BLAULICHT: Einsätze

Text: Axel Fenker
Foto: Axel Fenker
Pkw fährt gegen Baum
Sellstedt, Lk. Cuxhaven (Nds), 22.10.2017
Am Sonntag um 06:00 h wurden die Feuerwehren Sellstedt, Schiffdorf, Geestenseth und Donnern zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen auf der L 143 Geestensether Straße in Höhe der Volksbank alarmiert. Der 41-jährige Bremerhavener Fahrer eines silbernen Smart Fortwo war von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Bei Eintreffen der Ortsfeuerwehr Sellstedt war schon ein Rettungswagen vor Ort. Entgegen der ersten Meldungen waren die beiden Insassen nicht eingeklemmt und konnten nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst und Notarzt aus dem Fahrzeug gerettet werden. Beide wurden bei dem Unfall schwer verletzt und in ein Bremerhavener Krankenhaus gebracht. Die Ortsfeuerwehr Sellstedt kümmerte sich um die Ausleuchtung und Absicherung der Einsatzstelle. Die anderen Feuerwehren konnten den Heimweg antreten. Einsatzende war gegen 06:45 h.

Text: Polizei Düren
Foto: Polizei Düren
Vier Verletzte und hoher Sachschaden
Merzenich (NRW), 22.10.2017
Vier Verletzte und ein hoher Sachschaden sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalles an der Kreuzung B 264/L 264. Gegen 14:00 h am Sonntag befuhr ein 59-jähriger Autofahrer die L 264 aus Richtung Niederzier kommend in Richtung Girbelsrath. Zur gleichen Zeit war eine 44-jährige Dürenerin mit ihrem Pkw auf der B 264 aus Richtung Düren kommend unterwegs. Die Frau wollte an der Kreuzung mit der L 264 nach links in Richtung Niederzier abbiegen. Beide Fahrzeuge stießen im Kreuzungsbereich zusammen. Durch den Unfall wurden sowohl die beiden Fahrer als auch die Beifahrer verletzt. Ein 19-Jähriger sowie ein 44-Jähriger wurden ebenso mit RTW zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht wie die beiden Fahrer. Die Ermittlungen, ob und wer zum Unfallzeitpunkt das Rotlicht der dortigen Ampelanlange nicht beachtet hat, dauern an. Auslaufende Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr aufgenommen.
Betriebsunfall in Biogasanlage
Klostermoor, Lk. Leer (Nds), 22.10.2017
In einer Biogasanlage in Klostermoor ist es am Sonntagabend zu einem Betriebsunfall gekommen bei dem eine Person verletzt wurde. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.
Vermutlich bei Arbeiten in der Anlage sind gegen 20:00 h unbekannte Mengen Schwefelwasserstoff und Methan in einen Arbeitsraum ausgetreten. Der Betreiber atmete die giftigen Stoffe ein, konnte sich dann aber noch selber ins Freie retten. Inzwischen war auch der interne Gas-Alarm der Anlage ausgelöst.
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Text: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden
Foto: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden
Pkw prallt gegen Baum
Hasperde, Lk. Hameln-Pyrmont (Nds), 22.10.2017
Am Sonntagabend prallte an der B 217 ein Pkw Renault gegen einen Straßenbaum. Der Fahrer wurde verletzt in eine Klinik gebracht.
Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Renault auf der B 217 von Hameln in Richtung Springe. Kurz vor Hasperde kam der Wagen gegen 22:15 h nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum. Der 36-jährige Fahrer wurde verletzt und mit einem Rettungswagen in eine Hamelner Klinik transportiert. Hier musste er stationär verbleiben.
Ein Autofahrer (22) kümmerte sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um den Verletzten. Der 36-Jährige gab gegenüber dem Ersthelfer und später gegenüber den Polizeibeamten an, dass er einem unbekannten Wildtier ausweichen musste und durch die Lenkbewegung von der Fahrbahn abkam.
Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Hamelner unter Medikamenteneinfluss stand. Inwieweit diese Medikamente die Fahrtauglichkeit des Fahrers beeinträchtigt haben, muss eine Blutprobenanalyse ergeben.

Text: Feuerwehr Köln
Foto: Symbol
Brand eines Reihenhauses
Köln-Roggendorf (NRW), 22.10.2017
Bei einem Brand eines Reihenmittelhauses im Kölner Stadtteil Roggendorf konnte die Feuerwehr die Ausbreitung des Brandes auf die benachbarten Gebäude weitestgehend verhindern. Das Brandobjekt wurde stark beschädigt und ist nicht mehr bewohnbar. Die beiden Bewohner wurden leicht verletzt in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung gegen 16:00 Uhr traf die Löschgruppe Roggendorf der Freiwilligen Feuerwehr als erste Einheit an der Einsatzstelle ein. Der zuständige Löschzug 6 der Berufsfeuerwehr von der Feuerwache Chorweiler war zeitgleich in einem anderen Brandeinsatz gebunden, sodass weitere Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr aus Weidenpesch, Ehrenfeld und Lövenich nachrücken mussten.
Während die Löschgruppe Roggendorf die ersten Maßnahmen einleitete, hatten sich zeitgleich die Bewohner selbstständig ins Freie gerettet. Schnell wurde über mehrere Schlauchleitungen die Brandbekämpfung aufgenommen. Zeitweise waren sieben C-Rohre, davon zwei über Drehleitern, und fünf Atemschutztrupps von Freiwilliger Feuerwehr und Berufsfeuerwehr zeitgleich im Einsatz.

