehrkräfte konnten die Halle nicht mehr retten, aber ein Übergreifen auf das angrenzende Wohnhaus verhindern.
Gegen 17:40 h bemerkte ein Mitarbeiter, der gerade Feierabend gemacht hatte, laute Knallgeräusche und Qualmentwicklung im Bereich des vorderen Betriebsgebäudes. Als die ersten Rettungskräfte vor Ort eintrafen, brannte die vordere der beiden Hallen lichterloh. Die rund 140 Feuerwehrkräfte der umliegenden Feuerwehren konnten unter Einsatz von zwei Drehleitern ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Wohnhaus verhindern.
Das Feuer zerstörte beide Hallen. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest. Personen kamen nicht zu Schaden.
Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Kreisstraße 20 voll gesperrt werden.
Text: Polizei Nienburg / Schaumburg
Keks-Laster kippt um
Bad Rehburg, Lk. Nienburg, 27.05.2013
Am späten Montagnachmittag geriet ein mit Keksen beladener Lkw auf der Bundesstraße 441 zwischen Bad Rehburg und Winzlar auf den völlig durchnässten Seitenstreifen, rutschte die Böschung runter und kippte um.
Gegen 17:50 h war der polnische Sattelzug auf der B 441 in Richtung Winzlar unterwegs. Vermutlich infolge Unachtsamkeit geriet der 48-jährige Fahrer auf den unbefestigten sowie völlig durchnässten Seitenstreifen und das Fahrzeug kippte auf die rechte Seite.
Der polnische Fahrer konnte sich selbst aus dem Führerhaus befreien. Mit einem Schock wurde er ins Nienburger Krankenhaus gebracht.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung musste die Straße bis
Mitternacht zunächt voll und bis zum frühen Dienstagmorgen halbseitig
gesperrt werden. Neben den Polizisten aus Rehburg und Stolzenau waren
rund 60 Feuerwehrkräfte der umliegenden Feuerwehren im Einsatz.
Text: Polizei Salzgitter
Schwerer Verkehrsunfall
Seinstedt:, Lk. Wolfenbüttel, 27.05.2013
Bei Nässe geriet die 20-jährige Fahrerin eines VW Golf auf der B 82 bei
Seinstedt am Ende einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Dort
kollidierte sie frontal mit dem entgegenkommenden VW Golf einer 30-jährigen Frau.
Beide Fahrzeugführerinnen wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr mit Rettungsschere und Spreizer befreit werden. Nach der Erstversorgung wurden sie schwer verletzt dem Krankenhaus zur stationären Behandlung zugeführt. Ein nachfolgendes Fahrzeug wurde durch herumfliegende Trümmerteile beschädigt.
Text: Red.
Pkw fängt Feuer
Groß Goltern, Region Hannover, 27.05.2013
Um 08:00 h rückte die Feuerwehr Groß Goltern zu einem Pkw-Brand auf der B 65 aus. Hier war ein VW Polo in Brand geraten. Der Brand konnte zügig gelöscht werden. Das Fahrzeug war jedoch ein Totalschaden. Personen wurden nicht verletzt.
Fotos: http://con-nect.de/pages/barsinghausen/subpages/motor_faengt_feuer_-_totalschaden/index.html
Text: Feuerwehr Bremerhaven
Schwerer Verkehrsunfall mit zwei Verletzten
Bremen, 27.05.2013
Am Montagvormittag ereignete sich an der Eisenbahnunterführung „An der Mühle“ ein schwerer Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Eine aus östlicher Richtung kommende Fahrerin eines Kleinwagens geriet dabei in den Gegenverkehr und prallte mit einem anderen Kleinwagen aus westlicher Richtung kommend zusammen. Bei dem heftigen Zusammenstoß wurde die Fahrerin schwer verletzt und konnte nach dem Eintreffen der Rettungskräfte schnell aus ihrem stark beschädigten Fahrzeug befreit werden. Der 58-jährige Fahrer des anderen Fahrzeugs zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu.
Beide wurden durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und in ein Bremerhavener Krankenhaus transportiert. Der Fahrer des dritten Fahrzeugs kam mit dem Schrecken davon.

Text: Tim Herrmann
Foto: Feuerwehr Sehnde
Überschwemmung der kommunalen Entlastungsstraße
Sehnde, Region Hannover, 27.05.2013
Nachdem den ganzen Tag über schon die Feuerwehren im Stadtgebiet im Einsatz waren, mussten sie gegen Abend zur kommunalen Entlastungsstraße ausrücken.
