MOBILITÄT: Automobil
Unfallfrei durch den Winterverkehr
Gifhorn, Lk. Gifhorn (NI), 12.01.2026
Ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkauf oder zum Familienbesuch: Im Winter kann Autofahren eine echte Herausforderung sein. Denn glatte Straßen, dichter Schneefall und schlechte Sicht erfordern mehr Aufmerksamkeit und Vorsicht. Peter Schnitzler, Kfz-Experte von ERGO, weiß, wie sich diese Risiken deutlich reduzieren lassen. Das Statistische Bundesamt hat in einer Übersicht zu den allgemeinen Unfallursachen mit Personenschäden im Jahr 2024 angegeben, dass rund 13.000 auf Glätte durch Regen, Eis und Schnee oder sonstige Witterungseinflüsse zurückgehen. Beim aktuellen Wetter gilt, nicht nur die eingeschränkte Sicht zu berücksichtigen, sondern auch den möglicherweise verlängerten Bremsweg. Bei Schnee und Glätte kann das Auto bei einer Gefahrenbremsung ins Schleudern geraten.
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Keine Experimente bei der Starthilfe
Stuttgart (BW), 12.01.2026
Wenn nach kalter Nacht die Nacht die Autobatterie streikt, greifen viele zum Starthilfekabel, um ihr Fahrzeug wieder flott zu machen. Die Sachverständigen von DEKRA warnen jedoch vor Übereifer: „Wer sich nicht auskennt, sollte besser den Pannendienst rufen. Es sind eine Reihe von Sicherheitshinweisen zu beachten, will man nicht mehr schaden als nutzen“, so die Experten. Eine unsachgemäß durchgeführte Starthilfe kann nicht nur Schäden an Kabelbaum und Elektronik verursachen, sondern auch eine Explosion auslösen.
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Unfall mit Sommerreifen
Winterreifenkontrollen sind notwendig!
Otterstadt (RP), 07.01.2026
Am 06.01.26, gegen 09:30 h, fuhr ein 65-jähriger Pkw-Fahrer mit seinem SUV von in Speyer über einen Wirtschaftsweg in Richtung Otterstadt. An einer Einmündung verlor er die Kontrolle seines Allrad-getriebenen SUV aufgrund der Schneeglätte und den noch am Fahrzeug montierten Sommerreifen. Hierdurch rutschte nach rechts von der Fahrbahn über einen Absatz in einen dort befindlichen Schrebergarten und kippte um. Das Fahrzeug blieb auf der rechten Seite liegen. Ein Zaun wurde umgerissen und ein Verkehrsschild beschädigt. Der 65-Jährige wurde bei dem Unfall nicht verletzt. Die Gemeinde wurden wegen auslaufenden Treibstoff unterrichtet.
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Text: Polizei Münster
Foto: Symbol
Automatiklicht schaltet häufig kein Rücklicht
Münster (NRW), 05.01.2026
Bei den aktuellen Nebel- und Sichtverhältnissen kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr. Viele moderne Fahrzeuge sind mit einer automatischen Lichtsteuerung ausgestattet. Diese erkennt jedoch bei hell-diffusem Tageslicht häufig keinen Bedarf für das Abblendlicht und aktiviert daher lediglich das Tagfahrlicht. Beim reinen Tagfahrlicht leuchtet in der Regel kein Rücklicht. Gerade bei Nebel führt dies dazu, dass Fahrzeuge von hinten kaum wahrgenommen werden können. Sowohl auf Autobahnen und Landstraßen, als auch im Stadtverkehr kann dies zu riskanten Situationen führen, weil Fahrzeuge ohne eingeschaltetes Rücklicht zu spät erkannt werden. Bei starkem Nebel und einer Sicht unter 50 Meter sollten zusätzlich die Nebelscheinwerfer
und die Nebelschlussleuchte eingeschaltet werden.
Die Polizei rät: Schalten Sie manuell das Abblendlicht ein, damit sowohl Frontscheinwerfer als auch Rückleuchten aktiv sind. So erhöhen Sie Ihre eigene Sicherheit und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden.