Text: Polizeiinspektion Hildesheim
Foto: Polizeiinspektion Hildesheim
Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden
Hoheneggelsen, Lk. Hildesheim (Nds), 22.10.2017
Am Nachmittag gegen 13:40 h kam es in der Ortsdurchfahrt Hoheneggelsen zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Zum Unfallzeitpunkt befuhr ein 20-Jähriger aus dem Stadtgebiet Bockenem mit seinem Pkw VW Golf die Hauptstraße in Richtung Steinbrück. In Höhe der Einmündung zur Straße "Im Galgenfeld" geriet plötzlich ein Fahrzeug des Gegenverkehrs auf den Fahrstreifen des jungen Mannes. Der Bockenemer konnte nur durch das plötzliche Ausweichen nach rechts einen Frontalzusammenstoß verhindern. Bei dem Ausweichmanöver geriet er allerdings auf den angrenzenden Grünstreifen und prallte dort mit einem Straßenbaum und einem Verkehrsschild zusammen. Entgegen erster Meldungen wurde der junge Mann nicht verletzt, an seinem Pkw entstand jedoch erheblicher Sachschaden. Der Unfallverursacher hielt vor Ort nicht an, sondern setzte seine Fahrt in Richtung Ortsmitte fort. Der Pkw VW Golf war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Aufgrund der massiven Schäden am Baum musste dieser von den ehrenamtlichen Helfern der Freiwilligen Feuerwehr Hoheneggelsen gefällt werden. Die Polizei Bad Salzdetfurth (Tel. 05063-901-0) sucht nun dringend Zeugen, die Angaben zum flüchtigen Unfallverursacher machen können.

Text: Polizeiinspektion Goslar
Foto: Polizeiinspektion Goslar
Ungebremst aufgefahren
Clausthal-Zellerfeld, Lk. Goslar (Nds), 22.10.2017
Um 13:26 h kam es im Stadtgebiet von Clausthal zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Nach ersten Ermittlungen befuhr eine 44-jährige Clausthalerin, zusammen mit ihrem 11-jährigen Sohn, die Straße Am Schlagbaum in Richtung Andreasberger Straße. Als sie nach links in die Stettiner Straße einbiegen wollte, musste die 44-Jährige, auf Grund entgegenkommender Fahrzeuge, verkehrsbedingt warten. Der zusammen mit seiner 18-jährigen Beifahrerin dahinter fahrende 20-jährige Clausthaler übersah die 44-Jährige und fuhr ungebremst auf das Fahrzeug auf. Dabei wurde alle beteiligten Personen zum Teil schwer verletzt und mussten mittels Rettungswagen in umliegenden Krankenhäuser verbracht werden. Die Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld war im Einsatz um auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen.
Arbeitsreiches Wochenende
Sittensen, Lk. Rotenburg (Nds), 21.10.2017
Innerhalb von 24-Stunden mussten die Kräfte der Feuerwehr zu vier Einsätzen ausrücken. Am Freitagabend gegen 17:30 h wurde die Feuerwehr auf die BAB 1 in Fahrtrichtung Hamburg alarmiert. Hier war nach einem Verkehrsunfall ein Fahrzeug in Brand geraten.
Keine zwölf Stunden später gegen 04:52 h am Samstagmorgen schrillten die digitalen Meldeempfänger der Sittenser Feuerwehr erneut. Grund dafür war eine Anforderung des Rettungsdienstes für eine Tragehilfe. Dieser Einsatz war nach einer halben Stunde beendet und die Einsatzkräfte konnten ihre Nachtruhe fortsetzen.
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ABC-Einsatz im Festzelt
Werne (NRW), 21.10.2017
Um 22:12 h wurden die Freiwillige Feuerwehr Werne sowie diverse weitere Rettungsmittel mit den Stichworten TH_ABC_2 / ManV 2 (Massenanfall von Verletzten) in die Straße Am Hagen alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt war die Werner Innenstadtkirmes Simon Juda-Markt (SimJü) in vollem Gange. Im Bereich des Festzeltes hatten Zeugen einen extremen Geruch wahrgenommen, der auf Buttersäure hindeutete.
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Batteriebrand auf Binnenschiff
Rühen, Lk. Gifhorn (Nds), 20.10.2017
Der Schiffsanleger Rühen am Mittellandkanal wurde am Sonntag zum Schauplatz eines außergewöhnlichen Einsatzes für die Feuerwehren der Samtgemeinde Brome. Der Schiffsführer eines vor Anker liegenden Frachtschiffes aus Minden meldete in der Einsatzleitstelle Gifhorn eine starke Rauchentwicklung im Maschinenraum. Es wurde daraufhin Alarm für den Zug 17-3 der Samtgemeinde Brome mit den Ortsfeuerwehren Rühen, Brechtorf und Eischott ausgelöst.
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Einsatz nach Sprengung eines Geldautomaten
Weener, Lk. Leer (Nds), 20.10.2017
In der Nacht zu Freitag haben Unbekannte einen Geldautomaten in der Deutschen Bank in Weener aufgesprengt.
Um 03:47 h wurde die Feuerwehr Weener zu der Bank in die Westerstraße alarmiert. Da vermutlich größere Mengen Gas zur Sprengung eingesetzt wurden, gingen die Einsatzkräfte zur Kontrolle unter umluftunabhängigem Atemschutz vor. Ein Brand war nicht ausgebrochen. Die Bank wurde aber durch die Feuerwehr belüftet, um die Gefahr durch das Gas für die ermittelnden Polizeibeamten zu beseitigen. Die Feuerwehr leuchtete den Tatort für die Ermittlungen zudem aus. Außerdem unterstützten die Einsatzkräfte beim Aufsammeln von Geldscheinen, die auf der Westerstraße verteilt lagen. Insgesamt dauerte der Einsatz dann eine Stunde.
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Text: Julian Illmer
Foto: Julian Illmer
Schwerer Wildunfall
Heiligenthal, Lk. Harburg (Nds), 20.10.2017
Am Donnerstagabend kam es kurz vor dem Ortseingang Heiligenthal auf der Kreisstraße 36 zu einem Zusammenstoß zwischen einem Wildschwein und einem aus Lüneburg kommenden Fahrzeug.
Es ist kurz vor 22:00 h, da tauchte vor dem 21-jährigen Fahrer ein voll ausgewachsenes Wildschwein auf. Er konnte nicht mehr ausweichen, stieß mit dem Tier zusammen und kam von der Fahrbahn ab. Er rutsche mit seinem Fahrzeug in den linken Straßengraben und kollidierte hier mit einem Baum. Glück im Unglück hatte der junge Fahrer, da er mit der Beifahrerseite den Baum erwischte. Glücklicherweise saß auf diesem Sitz keine weitere Person, sodass die Rettungskräfte den verunfallten Fahrer mit leichten bis mittelschweren Verletzungen aus seinem Wagen retten konnten. Das Rettungspersonal vom ASB Lüneburg übernahm den Patienten und brachte ihn ins Lüneburger Krankenhaus.

Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Foto: Polizeiinspektion Rotenburg
Pkw mit Pferde-Anhänger auf Kreuzung kollidert
Rotenburg, Lk. Rotenburg (Nds), 20.10.2017
Im Kreuzungsbereich Soltauer Straße / Elise-Averdiek-Straße ereignete sich am heutigen Vormittag um 09:05 h ein Verkehrsunfall mit drei leicht verletzten Personen. Die 28-jährige Führerin eines Pkw mit Anhänger beachtete beim Überqueren des Kreuzungsbereiches nicht die Vorfahrt eines aus Richtung Stadtmitte herannahenden Audi-Fahrers aus Neuenkirchen. Die beiden beteiligten Kfz wurden dabei erheblich beschädigt. Der Kreuzungsbereich war teilweise blockiert; es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen. Die 28-jährige Verursacherin, ihre Beifahrerin und der Audi-Fahrer wurden ambulant versorgt.

Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Foto: Polizeiinspektion Rotenburg
Brennende Kfz auf der Autobahn
Sittensen, Lk. Rotenburg (Nds), 20.10.2017
Am Freitag gegen 16:40 h befuhr ein 38-jähriger Bremer mit einem Pkw die BAB 1 zwischen den Anschlussstellen Bockel und Stuckenborstel in Fahrtrichtung Bremen. Dabei bemerkte er plötzlich einen dumpfen Knall und Rauchentwicklung aus dem Motorraum. Als er auf dem Seitenstreifen anhielt, schlugen schon die Flammen aus dem Motorraum. Die Feuerwehren aus Elsdorf und Gyhum konnten ein vollständiges Ausbrennen des Pkw nicht verhindern. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der Löscharbeiten wurde eine vorübergehende Vollsperrung eingerichtet. Dadurch bildete sich ein Rückstau von bis zu acht Kilometern Länge. Die Fahrzeuginsassen konnten den Pkw rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt.
Kurze Zeit später gegen 17:05 h ereignete sich auf der BAB 1 zwischen den Anschlussstellen Sittensen und Heidenau in Fahrtrichtung Hamburg ein weiterer Pkw-Brand infolge eines Verkehrsunfalls. Eine 24-jährige Frau aus dem Landkreis Diepholz blieb aufgrund eines technischen Defekts mit ihrem Pkw auf dem zweiten Überholfahrstreifen liegen. Der 39-jährige Fahrer eines nachfolgenden Pkw aus Kiel erkannte das stehende Kraftfahrzeug zu spät und fuhr auf das Heck auf. Anschließend schleuderte er gegen den Sattelzug eines 36-jährigen Rumänen, welcher auf dem ersten Überholfahrstreifen fuhr. Der Pkw der Diepholzerin ging durch die Kollision in Flammen auf und brannte trotz Einsatzes der Feuerwehr Sittensen vollständig aus. Für die Lösch- und Bergungsarbeiten sowie die Fahrbahnreinigung wurde eine vorübergehende Vollsperrung und spätere Teilsperrung eingerichtet.

Text: Florian Karlstedt
Foto: Florian Karlstedt
Kleinfeuer unter der B4-Brücke
Bad Harzburg, Lk. Goslar (Nds), 20.10.2017
Kurz nach 12:00 h brannten am Freitagmittag etwa 20 Quadratmeter Vegetation und Laub unter der Brücke der Bundesstraße 4, an der Geissmarstraße. Die Feuerwehr Bad Harzburg hatte den Brand mit einem C-Rohr schnell unter Kontrolle und nach endgültigem Ablöschen die betroffene Stelle mittels Wärmebildkamera noch einmal kontrolliert. Der Einsatz war nach 30 Minuten beendet.
Lkw Brand auf der BAB 7
Fleestedt, Lk. Harburg (Nds), 20.10.2017
Eine in voller Ausdehnung brennende Zugmaschine eines Tiefladergespannes hat am Freitagnachmittag zwei Feuerwehren der Gemeinde Seevetal mehrere Stunden beschäftigt und in der Folge zu einer Vollsperrung der BAB 7, Richtungsfahrbahn Hannover und damit zu einem kilometerlangen Rückstau bis hinter den Hamburger Elbtunnel geführt.
Um 13:33 h war die Freiwillige Feuerwehr Fleestedt durch die Winsener Rettungsleitstelle zu dem Lkw-Brand auf die BAB 7 zwischen der Anschlussstelle Fleestedt und dem Horster Dreieck alarmiert worden.
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Text: Stephan Meier
Foto: Stephan Meier
Wild ausgewichen und am Baum gelandet
Wietzendorf, Lk. Heidekreis (Nds), 19.10.2017
Schwere Verletzungen und einen Totalschaden an seinem Pkw erlitt ein Pkw-Fahrer am späten Donnerstagabend bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 3 in der Gemarkung Wietzendorf.
Der 60-Jährige war auf Höhe der Ortschaft Wroge vermutlich einem querenden Wild ausgewichen und ins Schleudern gekommen. Der VW UP kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich, prallte mit der Fahrerseite gegen einen Straßenbaum und blieb auf dem Dach im Graben liegen. Andere Verkehrsteilnehmer leisteten Erste Hilfe und sicherten die Unfallstelle sehr gut ab. Der Fahrer eines Tanklastzuges nutzte dazu unter anderem seine mitgeführte Verkehrsleitkegel.
Der Fahrer wurde von der Feuerwehr Wietzendorf mit hydraulischen Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit und mit einem Rettungswagen in das Heidekreisklinikum eingeliefert.

Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Foto: Polizeiinspektion Rotenburg
Schwerer Unfall mit mehreren Beteiligten
Hansalinie BAB 1, Lk. Rotenburg (Nds), 19.10.2017
Am Donnerstagabend gegen 21:30 h ereignete sich auf der Hansalinie ein schwerer Verkehrsunfall mit insgesamt sieben beteiligten Fahrzeugen. Der 51-jährige Fahrer eines Audi A3 aus dem Landkreis Rotenburg befuhr die BAB 1 in Richtung Bremen. Kurz vor der Rastanlage Ostetal musste er nach eigenen Angaben einem Tier ausweichen, das plötzlich die Fahrbahn überquerte. Bei dem Ausweichmanöver verlor der Mann die Kontrolle über sein Auto. Zuerst schleuderte sein Audi links in die Schutzplanke und anschließend quer über alle Fahrstreifen. Auf dem Hauptfahrstreifen krachte der Wagen in die linke Seite eines Sattelzuges aus dem Raum Hamburg. Die 23-jährige Fahrerin eines Smart aus Eschenburg versuchte dem liegengebliebenen Audi auszuweichen. Dabei kollidierte sie seitlich mit dem ebenfalls ausweichenden Sattelzug eines 47-jährigen Kraftfahrers aus der Slowakei. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Smart anschließend gegen den Audi geschleudert. Beide Fahrzeuge kamen mitten auf der Fahrbahn zum Stehen. Öl, Betriebsstoffe und Trümmerteile verteilten sich auf der gesamten Fahrbahn. Zwei nachfolgende Sattelzüge und ein Pkw wurden durch Trümmerteile beschädigt. Die Fahrerin des Smarts und der Audifahrer kamen zum Glück mit nur leichten Verletzungen davon. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf über 40.000 Euro. Für die Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die A1 in Richtung Bremen für einen Zeitraum von etwa zwei Stunden voll gesperrt werden.

Text: Jens Führer
Foto: Jens Führer
Verkehrsunfall und Personenrettung über Drehleiter
Walsrode, Lk. Heidekreis (Nds), 19.10.2017
Die Feuerwehren Honerdingen und Walsrode wurden am Donnerstag gegen 17:30 h zu einem Verkehrsunfall gerufen. Auf der B 209 in Höhe des Abzweigs ins Gewerbegebiet waren zwei Pkw kollidiert. Laut erster Meldung sollten mehrere Pkw beteiligt und vermutlich Personen eingeklemmt sein. Bei Ankunft der Feuerwehren stellte sich heraus, dass niemand eingeklemmt war. Somit musste die Feuerwehr nur Absicherungs- sowie Brandschutzmaßnahmen vornehmen und ausgelaufene Betriebsstoffe abbinden. Die zwei verletzten Personen aus dem Toyota wurden ins Heidekreis-Klinikum transportiert, der Fahrer des Skodas wurde nicht verletzt. Ebenfalls vor Ort war der Rettungsdienst, die Polizei und Abschleppunternehmen.
Gleich im Anschluss musste die Feuerwehr Walsrode gegen 18:45 h mit der Drehleiter nach Grethem ausrücken. Sie wurde von dem Rettungsdienst angefordert, um eine erkrankte Person aus einem Einfamilienhaus aus dem ersten Obergeschoss schonend zu Boden zu befördern. Ebenfalls vor Ort war die zuständige Ortsfeuerwehr.

Text: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden
Foto: Jens-Achim Röpke
Brand eines Wohnhauses
Hess. Oldendorf, Lk. Hameln-Pyrmont, 19.10.2017
Um 19:02 h wurde der Kooperativen Regionalleitstelle Weserbergland in Hameln ein Dachstuhlbrand an einem Wohnhaus in der Heerstraße (Ortsteil Friedrichshagen) gemeldet. Bereits durch den Notruf des betroffenen Hausbewohners wurde der Feuerwehr mitgeteilt, dass Flammen aus dem Dach schlagen.
Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort. Bei deren Eintreffen hatten sich die anwesenden Bewohner, ein 33-jähriger Mann und seine 9 Monate alte Tochter, bereits ins Freie gerettet. Die Mutter war zur Brandausbruchszeit nicht zu Hause. Personen wurden nicht verletzt. Die Familie ist derzeit bei Verwandten untergekommen.
Trotz des schnellen Löscheinsatzes konnte nicht verhindert werden, dass der Dachstuhl komplett ausbrannte. Das Einfamilienhaus, ein ehemaliges Bauernhaus, ist einsturzgefährdet und nicht bewohnbar. Das Brandobjekt wurde von der Polizei für weitere Untersuchungen beschlagnahmt.
Kurz nach 20:00 h war der Brand unter Kontrolle; gegen 21:00 h wurde "Feuer aus" gemeldet.
Neben der Polizei aus Hess. Oldendorf, dem Rettungsdienst und dem THW Hameln waren 90 Feuerwehrkräfte (u. a. aus Friedrichshagen, Hemeringen, Heßlingen, Friedrichsburg, Hess. Oldendorf, Rumbeck und Hameln-Halvestorf) im Einsatz.