Wegen der Unwetter waren die Straßengräben an der Entlassungstraße über die Grabenkante getreten und hatten die Straße in einem Fluss verwandelt.
Um 18:00 h wurde die Ortsfeuerwehr Sehnde zur kommunalen Entlassungstraße alarmiert. Im Bereich des Wertstoffhofs war die komplette Fahrbahn überschwemmt. Bereits am Vortag wurde die Straße teilweise gesperrt. Die Einsatzkräfte setzen eine Feuerlöschkreiselpumpe und eine Schmutzwasserpumpe ein. Mit einem Drehleitereinsatz wurde eine Hochleistungspumpe an einem Düker in Stellung gebracht. Dadurch konnten die Wassermassen seitlich der Straße abgepumpt werden. Der Einsatz dauert zur Stunde noch an.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Sehnde mit vier Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften.

Text: Florian Persuhn
Foto: Florian Persuhn
Hochwasser im Bereich Lachtehausen
Celle, Lk. Celle, 27.05.2013
Seit 17:30 h ist die Freiwillige Feuerwehr Celle im Bereich Wittinger Straße im Einsatz. Zunächst erfolgte die Alarmierung in die Straße „Am Freitagsbach“. Der Freitagsgraben konnte die Wassermassen nicht mehr aufnehmen und ist über die Ufer getreten.
Inzwischen hat das Hochwasser einen Großteil des Wohngebietes an der Wittinger Straße überflutet und fließt an einigen Stellen bereits über die Wittinger Straße. Das Wasser steht bis zu 50 cm auf der Straße und in den Gärten und droht in die Häuser einzudringen bzw. dringt an einigen Stellen bereits in Wohnhäuser und Garagen ein.
Zurzeit ist die Celler Feuerwehr mit mehreren Ortsfeuerwehren im Einsatz und versucht, die Gebäude mit Sandsäcken vor den Wassermassen zu schützen. Auf dem Gelände des Kanalbetriebes in der Allerstraße füllen die Einsatzkräfte mit einer Sandsackfüllmaschine palettenweise Sandsäcke ab, die dann zur Einsatzstelle transportiert werden.
Text: NLWKN-Direktion
Hochwassergefahr in Südniedersachsen - einige Pegel erreichen Meldestufe 3
Südniedersachsen, 27.05.2013
In Südniedersachsen hat es in der Nacht von Samstag auf Sonntag kräftig geregnet: Es gab Niederschlagsmengen von 60 bis 90 Liter pro Quadratmeter Die Hochwasservorhersagezentrale und der Überregionale Hochwassermeldedienst des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) sind weiter im Dienst.
Unter www.nlwkn.niedersachsen.de oder www.pegelonline.nlwkn.niedersachsen.de/Start gibt es ausführliche Informationen zum weiteren Geschehen: Die Pegelkarte und die Übersicht aller aktuellen Messwerte ist besonders zu empfehlen, ebenso die aktuellen Warnhinweise.
Die aktuelle Lage (Stand: Montag, 11:30 Uhr):
Die am Wochenende gefallenen Niederschläge haben vielerorts zu einem starken Ansteigen der Wasserstände in den Flüssen insbesondere in Südniedersachsen geführt. An vielen Pegeln in Niedersachsen sind die Hochwassermeldestufen überschritten worden.
Besonders betroffen ist das Flusseinzugsgebiet der Aller, Leine und Oker. An zahlreichen Pegeln haben die Wasserstände Meldestufe 3 überschritten. Die Wasserstände steigen teilweise weiter.
Nach aktuellen Berechnungen der Hochwasservorhersagezentrale des NLWKN ist an weiteren Pegeln im Ober- und Mittellauf der Aller und ihren Zuflüssen ein Überschreiten der Meldestufe 3 derzeit nicht auszuschließen.
Die Zuflüsse zum Oberlauf der Leine (z.B. Rhume, Gande) haben die Höchststände zum Teil bereits erreicht bzw. werden ab mittags erreicht werden. Die Leine-Oberlaufpegel, insbesondere Leineturm, werden nach aktuellem Stand im Laufe des Tages noch weiter ansteigen und Meldestufe 2 überschreiten können. Der Scheitel wird aber auch hier bis zum Abend erreicht sein. Das Rückhaltebecken Salzderhelden staut weiterhin ein.
