BLAULICHT: Einsätze

Text: Thomas Klamet
Foto: Thomas Klamet
Verkehrsunfall am frühen Sonntagmorgen
Bad Fallingbostel, Lk. Heidekreis (Nds), 24.09.2017
In den frühen Morgenstunden gegen 01:58 h befuhr ein 25-jähriger Soltauer mit seinem VW Polo die Kreisstraße 157 von Bad Fallingbostel in Richtung Bundesstraße 209. Dabei kam er, aus noch nicht vollständig geklärter Ursache, von der Straße ab, touchierte mehrere Bäume und wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Der Fahrer wurde daraufhin vom alarmierten Rettungsdienst in seinem Fahrzeug erstversorgt, während die Feuerwehr die Einsatzstelle ausleuchtete und die technische Rettung vorbereitete. Da sich das Fahrzeug in leichter Schräglage befand, entschieden sich die Einsatzkräfte das Dach abzutrennen. Danach konnte der 25-Jährige ohne große Probleme aus dem Fahrzeug befreit werden. Er kam mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Text: Florian Karlstedt
Foto: Florian Karlstedt
Verkehrsunfall auf der B 6
Bad Harzburg, Lk. Goslar (Nds), 24.09.2017
Feuerwehr und Rettungsdienst waren am Sonntagnachmittag zu einem VU im Baustellenbereich auf der B 6 – entgegen erster Meldungen nicht mit mehreren verletzten Personen
Im Baustellenbereich der Bundesstraße 6 auf der Tangente zwischen Bad Harzburg und Goslar war es in selbiger Fahrtrichtung am Sonntagnachmittag kurz nach 15:00 h zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Aufgrund der ersten Meldungen wurde durch den Leitstellendisponenten auf MANV 3-5 (drei bis fünf verletzte Personen) alarmiert, neben einer erhöhten Anzahl an Ressourcen des Rettungsdienstes, die Feuerwehren Bad Harzburg und Goslar.
Nach Eintreffen erster Rettungskräfte konnte eine entwarnende Rückmeldung an die Leitstelle und anrückenden Kräfte gegeben werden – niemand eingeklemmt, lediglich eine verletzte Person. Der ältere Mann konnte allerdings schon eigenständig das auf dem Kopf liegende Fahrzeug verlassen. Bis auf ein Führungsfahrzeug, konnte die Feuerwehr Goslar die Alarmfahrt abbrechen, der Rüstzug der Feuerwehr Bad Harzburg sicherte die Einsatzstelle und das Unfallfahrzeug ab und unterstützte anschließend bei den Bergungsarbeiten. Nach erster medizinischer Versorgung wurde der Fahrer vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Nach Reinigung der Fahrbahn konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden.

Text: Polizeiinspektion Goslar
Foto: Polizeiinspektion Goslar
Auto überschlägt sich
Langelsheim, Lk. Goslar (Nds), 24.09.2017
Am Freitagnachmittag kam es auf der B 82 zu einer Kollision im Begegnungsverkehr, bei der ein 33-jähriger Langelsheimer schwer verletzt wurde. Um 17:45 h fuhr er in Richtung Goslar, als ihm nach ersten Erkenntnissen in Höhe Astfeld etwas ins Auge flog. Er geriet daraufhin auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs, wo ihm eine 43-jährige Bad Harzburgerin entgegenkam. Mit deren Pkw kam es zu einer leichten Kollision. Der Suzuki des Langelsheimers stieß dann in die linke Böschung, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen. An dem Pkw entstand Totalschaden. Die B 82 wurde für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt. Der weitere Verkehr wurde an der Abfahrt Astfeld abgeleitet. Trotzdem missachteten mehrere Autofahrer die Absperrung und fuhren bis zur Unfallstelle vor, wo sie erneut warten mussten. Einige wendeten dann sogar auf der Kraftfahrstraße.

