GESELLSCHAFT: Gesellschaft
Spielen unterm Hakenkreuz
Suchaufruf zum Kartenspiel Verlorenes Land
Nürnberg (BY), 05.08.2026
Das Deutsche Spielearchiv Nürnberg und das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände suchen in Vorbereitung einer OnlineAusstellung nebst Begleitpublikation möglichst viele verschiedene Ausgaben des Schwarzer PeterSpiels „Verlorenes Land“. Der Aufruf richtet sich unter anderem an Museen, Archive und Spielkartenund Spielevereinigungen, aber auch an die breite Öffentlichkeit. Neben dem eigentlichen Kartensatz mit 16 Kartenpaaren sind insbesondere die oft unterschiedlichen Kartenrückseiten nebst Begleitund
Sonderkarten von Interesse. Auch historische Werbeanzeigen oder Aufrufe zum Sammeln der Karten können bereichernde Ergänzungen für die OnlineAusstellung sein.
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Gewässerverunreinigung und illegale Müllentsorgung auf der Nordsee
Cuxhaven, Lk. Cuxhaven (NI)., 04.08.2026
Ein Satellit der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA) hat am 23.07.26, eine Gewässerverunreinigung in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone festgestellt. Diese befand sich 180 km nordwestlich von Helgoland. Die Ausdehnung des Ölfilms wurde bei einem anschließenden Überflug durch das Ölaufklärungsflugzeug des Havariekommandos optisch bestätigt.
Das Bundespolizeischiff BP83 BAD DÜBEN stellte vor Ort einen leicht silbrigen Film mit einer Ausdehnung von 2,0 mal 0,9 Kilometern fest.
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Welttag gegen das Ertrinken war im Juni
Deutschland, 04.08.2026
Der Welttag gegen das Ertrinken wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für diese tödliche Gefahr beim Schwimmen zu schärfen. Die Zahl der Badetoten in Deutschland liegt im Juni 2026 auf einem relativ hohen Niveau. So sind in diesem besonders sonnenreichen und heißen Monat insgesamt 99 Menschen in Deutschland ertrunken. Im Juni 2025 waren es hingegen 69 Menschen. Besonders auffällig ist der Anstieg in mehreren bevölkerungsreichen Bundesländern, auf Basis von Daten der DLRG und des DWD.
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Gedenkveranstaltungen zum Hiroshima-Tag
Hannover (NI), 04.08.2026
Hannover und die Partnerstadt Hiroshima erinnern am 6. August an die Opfer des
Atombombenabwurfs auf Hiroshima. Mit zahlreichen Veranstaltungen setzt sie ein
Zeichen gegen nukleare Waffengewalt. Hintergrund des Hiroshima-Gedenktages ist
der Atombombenabwurf auf Hiroshima am 06.08.1945.
Beginn des Programms ist am Abend des 05. 08.26 um 19:00 h. Im
Hiroshima-Gedenkhain lädt das Hiroshima-Bündnis Hannover dazu ein, an die Opfer zu erinnern und Kerzen aufzustellen.
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Text: Bundespolizeiinspektion Konstanz
Foto: Symbol
Luftballone und Oberleitungen
Konstanz (BW), 04.08.2026
Sie sind ein beliebtes Mitbringsel von vielen Festen: mit Helium gefüllte Luftballone. Bei aller Freude an den Ballonen bergen diese im Zusammenhang mit elektrischen Leitungen jedoch auch ein nicht unerhebliches Risiko. Treten metallbeschichtete Kunststoffballone beispielsweise mit der 15.000 Volt führenden Oberleitung an Bahnanlagen in Kontakt, können Kurzschlüsse zu Stromausfällen und Bränden führen oder gar schwere Verletzungen verursachen. Ein Kurzschluss birgt ein erhebliches Risiko, da sich die freiwerdende Energie durch einen Lichtbogen entladen kann, was für Personen in unmittelbarer Nähe die Gefahr eines Stromschlags bedeutet. Dafür ist der unmittelbare Kontakt zwischen Leitung, Ballon und Besitzer nicht erforderlich, um ein Gefahrenpotential festzustellen - die Nähe reicht bereits aus.
Die Bundespolizeiinspektion Konstanz bittet in diesem Zusammenhang ausdrücklich, in der Nähe von Oberleitungen, gerade beim Überqueren von Bahnübergängen, besondere Achtsamkeit walten zu lassen. Ballone sollten nahe bei sich getragen und vor dem Wegfliegen gesichert werden. Gerade im Hinblick auf zahlreiche Feste in der Bodenseeregion und im Umland, wie das anstehende Seenachtfest, kommt diesem Thema eine besondere Bedeutung zu.
Wenn der Staatsschutz ermittelt ...
Berlin/Hannover/Gifhorn, 01.08.2026
Nach dem Attentat vom 25.07.26 in Berlin liegt der Schutz der Bürger in
der Öffentlichkeit wieder ganz oben auf. Trauer und Wut, Enttäuschung und das Gefühl der Hilflosigkeit vermitteln den Eindruck, hier wird nichts beziehungsweise zu wenig getan. Es ist sicherlich nicht abwägig, es könne mehr getan
werden, man könnte mehr Überwachung, mehr Präzenz von Ordnungskräften oder gar eine stärkere Bewaffnung fordern. Doch was hilft wirklich, was schränkt die Demokratie ein und wie könnte eine effektivere Strafverfolgung aussehen?
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