GESELLSCHAFT: Gesellschaft
Überschwemmungen in Gaza
Khan Younis, 30.11.2025
Heftige Regenfälle haben im zerstörten Gazastreifen zu massiven Überschwemmungen geführt. Nach Angaben der SOS-Kinderdörfer verschärft sich die humanitäre Lage dadurch dramatisch: Viele Menschen leben in provisorischen Zelten, die dem Regen nicht standhalten. Auch Familien, die erst vor kurzem notdürftige Unterkünfte aufgebaut haben, verlieren erneut alles. Ein provisorisches Camp der SOS-Kinderdörfer blieb bisher von den Wassermassen verschont - die Lage bleibt jedoch hoch kritisch. "Einige Zelte unserer Mitarbeitenden wurden überflutet und die Zufahrtsstraßen standen unter Wasser.
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Jeden Tag stirbt ein Kind auf der Fluchtroute zentrales Mittelmeer
München (BY), 30.11.2025
Das zentrale Mittelmeer ist eine der tödlichsten Fluchtrouten der Welt", sagte Till Rummenhohl, Geschäftsführer von SOS Humanity. "In den vergangenen zehn Jahren sind dort über 21.000 Menschen gestorben oder verschwunden - darunter mehr als 3.500 Kinder. Im Schnitt stirbt jeden Tag ein Kind."
Der Anteil unbegleiteter Minderjähriger an den aus Seenot Geretteten sei zuletzt gestiegen. Bei Rettungseinsätzen von SOS Humanity sei in den vergangenen zehn Jahren im Durchschnitt rund ein Viertel der Geretteten allein
reisende Jugendliche gewesen.
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Damit Landwirte nicht aufs Glatteis geraten
München (BY), 28.11.2025
Viele Landwirte übernehmen in der Winterzeit wichtige Aufgaben für Kommunen
und Gewerbebetriebe: Sie sorgen mit ihren Maschinen dafür, dass Straßen, Wege und Plätze geräumt und gestreut werden. Wer als Landwirt Winterdienste anbietet, sollte jedoch einige rechtliche und organisatorische Anforderungen
beachten. Verkehrsteilnehmer müssen/sollten auf diese
„Helfer der Strasse“ besondere Rücksicht nehmen. Sie sorgen für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.
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Ab 1. Advent Märchenfilme barrierefrei in der ARD
Leipzig (SN) , 28.11.2025
„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, „Frau Holle“ oder „Rübezahl, Herr der Berge“: Pünktlich ab dem 1.Adventswochenende zeigt der MDR in der ARD Mediathek und im MDR-Fernsehen 29 Märchenfilme in barrierefreien Fassungen. Viele davon in sogenannter voll barrierefreier Ausstattung: Das bedeutet mit Untertiteln (UT), Deutscher Gebärdensprache (DGS) und Hörbeschreibung (AD). Seit 2020 hat der MDR bereits über 125 Märchenfilme mit barrierefreien Fassungen ausgestattet. Bei den Neuproduktionen wurden zudem zahlreiche Wünsche aus den Behindertenverbänden und der Community berücksichtigt, um den Bedürfnissen behinderter Menschen noch besser zu entsprechen.
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Text: Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden/ Deutsche Gesetzliche Unfallversiche
Foto: Projekt Graffiti 2008 Jugendpflege Gehrden
Gewalt gegen Frauen keine Chance geben
Hameln/, 25.11.2025
Hameln/ Rodalben/Kaiserslautern/Berlin. Anlässlich des internationalen „Orange Day“ am 25. November macht die Polizei Westpfalz erneut auf die weltweite Problematik von Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Der Aktionstag, initiiert von den Vereinten Nationen, steht ganz im Zeichen der Farbe Orange - als Signal für eine Zukunft ohne Gewalt. Ein zentrales Anliegen ist auf die Bedeutung der Gefährdungsbeurteilung und auf Präventionsmaßnahmen gegen Gewalt hinzuweisen. Schulungen und Unterweisungen für Mitarbeitende sind wichtige Unterstützungsmöglichkeiten. Auch für den Ernstfall sollten alle vorbereitet sein – mit Notfallplänen und Hilfsangeboten für Betroffene nach Gewaltvorfällen, nicht nur gegen Frauen.
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Text: Polizeipräsidium Rheinpfalz
Foto: Polizeipräsidium Rheinpfalz
Glasvitrine mit über 1.000 Jahre alten menschlichen Überresten
Zeugen gesucht Kriminalpolizei Ludwigshafen 0621 963- 23312
Steyer (RP), 23.11.2025
In der Nacht vom 03.10.25 auf 04.10.25 wurde vor dem Archäologischen Schaufenster der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz in der Gilgenstraße 13 in Speyer eine Glasvitrine mit menschlichen Überresten abgestellt. Nach einer ersten fachlichen Einschätzung könnten die Überreste (u.a. Knochen und Kleidungsreste) ein Alter von mindestens 1.000 Jahren aufweisen. Ein ermittelter Mann gab glaubhaft an, dass seine mittlerweile verstorbene Mutter die Überreste vor Jahrzehnten in Südamerika gefunden und mit nach Deutschland genommen habe. Bei einer Entrümpelungsaktion habe man sich
nun entschieden, die Gegenstände nicht zu entsorgen und die Vitrine deshalb vor dem Archäologischen Schaufenster abgestellt.