Text: Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg
Foto: Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg
Mit Schleusentor kollidiert
Landesbergen, Lk. Nienburg (Nds), 19.10.2017
Gegen 20:30 h kollidierte ein zu Tal fahrendes Containerschiff mit dem Schleusentor am Oberhaupt der Schleuse Landesbergen. Da die Schleuse aufgrund der Beschädigungen nicht ordnungsgemäß funktionierte, musste die Schifffahrt auf der Weser bis zum 18.10.17, 12:00 h, gesperrt werden. Für die Schadensbegutachtung und -reparatur setzte das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt Verden eigene Taucher ein. Die Ursache für die Kollision ist derzeit noch unbekannt; die Beamten der Wasserschutzpolizeistation Nienburg haben die Ermittlungen aufgenommen.
Feuer im Untergeschoss eines Gebäudes
Hüpede, Region Hannover (Nds), 18.10.2017
Am Mittwoch um kurz nach 18:00 wurde die Freiwillige Feuerwehr Hüpede zu einer Rauchentwicklung in einem Keller eines Gebäudes mit mehreren Mietparteien im Krugfeld (Hüpede) gerufen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Umfang der Einsatzlage unübersichtlich. Dichter Brandrauch im Treppenhaus eines zweieinhalbstöckigen Gebäudes machte einen Innenangriff unter Atemschutz unumgänglich, zugleich waren insgesamt neun Personen in ihren Wohnungen durch den toxischen Brandrauch eingeschlossen.
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Text: Feuerwehr Hamburg
Foto: Symbol
Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg sprengt Splitterbombe
Hamburg (HH), 18.10.2017
Auf einem Schubverband (Schute + Schute mit Bagger) der HPA, wurde in der Schrottschute eine 20 LBS Splitterbombe mit Membranzünder gefunden. Da eine Entschärfung nicht möglich war, musste die Bombe gesprengt werden. Dazu wurde die Bombe unter Wasser in den Müggenburger Kanal geschleppt und dort unter Wasser gesprengt. Vor der Sprengung musste eine Luftraumsperrung von 100 m sowie ein Sperr- und Warnradius von 10 m um die Bombe herum eingerichtet werden. Da der Ort der Sprengung innerhalb des Werkgeländes der Aurubis lag wurde die Werkfeuerwehr für
Sicherungsmaßnahmen eingesetzt. Die Sprengung konnte erfolgreich und
ohne weiteren Schäden zu verursachen durchgeführt werden. Eingesetzt
waren der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg, ein
Führungsdienst B, ein Gerätewagen mit Schlauchboot, ein Rettungswagen
sowie die Werkfeuerwehr der Aurubis mit insgesamt 21 Kräften.

Text: Kreispolizeibehörde Borken
Foto: Kreispolizeibehörde Borken
Unfall beim Abbiegen
Borken (NRW), 18.10.2017
Am Montag kam es gegen 16:20 h auf der Vennstraß zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 25-jährige Autofahrerin schwer und die 19-jährige Beifahrerin eines weiteren Unfallbeteiligten leicht verletzt wurden. Die 25-jährige Frau aus Haltern hatte mit ihrem Auto die Vennstraße aus Richtung Südlohn kommend in Richtung Bundesstraße 70 befahren. In Höhe des Ottenstapler Weges wollte sie nach links in diesen abbiegen. Ein 21-jähriger Autofahrer aus Vreden war ebenfalls auf der Vennstraße in gleiche Fahrtrichtung unterwegs. In seinem Fahrzeug befand sich auch eine 19-Jährige Frau aus Südlohn. Während eines Überholvorgangs des Vredeners leitete die 25-Jährige bereits ihren Abbiegevorgang ein und es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Das Auto der Halternerin wurde in einen angrenzenden Graben geschleudert und blieb auf dem Dach liegen. Rettungskräfte brachten die verletzten Frauen in Krankenhäuser. Die 19-Jährige konnte nach ambulanter Behandlung wieder nach Hause. Die Frau aus Haltern verblieb stationär.

Text: Christian Bahrs
Foto: Christian Bahrs
Strohpressenbrand
Harpstedt, Lk. Oldenburg (Nds), 18.10.2017
Zu einer in Brand geratenen Rundballenpresse wurde am Mittwochabend die Feuerwehr Harpstedt um 19:46 h per Funkmeldeempfänger alarmiert. Auf einem Feld am Wunderburgerweg geriet eine Rundballenpresse während der Arbeit in Brand. Der Fahrer schaffte es noch, die Zugmaschine abzukuppeln, bevor die Presse in Vollbrand stand. Die Feuerwehr Harpstedt rückte mit fünf Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften zu der Einsatzstelle aus. Ein Trupp ging unter Atemschutz vor und nahm die ersten Löschangriffe vor. Die Wasserversorgung wurde von dem mitgeführten Wasser des Hilfeleistungs- sowie Tanklöschfahrzeuges (TLF) sichergestellt. Nachdem der Inhalt des Wassertankes vom TLF verbraucht war, wurde mit diesem ein Pendelverkehr eingerichtet. Um die Presse gezielter abzulöschen, kam ein zweiter Atemschutztrupp hinzu und nahm einen Schaumangriff vor. Mit der Wärmebildkamera wurden bei den Nachlöscharbeiten versteckte Glutnester gesucht. Nach 90 Minuten war der Einsatz beendet.

Text: Isabell Ehms
Foto: Rainer Knoop, Daniel Müller
Gebäude in Vollbrand
Metzingen, Lk. Celle (Nds), 18.10.2017
Um 10:15 h Alarm für die Ortsfeuerwehren Metzingen, Eldingen, Hohnhorst-Bargfeld (3. Zug), Hohne, Helmerkamp, Spechtshorn (4. Zug), sowie den ELW Ahnsbeck zu einem Wohnungsbrand mit Person im Gebäude in Metzingen.
Das Gebäude stand beim Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand. Es befand sich keine Person mehr im Gebäude. Die Person wurde mit dem RTW ins Krankenhaus gebracht. Das NEF konnte die Anfahrt abbrechen. Die 54 Feuerwehrleute begannen sofort mit der Brandbekämpfung. Gegen 13:30 h war der Einsatz beendet. Die Verpflegung wurde durch SEG, die DRK Bereitschaft Lachtetal und den DRK Ortsverein Hohne bereitgestellt. Ebenfalls war ein RTW zur Absicherung der Einsatzkräfte und die Polizei vor Ort.