Text: Feuerwehr Dinslaken
Foto: Feuerwehr Dinslaken
Verkehrsunfall mit neun Verletzten
Dinslaken (NRW), 24.09.2017
Um 11:10 h wurde die Feuerwehr Dinslaken zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen auf der BAB 3 Fahrtrichtung Oberhausen alarmiert. Der Unfall ereignete sich zwischen der Anschlussstelle Hünxe und Dinslaken-Nord. Bei dem Verkehrsunfall wurden neun Personen verletzt, die durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert wurden. Seitens der Feuerwehr wurden die Fahrzeuge stromlos geschaltet sowie auslaufende Betriebsmittel abgestreut. Des Weiteren wurde durch die Feuerwehr der Brandschutz sichergestellt und in Verbindung mit der Polizei die Einsatzstelle abgesichert. Der Einsatz konnte gegen 13:00 h beendet werden. Im Einsatz waren Einsatzkräfte der Einheit Hauptwache sowie der Rettungsdienst (Feuerwehr Dinslaken / Feuerwehr Oberhausen / JUH Wesel). Ebenfalls vor Ort war der Leitende Notarzt (LNA) des Kreises Wesel und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL) der Feuerwehr Dinslaken.

Text: Isabell Ehms
Foto: Mirko Gaidischki
Brandbekämpfung Wald- und Flächenbrände
Lk. Celle (Nds), 23.09.2017
Die KFB Celle schließt ihre Fortbildungsveranstaltung nach einem Jahr Theorieteil traf man sich im Feuerwehrhaus in Hustedt. Der Kreisbereitschaftsführerund sein Stellvertreter hatten zu einer Fortbildung mit dem Thema „Vegetationsbrandbekämpfung“ eingeladen. Im Theorieteil vermittelte das Team von @fire den 28 Teilnehmern aus den Zügen der Kreisfeuerwehrbereitschaft die Grundlagen der Waldbrand- und Vegetationsbrandbekämpfung. Dieses Wissen sollte am Nachmittag im Praxisteil im Gelände vertieft werden. Aufgrund des Wetters musste dies aber abgesagt werden. Der Praxisteil wurde jetzt am 23. September im Contidrom Wietze - Jeversen nachgeholt. In der praktischen Fortbildung wurden die 25 Teilnehmer an die Situation bei Vegetationsbränden gewöhnt. Das Team von @fire vermittelte den korrekten Einsatz einer Feuerpatsche und von D- und C-Rohren.

Text: Polizeiinspektion Rotenburg
Foto: Polizeiinspektion Rotenburg
Schwerer Unfall zwischen Maistransporter und Pkw
Bothel, Lk. Rotenburg (Nds), 23.09.2017
Am späten Samstagabend kam es auf dem Verbindungsweg zwischen Bothel und Hastedt zu einem schweren Verkehrsunfall. Die 24-jährige Fahrerin eines Skoda Fabia kollidierte im Kurvenbereich mit einem entgegenkommenden Maistransporter. Die junge, schwerverletzte Fahrerin musste durch die Rettungskräfte aus dem Auto geborgen und anschließend ins Rotenburger Krankenhaus transportiert werden. Zur Unfallursache kann noch nichts gesagt werden. Die Gemeindestraße musste während der Rettungsmaßnahmen und der polizeilichen Unfallaufnahme mehrere Stunden gesperrt werden.

Text: Holger Schmalfuß
Foto: Holger Schmalfuß
Wilde Verfolgungsjagd endet in Wand von Möbelhaus
Nordhorn, Graf. Bentheim (Nds), 23.09.2017
Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und auf der Flucht vor einem Streifenwagen der Polizei ist am vergangenen Samstagabend ein BMW in die Wand eines Möbelhauses an der Fennastraße gerast. Dabei entstand sowohl am Fahrzeug als auch an dem Gebäude erheblicher Sachschaden.
Zusätzlich zu der beschädigten Fassade, durchschlug das Fahrzeug eine Wasserleitung und setzte große Teile des Möbelhauses unter Wasser.
Die Feuerwehr brauchte den Fahrer nicht befreien, sondern brauchte lediglich bei der Bergung des Fahrzeugs aus der Wand behilflich sein.