Die Pegel der Oker (Schladen, Ohrum, Groß Schwülper) sind steigend. Am Pegel Schladen und Ohrum wird der Höchststand voraussichtlich im Laufe des Nachmittags erreicht sein.
Die Pegel der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung im Unterlauf der Leine und der Aller sind steigend (Neustadt, Marklendorf, Schwarmstedt, Ahlden, Rethem) und werden ebenfalls am Montag noch die Meldestufen 1 und 2 überschreiten.

Text: Karsten Gurkasch, Feuerwehr Sehnde
Foto: Feuerwehr
Anhaltender Regen bereitet der Feuerwehr viel Arbeit
Sehnde, Region Hannover, 27.05.2013
Durch den lang anhaltenden Regen der letzten zwei Tage mussten die Ortsfeuerwehren der Stadt Sehnde zu mehreren Einsätzen am Sonntag und Montag ausrücken.
Die alarmierten Einsatzkräfte hatten es mit überschwemmten Straßenzügen und vollgelaufenen Kellern zutun. In Dolgen, Haimar und Sehnde mussten Keller leergepumpt werden. In Wirringen war die Vogtei-Ruthe-Straße unter Wasser. Hier brauchten die Einsatzkräfte nur die Regenwasserabflüsse säubern und das Wasser floss zügig ab.
Im Borsigring und der Peiner Straße mussten Wohnhäuser gegen nachdrückende Wassermassen von Feldern und Wiesen gegen einbrechende Wassermassen geschützt werden.
Hierzu mussten Sandsacksperre errichtet und mehrere Pumpen eingesetzt werden. Gegen Mitternacht wurde auch der letzte Einsatz in Sehnde beendet.
An allen Gefahrenstellen wurden die Straßen teilweise gesperrt. Zu Behinderungen kam es aber nicht.
Im Einsatz waren fünf Ortsfeuerwehren (Dolgen, Haimar, Rethmar, Sehnde und Wirringen)
Text: Maik Wermuth
Überschwemmung auch in Grasleben
Grasleben, Lk Helmstedt, 27.05.2013
Drei Stunden lang war die Ortsfeuerwehr Grasleben mit Unterstützung der Feuerwehrleute aus Mariental am Sonntagmittag im Einsatz.
An der Ortseinfahrt Grasleben aus Mariental kommend kam soviel Wasser aus dem Wald gedrückt, dass der leider auch verstopfte Bachlauf es nicht mehr schaffte, das Wasser kontrolliert ablaufen zu lassen. Das Wasser floss auf die Straße und mit dem Wasser sehr viel Treibgut.
Die Straße wurde durch die Feuerwehr von der Kreuzung Helmstedter Straße / Südstraße bis nach Mariental für die Dauer des Feuerwehreinsatzes gesperrt. An drei Stellen wurden Maßnahmen durch die Feuerwehr eingeleitet, um das Wasser wieder in geordnete Bahnen zu lenken und überflutete Keller zu verhindern. Es musste sogar ein Bagger eingesetzt werden, um ein verstopftes Rohr wieder freizubekommen. Die Feuerwehr war mit 34 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen im Einsatz.

Text: Florian Persuhn
Foto: Florian Persuhn
Celler Feuerwehr im Einsatz aufgrund Dauerregens
Celle, Lk. Celle, 27.05.2013
Auch Celle hat der Dauerregen des Wochenendes fest in Griff.
Am Sonntagnachmittag forderte der ständige Regen dann die ersten Einsätze im Stadtgebiet von Celle. Um 17:54 h wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle – Hauptwache zu einem Wasserschaden in den Vorkampstraße im Stadtteil Klein Hehlen alarmiert. Von einem Feld aus bildeten sich kleine „Wildwasserflüsse“ überfluteten Gärten und Straßen. Das Wasser drohte in die Wohnhäuser einzudringen. Vorsorglich schützte die Feuerwehr die Gebäude mit Sandsäcken.
Ähnlich sahen die Einsatzstellen in der Straße „Neues Land“ im Stadtteil Westercelle, im Tannholzweg in Groß Hehlen aus und in der Bredenstraße aus. Auch hier schützen die Einsatzkräfte Gebäude mit Sandsäcken vor dem Wasser. In Hustedt in der Straße „Zur Jägerei“ half der Einsatz einer Tauchpumpe um das Eindringen des Regenwassers in ein Gebäude zu verhindern.