Text: Polizeiinspektion Goslar
Foto: Polizeiinspektion Goslar
Verkehrsunfall mit einer verletzten Person
Braunlage, Lk. Goslar (Nds), 18.10.2017
Am Montag befährt eine 49-jährige Andreasbergerin gegen 11:00 h mit ihrem Pkw Mitsubishi die Bundesstraße 242 aus Richtung Clausthal-Zellerfeld kommend, in Richtung Sonnenberg. Während des Durchfahrens einer Rechtskurve, 300 Meter vor der Ortslage Sonnenberg, kommt die Beteiligte aufgrund eines Fahrfehlers nach rechts von der Fahrbahn ab und rutscht in der Folge in den Straßengraben. Hier kommt der Mitsubishi auf der
Fahrzeugseite zum Liegen/Stehen. Die Andreasbergerin muss verletzt
mittels RTW dem Krankenhaus Goslar zugeführt werden.

Text: Polizeidirektion Neustadt/Weinstraße
Foto: Polizeidirektion Neustadt/Weinstraße
Fahrzeug überschlägt sich
Neustadt/Weinstraße (RP), 18.10.2017
In den frühen Morgenstunden kommt es am Dienstag in der Branchweilerhoftstraße zu einem Verkehrsfall. Ein 19-Jähriger befuhr mit seinem Polo die Branchweilerhofstraße in Richtung Westen und kommt in Höhe der Einmündung "Am Speyerbach" aus ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Dort kollidiert der Polo mit einem geparkten PKW, überschlägt sich und kommt auf dem Dach zum Liegen. Der Fahranfänger kann sich selbst aus dem Fahrzeug befreien, musste jedoch im Krankenhaus behandelt werden. An beiden Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.

Text: Feuerwehr Essen
Foto: Mike Filzen
Bunkerzugang geöffnet, Personen eingestiegen?
Essen-Bocholt (NRW), 18.10.2017
Der Zugang zu einer alten Bunkeranlage im Bereich Hafenstraße Ecke Bottroper Straße ist unberechtigterweise geöffnet worden. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich Personen in dem alten Stollen aufhielten, ist die Essener Feuerwehr heute Mittag zwecks Kontrolle der Anlage ausgerückt. Höhenretter sind gesichert in den Stollen hinabgestiegen und haben ihn durchsucht, glücklicherweise hielt sich niemand in der Anlage auf. Etwa 50 bis 60 Meter weit drangen sie ein, dann war ein Weiterkommen nicht mehr möglich. Alte Konstruktionszeichnungen des unterirdischen Bauwerks halfen bei der Beurteilung der Situation. Noch heute wird der Grundstückseigentümer den Zugang dauerhaft verschließen.

Text: Polizeiinspektion Lüneburg
Foto: Polizeiinspektion Lüneburg
Quadfahrer übersieht Pkw
Rosche, Lk. Uelzen (Nds), 18.10.2017
Beim Einbiegen auf die Bundesstraße 191 im Bereich Schwemlitz übersah ein 68 Jahre alter Fahrer eines Quad in den Morgenstunden gegen 11:00 h einen auf der Bundesstraße fahrenden Pkw Nissan einer 53-Jährigen aus dem Landkreis Celle. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch beide Fahrzeugführer verletzt wurden.

Text: Polizeiinspektion Celle
Foto: Polizeiinspektion Celle
Bauernhofbrand
Groß Ottenhaus, Lk. Celle (Nds), 18.10.2017
Am Morgen gegen 06:35 h ging ein Notruf bei der Feuerwehr Leitstelle in Celle ein. Ein Anrufer teilte mit, dass eine Hofstelle in Groß Ottenhaus brenne. Als Einsatzkräfte am Ort eintrafen, stand die Hofstelle bereits lichterloh in Flammen. Das seit mehreren Jahren unbewohnte Gebäude brannte vollständig nieder.

Text: Axel Fenker
Foto: Axel Fenker
Holzstapelbrand im Garten
Schiffdorf-Friedheim, Lk. Cuxhaven (Nds), 18.10.2017
Die Ortsfeuerwehr Schiffdorf wurde um 01:51 h zu einem Feuer in Schiffdorf-Friedheim alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war der Feuerschein gut sichtbar. Vor Ort wurde festgestellt, dass ein größerer Holzstapel im Garten eines Einfamilienhauses brannte. Umgehend wurde die Wasserversorgung aufgebaut, ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr gegen die Flammen vor. Das Feuer wurde gelöscht, um ein weiteres Aufflammen zu verhindern, musste der Holzstapel auseinander gezogen und Glutnester abgelöscht werden. Ein weiterer Atemschutztrupp unterstützte dabei. Auf Grund der Dunkelheit wurde der Gartenbereich mit Scheinwerfern ausgeleuchtet. Zum Abschluss der Löscharbeiten wurde die Brandstelle mit Löschschaum bedeckt und mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Einsatzende war gegen 03:50 h.