Text: Florian Persuhn
Foto: Florian Persuhn
Person aus verrauchter Wohnung gerettet
Celle, Lk. Celle (Nds), 23.09.2017
Um 23:20 h wurde die Freiwillige Feuerwehr Celle-Hauptwache mit dem Einsatzstichwort „Ausgelöster Rauchwarnmelder“ in die Wehlstraße im Stadtteil Blumlage alarmiert.
Bei Eintreffen der Feuerwehr war Brandgeruch aus der betroffenen Wohnung wahrzunehmen. Da die Wohnungstür nicht geöffnet wurde, drang ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz in die verrauchte Wohnung ein. Hier stellten die Einsatzkräfte eine Person fest, die aus der Wohnung gerettet und dem Rettungsdienst übergeben wurde. Ursache des Einsatzes war angebranntes Essen.
Im Einsatz waren drei Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Celle-Hauptwache, der Rettungsdienst und die Polizei Celle.

Text: Wolfgang Kaul
Foto: Wolfgang Kaul
Personensuche an der B 436
Friedeburg, Lk. Wittmund (Nds), 22.09.2017
Zum Ausleuchten einer Einsatzstelle für den Rettungsdienst wurde die Feuerwehr Friedeburg alarmiert. Nachdem feststand das eine Person vermisst wurde, rückte die Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen und 31 Einsatzkräften aus. Die vor Ort befindliche Polizei und der Rettungsdienst hatten inzwischen Unterlagen und Gegenstände der vermissten Person am Einsatzort sichergestellt. Während die Feuerwehr mit der Suche mit Wärmebildkamera und herkömmlichen Scheinwerfern begann, suchte die Polizei die Wohnung der vermissten Person auf und fand diese dort auch vor. Einsatzende für die Feuerwehr um 01:40 h. Die Polizei wird den Sachverhalt klären.

Text: Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch
Foto: Symbol
Gefahrguttransporter verliert Ladung
Emstek, Lk. Oldenburg (Nds), 22.09.2017
Am Donnerstag, gegen 14:30 h, meldete ein Bürger, dass aus einem auf der BAB 1 in Richtung Bremen fahrenden Auflieger eine Flüssigkeit ausläuft. Der betroffene Sattelzug war mit Warntafeln ausgestattet, die auf eine gefährliche Ladung hinwiesen. Der Sattelzug aus Belgien mit einem 60-jährigem Fahrer aus Frankreich wurde auf dem Parkplatz Drantumer Mühle angehalten und kontrolliert. Der Fahrer reagierte sofort und stellte mehrere Eimer zum Auffangen der Flüssigkeit unter die Leckstelle. Da die Gefährlichkeit der auslaufenden Flüssigkeit nicht eingestuft werden konnte, wurde der Parkplatz vorsorglich gesperrt und der Gefahrgutzug der Feuerwehr Emstek alarmiert. Auch ein Rettungswagen fuhr vorsichtshalber den Parkplatz an. Der Auflieger war mit Abfall (Holzabfälle vermischt mit Farben, Lacken und weiteren brennbaren Stoffen) unterwegs zu einem Entsorgungsbetrieb in Hamburg. Das austretende Sickerwasser wurde als mindergefährlich eingestuft und die Leckstelle abgedichtet. Danach wurde der Sattelzug nach Ganderkesee begleitet, wo er bei einem Abfallentsorger abgestellt wurde. Gegen mehrere Verantwortliche wurde eine Anzeige wegen Verstößen gegen das Gefahrgutrecht erstattet.