Vorsorglich wurde die Sandsackfüllmaschine einsatzbereit gemacht. Nach bisherigen Informationen soll es noch bis Montagmittag weiterregnen.
In der Nacht auf Montag wurde die Celler Feuerwehr zu keinen weiteren Einsätzen alarmiert.
Text: Polizeiinspektion Celle
Brand leerstehender Scheune
Hohne, Lk. Celle, 27.05.2013
Beim Brand einer leerstehenden Scheune entstand in der Nacht von Sonntag zu Montag lediglich Sachschaden. Das Feuer brach aus bislang unbekannten Gründen in der Scheune in Hohne aus.
Gegen 01:35 h nahmen Feuerwehrmänner, die wegen Überschwemmungen im Osterbreich von Hohne eingesetzt waren, Brandgeruch wahr und erkannten in einiger Entfernung einen Feuerschein. Als die Brandschützer in der Dorfstraße ankamen, schlugen Flammen aus einer Luke des Gebäudes. Umgehend wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde Lachendorf und aus Pollhöfen zum Brandort entsandt. Durch deren schnellen Einsatz, war das Feuer gegen 02:10 h unter Kontrolle.
Text: Polizeidirektion Göttingen
BMW-Fahrer ins Schleudern geraten
Hann. Münden, Lk. Göttingen, 27.05.2013
Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ist ein 21 Jahre alter BMW-Fahrer am Montagmorgen (27.05.13) auf der A 7 im Bereich der Steigungsstrecke vor der Anschlussstelle Hann. Münden-Lutterberg mit seinem Fahrzeug ins Schleudern geraten und anschließend verunfallt.
Ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei Göttingen zufolge befuhr der Göttinger den mittleren von drei Fahrstreifen, als der Pkw plötzlich auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geriet. Der BMW prallte zunächst in die Mittelschutzplanke und schleuderte von dort nach rechts über alle Fahrstreifen, bis er sich schließlich unter der Außenschutzplanke verkeilte.
Der 26 Jahre alte Fahrer erlitt diverse Prellungen. Er wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Hann. Münden gebracht. An seinem Auto entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Für die Dauer der Fahrbahnreinigungsarbeiten durch die Feuerwehr Hedemünden musste die A 7 in Fahrtrichtung Kassel kurzfristig voll gesperrt werden.
Text: Polizeiinspektion Heidekreis
Wohnhausbrand
Hodenhagen, Heidekreis, 27.05.2013
Aus bislang ungeklärter Ursache kam es in der Nacht zu Montag im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Straße Im langen Felde in Hodenhagen zu einem Schwelbrand.
Alle zehn Bewohner des Hauses blieben unverletzt. Der Schaden liegt bei rund 25.000 Euro. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Feuerwehren Hodenhagen, Ahlden, Eickeloh und Hademstorf waren mit 80 Helfern und 10
Fahrzeugen vor Ort. Die Unterbringung der evakuierten Personen wurde
durch die Samtgemeinde Hodenhagen veranlasst. Die Ermittlungen dauern
an.
Text: Polizei Northeim/Osterode
50-jähriger Autofahrer leicht verletzt
Northeim, 27.05.2013
Ein Verkehrsunfall im Bereich der Bahnhofstraße hat am Montagmorgen zu leichtem Personenschaden und circa 9.000 Euro Sachschaden geführt.
Die verunfallten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Da aus einem der Autos Öl und Kühlflüssigkeit austraten, musste die Northeimer Feuerwehr zum Abstreuen der Fahrbahn ausrücken. Die Ampelanlage war zur Zeit des Unfalls nicht in Betrieb. Die Vorfahrtsregelung erfolgte durch Verkehrszeichen.
Gegen 05:10 h hatte ein junger Fahrer aus dem Landkreis Osterode aus Richtung Eschenschlag kommend die Bahnhofstraße geradeaus überqueren wollen und als Wartepflichtiger den aus Richtung Sollingtor herannahenden Pkw eines 50-jährigen Northeimers offenbar übersehen. Dessen Passat war frontal in die Beifahrerseite des Kleinwagens geprallt. Daraufhin wurde der VW Polo nach links gegen einen Ampelmasten geschleudert. Der 20-jährige Fahrer blieb unverletzt.