Text: Feuerwehr Hamburg
Foto: Symbol
Person aus Siel-Schacht gerettet
Hamburg (HH), 17.10.2017
Passanten informierten die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112, weil eine männliche Person kopfüber in einem Siel-Schacht feststeckte. Aufgrund der Notrufmeldung alarmierte ein Beamter der Rettungsleitstelle einen Löschzug, einen Führungsdienst (B-Dienst), einen Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zur gemeldeten Einsatzstelle. Vor Ort stellte der Einsatzleiter fest, dass einer von zwei Männern bei dem Versuch einen Gegenstand aus einem Schacht mit den Maßen 25 x 60 Zentimetern herauszuholen kopfüber bis zu den Hüften im Schacht stecken geblieben war und sich aus eigener Kraft nicht mehr aus seiner Zwangslage befreien konnte. Sofort versorgten der anwesende Notarzt und Notfallsanitäter den Patienten mit kreislaufstabilisierenden Infusionen und schmerzstillenden Medikamenten, während die Besatzung des Löschzuges die technische Rettung mit einem Abseilgerät und Bandschlingen vorbereiteten. Anschließend gelang es den Einsatzkräften den Unglücksraben unter Zuhilfenahme einer Drehleiter als Festpunkt vorsichtig aus dem Schacht herauszuheben. Um ein sogenanntes Hängetrauma auszuschließen wurde der leichtverletzte Patient anschließend mit einem Rettungswagen, notarztbegleitet, in ein nahegelegenes Krankenhaus befördert. Insgesamt waren 23 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Hamburg und des Rettungszentrums der Bundeswehr Hamburg vor Ort im Einsatz.
Schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 3
Erkrath (NRW), 17.10.2017
Die Freiwillige Feuerwehr Erkrath wurde heute um 10:16 h mit dem Alarmstichwort "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" auf die BAB 3 in Fahrtrichtung Oberhausen alarmiert. Vor Ort, kurz vor der Ausfahrt Mettmann, bot sich den Einsatzkräften folgende Lage: Ein Lkw war mit hoher Wucht auf das Heck eines vorausfahrenden Gefahrguttransporters aufgefahren. Durch den Unfall wurde der Lkw-Fahrer des auffahrenden Fahrzeuges hinter dem Lenkrad in seinem Fahrerhaus massiv eingeklemmt und konnte sich nicht aus seiner Zwangslage befreien.
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Text: Feuerwehr Hannover
Foto: Symbol
Rauchentwicklung an der Leibniz Universität
Hannover (Nds), 17.10.2017
Am späten Nachmittag ist es in einem Forschungsgebäude für Materialprüfung der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität während eines Prüfvorgangs zu einer massiven Rauchentwicklung gekommen. Verletzt wurde niemand.
Gegen 17:00 h meldete die automatische Brandmeldeanlage der Leibniz Universität ein Feuer in dem Forschungsgebäude an der Nienburger Straße. Dort war es im Zuge einer Brandprüfung eines Baustoffs zu einer massiven Rauchentwicklung gekommen, welche sich aus dem gesicherten Bereich der Prüfkammer in die angrenzende Halle ausbreitete.
Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte hatten Mitarbeiter den Brandversuch bereits abgebrochen, die vorhandene Gas-Löschanlage aktiviert und anschließend das Gebäude geräumt. Mehrere Feuerwehrleute drangen mit Atemschutz sofort in den Laborbereich vor und kontrollierten sowohl die Prüfkammer, wie auch die zugehörige Abluftanlage auf weitere Brandnester. Nach dem Einsatz eines Feuerlöschers und zweier Hochleistungslüfter konnten sie schnell Entwarnung geben. Weitere Lösch- und ABC-Spezialkräfte, die aufgrund besonderer Gefahren dieses Objekts zusätzlich alarmiert worden waren, mussten nicht mehr zum Einsatz kommen.
Feuerwehr und der Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover waren mit 17 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen bis 18:00 Uhr vor Ort.

Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft
Mehrere kleine Einsätze
Laatzen, Region Hannover (Nds), 17.10.2017
Montag: Um 06:13 h löste die automatische Brandmeldeanlage des Aqualaatzium aus. Vor Ort entdeckten die Helfer weder Rauch noch Flammen. Wenige Minuten später konnten sie wieder einrückten.
Gegen 12:15 h wurde eine hilflose Person in Grasdorf gemeldet, bevor die Feuerwehr tätig wurden, öffnete der Mann von innen selbst die Tür. Die Ortsfeuerwehr Laatzen brauchte nicht tätig zu werden. Gegen 23:55 h rückte die Rethener Ortsfeuerwehr in die Hildesheimer Straße aus, dort brannten Lebensbäume. Bei Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer schon von Anwohnern gelöscht.
Dienstag: Um 18:30 h rückte die Laatzener Ortsfeuerwehr zu einem Hochhaus an der Erich-Panitz-Straße aus, der Rettungsdienst benötigte Unterstützung. Eine ältere Dame in der 7. Etage hatte erhebliche Probleme und musste schnell ins Krankenhaus. Die Bewohnerin wurde über die Drehleiter mit einer Tragehalterung am Korb der Drehleiter aus dem Fenster heraus nach unten transportiert. Mit dem Rettungswagen kam sie in ein Krankenhaus.

Text: Polizei Braunschweig
Foto: Polizei Braunschweig
Vier Fahrzeuge beschädigt
Braunschweig (Nds), 16.10.2017
Zu einem schweren Verkehrsunfall mit Flucht des Verursachers kam es am Montagmittag auf der Berliner Straße in Höhe des ehemaligen Baumarktes.
Eine 49-jährige Frau fuhr mit ihrem Wagen zu dieser Zeit stadteinwärts im rechten Fahrstreifen. Ein bislang unbekannter Mann mit einem dunklen Fahrzeug wollte mit hoher Geschwindigkeit vom linken in den rechten Fahrstreifen einscheren. Bei diesem Manöver erschrak die Frau derart, dass sie zunächst einen parkenden Wagen schrammte, danach über einen Bordstein fuhr und frontal in den nächsten parkenden Pkw stieß. Hierdurch wurde sie gedreht und stieß gegen einen dritten geparkten Wagen. Die 49-Jährige verletzte sich bei dem Unfall leicht und wurde im Rettungswagen behandelt.
Zwei der Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 14.000 Euro.
Der Fahrer des geflohenen dunklen Fahrzeuges, ein offensichtlich neueres Modell der gehobenen Klasse, sei unter 50 Jahre alt gewesen.

Text: Florian Persuhn
Foto: Florian Persuhn
Vier Einsätze am Montag
Celle, Lk. Celle (Nds), 16.10.2017
Um 06:53 h wurde die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in die Schuhstraße im Herzen der Celler-Altstadt alarmiert. Mit einem Fensteröffnungssatz wurde sich Zugang zur Wohnung verschafft. Ein weiterer Einsatz war nicht erforderlich. Auf dem Herd köchelte das Essen.
Eine Rauchentwicklung aus dem Dachgeschoss eines Wohnhauses sowie ein ausgelöster Rauchwarnmelder waren um 15:34 h der Grund für einen Einsatz in der "Breiten Straße". Vor Ort war eine Wohnung stark verraucht, eine Person befand sich noch in der Wohnung und verließ diese nach Aufforderung durch die Feuerwehr. Sie wurde vom Rettungsdienst versorgt. Ursache des Einsatzes war angebranntes Essen. Durch die Celler Feuerwehr wurde die Wohnung belüftet und entraucht.
Aus einer misslichen Lage befreite die Celler Feuerwehr am Nachmittag ein Kind in Wietzenbruch, das mit seiner Hand in einem Regenabfluss feststeckte. Mit Spülmittel und gutem Zureden war das Kind schnell befreit.
Zu einem Containerbrand auf der Abfallentsorgungsanlage in Altencelle rückten die Ortsfeuerwehren Altencelle und Celle-Hauptwache um 16:42 h aus. Es brannte ein 36 m³ Restmüllcontainer. Das Feuer wurde unter schwerem Atemschutz teilweise mit Druckluftschaum gelöscht.