Text: Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport
Foto: Symbol
Rettungsgasse blockieren wird teuer!
Hannover (Nds), 22.09.2017
"Bei schweren Unfällen auf der Autobahn können Sekunden darüber entscheiden, ob die Opfer gerettet werden oder sterben. Für die Rettungskräfte gibt es in der Regel nur einen Weg zu den Schwerverletzten, nämlich den durch die Rettungsgasse. Die bisher geltenden 20 Euro für das Nichtbilden einer Rettungsgasse sind deshalb völlig unverhältnismäßig. Darum muss der Gesetzgeber alles dafür tun, um diesen Weg frei zu machen, auch durch sehr hohe Bußgelder! Zukünftig soll das Nichtbilden einer Rettungsgasse je nach Schwere des Vergehens deshalb mit 200 bis zu 320 Euro inklusive eines Fahrverbotes sanktioniert werden. Ich hätte mir sogar für eine stärker abschreckende Wirkung noch höhere Bußgelder bis zu 500 Euro gewünscht. Die jetzige Anpassung ist dennoch ein Schritt in die richtige Richtung.
Wir setzen uns als Land Niedersachsen außerdem dafür ein, dass bundesweit einheitliche Schilder und Informationstafeln an den Autobahnen aufgestellt werden. Denn dieses Thema braucht noch mehr Aufmerksamkeit. Wenn wir einerseits den Luxus genießen wollen, auf unseren Autobahnen schnell von A nach B zu kommen, müssen wir andererseits auch dazu bereit sein, alles dafür zu tun, um mögliche Unfallopfer zu retten. Wir müssen deshalb mit der geeigneten Prävention und der nötigen Repression dafür sorgen, dass das Bilden der Rettungsgasse genau so reibungslos funktioniert, wie etwa in Österreich, wo man bei Nichtbilden der Gasse bis zu 2.000 Euro Bußgeld zahlen muss.“ Rede von Boris Pistorius im Bundesrat.
Die gesamte Rede des Ministers können Sie als Stream im Online-Angebot des Bundesrats sehen: http://www.bundesrat.de/DE/service/mediathek/mediathek-node.html?cms_id=7154726

Text: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden
Foto: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden
Unfallflucht im Bereich B 83
Hinweise gesucht!
Emmerthal, Lk. Hameln-Pyrmont (Nds), 22.09.2017
Am Freitag um 06:30 h teilten mehrere Autofahrer mit, dass es in Emmerthal im Bereich der Ab-/Auffahrt zur Bundesstraße 83 in Höhe der Berliner Straße zu einem Verkehrsunfall gekommen sein müsse, da die dortige Leitplanke beschädigt worden sei. Nach Auswertung der Unfallspuren durch die eingesetzte Funkstreifenbesatzung konnte ermittelt werden, dass ein Fahrzeug von Grohnde kommend die Abfahrt in Richtung Kirchohsen gefahren sei. Vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit sei das Fahrzeug dann gegen die gegenüberliegende Schutzplanke gefahren. Anschließend sei das Fahrzeug in Rtg. Hauptstraße geflüchtet. Aufgrund der Beschädigungen wird vermutet, dass es sich um ein größeres Fahrzeug, etwa einen Lkw oder Bus, gehandelt haben muss. Der Unfallzeitpunkt könnte kurz vor dem Anrufzeitpunkt gelegen haben.
Wer Hinweise zum Unfallgeschehen/-verursacher geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Hameln, Tel. 05151/933-222, in Verbindung zu setzen.

Text: Feuerwehr Hamburg
Foto: Symbol
Ausgedehntes Feuer im 5. OG eines Wohn- und Geschäftshauses
Hamburg (HH), 22.09.2017
Der Feuerwehr wurde ein Feuer auf einem Balkon im Obergeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses gemeldet. Den zuerst eintreffenden Einsatzkräften bot sich ein dramatisches Bild. Ein massives Feuer drohte vom Balkon des Obergeschosses auf das Dach überzugreifen. Durch das am Gebäude eingebaute Wärmedämmverbundsystem und Mobiliar auf dem Balkon fanden die Flammen reichlich Nahrung. Der massive Einsatz eines Wenderohres über
Teleskopmastfahrzeug sowie drei C-Rohre im Innenangriff unter umluftunabhängigem Atemschutz verhinderten eine weitere Brandausbreitung im Gebäude sowie an der Aussenfassade und das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Anfängliche Meldungen, dass noch Personen im Gebäude seien, bestätigten sich nicht. Es wurden keine Personen verletzt. Durch Wärme- und Rauch wurden die Büroräume im Brandgeschoss stark in Mitleidenschaft gezogen und eine Nutzung zunächst untersagt. Die genaue Brandursache bedarf der Ermittlung durch die Polizei. Eingesetzt waren 35 Mitarbeiter der Feuerwehr Hamburg verteilt auf zwei Löschzüge der BF und eine Freiwillige Feuerwehr.