Elektrisch durch Entenhausen
Stadthagen, Lk. Schaumburg (NI), 23.11.2025
Grauschwarz quillt der Qualm aus dem Auspuff an Donald Ducks knallrotem
Dreidreizehner. Logisch, dass die Rauchzeichen die Entenhausener Polizei auf den Plan rufen. „Ihr Wagen entspricht ganz und gar nicht den neuen Umweltauflagen der Stadt! Er ist eine Dreckschleuder, offen gesagt! So darf ich Sie nicht weiterfahren lassen", erklärt der Wachtmeister. Und Donald? Der baut daraufhin sein geliebtes Vehikel um zum E-313! In der Comic-Geschichte „Der E-313“, die zugleich die Titelstory des neuen „Walt Disney Lustiges Taschenbuch“ (LTB) Nr. 604 ist, kommt die Mobilitätswende auch im Donald-Duck-Universum in Entenhausen an.
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Böllern aus der Zeit!
Mit Fachempfehlung
Gifhorn, Lk. Gifhorn (NI), 12.11.2025
Raketen und Böller gehörten angeblich zur Tradition von Silvester, Hochzeiten und Jubliäumsfeiern. Aber auch im Laufe des Jahres werden immer wieder Böller und Raketen gezündet, die dann Bürger, insbesondere ältere Menschen, Tiere und Kleinkinder erschecken. Ferner wird von vielen die Gefährlichkeit der Spengkörper unterschätzt.
Zu Silvester erhöhen sich die Rettungsdiensteinsätze und die Besuche in Krankenhäusern signifikant, was zu einer starken Belastung von Rettungs- und Ordnungskräften führt.
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Drohnen und Drohnenangriffe gehören zum Alltag?
Gifhorn (NI)., 12.11.2025
Heute wird voller Erstaunen über die Aktivitäten mit Drohnen gesprochen. Man könnte meinen, hier trifft die Gesellschaft, der Staat und seine Organe auf eine ganz neue Technologie der Entwicklung.
Ganz so ist es jedoch nicht. Bereits 2013 beim großen Hochwasser der Elbe bot die Bundeswehr Drohnen zur Erkundung der Hochwasserentwicklung an. So brach eine Einheit aus Lüneburg ihre übung ab, um im Standort Lüneburg für die Anforderung gewappnet zu sein. Die KatSchutz-Behörden forderten die Spezialisten nicht an. Sie setzten auf die Luftwaffe und den Feuerwehrflugdienst. Auch nach der Katastrophe wurde die Thematik nicht analysiert und aufgegriffen.
In der Pressearbeit in Niedersachsen begann 2014 das Thema Drohnen als Arbeitsmittel Bedeutung zu bekommen.
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Text: Diverse Autoren verantwortlich Horst-Dieter Scholz
Foto: Diana Zinkler (Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.)
Bevölkerungsschutz steht auf vielen Säulen
Gifhorn, Berlin, Dortmund, Bonn (D), 11.11.2025
Schon seit vielen Jahren wird ein umfassender und integrativer Bevölkerungsschutz gefordert. Anlässlich der 72. Delegiertenversammlung des DFV wurde das bekannte Anliegen, dass Sicherheit, Bildung und gesellschaftliche Resilienz Hand in Hand gehen und nicht an Länder und Staatsgrenzen Halt machen, wider thematisiert. Wir in Deutschland müssen wieder lernen, auch vom Ausland, dass jeder Bürger ein Stückweit sich selbst verpflichtet sich zu schützen.
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Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen
Ein Filmhinweis
Gifhorn, Lk. Gifhorn (NI), 10.11.2025
Der Film "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen“, ausgestrahlt am 09.11.25 um 22:45 h im „Ersten“, war ein Filmerlebnis der ganz besonderen Art. Ein Doku-Drama, das den Zuschauer/Innen nicht kalt gelassen hat. Die einen zogen sich in die Stille zurück und ließen die Bilder und den Inhalt des Filmes nochmals an sich vorbeiziehen und die Anderen hatten großen Redebedarf. 21 Verantwortliche, darunter Rudolf Heß, Ernst Kaltenbrunner und Hermann Göring, wurden in den „Nürnberger Prozess“ zur Verantwortung gezogen.
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Text: Polizeipräsidium Südhessen, Landeshauptstadt Hannover, Polizei Bremen, Polizeiin
Foto: Polizei / Horst-Dieter Scholz
Deutschlandweit wird am 09. und 10.11.2025 an die Pogromnacht erinnert.
Gifhorn (NI), 09.11.2025
Deutschlandweit wird am 09. und 10.11.25 an die Pogromnacht erinnert. An vielen Orten, Gedenkstätten und heutigen Synagogen treffen sich Menschen, die den Opfern gedenken.
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 organisierte das nationalsozialistische Regime direkte und gezielte Gewaltaktionen gegen die jüdische Bevölkerung. Über 7.500 jüdische Geschäfte wurden zerstört. Mehr als 1.200 Synagogen in Brand gesetzt. Über 30.000 Menschen wurden verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt.
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