Text: Feuerwehr Bremen
Foto: Symbol
Feueralarm im Klinikum-Nord
Bremen (HB), 16.10.2017
gegen 17:21 h ging bei der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Feuerwehr Bremen eine Feuermeldung über die BMA des Klinikums Bremen-Nord an der Hammersbecker Straße ein. Kurze Zeit später meldeten Mitarbeiter der Notaufnahme des Klinikums über Telefon eine leichte Rauchentwicklung im Erdgeschoss, nahe der Notaufnahme. Daraufhin wurde seitens Feuerwehr- und Rettungsleitstelle das bereits alarmierte Kräftekontingent erhöht. Insgesamt waren an dieser Einsatzstelle 11 Einsatzfahrzeuge und 43 Einsatzkräfte der Feuerwachen 1, 5 und 6 sowie der Einsatzleitdienst, der Rettungsdienst und die Freiwilligen Feuerwehren Vegesack und Blumenthal. Es war zu einem Feuer in einem Vorratsraum im Erdgeschoss, in der Nähe der Notaufnahme gekommen. Das Feuer wurde schnell durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr gelöscht und das restliche Brandgut ins Freie verbracht. Zeitgleich fanden in den angrenzenden Bereichen des Brandraumes auf allen Ebenen umfassende Erkundungen statt um eine Gefährdung von Patienten bzw. anderen Personen auszuschließen. Der Betrieb der Notaufnahme wurde vorsorglich eingestellt. Im Anschluss an die Brandbekämpfungsmaßnahmen wurden die verrauchten Bereiche gelüftet. Der Einsatz war seitens der Feuerwehr gegen 19:36 h beendet.

Text: Lena Nerge
Foto: Lena Nerge
Unterstand mit Geräten und Stroh brennt
Sachsenhagen, Lk. Schaumburg (Nds), 16.10.2017
Die sieben Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Sachsenhagen wurden am Montag gegen 12:45 h zu einem Scheunenbrand in Nienbrügge alarmiert. Bei der Scheune handelte es sich um einen Unterstand, in dem Geräte und Stroh gelagert wurden.
Da der Einsatzort in der Feldmarkt lag, entschied sich der Einsatzleiter weitere TLF aus Stadthagen und Lindhorst hinzu zu alarmieren, um einen Pendelverkehr einzurichten. Bei dem Einsatz in unwegsamen Gelände bewährten sich wieder einmal die beiden TLF der Samtgemeindefeuerwehr, die auf Unimog-Fahrgestellen gebaut sind.
Unter Vornahme von mehreren Strahlrohren gingen Atemschutztrupps vor um das Feuer zu bekämpfen. Ferner wurde das brennende Stroh mit einem Radlader der Nienbrügger Firma Mensching aus dem Unterstand herausgeholt, verteilt und von den Einsatzkräften abgelöscht. Ein Fahrzeug der Feuerwehr Stadthagen fuhr sich fest und wurde ebenfalls mit Hilfe der Firma Mensching aus der misslichen Lage befreit. Die Löscharbeiten dauerten bis zum Nachmittag an.

Text: Poilzeidirektion Göttingen
Foto: Poilzeidirektion Göttingen
Zusammenstoß zwischen Funkstreifenwagen und Pkw
Göttingen (Nds), 16.10.2017
Auf dem Weg zu einem dringenden Soforteinsatz ist Montagnacht (16.10.17) gegen 02:20 h auf der Kreuzung Geismar Landstraße/Breslauer Straße ein mit Sonder- und Wegerechten fahrender Funkstreifenwagen der Polizei mit einem VW Caddy zusammengestoßen. Bei der Kollision wurden die beiden in dem VW Passat sitzenden Polizisten und der Fahrer des Caddy aus Heiligenstadt leicht verletzt.
Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen fuhr der aus Richtung Innenstadt kommenden Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn bei "Rotlicht" in den Kreuzungsbereich, um nach links in die Breslauer Straße abzubiegen. Hierbei kam es aus bislang noch ungeklärten Gründen zum Zusammenstoß mit dem in diesem Moment aus der Breslauer Straße bei "Grünlicht" kommenden VW Caddy. Nach der Kollision schleuderte der Funkstreifenwagen gegen einen Ampelmasten und beschädigte ihn.
Die verletzten Insassen der beiden beteiligten Fahrzeuge wurden mit Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Göttinger Krankenhaus gebracht.

Text: Feuerwehr Bremerhaven
Foto: Feuerwehr Bremerhaven
Mehrere Autos in Flammen
Bremerhaven (HB), 16.10.2017
Am Montagmorgen kurz nach 01:00 h bemerkte ein Anwohner Feuerschein auf einem Grundstück eines Autohändlers in der Beuthener Straße und alarmierte über den Notruf 112 die Feuerwehr. Bei dem Eintreffen der Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits fünf Fahrzeuge auf dem Gebrauchtwagenhof erfasst.
Die brennenden Fahrzeuge, teilweise im Vollbrand, wurden von drei Trupps mit mehreren Schaumrohren gelöscht. Ein Übergreifen des Feuers auf ein benachbartes Wohnhaus konnte rechtzeitig verhindert werden. Insgesamt waren 12 Einsatzkräfte mit zwei Löschfahrzeugen und einem Einsatzleitwagen eingesetzt.