Text: Feuerwehr Landkreis Leer
Foto: Feuerwehr Landkreis Leer
Küchenbrand am Freitag
Veenhusen, Lk. Leer (Nds), 22.09.2017
Am Freitagvormittag ist es in einem Wohnhaus am Lotsenweg zu einem Küchenbrand gekommen. Die Bewohnerin konnte die Wohnung noch rechtzeitig verlassen und die Feuerwehr rufen. Die Feuerwehren aus Veenhusen und Neermoor rückten aus.
In der Küche war das Feuer im Bereich des Herdes ausgebrochen. Der Brand hatte sich inzwischen auch auf die Abzugshaube ausgedehnt. Unter umluftunabhängigem Atemschutz ging ein Trupp vor. Das Feuer war schnell unter Kontrolle gebracht. Die Überreste der Dunstabzugshaube wurden ins Freie gebracht. Die Bewohnerin kam zunächst bei Nachbarn unter. Der Einsatz der Feuerwehr war nach einer Stunde beendet.

Text: Christian Wiethe
Foto: Christian Wiethe
Erneut Pkw im Gleisbett
Hannover-Kleefeld (Nds), 21.09.2017
Bei Dunkelheit geschahen gleich zwei Unfälle. Trotz Gelber Linien, Warnbaken mit Absperrzäunen und mittlerweile eingebauten beleuchteter Leuchtmaker. Trotzdem fuhren immer wieder Fahrzeuge ins das neue Rasengleisbett der Stadtbahn. Der erste Autofahrer fuhr von der Kirchröder Straße kommend gegen 20:00 h in das Gleisbett. Um 21:25 h folgte ein Renault Twingo. Der Fahrer folgte aus Kirchrode kommend den Gleisen der Stadtbahn, übersah die Absperrung und fuhr in das matschige Gleisbett. Wieder musste ein HLF anrücken. Diesmal gelang es der Besatzung den Twingo mit einer Seilwinde aus dem Dreck zu ziehen.Kurzfristig wurde durch die ÜSTRA Betriebsleitstelle zwischen den Haltestellen Clausewitzstraße und Misburger Straße ein Bus-Ersatzverkehr eingerichtet. Um 21:50 h war die Strecke wieder frei.

Text: Matthias Köhlbrandt
Foto: Matthias Köhlbrandt
Frau aus verqualmter Wohnung gerettet
Meckelfeld, Lk. Harburg (Nds), 21.09.2017
Eine Frau haben Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Seevetal in der Nacht zu Donnerstag aus ihrer völlig verqualmten Wohnung gerettet. Feuerwehren aus Meckelfeld und Glüsingen, der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal, drei Rettungswagen und der Notarzt des DRK waren um 02:07 h durch die Winsener Rettungsleitstelle zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand nach Meckelfeld alarmiert worden. Die Kräfte der Meckelfelder Feuerwehren waren rasch am Einsatzort, vier Einsatzkräfte gingen zur Menschenrettung in das Gebäude vor. Schnell stellte sich heraus, dass nicht die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus brannte, sondern im Backofen vergessenes Essen, was zu der Rauchentwicklung führte. Die Feuerwehrleute fanden die Mieterin der Wohnung im Schlafzimmer und retteten sie aus der Wohnung. Sie wurde in die Obhut des Rettungsdienstes übergeben. Alle anderen Mieter waren ins Freie geflüchtet. Das brennende Essen wurde mit Hilfe eines Kleinlöschgeräts abgelöscht, die Wohnung und der Treppenraum wurden mit einem Überdruckbelüfter rauchfrei gemacht. Für die Feuerwehren war der Einsatz nach 45 Minuten beendet.

Text: Gerald Senft
Foto: Gerald Senft
Chlorgasalarm
Laatzen, Region Hannover (Nds), 21.09.2017
Gegen 03:26 h gab es Alarm für die Gefahrgutgruppe der Stadtfeuerwehr Laatzen sowie für die Ortsfeuerwehr Rethen. Die Meldeanlage für Chlorgas am Aqualaatzium hatte ausgelöst.
Vor Ort rüstete sich ein Trupp mit CSA (Chemikalienschutzanzug) aus und betrat den links liegenden Lagerraum. Ein Austritt von Chlor konnte nicht festgestellt, bzw. gemessen werden. Sicherheitshalber wurden die Flaschen aber zu gedreht. Vermutlich war ein Sensor vor Ort defekt.
Vor dem Gebäude hatten die Einsatzkräfte schon eine Schlauchleitung verlegt, um ggf. austretendes Gas nieder zu schlagen.
Vor Ort waren 59 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und DRK.
Gegen 04:30 h rückten die Kräfte wieder ein.

Text: Petra Möck ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Foto: ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Trennschleifer STIHL TS 440 mit erweiterter Schutzverstellung
Waiblingen (BW), 21.09.2017
Mit seiner erweiterten Schutzverstellung und der hohen Durchzugskraft ist der neue Trennschleifer STIHL TS 440 die perfekte Wahl, wenn es um Trennaufgaben auf engstem Raum geht. Das neue Kraftpaket ist so konzipiert, dass sich der Scheibenschutz verstellen lässt und die Trennscheibe auch im oberen Bereich zugänglich ist – ideal bei wenig Platz und für die Schnittführung an der Unterseite von Rohren. Dies wird ermöglicht durch die STIHL QuickStop Trennscheibenbremse – eine Weltneuheit. Kommt es bei geöffnetem Scheibenschutz zu einem ausreichend starken Rückschlag, stoppt die Trennscheibe sensorgesteuert im Bruchteil einer Sekunde. Der STIHL TS 440 ist speziell für Trennaufgaben an Versorgungsrohren – egal ob aus Beton, Metall, Guss oder Stein – geeignet, kann aber auch für viele andere Trennaufgaben effizient eingesetzt werden.

Text: Polizeipräsidium Westpfalz
Foto: Polizeipräsidium Westpfalz
Löschfahrzeug überschlägt sich bei Einsatzfahrt
Enkenbach-Alsenborn/Neuhemsbach (RP), 21.09.2017
Wegen eines Verkehrsunfalls wurde die L 394 zwischen Enkenbach-Alsenborn und Neuhemsbach gesperrt. Ein Löschfahrzeug der örtlichen Feuerwehr hat sich auf der Fahrt zu einem Einsatz überschlagen. Der Rettungsdienst ist mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Auch der Hubschrauber ist im Einsatz.
Zu dem Unfall kam es kurz vor 12:00 h. Nach derzeitigen Erkenntnissen war das Löschfahrzeug der Feuerwehr Enkenbach-Alsenborn auf dem Weg nach Neuhemsbach. Von dort war in einem Haus ein Kaminbrand gemeldet worden.
Unterwegs kam der Feuerwehr ein Klein-Lkw entgegen, der in Richtung Alsenborn fuhr. Um ohne Beührung aneinander vorbei zu kommen, wich der Fahrer des Löschfahrzeuges nach eigenen Angaben leicht nach rechts aus. Dabei geriet er mit den Rädern auf der rechten Seite auf das unbefestigte Bankett. Beim Versuch, das Feuerwehrfahrzeug zurück auf die Fahrbahn zu bringen, verlor der Fahrer die Kontrolle über den Wagen - das Löschfahrzeug überschlug sich und blieb quer liegen.
Alle fünf Einsatzkräfte der Feuerwehr zogen sich bei dem Unfall Verletzungen zu. Sie wurden vorsorglich für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht.
Der Fahrer des Klein-Lkw, der dem Feuerwehrfahrzeug begegnet war, setzte unterdessen seine Fahrt fort. Nach ihm wird gesucht. Zeugen, die Hinweise auf den Klein-Lkw (Kennzeichen, Modell, Farbe, weitere Fahrtrichtung) geben können, werden gebeten, sich umgehend mit der Polizeiinspektion 1 in Kaiserslautern, Telefon 0631 / 369 - 2150, in Verbindung zu setzen.
Für die Bergung des auf der Seite liegenden Feuerwehrfahrzeuges ist ein Abschleppdienst mit Kran angefordert.

Text: Feuerwehr Hamburg
Foto: Symbol
Zwei Pkw-Insassen nach Verkehrsunfall versorgt
Hamburg (HH), 20.09.2017
Verkehrsteilnehmer informierten die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112, weil sie Augenzeuge eines Verkehrsunfalls zwischen einem Pkw und einem Lkw auf einer vierspurigen Hauptstraße geworden waren. Ein Pkw, besetzt mit zwei Personen, war aus bisher ungeklärter Ursache unter einen stehenden Lkw-Anhänger gefahren. Hierbei wurden beide Insassen schwer verletzt. Nachdem ein alarmierter Notarzt und die Notfallsanitäter von zwei Rettungswagen die Patienten rettungsdienstlich versorgt hatten, wurden sie mit Unterstützung der Besatzung eines Löschfahrzeuges aus ihrem Fahrzeug befreit. Anschließend wurde der Beifahrer notarztbegleitet, mit Verdacht auf ein Polytrauma, in einem Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg in ein nahegelegenes
Notfall-Krankenhaus transportiert. Der Fahrer des Pkw wurde mit schweren Verletzungen in einem Rettungswagen der Feuerwehr ebenfalls in ein nahegelegenes Notfallkrankenhaus befördert. Insgesamt waren 12
Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg vor Ort im Einsatz.

Text: Alexander Schröder
Foto: Alexander Schröder
Lkw-Auflieger in Flammen
Sittensen, Lk. Rotenburg (Nds), 20.09.2017
Ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften rückte in der Nacht zum Mittwoch gegen 01:30 h zu einem brennenden Kühlsattelauflieger ins Sittenser Gewerbegebiet Westerböhmen aus.
Das Kühlaggregat an einem Auflieger hatte sich entzündet. Ein Fahrer war von seiner Tour zurückgekehrt und hatte zufällig das Feuer entdeckt. Somit konnte er umgehend die Feuerwehr alarmieren. Die Feuerwehren aus Sittensen, Tiste und Klein Meckelsen waren schnell zur Stelle. Ein Trupp unter Atemschutz hatte mit einem C-Rohr die Flammen nach wenigen Minuten im Griff. Anschließend musste der Auflieger mit der Wärmebildkamera kontrolliert werden, um versteckte Glutnester gezielt abzulöschen.
Nach einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Vorsorglich war auch ein Rettungswagen vor Ort.
Text: Matthias Aeilts
Feuer im Güllekeller
Oldeborg, Lk. Aurich (Nds), 20.09.2017
Am Mittwochnachmittag ereignete sich in Oldeborg, Burgstraße, ein Feuer in einem landwirtschaftlichen Nebengebäude, es brannte in einem Güllekeller. Gegen 14:15 h wurden die Feuerwehren Oldeborg, Münkeboe-Moorhusen und Uthwerdum sowie die DRK-Bereitschaft Südbrookmerland alarmiert.
Die zuerst eintreffenden Kräfte stellten fest, dass das Feuer bereits erloschen war. Es waren lediglich noch eine Rauchentwicklung und kleine glühende Strohreste auf dem Spaltenboden oberhalb des Güllekellers feststellbar, sodass teilweise die noch auf der Anfahrt befindlichen Einsatzfahrzeuge umdrehen und an ihre Standorte zurückkehren konnten.
Die Glutnester wurden entfernt und der Güllekeller wurde zusätzlich mit einem Belüftungsgerät belüftet. Nach ca. einer Stunde konnte die Einsatzstelle verlassen werden.
Offensichtlich hatten sich hier bei Arbeiten mit einem Trennschleifer die von der Gülle ausgehenden Methangase entzündet, sodass es zu einer starken Verpuffung mit einer folgenden kurzzeitigen intensiven Flammenbildung kam, die dann aber schnell wieder erlosch.

Text: Polizeiinspektion Harburg
Foto: Polizeiinspektion Harburg
Sattelzug kollidiert mit Sicherungsanhänger
BAB 7 / Seevetal, Lk. Harburg (Nds), 19.09.2017
Unachtsamkeit eines 62-jährigen Lkw-Fahrers dürfte ursächlich für einen Verkehrsunfall auf der BAB 7 am Montag um 12:45 h gewesen sein. Kurz vor der Anschlussstelle Ramelsloh geriet er mit seinem Sattelzug auf den Seitenstreifen und fuhr ungebremst auf einen zur Vorwarnung aufgestellten Sicherungsanhänger einer Baustellenfirma auf. Der Anhänger wurde durch den Aufprall über die Leitplanke geschleudert und blieb völlig demoliert im Seitenstreifen liegen. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Text: Redaktionsteam des Behörden Spiegels
Foto: Symbol
Gemeinsames KRITIS-Lagezentrum
Berlin (BB), 19.09.2017
Torsten Akmann, Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport, schlägt die Einrichtung eines gemeinsamen bundesweiten Lagezentrums vor. Dieses solle sich insbesondere um den Bereich der Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) kümmern, verlangte Akmann zur Eröffnung des Europäischen Katastrophenschutzkongresses des Behörden Spiegel in Berlin.
In dem Zentrum sollten seiner Vorstellung nach der Bund, die Länder, die KRITIS-Betreiber - also Unternehmen wie Strom- und Wasserversorger und Verkehrsbetriebe -, die Hilfsorganisationen und andere wichtige Stakeholder aus dem Katastrophen- und Zivilschutz vertreten sein. Als Dienstsitz schlägt Akmann Berlin vor, weil hier auch die Bundesregierung sitze. Zudem forderte der Staatssekretär sowohl von den Bürgern als auch von den KRITIS-Betreibern eine Erhöhung ihrer Resilienzfähigkeiten. In diesem Zusammenhang unterstrich Akmann: "An einer privaten Notfallvorsorge neben der staatlichen Daseinsvorsorge führt kein Weg vorbei."Diese Notwendigkeit gelte für das gesamte Bundesgebiet und sowohl für den Katastrophen- als auch für den Bevölkerungsschutz. Und der Staatssekretär konstatierte angesichts zunehmend hybrider werdender Bedrohungen auch aus dem Cyber-Raum vor rund 400 Kongressteilnehmern: "Die Trennung zwischen Bevölkerungs- und Zivilschutz ist heutzutage nur noch juristischer Natur."

Text: Enriko Böhmert
Foto: Enriko Böhmert
Traktor in Brand
Zetere, Lk. Lüneburg (Nds), 19.09.2017
Gegen 10:00 h brannte ein Traktor an der Kreisstraße 58, nahe Zeetze, vollständig aus. Die Feuerwehrleute aus Zeetze, Stapel und Kaarßen begannen nach Eintreffen an der Einsatzstelle umgehend mit den Löscharbeiten. Sie setzten dazu Schaum ein und als Wasserentnahmestelle diente die Krainke. Das Gemisch aus Schaummittel, Wasser und Luft entzieht dem Feuer Wärme, der entstandene Schaumteppich kühlt. Wegen der giftigen Branddämpfe gingen die Trupps mit Pressluftatmern vor.
Im Einsatz befanden sich zwei Stunden lang 24 Feuerwehrleute.
Menschenleben waren nicht in Gefahr, denn die Tagesverfügbarkeit der Ehrenamtlichen ist als „kritisch“ zu bezeichnen. Es fehlt der Gemeindefeuerwehr Amt Neuhaus nach wie vor an aktiven Einsatzkräften und Bürgern, die noch bereit sind, ihre Freizeit zum Wohle des Nächsten zu investieren.

Text: Feuerwehr Xanten
Foto: Feuerwehr Xanten
Mutter und Kind schwer verletzt
Xanten (NRW), 18.09.2017
Um 07:57 h kam eine Pkw-Fahrerin auf der Straße "Bankscher Weg" mit ihrem Fahrzeug von der Straße ab und kollidierte mit einem Straßenbaum.
Die Feuerwehren Wardt, Nord und Xanten-Mitte wurden mit dem Stichwort
"eingeklemmte Person" zur Einsatzstelle entsandt. Vor Ort stellte sich heraus, dass sich neben der Fahrerin die Tochter im Fond des Fahrzeugs befand. Entgegen der ersten Meldung wurde keine der Personen im
Fahrzeug eingeklemmt. Der Zugang zum Fond wurde jedoch durch eine verschlossene Tür verwehrt, so dass diese mittels Schneid- und Spreizgerät geöffnet werden musste. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde das Kind mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik
transportiert. Die Fahrerin wurde einem örtlichen Krankenhaus
zugeführt. Anschließend wurde durch die Einsatzkräfte die Fahrzeugbatterie
abgeklemmt, sowie auslaufende Betriebsmittel abgestreut.
Neben der Feuerwehr waren zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, sowie die Polizei im Einsatz.



